ColognePride 2018: Alle Infos zum Straßenfest, Programm und CSD-Demo-Parade in Köln

Die Forderungen zum ColognePride 2018

Forderungen des ColognePride

Forderungen des ColognePride

Der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. stellt folgende konkrete Forderungen:

  • Erweiterte Finanzierung der Antidiskriminierungs- und Aufklärungsarbeit in Schulen und Zertifizierung der Schulen durch eine Plakette.
  • Mehr Sensibilisierung und Unterstützung für junge LSQBTI-Menschen beimcoming out, durch Aufklärung, Notfalltelefone und ein deutschlandweites Netz von Beratungsangeboten.
  • Kooperation zwischen LSQBTI-Jugendzentren und heteronormativen Jugendzentren und -gruppen.
  • Finanzielle Sicherheit für queere Jugendzentren und alle anderen LSQBTI-Beratungen und Zentren.
  • Bessere Antidiskriminierungsarbeit für Menschen mit HIV in ihrem Umfeld und am Arbeitsplatz sowie mehr Mittel für die Aufklärung zu neuen Behandlungsmethoden wie PREP, die HIV- und STI-Prävention.
  • Verbesserung der medialen Berichterstattung, z.B. zum CSD, IDAHOBIT oder Coming Out Day, sowie mehr Sichtbarkeit für lesbische Frauen, Trans-Personen und bisexuelle Menschen in den Medien.
  • Intensivierung der Unterstützung für LSQBTI-Geflüchtete und besonders für junge Geflüchtete, wie bessere Schulung bei den Behörden, sichere Unterkünfte und mehr Einsatz gegen Abschiebeandrohungen durch massenhaft fehlerhafte BAMF-Bescheide. Keine Ankerzentren für Geflüchtete.
  • Stärkung der Arbeit mit älteren LSQBTIin der Pflege, Unterstützung zu Hause und endlich vollkommene und schnelle Hilfe für ALLE Opfer des Paragraphen 175.
  • Die Verankerung des Antidiskriminierungsschutzes in Artikel 3 des Grundgesetzes. Bundesweite Aktionspläne gegen Homo-, Trans- und Biphobie.
  • Die Durchsetzung der Stuttgarter Erklärung zur menschenrechtskonformen Behandlung von Menschen mit geschlechtlichen Normabweichungen. Die sofortige Einbeziehung der Fachleute und Aktivisten in die aktuell laufenden Beratungen zur Gesetzesnovellierung.
  • Die endgültige Trennung aller Religionen vom Staat und das Ende der arbeitsrechtlichen Ungleichbehandlung von Angestellten der Kirche.
  • Das Adoptionsrecht für lesbische Paare muss endlich angepasst werden.
  • Ein klares Bekenntnis und ein Aktionsplan der Regierung und der Medien gegen Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo-, Trans- und Biphobie und die generelle Abwertung von Minderheiten.
  • Forderung an die Landesregierungen und Landespolizeibehörden, ähnlich wie in Berlin, Straftaten aufgrund sexueller Identität gesondert statistisch zu erfassen, um die Präventionsarbeit zu erleichtern.
  • Ein klareres und besseres internationales Engagement der BRD für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit, vor allem bessere Unterstützung von LSQBTI-Initiativen vor Ort, sowie keine Waffenexporte mehr in Krisenregionen.

Weitere Infos unter: www.colognepride.de