Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker

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CityNEWS hält Sie in diesem Artikel mit einem Live-Ticker auf dem aktuellen Stand rund um den neuartigen Coronavirus Covid-19 in Köln. Wir aktualisieren diesen Beitrag fortlaufend und immer sobald uns neue Informationen, Zahlen, Daten und Fakten vorliegen.

Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 22 13 35 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Für alle Kölner Bürger mit Fragen zum Thema Corona-Schutzimpfungen steht eine weitere Telefon-Hotline zur Verfügung. Es können dort keine medizinischen Fragen geklärt werden. Die Telefon-Hotline ist von Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 16:30 Uhr unter 0221 – 22 13 35 78 erreichbar.

Die aktuell gültige Coronaschutz-Verordnung haben für Sie hier zum Download.

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln

Aktuelle Daten werden in unterschiedlichen Intervallen mitgeteilt. Daten an Wochenenden und Feiertagen können abweichen oder zeitverzögert sein. Bei CityNEWS aktualisieren wir die Daten hier in regelmäßigen Abständen. Die von LZG NRW und RKI später nachkorrigierten Werte in Köln sind in der folgenden Tabelle nicht berücksichtigt und stellen die jeweiligen Daten am Tag der Veröffentlichung dar. Aktuelle nachkorrigierte Daten des LZG NRW finden Sie hier. Wie die Corona-Fallzahlen je Kölner Stadtteil ausfallen, können Sie dieser Karte entnehmen. Diese Daten werden von der Stadt Köln wöchentlich aktualisiert.

Daten zu Corona-Impfungen in Köln

Es wurden laut RKI und Stadt Köln mit Stand vom 23.06.2022 folgende Impfungen in Köln insgesamt bisher durchgeführt:

  • Vollständig geimpft: 891.102; Kölner in Prozent: 81,90 %
  • Booster-Impfungen: 757.362; Kölner in Prozent: 69,61 %

Da das RKI nur den Ort der Impfung und nicht den Wohnort eines Geimpften übermittelt, lässt sich die Impfquote der Kölner allerdings nur schätzen, so die Stadt Köln. Die Stadt Köln verzichtet darauf, die Zahl der mindestens einmal geimpften Kölner zu veröffentlichen, da sich diese Zahl auf Grund einer hohen Impfquote in der Bevölkerung kaum noch verändert. Die Zahlen der vollständig geimpften und geboosterten Kölner werden weiter regelmäßig aktualisiert.

Die Daten wurden von der Stadt Köln bezüglich der Janssen-Impfung zum 29.04.2022 wie folgt umgestellt. Einmalige Janssen-Impfungen (Johnson&Johnson) zählen nur noch als Erstimpfung, Optimierungsimpfungen wurden soweit möglich in Zweitimpfungen umbewertet.

Aktueller Inzidenzwert in Köln

Die von LZG NRW und RKI später nachkorrigierten Daten aufgrund von Meldeverzögerungen der Inzidenzwerte in Köln finden Sie auf den Seiten des LZG NRW. Im Diagramm selbst sind diese Nachkorrekturen nicht berücksichtigt und stellen die Inzidenzwerte am Tag der Veröffentlichung dar.

Aktuell infizierte Personen in Köln

Infizierungen an Kölner Schulen und Kitas

Mit Stand vom 22.06.2022 gibt es aktuell 220 infizierte Schüler sowie 67 infizierte Mitarbeiter in Kölner Schulen. Des Weiteren gibt es 77 infizierte Kinder und 54 infizierte Mitarbeiter in Kölner Kitas. Diese Werte werden aus den Fallzahlen, welche von den einzelnen Schulen und Kitas gemeldet werden, zusammengestellt. Die Zahlen beziehen sich also nur auf die Mitarbeiter, Schüler und Kindergartenkinder, die innerhalb einer Testung in der jeweiligen Einrichtung positiv getestet wurden.

Alle die in externen Testungen, z.B. in Testzentren oder Zuhause, ein positives Ergebnis erhalten, sind nicht in den ans Kölner Gesundheitsamt übermittelten Zahlen enthalten. Zusätzlich werden seit dem 28.02.2022 keine Testungen in Grundschulen mehr durchgeführt. Entsprechend kann von einer entsprechenden Dunkelziffer ausgegangen werden.

Corona-Erkankte in Kölner Krankenhäuser

182 Personen befinden sich wegen einer Corona-Erkrankung aktuell im Krankenhaus, davon 26 Patienten auf der Intensivstation (Stand: 22.06.2022). Diese Daten werden einmal wöchentlich von der Stadt Köln aktualisiert. Der aktuelle Hospitalisierungsinzidenz für NRW findet sich auf www.mags.nrw. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen im Krankenhaus wegen Corona behandelt werden müssen. Am 23.06.2022 betrug dieser Wert 6,02.

Coronavirus-Fälle insgesamt in Köln

Corona-Todesfälle in Köln

Coronavirus-Verlauf im Live-Ticker (23.06.2021)

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen.

Die aktuell gültige Verordnung haben für Sie hier zum Download.

Verlängerung der Coronaschutz-Verordnung

Die NRW-Landesregierung wird die Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW zunächst bis zum 30.06.2022 verlängert. Bei CityNEWS haben wir für Sie hier die aktuellen Regelungen und Lockerungen übersichtlich zusammengefasst.

Corona-Fälle in Köln steigen

Die Stadt Köln verzeichnet aktuell (15.06.2022) einen starken Anstieg der Corona-Inzidenz. Der Wert ist sprunghaft auf 515,2 angestiegen, am 14.06.2022 lag er noch bei 451,4 (plus 63,8). Vor zwei Wochen betrug die Kölner Inzidenz 210,7. Auch die Hospitalisierungsrate ist leicht gestiegen, aktuell liegt sie in Köln bei 2,86.

Ein Grund für diese Entwicklung ist die Zunahme der BA.5-Sublinie der Omikron-Variante, die sich nochmal wesentlich schneller und leichter verbreitet, als die aktuell noch dominierende Sublinie BA.2. Laut einem Kölner Labor liegt der Anteil von BA.5 bei den Corona-Infektionen in Köln bereits bei 45 Prozent, Tendenz steigend. Außerdem fällt auf, dass die Inzidenzen in den Altersgruppen 20 bis 39 (726,8) und 40 bis 59 (578,7) am höchsten sind, also in den Altersgruppen mit der höchsten Mobilität und den meisten sozialen Kontakten.

Vorsicht auch in der Ferienzeit

In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen gibt das Kölner Gesundheitsamt die dringende Empfehlung, sich zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer impfen oder boostern zu lassen und sich beim Auftreten von Symptomen und auch vor dem Kontakt zu gefährdeten Personen testen zu lassen. Tests sind zum Beispiel auch vor und nach größeren Veranstaltungen und Urlaubsreisen sinnvoll.

Personen mit einem positiven Testergebnis eines Corona-Selbsttests sind verpflichtet, sich beim Hausarzt oder in einer Teststelle unverzüglich einem Corona-Schnelltest oder einem PCR-Test (Kontrolltest) zu unterziehen (nach Corona-Test-und Quarantäneverordnung).

Infizierte müssen sich weiterhin für die Dauer von zehn Tagen isolieren. Ein vorzeitiges Beenden der Isolation (frühestens nach 5 Tagen) ist nur nach negativem Corona-Schnelltest möglich. Solange noch Symptome bestehen, ist eine Freitestung nicht sinnvoll.

Zudem bleibt der Test häufig bis zum Ende der zehntägigen Isolationsdauer positiv und es ist davon auszugehen, dass die infizierte Person für andere Menschen ansteckend ist. Außerdem wird dringend empfohlen, bei Veranstaltungen in Innenräumen weiterhin eine Maske zu tragen. Gleiches gilt für den Aufenthalt auf belebten Plätzen, etwa Bahnhöfe und Flughäfen.

Verkürzte Öffnungszeiten in Kölner Impfstelle

Da die Nachfrage nach Corona-Impfungen seit Wochen niedrig ist (in der vergangen Woche haben sich in der Impfstelle durchschnittlich 50 Personen täglich gegen Corona impfen lassen), passt die Impfstelle im Kölner Gesundheitsamt am Neumarkt ab Mittwoch, 01.06.2022, ihre Öffnungszeiten an. Impfungen werden ab dann nur noch zu folgenden Zeiten angeboten:

  • Montag von 8 Uhr bis 12 Uhr
  • Dienstag von 8 Uhr bis 12 Uhr
  • Mittwoch von 8 Uhr bis 12 Uhr
  • Donnerstag von 13 Uhr bis 17 Uhr
  • Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr

Neue Test- und Quarantäneregelungen

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine neue Corona-Test-und Quarantäne-Verordnung veröffentlicht. Diese gilt seit Donnerstag, 05.05.2022. Darin werden die neuen Empfehlungen des RKI aufgegriffen. In der neuen Verordnung werden die Isolierungszeiten für infizierte Personen verkürzt.

Impfstelle an LANXESS arena ab sofort geschlossen

Wegen der geringen Nachfrage nach Impfungen schließt die Stadt Köln zum 07.04.2022 vorübergehend die städtische Impfstelle in der Kölner LANXESS arena. Die Impfstelle im Gesundheitsamt am Neumarkt bleibt geöffnet. Ab dem 07.04.2022 in der LANXESS arena gebuchte Impfungen werden nun im Kölner Gesundheitsamt durchgeführt. Die Termine müssen nicht umgebucht werden. Kölner, die einen Impftermin in der LANXESS arena gebucht hatten, wurden informiert. Sollte die Nachfrage nach Impfungen wieder steigen, kann die Impfstelle in Köln-Deutz kurzfristig wieder geöffnet werden.

Weiterhin Maskenpflicht in städtischen Verwaltungsgebäuden

Der Kölner Krisenstab hat beschlossen, dass in städtischen Verwaltungsgebäuden weiterhin die Verpflichtung besteht, eine medizinische Maske zu tragen. Die Maskenpflicht gilt für Besucher des Stadthauses Deutz, des Kalk Karrees, der Bezirksrathäuser, der Kundenzentren, der Zulassungsstellen, des Standesamtes und aller sonstigen Verwaltungsgebäude, in denen Dienstleistungen durch Bedienstete der Stadt Köln im persönlichen Kontakt zu den Besucher erbracht werden.

Stadt Köln zieht Bilanz

Seit zwei Jahren gilt in Nordrhein-Westfalen die Coronaschutz-Verordnung zur Bekämpfung der Pandemie. Auch in Köln haben die Überwachung der Einhaltung und die Durchsetzung der Regeln dieser Verordnung die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes gefordert. Die Stadt Köln zieht nun eine Bilanz.

Stadt Köln führt PCR-Lolli-Tests in Kitas bis Ende April weiter

Der Krisenstab der Stadt Köln hat beschlossen, die PCR-Lolli-Tests in Kitas bis einschließlich 29.04.2022 weiterhin zwei Mal pro Woche und kostenfrei anzubieten und dann einzustellen. Das Land NRW hatte mitgeteilt, dass es die Finanzierung der PCR-Pooltests in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegen nach dem 03.04.2022 einstellen wird.

Die Stadt Köln hat gemeinsam mit der Uniklinik Köln ein fließendes Ausstiegsszenario aus der Teststrategie bis Mai 2022 entwickelt, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. Erzieher verbringen täglich viel Zeit mit Ungeimpften und ohne Mundschutz. Deshalb ist gerade hier aus infektiologischer Sicht eine regelmäßige und zuverlässige Testung besonders wichtig und sinnvoll.

Die Kölner Teststrategie hat in der Pandemie viel Ruhe in die Kinderbetreuung gebracht. Die Beschäftigten loben bis heute das Verfahren, da es einfach sowie kindgerecht angewendet werden kann und effektiv hilft, Infektionen frühzeitig zu erkennen und vor größeren Ansteckungen zu schützen. Die Kosten in Höhe von rund 813.000 Euro übernimmt die Stadt.

Aufhebung der Maskenpflicht

Dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen. Eine Maskenpflicht besteht nur noch im öffentlichen Personen- und Nahverkehr, im Personenfernverkehr, in Taxen etc., Bahnen, Schiffe, Flugzeuge, in für den Kunden- bzw. Besuchsverkehr zugänglichen Innenräumen sowie im Freien in Warteschlangen, Anstellbereichen und unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern.

Über die Karnevalstage wurde die Maskenpflicht im Öffentlichen Raum in Köln ausgesetzt. Die Stadt Köln setzt die Maskenpflicht im Freien nicht wieder ein. Das Auslaufenlassen der Maskenpflicht entspricht der neuen Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW, die eine Maskenpflicht im Freien nur noch bei Veranstaltungen vorsieht.

Aktuelle Kölner Impf-Daten

Mit Stand vom 11.03.2022 wurden in Köln 882.371 Personen vollständig geimpft. Die Kölner Impfquote liegt geschätzt bei 81,1 Prozent. Da das Robert-Koch-Institut nur den Impfort und nicht den Wohnort eines Geimpften übermittelt, lässt sich die Impfquote der Kölner nur schätzen. 691.661 Mal wurde in Köln eine Booster-Impfung verabreicht (geschätzte Kölner Impfquote: 63,57 Prozent). Aktuellere Daten können Sie auch weiter oben in diesem Artikel entnehmen.

Neben den bereits bekannten mRNA- und Vektor-Impfstoffen steht seit dem 28.02.2022 bei den städtischen Impfangeboten auch ein sogenannter Proteinimpfstoff von Novavax zur Verfügung stehen. Die Impfung mit Novavax ist für alle Kölner ab 18 Jahren verfügbar. Termine werden über das städtische Buchungsportal vergeben. Der Impfstoff wird ausschließlich nur im Rahmen kommunaler Impfangebote verimpft. Impfungen sind nur mit Termin möglich der hier vereinbart werden kann.

Novavax ist für Erwachsene ab 18 Jahren zugelassen und steht aktuell ausschließlich für ungeimpfte Personen, also für Erstimpfung und Zweitimpfungen, zur Verfügung. Eine Kombination mit anderen Impfstoffen ist derzeit nicht möglich. Für eine Grundimmunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen erforderlich.

Die Anwendung des Impfstoffs von Novavax während der Schwangerschaft und Stillzeit wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfohlen. Eine Impfung kann jedoch nach ärztlicher Aufklärung und Risikoakzeptanz der zu impfenden Person erwogen werden, wenn bei einer Schwangeren oder Stillenden eine produktspezifische, medizinische Kontraindikation für mRNA-Impfstoffe besteht.

Uniklinik, Universität und Stadt Köln setzen Corona-Studie fort

Seit 2021 führen die Uniklinik Köln und die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln eine Studie durch, um ein vollständigeres Bild über das Coronavirus und das Infektionsgeschehens in der Bevölkerung zu bekommen. Die Cologne Corona-Surveillance (CoCoS) geht nun bereits in die dritte Runde.

In den beiden vorhergehenden Runden wurden jeweils 6.000 Kölner angeschrieben und ihnen Probe-Entnahme-Sets zugeschickt, um herauszufinden, wie hoch die Dunkelziffer der Corona-Erkrankungen in der Bevölkerung ist. Ab dem 14. Februar 2022 werden weitere 10.000 zufällig ausgewählte Kölner postalisch dazu eingeladen, einen Online-Fragebogen auszufüllen, der über einen QR-Code aufrufbar ist. Ziel ist es, ein besseres Verständnis über die Infektionskrankheit, den Impfstatus und die Akzeptanz der durchgeführten Maßnahmen bei der Bevölkerung zu bekommen. Die Stadt Köln hofft, dass möglichst viele Bürger der Einladung zur Teilnahme und Untersuchung folgen, um ein zuverlässiges Ergebnis zu erlangen.

Stadt Köln bietet digitales Symptomtagebuch an

Wer ein positives Testergebnis erhält oder in den letzten zehn Tagen erhalten hat, kann sich ab sofort im Digitalen Kontaktmanagement-Portal (DiKoMa) der Stadt Köln selbstständig eintragen. Zudem haben infizierte Personen die Möglichkeit, sich bei gesundheitlichen Problemen nicht nur an die Hausärztin/den Hausarzt, sondern auch an das Gesundheitsamt zu wenden, Telefon: 0221 - 22 13 35 00. Unter dieser Telefonnummer können sie sich auch melden, falls sie nicht über einen Internetzugang verfügen.

In ihrem persönlichen Nutzerkonto im DiKoMa können infizierte Personen ihre Gesundheitsdaten einpflegen, die zur Bewertung des individuellen Risikos für einen schwereren Verlauf erforderlich sind (u.a. Alter, Vorerkrankungen, Impfstatus) und ihr tägliches Symptomtagebuch führen. Es werden gezielt diejenigen durch das Gesundheitsamt kontaktiert, die relevante Risikofaktoren und eine starke Symptomatik angeben.

Digitales Kontaktmanagement-Portal

Wer ein positives Testergebnis erhält, kann sich ain Kürze im Digitalen Kontaktmanagement-Portal (DiKoMa) der Stadt Köln selbstständig eintragen. Die Internetseite wird in Kürze freigeschaltet und gesondert kommuniziert.

In dem persönlichen Nutzerkonto im DiKoMa können infizierte Personen ihre Gesundheitsdaten einpflegen, die zur Bewertung des individuellen Risikos für einen schwereren Verlauf erforderlich sind (u.a. Alter, Vorerkrankungen, Impfstatus) und ihr tägliches Symptomtagebuch führen. Es werden gezielt diejenigen durch das Kölner Gesundheitsamt kontaktiert, die relevante Risikofaktoren und eine starke Symptomatik angeben. Zudem haben infizierte Personen die Möglichkeit, sich bei gesundheitlichen Problemen nicht nur an den Hausarzt, sondern auch an das Gesundheitsamt zu wenden, per Telefon unter: 0221 - 22 13 35 00. Unter dieser Telefonnummer können sie sich auch melden, falls sie nicht über einen Internetzugang verfügen.

Kein PCR-Test bei roter Warnmeldung in der Corona-Warn-App

Wer in seiner Corona-Warn-App eine rote Warnmeldung mit der Statusanzeige "erhöhtes Risiko" erhält, also Kontakt mit einer positiv Getesteten hatte, hat ab sofort nicht automatisch Anspruch mehr auf einen kostenlosen PCR-Test, ist aber aufgefordert, unverzüglich einen Bürgertest vornehmen zu lassen und sich bis zum Vorliegen des negativen Ergebnisses bestmöglich abzusondern, unmittelbare Kontakte zu anderen Personen, die nicht zwingend erforderlich sind, zu vermeiden und die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen strikt einzuhalten. Diese Neuregelung soll dazu beitragen, angesichts der hohen Infektionszahlen eine Überlastung der Labore zu vermeiden.

Neue verkürzte Quarantäne-Regelung

Das Kölner Gesundheitsamt setzt die vom Bund beschlossene neue Quarantäne-Regelung um. Die verkürzte Quarantäneregelung gilt auch für alle, die sich derzeit als Infizierter oder Kontaktperson in Quarantäne / Isolation befinden. Die vorzeitige Beendigung der Quarantäne / Isolation ist nach den aktuellen Regelungen durch Übersendung eines negativen Testergebnisses an freitestung@stadt-koeln.de möglich. Die bereits ausgestellte Ordnungsverfügung wird nachträglich nicht angepasst. Nähere Informationen sind abrufbar unter: www.stadt-koeln.de/artikel/70446/index.html sowie www.stadt-koeln.de/artikel/69440/index.html

Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche

Ab sofort bietet die Stadt Köln nach einem ärztlichen Aufklärungsgespräch auch für Jugendliche ab 12 Jahren Booster-Impfungen an. Die jungen Kölner können sich in der LANXESS arena, im Kölner Gesundheitsamt und bei den mobilen Impfungen boostern lassen. Eine Terminvereinbarung ist in dieser Woche nicht erforderlich.

Jugendliche müssen zur Impfung einen Sorgeberechtigten mitbringen und alle Sorgeberechtigten der Impfung schriftlich zustimmen. Sollte nur ein Sorgeberechtigter unterschrieben haben, bestätigt er damit, dass der andere Sorgeberechtigte mit der Impfung einverstanden ist. Ab dem 16. Lebensjahr können sich Jugendliche auch ohne Einwilligung der Sorgeberechtigten impfen lassen, sofern die impfenden Ärzte von der Einsichtsfähigkeit des Impflings überzeugt sind.

Der Mindestabstand für die Booster-Impfung nach Astra, Biontech und Moderna liegt bei drei Monaten. Eine Booster-Impfung nach vier Wochen soll durchgeführt werden, wenn zu erwarten ist, dass der Impfwillige eine stark verminderte Immunantwort auf die Primärimpfung aufweist. Die Zweitimpfung nach Johnson & Johnsen ist nach 4 Wochen mit einer Verkürzung von 2 Tagen möglich.

Neue Regelungen bei Booster-Impfungen

Die Stadt Köln hat am 15.12.2021 ein neuer Impferlass erreicht, der vorsieht, dass der Abstand für die Booster-Impfung nach Astra, Biontech und Moderna ab 18 Jahren fünf Monate nach der zweiten Impfung betragen soll. Der Mindestabstand beträgt demnach vier Monate. Eine Booster-Impfung nach vier Wochen soll nur dann durchgeführt werden, wenn zu erwarten ist, dass der Impfwillige eine stark verminderte Immunantwort auf die Primärimpfung aufweist. Die städtischen Impfstellen sind an diese Vorgabe gebunden und setzen diese neue Regelung daher bereits um.

Für genesene Impflinge ist aufgrund der STIKO-Empfehlung nun auch eine Booster-Impfung vorgesehen. Die erste Impfung nach durchgemachter Coronainfektion ist eine Zweitimpfung.

Impfzentrum an Koelnmesse ab sofort geschlossen

Seit dem 29.09.2021 ist das Impfzentrum der Stadt Köln geschlossen! Personen können sich weiterhin impfen lassen:

  • bei mobilen Impfteams, die z.B. Pflegeeinrichtungen aufsuchen oder in Stadtteilen impfen,
  • in Hausarztpraxen oder in Facharztpraxen und
  • im Kölner Gesundheitsamt.

Weitere Infos unter: www.stadt-koeln.de

Kölner können Genesenen-Zertifikat online abrufen

Kölner, die an Corona erkrankt waren und daher als Genesene gelten, können ihr sogenanntes "Genesenen-Zertifikat" ab sofort online über ein neues Service-Portal der Stadt Köln abrufen. Bislang mussten sie den Gang zum Hausarzt oder in die Apotheke antreten, um ihren Status anhand von Bescheinigungen positiver Testergebnissen nachzuweisen und einen Nachweis zu erhalten.

Weitere Informationen zum Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um das Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

Wer aus einem betroffenen Risikogebiet zurückkehrt oder Kontakt zu einem Coronavirus-Fall hatte und unter Fieber, Husten oder Atemnot leidet, sollte engen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Nach telefonischer Ankündigung beim Hausarzt, im Krankenhaus oder beim hausärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 sollte eine medizinische Abklärung der Symptome und eine mögliche Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus erfolgen. Bei der telefonischen Kontaktaufnahme ist der Verdachtsfall einer möglichen Coronavirus-Infizierung sofort zu äußern.

Die aktuell gültige Verordnung haben für Sie hier zum Download.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 - 22 13 35 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Für alle Kölner Bürger mit Fragen zum Thema Corona-Schutzimpfungen steht eine weitere Telefon-Hotline zur Verfügung. Die Telefon-Hotline ist von Montag bis Samstag von 8 bis 16:30 Uhr unter 0221 - 22 13 35 78 erreichbar.

Auf der Website der Stadt Köln  gibt es eine Kartenübersicht mit den Corona-Teststellen, die den kostenlosen Bürgertest anbieten. Die Karte ist unter www.teststellen.koeln abrufbar und wird laufend aktualisiert.