Coronavirus in Köln: Alle aktuellen Infos im Live-Ticker (08.04.2020)

Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker copyright: Envato / ktsimage
Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker
copyright: Envato / ktsimage

Letztes Update am Mittwoch, 08.04.2020 um 18:30 Uhr: CityNEWS hält Sie in diesem Artikel mit einem Live-Ticker auf dem aktuellen Stand rund um den neuartigen Coronavirus Covid-19 in Köln. Wir aktualisieren diesen Beitrag fortlaufend und immer sobald uns neue Informationen, Zahlen, Daten und Fakten vorliegen.

Eine Übersicht zu allen Regeln, Verboten und Maßnahmen, die in Köln gelten, finden Sie hier bei CityNEWS.

Weitere Infos und Antworten auf 20 aktuelle Fragen rund um den Coronavirus, haben wir bei CityNEWS hier für Sie zusammengestellt.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln (08.04.2020)

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 08.04.2020 um 18:30 Uhr: Mit Stand von Mittwoch, 08.04.2020 um 18:15 Uhr gibt es in Köln insgesamt 1.865 bestätigte Coronavirus-Fälle. 148 Personen befinden sich derzeit in stationärer Quarantäne, 68 Patienten davon auf der Intensivstation. 1.017 Personen wurden bisher aus der Quarantäne entlassen. Für 662 Kontaktpersonen hat das Gesundheitsamt häusliche Quarantäne angeordnet.

In Köln gab es bisher 38 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Seit Dienstag, 07.04.2020 sind dem Kölner Gesundheitsamt leider vier weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gemeldet worden. Dabei handelt es sich um eine 80-Jährige und eine 65-Jährige, beide vorerkrankt, sowie eine 93-Jährige und einen 47-Jährigen.

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle, Todesopfer und die aus der Quarantäne entlassenen Personen beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürger. Die Zahlen zu den Patienten, die sich im Krankenhaus und auf der Intensivstation befinden, beinhalten nicht nur Kölner, sondern auch die Erkrankten aus dem Um- und Ausland.

Stadt Köln weist auf Verbote und Regeln hin

Der CityNEWS-Live-Ticker zum Coronavoris in Köln copyright: Envato / Vladdeep
Der CityNEWS-Live-Ticker zum Coronavoris in Köln
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Die Stadt Köln hat ein Betretungsverbot für alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Köln angeordnet. Die Bewohner bzw. Patienten gehören zu den Personen, die im Falle einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind. Sie müssen deshalb besonders geschützt werden. Das Betretungsverbot gilt für alle Besucher und Lieferanten. Von dem Betretungsverbot kann die Heimleitung nur abweichen, wenn Verwandte sterbende Patienten besuchen möchten. Lieferanten dürfen ihre Ware nur noch einem definierten Punkt in der Einrichtung übergeben.

Das Gesundheitsamt ruft Menschen, die aus einem Gebiet mit erhöhtem Coronavirus-Risiko nach Köln kommen, dringend auf, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Das Gesundheitsamt appelliert an alle Kölner, Menschenansammlungen – sowohl im Freien, als auch im privaten Bereich – zu meiden. Ältere Menschen gehören zur besonders schützenswerten Bevölkerungsgruppe, daher sollten sie derzeit auch von nahestehenden Menschen nicht besucht werden.

Um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen hat die Stadt Köln zahlreiche Maßnahmen angeordnet, z.B. dass der Betrieb von Gastronomie, insbesondere von Restaurants und Gaststätten untersagt ist. Der Außer-Haus-Verkauf sowie der Lieferservice sind weiterhin gestattet. Zudem wurden die Maßnahmen für den Einzelhandel nochmals verschärft.

Stadt Köln erweitert nochmals die Regelungen

Das Ordnungsamt Köln kontrolliert die Einhaltung der erlassenen Verbote. (Symbolbild) copyright: CityNEWS / Thomas Pera
Das Ordnungsamt Köln kontrolliert die Einhaltung der erlassenen Verbote. (Symbolbild)
copyright: CityNEWS / Thomas Pera

Die Stadt Köln hat am Donnerstag, 19.03.2020, weitere Anordnungen erlassen, die dazu beitragen sollen, dass die Kölner soziale Kontakte auf das Notwendigste reduzieren. Sie gelten bis zum 19.04.2020. Alle Einschränkungen des öffentlichen Lebens sollen dazu beitragen, eine Ausbreitung des Coronavirus zumindest zu verlangsamen:

  • Der Betrieb von Hotels oder sonstigen Beherbergungsstätten ist untersagt. Ausgenommen hiervon sind Übernachtungen und Unterbringungen von sogenannten Schlüsselpersonen (Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient) sowie sonstige Unterbringungen auf gesonderte behördliche Anordnung, sowie für rein geschäftliche Aufenthalten – ohne touristischen Hintergrund.
  • Im Stadtgebiet Köln ist auf allen öffentlichen Flächen, auch auf Grillplätzen, das Grillen untersagt, ebenso das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha).
  • Kosmetikstudios, Nagel- und Fußpflegestudios, Solarien- und Sonnenstudios, Tattoo-Studios, Massagestudios und Beauty-Salons dürfen nicht mehr betrieben werden. Ausgenommen hiervon sind medizinische oder therapeutische Berufe oder Dienstleistungen, die einer staatlichen Anerkennung oder Erlaubnis bedürfen.
  • Das Verbot von Prostitution wird auf den Straßenstrich und Wohnungsprostitution ausgeweitet.
  • Menschenansammlungen von mehr als 2 Personen sind zu unterlassen.

Coronavirus-Verlauf im Live-Ticker

Inhaltsverzeichnis

Henriette Reker mit Apell an die Kölner

Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet sich mit Apell an die Bürger. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet sich mit Apell an die Bürger.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die sich am Sonntag, 05.04.2020, gemeinsam mit Stadtdirektor Dr. Stephan Keller bei einer Begleitung des Ordnungsdienstes selbst einen Eindruck von der Einhaltung der Kontaktregeln verschafft hat: “Ich kann wirklich gut verstehen, dass man jetzt mit Freunden die Zeit draußen verbringen möchte. Aber ich appelliere an Sie: Halten Sie sich weiterhin an die Regeln der Kontaktsperre. Das Robert-Koch-Institut hat uns ja aktuell einen kleinen Hoffnungsschimmer gegeben, dass die Neuinfektionskurve etwas flacher verläuft. Dies sollte Anreiz und Bestätigung sein für unsere richtiges Verhalten.”

Der Kölner Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Dr. Keller ergänzt: “Der städtische Ordnungsdienst hat am gestrigen Samstag, 04.04.2020, in insgesamt 81 Fällen einschreiten und auf die Kontaktregeln hinweisen müssen. Das schöne Wetter führt unweigerlich dazu, dass unsere Einsatzzahlen ansteigen. Darum auch von mir der Hinweis: Beachten Sie auch zu Ihrer eigenen Sicherheit die Regeln und halten Sie Abstand.”

Stadt Köln warnt nochmals die Bürger

Die Stadt Köln warnt nochmals die Bürger. copyright: Envato / stevanovicigora
Die Stadt Köln warnt nochmals die Bürger.
copyright: Envato / stevanovicigora

Für alle Kölner gilt weiterhin: Kein physischer Kontakt zu anderen Menschen – ob im Freien oder in geschlossenen Räumen – ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus und trägt dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen sowie eine Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen.

Nach Kenntnis der Stadt Köln planen einige Städte offenbar, wegen des schönen Wetters am Wochenende einige öffentliche Bereiche, Plätze, Parks, Grünflächen oder ähnliche zu sperren. Die Stadt Köln wird diesen Beispielen nicht folgen. “Genauso klar ist und bleibt aber, dass die Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW befolgt werden müssen, vor allem hinsichtlich des Kontaktverbots – auch bei schönem Wetter am Wochenende”, so Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller.

Zwei Personen dürfen gemeinsam unterwegs sein oder Personen, die in einem Haushalt leben. “Die Einhaltung dieser Regeln wird der Ordnungsdienst auch an diesem Wochenende kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Ich setze weiterhin auf die Solidarität aller Kölner”, betont Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Auch c/o pop Festival 2020 abgesagt und verschoben

Auch das c/o pop Festival 2020 in Köln muss abgesagt bzw. verschoben werden. copyright: pixabay.com
Auch das c/o pop Festival 2020 in Köln muss abgesagt bzw. verschoben werden.
copyright: pixabay.com

Aufgrund der Corona-Pandemie und der derzeit unsicheren Lage werden alle Veranstaltungen des c/o pop Festivals und der c/o pop Convention in Köln vom 22 .- 26.04.2020 abgesagt. Ebenfalls versuchen die Veranstalter, Teile des c/o pop Festivals und die c/o pop Convention in den Oktober zu verschieben. Die Bezahlshows werden dagegen im Oktober nicht Teil des modifizierten Programms sein. Der ursprünglich geplante Zeitraum vom 22. bis 26.04.2020 kann nicht eingehalten werden, da derzeit nicht absehbar ist, ob und in welchem Umfang die Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach dem 19.04.2020 gelockert werden. Nach der derzeitigen Einschätzung der Stadt Köln ist davon auszugehen, dass über den 19.04.2020 hinausgehend Großveranstaltungen bis Ende Mai 2020 nicht zugelassen werden können, da diese Veranstaltungen ein großes Verbreitungsrisiko beinhalten.

Deshalb haben sich die Veranstalter dazu entschieden, das Festival für April 2020 komplett abzusagen. Allerdings arbeitet das Team derzeit daran, Teile des Festivals wie z. B. die Shows und Veranstaltungen, die am 25. und 26.04.2020 im Rahmen von c/o Ehrenfeld stattfinden sollten, auf den Herbst zu verschieben. Weitere Infos werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Die Einzel-, Festival- und Kombitickets werden zurückerstattet. Der Veranstalter bittet um Verständnis, falls es bei der Rückgabeabwicklung zu verzögerten Prozessen kommen sollte. Die Tickets für die c/o pop Convention behalten ihre Gültigkeit für den Nachholtermin im Oktober – alle Ticketinhaber erhalten in den kommenden Wochen weitere Informationen per E-Mail. Wer seine Ticketkosten nach der Rückerstattung spenden möchte, tut damit der Kölner Clublandschaft, den Künstlern und dem Festivalteam etwas Gutes.

Weitere Infos unter: culture-stream.cologne

Köln vermeldet weitere Todesfälle

Köln vermeldet weitere Todesfälle. copyright: Envato / stokkete
Köln vermeldet weitere Todesfälle.
copyright: Envato / stokkete

Seit Donnerstag, 02.04.2020 sind 3 weitere weitere Personen, die positiv auf das Coronairus getestet wurden, leider in Köln gestorben. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von 74, 85 und 94 Jahren. Alle Verstorbenen waren zuvor Bewohner von Senioreneinrichtungen und litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit 26 Kölner Bürger, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben.

Mit Stand von Freitag, 03.042020, gibt es in allen Kölner Senioren- und Pflegeeinrichtungen – dazu gehören stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Einrichtungen für betreutes Wohnen – insgesamt 149 Indexfälle (91 Bewohner sowie 58 Mitarbeiter). Von den 149 Personen sind 22 Bewohner im Krankenhaus, 69 Bewohner stehen in den Einrichtungen unter Quarantäne, 58 Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. 18 Bewohner sind bislang verstorben (Stand: 03.04.2020 um 13:15 Uhr). 5 positiv auf das Coronavirus getestete Personen sind bereits wieder genesen.

Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen

Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen copyright: Polizei Köln
Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen
copyright: Polizei Köln

Mit Blick auf die am 23.03.2020 in Kraft getretene Corona-Schutz-Verordnung hat die Polizei Köln einen Überblick über die Anzahl der Anzeigen veröffentlicht. Die Informationen beziehen sich ausschließlich auf Maßnahmen der Kölner Polizei.

Die Streifenteams schritten seit letzten Freitag (27.03.2020) über 200 Mal (davon rund 35 Mal in Leverkusen) im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen ein. Weiterhin ist es zumeist so, dass aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise ausreichen. Bislang fertigten die Polizisten 252 Anzeigen (davon 35 in Leverkusen) wegen Verstößen gegen die Verordnung.

Die im Vergleich zu den Einsätzen höhere Zahl von Anzeigen ergibt sich z.B. daraus, dass ein Treffen von fünf Personen zwar nur ein Polizeieinsatz ist, daraus aber fünf einzelne Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung erwachsen – gegen jede Person eine. Die in diesem Rückblick dargestellten Zahlen können sich noch verändern. Es handelt sich um vorläufige Zahlen aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Polizei. Die Erfassungsmodalitäten zu diesem neuen Phänomen werden laufend optimiert. Anzeigen und Einsätze müssen teilweise nachträglich auf Bezüge zur Pandemie überprüft und nachgetragen oder entsprechend aus der Zählung gestrichen werden.

Todesfälle nehmen weiter zu

Köln muss leider weitere Todesfälle wegen des neuartigen Coronavirus vermelden. Seit Mittwoch, 01.04.2020 sind 5 weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von  78, 83 und 90 Jahren. Auch zwei Frauen im Alter von 95 und 100 Jahren starben an den Folgen des Coronavirus. Alle Verstorbenen waren zuvor Bewohner von Senioreneinrichtungen und litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit insgesamt 23 Kölner Bürger an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Uniklinik Köln sucht Blutpender und COVID-19-Genesene

Uniklinik Köln sucht Blutpender und COVID-19-Genesene copyright: pixabay.com
Uniklinik Köln sucht Blutpender und COVID-19-Genesene
copyright: pixabay.com

Die Transfusionsmedizin der Uniklinik Köln hat als erste Einrichtung in NRW die behördliche Erlaubnis erhalten, Plasma von COVID-19-genesenen Spendern für schwerkranke Patienten herzustellen und anzuwenden. Hochkonzentrierte Antikörper in der gespendeten Blutflüssigkeit sollen die Abwehrkräfte von erkrankten Patienten stärken und können wie eine passive Impfung lebensrettend wirken. Aus diesem Grund bittet die Uniklinik Köln genesene Bürger um eine Plasmaspende.

Menschen, die nach ihrer COVID-19-Erkrankung wieder gesund sind und große Mengen Antikörper aufweisen, können Plasma (Blutflüssigkeit) für schwerkranke Coronavirus-Patienten spenden. Voraussetzung ist eine Untersuchung auf die Eignung als Spender. Dabei werden Faktoren wie die Spendefähigkeit oder eine hohe Zahl von Antikörpern in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Virologen und Infektiologen überprüft.

Bürger, die bereits mehrere Wochen gesund sind und ihre Eignung zur COVID-19-Immunspende testen lassen wollen, können eine E-Mail an covid-plasmaspende@uk-koeln.de senden und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Sie werden für eine Terminvereinbarung per E-Mail oder Handy kontaktiert. Eine Vorstellung ohne Termin ist nicht möglich.

Darüber hinaus braucht die Blutspende der Uniklinik Köln natürlich auch weiterhin Menschen, die ganz normal Blut spenden, denn viele Patienten sind auf die Spenden angewiesen. Acht Wochen nach einer ausgeheilten COVID-19-Infektion kann wieder regulär Blut gespendet werden. Rückfragen bitte unter blutspende-spendearzt@uk-koeln.de.

Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen gesucht

Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen gesucht copyright: pixabay.com
Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen gesucht
copyright: pixabay.com

Mit der zunehmenden Zahl von Infizierten wächst auch die Zahl von Hochbetagten und Pflegebedürftigen mit einer Coronavirus-Erkrankung. Diese gehören zur vulnerablen Personengruppe und sind im Falle eines schweren Verlaufes besonders gefährdet. Um weniger Menschen den aktuellen Gefahren durch das Coronavirus auszusetzen, werden seit einigen Wochen Erkrankte und Kontaktpersonen umgehend auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes durch das Gesundheitsamt in ihrer Wohnung oder in ihrem Pflegeheim unter Quarantäne gestellt. Auf diese Weise soll eine Gefährdung weiterer Personen minimiert werden. Dabei werden auch die Kontaktpersonen umgehend ermittelt, informiert und gegebenenfalls unter Quarantäne gestellt.

Die Verlagerung und Isolation in besonderen Einrichtungen ist zwar zum Schutz vor Ansteckung möglich. Wer selbst hochbetagte und pflegebedürftige Angehörige hat, weiß aber, dass gerade diese sehr umgebungsabhängig sind und in einer anderen Umgebung schnell instabil werden.

Um dieser Fachkräftesituation besser begegnen zu können, werden Menschen gebraucht, die bereit sind, die Pflege alter Menschen auch in Zeiten einer Pandemie unter schwierigsten Bedingungen zu übernehmen.

Die Stadt Köln sucht daher examinierte Pflegefachkräfte und entsprechend anerkannte Pflegeassistenten, Heilerziehungspfleger und Pflegehelfer für die Unterstützung in der Pflege sowie Medizinische Fachangestellte und Physiotherapeuten. Wer diese Voraussetzungen erfüllt und Interesse hat zu helfen, kann sich per E-Mail an pflegepersonal@stadt-koeln.de melden.

Weitere Todesfälle in Köln

Köln vermeldet weitere Todesfälle. copyright: Envato / stokkete
Köln vermeldet weitere Todesfälle.
copyright: Envato / stokkete

Ein 85-jähriger Kölner ist am 30.03.2020 in einem Pflegeheim verstorben. Am Dienstag, 31.03.2020, ist ein weiterer 84-jähriger Kölner in einem Kölner Krankenhaus gestorben. Außerdem eine 99-jährige Kölnerin gestorben. Alle Verstorbenen hatten diverse Vorerkrankungen. Damit sind bislang insgesamt 14 Kölner Bürger an den Folgen des Coronavirus gestorben.

gamescom 2020 stellt sich auf Coronavirus ein

Die Kölner gamescom 2020 soll im August stattfinden. copyright: Koelnmesse GmbH / Harald Fleissner
Die Kölner gamescom 2020 soll im August stattfinden.
copyright: Koelnmesse GmbH / Harald Fleissner

Die Veranstalter der gamescom 2020 haben Maßnahme vorgestellt, um die weltweit größte Computerspiele-Messe in Köln stattfinden zu lassen. So sind im August z.B. der Ausbau der digitalen Angebote geplant und man möchte im Mai konkrekte Infos bekanntgeben, ob und wie die gamescom stattfinden kann.

Insgesamt über 950 Verstöße in Köln

Seit dem 23.03.2020 gibt es insgesamt 954 durch den Ordnungsdienst der Stadt Köln festgestellte Verstöße gegen die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO), das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz) und die Allgemeinverfügungen der Stadt Köln zu kontaktreduzierenden Maßnahmen zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz. (Stand 30.03.2020 – 15:30 Uhr)

Weitere Todesopfer durch Coronavirus in Köln

Köln vermeldet zwei weitere Todesfälle copyright: Envato / stokkete
Köln vermeldet zwei weitere Todesfälle
copyright: Envato / stokkete

In Köln gab es zwei weitere Todesopfer durch das Coronvirus. Ein 85-jähriger Mann ist am Sonntag, 29.03.2020, in einem Kölner Altenheim verstorben. Er litt an diversen Vorerkrankungen. Eine weitere 83-jährige Person starb am Sonntag, 29.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus. Auch diese Person hatte umfangreiche Vorerkrankungen. Damit sind bislang in Köln insgesamt 11 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Todesfälle in Köln erhöhen sich auf 9 Menschen

Das Coronavirus hat in Köln leider zwei weitere Todesopfer gefordert. Ein 83-jähriger Kölner ist am Freitag, 27.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus verstorben. Er litt an diversen Vorerkrankungen. Auch ein 79-jähriger Kölner starb am Freitag, 27.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus. Auch er hatte diverse Vorerkrankungen. Damit sind bislang insgesamt 9 Personen in Köln an den Folgen des Coronavirus gestorben.  

Köln vermeldet zwei weitere Todesfälle

Das Coronavirus hat in Köln leider zwei weitere Todesopfer gefordert. Am Donnerstagabend, 26.03.2020, starb ein 65-jähriger Kölner, der an diversen Grunderkrankungen litt, in einem Kölner Krankenhaus. Bei dem weiteren Todesopfer handelt es sich um eine 63-jährige Patientin, die unter einer schweren Grunderkrankung litt, und gestern mit einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Sie ist am heutigen Freitag, 27.03.2020, in der Klinik verstorben. Damit sind bislang insgesamt 7 Personen in Köln an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Stadt bietet Hilfen für obdachlose Menschen in Köln

Stadt bietet Hilfe für Obdachlose in Köln zur Corona-Krise. copyright: Rawpixel
Stadt bietet Hilfe für Obdachlose in Köln zur Corona-Krise.
copyright: Rawpixel

Die Stadt Köln verteilt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen “In Via”, sowie den Einrichtungen sowie Initiativen vom Sozialdienst Katholischer Männer Köln (SKM), Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), OASE und der Initiative “Bauen Wohnen Arbeiten” täglich 365 Care-Pakete an obdachlose Menschen in Köln zur Corona-Pandemie in der Domstadt.

Zudem wurde ein “Badmobil” – eine mobile sanitäre Anlage – am Breslauer Platz errichtet. In diesem können Duschen und Toiletten genutzt werden. Das Mobil ist zunächst bis zum 30.04.2020 täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet und wird von einem Sicherheitsdienst überwacht. Ein so genanntes “Cross-Urinal” steht vor der SKM-Kontakt-Beratungsstelle am Bahnhofsvorplatz zur Verfügung. Dieses ist dauerhaft nutzbar – auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Zudem bereitet sich die Stadt Köln kontinuierlich auf einen größeren Bedarf an Wohnraum vor. Dafür steht sie unter anderem in Verhandlungen mit etlichen Hotels, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise ihren Betrieb schließen mussten. Die Ausweitung weiterer Kapazitäten während der Coronavirus-Pandemie in Köln ist kurzfristig möglich.

Unterstützung für Kölner Feuerwehr

Desinfektionsmittel sind zur Corona-Krise gerade sehr gefragt. copyright: Envato / gpointstudio
Desinfektionsmittel sind zur Corona-Krise gerade sehr gefragt.
copyright: Envato / gpointstudio

In einer Zeit, in der Desinfektionsmittel besonders gefragt sind, ist es eine enorme Herausforderung, den großen Bedarf der Kranken- und Pflegeeinrichtungen in Köln zu decken. Die Kölner Feuerwehr hat in dieser Woche ein Logistikzentrum in Betrieb genommen. Dort kümmern sich 20 Einsatzkräfte ausschließlich darum, weltweit knappes Schutzmaterial zu beschaffen. Die Feuerwehr verteilt es dann bedarfsgerecht.

Unterstützung kommt nun aus dem Netzwerk des 1. FC Köln und seiner Stiftung. Ein Fan des 1. FC Köln aus Leipzig hatte sich beim Verein gemeldet und Hilfe angeboten – sein Arbeitgeber stellt günstig Ethanol zur Verfügung. Ein Apotheker aus Bocholt, ebenfalls FC-Mitglied, mischte daraus Desinfektionsmittel. Die nötigen Transporte übernahmen Mitarbeiter des 1. FC Köln, die Kosten trägt die Stiftung des 1. FC Köln.

Finanzielle Entlastungen für Familien

Die Stadt Köln sorgt für finanzielle Entlastungen bei Familien. copyright: Envato / Rawpixel
Die Stadt Köln sorgt für finanzielle Entlastungen bei Familien.
copyright: Envato / Rawpixel

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 26.03.2020, einer Dringlichkeitsentscheidung zugestimmt, wonach Eltern Beiträge für Kita, Tagespflege und Offenen Ganztag an Grundschulen in Köln erstattet bekommen. Weil diese Angebote wegen des Betretungsverbotes aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht genutzt werden können, erfolgt eine Rückzahlung für den Zeitraum vom 16.03. bis 19.04.2020 von eineinviertel (1 1/4) Monatsbeiträgen. Für die städtischen Kindertageseinrichtungen wird in gleichem Umfang auch das Essensgeld im Rahmen der jährlichen Abrechnung erstattet.

Auf Basis von 23 Schließtagen und 1,25 Monatsbeiträgen stellt die Stadt für diese Entlastung den Familien rund zehn Millionen Euro zur Verfügung: 8,2 Millionen Euro Kita-Gebühren und Tagespflege sowie 1,98 Millionen Euro für die OGS.

Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen für alle Elternbeiträge/Essensgelder ab März 2020 werden ausgesetzt. Die Eltern werden gebeten, ihre Zahlungen nicht einzustellen, die Rückerstattung erfolgt in einem automatisierten Verfahren.

Resümee der Kölner Polizei zur Corona-Schutz-Verordnung

Resümee der Kölner Polizei zur Corona-Schutz-Verordnung copyright: pixabay.com
Resümee der Kölner Polizei zur Corona-Schutz-Verordnung
copyright: pixabay.com

Fünf Tage nach Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnung (Montag, 23.03.2020) zieht die Polizei Köln ein erstes Resümee. Die Streifenteams schritten seit Wochenbeginn rund 170 Mal im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen ein. Zumeist reichten aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise. Bislang fertigten die Polizisten 23 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung.

Polizeipräsident Uwe Jacob spricht ganz großes Lob an die Kölner und Leverkusener aus: “Es herrscht insgesamt eine tolle Disziplin. Nachdem wir noch in der vergangenen Woche sogenannte “Corona-Partys” auflösen mussten, hat sich die Situation auf den Plätzen, Straßen und in den Parks deutlich gebessert. Der Ernst der Situation scheint nun endlich angekommen zu sein.”

Seit dem 23.03.2020 sind unter anderem Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen untersagt, Spiel- und Sportplätze sowie viele andere Freizeiteinrichtungen gesperrt oder geschlossen. Das Picknicken und Grillen, sowie das Rauchen von Shishas verboten.

Während der Streifenfahrten und durch Zeugenanrufe treffen die Beamten immer wieder auf kleine Gruppen oder stellen fest, dass Gaststätten und Cafés, trotz Verbot und auch ohne Gäste, geöffnet werden. In drei Fällen wählten Supermarktmitarbeiter den Notruf: Kunden waren wegen des durch die Geschäfte eingeführten “pro Kopf Limits” auf Waren handgreiflich geworden.

Bisher 5 Todesfälle in Köln

Bisher gibt es 5 Todesfälle in Köln im Zusammenhang mit dem Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
Bisher gibt es 5 Todesfälle in Köln im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
copyright: Envato / stokkete

Ein weiterer Todesfall hat die Stadt Köln wegen des Coronavirus leider zu verzeichnen. Ein 83-jähriger Mann mit mehreren Vorerkrankungen, ist in einem Krankenhaus verstorben, so Kölns Stadtdirektor Dr. Keller bei einer Pressekonferenz. In Köln sind durch das neuartige Coronavirus damit insgesamt 5 Personen verstorben.

Soforthilfen für die freie Kölner Kulturszene

Für die freie Kulturszene in Köln sind Soforthilfen beschlossen worden. copyright: Envato / DarioLoPresti
Für die freie Kulturszene in Köln sind Soforthilfen beschlossen worden.
copyright: Envato / DarioLoPresti

Auch wenn die Folgen und Schäden der Corona-Pandemie derzeit noch nicht in Gänze absehbar sind, zeichnet sich ab, dass die freie Kulturszene in Köln in erheblichem Maße betroffen ist. Die Stadt Köln reagiert darauf mit einem umfassenden Maßnahmenpaket. Auch Bundes- und Landesregierung haben angekündigt, entsprechende Mittel zur Bewältigung der Coronavirus-Folgen bereitzustellen.

Neue Regelungen für die Kulturförderung in Köln

Die Stadt Köln hat für durch das Veranstaltungsverbot betroffene geförderte Kulturveranstalter und Kulturschaffende Vorsorge getroffen und neue Regelungen für die diesjährige Kulturförderung eingeführt:

  1. Bereits bewilligte Förderungen werden nicht zurückgefordert, weil Veranstaltungen und Projekte wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen.
  2. Entstandene und unvermeidbare Kosten und Ausgaben werden als zuwendungsfähig anerkannt, auch wenn die geförderten Veranstaltungen oder Projekte nicht oder nur teilweise durchgeführt werden konnten.
  3. Das Kulturamt schließt sich einer neuen Regelung des Landes NRW an und wird bei Bewilligungen in Teilen auch Ausfallhonorare erstatten.
  4. Institutionell geförderte Institutionen (Betriebskostenzuschussempfänger) werden bei Bedarf – zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Liquidität – mit vorgezogenen Abschlagszahlungen unterstützt.
  5. Zudem werden kleinere Aufstockungsbedarfe bei aktuellen Projektförderungen im Zuge der bereits laufenden Bewilligungsverfahren vom Kulturamt geprüft.

Ergänzend zu den Sofortprogrammen von Land und Bund und den o.g. Maßnahmen im Bereich der Kulturförderung bringt die Stadt Köln außerdem einen Notfallfonds zur Struktursicherung von freien Kulturinstitutionen bei coronabedingten Krisensituationen auf den Weg. Dieser soll greifen, wenn die sonstigen Unterstützungsleistungen zur Stabilisierung der freien Kultur nicht ausreichen sollten. In den Fonds fließen städtische Mittel in Höhe von drei Millionen Euro.

Der Notfallfonds ist als städtisches Soforthilfeprogramm aufgelegt, das sich an geförderte freie Kultur-Betriebe und Kultur-Vereine richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Zusätzlich zum Notfallfonds für die geförderte freie Kulturszene entwickelt die Wirtschaftsförderung zusammen mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH eine Nothilfe für die ebenfalls betroffene Kölner Clubkultur.

KVB-Busfahrer werden besser geschützt

Die KVB schützt ihre Busfahrer ab sofort mit einer Folie vor der Ansteckung mit dem Coronavirus. copyright: Christoph Seelbach / Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Die KVB schützt ihre Busfahrer ab sofort mit einer Folie vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.
copyright: Christoph Seelbach / Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Damit Köln mobil bleibt, setzen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) alle Hebel in Bewegung, um die Ausbreitung des Coronavirus zu mindern. Durch einen stabilen und zuverlässigen ÖPNV ist es weiterhin möglich, dass die Beschäftigten sogenannter “kritischer Infrastrukturen” zu ihren Arbeitsplätzen gelangen und dass die Kölner ihre Versorgungsaufgaben wahrnehmen können.

Zum Schutz der Busfahrer bringt die KVB jetzt Folien hinter den Fahrerständen der Busse an. Bisher wurde der vordere Bereich eines jeden Busses als Interimslösung durch Flatterbänder vom Fahrgastraum abgetrennt. Die vordere Tür bleibt zudem geschlossen. Im Unterschied zu den Bahnen, bei der der Fahrerstand durch eine Glasscheibe vom Fahrgastraum getrennt ist, ist der Bus üblicher Weise durchgehend offen gestaltet. Durch diese Abgrenzung können die Ansteckungsrisiken noch besser reduziert werden.

Auf ähnliche Weise sind bereits die Beschäftigten des Vertriebs geschützt. Hier hat die KVB die fünf KundenCenter, bei denen Mitarbeiter und Kunden nicht durch eine Glasscheibe geschützt werden können, geschlossen. Zugleich sind Aufgaben auf die drei KVB-eigenen Vertriebsstellen verlagert worden, in welchen eine Abtrennung durch Glasscheiben bereits erfolgte.

Stadt Köln hält an bewilligten Zuschüssen für Träger und Vereine fest

Stadt Köln hält an bewilligten Zuschüssen für Träger und Vereine fest copyright: Envato / jchizhe
Stadt Köln hält an bewilligten Zuschüssen für Träger und Vereine fest
copyright: Envato / jchizhe

Der Umstand, dass die Coronavirus-Krise auf zahlreiche von der Stadt Köln geförderte Projekte und Veranstaltungen negative Auswirkungen hat, soll nicht zum Schaden der Projekte, Institutionen, Träger und Vereine sein. Die Stadt Köln sagt deshalb zu, dass Kosten bei den – von der Stadt Köln geförderten – Trägern und Institutionen auch dann als förderfähig angesehen werden, wenn Veranstaltungen “coronabedingt” nicht durchgeführt werden können. Dies betrifft alle von der Stadt Köln geförderten Bereiche, von der Kultur über Jugend, Familie und Soziales bis hin zum Sport.

Grundsätze und Rahmenbedingungen

Um unter den aktuellen Rahmenbedingungen Rückforderungen zu vermeiden und Förderbeträge auszahlen zu können, wurden entsprechende Grundsätze erarbeitet, die im Rahmen der Verwendungsnachweisprüfung der jeweiligen Förderung (das heißt: nach Abschluss der Maßnahme) bei “coronabedingten” Einschränkungen herangezogen werden sollen:

  1. Alle strukturellen (institutionellen) Förderungen bleiben unbeschadet erhalten, auch wenn aufgrund der Krise und ihrer Folgen Leistungen nicht oder nur teilweise erbracht werden können. Die Stadt bietet an, bei quartalsweiser Auszahlung die Auszahlung des dritten Quartals 2020 vorzuziehen, um vorzeitig für mehr Liquidität zu sorgen.
  2. Bei Projektförderungen können nachweislich bereits entstandene unvermeidbare Kosten anerkannt werden, auch wenn die Förderbedingungen dies bislang nicht vorsehen und auch wenn diese Leistungen aufgrund der aktuellen pandemiebedingten Einschränkungen nicht oder nur teilweise erbracht werden können.
  3. Förderungen für Projekte, die bereits bewilligt wurden, jedoch “coronabedingt” noch nicht begonnen haben oder unterbrochen werden mussten, werden wie geplant ausgezahlt. Durch eine Verlängerung des Projektzeitraums soll eine Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht werden.

Gleichzeitig weist die Stadt Köln darauf hin, dass erst einmal die Inanspruchnahme von ggf. landes- oder bundesweit aufgelegten Hilfen geprüft werden und Kosten weitgehend minimiert werden sollen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Förderlandschaft werden die unterschiedlichen Dienststellen der Stadtverwaltung mit zielgerichteten und genauen Informationen auf die Fördermittelnehmer zugehen und für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Kölns Oberbürgermeisterin wendet sich mit Brief an die Bürger

Kölns Oberbürgermeisterin wendet sich mit Brief an die Bürger copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Oberbürgermeisterin wendet sich mit Brief an die Bürger
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, hat sich mit einem Brief an die Bürger der Domstadt gewandt. Darin bittet sie die Kölner nochmals eindringlich darum, sich an die erlassenen Regeln und Maßnahmen zu halten. Besonders betont Henriette Reker, dass der soziale Kontakt unbedingt (weiter) eingeschränkt werden soll, vor allem zum Schutz von Risikogruppen. Hier können Sie den kompletten Brief downloaden und lesen! Zischenzeitlich wurde die Oberbürgermeisterin anlässlich des regulären Endes ihrer häuslichen Quarantäne ereneut auf das Coronavirus getestet. Das Testergebnis ist negativ und Henriette Reker wird daher wie geplant die häusliche Quarantäne am Donnerstag, 26.03.2020 verlassen und ins Rathaus zurückkehren.

Stadtratssitzung unter verschärften Bedingungen

Die Sitzung findet im Kölner Gürzenich unter verschärften Bedingungen statt. copyright KölnKongress
Die Sitzung findet im Kölner Gürzenich unter verschärften Bedingungen statt.
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Trotz Corona-Krise wird die Sitzung des Kölner Stadtrates am Donnerstag, 26.03.2020 ab 15:30 Uhr, stattfinden – unter Berücksichtigung der Auflagen des Landes NRW. So soll nur die Mindestanzahl von 46 Ratsmitgliedern teilnehmen, um die Beschlussfähigkeit sicherzustellen. Da im Ratssaal im Spanischen Bau der festgelegte Mindestabstand von zwei Metern zum Schutz vor Neuinfizierungen nicht von allen eingehalten werden kann, weicht der Rat in den großen Saal des Kölner Gürzenich aus. Auch die Verwaltung wird nur in Mindestbesetzung teilnehmen.

Zudem wird die Tagesordnung verschlankt, um die Sitzungsdauer zu verkürzen. So wird die Oberbürgermeisterin vorschlagen, die Anträge in den nächsten Hauptausschuss zu verweisen. Auf Redebeiträge soll so weit wie möglich verzichtet werden.

Weiterer Coronavirus-Todesfall in Köln

Das neuartige Coronavirus hat in Köln leider ein viertes Todesopfer gefordert. Am Dienstag, 24.03.2020, verstarb in einem Krankenhaus eine 89-jährige Frau. Sie litt an diversen Vorerkrankungen.

Hilfe für obdachlose und drogenabhängige Menschen

Hilfe für obdachlose und drogenabhängige Menschen copyright: pixabay.com
Hilfe für obdachlose und drogenabhängige Menschen
copyright: pixabay.com

Die Einrichtungen für wohnungslose und drogenabhängige Menschen in Köln sind mit wenigen Ausnahmen weiterhin geöffnet – allerdings mit Einschränkungen. Diese sind nötig, um das Infektionsrisiko durch das Coronavirus zu vermindern. Nach den bisherigen Erfahrungen gelingt es den Hilfesuchenden, die geltenden Regeln zu beachten.

Geöffnet sind folgende Einrichtungen:

  • Alle Kontakt- und Beratungsstellen, wie das Diakoniehaus Salierring, die OASE Benedikt Labre e. V., der SKM “Rochus”, der SKM “Am Bahnhof”, die SkF- Notschlafstelle “Comback”, die Kontakt- und Beratungsstelle “Cafe Auszeit” für Frauen in der Innenstadt und das “Café Auszeit – Zwei” in Meschenich
  • Die Öffnungszeiten am Kölner Hauptbahnhof konnten durch enge Abstimmung erweitert werden. Das Angebot ist wochentags von 8:30 bis 19:45 Uhr und an den Wochenenden von 8:30 Uhr bis zum späten Nachmittag sichergestellt.
  • Alle Notschlafstellen der Wohnungslosenhilfe
  • Das Johanneshaus in der Annostraße
  • Die Humanitäre Hilfen in der Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)
  • Winterhilfe in der Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)
  • Die Drogenkonsumräume am Cäcilienhof und Kölner Hauptbahnhof
  • Die Substitutionsambulanz MEREAM
  • B.O.J.E. für Menschen bis 27 Jahre am Breslauer Platz
  • Der Vringstreff (eingeschränktes Angebot): täglich erreichbar, Telefon- und Online-Beratungen
  • Die ordnungsrechtlichen Notaufnahmen werden über die Rufbereitschaft der Fachstelle Wohnen des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren außerhalb der städtischen Dienstzeiten belegt.

Vorübergehend geschlossen sind:

  • “GULLIVER” (Postausgabe dennoch möglich, freitags zwischen 12 und 13 Uhr)
  • “LObby-REstaurant LORE”

Der eingeschränkte Betrieb umfasst folgendes Angebot:

  • Die regulären Öffnungszeiten der Einrichtungen bleiben erhalten. Der persönliche Kontakt zwischen den Mitarbeitern und den Besuchern muss jedoch deutlich reduziert werden.
  • Der längere Aufenthalt mehrerer Besucher gleichzeitig ist leider nicht mehr möglich.
  • Einzelkontakte und -beratungen, wie beispielsweise Betreutes Wohnen (BeWo), ambulante Begleitung und Kriseninterventionen werden – soweit möglich – unter Berücksichtigung der Hygiene-Maßnahmen fortgesetzt.
  • Die Erreichbarkeit von Mitarbeitendern ist während der Öffnungszeiten ist gegeben, vorzugsweise per Telefon und E-Mail.
  • Postausgabe, sanitäre Anlagen (Toiletten, Duschen) sowie die Kleiderkammern bleiben zugänglich. Gegebenenfalls kommt es zu Wartezeiten, weil die Abläufe an die Erfordernisse des Infektionsschutzes angepasst werden müssen.
  • Essen und Getränke sind erhältlich.
  • Die Sprechstunden des Mobilen Medizinischen Dienstes des Gesundheitsamtes bleiben erhalten.

Bugelder von bis zu 25.000 Euro möglich

Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: "Es geht auch nicht darum, Bußgelder einzutreiben, sondern eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern." copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: “Es geht auch nicht darum, Bußgelder einzutreiben, sondern eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.”
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Für die von der Stadt Köln angeordneten Maßnahmen gibt es eine hohe Akzeptanz. Die  Kölner halten sich laut Stadtdirektor Dr. Stephan Keller bis auf sehr wenige Ausnahmen an die strikten Regelungen. Der Stadtdirektor unterstreicht: “Die Fallzahlen sind für eine Millionenstadt äußerst moderat. Wenn Menschen nicht einsichtig sind, verhängt das Ordnungsamt konsequent ein Bußgeld. Bislang war das noch nicht nötig. Es geht auch nicht darum, Bußgelder einzutreiben, sondern eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.”

Der Bußgeldkatalog des Landes NRW sieht für Ordnungswidrigkeiten nach der Coronaschutzverordnung einen Bußgeldrahmen von 200 bis 25.000 Euro vor. Der Regelsatz für den Verstoß gegen das Kontaktverbot beträgt in der Regel 200 Euro pro Person. Personenansammlungen von über zehn Personen gelten als Straftat.

Stadt Köln kümmert sich um besonders gefährdete Risikogruppe

Die Stadt Köln kümmert sich besonders um die Risikogruppe. copyright: pixabay.com
Die Stadt Köln kümmert sich besonders um die Risikogruppe.
copyright: pixabay.com

Das Coronavirus hat in Köln leider bereits drei Todesopfer gefordert. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Der Krisenstab der Stadt Köln hat weitere Maßnahmen beschlossen, um diesen Personenkreis besonders zu schützen. So hat die Stadt eine Task-Force für vulnerable Gruppen eingerichtet. Wenn es bei älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen in zentralen Einrichtungen einen bestätigten Covid-19-Fall gibt, wird die Pflegeeinrichtung aufgesucht, hinsichtlich der Maßnahmen beraten und unterstützt. Des Weiteren sind zwei Fahrzeuge im Einsatz, die auf Anforderung des Hausarztes ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen zu Hause aufsuchen und vor Ort Abstrich-Untersuchungen durchführen. Zwei weitere Fahrzeuge sind unterwegs, um erkrankte Personen, die zum vulnerablen Personenkreis gehören, zu Hause medizinisch zu versorgen.

Stadtdirektor und Leiter des Kölner Krisenstabs, Dr. Stephan Keller,  betont: “Wir konzentrieren uns auf alles, was dazu dient, die Gesundheitseinrichtungen in Köln vor Überforderung zu schützen. Bei unseren Schutzmaßnahmen richten wir ein besonderes Augenmerk auf diejenigen, die den Schutz am Nötigsten brauchen.”

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ergänzt: “Das können die Stadt Köln und das Gesundheitssystem jedoch nicht alleine leisten. Ich wiederhole meinen Appell: Am wirksamsten schützen können wir ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, wenn wir auf physische Kontakte zu ihnen gänzlich verzichten.”

Weiteres Kölner Infektionsschutz-Zentrum eröffnet

In der Kölner Innenstadt ist ein drittes Infektionsschutz-Zentrum eröffnet worden. (Symbolbild) copyright: Envato / Pressmaster
In der Kölner Innenstadt ist ein drittes Infektionsschutz-Zentrum eröffnet worden. (Symbolbild)
copyright: Envato / Pressmaster

Am Dienstag, 24.03.2020 ist ein drittes Infektionsschutz-Zentrum in Köln eröffnet worden. Dieses befindet sich am Rautenstrauch-Joest-Museum in der Kölner Innenstadt. Dort sollen jedoch – im gegensatz zu den beiden bereits bestehenden Infektionsschutz-Zentren an der Uniklinik Köln sowie im Krankenhaus Merheim – ausschließlich Personen, die in einer sogenanneten kritischen Infrastruktur arbeiten, auf das Coronavirus getestet werden. 

Zahlreiche Bank-Filialen und Sparkassen in Köln schließen

Zahlreiche Bank-Filialen in Köln schließen copyright: Envato / dolgachov
Zahlreiche Bank-Filialen in Köln schließen
copyright: Envato / dolgachov

Wegen der weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sind alle Filialen der Volksbank Köln Bonn seit Montag, 23.03.2020 für die Kunden geschlossen. Die Regelung gelte bis auf weiteres, teilte das Geldinstitut mit.

Neben der Volksbank Köln Bonn schließt auch die Sparkasse Köln Bonn zahlreiche ihrer Filialen für die Kunden. Betroffen von den Schließungen sind folgende Kundenfilialen:

  • Bilderstöckchen
  • Braunsfeld
  • Brück
  • Buchforst
  • Dünnwald
  • Eil
  • Ensen-Westhoven
  • Gartenstadt-Nord
  • Junkersdorf
  • Kaiser-Wilhelm-Ring (Innenstadt)
  • Kölner Dom (Innenstadt)
  • Mauenheim
  • Ostheim
  • Poll
  • Severinstraße (Südstadt)
  • Subbelrather Straße (Ehrenfeld)
  • Sülz
  • Worringen
  • Weidenpesch und
  • Zündorf.

Ebenfalls schließt die Sparda-Bank einige Filialen. Betroffen hier sind:

  • Köln-Innenstadt
  • Porz und
  • Rath-Heumar.

EC- / Geldautomaten sind nach wie vor zugänglich und auch Online-Banking sind von den o.g. Schließungen nicht betroffen.

Kölner halten sich scheinbar an Maßnahmen

Wo sich sonst am Wochenende tausende Besucher sich in der Kölner Innenstadt tummeln, ist es am Wochenende menschenleer. copyright: CityNEWS
Wo sich sonst am Wochenende tausende Besucher sich in der Kölner Innenstadt tummeln, ist es am Wochenende menschenleer.
copyright: CityNEWS

Seit Samstag, 21.03.2020 scheint die Kölner City wie leergefegt. Scheinbar haben die Worte aus der Politik ihre Wirkung bei den teilweise sehr Uneinsichtigen gezeigt. Die großen Kölner Einkaufsmeilen mit Hohe Straße, Breite Straße und Schildergasse sind am Wochenende menschenleer. Förderlich zu den Besucherrückgang sind auch die Regelungen bzgl. der Schließung aller nicht notwendigen Geschäfte. Das Kölner Ordnungsamt kontrollierte immer wieder, ob sich die Händler, Restaurants und Dienstleister an die erlassenen Regelungen hielten und schritten bei Nichtbeachtung konsequent ein. Auch die zusätzlichen Maßnahmen, wie das Verbot von Menschenansammlungen mit mehr als 2 Personen, sorgten wohl dafür, dass die Kölner auch am Sonntag bei schönsten Sonnenschein zu Hause blieben.

Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Dr. Stephan Keller stellt fest: “Die von der Stadt Köln in den letzten Tagen getroffenen Maßnahmen scheinen dazu zu führen, dass sich immer weniger Menschen auf den Straßen und Plätzen aufhalten. Der Ordnungsdienst musste am Samstag nur sehr vereinzelt Menschenansammlungen im öffentlichen Raum auflösen, die Schließung von Verkaufsstellen des Einzelhandels durchsetzen und an das Betretungsverbot für Spielplätze erinnern.”

Und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont: “Die Tendenz zeigt in die richtige Richtung. Wenn wir die gewünschte Wirkung erzielen wollen, dass dadurch nachhaltig Infektionsketten durchbrochen werden, darf die Reduzierung sozialer Kontakte aber nicht nachlassen. Ich rufe die Kölner auf,  physische soziale Kontakte weiterhin auf das Notwendigste zu beschränken – nicht nur in Räumen, sondern auch im Freien.”

3. Todesopfer in Köln

Leider gibt es in Köln einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
Leider gibt es in Köln einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. (Symbolbild)
copyright: Envato / stokkete

Am Sonntag, 22.03.2020 hat das Coronavirus in Köln leider ein drittes Todesopfer gefordert. Ein 90 Jahre alter Mann mit Grunderkrankungen verstarb im Krankenhaus.

Ein Dank an alle Helfer

Mit einem großen Spruchband bedankten sich Unbekannte bei allen Helfern in Zeiten der Corona-Krise in Köln. copyright: Polizei Köln
Mit einem großen Spruchband bedankten sich Unbekannte bei allen Helfern in Zeiten der Corona-Krise in Köln.
copyright: Polizei Köln

Im Namen Aller, die sich in der momentanen Situation beruflich oder ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen bedanken sich Bundespolizei und Polizei Köln für ein aufwändiges gestaltete “Dankesbanner“. Unbekannte hatten dieses am Samstag, 21.03.2020 gegen 8:50 Uhr am Geländer der Hohenzollernbrücke angebracht.

Aus Sicherheitsgründen musste die Polizei das Banner jedoch von der Brücke abnehmen. Damit die Mühe der Hersteller nicht umsonst war, montierten die Beamten das Spruchband unterhalb der Brücke an das Geländer der Kölner Rheinpromenade.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob nutzte diese tolle Geste und betont: “Helfer sind auch diejenigen, die sich konsequent an die Verhaltensempfehlungen der Sicherheitsbehörden halten. Soziale Kontakte bis auf ein Mindestmaß zu reduzieren ist ein schwerer Einschnitt. Momentan ist es aber die effektivste Maßnahme, die Ausbreitung des Krankheitserregers einzudämmen. Seien auch Sie in diesem Sinne Helfer!”

2. Coronavirus-Todesfall in Köln

In Köln gibt es mittlerweile den 2. Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
In Köln gibt es mittlerweile den 2. Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. (Symbolbild)
copyright: Envato / stokkete

Die Stadt Köln muss leider einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus vermelden. Am Freitag, 20.03.2020 verstarb eine 49-jährige Frau an Herzversagen. Die Patientin litt am Down-Syndrom sowie an weiteren Grunderkrankungen. Sie war Bewohnerin einer Wohngruppe von Menschen mit Behinderung. Der Zustand der Patientin war nach ihrem positiven Testergebnis zunächst stabil, wovon sich das Gesundheitsamt täglich überzeugte, das in engem Austausch mit dem Träger der Einrichtung steht. 

Im Tagesverlauf des 20.03.2020 hat sich der Zustand der Infizierten überraschend massiv verschlechtert, so dass ein Notarzt gerufen wurde, der der Patientin jedoch nicht mehr helfen konnte.  Mit den Angehörigen der Verstorbenen war schon vor längerer Zeit vereinbart worden, dass auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichtet werden sollte.  Die 49-Jährige verstarb in der Einrichtung, die seit dem Bekanntwerden eines ersten, anderen positiven Befunds auf Covid-19 in der Einrichtung mit allen Bewohnern vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden war.

Stadt Köln verbietet Ansammlungen von mehr als zwei Personen

Nachdem es u.a. am Rheinboulevard zu "Treffen" mit bis zu 600 Personen - trotz aller Appelle - gekommen ist, greift die Stadt Köln nun zu weiteren Maßnahmen. copyright: Alex Weis / CityNEWS
Nachdem es u.a. am Rheinboulevard zu “Treffen” mit bis zu 600 Personen – trotz aller Appelle – gekommen ist, greift die Stadt Köln nun zu weiteren Maßnahmen.
copyright: Alex Weis / CityNEWS

Die Stadt Köln hat in den vergangenen Tagen Regelungen getroffen, die dazu beitragen sollen, physische soziale Kontakte stark einzuschränken. Dadurch sollen Infektionsketten durchbrochen und die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.

Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen außerhalb der engeren Familie werden konsequent unterbunden. Bei Nichtbefolgen dieser Regelung droht nicht nur ein empfindliches Bußgeld, sondern kann aufgrund des Infektionsschutzgesetzes auch ein Straftatbestand erfüllt sein. Das Ordnungsamt wird am bevorstehenden Wochenende insbesondere beliebte Treffpunkte wie das Rheinufer und verschiedene Grünanlagen kontrollieren und Ansammlungen von Menschen auflösen.

Keine Besucher mehr in Unterkünften für Geflüchtete

Keine Besucher mehr in Unterkünften für Geflüchtete copyright: Envato /phombaert
Keine Besucher mehr in Unterkünften für Geflüchtete
copyright: Envato /phombaert

Ab sofort sind in allen städtischen Unterkünften für Geflüchtete sämtliche Besuche untersagt. Diese Anordnung dient dazu, dass auch dieser Personenkreis bestmöglich geschützt wird und die sozialen Kontakte auf das absolut Notwendigste reduziert werden. Das Besuchsverbot gilt sowohl für Freunde und Bekannte, als auch für alle Ehrenamtlichen. Letztere haben mit ihrer Aktivität in den vergangenen Jahren einen vorbildlichen Beitrag für die Stadtgesellschaft geleistet. Die Stadt bedauert daher diese Anordnung, die aber in der aktuellen Situation unumgänglich ist.

1. FC Köln startet Solidaritäts-Projekt für Kölner Tafel

1. FC Köln hilft der Kölner Tafel in der Corona-Krise copyright: Alex Weis / CityNEWS
1. FC Köln hilft der Kölner Tafel in der Corona-Krise
copyright: Alex Weis / CityNEWS

Der 1. FC Köln startet ein umfangreiches Solidaritäts-Projekt in Zeiten der Corona-Krise, um den drohenden Ausfall der Lebensmittel-Versorgung für Bedürftige in Köln auszugleichen. Für die Unterstützung der Kölner Tafel arbeiten die Geißböcke, die Stiftung des Vereins und die REWE eng zusammen.

Sonderfahrplan für den NRW-Zugverkehr

Sonderfahrplan für den NRW-Schienenverkehr copyright: pixabay.com
Sonderfahrplan für den NRW-Schienenverkehr
copyright: pixabay.com

Die NRW-Eisenbahnverkehrsunternehmen haben wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Krise gemeinsam mit VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Zugverkehr in NRW erarbeitet, der ab Samstag, 21.03.2020 schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis zum 19.042020 gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert, im stark betroffenen Gebiet liegt die Zahl der Reduzierungen noch etwas höher. Die Verkehrsunternehmen wollen gewährleisten, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Im NVR-Gebiet müssen die Linien RB 38 und RB 20 komplett ausfallen, sie werden durch einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt. Der SEV-Fahrplan wird derzeit von der Deutschen Bahn erarbeitet. Auf vielen weiteren Linien gibt es starke Einschränkungen.

Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter www.mobil.nrw. Die Eingabe der Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in NRW verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern. Auch über die mobil.nrw-App wird auf die Sonderfahrpläne verwiesen und eine Integration in die dortige elektronische Fahrplanauskunft vorbereitet. In Köln fahren die Busse und Bahnen der KVB ebenfalls bereits nach einem Sonderfahrplan.

Kein Saisonstart der Kölner Seilbahn im März 2020

Kein Saisonstart der Kölner Seilbahn im März 2020 copyright: Kölner Verkehrs-Betriebe
Kein Saisonstart der Kölner Seilbahn im März 2020
copyright: Kölner Verkehrs-Betriebe

Die Kölner Seilbahn wird nicht am 27.03.2020 in ihre neue Saison starten. Die Öffnung dieses Freizeitangebotes ist aufgrund der Coronavirus-Problematik derzeit behördlich untersagt. Zudem wurden die Vorbereitungen zum Saisonstart seitens der Kölner Seilbahn aufgrund der allgemeinen Lage unterbrochen. Wann die Kölner Seilbahn in ihre neue Saison starten wird, lässt sich zurzeit noch nicht sagen, so die KVB als Betreiber der Seilbahn.

Circus Roncalli verschiebt Köln-Termine

Circus Roncalli verschiebt Köln-Termine copyright: www.roncalli.de
Circus Roncalli verschiebt Köln-Termine
copyright: www.roncalli.de

Der Circus Roncalli wird sein Gastspiel in Köln verschieben. Roncalli wird seine Kölner Spielzeit vom 02.06. bis 12.08.2020 nachholen. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit und können kostenfrei auf die neuen Termine – auch in anderen Tournee-Städten – umgebucht oder in einen zwei Jahre gültigen Gutschein ungewandelt werden. Dieser gilt auch für das Apollo Varieté in Düsseldorf.

Rund 600 Personen treffen sich am Rheinboulevard

Rund 600 Personen haben sich am Mittwoch, 18.03.2020 aller Warnungen und Appelle getroffen. (Archivbild) copyright: CityNEWS / Alex Weis
Rund 600 Personen haben sich am Mittwoch, 18.03.2020 aller Warnungen und Appelle getroffen. (Archivbild)
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Am Kölner Rheinboulevard haben sich am Mittwoch, 18.03.2020 rund 600 Personen versammelt, die das Kölner Ordnungsamt nur mit Hilfe der Kölner Polizei zur Auflösung der Versammlung bewegen konnte. Im Vorfeld appellierte die Stadtstspitze eindringlich (scheinbar aber vergebens) an die Kölner Bürger solche “Treffen” zu unterlassen.

Große Supermarkt-Ketten öffnen sonntags nicht

Große Supermarkt-Ketten öffnen sonntags nicht copyright: Envato / vlad_star
Große Supermarkt-Ketten öffnen sonntags nicht
copyright: Envato / vlad_star

Laut Kölner Stadt-Anzeiger wird keiner der großen Supermarktketten (wie Rewe, Penny usw.) sonntags öffnen. Die Unternehmen sind der Meinung, dass die Versorgungslage in Köln gesichert ist. Wenn alle Bürger ein besonnenes Kaufverhalten an den Tag legen und nicht hamstern oder bunkern, sind auch in der kommenden Zeit ausreichend Produkte für alle Verbraucher vorrätig.

Museum Ludwig bietet digitales Kunst-Programm

Das Museum Ludwig in Köln bietet ein digitales Kunst-Programm im Zeichen der Corona-Krise. copyright: Stadt Köln / Lee M
Das Museum Ludwig in Köln bietet ein digitales Kunst-Programm im Zeichen der Corona-Krise.
copyright: Stadt Köln / Lee M

Um eine schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleibt das Museum Ludwig bis zum einschließlich 19.04.2020 für die Öffentlichkeit geschlossen. Aber die Social-Media-Kanäle auf Facebook, Instagram und Twitter sind weiterhin aktiv und bieten jetzt ein spezielles Programm.

Unter den Highlights bei Instagram finden sich als digitale Rundgänge ebenso die aktuellen Ausstellungen “Blinky Palermo. Die gesamten Editionen”. Die Schenkung Ulrich Reininghaus als auch die Präsentation im Fotoraum “Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike”.
In den kommenden Wochen werden weitere Führungen, die normalerweise im Kölner Museum angeboten werden, auf Instagram und Facebook digital umgesetzt. Dabei werden auch die Wünsche der Social-Media-Abonnenten berücksichtigt.

Der Instagram-Kanal WDR3imMuseum hat seine neue Video-Reihe #alleinimmuseum mit Yilmaz Diewior gestartet. Darin führt der Museumsdirektor seine Lieblingsarbeit und weitere Highlights aus der Sammlung des Museum Ludwig vor. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus (21.03.2020) wird die Kuratorin Janice Mitchell in einem Videobeitrag über die kommende Ausstellung “Mapping the Collection” sprechen und aufzeigen, warum die Bürgerrechtsbewegung in den USA der 60er und 70er-Jahre bis heute nicht an Relevanz verloren hat. Ab Freitag, 20.03.2020 zeigen Mitarbeiter aus dem Museum Ludwig, was sie im täglichen Leben inspiriert.

Weitere Infos unter:

Die Social-Media-Kanäle auf einen Blick:

Digitale Museums-Führungen

Koelnmesse sagt alle Veranstaltungen und Messen ab

Die Koelnmesse sagt bis Ende Juni alle Veranstaltungen ab. copyright: Koelnmesse GmbH
Die Koelnmesse sagt bis Ende Juni alle Veranstaltungen ab.
copyright: Koelnmesse GmbH

Die Koelnmesse hat bekanntgegeben, dass alle Messen und Veranstaltungen bis Ende Juni wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Köln abgesagt sind. Betroffen sind u.a. die eigentlich für Mai geplante photokina 2020 und das Popkultur-Festival Comic Con Experience Cologne CCXP 2020 im Juni.

Mit diesen Maßnahmen möchte die Koelnmesse frühzeitig die Weichen für die nächsten Messetermine stellen und Klarheit für ihre Kunden schaffen. So soll auch eine angemessene Vorbereitungszeit für die Branchenveranstaltungen geschaffen werden. Die beteiligten Partner haben laut der Koelnmesse sich durchweg sehr positiv zu den Entscheidungen geäußert und ihre volle Unterstützung für die nächsten Termine zugesagt.

Auch AWB von Coronavirus betroffen

Auch die AWB ist vom Coronavirus betroffen. copyright: AWB Köln GmbH
Auch die AWB ist vom Coronavirus betroffen.
copyright: AWB Köln GmbH

Die Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln (AWB) sind auch vom Coronavirus betroffen.
Wie das Unternehmen mitteilte müssen die Bürger derzeit mit Verzögerungen bei der Müllentsorgung rechnen. Das entsorgungsunternehmen hat zudem weitere präventive Maßnahmen getroffen. Fünf AWB-Mitarbeiter der AWB wurden bis Ende letzter Woche positiv auf das Virus getestet, so der Kölner Stadt-Anzeiger.

Zwischenprüfungen für Azubis bei IHK Köln entfallen

Die Frühjahrs-Zwischenprüfungen für Azubis entfallen. copyright: pixabay.com
Die Frühjahrs-Zwischenprüfungen für Azubis entfallen.
copyright: pixabay.com

Die Zwischenprüfungen für Azubis im Frühjahr 2020 werden des Coronavirus komplett entfallen. Wie die IHK Köln mitteilt, sind 2.677 Azubis betroffen. Es besteht für die Prüflinge keine Nachholpflicht, da die Zwischenprüfung generell nicht in die Abschlussnote einfließt. Für die vor wenigen Tagen abgesagten Abschlussprüfungen hingegen werde es aber noch Nachholtermine geben.

Stadtverwaltung schließt für Publikumsverkehr

Die Stadt Köln schließt verschiedene Einrichtungen für den Publikumsverkehr. - copyright: CityNEWS
Die Stadt Köln schließt verschiedene Einrichtungen für den Publikumsverkehr.
copyright: CityNEWS

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Mittwoch, 18.03.2020, weitere Festlegungen für das Leistungsangebot der Stadtverwaltung getroffen. Per Telefon und E-Mail bleiben alle Dienststellen der Stadtverwaltung vollumfänglich ansprechbar. Einschränkungen gibt es aber für die direkten persönlichen Kontakte. Ab Donnerstag, 19.03.2020, bleiben alle Dienststellen der Stadt Köln grundsätzlich für den Publikumsverkehr geschlossen. Die bisher vereinbarten oder online gebuchten Termine mit Ämtern und Dienststellen sind ab sofort nicht mehr gültig. Nur wenn ein Notfall gegeben ist, können sich Bürger telefonisch melden, um einen Termin für eine persönliche Vorsprache zu vereinbaren.

Die Stadt wird die Einschränkungen für den Bürgerservice auf ihren Internetseiten bekanntgeben. Dort laufen aus den Ämtern und Dienststellen die aktuellen Informationen sukzessive zusammen und können unter  und dann jeweils bei den Ämtern und Dienststellen sowie in den Produktübersichten abgerufen werden. Die bereits gebuchten Termine für Eheschließungen finden auf jeden Fall statt.

Weitere Maßnahmen für den Einzelhandel

Die Stadt Köln hat weitere Maßnahmen im Einzelhandel beschlossen. copyright: Envato / seventyfourimages
Die Stadt Köln hat weitere Maßnahmen im Einzelhandel beschlossen.
copyright: Envato / seventyfourimages

Die Stadt Köln hat weitere Einschränkungen und Maßnahmen für den Einzelhandel beschlossen. So dürfen ab Donnerstag, 19.03.2020 nur noch Supermärkte, Drogerien, Friseure, Reinigungen, Wochenmärkte, Baumärkte und Tierläden geöffnet bleiben. Alle anderen Geschäfte müssen ab dem 19.03.2020 geschlossen bleiben. Bestimmte Dienstleister oder Handwerker sollen von dem Verbot ausgenommen sein.

Auf den Wochenmärkten wird es nur noch Stände geben, die Lebensmittel verkaufen, so Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Stephan Keller auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 18.03.2020. Alle anderen Verkaufsstände müssen geschlossen bleiben, damit ein Abstand von zwei Metern gewährleistet werden könne.

Zweites Infektionsschutz-Zentrum in Köln nimmt Betrieb auf

Ab Donnerstag, 19.03.2020, nimmt rechtsrheinisch ein zweites Infektionsschutz-Zentrum in Köln-Merheim seinen Betrieb auf. Im Infektionsschutz-Zentrum werden Patienten – nur mit einer Überweisung des Hausarztes – beraten und auf das Coronavirus getestet.

Stadt zahlt Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zurück

Stadt zahlt Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zurück copyright: pixabay.com
Stadt zahlt Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zurück
copyright: pixabay.com

Die Stadt Köln bereitet derzeit eine Dringlichkeitsentscheidung für den Rat der Stadt Köln vor. Diese sieht vor, für die Tage die Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zu erstatten, an denen die Angebote nicht betreten werden dürfen. Aktuell sind das bei 23 Tagen rund fünf Wochen. Vorgesehen ist für diesen Zeitraum eine Rückzahlung von eineinviertel Monatsbeiträgen. Für die städtischen Kindertageseinrichtungen wird in gleichem Umfang auch das Essensgeld erstattet.

Die Stadt wird bezüglich der Erstattung der Beiträge mit den Eltern Kontakt aufnehmen. Sie bittet die Eltern, ihre Zahlungen nicht zu kürzen – dies führt zu weiterem Aufwand. Unabhängig davon wird die Stadt jedoch für die ab sofort anfallenden Beträge vorerst keine Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen mehr einleiten.

Seit Montag, 16.03.2020, sind alle Kölner Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. Für Kinder von Eltern, die in kritischen Infrastrukturen arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können, bietet die Stadt Köln eine Notbetreuung an. In den Schulen wurden am Dienstag, 17.03.2020, rund 550 Schulkinder (erstes bis sechstes Schuljahr) betreut, in den Kölner Kinderbetreuungseinrichtungen rund 330 Kinder.

Stadt Köln ruft Bürger zur Solidarität auf

Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend die Menschen in ihrem häuslichen Alltag ein. Deswegen bittet die Stadt Köln die Bürger um Mithilfe. copyright: Envato / Prostock-studio
Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend die Menschen in ihrem häuslichen Alltag ein. Deswegen bittet die Stadt Köln die Bürger um Mithilfe.
copyright: Envato / Prostock-studio

Die Stadt Köln hat die Bürger der Domstadt zur Mithilfe und Solidarität in Zeiten der Corona-Krise aufgerufen. Im Speziellen bittet die Stadt darum, sich in der Nachbarschaft zu engagieren und bedürftige Mitbürger, die Hilfe benötigen (z.B. beim Einkauf) zu unterstützen. Alle Infos dazu haben wir hier bei CityNEWS zusammengefasst.

Erster Coronavirus-Todesfall in Köln

In Köln gibt es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
In Köln gibt es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus.
copyright: Envato / stokkete

Wie die Stadt Köln am Dienstag, 17.03.2020 um 16:15 Uhr mitteilt, gibt es in Köln den ersten erste Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Wie allerdings erst nun bekannt wurde, verstarb am Sonntag, 15.03.2020, eine 85-jährige Patientin in einem Kölner Krankenhaus.

Die Patientin war Bewohnerin eines Altenzentrums und war am 14.03.2020 in die Klinik eingeliefert worden. Noch am 15.03.2020 wurde sie auf eine mögliche Corona-Infektion getestet, das Ergebnis lag jetzt vor. Sie hatte infolge eines schweren Grundleidens immunschwächende Medikamente einnehmen müssen. In der Folge hatte sie eine Lungenentzündung bekommen, an deren Folgen sie nun verstorben ist.

Freizeitpark Phantasialand verschiebt Saisoneröffnung

Freizeitpark Phantasialand verschiebt Saisoneröffnung copyright: Phantasialand
Freizeitpark Phantasialand verschiebt Saisoneröffnung
copyright: Phantasialand

Der Freizeitpark Phantasialand in Brühl bei Köln verschiebt auf Grund der Verbeitung des Coronavirus und wegen dem Erlass der NRW-Landesregierung seine reguläre Saisoneröffnung 2020. Auch die Dinner-Show Fantissima ist bis mindestens 19.04.2020 abgesagt.

Das Phantasialand teilt auf seiner Webseite mit, dass die im Vorverkauf erworbenen Tickets behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Die bereits gekauften Tickets für den Zeitraum, in dem das Phantasialand nun geschlossen bleibt, können dann in einem beliebigen anderen Monat der Sommersaison unter den gleichen Bedingungen genutzt werden. Dabei können die Gäste die Tickets für den Zeitraum der Osterferien (04. – 19.04.2020) an einem beliebigen Tag in der Sommersaison (bis 01.11.2020) nutzen.

Fantissima-Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sobald feststeht, ab wann die Dinner-Show wieder spielt, werden die Kunden per E-Mail über die hinterlegten Kontaktdaten informiert. Tickets werden nach Absprache auf ein neues Datum umgebucht. Falls Tickets in Verbindung mit einer Übernachtung im Zeitraum bis zum 19.04.2020 in einem der Erlebnishotels gebucht wurde, werden die Kunden ebenfalls per E-Mail benachrichtigen.

Keine Besuche in Krankenhäusern mehr möglich

Ab sofort sind in den Klinken Köln grundsätzlich keine Patientenbesuche mehr möglich. copyright: Envato / stokkete
Ab sofort sind in den Klinken Köln grundsätzlich keine Patientenbesuche mehr möglich.
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Um in der aktuellen Situation das Infektionsrisiko für Patienten und Beschäftigten so gering wie möglich zu halten, sind Patientenbesuche bei den Kliniken Köln nicht mehr möglich. Diese Regelung gilt ab Dienstag, 17.03.2020 in den Krankenhäusern Holweide, Merheim und dem Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Ausnahmen gelten nur bei Kindern sowie nach einer Geburt (dort darf nur die engste Bezugsperson kommen), in lebensbedrohlichen Situationen oder auf der Palliativstation.  

“Wir bitten alle Patienten und Angehörigen um Verständnis für unser striktes Vorgehen. Wir setzen damit den aktuellen Erlass des Gesundheitsministeriums NRW um und tun dies, um alle Menschen in unseren Klinikbereichen vor einer Ansteckung zu schützen”, so Prof. Dr. Horst Kierdorf, Ärztlicher Direktor der Kliniken Köln.

Restaurants und Gastronomien werden geschlossen

Alle Restaurants und Gastronomiebetriebe in Köln werden ab Dienstag geschlossen. copyright: Envato / AboutImages
Alle Restaurants und Gastronomiebetriebe in Köln werden ab Dienstag geschlossen.
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Alle Gastronomiebetriebe wie Bars, Gaststätten und Kneipen sowie alle Restaurants in Köln geschlossen. Als Begründung teillte Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Stephan Keller mit, dass man die Verschärfung des Erlasses der NRW-Landesregierung, z.B. dass etwa Tische in einem Abstand von zwei Metern stehen müssen, nicht praktikabel oder überprüfbar ist.

Diese Maßnahmen gelten allerdings nur für Gastronomien, bei denen ein Aufenthalt zum Verzehr von Speisen möglich ist. Damit sind Imbisse ohne Sitz- oder Stehplätze sowie aller Lieferdienste bislang nicht von den verschärften Reglungen betroffen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Kölns Oberbürgermeisterin Reker in Quarantäne

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich derzeit in Quarantäne. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich derzeit in Quarantäne.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich seit Sonntag, 15.03.2020, auf Anraten des Gesundheitsamtes in häuslicher Quarantäne, da sie Kontakt zu einer mit Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die infizierte Person befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Kölns Oberbürgermeisterin weist bisher keine entsprechenden Symptome auf und fühlt sich gut. Ihre Dienst- und Amtsgeschäfte erledigt sie von zu Hause aus.

Über Facebook teilte Henriette Reker mit: “Die strikten Regelungen gelten selbstverständlich auch für mich. Da ich aber keinerlei Symptome zeige, werde ich meine Amtsgeschäfte wie bisher, allerdings von zuhause aus weiterführen. Viele von uns werden sich infizieren. Darum arbeiten wir mit Hochdruck für die Kölner, rund um die Uhr. Wir ergreifen alle Maßnahmen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren damit die Anzahl der Intensivbetten ausreicht. Das bedeutet große Einschränkungen im Alltag – für alle. In dieser ernsten Lage brauchen wir Solidarität und Zusammenhalt. Wir werden die Krise gemeinsam meistern, wenn die Kölner verantwortlich füreinander handeln.”

UPDATE: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird ab Donnerstag, 26.03.2020, ihre Quarantäne beenden und ins Rathaus zurückkehren.

KVB schließt alle Kölner KundenCenter

Die KVB schließt alle Kölner KundenCenter. copyright: Stephan Anemüller / Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Die KVB schließt alle Kölner KundenCenter.
copyright: Stephan Anemüller / Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Um die weitreichenden Maßnahmen der NRW-Landesregierung und der Stadt Köln zur Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen, werden die Kölner Verkehrs-Betriebe ab Dienstag, 17.03.2020, alle KVB-KundenCenter bis auf weiteres schließen. Einzig die drei – durch Glasscheiben geschützten – Verkaufsstellen am Neumarkt, Dom und Ebertplatz sind montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Sonntags sind alle drei Einrichtungen geschlossen.

Um die Funktion der KVB-KundenCenter teilweise übernehmen zu können, werden die Verkaufsstellen technisch so ausgestattet, dass Mitarbeiter vor Ort auch die Verarbeitung der Abonnements übernehmen können. Daneben gibt es die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Ticketkauf an den mobilen und stationären Automaten sowie über die HandyTicket-App. Die Öffnungszeiten der rund 120 privaten Vertriebsstellen, vor allem Kioske, obliegen nicht der KVB, sondern deren Betreibern.

Zusätzlich zu den o.g. Maßnahmen fahren die Busse und Bahnen der KVB ab Mittwoch, 18.03.2020 nach einem gesonderten Fahrplan. Alle Infos dazu haben wir hier bei CityNEWS zusammengefasst.

IHK Köln schließt alle Einrichtungen

Die IHK KÖln schließt alle ihre Einrichtungen für den Publikumsverkehr. copyright: CityNEWS
Die IHK KÖln schließt alle ihre Einrichtungen für den Publikumsverkehr.
copyright: CityNEWS

Die IHK Köln schließt angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres das Haupthaus, die Geschäftsstellen und ihr Bildungszentrum. Ebenfalls geschlossen werden das Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsarchiv und die Wirtschaftsbibliothek der IHK Köln.

“Dieser Schritt fällt niemandem leicht, aber wir wollen so wie viele andere Institutionen auch unseren Beitrag leisten, der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken”, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt. “Wichtig ist uns, dass wir in diesen schwierigen Zeiten eng an der Seite der Unternehmen bleiben. Unsere Dienstleistungen wollen wir daher in der gewohnten Qualität anbieten – auch wenn Veranstaltungen und Prüfungen abgesagt werden mussten.”

Dies ist durch Home-Office-Möglichkeiten sichergestellt. “Die meisten unserer Mitarbeitenden werden in der nächsten Zeit von zuhause aus arbeiten. Dank digitaler Technik ist dies problemlos möglich.”

Auch die Beratung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen wird selbstverständlich weiterhin angeboten. Für Ihre Mitgliedsunternehmen ist die IHK unter 0221 – 16 40 13 00 und per E-Mail an service@koeln.ihk.de erreichbar. Hilfeseite für vom Coronavirus betroffene Unternehmen: ihk-koeln.de/coronavirus

Kundenzentren der RheinEnergie AG geschlossen

Die Kundenzentren der RheinEnergie AG werden geschlossen. copyright: RheinEnergie AG
Die Kundenzentren der RheinEnergie AG werden geschlossen.
copyright: RheinEnergie AG

Die RheinEnergie AG schließt bis auf weiteres die Kölner Kundenzentren, um einer Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Der Energieversorger für die Kölner Region ist aber per E-Mail und telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 20 Uhr sowie am Samstag zwischen 9 Uhr und 20 Uhr erreichbar.

Kölner Gerichte bleiben unter Bedingungen geöffnet

Die Kölner Gerichte bleiben unter Bedingungen geöffnet. copyright: Envato / poungsaed_eco
Die Kölner Gerichte bleiben unter Bedingungen geöffnet.
copyright: Envato / poungsaed_eco

Als tragende Säule des Rechtsstaats stellt die Kölner Justiz auch in der Coronavirus-Krise nicht die Arbeit ein. Die Entwicklung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus ist äußerst dynamisch und bei neuer Sachlage wird die Öffentlichkeit kurzfristig unterrichtet, so die Pressesprecher Dr. Ingo Werner (Oberlandesgericht), Prof. Dr. Jan F. Orth (Landgericht) und Dr. Wolfgang Schorn (Amtsgericht). Zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos und zur Bewältigung der Pandemie sei es aber wichtig, sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren und auf vermeidbare soziale Kontakte zu verzichten.

Das bedeutet derzeit für die Kölner Gerichte:

  • Der Publikumsverkehr wird auf das Nötigste beschränkt. Die Gerichtsgebäude sind nur bei dringenden Anliegen, wie etwa für die Teilnahme an Gerichtsverfahren, aufzusuchen. Die Kantinen werden, soweit sie überhaupt geöffnet bleiben, für externe Besucher geschlossen. Alle schriftlichen Anträge, die bisher persönlich abgegeben worden sind, sollen per Post übersandt werden.
  • Gerichtsverhandlungen bleiben, dort wo es die Prozessordnung so vorsieht, weiter öffentlich. Nach den Gegebenheiten vor Ort kann die Zahl der Zuschauer so beschränkt werden, dass eine Ansteckungsgefahr im Publikumsbereich reduziert wird.
  • Ob und wann Gerichtstermine stattfinden, entscheiden die Richter in Ausübung ihrer richterlichen Unabhängigkeit. Dabei wägen sie auch bisher schon u.a. die Eilbedürftigkeit der Sache und die organisatorischen Möglichkeiten des Gerichts ab. Gerichtsverhandlungen in weniger eilbedürftigen Verfahren wurden und werden in vielen Fällen vorerst vertagt. Maßgeblich ist die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall, die sich auch an den örtlichen Gegebenheiten orientiert.
  • Die Zivilprozessordnung sieht Möglichkeiten der Rechtsfindung ohne persönlichen Kontakt vor. So können Zivilrechtsstreite mit Zustimmung der Parteien im schriftlichen Verfahren durchgeführt werden, § 128 ZPO. Gem. § 128a ZPO besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, mit Hilfe von Videotechnik zu verhandeln.
  • Alle Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit wurden abgesagt.

Stadtbibliothek Köln auch betroffen von Coronavirus

Auch die Stadtbibliothek Köln ist betroffen vom Coronavirus. copyright: Envato / stevanovicigor
Auch die Stadtbibliothek Köln ist betroffen vom Coronavirus.
copyright: Envato / stevanovicigor

Auch die Stadtbibliothek Köln ist ebenfalls bis mindestens einschließlich 19.04.2020 geschlossen. Damit finden bis auf weiteres auch keine Veranstaltungen dort statt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.  

Somit sind Ausleihen während der Schließung nicht mehr möglich. Ausgeliehene Medien müssen während der Schließzeit nicht zurückgegeben werden. Alle Leihfristen werden automatisch verlängert, die Medien müssen erst nach der Wiedereröffnung innerhalb von vier Wochen zurückgegeben werden. Für bereits ausgeliehene Medien entstehen für den Schließungszeitraum und vier Wochen danach keine Mahngebühren. Dies gilt auch für Medien, die von anderen Bibliotheksmitgliedern vorgemerkt sind. Die Bibliothek weist darauf hin, keine Medien mit der Post an Einrichtung zu schicken.  

Vorbestellungen bleiben erhalten und vorgemerkte Medien, für die Nutzer bereits eine Benachrichtigung erhalten haben, können erst nach der Wiedereröffnung abgeholt und ausgeliehen werden. Gebühren werden für diese Medien aus Kulanzgründen storniert. Vorgemerkte Medien, für die noch keine Benachrichtigungen verschickt wurden, werden regulär durchgeführt und können erst abgeholt werden, wenn eine Benachrichtigung erfolgt ist.  

Während der Schließung gilt eine telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr unter: 0221 – 221 23939. Zusätzlich ist die Stadtbibliothek per E-Mail sowie über das Kontaktformular auf der Webseite zu erreichen.

Stadt Köln arbeitet in “Ferienmodus”

Stadt Köln arbeitet in "Ferienmodus" copyright: CityNEWS
Stadt Köln arbeitet in “Ferienmodus”
copyright: CityNEWS

Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch Auswirkungen auf den städtischen Kunden- und Bürgerservice. So bleiben alle Bürgerämter am Dienstag, 17.03.2020 und Mittwoch, 18.03.2020 geschlossen. Laut Kölner Stadt-Anzeiger soll eine Art “Ferienmodus” stattfinden, in dem ausschließlich dringende Anliegen bearbeitet werden.

Beerdigungen und Hochzeiten nur noch im engsten Kreis

Bei Hochzeiten in Köln sind ab sofort nur noch die engsten Zeugen zugelassen. copyright: Envato / aetb
Bei Hochzeiten in Köln sind ab sofort nur noch die engsten Zeugen zugelassen.
copyright: Envato / aetb

Ab sofort dürfen Beerdigungen und Trauungen in Köln nur noch im engsten Kreis abgehalten werden. Bei Trauungen / Hochzeiten dürfen ausschließlich die Trauzeugen anwesend sein, bei Beisetzungen sind ab sofort nur noch Verwandte ersten Grades zugelassen, so die Stadt Köln. So ist u.a. auch bereits die Beerdigung von Marie-Luise Nikuta auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Kölner Motto-Queen ist am am Veilchendienstag, 25.02.2020 im Alter von 81 Jahren verstorben.

Schwimmbäder und Saunen werden geschlossen

Schwimmbäder und Saunen werden ab sofort geschlossen copyright: Envato / cookelma
Schwimmbäder und Saunen werden ab sofort geschlossen
copyright: Envato / cookelma

Aufgrund einer behördlichen Verfügung zur Eindämmung des Coronavirus schließen alle KölnBäder ab heute bis voraussichtlich Sonntag, 19.04.2020. Dies gilt für sämtliche Einrichtungen und alle Bereiche, darunter Bäder, Saunalandschaften, Fitnessbereiche und die Eislaufflächen des Lentparks. Auch fallen alle Veranstaltungen, Kindergeburtstage und Kurse im genannten Zeitraum aus.

Bereits bezahlte Kompaktkurse und Events, die in den Schließungszeitraum fallen, werden erstattet. Der Online-Verkauf der Kompaktkurse für die Osterferien wird gestoppt. Der Online-Verkauf für das nächste Quartal, das nach den Osterferien beginnt, wird verschoben. Der Verkauf für die Lentpark-Camps in den Sommerferien läuft unterdessen weiter. Kursstunden aus dem laufenden Quartal, wo nun einzelne Kursstunden in den Schließungszeitraum fallen, werden nachgeholt. Hierüber informieren wir die Kursteilnehmer schnellstmöglich.

Sobald ein Datum für die Wiederinbetriebnahme der Einrichtungen feststeht, werden die KölnBäder dies sofort mitteilen. Weitere Infos gibt es über das KölnBäder-Infotelefon unter der Telefonnummer: 0221 – 280 380 sowie im Internet auf: www.koelnbaeder.de.

Kölner Zoo schließt komplett

Der Kölner Zoo ist ab sofort wegen des Coronavirus geschlossen. copyright: Kölner Zoo
Der Kölner Zoo ist ab sofort wegen des Coronavirus geschlossen.
copyright: Kölner Zoo

Der Kölner Zoo hat aufgrund der aktuellen Lage und der allgemeinen behördlichen Anweisungen für Freizeit- und Bildungseinrichtungen ab Dienstag, 17.03.2020, bis auf weiteres für alle Besucher geschlossen. Die Versorgung der Tiere ist durch die Tierpfleger komplett gewährleistet. Die Länge der Schließung ist derzeit noch unklar. Der Zoo in Köln informiert rechtzeitig, wenn das Ende der Schließung für Besucher absehbar ist und steht dazu in engem Austausch mit den Behörden. Zuvor hatte der Tierpark in Köln-Riehl bereits das Aquarium und den Streichelzoo Clemenshof geschlossen sowie alle Führungen und öffentliche Fütterung abgesagt.

Wohneinheiten zur Quarantäne und Schutzisolation

Die Stadt Köln will Wohneinheiten zur Quarantäne und Schutzisolation zur Verfügung stellen. copyright: Envato / BrianA Jackson
Die Stadt Köln will Wohneinheiten zur Quarantäne und Schutzisolation zur Verfügung stellen.
copyright: Envato / BrianA Jackson

Die Stadt Köln hat kurzfristig die Bereitstellung von Unterkünften für besondere Zielgruppen beschlossen. Sie dient dem Schutz der Bevölkerung und insbesondere dem Personenkreis der zu versorgenden Menschen. Die Stadt Köln leistet hiermit einen weiteren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus.

Das Amt für Wohnungswesen ist für die Versorgung von besonderen Zielgruppen, wie zum Beispiel immobile Menschen zuständig. In den Fällen, in denen die Unterbringung dieser Menschen in nicht abgeschlossenen Wohneinheiten erfolgt, ist im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus notwendige Schutzisolation oder Quarantäne der infizierten Person oder der Mitbewohner nicht gegeben.

Aus diesem Grund mussten geeignete Unterbringungsmöglichkeiten gefunden werden, die eine Schutzisolierung und eine Quarantäne der infizierten Menschen ermöglichen, um ein weiteres Ausbreiten der Viruserkrankung zu vermeiden. Für diesen Zweck werden zwei neu errichtete Unterkünfte vorgehalten in der Dürener Straße in Köln-Lindenthal und am Erbacher Weg in Köln-Lindweiler. Beide Unterkünfte sind bezugsfertig und waren für die Unterbringung von geflüchteten Menschen vorgesehen. In der Dürener Straße stehen insgesamt 14 abgeschlossene Wohneinheiten und im Erbacher Weg 30 abgeschlossene Wohneinheiten unterschiedlicher Größe bereit, die nun unmittelbar für die Möglichkeit einer Schutzisolierung und Quarantäne hergerichtet werden.

Die endgültige Dauer der Vorhaltung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Im Falle der Aktivierung der Standorte ist grundsätzlich das Kölner Gesundheitsamt für die Belegung und die medizinische Versorgung der Bewohner zuständig. An den Standorten ist ein Sicherheitsdienst tätig und der Soziale Dienst des Amtes für Wohnungswesen trägt Sorge für die Betreuung der Menschen.

Stadt Köln bietet steuerliche Entlastung für Unternehmen

Die Stadt Köln bietet steuerliche Entlastungen für vom Coronavirus betroffenen Unternehmen an. copyright: pixabay.com
Die Stadt Köln bietet steuerliche Entlastungen für vom Coronavirus betroffenen Unternehmen an.
copyright: pixabay.com

Die Stadt Köln weist darauf hin, dass Unternehmen und Gewerbetreibende bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote des Steueramtes der Stadt nutzen können:

  • Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, ab sofort Anträge auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen.
  • Darüber hinaus besteht bei allen Steuern, die von der Stadt Köln erhoben werden, die Möglichkeit, einen Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen zu stellen. Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können dabei auch die Stundungszinsen erlassen werden. Beides setzt einen Antrag bei der Stadt Köln voraus, weshalb wir betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende bitten, sich frühzeitig an das Steueramt der Stadt Köln zu wenden.
  • Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen besteht für betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende schließlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen zu stellen.

Kölns Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert stellt eine zügige und unbürokratische Prüfung in Aussicht: “Im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten wollen wir unseren Beitrag dafür leisten, dass Liquiditätsengpässe bei Unternehmen und Gewerbetreibenden möglichst vermieden werden können.”

Auch die IHK Köln informiert über ihre Internetseite sowie telefonisch unter: 0221 – 16 40 13 00 über mögliche Hilfen. “Wir konzentrieren unsere Arbeit auf die Hilfsangebote für Unternehmen und werden dazu gerne weiter beraten”, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Land NRW verschärft erneut Maßnahmen

Das Land NRW verschärft erneut die Maßnahmen wegen des Coronavirus. copyright: Envato / DragonImages
Das Land NRW verschärft erneut die Maßnahmen wegen des Coronavirus.
copyright: Envato / DragonImages

Die Landesregierung in NRW hat erneut die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschärft. Die Fallzahlen in NRW entwickeln sich derzeit sehr dynamsich, so dass man sich für eine Verschärfung entschieden hat. So gilt u.a. ab sofort ein Verbot für den Betrieb von Schwimmbädern, Saunen, Fitnessclubs oder anderen Freizeiteinrichtungen. Auch das Einkaufen wie z.B. in Shopping-Malls und Einrichtungshäusern soll nur noch für den notwendigen Bedarf möglich sein. Enenso wird landesweit in NRW Sportaktivitäten in Vereinen verboten. CityNEWS hat hier alle neuen Maßnahmen zusammengefasst.

Kölner Zoo schränkt Betrieb ein

Der Kölner Zoo schränkt ab sofort senen Betrieb ein. So wird u.a. der Streichelzoo am Clemenshof geschlossen. copyright: Kölner Zoo
Der Kölner Zoo schränkt ab sofort senen Betrieb ein. So wird u.a. der Streichelzoo am Clemenshof geschlossen.
copyright: Kölner Zoo

Der Kölner Zoo schließt ab sofort alle Tierhäuser sowie den Streichelzoo im Clemenshof auf dem Gelände des Tierparks. Zudem ist auch das Aquarium geschlossen. Bis auf unbestimmte Zeit wird es außerdem keine öffentlichen Tierfütterungen mehr geben, ebenso fallen alle Führungen im Zoo aus.

Musical Dome Köln schließt wegen Coronavirus

Auch der Kölner Musical Dome muss wegen des Coronavirus schließen. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Auch der Kölner Musical Dome muss wegen des Coronavirus schließen.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Auch der Kölner Musical Dome am Rheinufer ist vom Coronavirus betroffen. So teilen die Betreiber mit, dass das blaue Zelt vorerst bis einschließlich 10. April geschlossen bleibt. Die Tickets für die Shows von “Saturday Night Fever” behalten ihre Gültigkeit, man ist ist bereits in der Abstimmung für Ersatztermine. Diese werden schnellstmöglich mitgeteilt.

Nach aktuellem Stand sind folgende Veranstaltungen abgesagt bzw. verlegt:

Uniklinik Köln sagt Operationen ab

Die Uniklinik Köln sagt nicht zwingend erforderliche Operationen ab. copyright: Universitätsklinik Köln / Peter Sondermann / Stadt Köln
Die Uniklinik Köln sagt nicht zwingend erforderliche Operationen ab.
copyright: Universitätsklinik Köln / Peter Sondermann / Stadt Köln

Die Kölner Uniklinik sagt ab Montag, 16.03.2020 alle Operationen ab, die als nicht zwingend notwendig eingestuft sind und nach dem Eingriff eine Behandlung auf der Intensivstation bedürfen. Mit der Maßnahme möchte man Ressourcen für die Behandlung von Coronavirus-Patienten schaffen, so die Leitung der Uniklinik. Lebenswichtige oder medizinisch dringend erforderliche Operationen werden aber weiterhin regulär stattfinden. Zusätzlich hat man damit begonnen, Intensivkapazitäten zur Behandlung von Coronavirus-Patienten auszubauen und bestehende Intensivbetten aktiv freizuhalten. Durch die abgesagten Eingriffe werden zudem Betten auf der Intensivstation frei, die für Covid-19-Infizierte vorgehalten werden. In der Uniklinik Köln ist auch das Infektionsschutz-Zentrum untergebracht.

Drastische Maßnahmen in Köln beschlossen

Die Stadt Köln hat drastische Maßnahmen beschlossen. copyright: Envato / kjekol
Die Stadt Köln hat drastische Maßnahmen beschlossen.
copyright: Envato / kjekol

Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht ausreichen. In seiner am Samstag, 14.03.220 stattgefundenen Sitzung hat sich der Krisenstab der Stadt Köln mit der Umsetzung des Erlasses des Landes NRW zur Durchführung von Veranstaltungen befasst. Das Land hat die Kommunen angewiesen, auch Veranstaltungen mit einer erwarteten Teilnehmerzahl unter 1.000 Teilnehmern grundsätzlich zu untersagen.  

Per Allgemeinverfügung untersagt die Stadt Köln ab Sonntag, 15.03.2020, bis einschließlich 10.04.2020 jegliche Veranstaltung im Kölner Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interessen notwendig sind, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge zu dienen bestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise Wochenmärkte, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen.

Ebenfalls bis einschließlich 10.04.2020 sind musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieb (insbesondere Diskotheken, Clubs und Bars) sowie alle anderen der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen einschließlich Tanz untersagt. Von dem Verbot betroffen sind auch Theater- und musikalische Aufführungen wie Konzerte, Filmvorführungen in Kinos und Vorträge jeglicher Art, der Betrieb von Spielhallen sowie die gewerbliche Annahme von Wetten. Von der Schließung sind neben den Bürgerhäusern auch alle Jugendzentren und Jugendeinrichtungen betroffen.

Kölner Dom wird geschlossen

Der Kölner Dom wird geschlossen. copyright: KoelnTourismus GmbH / Axel Schulten
Der Kölner Dom wird geschlossen.
copyright: KoelnTourismus GmbH / Axel Schulten

Die Stadt Köln hat ein Veranstaltungsverbot (s.o.) erlassen, das bis zum 10.04.2020 auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften gilt. Im Kölner Dom werden ab Sonntag, 15.03.2020 deshalb nur noch einzelne Gottesdienste unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert und von Domradio übertragen. Das Kölner Wahrzeichen wird ab 15.03.2020 nur noch für Menschen geöffnet, die ihn zum Gebet aufsuchen möchten. Führungen finden dort nicht mehr statt und auch die Schatzkammer sowie die Turmbesteigung bleiben geschlossen.

Gottesdienste per Livestream

Die Gottesdienste aus dem Kölner Dom werden per Livestream übertragen. copyright: pixabay.com
Die Gottesdienste aus dem Kölner Dom werden per Livestream übertragen.
copyright: pixabay.com

Die folgenden Gottesdienste werden auch nach der Absage aller öffentlichen Gottesdienste ohne Besucher in der Marienkapelle des Kölner Doms gefeiert und live vom Domradio per Stream übertragen:

Montag bis Samstag:

  • 8:00 Uhr:
    Heilige Messe
  • 18:00 Uhr:
    Rosenkranzgebet
  • 18:30 Uhr:
    Heilige Messe

Sonntag:

  • 10:00 Uhr:
    Heilige Messe
  • 18:00 Uhr:
    Rosenkranzgebet
  • 18:30 Uhr:
    Heilige Messe

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki wird alle Heiligen Messen an den Sonntagen feiern.

KVB ändert Fahrpläne für Busse und Bahnen in Köln

KVB ändert Fahrpläne für Busse und Bahnen in Köln copyright: CityNEWS / Alex Weis
KVB ändert Fahrpläne für Busse und Bahnen in Köln
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Die Busse und Bahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) werden ab Mittwoch, 18.03.2020, bis auf weiteres nach einem angepassten Samstagsfahrplan verkehren. Nach dem Erlass der NRW-Landesregierung, Schulen und Kitas zu schließen, wird sich für zahlreiche Mitarbeiter das Problem stellen, ihre Kinder betreuen oder die Betreuung organisieren zu müssen. Da mit verstärkten Personalausfällen zu rechnen ist, ist es Ziel der Fahrplanänderung, auch dann einen stabilen und zuverlässigen Betrieb anbieten zu können.

Nach dem neuen KVB-Fahrplan, der am Mittwoch, 18.03.2020 mit Betriebsbeginn in Kraft tritt, wird es werktags keine Fahrten vor 4 Uhr und nach 1 Uhr geben. Ergänzend wird es auf den Bahn-Llinien 1, 7 und 18 mehr Fahrten in den Morgenstunden geben. Auch der Busfahrplan wird so gestaltet, dass dort, wo Bedarf besteht, das Angebot über den Samstagsfahrplan hinaus erweitert wird. Es entfallen die Bus-Linien 124, 134, 171, 172, 173 und 179, da es alternative Angebote gibt.

Regelungen zur Betreuung von Kindern

Regelungen zur Betreuung von Kindern copyright: pixabay.com
Regelungen zur Betreuung von Kindern
copyright: pixabay.com

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Samstag, 14.03.2020, die Regelungen für die Umsetzung der verschiedenen Landeserlasse beschlossen, wonach ab Montag, 16.03.2020, sowohl alle Kölner Schulen als auch alle Kindertagesstätten, Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zunächst bis zum 19.04.2020 geschlossen sind. Ausschließlich für Kinder von Eltern, die “unentbehrliche Schlüsselpersonen” sind und während des gesamten Zeitraums kein anderweitiges Betreuungsangebot organisieren können, bietet die Stadt Köln eine Notbetreuung an.

Für den kommenden Montag und Dienstag, 16. und 17.03.2020, hat das Land eine Übergangszeit für die Eltern eingerichtet, die keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zu betreuen. Die Schulen werden an diesen beiden Tagen keinen Unterricht anbieten, stellen aber Betreuungspersonen bereit. Diese Übergangsregelung gilt auch für die Kindertageseinrichtungen. An den beiden Tagen werden die Ausnahmeanträge entgegengenommen, die der vom Land definierte Personenkreis der “unentbehrlichen Schlüsselpersonen” einreichen kann.

“Unentbehrliche Schlüsselpersonen” sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere alle Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (z.B. Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), sowie Einrichtungen die der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (z.B. Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Notwendigkeit ist durch eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers oder Dienstvorgesetzten nachzuweisen. Die Stadt Köln stellt das Formular für die Arbeitgeberbescheinigung unter www.stadt-koeln.de/agbescheinigung zum Herunterladen bereit. Die Bescheinigung ist bis spätestens 17.03.2020, in der Schule bzw. Kita abzugeben. Die Eltern werden informiert, ob für ihr Kind das Angebot der Notbetreuung gilt.

Stadt Köln schließt viele Einrichtungen

Die Stadt Köln schließt zahlreiche Einrichtungen wie Museen. copyright: Stadt Köln / Lee M
Die Stadt Köln schließt zahlreiche Einrichtungen wie Museen.
copyright: Stadt Köln / Lee M

Der Krisenstab der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Freitag, 13.03.2020 beschlossen, dass die städtischen Museen, die städtischen Bürgerhäuser, die Volkshochschule VHS, die Stadtbibliothek sowie die Rheinische Musikschule ab Samstag, 14.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020 schließen. Damit finden auch alle Veranstaltungen in den genannten Einrichtungen bis auf weiteres nicht statt.

Dies ist eine Maßnahme, um einer Ausbreitung des Coronavirus weiter vorzubeugen. Der Krisenstab empfiehlt dringend den Trägern vergleichbarer Einrichtungen, sich dem anzuschließen. Sportplätze und Sportanlagen sind geschlossen.

Die Stadt Köln empfiehlt außerdem auf den Besuch oder die Ausrichtung sowohl von öffentlichen als privaten Veranstaltungen – auch im kleineren Rahmen – zu verzichten. Zudem sollten soziale Kontakte auf das Nötigste beschränkt werden. Dies trägt wesentlich dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und einer Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Schulen und Kitas in ganz NRW werden geschlossen

Alle Schulen in ganz NRW werden wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen. copyright: Envato / monkeybusiness
Alle Schulen in ganz NRW werden wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen.
copyright: Envato / monkeybusiness

Aktualisiert am 13.03.2020 um 17:30 Uhr: Am Freitag, 13.03.2020 hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bekanntgegeben, dass ab Montag, 16.03.2020 alle Schulen und Kitas in ganz NRW bis zu den Osterferien geschlossen werden. Von den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind ca. 2,5 Millionen Kinder bzw. Jugendliche und ihre Eltern betroffen, die nun vorzeitig in eine fünfwöchige Ferienzeit geschickt werden.

Zudem gab Armin Laschet bekannt, dass alle landeseigenen Kultureinrichtungen ab sofort geschlossen sind. Zudem sollen auch alle Messen, die noch nicht abgesagt worden sind, jetzt storniert bzw. verschoben werden. Auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollen abgesagt werden, wenn sie nicht notwendig sind. Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern müssten auf das Notwendigste eingeschränkt werden und hierzu wird der NRW-Gesundheitsminister noch zeitnah einen Erlass herrausgeben.

Die angekündigten Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich 19. April 2020. Auch andere Bundesländer haben bereits diese Maßnahme ergriffen. Wer nun die Betreuung der Kinder übernehmen soll und ob es andere Betreuungsmöglichkeiten bspw. von der Stadt Köln geben wird ist derzeit noch unklar. Armin Laschet betonte aber, dass eine Betreuung durch die Großeltern nicht in Frage kommen sollte. Denn gerade ältere Menschen gehören zur größten Risikogruppe, die sich am Coronavirus infizieren könnte.

Ministerpräsident Laschet sagte zudem: “In weiterführenden Schulen soll sichergestellt sein, dass Prüfungen absolviert werden können und somit de Abi-Prüfungen wie geplant stattfinden können. Die Lehrer werden im Dienst bleiben. Wenn Eltern ein Betreuungsproblemen haben, sind die Lehrer am Montag und Dienstag in den Schulen. Ab Mittwoch müsse aber ein kommunaler Betreuungsmechanismus funktionieren.”

Kunstmesse ART COLOGNE 2020 wird verschoben

Kunstmesse ART COLOGNE 2020 wird verschoben copyright: Koelnmesse GmbH
Kunstmesse ART COLOGNE 2020 wird verschoben
copyright: Koelnmesse GmbH

In Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt Köln und gemäß dem Erlass der NRW-Landesregierung verschiebt die Koelnmesse GmbH die eigentlich vom 23. bis 26.04.2020 geplante Messe für moderne und zeitgenössische Kunst ART COLOGNE 2020. Sie findet in diesem Jahr nun an einem Ersatztermin vom 19. bis 22.11.2020 parallel zur COLOGNE FINE ART & DESIGN in Köln statt.

Auch wenn die Umsetzung dieses Erlasses seitens der Stadt Köln zunächst bis zum 10.04.2020 befristet ist, ist von einer Verlängerung auszugehen, falls sich die Situation nicht deutlich verbessert. Dies hat die Koelnmesse zur Verschiebung der Veranstaltung bewogen. Mit Blick auf die weiter andauernden Einschränkungen durch die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Erregers und um allen Kunden eine angemessene Vorbereitung der ART COLOGNE 2020 zu gewährleisten, stellt die Koelnmesse somit frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Messe im Herbst.

Fußballverband Mittelrhein setzt Spielbetrieb aus

Fußballverband Mittelrhein setzt Spielbetrieb aus copyright: pixabay
Fußballverband Mittelrhein setzt Spielbetrieb aus
copyright: pixabay

Der Fußballverband Mittelrhein (FVM) setzt den kompletten Spielbetrieb im Bereich der Frauen, Herren und Junioren auf Verbands- sowie Kreisebene ab sofort aus. Davon betroffen sind, wie der FVM auf seiner Internetseite mitteilt alle Meisterschafts- und Pokalspiele, Turniere, Spielfeste, die Futsal-Mittelrheinliga, der FVM-Liga inklusiv sowie der Ü-Freizeitfußball. Diese Maßnahmen gelten für den Seniorenbereich vorerst bis Dienstag, 17.04.2020 und für den Bereich der Junioren bis Donnerstag, 19.04.2020.

Universität Köln verschiebt Semesterstart

Universität Köln verschiebt Semesterstart copyright: KölnTourismus GmbH / Axel Schulten
Universität Köln verschiebt Semesterstart
copyright: KölnTourismus GmbH / Axel Schulten

Die Universität in Köln wird den Beginn des kommenden Sommersemesters auf nach die Osterferien verschieben. Dies teilte der Sprecher der Kölner Hochschule Jürgen Rees, Sprecher mit, Eigentlich war geplant, dass das Semester am 01.04.2020 starten sollte und die Vorlesungen ab dem 06.04.2020 gehalten werden sollten. Wann nun die Kölner Uni ihren regulärenn Betrieb aufnimmt, ist bis dato nicht bekannt.

“Der genaue Start hängt von den Entwicklungen ab”, so Universitäts-Sprecher Patrick Honecker auf Nachfrage der Kölnischen Rundschau.

Aufgrund der aktuellen Coronvirus-Situation sind sämtliche größere Veranstaltungen an der Universität bis auf Weiteres abgesagt. Die Universitätsbibliothek hat außerdem die Zahl der Besucher im Gebäude auf 350 Personen beschränkt. Zudem findet ab Montag, 16.03.2020, bis auf weiteres keine persönliche Beratung im ZfL-Beratungszentrum und in der Servicestelle des Gemeinsamen Prüfungsamts statt. Zudem hat die Hochschule eine FAQ-Seite auf ihrem Online-Auftritt mit Fragen und Antworten veröffentlicht.

Stadt Köln annulliert Termine

Angesichts der Situation um das Coronavirus können auch mehrere Veranstaltungen der Stadt Köln zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden. Die Termine sollen möglichst zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden:

  • 22.03.2020: Festsitzung des Rates der Stadt Köln mit Überreichung der Ehrenbürgerurkunde an Hedwig Neven DuMont
  • 28.03.2020: Kölsche Sportnacht
  • 31.03.2020: Empfang für internationale Studierende
  • 01.04.2020: Tag der älteren Generation im Historischen Rathaus
  • 02.04.2020: Ausbildungsbörse des Kölner Handwerks im Historischen Rathaus
  • 23.04.2020: Stadtgespräch in Ehrenfeld

Philharmonie und Bühnen Köln sagen Veranstaltungen ab

Die Kölner Philharmonie und die Bühnen Köln sagen Veranstaltungen ab. copyright: Matthias Baus / Köln Musik / BHBVT
Die Kölner Philharmonie und die Bühnen Köln sagen Veranstaltungen ab.
copyright: Matthias Baus / Köln Musik / BHBVT

Zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Coronavirus hat der Krisenstab der Stadt Köln entschieden, dass die Kölner Philharmonie und die Bühnen der Stadt Köln (Oper / Schauspiel / Tanz) bis einschließlich Karfreitag, 10.04.2020, keine Konzerte, Aufführungen oder andere Veranstaltungen durchführen werden.

Bereits erworbene Karten für Veranstaltungen, die in diesen Zeitraum fallen, können entweder kostenlos gegen spätere Termine und Gutscheine eingetauscht werden, oder der Kaufpreis wird entsprechend zurückerstattet.

Betroffene Besucher werden gebeten, sich möglichst schriftlich an die Bühnen Köln zu wenden per E-Mail an: tickets@buehnen.koeln oder per Post an Kartenservice der Bühnen Köln, Postfach 101061, 50450 Köln.

Die städtischen Museen, Bibliotheken und das Historische Archiv bleiben weiterhin geöffnet. Unter Umständen entfallen einzelne Veranstaltungen in den Museen. Details dazu gibt es unter: www.museenkoeln.de

Kölner Krankenhäuser schränken Besuche ein

Die Kliniken der Stadt Köln haben wie Besuchsregelungen geändert. copyright: Sabine Rütten / Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Die Kliniken der Stadt Köln haben wie Besuchsregelungen geändert.
copyright: Sabine Rütten / Kliniken der Stadt Köln gGmbH

Um das Übertragungsrisiko mit dem neuartigen Coronavirus Covid-19 zu reduzieren, schränken die Kliniken der Stadt Köln den Besucherverkehr stark ein. So dürfen bei Kindern nur noch die direkten Bezugspersonen zu Besuch kommen. Bei erwachsenen Klinikpatienten ist nur noch eine Person pro Tag erlaubt. Grundsätzlich bitten die Kliniken der Stadt Köln darum, die Besuche in den Kliniken so weit wie möglich zu verzichten. Diese neue Besuchsregelungen geltent für die Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße in Riehl, das Klinikum Holweide und das Krankenhaus in Köln-Merheim.

Alle Klassenfahrten und Ausflüge abgesagt

Wegen des neuartigen Coronavirus werden in NRW alle Schulausflüge und Klassenfahrten bis zu den Osterferien abgesagt. Dies ist ein “schulischer Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus”, so das NRW-Schulministerium.

Stadt Köln äußert sich zur aktuellen Coronavirus-Lage

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: "Die Ausbreitung muss verlangsamt werden!" copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: “Die Ausbreitung muss verlangsamt werden!”
copyright: CityNEWS / Alex Weis

In einer Pressekonferenz am Mittwoch, 11.03.2020 haben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Stadtdirektor Dr. Stephan Keller, Gesundheitsdezernent Dr. Harald Rau und Gesundheitsamtsleiter Dr. Johannes Nießen über die Auswirkungen des Coronavirus auf Köln informiert. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstrich erneut: “Bei allen Einschränkungen für das öffentliche Leben, so hart sie auch sein mögen, geht es darum, Infektionsketten zu durchbrechen und die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen. Schließlich gilt es, unser funktionierendes Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten und nicht zu überfordern.”

Köln ist gut aufgestellt für eine medizinische Versorgung von Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, so die Teilnehmer der Pressekonferenz. Es gibt derzeit 350 Krankenhausbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßte, dass es mit dem Erlass des Gesundheitsministeriums NRW vom 10. März 2020 eine landesweit einheitliche Regelung für die Absage von Veranstaltungen gibt.

Coronavirus-Fall an der Gesamtschule Rodenkirchen

Aktualisiert am 12.03.2020: In der Schülerschaft der Gesamtschule Rodenkirchen an der Sürther Straße, gibt es seit Mittwoch, 11.03.2020 einen bestätigten Coronavirus-Fall. Um weitere Ermittlungen des Kölner Gesundheitsamtes zu ermöglichen, bleibt die Schule bis einschließlich Freitag, 13. März 2020, geschlossen, so die Stadt. Für eine komplette Jahrgangsstufe und 10 Lehrkräfte hat das Gesundheitsamt jedoch häusliche Quarantäne angeordnet. Ab Montag, 16.03.2020 soll der reguläre Unterricht an der Gesamtschule wieder aufgenommen werden.

Stadt Köln untersagt Veranstaltungen

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Köln zu vermeiden, sind ab sofort bis Karfreitag Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern verboten. copyright: Envato / stevanovicigora
Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Köln zu vermeiden, sind ab sofort bis Karfreitag Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern verboten.
copyright: Envato / stevanovicigora

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat das Land NRW am Dienstag, 10. März 2020, einen Erlass des Gesundheitsministeriums an die örtlichen Behörden vorgestellt. Danach sollen diese mit sofortiger Wirkung Veranstaltungen mit über 1.000 zu erwartenden Besuchern unabhängig von ihrem Veranstaltungsort grundsätzlich absagen.

Die Stadt Köln wird den Erlass unverzüglich umsetzen. Schon heute sind alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden untersagt. Die Veranstalter wie z.B. die Kölner Philharmonie, die LANXESS arena oder der Musical Dome Köln sind informiert. Die Stadt hat sich entschieden, das Verbot zunächst bis zum 10. April 2020 (Karfreitag) zu befristen.

Bis zu einer erwarteten Teilnehmerzahl von 1.000 gelten in Köln und in NRW die Regelungen und Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsgefährdung von Veranstaltungen, die von den Veranstaltern, sowie auch den Verantwortlichen der Räume, in denen die Veranstaltung stattfinden soll, selbst durchgeführt werden. Dazu hat die Stadt Köln eine allgemeine Information und eine Checkliste zum Download veröffentlicht, die auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes beruhen.

1. FC Köln: Bundesliga-Spiele ohne Fans

Im Kölner RheinEnergieSTADION bleiben vorerst die Ränge bei Bundesliga-Spielen des 1. FC Köln leer. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Im Kölner RheinEnergieSTADION bleiben vorerst die Ränge bei Bundesliga-Spielen des 1. FC Köln leer.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Aktualisiert am 16.03.2020: Der komplette 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist mittlerweile abgesagt. Hier haben wir bei CityNEWS alle Infos dazu zusammengefasst.

Die Bundesliga-Partie Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln am Mittwoch, 11.03.2020 wird ohne Fans stattfinden. Desweiteren hat der 1. FC Köln alle Ticketverkäufe für die Heimspiele der Geißböcke im RheinEnergieSTADION in Müngersdorf vorerst gestoppt. So wird auch das Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag, 14.03.2020 um 15:30 Uhr in Köln ohne Zuschauer stattfinden, wie der Verein auf seiner Homepage bekannt gibt. Eine Verschiebung des Spiels ist derzeit wohl nicht möglich. Der 1. FC Köln wird nun alle Ticketinhaber über das weitere Vorgehen informieren. Ob es weitere “Geisterspiele” ohne Fans geben wird, ist derzeit noch nicht klar.

Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga DFL hat unterdessen am Montag, 16.03.2020 beschlossen, den Spielbetrieb der verschiedenen Ligen bis mindestens 02.04.2020 auszusetzen. Wie es nach dem Datum weitergeht, entscheidet man, wenn die allgemeine Lage der Coronavirus-Krise etwas klarer ist.

Lit.Cologne-Festival 2020 in Köln abgesagt

Auch das Kölner Literaturfstivallit.COLOGNE fällt wegen des Coronavirus aus. copyright: Envato / bialasiewicz
Auch das Kölner Literaturfstivallit.COLOGNE fällt wegen des Coronavirus aus.
copyright: Envato / bialasiewicz

Das Literaturfestival lit.COLOGNE 2020 in Köln findet nicht wie geplant vom 10. bis 21.03.2020 statt verkünden die Veranstalter auf ihrer Homepage. Damit möchte man der gegenwärtigen Lage und der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus Rechnung getragen. Dies geschieht auf Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, so die Veranstalter. Weitere Informationen, auch zu eventuellen Verlegungen und Nachholterminen möchte man zeitnah auf der Webseite bekanntgeben.

“In der jetzigen Situation müssen wir alles dafür tun, die Infektionsketten zu durchbrechen. Daher habe ich vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers dazu geraten, die lit.COLOGNE zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen. Die Absage der lit.COLOGNE trifft uns unendlich schwer”, so Geschäftsführer Rainer Osnowski. “Aber mit Blick auf die aktuelle Situation wollen wir keineswegs zögerlich reagieren und der Empfehlung unserer Oberbürgermeisterin und des Bundesgesundheitsministers folgen und von unserer Seite aus alles dafür tun, eine weitere Verbreitung einzudämmen. Um die Gesundheit und das Wohl des Publikums, der Mitwirkenden und des Teams zu schützen, sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit, als das Festival für den geplanten Zeitraum abzusagen. Wir bemühen uns um Verlegung der Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt.”

Kölner LANXESS arena stellt Betrieb ein

LANXESS arena in Köln stellt wegen Coronavirus Betrieb ein copyright: ARENA Management GmbH
LANXESS arena in Köln stellt wegen Coronavirus Betrieb ein
copyright: ARENA Management GmbH

Die LANXESS arena in Köln stellt vorerst ihren Veranstatungsbetrieb ein. Am Dienstag, den 10. März 2020, verkündete Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister, wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einen Erlass gemäß des Infektionsschutzgesetz. So müssen ab sofort Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besuchern in Nordrhein-Westfalen abgesagt werden müssen. Davon betroffen ist jetzt in einem großen Umfang auch die LANXESS arena in Köln. Höchste Priorität hat nun die Koordination von Ersatzterminen und man ist recht zuversichtich, dass eine Großzahl der betroffenen Veranstaltungen nachgeholt werden kann.

lit.COLOGNE 2020: Lesung im Kölner Dom entfällt

Die Lesung im Rahmen der lit.Cologne im Kölner Dom muss wegen der Asubreitung des Coronavirus leider entfallen. copyright: pixabay.com
Die Lesung im Rahmen der lit.Cologne im Kölner Dom muss wegen der Asubreitung des Coronavirus leider entfallen.
copyright: pixabay.com

Die für Donnerstag, 12. März 2020, geplante Domlesung im Rahmen des internationalen Literaturfestes lit.COLOGNE muss entfallen. Damit möchten die Veranstalter der Coronavirus-Lage in Deutschland Rechnung. Zu der Lesung mit Texten von Bertolt Brecht und Dietrich Bonhoeffer wären rund 1.500 Besucher im Kölner Dom erwartet worden.

“Die Entscheidung zur Absage der Domlesung fällt uns unendlich schwer. Aber mit Blick auf die aktuelle Situation wollen wir nicht zögerlich reagieren und der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers folgen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen”, so Dompropst Gerd Bachner. “Zudem wurden bei der Dom-Lesung im Vorfeld Freikarten vergeben. Anders als bei den anderen lit.COLOGNE-Veranstaltungen liegen daher keine Kontaktdaten der Gäste vor. Sollte es zu einem Verdachtsfall des COVID-19-Virus kommen, gibt es keine Möglichkeit, den Infektionsweg zu verfolgen”, ergänzt Rainer Osnowski, Geschäftsführer des Kölner Literaturfestivals.

Maternus-Grundschule in Nippes geschlossen

Aktualisiert am 10.03.2020: Die Maternus-Grundschule sowie die OGS in der Bülowstraße im Stadtteil Köln-Nippes wurde am Montag, 09.03.2020 geschlossen. Der Grund ist ein Coronavirus-Fall, der im näheren Umkreis des Kollegiums aufgetreten ist, so die Schule auf ihrer Webseite mit. Das Gesundheitsamt hat angeordnet, dass die Schule bis einschließlich 20. März 2020 geschlossen bleibt. Alle Schüler, das Lehrerkollegium sowie alle weiteren Beschäftigten wurden unter häusliche Quarantäne gestellt.

Kölner Lüttich-Kaserne stellt vorerst Betrieb ein

Wegen eines mit dem Coronavirus-infizierten Soldaten ist die Lüttich-Kaserne in Köln am Montag, 09.03.2020 vorsorglich für zunächst zwei Tage geschlossen worden. Zustzlich wurden zudem rund 100 Kontaktpersonen unter häusliche Quarantäne gestellt, wie ein Sprecher laut Kölner Stadt-Anzeiger sagte. In der dortigen Kaserne arbeiten rund 1.300 Personden, u.a. ist hier der Hauptsitz vom Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr untergebracht.

Schulausfall im Rheingymnasium Köln-Mülheim

Am Dienstag, 3. März 2020, ist das Kölner Gesundheitsamt über eine auf das neuartige Coronavirus positiv getestete Person, eine studentische Praktikantin am Rheingymnasium in Köln-Mülheim, informiert worden. Nach bisherigem Kenntnisstand war die Lehrkraft nur in eingeschränktem Maße an einem Tag in einer Klasse tätig. Die Praktikantin hatte nach eigenen Angaben am Karnevalsgeschehen im Kreis Heinsberg teilgenommen. Die ermittelten 17 engen Kontaktpersonen von der mit dem Coronavirus-infizierten Praktikantin, davon 11 Schüler, 3 Lehrer und 3 weitere Praktikantinnen, sind jetzt ermittelt und befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne.

Um die Kontaktpersonen zu ermitteln und mögliche weitere Maßnahmen einzuleiten, fiel der Unterricht an Rheingymnasium am Mittwoch, 04.03.2020 aus. Die Lehrer sind dennoch in der Schule zu erscheinen, um dem Team des Kölner Gesundheitsamtes für Fragen zur Verfügung zu stehen. Ebenso blieb das Sekretariat besetzt und funktionsfähig, damit die laufenden Schulanmeldungen weiter durchgeführt werden konnten. Der Schulunterricht kann am Donnerstag, 5. März 2020 wieder aufgenommen werden.

Stadt Köln beruft Krisenstab wegen Coronavirus ein

Die Stadt Köln beruft den Krisenstab wegen des Coronavirus ein. copyright: Envato / tommyandone
Die Stadt Köln beruft den Krisenstab wegen des Coronavirus ein.
copyright: Envato / tommyandone

Mit Blick auf den weiter wachsenden Koordinierungsbedarf hat die Stadt Köln am Mittwoch, 04.03.2020 erstmals den Krisenstab einberufen, an dem neben den verschiedenen Fachdezernaten der Kölner Stadtverwaltung auch Vertreter der Polizei, der Verkehrsunternehmen und Versorgungsunternehmen regulär teilnehmen. Der Krisenstab wird in regelmäßigen Abständen bis auf weiteres tagen. Alle beteiligten Organisationen haben keine relevanten Personalausfälle aufgrund von Corona-Erkrankungen zu verzeichnen, bereiten sich allerdings zum Beispiel auf denkbare Quarantänemaßnahmen vor.  

Als Präventivmaßnahme und zur Eindämmung des Coronavirus hat der Krisenstab die Entwicklung einer Handlungs- und Checkliste zur Gesundheitsrisikoabschätzung von größeren Veranstaltungen in Köln in Auftrag gegeben. Derzeit sieht der Krisenstab  in Köln keine medizinische Notwendigkeit, z.B. pauschal Kulturveranstaltungen abzusagen. Eine Schließung von öffentlichen Einrichtungen sei nur anlassbezogen und im Einzelfall zu prüfen. Das Robert-Koch-Institut hat einen umfangreichen Katalog von Kriterien dargelegt, die eine dezidiertere Beurteilung des gesundheitlichen Risikos erlaubt.

UPDATE: FIBO 2020 abgesagt und Termin verschoben

Die Veranstalter suchen zusammen mit der Koelnmesse nun nach einem Ersatztermin für die Kölner FIBO 2020 in der zweiten Jahreshäfte. copyright: FIBO / Christopher Rausch
Die Veranstalter suchen zusammen mit der Koelnmesse nun nach einem Ersatztermin für die Kölner FIBO 2020 in der zweiten Jahreshäfte.
copyright: FIBO / Christopher Rausch

Aktualisiert am 05.03.2020: Die FIBO 2020, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, die eigentlich vom 2. bis 5. April 2020 in Köln stattfinden sollte, ist bereits aufgrund der Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 in Köln abgesagt. Die Fitness-Messe soll nun in der zweiten Jahreshälfte vom 01. bis 04.10.2020 nachgeholt werden. Zuvor wurde bereits auch schon die für März geplante INTERNATIONALE EISENWARENMESSE in Köln auf einen neuen Termin im Februar 2021 verschoben. Ebenso wurde auch z.B. die Reisemesse ITB in Berlin aus Sicherheitsgründen und gesundheitlichen Bedenken wegen des Coronavirus abgesagt.

Die FIBO 2020 wird zum neuen Termin in einer neuen Hallenkonstellation stattfinden und die südlichen Geländeteile des Kölner Messegeländes belegen. Der Zugang erfolgt über die Eingänge Ost, West und Süd. Die bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit, teilt der Veranstalter auf seiner Webseite mit. Zum Start der Kölner Fitness-Messe findet am Vortag (30.09.2020) das European Health & Fitness Forum (EHFF) statt. Darauf verständigten sich die FIBO und der EHFF-Veranstalter EuropeActive

Weitere Informationen zum Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Corona-Virus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 Uhr bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 Uhr bis 15 Uhr erreichbar.

Wer aus einem betroffenen Risikogebiet zurückkehrt oder Kontakt zu einem Coronavirus-Fall hatte und unter Fieber, Husten oder Atemnot leidet, sollte engen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Nach telefonischer Ankündigung beim Hausarzt, im Krankenhaus oder beim hausärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 sollte eine medizinische Abkärung der Symptome und eine mögliche Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus erfolgen. Bei der telefonischen Kontaktaufnahme ist der Verdachtsfall einer möglichen Coronavirus-Infizierung sofort zu äußern.

Eine Übersicht zu allen Regeln, Verboten und Maßnahmen, die in Köln gelten, finden Sie hier bei CityNEWS.

Weitere Infos und Antworten auf 20 aktuelle Fragen rund um den Coronavirus, haben wir bei CityNEWS hier für Sie zusammengestellt.

Die Kölner Verkehrs-Betriebe ändern wegen des Coronavirus ihre Fahrpläne für Busse und Bahnen. Hier finden Sie eine Übersicht aller Fahrplan-Änderungen.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 08.04.2020 – 18:30 Uhr