Coronavirus in Köln: Alle aktuellen Infos im Live-Ticker (27.02.2021)

Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker copyright: Envato / ktsimage
Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker (Symbolbild)
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Letztes Update am Samstag, 27.02.2021: CityNEWS hält Sie in diesem Artikel mit einem Live-Ticker auf dem aktuellen Stand rund um den neuartigen Coronavirus Covid-19 in Köln. Wir aktualisieren diesen Beitrag fortlaufend und immer sobald uns neue Informationen, Zahlen, Daten und Fakten vorliegen.

Alle Infos und die Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestelltBitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Informationen zu den aktuell in NRW geltenden Regelungen finden Sie hier finden!

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Die aktuell gültige Verordnung haben für Sie hier zum Download.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln (27.02.2021)

Mit Stand von Samstag, 27.02.2021, gibt es in Köln insgesamt 33.623 bestätigte Coronavirus-Fälle. Derzeit sind 1.175 Kölner am Coronavirus erkrankt, teilt die Stadt Köln mit. 183 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Davon 54 Patienten auf der Intensivstation. Bislang sind insgesamt 529 Kölner gestorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Mit Stand vom 27.02.2021 gibt es in Köln 151 Indexfälle an Schulen und Kitas und insgesamt 42 Coronavirus-Fälle in 23 Kölner Altersheimen. Davon sind 33 positive Bewohner und 9 positive Mitarbeiter.

In Köln sind in mehreren Einrichtungen Fälle der mutierten englischen und südafrikanischen Coronavirus-Varianten nachgewiesen worden. Bislang wurden (Stand: 27.02.2021) 765 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 177 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Am Samstag, 27.02.2021, liegt lt. Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) die Inzidenzzahl aktuell bei 68,0. Dies bedeutet, dass sich in Köln durchschnittlich 68,0 Personen je 100.000 Einwohner mit Corona infiziert haben. Der Grenzwert bei der Inzidenzzahl liegt bei 35 bzw. 50 Personen pro 100.000 Einwohnern. Die aktuelle Reproduktionszahl liegt bei 0,96. Dies bedeutet, dass im Durchschnitt ein Infizierter 0,96 Personen mit dem Coronavirus ansteckt.

Kölner Corona-Zahlen in der Übersicht

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020, 06.11.2020 und 02.02.2021 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Hinweis: Die o. g. Zahlen der bestätigten Coronavirus-Fälle und Todesopfer beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürger. Die Zahlen zu den Patienten, die sich im Krankenhaus befinden, beinhalten nicht nur Kölner, sondern auch die Erkrankten aus dem Um- und Ausland.

Zeitlicher Corona-Verlauf in Köln

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020, 06.11.2020 und 02.02.2021 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten. Am 29.01.2021 kam es zu zahlreichen Nachmeldungen der Stadt Köln zu den Todeszahlen.

Hinweis: Die o. g. Zahlen der bestätigten Coronavirus-Fälle und Todesopfer beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürger. Die Zahlen zu den Patienten, die sich im Krankenhaus befinden, beinhalten nicht nur Kölner, sondern auch die Erkrankten aus dem Um- und Ausland.

Entwicklung der Inzidenzzahl in Köln

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020, 06.11.2020 und 02.02.2021 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten. Die Stadt Köln teilt mit, dass der Anstieg bei der Inzidenzzahl am 31.01.2021 auf Nachmeldungen vom 29.01.2021 zurückgeht.

Aktuell infizierte Kölner

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020, 06.11.2020 und 02.02.2021 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Todesfälle in Köln

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020, 06.11.2020 und 02.02.2021 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten. Am 29.01.2021 kam es zu zahlreichen Nachmeldungen der Stadt Köln zu den Todeszahlen.

Patienten im Krankenhaus

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020, 06.11.2020 und 02.02.2021 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Coronavirus-Fälle insgesamt in Köln

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020, 06.11.2020 und 02.02.2021 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

ACHTUNG: Aktuelle Entscheidungen vom Kölner Krisenstab

ACHTUNG: Alle Infos und Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestelltBitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Informationen zu den aktuell in NRW geltenden Regelungen finden Sie hier finden!

Die aktuell gültige Verodnung haben für Sie hier zum Download.

Die aktuelle Coronaschutz-Verordnung sieht vor, dass Städte, die zwar unter einer Inzidenz von 200 liegen, aber derzeit nicht davon ausgehen, ohne weitere Maßnahmen unter eine Inzidenz von 50 zu kommen, entsprechende Maßnahmen ergreifen müssen. In Köln gelten aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der Inzidenzzahl von 68,0 (Stand: 27.02.2021) deswegen folgende Zusatz-Regelungen, welche als gültige Allgemeinverfügung erlassen werden:

Kontaktbeschränkungen

Die in der Coronaschutz-Verordnung enthaltene Regelung zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum überträgt die Stadt Köln per Allgemeinverfügung auch auf den privaten Raum. Damit gilt auch dort: Es dürfen sich nur noch max. 1 Haushalt und 1 weitere Person treffen. Diese Person darf lt. der Coronaschutz-Verordnung von zu betreuenden Kindern aus dem eigenen Hausstand begleitet werden.

Dort, wo ausnahmsweise im Berufsleben oder wegen ausnahmsweise zulässiger Versammlungen mehr als 10 Personen zusammentreffen können, wird von der Stadt Köln empfohlen, dass diese Zusammenkünfte auf 5 Personen begrenzt werden und dass, wenn mehr als 5 Personen teilnehmen sollen, ein Schnelltest durchgeführt wird.

Alkoholkonsum im Bereich von Hotspots

Der Krisenstab der Stadt Köln hat ein Alkoholkonsum-Verbot für Hotspots in der Domstadt beschlossen. Es gilt täglich von 15 bis 6 Uhr für folgende Bereiche:

  • Kölner Altstadt
  • Stadtgarten und Umgebung
  • Brüsseler Platz und Umgebung
  • Schaafenstraße und Umgebung
  • Zülpicher Viertel
  • Rheinboulevard
  • Rheinpromenade rechtsrheinisch

Gastronomie

  • Schank- und Speisenwirtschaften (Restaurants, Bars, Kneipen, Imbisse und ähnliche Einrichtungen) haben geschlossen.
  • Erlaubt bleiben die Abholung und Lieferung von Speisen (“Außer-Haus-Verkauf”).
  • Der Verzehr von Lebensmitteln ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung / Verkaufsstelle untersagt.
  • Täglich von 23 Uhr bis 6 Uhr gilt im gesamten Kölner Stadtgebiet ein Verkaufsverbot von Alkohol.

Quarantäne und Corona-Tests

Alle wichtigen Infos zu den Themen Quarantäne-Regelung und Corona-Test-Pflicht haben wir hier für Sie zusammengefasst. Wer in Köln die Durchführung von Corona-Schnelltests anbietet, muss dies vorher beim Gesundheitsamt der Stadt Köln anzeigen. Jedes positive Testergebnis ist dem Gesundheitsamt zu melden. Das regelt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Köln.

Da Schnelltests gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate haben, sollte zudem nach jedem positiven Schnelltest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. Bereits aus der Quarantäne-Verordnung des Landes NRW ergibt sich: Wer ein positives Schnelltestergebnis hat, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben oder einen PCR-Test machen. Vom Ausgang des PCR-Tests hängt ab, ob eine Quarantäne weiterhin notwendig ist.

Zusammentreffen von Gruppen im öffentlichen Raum

Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit max. 1 weiteren – nicht im Haushalt lebenden Person – gestattet. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden. Diese Kontaktbeschränkungen gelten im privaten Bereich nicht, hier gilt aber ein dringender Appell der Landesregierung, sich dennoch daran zu halten.

Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit nichts anderes bestimmt ist oder die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist. Im öffentlichen Raum ist ein Zusammentreffen von Personen nur zulässig, wenn nach den nachfolgenden Regelungen der Mindestabstand unterschritten werden darf oder wenn das Zusammentreffen nach anderen Vorschriften dieser Verordnung unter Wahrung des Mindestabstands ausdrücklich zulässig ist.

Der Mindestabstand darf unterschritten werden:

  1. bei privaten Zusammenkünfte im öffentlichen Raum im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit max. 1 weiteren – nicht im Haushalt lebenden Person. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden. Diese Kontaktbeschränkungen gelten im privaten Bereich nicht, hier gilt aber ein dringender Appell der Landesregierung, sich dennoch daran zu halten.
  2. wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus
    betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist,
  3. bei der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, der Kindestagespflege und heilpädagogischen Einrichtungen sowie bei Angeboten der Kinderbetreuung in besonderen Fällen nach Maßgabe der Coronabetreuungs-Verordnung,
  4. in Schulklassen, Kursen und festen Gruppen der Ganztagsbetreuung in öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW einschließlich schulischer Veranstaltungen außerhalb der Schulgebäude nach der Coronabetreuungs-Verordnung,
  5. bei Bildungsveranstaltungen, bei Veranstaltungen und Versammlungen nach der Coronaschutz-Verordnung sowie bei Sitzungen nach § 13 Absatz 2 Nummer 3 für fest zugeteilte Sitzplätze, wenn die Raumgröße eine andere Anordnung der Sitzplätze nicht zulässt,
  6. durch Kinder bei der Nutzung von Spielplätzen im Freien,
  7. bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen,
  8. in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz,
  9. bei zwingenden Zusammenkünften zur Berufsausübung,
  10. zwischen nahen Angehörigen bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen sowie Zusammenkünften unmittelbar vor dem Trauungsort.

Soweit dies zur bestimmungsgemäßen Nutzung von nach der Coronaschutz-Verordnung zugelassenen Einrichtungen und Angeboten erforderlich ist, kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn zur vollständigen Verhinderung von Tröpfcheninfektionen geeignete Schutzmaßnahmen vorhanden sind oder die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske besteht. Dasselbe gilt für Ausbildungstätigkeiten oder Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (körpernahe Ausbildungen und Dienstleistungen).

Verbot von Straßenkunst

In allen Fußgängerzonen im Stadtbezirk Innenstadt, im Rheingarten, auf der Hohenzollernbrücke und am Rheinboulevard ist die Darbietung von Straßenkunst untersagt. Das Verbot gilt montags bis donnerstags von 15 bis 22 Uhr sowie freitags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr. Als Straßenkunst gelten Musik, Theater und andere Darbietungen im öffentlichen Raum.

Verkaufsverbot von Alkohol

Täglich von 23 Uhr bis 6 Uhr gilt im gesamten Kölner Stadtgebiet ein Verkaufsverbot von Alkohol. Zudem gilt ein Alkoholkonsum-Verbot in Hotspot-Bereichen (s.o.).

Schutzmasken-Pflicht

Es gilt eine Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske in bestimmten Bereichen im öffentlichen Raum, vor allem überall dort, wo sich viele Menschen begegnen und ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Sogenannte Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde (-visiere) oder Face-Shields und weitmaschige Textilien erfüllen diese Anforderungen nicht.

In Schulen gilt grundsätzlich überall auf dem Schulgelände die medizinische Schutzmasken-Pflicht. Bis Klasse 8 können Kinder eine Alltagsmaske tragen, wenn die medzinischen Masken nicht passen. Für alle Besucher einer Schule im Umkreis mit einem Radius von 150 Meter um diese Schule gilt eine Schutzmasken-Pflicht. Hierzu gehören alle Schüler, alle in der Schule Beschäftigten und alle, die jemanden zur Schule begleiten, dort abholen oder die Schule aus anderen Gründen aufsuchen.

Die Coronabetreuungs-Verordnung wurde im Hinblick auf die bundesrechtlichen Änderungen beim Arbeitsschutz angepasst. Grundsätzlich haben Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen eine medizinische Maske zu tragen.

Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gilt nicht für Radfahrer und Sporttreibende sowie Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Schutzmaske tragen können. Die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzuzeigen ist.

In Geschäften, im ÖPNV, in Arztpraxen sowie ähnlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz, wo ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske.

Auch Besucher

  • des Stadthauses Deutz,
  • des Kalk Karrees,
  • der Bezirksrathäuser,
  • der Kundenzentren,
  • der Zulassungsstellen,
  • des Standesamtes und
  • aller sonstigen Verwaltungsgebäude, in denen Dienstleistungen durch Bedienstete der Stadt Köln im persönlichen Kontakt zu den Besucher erbracht werden,

müssen ab sofort eine medizinische Maske zu tragen.

Ab 25.02.2021 gilt freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr eine Schutzmasken-Pflicht auch:

  • im Stadtgarten,
  • am Aachener Weiher,
  • im Volksgarten und
  • im Jugendpark.

Weitere Infos dazu finden Sie hier bei CityNEWS.

Befreiung von der Tragepflicht einer Schutzmaske

Die Stadt Köln erklärt, dass ein Attest für die Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung von einem Arzt ausgestellt werden muss (keine Diplom-Psychologen, keine Heilpraktiker). Auf diesem Attest muss eine Begründung bzw. ein gesundheitlicher Grund stehen, warum die betroffene Person die Mund-Nase-Bedeckung nicht tragen kann. Die Formeln “aus medizinischen Gründen” oder “aus gesundheitlichen Gründen” reicht nicht aus, sondern es muss ein konkreter Grund bzw. eine Diagnose dort stehen, z.B. Atemnot, Asthma, etc. Gegebenenfalls kann die Diagnose auch in Form des internationalen ICD-Codes geschrieben werden.

Das Attest muss von dem Arzt unterschrieben sein, einen Stempel der Praxis haben, und natürlich sollte sie auf dem Briefpapier der Arztpraxis stehen bzw. Name und Adresse des ausstellenden Arztes müssen dort enthalten und lesbar sein.

Der Ordnungsdienst schaut sich bei Kontrollen die Atteste genau an. Wer ein korrektes Attest vorweisen kann, ist von der Tragepflicht der Schutzmaske ausgenommen und wird von den Einsatzkräften nicht behelligt.

Ab sofort muss in folgenden Bereichen von 10 Uhr bis 22 Uhr eine Schutzmaske getragen werden (sofern geöffnet):

  • an allen Orten, an denen – gemessen an der verfügbaren Fläche – der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann,
  • in sämtlichen Fußgängerzonen,
  • in der Kölner Altstadt,
  • auf den Kölner Ringen zwischen Rudolfplatz und Bismarckstraße einschl. Friesenplatz,
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke,
  • am Rheinboulevard und Rheinpromenade rechtsrheinisch zwischen Deutzer Brücke und Tanzbrunnen einschl. Charles-de-Gaulle-Platz,
  • im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark (jedoch nur freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr),
  • in den Einkaufsstraßen, d. h. den Straßen, die durch eine Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften geprägt sind, die nicht allein den örtlichen Bedarf decken, dies sind:

In diesen Einkaufsstraßen / Zonen muss eine Schutzmaske getragen werden

  • Aachener Straße
    vom Habsburgerring bis Haus-Nr. 76 bzw. 61 sowie von Haus-Nr. 390 bis Haus-Nr. 456 bzw. von Haus-Nr. 497 bis Haus-Nr. 567
  • Bahnhofstraße (Porz)
    von Haus-Nr. 47 bis Ecke Hauptstr. bzw. von Haus-Nr. 58 bis Ecke Hauptstr.
  • Bonner Straße
    von Haus-Nr. 2 bis Ecke Bonner Wall bzw. von Haus-Nr. 1 bis Ecke Alteburger Wall
  • Breite Straße
    von Ecke Tunisstr. bis Ecke Sankt-Apern-Str. einschl. Willy-Millowitsch-Platz und Hanns-Hartmann-Platz
  • Brüsseler Straße
    von Ecke Aachener Str. bis zur Ecke Venloer Str.
  • Chlodwigplatz
    von Haus-Nr. 1 bis zur Severinstorburg bzw. von Haus-Nr. 2 bis Severinstorburg
  • Dellbrücker Hauptstraße
    von Ecke Thurner Str. bis Haus-Nr. 140 bzw. von Haus-Nr. 61 bis Ecke Bergisch Gladbacher Str. 1006
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
    von der Universitätsstr. bis Gürtel
  • Ebertplatz
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Frankfurter Straße
    von Haus-Nr. 1 bis Ecke Montanusstr. / Vincenzstr.
  • Hauptstraße (Rodenkirchen)
    von Haus-Nr. 1 bis zur Ecke Walther-Rathenau-Str. bzw. von Haus-Nr. 2 bis Haus-Nr. 128
  • Höninger Weg
    von Haus-Nr. 134 bis Haus-Nr. 220 bzw. von Haus-Nr. 145 bis Haus-Nr. 257
  • Kalker Hauptstraße
    von Haus-Nr. 51 bis Haus-Nr. 273 bzw. von Haus-Nr. 62 bis Haus-Nr. 244
  • Keupstraße
    von Haus-Nr. 32 bis Ecke Bergisch Gladbacher Str. Haus-Nr. 95 bzw. von Ecke Schanzenstr. Haus-Nr. 1 bis Keupstr. Haus-Nr. 123
  • Maastrichter Straße
    von Ecke Hohenzollernring bis Ecke Brüsseler Platz
  • Mittelstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
    vom Ebertplatz bis Weißenburgstr. sowie von Haus-Nr. 177 bis Haus-Nr. 457 bzw. von Haus-Nr. 184 bis Haus-Nr. 450
  • Severinstraße
    von Haus-Nr. 1 bis Haus-Nr. 193 bzw. von Haus-Nr. 2 bis Ecke Spielmannsgasse
  • Sülzburgstraße
    von Luxemburger Str. bis Berrenrather Str.
  • Venloer Straße
    von Haus-Nr. 1 bis einschl. kompletter Hans-Böckler-Platz sowie von Innere Kanalstr. bis Heliosstr. einschl. Neptunplatz
  • Weidengasse
  • Wiener Platz
  • Zülpicher Platz
  • Zülpicher Straße
    von Haus-Nr. 1 bis Haus-Nr. 51 bzw. von Haus-Nr. 2 bis Haus-Nr. 70

Die Schutzmasken-Pflicht gilt zudem (sofern geöffnet):

  • in geschlossenen öffentlichen Räumen,
  • auf Märkten (z.B. Wochenmarkt, Trödel- oder Flohmarkt) – auch zwischen den Marktgängen,
  • auf Parkplätzen,
  • vor Geschäften (in einer Entfernung von 10 Metern vom Eingang des Geschäfts),
  • in Hochschulen, bei außerschulischen Bildungsveranstaltungen, in Bibliotheken, bei außerschulischen Bildungsangeboten, bei Kulturveranstaltungen,
  • für alle Besucher einer Schule im Umkreis mit einem Radius von 150 Meter um diese Schule. Hierzu gehören alle Schüler, alle in der Schule Beschäftigten und alle, die jemanden zur Schule begleiten, dort abholen oder die Schule aus anderen Gründen aufsuchen,
  • bei Sportveranstaltungen (Zuschauer), bei sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen innerhalb geschlossener Räume stets – vor allem auch am Sitzplatz,
  • beim Besuch von Freizeitparks und Spielplätzen,
  • in öffentlichen Freizeit-Einrichtungen (wie z. B. Zoologische Gärten, Tierparks, Botanische Gärten, Garten- und Landschaftsparks),
  • auf Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen sowie ähnlichen Einrichtungen und
  • bei Versammlungen zur Religionsausübung. Das gemeinsame Singen ist verboten; das Vorsingen ist erlaubt.
  • für Besucher von Patienten im Krankenhaus, Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen oder Personen in ähnlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die einer vulnerablen Gruppe angehören, sind verpflichtet Schutzmasken zu tragen, die mindestens FFP2-Standard entsprechen.
  • In Geschäften, im ÖPNV, Schulen, in Arztpraxen und am Arbeitsplatz, wo ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske).
  • Die Coronabetreuungs-Verordnung wurde im Hinblick auf die bundesrechtlichen Änderungen beim Arbeitsschutz angepasst. Grundsätzlich haben Lehrer in Schulen sowie Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen jetzt eine medizinische Maske zu tragen.

Eine komplette Übersicht zur Schutzmasken-Pflicht finden Sie hier!

Einzelhandel / Dienstleistungen

Grundsätzlich ist der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs, der Großhandel und bestimmte Geschäfte mit Sonderreglungen. Auch bei Dienstleitungen kommt es zu strengeren Maßnahmen. Eine aktuelle Übersicht dazu haben wir bei CityNEWS hier in einem gesonderten Beitrag zusammengefasst. In Geschäften gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske (z.B. OP-Maske oder FFP2-Maske). Täglich von 23 Uhr bis 6 Uhr gilt im gesamten Kölner Stadtgebiet ein Verkaufsverbot von Alkohol. Zudem gilt ein Alkoholkonsum-Verbot in Hotspot-Bereichen (s.o.).

Veranstaltungen

Aufgrund der Coronaschutz-Verordnung in NRW sind jegliche Freizeit-Veranstaltungen untersagt. Erlaubt bleiben – unter jeweils im Einzelfall zu beachtenden Bedingungen – u. a.:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz (z. B. Demonstrationen),
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen (z. B. auch Parteiversammlungen oder Blutspenden),
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, die nicht digital durchgeführt werden können,
  • Beerdigungen und 
  • standesamtliche Trauungen.

Gottesdienste

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind während des Lockdowns in NRW nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Für Gottesdienste in Innenräume gilt die Absprache der Landeskirchen mit dem Land NRW. Für Open-Air-Gottesdienste wurden die Anforderungen der Coronaschutz-Verordnung sowie dem Infektionsgeschehen angepasst. Weitere Infos gibt es unter: www.stadt-koeln.de. CityNEWS überträgt alle Gottesdienste aus dem Kölner Dom in Zusammenarbeit mit Domradio kostenlos hier per Livestream.

Zukünftig sind Gottesdienste und vergleichbare religiöse Veranstaltungen nur noch unter strikter Einhaltung der Coronaschutz-Maßnahmen möglich. Religionsgemeinschaften müssen Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen beim zuständigen Ordnungsamt anmelden.

Standesamtliche Trauungen

Trotz des aktuellen Lockdowns werden alle terminierten standesamtlichen Trauungen in Köln stattfinden, wenn auch mit Einschränkung der Personenzahl. Ab 11.01.2021 ist der Lockdown bundesweit verschärft, sodass alle terminierten standesamtlichen Trauungen auch in Köln mit erneuter Einschränkung der Personenzahl stattfinden werden. Neben dem Brautpaar und dem Standesbeamten sind nur noch eigene, im selben Haushalt lebende Kinder zur Trauung zugelassen. Trauzeugen oder gewerbliche Fotografie sind nicht mehr zugelassen. Einzige mögliche Ausnahme ist ein Dolmetscher, sofern die Übersetzung dringend notwendig ist und die betreffende Person vorab angemeldet wurde. Die Paare können die Eheschließung über das eigene Smartphone zu streamen und so Familie und Freunde digital teilhaben lassen.

Weiterhin gilt natürlich Mund-Nasen-Bedeckung bei der Trauung wie auch in der Innenstadt verpflichtend. Alle Paare, die im Lockdown heiraten, werden vom Standesamt über die Änderungen der Personenzahl informiert. Das Bürgertelefon ist unterrichtet und der Internetauftritt weist auf die Änderungen hin.

ACHTUNG: Alle Infos und Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestelltBitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Informationen zu den aktuell in NRW geltenden Regelungen finden Sie hier finden!

Die aktuell gültige Verodnung haben für Sie hier zum Download.

Bereits bestehende Sonder-Regelungen in Köln

ACHTUNG: Alle Infos und Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestelltBitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Informationen zu den aktuell in NRW geltenden Regelungen finden Sie hier finden!

Der Krisenstab hatte bereits beschlossen, dass bei einer hohen Inzidenzzahl von mehr als 35 bei dem Besuch von Veranstaltungen im Innenraum (Konzerte, Kino, kulturelle Veranstaltungen usw.) auch am Sitzplatz eine Schutzmaske getragen werden muss.

Aufgrund einer hohen 7-Tages-Inzidenz hat sich die Stadt Köln mit dem Landeszentrum Gesundheit und der Bezirksregierung zudem auf folgende zusätzliche Maßnahmen verständigt, die bereits seit 01.10.2020 in Kraft sind – und ggf. durch die o.g. weiteren Beschränkungen aktualisiert sind:

  • Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter aus herausragenden privaten Anlässen wie z.B. Hochzeiten und Jubiläen dürfen mit max. 50 Personen stattfinden.
  • Bundesweite Teamsport-Veranstaltungen müssen ohne Zuschauer stattfinden, wenn am Tag vor der geplanten Veranstaltung die 7-Tagesinzidenzzahl 35 überschritten wurde.
  • Alle Veranstaltungen auf der Grundlage von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten gemäß § 2b CoronaSchVO sind auf max. 1.000 Personen zu beschränken.
  • Die Stadt appelliert an die Bürger, ein Zusammentreffen von mehr als 25 Personen im privaten Raum zu vermeiden.
  • Außerdem empfiehlt die Stadt Köln weiterhin das generelle Tragen einer Schutzmaske im öffentlichen Raum und in weiterführenden Schulen.
  • Der Krisenstab der Stadt Köln hat beschlossen, das Verweilverbot für den Bereich Brüsseler Platz zu verlängern. Das Verweilen ist täglich in der Zeit von 18 bis 6 Uhr untersagt. Ausgenommen von dem Verbot sind die Außengastronomieflächen und der Kinderspielplatz.

Weitere Informationen für Veranstaltungen sind auf den städtischen Seiten abrufbar.

Maßnahmen, Verbote und Lockerungen

ACHTUNG: Alle Infos und Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestelltBitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Informationen zu den aktuell in NRW geltenden Regelungen finden Sie hier finden!

Immer wieder werden weitere Lockerungen oder verschärfte Maßnahmen der Coronaschutz-Verordnung beschlossen. Damit Sie den Überblick behalten, hat CityNEWS hier eine Übersicht zu den aktuellen Lockerungen und neuen Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dazu kommen die gesonderten Maßnahmen, die der Kölner Krisenstab, wegen der steigenden Infektionszahlen festgelegt hat. Diese finden Sie im oberen Abschnitt dieses Beitrags!

In Köln gilt eine Maskenpflicht. Beim Einkaufen, Besuch von Arztpraxen (und ähnlichen Einrichtungen), städtischen Verwaltungsgeäuden mit Publikumsverkehr, in Schulen, bei Friseuren und Fußpflegern (ab 01.03.2021) sowie bei der Nutzung von Bus und Bahn gilt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Schutzmasken. Besucher in Seniorenheimen oder Krankenhäusern sind verpflichtet Schutzmasken zu tragen, die mindestens FFP2-Standard entsprechen. Hier haben wir weitere Infos dazu für Sie in einer Übersicht zusammengefasst. Das Fehlen eines entsprechenden Mund-Nase-Schutzes wird in Köln von den Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro geahndet.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen wurde beschlossen, dass im öffentlichen Raum, insbesondere in Fußgängerzonen und an Orten, wo viele Menschen aufeinandertreffen, darunter in Wartschlangen, eine Schutzmaske zu tragen ist.

Das Gesundheitsamt appelliert an alle Kölner, Menschenansammlungen – sowohl im Freien, als auch im privaten Bereich – zu meiden. Ältere Menschen gehören zur besonders schützenswerten Bevölkerungsgruppe, daher sollten sie derzeit auch von nahestehenden Menschen nicht besucht werden. Um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen hat das Land NRW und die Stadt Köln zahlreiche Maßnahmen angeordnet.

Weitere Infos zum Thema Schutzmasken-Pflicht finden Sie hier bei CityNEWS.

Regelungen für Reiserückkehrer, Tests und Quarantäne

Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer oder sofortiger Test copyright: Envato / stevanovicigora
Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer oder sofortiger Test?
copyright: Envato / stevanovicigora

Eine Übersicht zu allen aktuellen Regeln und Maßnahmen rund um das Thema Einreise und Rückreise nach NRW haben wir für Sie hier in einer großen Übersicht zusammengestellt!

Positive Schnelltest-Ergebnisse dem Gesundheitsamt melden

Wer in Köln die Durchführung von Corona-Schnelltests anbietet, muss dies vorher beim Gesundheitsamt der Stadt Köln anzeigen. Jedes positive Testergebnis ist dem Gesundheitsamt zu melden. Das regelt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Köln.

Da Schnelltests gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate haben, sollte zudem nach jedem positiven Schnelltest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. Bereits aus der Quarantäne-Verordnung des Landes ergibt sich: Wer ein positives Schnelltestergebnis hat, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben oder einen PCR-Test machen. Vom Ausgang des PCR-Tests hängt ab, ob eine Quarantäne weiterhin notwendig ist.

Quarantäne-Regelungen

Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Isolierung / Absonderung einer infizierten oder jedenfalls ansteckungsverdächtigen Person von anderen Menschen für die Dauer des Zeitraums, in der die unter Quarantäne stehende Person in der Lage ist, das Virus weiterzugeben. Sie dient dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung eindämmen. Die Verordnung zu den Quarantäne-Regelungen in NRW wurde leicht überarbeitet und an die gültige Corona-Einreiseverordnung angepasst. Ziel der Verordnung ist es, die Quarantäne-Bestimmungen zu vereinheitlichen und die Kommunen zu entlasten.

Eine Quarantäneplicht gilt automatisch und ist direkt umzusetzen für:

  • Personen, deren PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist.
  • Angehörige desselben Haushalts von positiv getesteten Menschen.
  • Personen, die Krankheitssymptome zeigen oder ein positives Schnelltestergebnis haben und sich deshalb einem PCR-Test unterziehen – bis zum Vorliegen des Testergebnisses.

Über die Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Intensität des Kontaktes. Hier gilt die Grundregel: Die Quarantäne kommt dann in Frage, wenn min. 15-minütiger enger Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs, bestand und keine Schutzmasken getragen wurden. Auch wenn die Person sich mit einer infizierten Person über einen längeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufhielt, kann eine Quarantäne angeordnet werden.

Folgende Maßnahmen sind während der Quarantäne einzuhalten:

  • direkter Rückzug in die eigene Wohnung, das eigene Haus oder die Unterkunft.
  • kein Verlassen der Unterkunft während der Quarantäne, auch nicht zum Einkaufen oder zum Ausführen eines Hundes. Das müssen nun andere erledigen.
  • Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Unterkunft müssen strikt vermieden werden.
  • Kontakte zu anderen, nicht in der Quarantäne befindlichen Menschen innerhalb der Unterkunft sind nur in Ausnahmefällen zulässig (z.B. bei Betreuungsbedarf). Dann müssen wichtige Verhaltensregeln eingehalten werden, wie das Tragen einer Schutzmaske, Handhygiene und ausreichendes Lüften in den Räumen.
  • Der eigene Garten, der Balkon oder eine Terrasse dürfen genutzt werden – aber nicht, um andere Menschen zu treffen.
  • Die Wohnung darf nur für einen Test verlassen werden. Dabei ist es sehr wichtig, die Verhaltensregeln einzuhalten (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Schutzmaske tragen).

Personen mit positivem Testergebnis (infizierte Personen) müssen unmittelbar ihre engen persönlichen Kontakte informieren. Das gilt insbesondere, wenn der Kontakt in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum über einen längeren Zeitraum bestand, oder in einem direkten Kontakt (über 15 Minuten) kein Abstand von anderthalb Metern untereinander eingehalten wurde und keine Alltagsmasken getragen wurden. Die informierten Personen werden gebeten, sich selbst zu isolieren und den Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu suchen. Wenn die informierten Personen weiterhin Kontakte nach außen haben müssen, sind – bis das zuständige Gesundheitsamt das weitere Vorgehen festgelegt hat – verstärkt Hygieneregeln zu beachten (Alltagsmaske tragen, Abstand halten und Kontakte reduzieren).

Ausnahmen von der automatischen Quarantäne-Regelung

Die Regelung der automatischen Quarantäne ersetzt die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständigen Behörden vor Ort. Erlässt eine örtlich zuständige Behörde zusätzlich eine individuelle Anordnung, so geht deren Inhalt der generellen Regelung der Verordnung in jedem Fall vor. Die örtlichen Behörden können auch über Ausnahmen – z.B. für die Fortführung einer beruflichen Tätigkeit unter strengen Vorgaben – entscheiden.

Dauer der Quarantäne

Die Dauer der Quarantäne kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Es gelten folgende Regelungen:

  • Der Zeitraum von der verordneten Testung bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss in Quarantäne verbracht werden. Fällt das Ergebnis negativ aus (keine Infektion), kann die Quarantäne sofort beendet werden.
  • Im Falle eines Tests mit positivem Ergebnis (Infizierung nachgewiesen) endet die Quarantäne frühestens 10 Tage nach der Testung – wenn die getestete Person symptomfrei bleibt. Zeigt die getestete Person Symptome, verlängert sich die Quarantäne so lange, bis 48 Stunden lang keine Krankheitsanzeichen mehr vorliegen.
  • Für Familienangehörige bzw. Personen derselben häuslichen Gemeinschaft gilt eine Quarantänezeit von 14 Tagen nach Testdurchführung beim ersten Haushaltsmitglied. Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn ein ab dem 10. Tag durchgeführter Test (PCR- oder Schnelltest) negativ ist. Ein vor Ablauf der 10 Tage durchgeführter Test verkürzt die Quarantänezeit nicht – selbst bei negativem Ergebnis. Das Risiko, dass die Infektion noch ausbricht, ist zu groß. Testen Gesundheitsämter vor dem 10. Quarantänetag, geht es nicht um das Thema Verkürzung. Sondern darum, bei einem positiven Ergebnis frühzeitig gegebenenfalls weitere Kontaktpersonen zu ermitteln und so die Infektionskette unterbrechen zu können.

Für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten Sonderregelungen beim Thema Quarantäne.

Wer sich nicht an die Quarantäne-Regelungen hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln sowie auf www.mags.nrw abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln. Eine Übersicht zu allen aktuellen Regeln und Maßnahmen rund um das Thema Einreise und Rückreise nach NRW haben wir für Sie hier in einer großen Übersicht zusammengestellt!

Reisen und Grenzkontrollen

Die Bürger sind aufgefordert wegen der aktuellen Corona-Pandemie, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – insbesondere auch von Verwandten – zu verzichten. Es gilt die Coronaeinreise-Verordnung sowie die Corona-Quarantäne-Verordnung.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln sowie auf www.mags.nrw abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln. Eine Übersicht zu allen aktuellen Regeln und Maßnahmen rund um das Thema Einreise und Rückreise nach NRW haben wir für Sie hier in einer großen Übersicht zusammengestellt!

Corona-Tests

Wer in Köln die Durchführung von Corona-Schnelltests anbietet, muss dies vorher beim Gesundheitsamt der Stadt Köln anzeigen. Jedes positive Testergebnis ist dem Gesundheitsamt zu melden. Das regelt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Köln.

Da Schnelltests gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate haben, sollte zudem nach jedem positiven Schnelltest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. Bereits aus der Quarantäneverordnung des Landes ergibt sich: Wer ein positives Schnelltestergebnis hat, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben oder einen PCR-Test machen. Vom Ausgang des PCR-Tests hängt ab, ob eine Quarantäne weiterhin notwendig ist.

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den vorhandenen Testzentren, Apotheken oder bei einem Arzt ist es möglich, sich auf eigene Kosten testen zu lassen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind weiterhin Durchreisende, Binnenschiffer, der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger sowie Verwandtenbesuche, Warentransporte sowie einreisende Diplomaten und Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden.

Angepasst wurden auch die Regelungen für Virusvarianten-Gebiete. In der Landesverordnung wird jetzt auf die zwischenzeitlich für diese Staaten bundesweit geltenden Testpflichten verwiesen. Einreisende aus diesen Ländern müssen schon nach Bundesrecht zwingend einen Test vorweisen. Für sie ordnet das Landesrecht zur Sicherheit zusätzlich eine mindestens 5-tägige Quarantäne mit einer abschließenden weiteren Testung (Freitestung) an.

Die Regelungen beziehen sich nur auf ausländische Risikogebiete und nicht auf innerdeutsche Regionen. Die Einstufung internationaler Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln sowie auf www.mags.nrw abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln. Eine Übersicht zu allen aktuellen Regeln und Maßnahmen rund um das Thema Einreise und Rückreise nach NRW haben wir für Sie hier in einer Übersicht zusammengestellt!

Allgemeinverfügung der Stadt Köln zu Corona-Tests

Eine Allgemeinverfügung der Stadt Köln regelt darüber hinaus, dass jeder, der mit einem Corona-Schnelltest positiv getestet wurde, sich unverzüglich einem PCR-Test unterziehen muss. Dabei muss er die geltenden Hygieneregeln beachten, darf für die Hin- und Rückfahrt zum Ort der Testung nicht den öffentlichen Personennahverkehr nutzen und muss die Kontakte zu anderen Personen auf die unvermeidlichen beschränken. Bei unvermeidlichen Kontakten muss er die Namen seiner Kontaktpersonen und ihre für eine Benachrichtigung erforderlichen Daten notieren. Ist das Ergebnis des PCR-Tests positiv, besteht neben der Quarantänepflicht die Verpflichtung, die Kontaktpersonen einschließlich der Kontaktdaten zu melden.

Die Verpflichtung zur Durchführung eines PCR-Tests kann ein mit einem Schnelltest positiv Getesteter ersatzweise dadurch erfüllen, dass er sich in Quarantäne begibt. Diese darf, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen bzw. während der Quarantäne auftreten, frühestens 10 Tage nach der Vornahme des Tests beendet werden. Bei Vorliegen von Krankheitssymptomen verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen.

Wer in Köln die Durchführung von Corona-Schnelltests anbietet, muss dies vorher beim Gesundheitsamt der Stadt Köln anzeigen. Jedes positive Testergebnis ist dem Gesundheitsamt zu melden.

Da Schnelltests gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate haben, sollte zudem nach jedem positiven Schnelltest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. Wer ein positives Schnelltestergebnis hat, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben oder einen PCR-Test machen. Vom Ausgang des PCR-Tests hängt ab, ob eine Quarantäne weiterhin notwendig ist.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln sowie auf www.mags.nrw abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln. Eine Übersicht zu allen aktuellen Regeln und Maßnahmen rund um das Thema Einreise und Rückreise nach NRW haben wir für Sie hier in einer Übersicht zusammengestellt!

Coronavirus-Verlauf im Live-Ticker (27.02.2021)

ACHTUNG: Alle Infos und die Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestelltBitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Informationen zu den aktuell in NRW geltenden Regelungen finden Sie hier finden!

Die aktuell gültige Verodnung haben für Sie hier zum Download.

Corona-Tests werden ausgeweitet

Die Stadt Köln weitet das Testangebot an Kitas und weiterführenden Schulen aus. In Pilotprojekten in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Köln werden erstmalig auch Kinder und Schüler regelmäßig auf Covid-19 getestet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, das Infektionsgeschehen in Kitas und Schulen in Zukunft besser nachvollziehen zu können.

Ab dem 08.03.2021 nehmen 20 Kölner Kitas am Pilotprojekt KIKO (Kita Testung Köln) teil. Drei Wochen lang werden die Kinder in Rahmen einer Kooperation zwischen der Stadt Köln und der Uniklinik Köln zweimal wöchentlich auf Corona getestet. Zum Einsatz kommt hierbei die von der Uniklinik Köln entwickelte Lolli-Methode. Zusätzlich bietet die Stadt allen Mitarbeitenden Gurgeltests an. Um das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen noch besser nachvollziehen zu können, werden die Testergebnisse der Kinder mit denen der Mitarbeiter synchronisiert.

Ebenfalls ab dem 08.03.2021 bietet die Stadt Köln in einem weiteren Pilotprojekt erstmalig allen Schüler im Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen Corona-Tests an. Bis Ende März können sich die Schüler alle 14 Tage per Rachenspülung testen lassen. Gleiches gilt für alle Mitarbeiter an den weiterführenden Schulen, die sich zusätzlich zu dem bestehenden Angebot alle 14 Tage per Rachenspülung testen lassen können.

Nach Abschluss der Pilotprojekte wird der Krisenstab der Stadt Köln über ein Angebot für alle Kölner Kitas und Schulen beraten. Basis für die Entscheidung sind die gewonnenen Lerneffekte aus den verschiedenen Projekten.

Stadt Köln beschließt Verbot von Straßenkunst

Ab sofort ist in allen Fußgängerzonen im Stadtbezirk Innenstadt, im Rheingarten, auf der Hohenzollernbrücke und am Rheinboulevard die Darbietung von Straßenkunst untersagt und zwar montags bis donnerstags von 15 bis 22 Uhr sowie freitags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr. Als Straßenkunst gelten Musik, Theater und andere Darbietungen im öffentlichen Raum.

Schutzmasken-Pflicht nun auch in Parks und Grünanlagen

Ab Donnerstag, 25.02.2021, gilt auch im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark eine Maskenpflicht und zwar freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr. Um auf die Ausweitung der Maskenpflicht hinzuweisen, sind im Auftrag der Stadt Köln Fahrrad-Rikschas im Einsatz, die bei Bedarf kostenlos OP-Masken an die Kölner verteilen. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf überall dort, wo die Maskenpflicht gilt, auch nicht zum Rauchen abgenommen werden. Für die Dauer des Verzehrs von Speisen oder Getränken darf sie lediglich im Stehen und im Sitzen abgenommen werden.

Positive Schnelltest-Ergebnisse sind dem Gesundheitsamt zu melden

Wer in Köln die Durchführung von Corona-Schnelltests anbietet, muss dies vorher beim Gesundheitsamt der Stadt Köln anzeigen. Jedes positive Testergebnis ist dem Gesundheitsamt zu melden.

Da Schnelltests gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate haben, sollte zudem nach jedem positiven Schnelltest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. Bereits aus der Quarantäneverordnung des Landes ergibt sich: Wer ein positives Schnelltestergebnis hat, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben oder einen PCR-Test machen. Vom Ausgang des PCR-Tests hängt ab, ob eine Quarantäne weiterhin notwendig ist.

Neue Coronaschutz-Verordnung gilt

Ab 22.02.2021 gilt die aktualisierte Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW. U.a. wurden Lockerungen in den Bereichen Sport und Freizeit und Verschärfungen der Schutzmasken-Pflicht in Schulen beschlossen. Alle wichtigen Änderungen und Regelungen haben wir für Sie bei CityNEWS in einer großen Übersicht zusammengefasst. Die Stadt Köln hat diesbezüglich die verschärften Maßnahmen für die Domstadt mit der aktualisierten Allgemeinverfügung erneut verlängert.

Zahlreiche Einsätze für Ordnungsamt

Das erste frühlingshafte Wochenende hat viele Kölner nach draußen gelockt. Leider wurden dabei in zahlreichen Fällen das Abstands- und Kontaktverbot und die Maskenpflicht gemäß der Coronaschutz-Verordnung missachtet. Der Kölner Ordnungsdienst ist stadtweit im Einsatz, um Ansammlungen aufzulösen und Menschen aufzufordern, Schutzmasken anzulegen. Es gab bisher zahlreiche Einsätze, bei deren Bewältigung der Ordnungsdienst auch durch die Polizei unterstützt wurde.

  • Vor allem im Bereich der Parks und des Rheinufers sammeln sich massiv Menschen an, die teilweise beim Abstellen ihrer Fahrzeuge die Straßenverkehrsordnung missachten. Die Stadt Köln ahndet die Parkverstöße. In der Einsatzleitstelle des Ordnungsdienstes und der Verkehrsüberwachung gehen fortgesetzt Meldungen von Polizei, Bürgern sowie eigene Feststellungen des Kölner Ordnungsamtes ein.
  • Ferner sind Kräfte des Ordnungsdienstes bei politischen Versammlungen gebunden, um die Auflagen hinsichtlich des Infektionsschutzes zu kontrollieren.
  • Für die Zeit ab Freitagnachmittag (19.02.2021) bis einschließlich Sonntagmorgen (21.02.2021) um 2 Uhr stellte der Ordnungsdienst 85 Verstöße gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot im öffentlichen Raum und 12 Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen im privaten Raum fest, außerdem wurden 54 Verstöße gegen die Maskenpflicht registriert.
  • Bis Sonntagnachmittag, 21.02.2021, hat der Ordnungsdienst in Köln mehrere Dutzend Verstöße gegen die Maskenpflicht verzeichnet. Allein rund 1.000 Ansprachen wurden deshalb gehalten. 60 Verstöße gegen das Kontakt- und Ansammlungsverbot im öffentlichen Raum, 3 Verstöße gegen die “50-Meter-Verzehr”-Regel sowie 31 Verstöße “Betretungsverbot Naturschutzgebiete” wurden außerdem verzeichnet.

Die Stadt Köln teilt mit, dass der Ordnungsdienst nicht überall zur gleichen Zeit sein kann. Die Stadt Köln appelliert deswegen nachdrücklich an alle Kölner und Besucher aus dem Umland, sich an die Regeln der Coronaschutz-Verordnung und der Allgemeinverfügungen der Stadt Köln zu halten.

Kölns Oberbürgermeisterin Reker zur Corona-Strategie

Oberbürgermeisterin Henriette Reker (derzeit in häuslicher Quarantäne wegen eines Kontaktes zum mit dem Coronavirus infizierten NRW-Innenminister Reul – aber selbst nicht infiziert) hat sich zur Kölner Corona-Strategie geäußert. Durch das Presseamt der Stadt Köln ließ sie mitteilen: “Ich teile die Auffassung der multiprofessionell zusammengesetzten Expertengruppe, die die sogenannte No-Covid-Strategie entwickelt hat, dass es mittelfristig unser Ziel sein muss, Wellenbewegungen zu vermeiden und die Inzidenz nachhaltig niedrig zu halten. Von einem Lockdown in den Nächsten zu gehen, führt nur zu Frust und Ermüdung bei den Bürgern und ist schon jetzt auch wirtschaftlich kaum durchzuhalten. Wir müssen die Zahl der Neuinfektionen auf ein Niveau senken, das so niedrig ist, dass unsere Gesellschaft damit gut umgehen kann. Aus Sicht von Experten wäre das Virus bei einer Inzidenz um die 10 gut beherrschbar – bezogen auf unser Gesundheitssystem und die Wirtschaft.”

Und weiter: “Daher sollten wir alles dafür tun, dass wir, wenn es – wie das Land es vorsieht – ab einer Inzidenz von 35 zu Öffnungen kommen sollte, nicht nachlassen und weiter daran arbeiten, die Inzidenz Richtung 10 zu drücken und sie dann – das ist das Wichtigste – dort zu halten. Wir müssen sofort und hochdynamisch auf das Infektionsgeschehen reagieren, vor allem aber das Testen sowie das Tracing intensivieren, um ein aussagekräftigeres Bild des tatsächlichen Infektionsgeschehens zu erhalten. Sollte es zu einem erneuten Ansteigen der Inzidenz kommen, halte ich kurze, aber harte Maßnahmen für zielführend, um einen Anstieg im Keim zu ersticken.”

Eines der wichtigsten Mittel ist dabei das Impfen, so Henriette Reker. “Ich habe die klare Erwartung an Land und Bund, dass hier zu einer Verbesserung kommt und die Verfügbarkeit von Impfdosen kurzfristig erhöht wird. Wenn wir den Menschen harte Einschränkungen in ihre Grundrechte verordnen, müssen wir gleichzeitig unser staatliches Handeln darauf ausrichten, alles dafür zu tun, diese Einschränkungen wieder zurückzunehmen.”

Lockdown verlängert und verschärft

Der aktuelle Lockdown wurde bis zum 07.03.2021 verlängert. Hinzu kommen einige veränderte Regelungen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat die Coronaschutz-Verordnung und die Coronabetreuungs-Verordnung aktualisiert. Eine genaue Übersicht zu den Maßnahmen haben wir für Sie bei CityNEWS zusammengestellt.

Anlässlich der Verlängerung wurden u.a. folgende notwendige Anpassungen vorgenommen:

  • Die Maskenpflicht gilt nun mindestens in einer Entfernung von 10 Metern vom Eingang des Geschäfts.
  • Die Coronabetreuungs-Verordnung wurde im Hinblick auf die bundesrechtlichen Änderungen beim Arbeitsschutz angepasst. Grundsätzlich haben Lehrer in Schulen sowie Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen jetzt eine medizinische Maske (z.B. OP-Maske) zu tragen.

Stadt Köln zieht Bilanz zu Weiberfastnacht

Die Stadt Köln hat eine gemischte Bilanz zum Einsatzgeschehen für den Ordnungsdienst an Weiberfast 2021 gezogen. War es bis 15 Uhr eine eher ruhige Lage, nahmen die Einsätze zum Nachmittag deutlich zu. Bei CityNEWS haben wir eine Übersicht und die Bilanz der Stadt Köln.

Stadt Köln verschärft Corona-Maßnahmen

Der Krisenstab der Stadt Köln hat die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus per Allgemeinverfügung verschärft. Sie resultieren aus den Beratungen im Rahmen einer Expertenkonferenz und sind eine Reaktion auf die stark angestiegene 7-Tage-Inzidenz. Die aktuelle Coronaschutz-Verordnung sieht vor, dass Städte, die zwar unter einer Inzidenz von 200 liegen, aber derzeit nicht davon ausgehen, ohne weitere Maßnahmen unter eine Inzidenz von 50 zu kommen, entsprechende Maßnahmen ergreifen müssen. Alle Verschärfungen sind oben in diesem Beitrag bereits eingefügt.

Kostenlose medizinischen Schutzmasken für Bedürftige

Seit dem 25.01.2021 besteht eine Verpflichtung zum Tragen medizinischer Schutzmasken im Einzelhandel und bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Vor diesem Hintergrund stellt das Land NRW 404.000 medizinische Masken für bedürftige Kölner zur Verfügung. Zusätzlich hierzu werden auch die Tafeln und die Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe vom Land NRW medizinische Masken erhalten. Nach dem Beschluss des Krisenstabs erfolgt die Verteilung der Masken schnell, unbürokratisch und unter Nutzung bewährter sozialer und lokaler Strukturen vor Ort. Bedürftige Kölner, die nicht über ausreichendes Einkommen für medizinische Masken verfügen, erhalten diese ohne weitere Einzelfallprüfung oder Nachweispflicht.

ColognePride / CSD 2021 in Köln wird verschoben

Der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST) als Organisator des ColognePride / CSD in Köln gab bekannt, dass die Veranstaltungen in diesem Jahr verschoben werden. Die Veranstalter teilten mit, dass aufgrund der derzeitig nur sehr schwer einzuschätzenden Lage bezüglich der zukünftigen Einschränkungen im Zusammenhang mit der anhaltenden Corona-Pandemie, der ColognePride 2021 vom 21.08. bis 05.09.2021, das CSD-Straßenfest in der Kölner Altsatdt vom 03. bis 05.09.2021 und die CSD-Parade-Demo am 05.09.2021 stattfinden sollen.

In der Pressemitteilung teilte der KLuST außer dem mit, dass man nach intensiven Beratungen und Absprachen, auch mit den anderen großen CSD-Veranstaltern in Deutschland, mit der Verschiebung um 2 Monate einen wichtigen Schritt in Richtung einer sicheren und planbaren Veranstaltung gemacht hat. Jedoch werden die Entwicklungen der nächsten Monate für die letztendliche Planung des ColognePride ausschlaggebend sein, so der Verein. Der genaue Rahmen wird durch den engen Kontakt zu den Behörden und unter Berücksichtigung aller dann geltenden behördlichen Auflagen festgelegt. Bereits 2020 konnten die Veranstaltungen und Feierlichkeiten nur unter bestimmten Voraussetzungen sowie sehr eingeschränkt stattfinden.

Stadt Köln erklärt Anstieg der Inzidenzzahl

Am Sonntag, 31.01.2021, teilt die Stadt Köln mit, dass der aktuelle Anstieg der Inzidenzzahl auf 77,9 auf Nachmeldungen vom 29.01.2021 zurückgeht. Das Kölner Gesundheitsamt hat laut des städtischen Amtes für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Freitagabend noch eine dreistellige Zahl an Infektionen gemeldet bekommen, die das LZG für die Inzidenzzahl am Samstag, 30.01.2021, nicht mehr berücksichtigen konnte.

Städtische Kultur-Betriebe bis Ende März geschlossen

Gemeinsam mit Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach sowie den Leitern der Bühnen Köln, der Kölner Philharmonie, des Gürzenich-Orchesters und der Puppenspiele wurde aufgrund der aktuellen Corona-Lage sowie sinnvoller Planungsvorläufe in den Kultureinrichtungen entschieden, die Aussetzung des Publikumsspielbetriebs bis voraussichtlich einschließlich 31.03.2021 zu verlängern.

Das Publikum muss allerdings nicht komplett auf die Kölner Kultur verzichten. Oper, Schauspiel, Philharmonie, Hänneschen Theater und Co. bieten umfangreiche – teilweise kostenlose – Streaming-Angebote, die neben weiteren Angeboten auf der Internetseite der Stadt Köln zusammengestellt sind: www.stadt-koeln.de/kulturstreams

Ethikkommission entscheidet über Rest-Impfstoff-Dosen

Der Kölner Krisenstab hat beschlossen, eine Ethikkommission einzurichten, die über die Zuteilung übrig bleibender Impfstoff-Dosen entscheidet. Am 01.01.2021 hatte der Krisenstab festgelegt, Impfstoff-Dosen, die bei den Impfungen in den Senioreneinrichtungen übrig bleiben, medizinischem Personal in den Kliniken und Mitarbeitern im Rettungsdienst zu verimpfen. Dieser Personenkreis wird seit Anfang Februar regulär geimpft, so dass sich die Frage stellte, wie künftig mit überzähligen Impfdosen zu verfahren ist.

Die derzeit zugelassenen Impfstoffe müssen innerhalb weniger Stunden verimpft werden. Deshalb gibt es nur ein knappes Zeitfenster für die Impfungen. Künftig sollen in Köln auch Personen / Personengruppen der Paragraphen 3 und 4 der CoronImpfV berücksichtigt werden können, die örtlich verfügbar sind und bei denen im Infektionsfall ein sehr hohes Risiko für sich oder ein besonders hohes Ansteckungsrisiko für andere besteht.

Damit die Verteilung der wenigen, überzähligen Impfstoff-Dosen ethisch, moralisch und rechtlich transparent und nachvollziehbar gestaltet werden kann, entscheidet die Ethikkommission, welche Härtefälle und Personengruppen bei der Zuteilung von Rest-Impfstoff-Dosen berücksichtigt werden.

Weitere Informationen zum Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

Wer aus einem betroffenen Risikogebiet zurückkehrt oder Kontakt zu einem Coronavirus-Fall hatte und unter Fieber, Husten oder Atemnot leidet, sollte engen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Nach telefonischer Ankündigung beim Hausarzt, im Krankenhaus oder beim hausärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 sollte eine medizinische Abklärung der Symptome und eine mögliche Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus erfolgen. Bei der telefonischen Kontaktaufnahme ist der Verdachtsfall einer möglichen Coronavirus-Infizierung sofort zu äußern.

ACHTUNG: Alle Infos und die Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen.

Die aktuell gültige Verordnung haben für Sie hier zum Download.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 27.02.2021