Coronavirus in Köln: Alle aktuellen Infos im Live-Ticker (08.07.2020)

Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker copyright: Envato / ktsimage
Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker
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Letztes Update am Mittwoch, 08.07.2020 um 17:15 Uhr: CityNEWS hält Sie in diesem Artikel mit einem Live-Ticker auf dem aktuellen Stand rund um den neuartigen Coronavirus Covid-19 in Köln. Wir aktualisieren diesen Beitrag fortlaufend und immer sobald uns neue Informationen, Zahlen, Daten und Fakten vorliegen.

Eine Übersicht zu allen Regeln, Verboten und Maßnahmen, die in Köln gelten, finden Sie hier bei CityNEWS.

Weitere Infos und Antworten auf 20 aktuelle Fragen rund um den Coronavirus, haben wir bei CityNEWS hier für Sie zusammengestellt.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln (08.07.2020)

Letzte Aktualisierung am Mitwoch, 08.07.2020 um 17:15 Uhr: Mit Stand von Mittwoch, 08.07.2020 um 15:00 Uhr gibt es in Köln insgesamt 2.647 bestätigte Coronavirus-Fälle. 10 Personen befinden sich derzeit in stationärer Quarantäne, 5 Patienten davon auf der Intensivstation. 2.486 Personen wurden bisher aus der Quarantäne entlassen. Für 45 Kontaktperson hat das Kölner Gesundheitsamt häusliche Quarantäne angeordnet. Aktuell sind noch 55 Kölner am Coronavirus erkrankt. In Köln gab es bisher 106 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Bisher haben sich 8 Personen, die über die Corona-Warn-App erfahren hatten, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten, beim Gesundheitsamt gemeldet. Die Kontaktpersonen wurden im Infektionsschutzzentrum im Gesundheitsamt negativ getestet.

Vom 25.02. bis 01.07.2020 wurden von Kölnern 141.828 Abstriche genommen, davon 2,28 Prozent mit positivem Ergebnis. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 2,49.

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle, Todesopfer und die aus der Quarantäne entlassenen Personen beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürger. Die Zahlen zu den Patienten, die sich im Krankenhaus und auf der Intensivstation befinden, beinhalten nicht nur Kölner, sondern auch die Erkrankten aus dem Um- und Ausland.

Hinweis: Die Stadt Köln hat sich dazu entschieden, die aktuellen Fallzahlen nur noch von Dienstag bis Freitag aktuell bekanntzugeben. Die Presseabteilung der Stadtverwaltung teilt dazu auf unsere Nachfrage mit, dass “die Erfahrung gezeigt hat, dass am Wochenende und infolgedessen auch montags geringe Erkenntnisgewinne zu Neuinfizierten zu erzielen sind. Bei prägnanten Entwicklungen werden wir Sie natürlich weiterhin auch kurzfristig informieren.”

Neue Maßnahmen, Regelungen und Lockerungen

Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter copyright: Envato / halfpoint
Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter
copyright: Envato / halfpoint

Seit Montag, 15.06.2020 treten weitere Lockerungen der aktuellen Coronaschutz-Maßnahmen in Kraft. CityNEWS hat hier eine Übersicht zu den Lockerungen und neuen Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

Stadt Köln weist auf Verbote und Regeln hin

Der CityNEWS-Live-Ticker zum Coronavoris in Köln copyright: Envato / Vladdeep
Der CityNEWS-Live-Ticker zum Coronavoris in Köln
copyright: Envato / Vladdeep

Seit 27.04.2020 gilt in Köln eine Maskenpflicht u.a. für Behördengänge, beim Einkaufen, bei der Nutzung von Bus und Bahn sowie in den Schulen. Hier haben wir weitere Infos dazu für Sie in einer Übersicht zusamengefasst. Das Fehlen eines entsprechenden Mund-Nase-Schutzes wird in Köln mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 150 Euro geahndet.

Das Gesundheitsamt appelliert an alle Kölner, Menschenansammlungen – sowohl im Freien, als auch im privaten Bereich – zu meiden. Ältere Menschen gehören zur besonders schützenswerten Bevölkerungsgruppe, daher sollten sie derzeit auch von nahestehenden Menschen nicht besucht werden. Um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen hat das Land NRW und die Stadt Köln zahlreiche Maßnahmen angeordnet.

Coronavirus-Verlauf im Live-Ticker (Stand: 08.07.2020)

Vorerst keine weiteren Platzsperrungen

Immer wieder kommt es zu größeren Menschenansammlungen am Kölner Rheinboulevard. copyright: Alex Weis / CityNEWS
Immer wieder kommt es zu größeren Menschenansammlungen am Kölner Rheinboulevard.
copyright: Alex Weis / CityNEWS

Der Krisenstab hat unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker beschlossen, zunächst keine weiteren Verweilverbote zu verhängen oder Plätze zu sperren. Polizei und das Kölner Ordnungsamt werden die “Hotspots”, an denen mehrfach große Menschenansammlungen festgestellt wurden, aber im Blick halten und einzelne Bereiche räumen, wenn der Infektionsschutz das notwendig macht.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln räumte an den vergangenen Wochenenden u.a. den Zülpicher Patz und die Spichernstraße am Stadtgarten, teilweise unterstützt von der Polizei. Viele Menschen zeigten sich einsichtig, es gab jedoch auch verbale Übergriffe und aggressives Verhalten gegenüber den Einsatzkräften von Polizei und Ordnungsdienst.

Studienhaus am Neumarkt steht wieder für die VHS zur Verfügung

In den vergangenen Monaten hat die Volkshochschule einen wichtigen Beitrag zum Krisenmanagement geleistet. In ihrem Studienhaus war unter anderem das Kontaktpersonenmanagement des Gesundheitsamtes untergebracht. Ab dem zweiten Semester 2020 steht das das Studienhaus wieder in vollem Umfang für die Weiterbildung zur Verfügung. Unter Berücksichtigung der notwendigen Hygieneschutzmaßnahmen gibt es ein breites Angebot – auch mit digitalen Angeboten für Menschen, die lieber von zu Hause aus lernen möchten. Die VHS arbeitet derzeit an der Ausdehnung ihres geplanten Programms und wird aus diesem Grunde ihr Programm für das zweite Semester 2020 erst in der ersten August-Woche veröffentlichen.

Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer oder sofortiger Test

Die Stadt Köln macht Urlauber darauf aufmerksam, dass sie sich unverzüglich nach ihrer Rückkehr nach Köln in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen, wenn sie sich zuvor in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Aktuell gehören dazu unter anderem Schweden, die Türkei und einige Bundesstaaten der USA.

Dazu besteht die Verpflichtung, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt in Köln zu melden. Dr. Johannes Nießen, Leiter des Kölner Gesundheitsamtes, stellt fest: “Reiserückkehrer machen uns im Moment am meisten Sorge. Ich appelliere eindringlich, entweder die vierzehntägige Quarantäne einzuhalten oder sich testen zu lassen, um die Quarantäne zu verkürzen. Wer ein negatives Ergebnis vorlegen kann, das nicht älter als 48 Stunden ist, muss sich nicht isolieren. Testen lassen kann man sich im Ausland in einem anerkannten Verfahren oder hier in Köln. Wer sich in Köln testen lässt, muss die Quarantäne dann so lange einhalten, bis er sein negatives Testergebnis erhalten hat, was aber in der Regel schnell geht.”

Inhaltsverzeichnis

Zahlreiche Einsätze für Kölner Ordnungsdienst

Am Wochenende gab es zahlreiche Einsätze für den Kölner Ordnungsdienst.(Symbolbild) copyright: CityNEWS / Thomas Pera
Am Wochenende gab es zahlreiche Einsätze für den Kölner Ordnungsdienst.(Symbolbild)
copyright: CityNEWS / Thomas Pera

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln war und ist auch an diesem Wochenende im Einsatz, um die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung zu kontrollieren. Ferner sorgen die Mitarbeitender bei dem hochsommerlichen Wetter für die Einhaltung der Regeln der Kölner Stadtordnung (KSO). Dabei stellten die Mitarbeiter am Freitag und Samstag etliche Verstöße fest und mehrere Verfahren wurden eingeleitet. Der Ordnungsdienst hat seine Kontrollen am Sonntag, 28. Juni 2020, fortgesetzt.

Stadt Köln zieht Zwischenbilanz

Die Stadt Köln hat nach drei Monaten Corona-Pandemie eine Zwischenbilanz gezogen. Dabei führen die einzelnen Behörden auch die genaue Anzahl an Verstößen auf. Die komplette Übersicht dazu haben wir hier bei CityNEWS aufgearbeitet.

Weitere Lockerungen und Regelungen ab 15.06.2020

Bars dürfen ab Montag, 15.06.2020 wieder öffnen. copyright: Envato / Prostock-studio
Bars dürfen ab Montag, 15.06.2020 wieder öffnen.
copyright: Envato / Prostock-studio

Ab Montag, 15.06.2020 treten weitere Lockerungen der aktuellen Coronaschutz-Maßnahmen in Kraft. CityNEWS hat hier eine Übersicht zu den Lockerungen und neuen Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. So dürfen u.a. wieder Bars unter strengen hygiene- und Schutzmaßnahmen öffnen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Außerdem wurde die Schutzmasken-Pflicht vorerst bis zum 01.07.2020 verlängert.

Positive Bilanz zu Pfingsten des Kölner Ordnungsamtes

Positive Bilanz zu Pfingsten des Kölner Ordnungsamtes. (Symbolbild) copyright: CityNEWS / Thomas Pera
Positive Bilanz zu Pfingsten des Kölner Ordnungsamtes. (Symbolbild)
copyright: CityNEWS / Thomas Pera

Auch am langen Pfingstwochenende waren die Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamtes im Einsatz, um die geltenden Coronavirus-Regelungen konsequent durchzusetzen. Sie ahndeten von Freitag bis Montag insgesamt 129 Verstöße. Während sich die Kölner im Großen und Ganzen an die Regelungen, die dem Infektionsschutz dienen, zu halten scheinen, war vermehrt festzustellen, dass manche den Infektionsschutz kaum noch ernst nehmen. Am Pfingstwochenende bezogen sich die meisten Bürgerbeschwerden auf größere Gruppen Jugendlicher oder junger Erwachsener.

Im Bereich Rheinboulevard und Brüsseler Platz gab es am gesamten Wochenende keine besonderen Vorkommnisse. Auch im Zusammenhang mit dem Heimspiel des 1. FC Köln blieb es ruhig. Am Fühlinger See hielten sich hingegen zwischen 7.000 und 8.000 Personen auf. Sie lagen dicht gedrängt auf den Wiesen und es gab viele Verstöße gegen das Grillverbot sowie die Coronavirus-Schutzverordnung.

Besuchsverbot in Unterkünften für Geflüchtete zum Teil aufgehoben

Besuchsverbot in Unterkünften für Geflüchtete zum Teil aufgehoben copyright: Envato /phombaert
Besuchsverbot in Unterkünften für Geflüchtete zum Teil aufgehoben
copyright: Envato /phombaert

Ab 02.06.2020 gilt in städtischen Unterkünften für Geflüchtete kein generelles Besuchsverbot mehr. In einem ersten Schritt können Geflüchtete, die in kleineren Unterkünften mit bis zu 20 abgeschlossenen Unterbringungseinheiten untergebracht sind, wieder Freunde, Bekannte und vor Ort tätige Ehrenamtliche innerhalb ihrer Unterbringungseinheiten empfangen. Die Besucher dürfen sich jedoch nicht auf dem Außengelände und den Spielplätzen aufhalten, damit sich die übrigen Bewohner mit möglichst wenigen Einschränkungen draußen – und unter Wahrung des Sicherheitsabstandes – bewegen können.

In einem zweiten Schritt sollen voraussichtlich in der nächsten Woche die weiteren Objekte mit abgeschlossenen Unterbringungseinheiten folgen und in der Woche darauf alle Außengelände für Besuch freigegeben werden, wenn die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie dies grundsätzlich zulässt. Als letzter Schritt soll ab Ende Juni 2020 auch die Aufhebung des Besuchsverbots in den Objekten ohne abgeschlossene Unterbringungseinheiten erfolgen.

Regelungen zum Infektionsschutz beachten!

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet sich erneut an die Bürger. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet sich erneut an die Bürger.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker mahnt, den Erfolg der letzten Wochen nicht leichtfertig zu verspielen: “In den vergangenen Tagen konnten wir in anderen Städten beobachten, wie es sehr schnell zu neuen Ausbrüchen kommen kann. Wir treten also alle gemeinsam in eine Zeit der verantwortungsvollen Wachsamkeit ein und tragen alle weiterhin eine große Verantwortung, nicht für uns selbst, sondern auch für andere.”

Für alle Kölner gilt weiterhin: Zu anderen Menschen mindestens 1,5 Meter Abstand halten – im Freien und in geschlossenen Räumen, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wann immer dieser Abstand nicht verlässlich gewährleistet werden kann, physische Kontakte zu reduzieren und die bekannten Hygieneregeln befolgen, ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Coronavirus.

Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller betont: “Angesichts der niedrigen Zahl der aktuell infizierten Kölner mag es paradox erscheinen, dass wir den Rheinboulevard gesperrt und ein Verweilverbot für den Brüsseler Platz ausgesprochen haben. Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Nachdem sich dort aber trotz aller Appelle regelmäßig so viele Menschen sammelten, dass es schlichtweg nicht möglich war, den nötigen Abstand zu halten, blieb uns keine andere Wahl. Der Ordnungsdienst ist nicht im Einsatz, um Bußgelder zu verhängen, sondern den Infektionsschutz zu gewährleisten. Wenn Bürger sich nach einer freundlichen Ermahnung einsichtig zeigen und unverzüglich ihr Verhalten ändern, umso besser!”

Drei Monate, nachdem Köln zum ersten Mal mit dem Coronavirus konfrontiert wurde, stellt Oberbürgermeisterin Henriette Reker fest: “Diese drei Monate haben unsere Stadt hart getroffen, aber wenn wir uns die Situation in anderen Metropolen in Deutschland und in Europa ansehen, ist Köln bisher relativ gut durch diese Krise gekommen.”

Stadt Köln sperrt Brüsseler Platz und Rheinboulevard

Immer wieder kommt es zu größeren Menschenansammlungen am Kölner Rheinboulevard. copyright: Alex Weis / CityNEWS
Immer wieder kommt es zu größeren Menschenansammlungen am Kölner Rheinboulevard.
copyright: Alex Weis / CityNEWS

UPDATE: Ab Samstag, 23.05.2020, bis einschließlich 21.06.2020 sind der Bereich am Brüsseler Platz und der Rheinboulevard zu gewissen Uhrzeiten gesperrt. Das Betreten und der Aufenthalt auf dem Rheinboulevard, Panoramaweg und Kennedy-Ufer in Köln-Deutz sind täglich in der Zeit von 18 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Das Verweilverbot im Bereich Brüsseler Platz gilt täglich in der Zeit von 18 Uhr bis 6 Uhr. Ausgenommen von diesem Verweilverbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Kinderspielplatz. Der städtische Ordnungsdienst wird Verstöße konsequent ahnden.

Auch in den vergangenen Tagen sammelten sich laut Kölns Stadtdirektor Dr. Keller auf beiden Plätzen so viele Menschen, dass es kaum möglich war, die geltenden Abstandsregeln einzuhalten.

Stadt Köln bietet Gastronomen schnelle Bearbeitung

Stadt Köln bietet Gastronomen schnelle Bearbeitung copyright: Envato / romankosolapov
Stadt Köln bietet Gastronomen schnelle Bearbeitung
copyright: Envato / romankosolapov

Die Stadt Köln schafft unbürokratische und schnelle Hilfe für Gastronomen. Die Verwaltung bietet den Gastronomen ein vereinfachtes und schnelles Verfahren für die Erweiterung bereits bestehender Außengastronomieflächen.

Die Erlaubnis kann ab sofort über eine verbindliche und wahrheitsgemäße Selbsterklärung mittels einer “Checkliste” beantragt werden. Eine vorläufige Erlaubnis wird unmittelbar erteilt, sofern die abgefragten Voraussetzungen mit “ja” beantwortet werden können, mit Ausnahme der Ziffern 11 bis 14, bei denen der jeweilige Einzelfall entscheidet. Nach Einsendung des vollständigen Formulars werden die Antragsteller der unproblematischen Fälle innerhalb eines Tages Bescheid erhalten. Bereits gestellte Anträge auf Erweiterung der Außengastronomie werden sehr kurzfristig ebenfalls mit dieser Checkliste abgeglichen und beschieden. Diese Ausnahmen gelten bis 31. Oktober 2020.

LANXESS arena  veranstaltet Drive-In-Ausverkauf

Per Drive-In Getränke und Co. in der Kölner LANXESS arena kaufen copyright: ARENA Management GmbH
Per Drive-In Getränke und Co. in der Kölner LANXESS arena kaufen
copyright: ARENA Management GmbH

Die Kölner LANXESS arena veranstaltet am Samstag, 30.05.2020, einen großen Ausverkauf ihrer Speisen und Getränke. Der Abverkauf findet als “Drive-In” statt und alle Interessierten erhalten hier bei CityNEWS alle Infos dazu!

Freibäder starten in die Saison

Ab dem 21. Mai 2020 können die ersten Schwimmbäder wieder öffnen. copyright: pixabay.com
Ab dem 21. Mai 2020 können die ersten Schwimmbäder wieder öffnen.
copyright: pixabay.com

Auch die Freibäder in NRW können ab dem 21.05.2020 wieder Besucher empfangen. Dabei müssen allerdings einige Regeln beachtet werden. Zum 21.05.2020 eröffnen zunächst die folgenden Bäder in Köln: Stadionbad, Höhenbergbad, Lentpark und Zollstockbad. Der Einlass in die Freibäder der KölnBäder erfolgt hauptsächlich über im Vorverkauf erhältliche E-Tickets.

Tattoo- und Piercing-Studios öffnen wieder

Tattoo- und Piercing-Studios öffnen wieder copyright: Envato / Nejrona
Tattoo- und Piercing-Studios öffnen wieder
copyright: Envato / Nejrona

Nachdem Friseure,  Sonnenstudios und Co. bereits seit einigen Tagen wieder geöffnet haben, dürfen nun auch die Tattoo- und Piercing-Studios wieder Kunden empfangen. Auch hier gelten – ähnliche wie in der Gastronomie, bei sportlichen Aktivitäten z.B. in Fitnessstudios und bei den bereits geöffneten körpernahen Dienstleistungen – strenge Hygiene- und Schutzregeln.

FIBO 2020 in Köln findet nur für Fachbesucher statt

Die FIBO 2020 wird als reine Business-Messe stattfinden. copyright: FIBO / Christopher Rausch
Die FIBO 2020 wird als reine Business-Messe stattfinden.
copyright: FIBO / Christopher Rausch

Die Fitness-Messe FIBO 2020 findet in diesem Jahr als reine Fachbesucher-Veranstaltung statt. Privatbesucher werden zu der Messe keinen Zutritt erhalten. Zudem wurde die Veramstaltung um einen Tag gekürzt und findet nun vom 01. bis 03.10.2020 statt.

Keine Quarantänepflicht mehr bei Einreisen aus dem Ausland

Ab 15.05.2020, müssen sich Einreisende aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie aus anderen Staaten, für die das RKI aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat, bei der Einreise nach Nordrhein-Westfalen nicht mehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantänepflicht gilt jedoch weiterhin bei einer Einreise aus einem der vorgenannten Staaten, wenn dieser Staat nach den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen des European Center for Disease Prevention and Control (ECDC) eine Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen aufweist.

Kölner Dom wieder für die Öffentlichkeit geöffnet

Kölner Dom wieder für die Öffentlichkeit geöffnet copyright: pixabay.com
Kölner Dom wieder für die Öffentlichkeit geöffnet
copyright: pixabay.com

In den vergangenen Wochen war der Kölner Dom ausschließlich zum Gebet geöffnet. Seit 11.05.2020 ist es auch Touristen wieder möglich, die Kölner Kathedrale zu besuchen. Mit Auflagen.

So gilt für touristische Besucher im Dom eine Mundschutzpflicht. Die Domschweizer achten darauf, dass die bekannten Abstandsregeln eingehalten werden und sich niemals mehr als 200 Menschen im Dom aufhalten. Die Besichtigung des Domes ist nur auf einem festen, abgekordelten Besucherweg möglich. Der Chorumgang bleibt aktuell noch geschlossen.

Für touristische Besucher ist der Dom montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr und sonntags zwischen 8 Uhr und 20 Uhr geöffnet. Während laufender Liturgien beschränkt sich die Domöffnung auf den Bereich der Turmhalle.

Die Domschatzkammer und die Turmbesteigung bleiben weiterhin geschlossen. Auch Führungen finden derzeit noch nicht statt.

Verstöße gegen Coronaschutzverordnung nehmen zu

In der Woche vom 04. bis 10.05.2020, hat das Kölner Ordnungsamt insgesamt 506 Verfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet (in der Vorwoche waren es “nur” 350 Verstöße), darunter waren 390 Verstöße gegen das Kontaktverbot.

Gastronomie öffnet mit vielen Regeln und Maßnahmen

Ab 11. Mai 2020 dürfen in NRW die Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Es gibt aber zahlreiche Regeln und Bestimmungen. copyright: Envato / Redzen2
Ab 11. Mai 2020 dürfen in NRW die Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Es gibt aber zahlreiche Regeln und Bestimmungen.
copyright: Envato / Redzen2

Nach Friseuren und Fußpflegern startet auch die Gastronomie in Köln wieder. Ab Montag, 11.05.2020, dürfen Restaurants und Co. mit zahlreichen Regeln wieder ihre Türen für die Gäste öffnen. Wir haben für Sie alle Maßnahmen, Lockerungen und Richtlinien zur Öffnung der Gastronomie zusammengefasst.

Sonnenstudios,Kosmetiker, Massage-Salons und Nagelstudios öffnen wieder

Sonnenstudios und Nagelstudios dürfen in NRW wieder öffnen copyright: Envato / nd3000
Sonnenstudios und Nagelstudios dürfen in NRW wieder öffnen
copyright: Envato / nd3000

Ab 11.05.2020 dürfen wieder Sonnenstudios / Solarien, Beauty-Salons, Kosmetiker, Massagestudios und Nagelstudios öffnen. Dapür gibt es allerdings zahlreiche Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die wir hier zusammengefasst haben. Tattoostudios müssen wieterhin geschlossen bleiben.

KVB nimmt normalen Fahrplan wieder auf

Die KVB wird wieder ihren normalen Fahrplan aufnehmen copyright: CityNEWS / Alex Weis
Die KVB wird wieder ihren normalen Fahrplan aufnehmen
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) weiten in Abstimmung mit dem städtischen Krisenstab wieder ihren Fahrplan aus. Die KVB fährt in Abstimmung mit dem städtischen Krisenstab ab Montag, 11. Mai 2020, wieder komplett nach regulärem Fahrplan. Zudem weist die KVB daraufhin, dass zur Prävention vor Corona ein Maskenschutz getragen werden muss und man auf genügend Abstand achtet.

Die KVB wird ihre KundenCenter in Köln ab 4. Mai 2020 wieder nach und nach öffnen. Dabei wird das KundenCenter am Wiener Platz zuerst öffnen, gefolgt von den weiteren Einrichtungen im Wochenrythmus.

Schrittweise Öffnung der Kinderbetreuung

Schrittweise Öffnung der Kinderbetreuung copyright: Envato / Rawpixel
Schrittweise Öffnung der Kinderbetreuung
copyright: Envato / Rawpixel

Die Stadt Köln bereitet sich darauf vor, dass ab dem Donnerstag, 14.05.2020, in den Kinderbetreuungseinrichtungen rund doppelt so viele Kinder betreut werden wie derzeit. Das Land NRW mitgeteilt, dass in einer schrittweisen Öffnung bis zu den Sommerferien jedem Kind ein Zugang zur Kinderbetreuung möglich gemacht werden soll: Ab dem 14.05.2020 dürfen alle “Vorschulkinder” in die Kitas zurückkehren, die einen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabe-Paket oder auf Leistungen der Eingliederungshilfe haben, des Weiteren alle Kinder mit Behinderungen, einhergehend mit der Öffnung von heilpädagogischen Kinderbetreuungseinrichtungen.

Für die Tagespflege gilt ebenfalls ab dem 14.05.2020, dass Kinder aufgenommen werden können, die das zweite Lebensjahr vollendet haben. In einer weiteren Stufe sollen ab dem 28. Mai alle Vorschulkinder wieder in die Kitas gehen dürfen. Bis zum Sommer und voraussichtlich im Juni dürfen dann in einem weiteren Schritt alle Kinder für mindestens zwei Tage pro Woche in ihre Einrichtung kommen.

All diese Schritte sind abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Die Stadt Köln informiert Eltern immer aktuell im Internet.

Besuche in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen wieder möglich

Besuche in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen sind wieder möglich copyright: pixabay.com
Besuche in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen sind wieder möglich
copyright: pixabay.com

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW sieht vor, dass es ab dem 09.05.2020 wieder möglich ist, Bewohner in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen zu besuchen, wenn dort keine Bewohner oder Mitarbeiter infiziert sind. Aus Gründen des Infektionsschutzes können Besuche jedoch nur unter bestimmten Regularien für die Einrichtungen, die Bewohner und die Besucher sicher durchgeführt werden.

Dazu gehören, dass ein Besuch nur nach vorheriger Anmeldung bei der Einrichtung zu einem bestimmten Termin erfolgen kann, Bewohner höchstens einmal pro Tag für die Dauer von 30 Minuten besucht werden können, jeder Besucher registriert wird, damit gegebenenfalls Infektionsketten zurück verfolgbar sind, alle Besucher als Eingangsscreening Fragen zu Erkrankungszeichen beantworten müssen, alle Besuchern eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen und zu allen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Grundsätzlich können Bewohner nur außerhalb der Einrichtung oder an definierten Schnittstellen von maximal zwei Personen zeitgleich besucht werden.

Es darf kein Körperkontakt zwischen Besuchern und Bewohnern stattfinden. Bettlägerige, beatmete oder im Sterbeprozess befindliche Bewohner können auch innerhalb von Einzelzimmern besucht werden.

Da die Regeln dazu führen, dass nicht jeder Bewohner an jedem Tag besucht werden kann, ruft die Stadt Köln dazu auf, die Besuche außerhalb von erwartbar stark frequentierten Tagen zu planen.

In den vergangenen Wochen hat eine Task Force, die die Stadt Köln zum Schutz der vulnerablen Gruppen eingerichtet, die bis einschließlich 07.05.2020 bei rund 7.600 Beschäftigten der Einrichtungen Nasen-/Rachenabstriche genommen sowie Blut abgenommen hat. Der erste Durchgang ist abgeschlossen. Das Monitoring wird fortgesetzt, alle Einrichtungen werden bis (voraussichtlich) Ende des Jahres regelmäßig besucht und die Mitarbeiter alle zwei Wochen mit Abstrich und alle vier Wochen auf Antikörper getestet.

Sportbetrieb in Köln läuft langsam an

Sportbetrieb in Köln läuft langsam an copyright: Envato / Prostock-studio
Sportbetrieb in Köln läuft langsam an
copyright: Envato / Prostock-studio

Seit Mitte März mussten sich Sportler wegen der Corona-Pandemie umstellen und größten Teils komplett auf ihr gewohntes Training in Köln verzichten. Wie auch in anderen Bereichen gibt es nun aber auch Lockerungen für den Sport. Nach wie vor stehen dabei die Ziele des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung im Mittelpunkt.

Ab sofort ist der Sport- und Trainingsbetrieb des Breiten- und Freizeitsports ohne Körperkontakt wieder erlaubt, sofern er auf Freiluft-Sportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Auch die Skateanlagen, die BMX- und Parcour-Anlagen sind wieder freigegeben. Nur im Reitsport ist das Training zusätzlich auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig ist.

Generell gilt es zu beachten, dass Sporttreibendende den Mindestabstand von 1,50 Metern zueinander einhalten müssen. Auch den strikten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen muss Folge geleitet werden. Daher bleiben Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume weiterhin geschlossen. Zuschauer sind nicht zugelassen, Kindern unter zwölf Jahren ist das Betreten einer Sportanlage nur in Begleitung einer erwachsenen Person erlaubt. Spielbetrieb und Wettkämpfe sind weiterhin untersagt.

Die verantwortlichen in den Vereinen müssen die Vorgaben zu sportspezifischen Hygienemaßnahmen, die von Fachverbänden veröffentlicht wurden, beachten. Insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen konsequent einzuhalten. Es liegt in der Verantwortung der Vereine und Übungsleiter, die Einhaltung sicherzustellen und Hygiene- und Desinfektionsmittel bereitzustellen.Vereinsheime, Serviceräume, sanitäre Anlagen und Umkleiden bleiben bis auf weiteres geschlossen. Ein Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung von Nassbereichen ist in der Sportstätte nicht möglich.

Der Zutritt muss gesteuert werden, um Warteschlangen vor und auf Sportanlagen zu vermeiden und Abstandsvorgaben einhalten zu können. Besonderer Schutz gilt Risikogruppen, die durch ihre gesundheitliche Situation gefährdet sind.

Kölner Schokoladenmusem feiert Wiedereröffnung

Schokoladenmuseum in Köln feiert Wiedereröffnung copyright: Schokoladenmuseum Köln
Schokoladenmuseum in Köln feiert Wiedereröffnung
copyright: Schokoladenmuseum Köln

Auch das Schokoladenmuseum in Köln darf nach langer Zwangspause wieder öffnen. Auch hier gelten für alle Besucher bestimmte Schutz- und Hygienemaßnahmen. So müssen alle Gäste Schutzmasken tragen, Tickets sollen vorab reserviert werden und die maximale Personenanzahl ist ebenfalls beschränkt.

Zoo in Köln öffnet wieder

Kölner Zoo öffnet mit strengen Auflagen endlich wieder! copyright: Rolf Schlosser / Kölner Zoo
Kölner Zoo öffnet mit strengen Auflagen endlich wieder!
copyright: Rolf Schlosser / Kölner Zoo

Der Kölner Zoo darf nach wochenlanger Schließung auch endlich wieder für die Besucher öffnen. Auch im Tierpark in Köln-Riehl gibt es jedoch strenge Schutz- und Hygienemaßnahmen. So können “nur” rund 3.300 Besucher gleichzeitig in den Zoo und die Tierhäuser sowie das Aquarium bleiben geschlossen.

Kölner Museen stimmen Öffnung mit dem Gesundheitsamt ab

Kölner Museen stimmen Öffnung mit dem Gesundheitsamt ab copyright: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Kölner Museen stimmen Öffnung mit dem Gesundheitsamt ab
copyright: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Die städtischen Museen in Köln werden ab Dienstag, 05.05.2020, wieder öffnen. Eine Ausnahme bilden vorerst die Museen im Kulturzentrum am Neumarkt, die erst öffnen können, wenn das dort eingerichtete Infektionsschutzzentrum den Komplex verlassen hat. Dieser Termin wird Ende nächster Woche feststehen.

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Kölner Krisenstab

In der Flüchtlingsunterkunft Herkulesstraße wurde eine Person positiv auf Covid-19 getestet. Diese und ihre Familie wurde in eine andere Unterkunft verlegt, die als Quarantäne-Station vorgehalten wird. Alle rund 290 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Herkulesstraße wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt und derzeit auf das Coronavirus getestet. Mit den Ergebnissen wird in den kommenden Tagen gerechnet, dann wird über die weiteren Schritte entschieden.

Die Stadt Köln bereitet sich aktuell auf die Aufnahme von Vorschulkindern in die Notbetreuung der Kitas vor, die ab Montag, 11.05.2020, möglich sein soll.

Auch die Öffnung der Kölner Spielplätze wird vorbereitet, sobald die konkreten Maßgaben des Landes NRW hierzu vorliegen.

Die Museen der Stadt Köln stimmen derzeit ihre Infektionsschutzkonzepte mit dem Gesundheitsamt ab. Ziel ist es, im Einklang mit den anderen Museen in NRW so zügig wie möglich wieder für Besucher zu öffnen.

Damit es für Passanten einfacher wird, trotz schmaler Bürgersteige den vorgeschriebenen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten, hat der Krisenstab beschlossen, dass ab sofort die Parkstreifen auf der Ehrenstraße aufgehoben werden. Dadurch soll mehr Raum für Fußgänger geschaffen werden. Zwischen dem Willy-Millowitsch-Platz (Ecke Apostelnstraße) und dem Friesenwall wurde ein absolutes Halteverbot ausgeschildert.

Positiver Corona-Fall an Henry-Ford-Realschule

Positiver Corona-Fall an Kölner Henry-Ford-Realschule copyright: Envato / monkeybusiness
Positiver Corona-Fall an Kölner Henry-Ford-Realschule
copyright: Envato / monkeybusiness

Eine Schülerin der Klasse 10c der Henry-Ford-Realschule in Köln-Chorweiler ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Schülerin besuchte am Donnerstag, 23.04.2020, die Schule. In dem Unterrichtsraum an der Realschule befanden sich zwischen 8 und 12 Uhr 10 Schüler und 3 Lehrkräfte. Die Schülerin erkrankte am 26.04.2020 und wurde am gleichen Tag getestet. Da durch die Ermittlungen nicht sicher nachvollziehbar war, mit welchen im gleichen Klassenraum unterrichteten Schülern sie direkten Kontakt hatte, wurde für alle in dem Klassenraum befindlichen Schüler und Lehrer eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. Weitere Kontakte zu anderen Schülern oder Lehrekräften hat es nach aktuellem Ermittlungsstand nicht gegeben.

Kölner Dom kann mit Einschränkungen öffnen

Kölner Dom öffnet mit vielen Einschränkungen und Regeln copyright: pixabay.com
Kölner Dom öffnet mit vielen Einschränkungen und Regeln
copyright: pixabay.com

Ab Mai sind im Kölner Dom wieder öffentliche Gottesdienste möglich. Dafür wurden zahlreiche Sicherheits- und Schutzmaßnahmen getroffen, um einen Besuch im Kölner Wahrzeichen auch in Zeiten des Coronavirus zu ermöglichen. Die genauen Regeln und Maßnahmen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Bibliotheken in Köln öffnen wieder

Bibliotheken öffnen wieder copyright: Envato / stevanovicigor
Bibliotheken öffnen wieder
copyright: Envato / stevanovicigor

Von Montag, 27.04., bis Donnerstag, 30.04.2020, werden die ersten Einrichtungen der Stadtbibliothek in Köln wieder geöffnet. Den Anfang machen die Zentralbibliothek am Neumarkt sowie die Stadtteilbibliotheken in Mülheim und Nippes. Dort können zunächst Medien entliehen und zurückgegeben werden, weitere Serviceleistungen wie Kurzberatung, Verlängerung oder Ausstellen von Ausweisen folgen ab Montag, 04.05.2020. Dann öffnen auch alle anderen Stadtteilbibliotheken wieder ihre Türen – ausgenommen davon ist nur die Auszubildenden-Bibliothek in Bocklemünd.

Erweitertung der Notbetreuung von Kindern

Stadt Köln weitet Notbetreuung für Kinder aus copyright: pixabay.com
Stadt Köln weitet Notbetreuung für Kinder aus
copyright: pixabay.com

Mit einer neuen Rechtsverordnung hat am Freitag, 24.04.2020, das Land NRW die Notbetreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Schulen auf Alleinerziehende, die berufstätig oder in Ausbildung sind, erweitert.

Die Stadt Köln hat am Samstag, 25.04.2020, alle Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen über diese Erweiterung informiert. Die Einrichtungen sind auf die Betreuung ab Montag, 27.04.2020, eingestellt.

Die Berufstätigkeit beziehungsweise die Ausbildung muss bescheinigt werden und betroffene Personen müssen erklären, dass keine andere Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Eltern werden weiterhin aufgerufen, mit diesem Angebot sehr verantwortungsvoll umzugehen und es nur bei dringendem Bedarf in Anspruch zu nehmen.

Polizei löst Versammlung von 700 Personen am Rheinboulevard auf

Polizei löst Versammlung von 700 Personen am Rheinboulevard auf copyright: Alex Weis / CityNEWS
Polizei löst Versammlung von 700 Personen am Rheinboulevard auf
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Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat die Polizei hat am Donnerstag, 23.04.2020 eine Ansammlung von rund 700 Personen am Kölner Rheinboulevard aufgelöst. Wie die Polizei Köln mitteilte, fanden die Einsatzkräfte die für diese Tage ungewöhnlich große Menschenansammlung, die gegen die Corona-Schutzauflagen verstieß dort an. Die Polizisten wiesen die Personen an, das Kölner Rheinufer sofort zu räumen. Dem wurde ohne weitere Konflikte oder Widerstand Folge geleistet und es kam zu keinen Festnahmen.

Immer wieder kommt es in letzter Zeit am Kölner Rheinboulevard zu Menschenansammlungen, so dass die Einsatzkräfte vom Kölner Ordnungsamt und Polizei hier tätig werden müssen.

Verkaufsoffene Sonntage abgesagt

Verkaufsoffene Sonntage abgesagt copyright: CityNEWS / EidenArt
Verkaufsoffene Sonntage abgesagt
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Die für den bevorstehenden Sonntag, 26.04.2020, in der Kölner Südstadt und in Rodenkirchen geplanten verkaufsoffenen Sonntage finden nicht statt. Auch der Termin für Sonntag, 03.05.2020 in Porz anlässlich des “Auto-Frühlings” ist abgesagt.

Der Umgang mit den weiteren Sonntagsöffnungsterminen ist von den weiteren Entscheidungen der NRW-Landesregierung in Bezug auf Veranstaltungsverbote nach der Corona-Schutzverordnung abhängig. Bisher gilt das Veranstaltungsverbot bis Sonntag, 03.05.2020. Die Stadt Köln geht davon aus, dass dieses Verbot über den Termin hinaus verlängert wird. Diese genehmigten Sonntagsöffnungen stünden bis Ende August 2020 eigentlich noch an:

  • Lindenthal (17.05.2020 “Lindenthaler Frühlingsfest” und 30.08.2020 “Lindenthaler Flair”)
  • Rath / Heumar (24.05.2020 “Traditionelles Musikfest”)
  • Kalk (28.06.2020 Straßenfest)
  • Deutz (02.08.2020 Familienfest und Stadtteilfest) und in der
  • Innenstadt (23.08.2020 “NRW-Tag”).

Die Stadt Köln bittet die Veranstalter darum, auf die Sonntagsöffnung zu verzichten und über mögliche Ersatztermine nachzudenken. Stehen mögliche Ersatztermine für die Zukunft fest, bereitet die Stadt Köln eine neue Verordnung vor, die sie dem Kölner Rat zur Abstimmung vorlegt. Sofern kein Verzicht auf die Sonntagsöffnungen bis zu den Sommerferien erfolgt, kann die Stadt Köln – abhängig von den weiteren Entscheidungen der Landesregierung – gezwungen sein, diese zu untersagen.

Gottesdienste ab Mai wieder möglich

Gottesdienste ab Mai wieder möglich copyright: pixabay.com
Gottesdienste ab Mai wieder möglich
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In NRW sollen Gottesdienste mit Gläubigen ab 01.05.2020 wieder möglich sein. Darauf hat sich das Land NRW mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften verständigt. Eine Begrenzung der Besucher von Gottesdiensten gibt es demnach nicht. Die Kirchen haben zugesagt Vorkehrungen zur Sicherung der Hygiene- und Abstandsregelungen umzusetzen.

So muss zwischen den Gottesdienstbesuchern ein Mindestabstand von 2 Metern nach allen Seiten eingehalten werden, dafür wird die Besucherzahl entsprechend begrenzt. Auch auf die Einhaltung der geltenden hygienischen Vorsichtmaßnahmen soll strengstens geachtet werden.

“Wann weitere kirchliche Feiern wie Erstkommunionfeiern, Trauungen und Firmungen wieder normal stattfinden können, befindet sich derzeit noch in Klärung und wird zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt”, so das Kölner Erzbistum.

Die 46 Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen sind ab Montag, 27.04.2020, wieder für Trauerfeiern geöffnet. Pro 10 Quadratmeter Trauerhallenfläche darf 1 Person teilnehmen. Ein Abstand von 2 Metern ist bei der Bestuhlung sicherzustellen. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.  

Kölner Stadtverwaltung öffnet Dienststellen unter Auflagen

Städtische Dienststellen öffnen für termingesteuerten Publikumsbetrieb copyright: CityNEWS
Städtische Dienststellen öffnen für termingesteuerten Publikumsbetrieb
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Die Stadtverwaltung Köln weitet derzeit schrittweise ihr Serviceangebot wieder aus und öffnet die Dienststellen für einen termingesteuerten Publikumsbetrieb. Bei dem Behördengang gilt eine Maskenpflicht für alle Besucher. Einen aktuellen Überblick über das Angebot haben wir hier bei CityNEWS zusammengestellt.

Maskenpflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn

Jetzt doch: Die Maskenpflicht für Mund und Nase kommt! copyright: Envato / Chalabala
Jetzt doch: Die Maskenpflicht für Mund und Nase kommt!
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Ab Montag, 27.04.2020, müssen Bürger ab 6 Jahren in NRW u.a. im ÖPNV und beim Einkaufen verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Darauf hat sich Nordrhein-Westfalen heute mit seinen Nachbarländern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen sowie dem Saarland verständigt.

In Köln wurde die Maskenpflicht zudem zusätzlich ab dem 27.04.2020 auf Behördengänge und in Schulen ausgeweitet.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung dient im Wesentlichen dazu, die Ausbreitung von Sprechtröpfchen in die Umgebung des Trägers zu verhindern. Sie dient in erster Linie nicht dem eigenen Schutz. Experten empfehlen, solche Masken zum Schutz der umgebenden Menschen zumindest dann zu tragen, wenn engere Kontakte oder Kontakte in Räumen erfolgen, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr. Im ÖPNV und beim Einkaufen gilt dies nun verpflichtend.

Großhandel METRO öffnet seine Märkte für alle

Großhandel METRO öffnet seine Märkte für alle copyright: METRO Deutschland
Großhandel METRO öffnet seine Märkte für alle
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Das Großhandelsunternehmen METRO Deutschland öffnet in NRW seine 18 Großmärkte für alle Verbraucher. Die Öffnung umfasst alle Standorte in NRW und ist vorerst bis zum 03.05.2020 gültig. Einer entsprechenden befristeten Nutzungsänderung für diese erweiterte Öffnung hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen am 22.04.2020 zugestimmt. Damit ist METRO in NRW bis zum 03.05.2020 nicht mehr ausschließlich für Gewerbetreibende zugänglich, sondern auch für Endverbraucher ohne entsprechende Kundenkarte. Auf diese Weise möchte der Konzern einem erweiterten Kundenkreis Zugang zu Lebensmitteln während der Coronavirus-Krise bieten und will damit die Grundversorgung der Region unterstützen.

Stadt Köln und Polizei stimmen Vorgehensweise für Versammlungen ab

Stadt Köln und Polizei stimmen Vorgehensweise für Versammlungen ab (Symbolbild) copyright: pixabay.com
Stadt Köln und Polizei stimmen Vorgehensweise für Versammlungen ab (Symbolbild)
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Die Polizei und Stadt Köln haben sich zum Umgang mit Versammlungen abgestimmt. Trotz des Kontaktverbots sollen diese unter Auflagen wieder stattfinden können. Die Teilnehmerzahl wird jedoch auf max. 20 Personen begrenzt. Zudem sind nur Standkundgebungen möglich, keine Aufzüge, da eine Einhaltung der für den Infektionsschutz notwendigen Mindestabstände sonst nicht gewährleistet ist.

Des Weiteren ist der Versammlungsleiter verpflichtet, eine Teilnehmerliste zu erstellen und 2 Monate aufzuheben. Nur im Infektionsfall muss diese Liste auf Verlangen der Gesundheitsbehörde an diese ausgehändigt werden.

Während der gesamten Versammlung müssen die Abstände zwischen den Teilnehmenden selbst und auch zu Passanten mindestens 3,50 Meter betragen. Um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu verringern, sollen keine Flyer oder Informationsmaterial verteilt, sondern lediglich zur Mitnahme bereitgestellt werden.

Öffnung des Einzelhandels

Öffnung des Einzelhandels: langersehnt öffnen nun wieder Geschäfte unter bestimmten Voraussetzungen. copyright: Envato / DragonImages
Öffnung des Einzelhandels: langersehnt öffnen nun wieder Geschäfte unter bestimmten Voraussetzungen.
copyright: Envato / DragonImages

Das Land NRW hat angekündigt, seine Regelungen im Einzelhandel dahingehend anzupassen, dass es ab Montag, 27. April 2020, auch möglich sein wird, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen diejenigen Geschäfte zu öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können.

Nach den seit 20.04.2020 geltenden Lockerungen für den Einzelhandel hat das Kölner Ordnungsamt in den vergangenen zwei Tagen in rund 160 Einzelhandels-Betrieben die Einhaltung der in der Corona-Schutzverordnung geforderten Vorkehrungen überprüft. Der Handel ist nach den bisherigen Feststellungen in hohem Maße mit Hinweisbeschilderungen, dem Bereitstellen von Desinfektionsmitteln und auch Zugangsregelungen den Infektionsschutzforderungen gefolgt. Teilweise kam es zu Warteschlangen auf Bürgersteigen, Straßenabschnitten und Fußgängerzonen, wodurch der Bewegungsraum für Passanten schmaler wurde. Das Amt für öffentliche Ordnung wird die Entwicklung weiter verfolgen und Kontrollgänge in der Kölner Innenstadt und in anderen Einkaufsbereichen der Stadtbezirke unternehmen.

Peking spendet Schutzausrüstung

Die Berufsfeuerwehr der Stadt Köln hat am Flughafen in Frankfurt eine wertvolle Lieferung aus Kölns Partnerstadt Peking in Empfang genommen. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte am 01.04.2020 eine Nachricht ihres Amtskollegen erreicht, dass Peking die Stadt Köln in der Corona-Krise unterstützen werde. Neben einem Beatmungsgerät schickte Peking Schutzausrüstung.

Kein städtischer Maibaumverkauf in diesem Jahr

Kein städtischer Maibaumverkauf in diesem Jahr copyright: pixabay.com
Kein städtischer Maibaumverkauf in diesem Jahr
copyright: pixabay.com

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wird in diesem Jahr keine Maibäume zum Verkauf anbieten. In den vergangenen Jahren hatte die Stadt in mehreren Stadtteilen Verkaufsstellen eingerichtet, an denen private Händler Bäume zum Kauf angeboten hatten. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass das “Organisieren” von Birken in der freien Natur verboten ist und nach dem Bundesnaturschutzgesetz unter Strafe steht. Die Stadt wird ihr bekannt werdende Fälle wegen Diebstahls und Sachbeschädigung in jedem Fall zur Anzeige bringen.

Der diesjährige Verzicht auf den Maibaumverkauf steht im Zusammenhang mit dem aktuell geltenden Versammlungsverbot. Das Kölner Ordnungsamt wird daher auch in der Nacht auf den 1. Mai 2020 sehr genau darauf achten, dass die Kontaktvorgaben eingehalten werden. Maifeiern oder ein gemeinschaftliches Maibaumsetzen mit mehr als den nach der Corona-Schutzverordnung erlaubten Personen werden daher in diesem Jahr nicht möglich sein. Das Ordnungsamt wird Verstöße gegen die Bestimmungen konsequent ahnden.

Kölner Schulen bereiten sich auf Rückkehr der ersten Schüler vor

Kölner Schulen bereiten sich auf Rückkehr der ersten Schüler vor copyright: Envato / monkeybusiness
Kölner Schulen bereiten sich auf Rückkehr der ersten Schüler vor
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Die Stadt Köln intensiviert die Reinigungs- und Hygienemaßnahmen in den Schulgebäuden. So werden bis zum 23.04.2020, wenn die ersten Schulen wieder öffnen, die Schulgebäude einer Intensivreinigung unterzogen. Größtenteils wurde dies bereits während der Schließung vor den Osterferien erledigt. Handkontaktflächen wie Türklinken, Tische und Stühle sollen zusätzlich täglich gereinigt werden. Alle Sanitärbereiche sind mit Seifenspendern und Handtüchern ausgestattet. Sofern Handwaschbecken in Klassenräumen vorhanden sind, werden auch dort Seife und Handtücher zur Verfügung gestellt.

Aktuell beschafft die Verwaltung in einem ersten Schritt 3.300 Liter Handdesinfektionsmittel für die Schulen, die am 23.04.2020 ihren Betrieb teilweise wieder aufnehmen. Sie sollen am Haupteingang, an den Zugängen und relevanten Sanitärbereichen aufgestellt werden. Das entspricht einer neuen Richtlinie des Landes, das damit von den bisher zugrunde gelegten Empfehlungen unter anderem des Robert-Koch-Instituts abgewichen ist. Dies stellt den Schulträger vor große Herausforderungen, die er aber – trotz der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit – mit aller Kraft bewältigen bzw. angehen wird.

Außerdem liefert die Stadt jeder Schule zusätzlich zunächst 4 Liter Flächendesinfektionsmittel für besondere Fälle. Sukzessive werden die Bezirksämter auch Desinfektionsspender beschaffen. Nur Grund- und Förderschulen sollen solche Spender erhalten, die eine automatische Dosierung vornehmen. Nach wie vor ist eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken nicht gegeben. Es ist allerdings jedem Einzelnen überlassen, ob er eine Alltagsmaske trägt oder nicht.

Außerdem werden die Sekretariate in den Schulen Husten- und Spuckschutzaufsteller erhalten. Außerdem soll jeweils nur eine Person das Sekretariat betreten dürfen, damit der notwendige Abstand gewahrt werden kann. Bei allen Maßnahmen weist die Stadt Köln noch einmal darauf hin, dass der sicherste Schutz darin besteht, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren. Um dies in den Unterrichtsräumen zu gewährleisten, erfolgt eine deutlich geringere Belegung als üblich. Die Schulen entwickeln hierzu entsprechende Raumkonzepte.

Bestattungen wieder ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises möglich

Bestattungen wieder ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises möglich copyright: Envato / dolgachov
Bestattungen wieder ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises möglich
copyright: Envato / dolgachov

In der neuen Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun wieder Erd- und Urnenbestattungen ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises zu, wenn die Vorkehrungen zur Hygiene und zum Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen wieder größere Trauergemeinden zugelassen. Die Mindestabstände sind aber in jedem Fall unbedingt einzuhalten. Über eine Öffnung der Trauerhallen unter bestimmten Bedingungen wird kurzfristig entschieden.

Kölner Wertstoff-Center unter Auflagen geöffnet

Kölner Wertstoff-Center unter Auflagen geöffnet copyright: Envato / KYNASTUDIO
Kölner Wertstoff-Center unter Auflagen geöffnet
copyright: Envato / KYNASTUDIO

Das rechtsrheinische Wertstoff-Center in Köln-Gremberghoven ist ab Montag, 20.04.2020, wieder geöffnet. Dann können beide Kölner Wertstoff-Center jeweils montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr angefahren werden, allerdings mit Einschränkungen.

Da es am Wertstoffcenter in Köln-Ossendorf in den vergangenen Tagen aufgrund des großen Andrangs zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden kam, gelten für beide Standorte folgende Auflagen: An geraden Kalendertagen (etwa dem 20. oder 22.04.2020) können ausschließlich Fahrzeuge mit geraden Kfz-Kennzeichen vorfahren, an ungeraden Daten nur Fahrzeuge mit ungeraden Kennzeichen. In jedem der Fahrzeuge dürfen sich max. 2 Personen befinden.

Darüber hinaus gelten folgende Regeln an den Wertstoff-Centern:

  • Der eingeschränkte Betrieb steht nur für dringend erforderliche, unvermeidliche Entsorgungen zur Verfügung.
  • Auf die Abgabe von Einzelteilen oder etwa Kleingeräten sollte nach wie vor verzichtet werden.
  • Zudem ist die Nutzung der Wertstoff-Center Menschen mit Wohnsitz in Köln vorbehalten, daher sollte der Personalausweis mitgeführt werden.
  • Der Sicherheitsabstand von 2 Metern zu Beschäftigten und anderen Personen muss eingehalten werden, Kinder sollen das Fahrzeug nicht verlassen.

Fahrzeuge, in denen mehr als 2 Personen sitzen oder deren Kennzeichen nicht zum Datum passen, werden abgewiesen. Dies gilt auch, wenn die genannten Vorgaben nicht eingehalten werden.

Alle Kölner werden dringend gebeten, ihre Wohnungen und Häuser nur im absolut unvermeidbaren Fall zu entrümpeln. Zu entsorgende Gegenstände, Altkleider und Grünschnitt sollten zwischengelagert werden, bis die Wertstoff-Center wieder vollumfänglich geöffnet sind.

CSD und ColognePride 2020 werden verschoben

CSD / ColognePride 2020 in Köln wird in den Herbst verschoben copyright: CityNEWS
CSD / ColognePride 2020 in Köln wird in den Herbst verschoben
copyright: CityNEWS

Auch der ColognePride und der CSD in Köln bleiben nicht vom Coronavirus verschont. Wie der Kölner Lesben- und Schwulen Tag e.V. (KLuST) mitteilt, werden die beiden Veranstaltungen abgesagt. Die Veranstalter haben allerdings auch eine gute Nachricht für die Community in der Domstadt und deren Besucher! Es ist bereits ein Ersatztermin im Herbst gefunden worden und der CSD in Köln soll vom 09.10. bis 11.10.2020 stattfinden.

Stadt Köln weitet Notbetreuung für Kinder aus

Stadt Köln weitet Notbetreuung für Kinder aus copyright: pixabay.com
Stadt Köln weitet Notbetreuung für Kinder aus
copyright: pixabay.com

Ab Donnerstag, 23.04.2020, wird die Notbetreuung der Kindertageseinrichtungen, Tagespflege und Schulen ausgeweitet. Derzeit werden in Köln etwa 1.400 Kindergartenkinder und 500 Schulkinder notbetreut, deren Eltern einer systemrelevanten beruflichen Tätigkeit nachgehen und die kein anderweitiges Betreuungsangebot organisieren können.  

Das Land NRW hat nun die Liste der Berufsgruppen, die für ihre Kinder eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können, erweitert. Sie ist im Internet abrufbar. Die Notwendigkeit einer außerordentlichen Betreuung in Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen von Kindern, deren Eltern dem vom Land definierten Personenkreis angehören, ist durch eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers oder Dienstvorgesetzten nachzuweisen. Das Formular für die Arbeitgeberbescheinigung steht zum Herunterladen bereit. Mit diesen Formularen ist dann eine Betreuung ab Donnerstag, 23.04.2020, möglich. Die bisherigen Arbeitgeberbescheinigungen behalten ihre Gültigkeit.

gamescom 2020 findet nur digital statt

Statt tausender Besucher wird die Kölner Computerspiele-Messe gamescom 2020: wegen Corona nur digital stattfinden. copyright: © Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx
Statt tausender Besucher wird die Kölner Computerspiele-Messe gamescom 2020: wegen Corona nur digital stattfinden.
copyright: © Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx

Das erweiterte Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020, hat direkte Auswirkungen auf die Durchführung der gamescom 2020 in Köln. Die Computerspiele-Messe wird in diesem Jahr nur in einer rein digitalen Form stattfinden. Alle Inhaber von bereits erworbenen Tickets erhalten den Eintrittspreis erstattet.

Polizei Köln zieht erneut eine Zwischenbilanz

Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen copyright: Polizei Köln
Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen
copyright: Polizei Köln

In der dritten Woche nach Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnung zeichnet sich ein leicht rückläufiger Trend der Einsatzanlässe im Zusammenhang mit den Infektionsschutzmaßnahmen ab. Aufgrund der Oster-Feiertage erfolgt der Wochenrückblick bereits am Donnerstag, 09.04.2020.

Die Streifenteams schritten seit Freitag, 03.04.2020 über 165 Mal (davon rund 25 Mal in Leverkusen) im Zusammenhang mit den Coronavirus-Schutzmaßnahmen ein. Die meisten Einsatzanlässe gab es am Samstag, 04.04.2020 mit knapp 50 Einsätzen (davon 9 Mal in Leverkusen). Dabei kann es sich neben Kontaktverboten z.B. auch um Streitigkeiten oder Unterstützung von Maßnahmen des städtischen Ordnungsdienstes handeln.

Weiterhin ist es zumeist so, dass aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise ausreichen. Bislang fertigten die Polizisten 349 Anzeigen (davon 19 in Leverkusen) wegen Verstößen gegen die Verordnung oder damit einhergehenden Zuwiderhandlungen, z.B. wegen Körperverletzung, Beleidigung oder Hausfriedensbruch. Ein solcher liegt bspw. in der Regel vor, wenn man einen gesperrten Sportplatz nutzt.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob sieht weiter Anlass für großes Lob an die Kölner und Leverkusener: “Wir erleben an vielen Stellen in Köln und Leverkusen eine tolle und ausdauernde Disziplin. Es ist schwer und sicher auch traurig, auf Treffen mit unseren Verwandten und Freunden zu verzichten. Dennoch appelliere ich an alle: Lassen Sie jetzt nicht nach und halten Sie weiter die Regeln ein! Auch, wenn es immer schwerer fällt, müssen wir gemeinsam alles dafür tun, den Anstieg der Neuinfektionen zu verlangsamen. Leider kennt die Pandemie keine Feiertage.”

Hinweis: Die im Vergleich zu den Einsätzen höhere Zahl von Anzeigen ergibt sich daraus, dass ein Treffen von fünf Personen zwar nur ein Polizeieinsatz ist, daraus aber fünf einzelne Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung oder andere Gesetze erwachsen können – gegen jede Person eine.

Große Nachfrage auf den Kölner Wochenmärkten

Große Nachfrage auf den Kölner Wochenmärkten copyright: pixabay.com
Große Nachfrage auf den Kölner Wochenmärkten
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Trotz der vielfältigen Beschränkungen durch die Coronavirus-Krise bleiben die Kölner Wochenmärkte weiterhin geöffnet. Sie sind eine wichtige Institution für die Daseinsfürsorge in Köln und ermöglichen den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Veedeln, sich auf kurzen Wegen insbesondere mit frischen Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen. Dabei beschränkt sich das Angebot aktuell auf Lebensmittel, Blumen, Topfpflanzen sowie Drogerie- und Tierbedarfsartikel. Andere Non-Food-Produkte sind auf den Märkten derzeit ausgeschlossen.

Die Markverwaltung hat bisher viele positive Rückmeldungen von Kunden und Markthändlern erhalten und will das Angebot auch weiter in dem bekannten Umfang aufrechthalten. Durch die Reduzierung auf bestimmte Waren sind grundsätzlich weniger Marktstände als üblich vorhanden. Auf diese Weise kann zwischen oder vor den einzelnen Ständen genügend Abstand eingeräumt werden.

Die Marktverwaltung bittet alle Kunden zu ihrem eigenen Schutz, sich auch auf den Wochenmärkten unter freiem Himmel so zu verhalten, wie sie es aus den Lebensmittelmärkten kennen. So sollen insbesondere die bekannten Abstandsregeln eingehalten und auf Selbstbedienung verzichtet werden. Um genügend Platz für alle Besucher zu haben, sollten die Marktkunden auch möglichst alleine und nicht mit der ganzen Familie einkaufen gehen sowie die Verweildauer auf das notwendige Maß beschränken. Damit tragen sie dazu bei, dass die Märkte nicht so voll werden und ermöglichen den anderen Kunden, die Märkte mit den gebotenen Sicherheitsregeln sicher zu besuchen. Die Marktverwaltung weist auch nochmals darauf hin, dass der Verzehr von Speisen nicht direkt am Stand erfolgen darf.

Diese Regeln sollten zum eigenen Schutz aber vorsorglich auch zum Schutz der anderen Marktbesucher stets beachtet werden.

Stadt Köln legt Hilfsfonds für Livemusik-Spielstätten auf

Stadt Köln legt Hilfsfonds für Livemusik-Spielstätten auf copyright: pixabay.com
Stadt Köln legt Hilfsfonds für Livemusik-Spielstätten auf
copyright: pixabay.com

Die vitale und vielfältige freie Musikkulturszene in Köln hat sich mit Unterstützung der Stadt über die letzten Jahrzehnte zu einer der zentralen Stärken des Kulturstandortes Köln und zu einem wichtigen Bereich der Kreativwirtschaft entwickelt. Das in Deutschland wohl einzigartige Ökosystem einer besonderen Clubkultur wurde national und international zu einem wichtigen Element des städtischen Images mit positiven Effekten auch für andere Branchen wie den Tourismus.

Die Schließung aller Livemusik-Spielstätten in Köln seit 13.03.2020 bis mindestens 19.04.2020 hat die Betriebe und Veranstalter in Köln in eine existenzielle Krise gestürzt. Denn nur durch die steten Einnahmen ist die Zahlungsfähigkeit für viele Betriebe gewährleistet. Die Schließung des Geschäftsbetriebs von über einem Monat bedeutet für den Großteil der Betriebe, wenn keine Hilfe erfolgt, die Zahlungsunfähigkeit und damit die Insolvenz.

Angesichts der besonderen Bedeutung der Clubkultur für Köln legt die Verwaltung einen Nothilfefonds in Höhe von 700.000 Euro auf, um die gewachsenen Strukturen auch in der Krise zu erhalten und den Fortbestand der Betriebe zu unterstützen. Der Nothilfefonds soll die Liquidität stützen, soweit grundsätzlich vorrangige Hilfsprogramme des Bundes beziehungsweise des Landes (noch) nicht zum Tragen kommen.

Das Förderprogramm wurde von der Stadt Köln gemeinsam mit dem Klubkomm e.V. entwickelt. Wer antragsberechtigt ist, welche Kosten gefördert und wie Anträge eingereicht werden können, ist im Internet zusammengefasst.

Henriette Reker mit Apell an die Kölner

Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet sich mit Apell an die Bürger. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet sich mit Apell an die Bürger.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die sich am Sonntag, 05.04.2020, gemeinsam mit Stadtdirektor Dr. Stephan Keller bei einer Begleitung des Ordnungsdienstes selbst einen Eindruck von der Einhaltung der Kontaktregeln verschafft hat: “Ich kann wirklich gut verstehen, dass man jetzt mit Freunden die Zeit draußen verbringen möchte. Aber ich appelliere an Sie: Halten Sie sich weiterhin an die Regeln der Kontaktsperre. Das Robert-Koch-Institut hat uns ja aktuell einen kleinen Hoffnungsschimmer gegeben, dass die Neuinfektionskurve etwas flacher verläuft. Dies sollte Anreiz und Bestätigung sein für unsere richtiges Verhalten.”

Der Kölner Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Dr. Keller ergänzt: “Der städtische Ordnungsdienst hat am gestrigen Samstag, 04.04.2020, in insgesamt 81 Fällen einschreiten und auf die Kontaktregeln hinweisen müssen. Das schöne Wetter führt unweigerlich dazu, dass unsere Einsatzzahlen ansteigen. Darum auch von mir der Hinweis: Beachten Sie auch zu Ihrer eigenen Sicherheit die Regeln und halten Sie Abstand.”

Stadt Köln warnt nochmals die Bürger

Die Stadt Köln warnt nochmals die Bürger. copyright: Envato / stevanovicigora
Die Stadt Köln warnt nochmals die Bürger.
copyright: Envato / stevanovicigora

Für alle Kölner gilt weiterhin: Kein physischer Kontakt zu anderen Menschen – ob im Freien oder in geschlossenen Räumen – ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus und trägt dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen sowie eine Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen.

Nach Kenntnis der Stadt Köln planen einige Städte offenbar, wegen des schönen Wetters am Wochenende einige öffentliche Bereiche, Plätze, Parks, Grünflächen oder ähnliche zu sperren. Die Stadt Köln wird diesen Beispielen nicht folgen. “Genauso klar ist und bleibt aber, dass die Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW befolgt werden müssen, vor allem hinsichtlich des Kontaktverbots – auch bei schönem Wetter am Wochenende”, so Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller.

Zwei Personen dürfen gemeinsam unterwegs sein oder Personen, die in einem Haushalt leben. “Die Einhaltung dieser Regeln wird der Ordnungsdienst auch an diesem Wochenende kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Ich setze weiterhin auf die Solidarität aller Kölner”, betont Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Auch c/o pop Festival 2020 abgesagt und verschoben

Auch das c/o pop Festival 2020 in Köln muss abgesagt bzw. verschoben werden. copyright: pixabay.com
Auch das c/o pop Festival 2020 in Köln muss abgesagt bzw. verschoben werden.
copyright: pixabay.com

Aufgrund der Corona-Pandemie und der derzeit unsicheren Lage werden alle Veranstaltungen des c/o pop Festivals und der c/o pop Convention in Köln vom 22 .- 26.04.2020 abgesagt. Ebenfalls versuchen die Veranstalter, Teile des c/o pop Festivals und die c/o pop Convention in den Oktober zu verschieben. Die Bezahlshows werden dagegen im Oktober nicht Teil des modifizierten Programms sein. Der ursprünglich geplante Zeitraum vom 22. bis 26.04.2020 kann nicht eingehalten werden, da derzeit nicht absehbar ist, ob und in welchem Umfang die Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach dem 19.04.2020 gelockert werden. Nach der derzeitigen Einschätzung der Stadt Köln ist davon auszugehen, dass über den 19.04.2020 hinausgehend Großveranstaltungen bis Ende Mai 2020 nicht zugelassen werden können, da diese Veranstaltungen ein großes Verbreitungsrisiko beinhalten.

Deshalb haben sich die Veranstalter dazu entschieden, das Festival für April 2020 komplett abzusagen. Allerdings arbeitet das Team derzeit daran, Teile des Festivals wie z. B. die Shows und Veranstaltungen, die am 25. und 26.04.2020 im Rahmen von c/o Ehrenfeld stattfinden sollten, auf den Herbst zu verschieben. Weitere Infos werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Die Einzel-, Festival- und Kombitickets werden zurückerstattet. Der Veranstalter bittet um Verständnis, falls es bei der Rückgabeabwicklung zu verzögerten Prozessen kommen sollte. Die Tickets für die c/o pop Convention behalten ihre Gültigkeit für den Nachholtermin im Oktober – alle Ticketinhaber erhalten in den kommenden Wochen weitere Informationen per E-Mail. Wer seine Ticketkosten nach der Rückerstattung spenden möchte, tut damit der Kölner Clublandschaft, den Künstlern und dem Festivalteam etwas Gutes.

Weitere Infos unter: culture-stream.cologne

Köln vermeldet weitere Todesfälle

Köln vermeldet weitere Todesfälle. copyright: Envato / stokkete
Köln vermeldet weitere Todesfälle.
copyright: Envato / stokkete

Seit Donnerstag, 02.04.2020 sind 3 weitere weitere Personen, die positiv auf das Coronairus getestet wurden, leider in Köln gestorben. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von 74, 85 und 94 Jahren. Alle Verstorbenen waren zuvor Bewohner von Senioreneinrichtungen und litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit 26 Kölner Bürger, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben.

Mit Stand von Freitag, 03.042020, gibt es in allen Kölner Senioren- und Pflegeeinrichtungen – dazu gehören stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Einrichtungen für betreutes Wohnen – insgesamt 149 Indexfälle (91 Bewohner sowie 58 Mitarbeiter). Von den 149 Personen sind 22 Bewohner im Krankenhaus, 69 Bewohner stehen in den Einrichtungen unter Quarantäne, 58 Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. 18 Bewohner sind bislang verstorben (Stand: 03.04.2020 um 13:15 Uhr). 5 positiv auf das Coronavirus getestete Personen sind bereits wieder genesen.

Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen

Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen copyright: Polizei Köln
Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen
copyright: Polizei Köln

Mit Blick auf die am 23.03.2020 in Kraft getretene Corona-Schutz-Verordnung hat die Polizei Köln einen Überblick über die Anzahl der Anzeigen veröffentlicht. Die Informationen beziehen sich ausschließlich auf Maßnahmen der Kölner Polizei.

Die Streifenteams schritten seit letzten Freitag (27.03.2020) über 200 Mal (davon rund 35 Mal in Leverkusen) im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen ein. Weiterhin ist es zumeist so, dass aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise ausreichen. Bislang fertigten die Polizisten 252 Anzeigen (davon 35 in Leverkusen) wegen Verstößen gegen die Verordnung.

Die im Vergleich zu den Einsätzen höhere Zahl von Anzeigen ergibt sich z.B. daraus, dass ein Treffen von fünf Personen zwar nur ein Polizeieinsatz ist, daraus aber fünf einzelne Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung erwachsen – gegen jede Person eine. Die in diesem Rückblick dargestellten Zahlen können sich noch verändern. Es handelt sich um vorläufige Zahlen aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Polizei. Die Erfassungsmodalitäten zu diesem neuen Phänomen werden laufend optimiert. Anzeigen und Einsätze müssen teilweise nachträglich auf Bezüge zur Pandemie überprüft und nachgetragen oder entsprechend aus der Zählung gestrichen werden.

Todesfälle nehmen weiter zu

Köln muss leider weitere Todesfälle wegen des neuartigen Coronavirus vermelden. Seit Mittwoch, 01.04.2020 sind 5 weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von  78, 83 und 90 Jahren. Auch zwei Frauen im Alter von 95 und 100 Jahren starben an den Folgen des Coronavirus. Alle Verstorbenen waren zuvor Bewohner von Senioreneinrichtungen und litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit insgesamt 23 Kölner Bürger an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Uniklinik Köln sucht Blutpender und COVID-19-Genesene

Uniklinik Köln sucht Blutpender und COVID-19-Genesene copyright: pixabay.com
Uniklinik Köln sucht Blutpender und COVID-19-Genesene
copyright: pixabay.com

Die Transfusionsmedizin der Uniklinik Köln hat als erste Einrichtung in NRW die behördliche Erlaubnis erhalten, Plasma von COVID-19-genesenen Spendern für schwerkranke Patienten herzustellen und anzuwenden. Hochkonzentrierte Antikörper in der gespendeten Blutflüssigkeit sollen die Abwehrkräfte von erkrankten Patienten stärken und können wie eine passive Impfung lebensrettend wirken. Aus diesem Grund bittet die Uniklinik Köln genesene Bürger um eine Plasmaspende.

Menschen, die nach ihrer COVID-19-Erkrankung wieder gesund sind und große Mengen Antikörper aufweisen, können Plasma (Blutflüssigkeit) für schwerkranke Coronavirus-Patienten spenden. Voraussetzung ist eine Untersuchung auf die Eignung als Spender. Dabei werden Faktoren wie die Spendefähigkeit oder eine hohe Zahl von Antikörpern in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Virologen und Infektiologen überprüft.

Bürger, die bereits mehrere Wochen gesund sind und ihre Eignung zur COVID-19-Immunspende testen lassen wollen, können eine E-Mail an covid-plasmaspende@uk-koeln.de senden und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Sie werden für eine Terminvereinbarung per E-Mail oder Handy kontaktiert. Eine Vorstellung ohne Termin ist nicht möglich.

Darüber hinaus braucht die Blutspende der Uniklinik Köln natürlich auch weiterhin Menschen, die ganz normal Blut spenden, denn viele Patienten sind auf die Spenden angewiesen. Acht Wochen nach einer ausgeheilten COVID-19-Infektion kann wieder regulär Blut gespendet werden. Rückfragen bitte unter blutspende-spendearzt@uk-koeln.de.

Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen gesucht

Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen gesucht copyright: pixabay.com
Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen gesucht
copyright: pixabay.com

Mit der zunehmenden Zahl von Infizierten wächst auch die Zahl von Hochbetagten und Pflegebedürftigen mit einer Coronavirus-Erkrankung. Diese gehören zur vulnerablen Personengruppe und sind im Falle eines schweren Verlaufes besonders gefährdet. Um weniger Menschen den aktuellen Gefahren durch das Coronavirus auszusetzen, werden seit einigen Wochen Erkrankte und Kontaktpersonen umgehend auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes durch das Gesundheitsamt in ihrer Wohnung oder in ihrem Pflegeheim unter Quarantäne gestellt. Auf diese Weise soll eine Gefährdung weiterer Personen minimiert werden. Dabei werden auch die Kontaktpersonen umgehend ermittelt, informiert und gegebenenfalls unter Quarantäne gestellt.

Die Verlagerung und Isolation in besonderen Einrichtungen ist zwar zum Schutz vor Ansteckung möglich. Wer selbst hochbetagte und pflegebedürftige Angehörige hat, weiß aber, dass gerade diese sehr umgebungsabhängig sind und in einer anderen Umgebung schnell instabil werden.

Um dieser Fachkräftesituation besser begegnen zu können, werden Menschen gebraucht, die bereit sind, die Pflege alter Menschen auch in Zeiten einer Pandemie unter schwierigsten Bedingungen zu übernehmen.

Die Stadt Köln sucht daher examinierte Pflegefachkräfte und entsprechend anerkannte Pflegeassistenten, Heilerziehungspfleger und Pflegehelfer für die Unterstützung in der Pflege sowie Medizinische Fachangestellte und Physiotherapeuten. Wer diese Voraussetzungen erfüllt und Interesse hat zu helfen, kann sich per E-Mail an pflegepersonal@stadt-koeln.de melden.

Weitere Todesfälle in Köln

Köln vermeldet weitere Todesfälle. copyright: Envato / stokkete
Köln vermeldet weitere Todesfälle.
copyright: Envato / stokkete

Ein 85-jähriger Kölner ist am 30.03.2020 in einem Pflegeheim verstorben. Am Dienstag, 31.03.2020, ist ein weiterer 84-jähriger Kölner in einem Kölner Krankenhaus gestorben. Außerdem eine 99-jährige Kölnerin gestorben. Alle Verstorbenen hatten diverse Vorerkrankungen. Damit sind bislang insgesamt 14 Kölner Bürger an den Folgen des Coronavirus gestorben.

gamescom 2020 stellt sich auf Coronavirus ein

Die Kölner gamescom 2020 soll im August stattfinden. copyright: Koelnmesse GmbH / Harald Fleissner
Die Kölner gamescom 2020 soll im August stattfinden.
copyright: Koelnmesse GmbH / Harald Fleissner

Die Veranstalter der gamescom 2020 haben Maßnahme vorgestellt, um die weltweit größte Computerspiele-Messe in Köln stattfinden zu lassen. So sind im August z.B. der Ausbau der digitalen Angebote geplant und man möchte im Mai konkrekte Infos bekanntgeben, ob und wie die gamescom stattfinden kann.

Insgesamt über 950 Verstöße in Köln

Seit dem 23.03.2020 gibt es insgesamt 954 durch den Ordnungsdienst der Stadt Köln festgestellte Verstöße gegen die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO), das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz) und die Allgemeinverfügungen der Stadt Köln zu kontaktreduzierenden Maßnahmen zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz. (Stand 30.03.2020 – 15:30 Uhr)

Weitere Todesopfer durch Coronavirus in Köln

Köln vermeldet zwei weitere Todesfälle copyright: Envato / stokkete
Köln vermeldet zwei weitere Todesfälle
copyright: Envato / stokkete

In Köln gab es zwei weitere Todesopfer durch das Coronvirus. Ein 85-jähriger Mann ist am Sonntag, 29.03.2020, in einem Kölner Altenheim verstorben. Er litt an diversen Vorerkrankungen. Eine weitere 83-jährige Person starb am Sonntag, 29.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus. Auch diese Person hatte umfangreiche Vorerkrankungen. Damit sind bislang in Köln insgesamt 11 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Todesfälle in Köln erhöhen sich auf 9 Menschen

Das Coronavirus hat in Köln leider zwei weitere Todesopfer gefordert. Ein 83-jähriger Kölner ist am Freitag, 27.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus verstorben. Er litt an diversen Vorerkrankungen. Auch ein 79-jähriger Kölner starb am Freitag, 27.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus. Auch er hatte diverse Vorerkrankungen. Damit sind bislang insgesamt 9 Personen in Köln an den Folgen des Coronavirus gestorben.  

Köln vermeldet zwei weitere Todesfälle

Das Coronavirus hat in Köln leider zwei weitere Todesopfer gefordert. Am Donnerstagabend, 26.03.2020, starb ein 65-jähriger Kölner, der an diversen Grunderkrankungen litt, in einem Kölner Krankenhaus. Bei dem weiteren Todesopfer handelt es sich um eine 63-jährige Patientin, die unter einer schweren Grunderkrankung litt, und gestern mit einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Sie ist am heutigen Freitag, 27.03.2020, in der Klinik verstorben. Damit sind bislang insgesamt 7 Personen in Köln an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Stadt bietet Hilfen für obdachlose Menschen in Köln

Stadt bietet Hilfe für Obdachlose in Köln zur Corona-Krise. copyright: Rawpixel
Stadt bietet Hilfe für Obdachlose in Köln zur Corona-Krise.
copyright: Rawpixel

Die Stadt Köln verteilt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen “In Via”, sowie den Einrichtungen sowie Initiativen vom Sozialdienst Katholischer Männer Köln (SKM), Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), OASE und der Initiative “Bauen Wohnen Arbeiten” täglich 365 Care-Pakete an obdachlose Menschen in Köln zur Corona-Pandemie in der Domstadt.

Zudem wurde ein “Badmobil” – eine mobile sanitäre Anlage – am Breslauer Platz errichtet. In diesem können Duschen und Toiletten genutzt werden. Das Mobil ist zunächst bis zum 30.04.2020 täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet und wird von einem Sicherheitsdienst überwacht. Ein so genanntes “Cross-Urinal” steht vor der SKM-Kontakt-Beratungsstelle am Bahnhofsvorplatz zur Verfügung. Dieses ist dauerhaft nutzbar – auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Zudem bereitet sich die Stadt Köln kontinuierlich auf einen größeren Bedarf an Wohnraum vor. Dafür steht sie unter anderem in Verhandlungen mit etlichen Hotels, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise ihren Betrieb schließen mussten. Die Ausweitung weiterer Kapazitäten während der Coronavirus-Pandemie in Köln ist kurzfristig möglich.

Unterstützung für Kölner Feuerwehr

Desinfektionsmittel sind zur Corona-Krise gerade sehr gefragt. copyright: Envato / gpointstudio
Desinfektionsmittel sind zur Corona-Krise gerade sehr gefragt.
copyright: Envato / gpointstudio

In einer Zeit, in der Desinfektionsmittel besonders gefragt sind, ist es eine enorme Herausforderung, den großen Bedarf der Kranken- und Pflegeeinrichtungen in Köln zu decken. Die Kölner Feuerwehr hat in dieser Woche ein Logistikzentrum in Betrieb genommen. Dort kümmern sich 20 Einsatzkräfte ausschließlich darum, weltweit knappes Schutzmaterial zu beschaffen. Die Feuerwehr verteilt es dann bedarfsgerecht.

Unterstützung kommt nun aus dem Netzwerk des 1. FC Köln und seiner Stiftung. Ein Fan des 1. FC Köln aus Leipzig hatte sich beim Verein gemeldet und Hilfe angeboten – sein Arbeitgeber stellt günstig Ethanol zur Verfügung. Ein Apotheker aus Bocholt, ebenfalls FC-Mitglied, mischte daraus Desinfektionsmittel. Die nötigen Transporte übernahmen Mitarbeiter des 1. FC Köln, die Kosten trägt die Stiftung des 1. FC Köln.

Finanzielle Entlastungen für Familien

Die Stadt Köln sorgt für finanzielle Entlastungen bei Familien. copyright: Envato / Rawpixel
Die Stadt Köln sorgt für finanzielle Entlastungen bei Familien.
copyright: Envato / Rawpixel

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 26.03.2020, einer Dringlichkeitsentscheidung zugestimmt, wonach Eltern Beiträge für Kita, Tagespflege und Offenen Ganztag an Grundschulen in Köln erstattet bekommen. Weil diese Angebote wegen des Betretungsverbotes aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht genutzt werden können, erfolgt eine Rückzahlung für den Zeitraum vom 16.03. bis 19.04.2020 von eineinviertel (1 1/4) Monatsbeiträgen. Für die städtischen Kindertageseinrichtungen wird in gleichem Umfang auch das Essensgeld im Rahmen der jährlichen Abrechnung erstattet.

Auf Basis von 23 Schließtagen und 1,25 Monatsbeiträgen stellt die Stadt für diese Entlastung den Familien rund zehn Millionen Euro zur Verfügung: 8,2 Millionen Euro Kita-Gebühren und Tagespflege sowie 1,98 Millionen Euro für die OGS.

Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen für alle Elternbeiträge/Essensgelder ab März 2020 werden ausgesetzt. Die Eltern werden gebeten, ihre Zahlungen nicht einzustellen, die Rückerstattung erfolgt in einem automatisierten Verfahren.

Resümee der Kölner Polizei zur Corona-Schutz-Verordnung

Resümee der Kölner Polizei zur Corona-Schutz-Verordnung copyright: pixabay.com
Resümee der Kölner Polizei zur Corona-Schutz-Verordnung
copyright: pixabay.com

Fünf Tage nach Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnung (Montag, 23.03.2020) zieht die Polizei Köln ein erstes Resümee. Die Streifenteams schritten seit Wochenbeginn rund 170 Mal im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen ein. Zumeist reichten aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise. Bislang fertigten die Polizisten 23 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung.

Polizeipräsident Uwe Jacob spricht ganz großes Lob an die Kölner und Leverkusener aus: “Es herrscht insgesamt eine tolle Disziplin. Nachdem wir noch in der vergangenen Woche sogenannte “Corona-Partys” auflösen mussten, hat sich die Situation auf den Plätzen, Straßen und in den Parks deutlich gebessert. Der Ernst der Situation scheint nun endlich angekommen zu sein.”

Seit dem 23.03.2020 sind unter anderem Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen untersagt, Spiel- und Sportplätze sowie viele andere Freizeiteinrichtungen gesperrt oder geschlossen. Das Picknicken und Grillen, sowie das Rauchen von Shishas verboten.

Während der Streifenfahrten und durch Zeugenanrufe treffen die Beamten immer wieder auf kleine Gruppen oder stellen fest, dass Gaststätten und Cafés, trotz Verbot und auch ohne Gäste, geöffnet werden. In drei Fällen wählten Supermarktmitarbeiter den Notruf: Kunden waren wegen des durch die Geschäfte eingeführten “pro Kopf Limits” auf Waren handgreiflich geworden.

Bisher 5 Todesfälle in Köln

Bisher gibt es 5 Todesfälle in Köln im Zusammenhang mit dem Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
Bisher gibt es 5 Todesfälle in Köln im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
copyright: Envato / stokkete

Ein weiterer Todesfall hat die Stadt Köln wegen des Coronavirus leider zu verzeichnen. Ein 83-jähriger Mann mit mehreren Vorerkrankungen, ist in einem Krankenhaus verstorben, so Kölns Stadtdirektor Dr. Keller bei einer Pressekonferenz. In Köln sind durch das neuartige Coronavirus damit insgesamt 5 Personen verstorben.

Soforthilfen für die freie Kölner Kulturszene

Für die freie Kulturszene in Köln sind Soforthilfen beschlossen worden. copyright: Envato / DarioLoPresti
Für die freie Kulturszene in Köln sind Soforthilfen beschlossen worden.
copyright: Envato / DarioLoPresti

Auch wenn die Folgen und Schäden der Corona-Pandemie derzeit noch nicht in Gänze absehbar sind, zeichnet sich ab, dass die freie Kulturszene in Köln in erheblichem Maße betroffen ist. Die Stadt Köln reagiert darauf mit einem umfassenden Maßnahmenpaket. Auch Bundes- und Landesregierung haben angekündigt, entsprechende Mittel zur Bewältigung der Coronavirus-Folgen bereitzustellen.

Neue Regelungen für die Kulturförderung in Köln

Die Stadt Köln hat für durch das Veranstaltungsverbot betroffene geförderte Kulturveranstalter und Kulturschaffende Vorsorge getroffen und neue Regelungen für die diesjährige Kulturförderung eingeführt:

  1. Bereits bewilligte Förderungen werden nicht zurückgefordert, weil Veranstaltungen und Projekte wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen.
  2. Entstandene und unvermeidbare Kosten und Ausgaben werden als zuwendungsfähig anerkannt, auch wenn die geförderten Veranstaltungen oder Projekte nicht oder nur teilweise durchgeführt werden konnten.
  3. Das Kulturamt schließt sich einer neuen Regelung des Landes NRW an und wird bei Bewilligungen in Teilen auch Ausfallhonorare erstatten.
  4. Institutionell geförderte Institutionen (Betriebskostenzuschussempfänger) werden bei Bedarf – zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Liquidität – mit vorgezogenen Abschlagszahlungen unterstützt.
  5. Zudem werden kleinere Aufstockungsbedarfe bei aktuellen Projektförderungen im Zuge der bereits laufenden Bewilligungsverfahren vom Kulturamt geprüft.

Ergänzend zu den Sofortprogrammen von Land und Bund und den o.g. Maßnahmen im Bereich der Kulturförderung bringt die Stadt Köln außerdem einen Notfallfonds zur Struktursicherung von freien Kulturinstitutionen bei coronabedingten Krisensituationen auf den Weg. Dieser soll greifen, wenn die sonstigen Unterstützungsleistungen zur Stabilisierung der freien Kultur nicht ausreichen sollten. In den Fonds fließen städtische Mittel in Höhe von drei Millionen Euro.

Der Notfallfonds ist als städtisches Soforthilfeprogramm aufgelegt, das sich an geförderte freie Kultur-Betriebe und Kultur-Vereine richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Zusätzlich zum Notfallfonds für die geförderte freie Kulturszene entwickelt die Wirtschaftsförderung zusammen mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH eine Nothilfe für die ebenfalls betroffene Kölner Clubkultur.

KVB-Busfahrer werden besser geschützt

Die KVB schützt ihre Busfahrer ab sofort mit einer Folie vor der Ansteckung mit dem Coronavirus. copyright: Christoph Seelbach / Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Die KVB schützt ihre Busfahrer ab sofort mit einer Folie vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.
copyright: Christoph Seelbach / Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Damit Köln mobil bleibt, setzen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) alle Hebel in Bewegung, um die Ausbreitung des Coronavirus zu mindern. Durch einen stabilen und zuverlässigen ÖPNV ist es weiterhin möglich, dass die Beschäftigten sogenannter “kritischer Infrastrukturen” zu ihren Arbeitsplätzen gelangen und dass die Kölner ihre Versorgungsaufgaben wahrnehmen können.

Zum Schutz der Busfahrer bringt die KVB jetzt Folien hinter den Fahrerständen der Busse an. Bisher wurde der vordere Bereich eines jeden Busses als Interimslösung durch Flatterbänder vom Fahrgastraum abgetrennt. Die vordere Tür bleibt zudem geschlossen. Im Unterschied zu den Bahnen, bei der der Fahrerstand durch eine Glasscheibe vom Fahrgastraum getrennt ist, ist der Bus üblicher Weise durchgehend offen gestaltet. Durch diese Abgrenzung können die Ansteckungsrisiken noch besser reduziert werden.

Auf ähnliche Weise sind bereits die Beschäftigten des Vertriebs geschützt. Hier hat die KVB die fünf KundenCenter, bei denen Mitarbeiter und Kunden nicht durch eine Glasscheibe geschützt werden können, geschlossen. Zugleich sind Aufgaben auf die drei KVB-eigenen Vertriebsstellen verlagert worden, in welchen eine Abtrennung durch Glasscheiben bereits erfolgte.

Stadt Köln hält an bewilligten Zuschüssen für Träger und Vereine fest

Stadt Köln hält an bewilligten Zuschüssen für Träger und Vereine fest copyright: Envato / jchizhe
Stadt Köln hält an bewilligten Zuschüssen für Träger und Vereine fest
copyright: Envato / jchizhe

Der Umstand, dass die Coronavirus-Krise auf zahlreiche von der Stadt Köln geförderte Projekte und Veranstaltungen negative Auswirkungen hat, soll nicht zum Schaden der Projekte, Institutionen, Träger und Vereine sein. Die Stadt Köln sagt deshalb zu, dass Kosten bei den – von der Stadt Köln geförderten – Trägern und Institutionen auch dann als förderfähig angesehen werden, wenn Veranstaltungen “coronabedingt” nicht durchgeführt werden können. Dies betrifft alle von der Stadt Köln geförderten Bereiche, von der Kultur über Jugend, Familie und Soziales bis hin zum Sport.

Grundsätze und Rahmenbedingungen

Um unter den aktuellen Rahmenbedingungen Rückforderungen zu vermeiden und Förderbeträge auszahlen zu können, wurden entsprechende Grundsätze erarbeitet, die im Rahmen der Verwendungsnachweisprüfung der jeweiligen Förderung (das heißt: nach Abschluss der Maßnahme) bei “coronabedingten” Einschränkungen herangezogen werden sollen:

  1. Alle strukturellen (institutionellen) Förderungen bleiben unbeschadet erhalten, auch wenn aufgrund der Krise und ihrer Folgen Leistungen nicht oder nur teilweise erbracht werden können. Die Stadt bietet an, bei quartalsweiser Auszahlung die Auszahlung des dritten Quartals 2020 vorzuziehen, um vorzeitig für mehr Liquidität zu sorgen.
  2. Bei Projektförderungen können nachweislich bereits entstandene unvermeidbare Kosten anerkannt werden, auch wenn die Förderbedingungen dies bislang nicht vorsehen und auch wenn diese Leistungen aufgrund der aktuellen pandemiebedingten Einschränkungen nicht oder nur teilweise erbracht werden können.
  3. Förderungen für Projekte, die bereits bewilligt wurden, jedoch “coronabedingt” noch nicht begonnen haben oder unterbrochen werden mussten, werden wie geplant ausgezahlt. Durch eine Verlängerung des Projektzeitraums soll eine Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht werden.

Gleichzeitig weist die Stadt Köln darauf hin, dass erst einmal die Inanspruchnahme von ggf. landes- oder bundesweit aufgelegten Hilfen geprüft werden und Kosten weitgehend minimiert werden sollen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Förderlandschaft werden die unterschiedlichen Dienststellen der Stadtverwaltung mit zielgerichteten und genauen Informationen auf die Fördermittelnehmer zugehen und für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Kölns Oberbürgermeisterin wendet sich mit Brief an die Bürger

Kölns Oberbürgermeisterin wendet sich mit Brief an die Bürger copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Oberbürgermeisterin wendet sich mit Brief an die Bürger
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, hat sich mit einem Brief an die Bürger der Domstadt gewandt. Darin bittet sie die Kölner nochmals eindringlich darum, sich an die erlassenen Regeln und Maßnahmen zu halten. Besonders betont Henriette Reker, dass der soziale Kontakt unbedingt (weiter) eingeschränkt werden soll, vor allem zum Schutz von Risikogruppen. Hier können Sie den kompletten Brief downloaden und lesen! Zischenzeitlich wurde die Oberbürgermeisterin anlässlich des regulären Endes ihrer häuslichen Quarantäne ereneut auf das Coronavirus getestet. Das Testergebnis ist negativ und Henriette Reker wird daher wie geplant die häusliche Quarantäne am Donnerstag, 26.03.2020 verlassen und ins Rathaus zurückkehren.

Stadtratssitzung unter verschärften Bedingungen

Die Sitzung findet im Kölner Gürzenich unter verschärften Bedingungen statt. copyright KölnKongress
Die Sitzung findet im Kölner Gürzenich unter verschärften Bedingungen statt.
copyright KölnKongress

Trotz Corona-Krise wird die Sitzung des Kölner Stadtrates am Donnerstag, 26.03.2020 ab 15:30 Uhr, stattfinden – unter Berücksichtigung der Auflagen des Landes NRW. So soll nur die Mindestanzahl von 46 Ratsmitgliedern teilnehmen, um die Beschlussfähigkeit sicherzustellen. Da im Ratssaal im Spanischen Bau der festgelegte Mindestabstand von zwei Metern zum Schutz vor Neuinfizierungen nicht von allen eingehalten werden kann, weicht der Rat in den großen Saal des Kölner Gürzenich aus. Auch die Verwaltung wird nur in Mindestbesetzung teilnehmen.

Zudem wird die Tagesordnung verschlankt, um die Sitzungsdauer zu verkürzen. So wird die Oberbürgermeisterin vorschlagen, die Anträge in den nächsten Hauptausschuss zu verweisen. Auf Redebeiträge soll so weit wie möglich verzichtet werden.

Weiterer Coronavirus-Todesfall in Köln

Das neuartige Coronavirus hat in Köln leider ein viertes Todesopfer gefordert. Am Dienstag, 24.03.2020, verstarb in einem Krankenhaus eine 89-jährige Frau. Sie litt an diversen Vorerkrankungen.

Hilfe für obdachlose und drogenabhängige Menschen

Hilfe für obdachlose und drogenabhängige Menschen copyright: pixabay.com
Hilfe für obdachlose und drogenabhängige Menschen
copyright: pixabay.com

Die Einrichtungen für wohnungslose und drogenabhängige Menschen in Köln sind mit wenigen Ausnahmen weiterhin geöffnet – allerdings mit Einschränkungen. Diese sind nötig, um das Infektionsrisiko durch das Coronavirus zu vermindern. Nach den bisherigen Erfahrungen gelingt es den Hilfesuchenden, die geltenden Regeln zu beachten.

Geöffnet sind folgende Einrichtungen:

  • Alle Kontakt- und Beratungsstellen, wie das Diakoniehaus Salierring, die OASE Benedikt Labre e. V., der SKM “Rochus”, der SKM “Am Bahnhof”, die SkF- Notschlafstelle “Comback”, die Kontakt- und Beratungsstelle “Cafe Auszeit” für Frauen in der Innenstadt und das “Café Auszeit – Zwei” in Meschenich
  • Die Öffnungszeiten am Kölner Hauptbahnhof konnten durch enge Abstimmung erweitert werden. Das Angebot ist wochentags von 8:30 bis 19:45 Uhr und an den Wochenenden von 8:30 Uhr bis zum späten Nachmittag sichergestellt.
  • Alle Notschlafstellen der Wohnungslosenhilfe
  • Das Johanneshaus in der Annostraße
  • Die Humanitäre Hilfen in der Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)
  • Winterhilfe in der Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)
  • Die Drogenkonsumräume am Cäcilienhof und Kölner Hauptbahnhof
  • Die Substitutionsambulanz MEREAM
  • B.O.J.E. für Menschen bis 27 Jahre am Breslauer Platz
  • Der Vringstreff (eingeschränktes Angebot): täglich erreichbar, Telefon- und Online-Beratungen
  • Die ordnungsrechtlichen Notaufnahmen werden über die Rufbereitschaft der Fachstelle Wohnen des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren außerhalb der städtischen Dienstzeiten belegt.

Vorübergehend geschlossen sind:

  • “GULLIVER” (Postausgabe dennoch möglich, freitags zwischen 12 und 13 Uhr)
  • “LObby-REstaurant LORE”

Der eingeschränkte Betrieb umfasst folgendes Angebot:

  • Die regulären Öffnungszeiten der Einrichtungen bleiben erhalten. Der persönliche Kontakt zwischen den Mitarbeitern und den Besuchern muss jedoch deutlich reduziert werden.
  • Der längere Aufenthalt mehrerer Besucher gleichzeitig ist leider nicht mehr möglich.
  • Einzelkontakte und -beratungen, wie beispielsweise Betreutes Wohnen (BeWo), ambulante Begleitung und Kriseninterventionen werden – soweit möglich – unter Berücksichtigung der Hygiene-Maßnahmen fortgesetzt.
  • Die Erreichbarkeit von Mitarbeitendern ist während der Öffnungszeiten ist gegeben, vorzugsweise per Telefon und E-Mail.
  • Postausgabe, sanitäre Anlagen (Toiletten, Duschen) sowie die Kleiderkammern bleiben zugänglich. Gegebenenfalls kommt es zu Wartezeiten, weil die Abläufe an die Erfordernisse des Infektionsschutzes angepasst werden müssen.
  • Essen und Getränke sind erhältlich.
  • Die Sprechstunden des Mobilen Medizinischen Dienstes des Gesundheitsamtes bleiben erhalten.

Bugelder von bis zu 25.000 Euro möglich

Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: "Es geht auch nicht darum, Bußgelder einzutreiben, sondern eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern." copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: “Es geht auch nicht darum, Bußgelder einzutreiben, sondern eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.”
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Für die von der Stadt Köln angeordneten Maßnahmen gibt es eine hohe Akzeptanz. Die  Kölner halten sich laut Stadtdirektor Dr. Stephan Keller bis auf sehr wenige Ausnahmen an die strikten Regelungen. Der Stadtdirektor unterstreicht: “Die Fallzahlen sind für eine Millionenstadt äußerst moderat. Wenn Menschen nicht einsichtig sind, verhängt das Ordnungsamt konsequent ein Bußgeld. Bislang war das noch nicht nötig. Es geht auch nicht darum, Bußgelder einzutreiben, sondern eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.”

Der Bußgeldkatalog des Landes NRW sieht für Ordnungswidrigkeiten nach der Coronaschutzverordnung einen Bußgeldrahmen von 200 bis 25.000 Euro vor. Der Regelsatz für den Verstoß gegen das Kontaktverbot beträgt in der Regel 200 Euro pro Person. Personenansammlungen von über zehn Personen gelten als Straftat.

Stadt Köln kümmert sich um besonders gefährdete Risikogruppe

Die Stadt Köln kümmert sich besonders um die Risikogruppe. copyright: pixabay.com
Die Stadt Köln kümmert sich besonders um die Risikogruppe.
copyright: pixabay.com

Das Coronavirus hat in Köln leider bereits drei Todesopfer gefordert. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Der Krisenstab der Stadt Köln hat weitere Maßnahmen beschlossen, um diesen Personenkreis besonders zu schützen. So hat die Stadt eine Task-Force für vulnerable Gruppen eingerichtet. Wenn es bei älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen in zentralen Einrichtungen einen bestätigten Covid-19-Fall gibt, wird die Pflegeeinrichtung aufgesucht, hinsichtlich der Maßnahmen beraten und unterstützt. Des Weiteren sind zwei Fahrzeuge im Einsatz, die auf Anforderung des Hausarztes ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen zu Hause aufsuchen und vor Ort Abstrich-Untersuchungen durchführen. Zwei weitere Fahrzeuge sind unterwegs, um erkrankte Personen, die zum vulnerablen Personenkreis gehören, zu Hause medizinisch zu versorgen.

Stadtdirektor und Leiter des Kölner Krisenstabs, Dr. Stephan Keller,  betont: “Wir konzentrieren uns auf alles, was dazu dient, die Gesundheitseinrichtungen in Köln vor Überforderung zu schützen. Bei unseren Schutzmaßnahmen richten wir ein besonderes Augenmerk auf diejenigen, die den Schutz am Nötigsten brauchen.”

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ergänzt: “Das können die Stadt Köln und das Gesundheitssystem jedoch nicht alleine leisten. Ich wiederhole meinen Appell: Am wirksamsten schützen können wir ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, wenn wir auf physische Kontakte zu ihnen gänzlich verzichten.”

Weiteres Kölner Infektionsschutz-Zentrum eröffnet

In der Kölner Innenstadt ist ein drittes Infektionsschutz-Zentrum eröffnet worden. (Symbolbild) copyright: Envato / Pressmaster
In der Kölner Innenstadt ist ein drittes Infektionsschutz-Zentrum eröffnet worden. (Symbolbild)
copyright: Envato / Pressmaster

Am Dienstag, 24.03.2020 ist ein drittes Infektionsschutz-Zentrum in Köln eröffnet worden. Dieses befindet sich am Rautenstrauch-Joest-Museum in der Kölner Innenstadt. Dort sollen jedoch – im gegensatz zu den beiden bereits bestehenden Infektionsschutz-Zentren an der Uniklinik Köln sowie im Krankenhaus Merheim – ausschließlich Personen, die in einer sogenanneten kritischen Infrastruktur arbeiten, auf das Coronavirus getestet werden. 

Zahlreiche Bank-Filialen und Sparkassen in Köln schließen

Zahlreiche Bank-Filialen in Köln schließen copyright: Envato / dolgachov
Zahlreiche Bank-Filialen in Köln schließen
copyright: Envato / dolgachov

Wegen der weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sind alle Filialen der Volksbank Köln Bonn seit Montag, 23.03.2020 für die Kunden geschlossen. Die Regelung gelte bis auf weiteres, teilte das Geldinstitut mit.

Neben der Volksbank Köln Bonn schließt auch die Sparkasse Köln Bonn zahlreiche ihrer Filialen für die Kunden. Betroffen von den Schließungen sind folgende Kundenfilialen:

  • Bilderstöckchen
  • Braunsfeld
  • Brück
  • Buchforst
  • Dünnwald
  • Eil
  • Ensen-Westhoven
  • Gartenstadt-Nord
  • Junkersdorf
  • Kaiser-Wilhelm-Ring (Innenstadt)
  • Kölner Dom (Innenstadt)
  • Mauenheim
  • Ostheim
  • Poll
  • Severinstraße (Südstadt)
  • Subbelrather Straße (Ehrenfeld)
  • Sülz
  • Worringen
  • Weidenpesch und
  • Zündorf.

Ebenfalls schließt die Sparda-Bank einige Filialen. Betroffen hier sind:

  • Köln-Innenstadt
  • Porz und
  • Rath-Heumar.

EC- / Geldautomaten sind nach wie vor zugänglich und auch Online-Banking sind von den o.g. Schließungen nicht betroffen.

Kölner halten sich scheinbar an Maßnahmen

Wo sich sonst am Wochenende tausende Besucher sich in der Kölner Innenstadt tummeln, ist es am Wochenende menschenleer. copyright: CityNEWS
Wo sich sonst am Wochenende tausende Besucher sich in der Kölner Innenstadt tummeln, ist es am Wochenende menschenleer.
copyright: CityNEWS

Seit Samstag, 21.03.2020 scheint die Kölner City wie leergefegt. Scheinbar haben die Worte aus der Politik ihre Wirkung bei den teilweise sehr Uneinsichtigen gezeigt. Die großen Kölner Einkaufsmeilen mit Hohe Straße, Breite Straße und Schildergasse sind am Wochenende menschenleer. Förderlich zu den Besucherrückgang sind auch die Regelungen bzgl. der Schließung aller nicht notwendigen Geschäfte. Das Kölner Ordnungsamt kontrollierte immer wieder, ob sich die Händler, Restaurants und Dienstleister an die erlassenen Regelungen hielten und schritten bei Nichtbeachtung konsequent ein. Auch die zusätzlichen Maßnahmen, wie das Verbot von Menschenansammlungen mit mehr als 2 Personen, sorgten wohl dafür, dass die Kölner auch am Sonntag bei schönsten Sonnenschein zu Hause blieben.

Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Dr. Stephan Keller stellt fest: “Die von der Stadt Köln in den letzten Tagen getroffenen Maßnahmen scheinen dazu zu führen, dass sich immer weniger Menschen auf den Straßen und Plätzen aufhalten. Der Ordnungsdienst musste am Samstag nur sehr vereinzelt Menschenansammlungen im öffentlichen Raum auflösen, die Schließung von Verkaufsstellen des Einzelhandels durchsetzen und an das Betretungsverbot für Spielplätze erinnern.”

Und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont: “Die Tendenz zeigt in die richtige Richtung. Wenn wir die gewünschte Wirkung erzielen wollen, dass dadurch nachhaltig Infektionsketten durchbrochen werden, darf die Reduzierung sozialer Kontakte aber nicht nachlassen. Ich rufe die Kölner auf,  physische soziale Kontakte weiterhin auf das Notwendigste zu beschränken – nicht nur in Räumen, sondern auch im Freien.”

3. Todesopfer in Köln

Leider gibt es in Köln einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
Leider gibt es in Köln einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. (Symbolbild)
copyright: Envato / stokkete

Am Sonntag, 22.03.2020 hat das Coronavirus in Köln leider ein drittes Todesopfer gefordert. Ein 90 Jahre alter Mann mit Grunderkrankungen verstarb im Krankenhaus.

Ein Dank an alle Helfer

Mit einem großen Spruchband bedankten sich Unbekannte bei allen Helfern in Zeiten der Corona-Krise in Köln. copyright: Polizei Köln
Mit einem großen Spruchband bedankten sich Unbekannte bei allen Helfern in Zeiten der Corona-Krise in Köln.
copyright: Polizei Köln

Im Namen Aller, die sich in der momentanen Situation beruflich oder ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen bedanken sich Bundespolizei und Polizei Köln für ein aufwändiges gestaltete “Dankesbanner“. Unbekannte hatten dieses am Samstag, 21.03.2020 gegen 8:50 Uhr am Geländer der Hohenzollernbrücke angebracht.

Aus Sicherheitsgründen musste die Polizei das Banner jedoch von der Brücke abnehmen. Damit die Mühe der Hersteller nicht umsonst war, montierten die Beamten das Spruchband unterhalb der Brücke an das Geländer der Kölner Rheinpromenade.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob nutzte diese tolle Geste und betont: “Helfer sind auch diejenigen, die sich konsequent an die Verhaltensempfehlungen der Sicherheitsbehörden halten. Soziale Kontakte bis auf ein Mindestmaß zu reduzieren ist ein schwerer Einschnitt. Momentan ist es aber die effektivste Maßnahme, die Ausbreitung des Krankheitserregers einzudämmen. Seien auch Sie in diesem Sinne Helfer!”

2. Coronavirus-Todesfall in Köln

In Köln gibt es mittlerweile den 2. Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
In Köln gibt es mittlerweile den 2. Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. (Symbolbild)
copyright: Envato / stokkete

Die Stadt Köln muss leider einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus vermelden. Am Freitag, 20.03.2020 verstarb eine 49-jährige Frau an Herzversagen. Die Patientin litt am Down-Syndrom sowie an weiteren Grunderkrankungen. Sie war Bewohnerin einer Wohngruppe von Menschen mit Behinderung. Der Zustand der Patientin war nach ihrem positiven Testergebnis zunächst stabil, wovon sich das Gesundheitsamt täglich überzeugte, das in engem Austausch mit dem Träger der Einrichtung steht. 

Im Tagesverlauf des 20.03.2020 hat sich der Zustand der Infizierten überraschend massiv verschlechtert, so dass ein Notarzt gerufen wurde, der der Patientin jedoch nicht mehr helfen konnte.  Mit den Angehörigen der Verstorbenen war schon vor längerer Zeit vereinbart worden, dass auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichtet werden sollte.  Die 49-Jährige verstarb in der Einrichtung, die seit dem Bekanntwerden eines ersten, anderen positiven Befunds auf Covid-19 in der Einrichtung mit allen Bewohnern vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden war.

Stadt Köln verbietet Ansammlungen von mehr als zwei Personen

Nachdem es u.a. am Rheinboulevard zu "Treffen" mit bis zu 600 Personen - trotz aller Appelle - gekommen ist, greift die Stadt Köln nun zu weiteren Maßnahmen. copyright: Alex Weis / CityNEWS
Nachdem es u.a. am Rheinboulevard zu “Treffen” mit bis zu 600 Personen – trotz aller Appelle – gekommen ist, greift die Stadt Köln nun zu weiteren Maßnahmen.
copyright: Alex Weis / CityNEWS

Die Stadt Köln hat in den vergangenen Tagen Regelungen getroffen, die dazu beitragen sollen, physische soziale Kontakte stark einzuschränken. Dadurch sollen Infektionsketten durchbrochen und die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.

Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen außerhalb der engeren Familie werden konsequent unterbunden. Bei Nichtbefolgen dieser Regelung droht nicht nur ein empfindliches Bußgeld, sondern kann aufgrund des Infektionsschutzgesetzes auch ein Straftatbestand erfüllt sein. Das Ordnungsamt wird am bevorstehenden Wochenende insbesondere beliebte Treffpunkte wie das Rheinufer und verschiedene Grünanlagen kontrollieren und Ansammlungen von Menschen auflösen.

Keine Besucher mehr in Unterkünften für Geflüchtete

Keine Besucher mehr in Unterkünften für Geflüchtete copyright: Envato /phombaert
Keine Besucher mehr in Unterkünften für Geflüchtete
copyright: Envato /phombaert

Ab sofort sind in allen städtischen Unterkünften für Geflüchtete sämtliche Besuche untersagt. Diese Anordnung dient dazu, dass auch dieser Personenkreis bestmöglich geschützt wird und die sozialen Kontakte auf das absolut Notwendigste reduziert werden. Das Besuchsverbot gilt sowohl für Freunde und Bekannte, als auch für alle Ehrenamtlichen. Letztere haben mit ihrer Aktivität in den vergangenen Jahren einen vorbildlichen Beitrag für die Stadtgesellschaft geleistet. Die Stadt bedauert daher diese Anordnung, die aber in der aktuellen Situation unumgänglich ist.

1. FC Köln startet Solidaritäts-Projekt für Kölner Tafel

1. FC Köln hilft der Kölner Tafel in der Corona-Krise copyright: Alex Weis / CityNEWS
1. FC Köln hilft der Kölner Tafel in der Corona-Krise
copyright: Alex Weis / CityNEWS

Der 1. FC Köln startet ein umfangreiches Solidaritäts-Projekt in Zeiten der Corona-Krise, um den drohenden Ausfall der Lebensmittel-Versorgung für Bedürftige in Köln auszugleichen. Für die Unterstützung der Kölner Tafel arbeiten die Geißböcke, die Stiftung des Vereins und die REWE eng zusammen.

Sonderfahrplan für den NRW-Zugverkehr

Sonderfahrplan für den NRW-Schienenverkehr copyright: pixabay.com
Sonderfahrplan für den NRW-Schienenverkehr
copyright: pixabay.com

Die NRW-Eisenbahnverkehrsunternehmen haben wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Krise gemeinsam mit VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Zugverkehr in NRW erarbeitet, der ab Samstag, 21.03.2020 schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis zum 19.042020 gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert, im stark betroffenen Gebiet liegt die Zahl der Reduzierungen noch etwas höher. Die Verkehrsunternehmen wollen gewährleisten, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Im NVR-Gebiet müssen die Linien RB 38 und RB 20 komplett ausfallen, sie werden durch einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt. Der SEV-Fahrplan wird derzeit von der Deutschen Bahn erarbeitet. Auf vielen weiteren Linien gibt es starke Einschränkungen.

Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter www.mobil.nrw. Die Eingabe der Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in NRW verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern. Auch über die mobil.nrw-App wird auf die Sonderfahrpläne verwiesen und eine Integration in die dortige elektronische Fahrplanauskunft vorbereitet. In Köln fahren die Busse und Bahnen der KVB ebenfalls bereits nach einem Sonderfahrplan.

Kein Saisonstart der Kölner Seilbahn im März 2020

Kein Saisonstart der Kölner Seilbahn im März 2020 copyright: Kölner Verkehrs-Betriebe
Kein Saisonstart der Kölner Seilbahn im März 2020
copyright: Kölner Verkehrs-Betriebe

Die Kölner Seilbahn wird nicht am 27.03.2020 in ihre neue Saison starten. Die Öffnung dieses Freizeitangebotes ist aufgrund der Coronavirus-Problematik derzeit behördlich untersagt. Zudem wurden die Vorbereitungen zum Saisonstart seitens der Kölner Seilbahn aufgrund der allgemeinen Lage unterbrochen. Wann die Kölner Seilbahn in ihre neue Saison starten wird, lässt sich zurzeit noch nicht sagen, so die KVB als Betreiber der Seilbahn.

Circus Roncalli verschiebt Köln-Termine

Circus Roncalli verschiebt Köln-Termine copyright: www.roncalli.de
Circus Roncalli verschiebt Köln-Termine
copyright: www.roncalli.de

Der Circus Roncalli wird sein Gastspiel in Köln verschieben. Roncalli wird seine Kölner Spielzeit vom 02.06. bis 12.08.2020 nachholen. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit und können kostenfrei auf die neuen Termine – auch in anderen Tournee-Städten – umgebucht oder in einen zwei Jahre gültigen Gutschein ungewandelt werden. Dieser gilt auch für das Apollo Varieté in Düsseldorf.

Rund 600 Personen treffen sich am Rheinboulevard

Rund 600 Personen haben sich am Mittwoch, 18.03.2020 aller Warnungen und Appelle getroffen. (Archivbild) copyright: CityNEWS / Alex Weis
Rund 600 Personen haben sich am Mittwoch, 18.03.2020 aller Warnungen und Appelle getroffen. (Archivbild)
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Am Kölner Rheinboulevard haben sich am Mittwoch, 18.03.2020 rund 600 Personen versammelt, die das Kölner Ordnungsamt nur mit Hilfe der Kölner Polizei zur Auflösung der Versammlung bewegen konnte. Im Vorfeld appellierte die Stadtstspitze eindringlich (scheinbar aber vergebens) an die Kölner Bürger solche “Treffen” zu unterlassen.

Große Supermarkt-Ketten öffnen sonntags nicht

Große Supermarkt-Ketten öffnen sonntags nicht copyright: Envato / vlad_star
Große Supermarkt-Ketten öffnen sonntags nicht
copyright: Envato / vlad_star

Laut Kölner Stadt-Anzeiger wird keiner der großen Supermarktketten (wie Rewe, Penny usw.) sonntags öffnen. Die Unternehmen sind der Meinung, dass die Versorgungslage in Köln gesichert ist. Wenn alle Bürger ein besonnenes Kaufverhalten an den Tag legen und nicht hamstern oder bunkern, sind auch in der kommenden Zeit ausreichend Produkte für alle Verbraucher vorrätig.

Museum Ludwig bietet digitales Kunst-Programm

Das Museum Ludwig in Köln bietet ein digitales Kunst-Programm im Zeichen der Corona-Krise. copyright: Stadt Köln / Lee M
Das Museum Ludwig in Köln bietet ein digitales Kunst-Programm im Zeichen der Corona-Krise.
copyright: Stadt Köln / Lee M

Um eine schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleibt das Museum Ludwig bis zum einschließlich 19.04.2020 für die Öffentlichkeit geschlossen. Aber die Social-Media-Kanäle auf Facebook, Instagram und Twitter sind weiterhin aktiv und bieten jetzt ein spezielles Programm.

Unter den Highlights bei Instagram finden sich als digitale Rundgänge ebenso die aktuellen Ausstellungen “Blinky Palermo. Die gesamten Editionen”. Die Schenkung Ulrich Reininghaus als auch die Präsentation im Fotoraum “Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike”.
In den kommenden Wochen werden weitere Führungen, die normalerweise im Kölner Museum angeboten werden, auf Instagram und Facebook digital umgesetzt. Dabei werden auch die Wünsche der Social-Media-Abonnenten berücksichtigt.

Der Instagram-Kanal WDR3imMuseum hat seine neue Video-Reihe #alleinimmuseum mit Yilmaz Diewior gestartet. Darin führt der Museumsdirektor seine Lieblingsarbeit und weitere Highlights aus der Sammlung des Museum Ludwig vor. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus (21.03.2020) wird die Kuratorin Janice Mitchell in einem Videobeitrag über die kommende Ausstellung “Mapping the Collection” sprechen und aufzeigen, warum die Bürgerrechtsbewegung in den USA der 60er und 70er-Jahre bis heute nicht an Relevanz verloren hat. Ab Freitag, 20.03.2020 zeigen Mitarbeiter aus dem Museum Ludwig, was sie im täglichen Leben inspiriert.

Weitere Infos unter:

Die Social-Media-Kanäle auf einen Blick:

Digitale Museums-Führungen

Koelnmesse sagt alle Veranstaltungen und Messen ab

Die Koelnmesse sagt bis Ende Juni alle Veranstaltungen ab. copyright: Koelnmesse GmbH
Die Koelnmesse sagt bis Ende Juni alle Veranstaltungen ab.
copyright: Koelnmesse GmbH

Die Koelnmesse hat bekanntgegeben, dass alle Messen und Veranstaltungen bis Ende Juni wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Köln abgesagt sind. Betroffen sind u.a. die eigentlich für Mai geplante photokina 2020 und das Popkultur-Festival Comic Con Experience Cologne CCXP 2020 im Juni.

Mit diesen Maßnahmen möchte die Koelnmesse frühzeitig die Weichen für die nächsten Messetermine stellen und Klarheit für ihre Kunden schaffen. So soll auch eine angemessene Vorbereitungszeit für die Branchenveranstaltungen geschaffen werden. Die beteiligten Partner haben laut der Koelnmesse sich durchweg sehr positiv zu den Entscheidungen geäußert und ihre volle Unterstützung für die nächsten Termine zugesagt.

Auch AWB von Coronavirus betroffen

Auch die AWB ist vom Coronavirus betroffen. copyright: AWB Köln GmbH
Auch die AWB ist vom Coronavirus betroffen.
copyright: AWB Köln GmbH

Die Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln (AWB) sind auch vom Coronavirus betroffen.
Wie das Unternehmen mitteilte müssen die Bürger derzeit mit Verzögerungen bei der Müllentsorgung rechnen. Das entsorgungsunternehmen hat zudem weitere präventive Maßnahmen getroffen. Fünf AWB-Mitarbeiter der AWB wurden bis Ende letzter Woche positiv auf das Virus getestet, so der Kölner Stadt-Anzeiger.

Zwischenprüfungen für Azubis bei IHK Köln entfallen

Die Frühjahrs-Zwischenprüfungen für Azubis entfallen. copyright: pixabay.com
Die Frühjahrs-Zwischenprüfungen für Azubis entfallen.
copyright: pixabay.com

Die Zwischenprüfungen für Azubis im Frühjahr 2020 werden des Coronavirus komplett entfallen. Wie die IHK Köln mitteilt, sind 2.677 Azubis betroffen. Es besteht für die Prüflinge keine Nachholpflicht, da die Zwischenprüfung generell nicht in die Abschlussnote einfließt. Für die vor wenigen Tagen abgesagten Abschlussprüfungen hingegen werde es aber noch Nachholtermine geben.

Stadtverwaltung schließt für Publikumsverkehr

Die Stadt Köln schließt verschiedene Einrichtungen für den Publikumsverkehr. - copyright: CityNEWS
Die Stadt Köln schließt verschiedene Einrichtungen für den Publikumsverkehr.
copyright: CityNEWS

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Mittwoch, 18.03.2020, weitere Festlegungen für das Leistungsangebot der Stadtverwaltung getroffen. Per Telefon und E-Mail bleiben alle Dienststellen der Stadtverwaltung vollumfänglich ansprechbar. Einschränkungen gibt es aber für die direkten persönlichen Kontakte. Ab Donnerstag, 19.03.2020, bleiben alle Dienststellen der Stadt Köln grundsätzlich für den Publikumsverkehr geschlossen. Die bisher vereinbarten oder online gebuchten Termine mit Ämtern und Dienststellen sind ab sofort nicht mehr gültig. Nur wenn ein Notfall gegeben ist, können sich Bürger telefonisch melden, um einen Termin für eine persönliche Vorsprache zu vereinbaren.

Die Stadt wird die Einschränkungen für den Bürgerservice auf ihren Internetseiten bekanntgeben. Dort laufen aus den Ämtern und Dienststellen die aktuellen Informationen sukzessive zusammen und können unter  und dann jeweils bei den Ämtern und Dienststellen sowie in den Produktübersichten abgerufen werden. Die bereits gebuchten Termine für Eheschließungen finden auf jeden Fall statt.

Weitere Maßnahmen für den Einzelhandel

Die Stadt Köln hat weitere Maßnahmen im Einzelhandel beschlossen. copyright: Envato / seventyfourimages
Die Stadt Köln hat weitere Maßnahmen im Einzelhandel beschlossen.
copyright: Envato / seventyfourimages

Die Stadt Köln hat weitere Einschränkungen und Maßnahmen für den Einzelhandel beschlossen. So dürfen ab Donnerstag, 19.03.2020 nur noch Supermärkte, Drogerien, Friseure, Reinigungen, Wochenmärkte, Baumärkte und Tierläden geöffnet bleiben. Alle anderen Geschäfte müssen ab dem 19.03.2020 geschlossen bleiben. Bestimmte Dienstleister oder Handwerker sollen von dem Verbot ausgenommen sein.

Auf den Wochenmärkten wird es nur noch Stände geben, die Lebensmittel verkaufen, so Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Stephan Keller auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 18.03.2020. Alle anderen Verkaufsstände müssen geschlossen bleiben, damit ein Abstand von zwei Metern gewährleistet werden könne.

Zweites Infektionsschutz-Zentrum in Köln nimmt Betrieb auf

Ab Donnerstag, 19.03.2020, nimmt rechtsrheinisch ein zweites Infektionsschutz-Zentrum in Köln-Merheim seinen Betrieb auf. Im Infektionsschutz-Zentrum werden Patienten – nur mit einer Überweisung des Hausarztes – beraten und auf das Coronavirus getestet.

Stadt zahlt Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zurück

Stadt zahlt Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zurück copyright: pixabay.com
Stadt zahlt Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zurück
copyright: pixabay.com

Die Stadt Köln bereitet derzeit eine Dringlichkeitsentscheidung für den Rat der Stadt Köln vor. Diese sieht vor, für die Tage die Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zu erstatten, an denen die Angebote nicht betreten werden dürfen. Aktuell sind das bei 23 Tagen rund fünf Wochen. Vorgesehen ist für diesen Zeitraum eine Rückzahlung von eineinviertel Monatsbeiträgen. Für die städtischen Kindertageseinrichtungen wird in gleichem Umfang auch das Essensgeld erstattet.

Die Stadt wird bezüglich der Erstattung der Beiträge mit den Eltern Kontakt aufnehmen. Sie bittet die Eltern, ihre Zahlungen nicht zu kürzen – dies führt zu weiterem Aufwand. Unabhängig davon wird die Stadt jedoch für die ab sofort anfallenden Beträge vorerst keine Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen mehr einleiten.

Seit Montag, 16.03.2020, sind alle Kölner Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. Für Kinder von Eltern, die in kritischen Infrastrukturen arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können, bietet die Stadt Köln eine Notbetreuung an. In den Schulen wurden am Dienstag, 17.03.2020, rund 550 Schulkinder (erstes bis sechstes Schuljahr) betreut, in den Kölner Kinderbetreuungseinrichtungen rund 330 Kinder.

Stadt Köln ruft Bürger zur Solidarität auf

Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend die Menschen in ihrem häuslichen Alltag ein. Deswegen bittet die Stadt Köln die Bürger um Mithilfe. copyright: Envato / Prostock-studio
Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend die Menschen in ihrem häuslichen Alltag ein. Deswegen bittet die Stadt Köln die Bürger um Mithilfe.
copyright: Envato / Prostock-studio

Die Stadt Köln hat die Bürger der Domstadt zur Mithilfe und Solidarität in Zeiten der Corona-Krise aufgerufen. Im Speziellen bittet die Stadt darum, sich in der Nachbarschaft zu engagieren und bedürftige Mitbürger, die Hilfe benötigen (z.B. beim Einkauf) zu unterstützen. Alle Infos dazu haben wir hier bei CityNEWS zusammengefasst.

Erster Coronavirus-Todesfall in Köln

In Köln gibt es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. copyright: Envato / stokkete
In Köln gibt es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus.
copyright: Envato / stokkete

Wie die Stadt Köln am Dienstag, 17.03.2020 um 16:15 Uhr mitteilt, gibt es in Köln den ersten erste Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Wie allerdings erst nun bekannt wurde, verstarb am Sonntag, 15.03.2020, eine 85-jährige Patientin in einem Kölner Krankenhaus.

Die Patientin war Bewohnerin eines Altenzentrums und war am 14.03.2020 in die Klinik eingeliefert worden. Noch am 15.03.2020 wurde sie auf eine mögliche Corona-Infektion getestet, das Ergebnis lag jetzt vor. Sie hatte infolge eines schweren Grundleidens immunschwächende Medikamente einnehmen müssen. In der Folge hatte sie eine Lungenentzündung bekommen, an deren Folgen sie nun verstorben ist.

Freizeitpark Phantasialand verschiebt Saisoneröffnung

Freizeitpark Phantasialand verschiebt Saisoneröffnung copyright: Phantasialand
Freizeitpark Phantasialand verschiebt Saisoneröffnung
copyright: Phantasialand

Der Freizeitpark Phantasialand in Brühl bei Köln verschiebt auf Grund der Verbeitung des Coronavirus und wegen dem Erlass der NRW-Landesregierung seine reguläre Saisoneröffnung 2020. Auch die Dinner-Show Fantissima ist bis mindestens 19.04.2020 abgesagt.

Das Phantasialand teilt auf seiner Webseite mit, dass die im Vorverkauf erworbenen Tickets behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Die bereits gekauften Tickets für den Zeitraum, in dem das Phantasialand nun geschlossen bleibt, können dann in einem beliebigen anderen Monat der Sommersaison unter den gleichen Bedingungen genutzt werden. Dabei können die Gäste die Tickets für den Zeitraum der Osterferien (04. – 19.04.2020) an einem beliebigen Tag in der Sommersaison (bis 01.11.2020) nutzen.

Fantissima-Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sobald feststeht, ab wann die Dinner-Show wieder spielt, werden die Kunden per E-Mail über die hinterlegten Kontaktdaten informiert. Tickets werden nach Absprache auf ein neues Datum umgebucht. Falls Tickets in Verbindung mit einer Übernachtung im Zeitraum bis zum 19.04.2020 in einem der Erlebnishotels gebucht wurde, werden die Kunden ebenfalls per E-Mail benachrichtigen.

Keine Besuche in Krankenhäusern mehr möglich

Ab sofort sind in den Klinken Köln grundsätzlich keine Patientenbesuche mehr möglich. copyright: Envato / stokkete
Ab sofort sind in den Klinken Köln grundsätzlich keine Patientenbesuche mehr möglich.
copyright: Envato / stokkete

Um in der aktuellen Situation das Infektionsrisiko für Patienten und Beschäftigten so gering wie möglich zu halten, sind Patientenbesuche bei den Kliniken Köln nicht mehr möglich. Diese Regelung gilt ab Dienstag, 17.03.2020 in den Krankenhäusern Holweide, Merheim und dem Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Ausnahmen gelten nur bei Kindern sowie nach einer Geburt (dort darf nur die engste Bezugsperson kommen), in lebensbedrohlichen Situationen oder auf der Palliativstation.  

“Wir bitten alle Patienten und Angehörigen um Verständnis für unser striktes Vorgehen. Wir setzen damit den aktuellen Erlass des Gesundheitsministeriums NRW um und tun dies, um alle Menschen in unseren Klinikbereichen vor einer Ansteckung zu schützen”, so Prof. Dr. Horst Kierdorf, Ärztlicher Direktor der Kliniken Köln.

Restaurants und Gastronomien werden geschlossen

Alle Restaurants und Gastronomiebetriebe in Köln werden ab Dienstag geschlossen. copyright: Envato / AboutImages
Alle Restaurants und Gastronomiebetriebe in Köln werden ab Dienstag geschlossen.
copyright: Envato / AboutImages

Alle Gastronomiebetriebe wie Bars, Gaststätten und Kneipen sowie alle Restaurants in Köln geschlossen. Als Begründung teillte Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Stephan Keller mit, dass man die Verschärfung des Erlasses der NRW-Landesregierung, z.B. dass etwa Tische in einem Abstand von zwei Metern stehen müssen, nicht praktikabel oder überprüfbar ist.

Diese Maßnahmen gelten allerdings nur für Gastronomien, bei denen ein Aufenthalt zum Verzehr von Speisen möglich ist. Damit sind Imbisse ohne Sitz- oder Stehplätze sowie aller Lieferdienste bislang nicht von den verschärften Reglungen betroffen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Kölns Oberbürgermeisterin Reker in Quarantäne

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich derzeit in Quarantäne. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich derzeit in Quarantäne.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich seit Sonntag, 15.03.2020, auf Anraten des Gesundheitsamtes in häuslicher Quarantäne, da sie Kontakt zu einer mit Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die infizierte Person befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Kölns Oberbürgermeisterin weist bisher keine entsprechenden Symptome auf und fühlt sich gut. Ihre Dienst- und Amtsgeschäfte erledigt sie von zu Hause aus.

Über Facebook teilte Henriette Reker mit: “Die strikten Regelungen gelten selbstverständlich auch für mich. Da ich aber keinerlei Symptome zeige, werde ich meine Amtsgeschäfte wie bisher, allerdings von zuhause aus weiterführen. Viele von uns werden sich infizieren. Darum arbeiten wir mit Hochdruck für die Kölner, rund um die Uhr. Wir ergreifen alle Maßnahmen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren damit die Anzahl der Intensivbetten ausreicht. Das bedeutet große Einschränkungen im Alltag – für alle. In dieser ernsten Lage brauchen wir Solidarität und Zusammenhalt. Wir werden die Krise gemeinsam meistern, wenn die Kölner verantwortlich füreinander handeln.”

UPDATE: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird ab Donnerstag, 26.03.2020, ihre Quarantäne beenden und ins Rathaus zurückkehren.

KVB schließt alle Kölner KundenCenter

Die KVB schließt alle Kölner KundenCenter. copyright: Stephan Anemüller / Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Die KVB schließt alle Kölner KundenCenter.
copyright: Stephan Anemüller / Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Um die weitreichenden Maßnahmen der NRW-Landesregierung und der Stadt Köln zur Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen, werden die Kölner Verkehrs-Betriebe ab Dienstag, 17.03.2020, alle KVB-KundenCenter bis auf weiteres schließen. Einzig die drei – durch Glasscheiben geschützten – Verkaufsstellen am Neumarkt, Dom und Ebertplatz sind montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Sonntags sind alle drei Einrichtungen geschlossen.

Um die Funktion der KVB-KundenCenter teilweise übernehmen zu können, werden die Verkaufsstellen technisch so ausgestattet, dass Mitarbeiter vor Ort auch die Verarbeitung der Abonnements übernehmen können. Daneben gibt es die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Ticketkauf an den mobilen und stationären Automaten sowie über die HandyTicket-App. Die Öffnungszeiten der rund 120 privaten Vertriebsstellen, vor allem Kioske, obliegen nicht der KVB, sondern deren Betreibern.

Zusätzlich zu den o.g. Maßnahmen fahren die Busse und Bahnen der KVB ab Mittwoch, 18.03.2020 nach einem gesonderten Fahrplan. Alle Infos dazu haben wir hier bei CityNEWS zusammengefasst.

IHK Köln schließt alle Einrichtungen

Die IHK KÖln schließt alle ihre Einrichtungen für den Publikumsverkehr. copyright: CityNEWS
Die IHK KÖln schließt alle ihre Einrichtungen für den Publikumsverkehr.
copyright: CityNEWS

Die IHK Köln schließt angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres das Haupthaus, die Geschäftsstellen und ihr Bildungszentrum. Ebenfalls geschlossen werden das Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsarchiv und die Wirtschaftsbibliothek der IHK Köln.

“Dieser Schritt fällt niemandem leicht, aber wir wollen so wie viele andere Institutionen auch unseren Beitrag leisten, der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken”, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt. “Wichtig ist uns, dass wir in diesen schwierigen Zeiten eng an der Seite der Unternehmen bleiben. Unsere Dienstleistungen wollen wir daher in der gewohnten Qualität anbieten – auch wenn Veranstaltungen und Prüfungen abgesagt werden mussten.”

Dies ist durch Home-Office-Möglichkeiten sichergestellt. “Die meisten unserer Mitarbeitenden werden in der nächsten Zeit von zuhause aus arbeiten. Dank digitaler Technik ist dies problemlos möglich.”

Auch die Beratung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen wird selbstverständlich weiterhin angeboten. Für Ihre Mitgliedsunternehmen ist die IHK unter 0221 – 16 40 13 00 und per E-Mail an service@koeln.ihk.de erreichbar. Hilfeseite für vom Coronavirus betroffene Unternehmen: ihk-koeln.de/coronavirus

Kundenzentren der RheinEnergie AG geschlossen

Die Kundenzentren der RheinEnergie AG werden geschlossen. copyright: RheinEnergie AG
Die Kundenzentren der RheinEnergie AG werden geschlossen.
copyright: RheinEnergie AG

Die RheinEnergie AG schließt bis auf weiteres die Kölner Kundenzentren, um einer Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Der Energieversorger für die Kölner Region ist aber per E-Mail und telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 20 Uhr sowie am Samstag zwischen 9 Uhr und 20 Uhr erreichbar.

Kölner Gerichte bleiben unter Bedingungen geöffnet

Die Kölner Gerichte bleiben unter Bedingungen geöffnet. copyright: Envato / poungsaed_eco
Die Kölner Gerichte bleiben unter Bedingungen geöffnet.
copyright: Envato / poungsaed_eco

Als tragende Säule des Rechtsstaats stellt die Kölner Justiz auch in der Coronavirus-Krise nicht die Arbeit ein. Die Entwicklung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus ist äußerst dynamisch und bei neuer Sachlage wird die Öffentlichkeit kurzfristig unterrichtet, so die Pressesprecher Dr. Ingo Werner (Oberlandesgericht), Prof. Dr. Jan F. Orth (Landgericht) und Dr. Wolfgang Schorn (Amtsgericht). Zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos und zur Bewältigung der Pandemie sei es aber wichtig, sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren und auf vermeidbare soziale Kontakte zu verzichten.

Das bedeutet derzeit für die Kölner Gerichte:

  • Der Publikumsverkehr wird auf das Nötigste beschränkt. Die Gerichtsgebäude sind nur bei dringenden Anliegen, wie etwa für die Teilnahme an Gerichtsverfahren, aufzusuchen. Die Kantinen werden, soweit sie überhaupt geöffnet bleiben, für externe Besucher geschlossen. Alle schriftlichen Anträge, die bisher persönlich abgegeben worden sind, sollen per Post übersandt werden.
  • Gerichtsverhandlungen bleiben, dort wo es die Prozessordnung so vorsieht, weiter öffentlich. Nach den Gegebenheiten vor Ort kann die Zahl der Zuschauer so beschränkt werden, dass eine Ansteckungsgefahr im Publikumsbereich reduziert wird.
  • Ob und wann Gerichtstermine stattfinden, entscheiden die Richter in Ausübung ihrer richterlichen Unabhängigkeit. Dabei wägen sie auch bisher schon u.a. die Eilbedürftigkeit der Sache und die organisatorischen Möglichkeiten des Gerichts ab. Gerichtsverhandlungen in weniger eilbedürftigen Verfahren wurden und werden in vielen Fällen vorerst vertagt. Maßgeblich ist die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall, die sich auch an den örtlichen Gegebenheiten orientiert.
  • Die Zivilprozessordnung sieht Möglichkeiten der Rechtsfindung ohne persönlichen Kontakt vor. So können Zivilrechtsstreite mit Zustimmung der Parteien im schriftlichen Verfahren durchgeführt werden, § 128 ZPO. Gem. § 128a ZPO besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, mit Hilfe von Videotechnik zu verhandeln.
  • Alle Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit wurden abgesagt.

Stadtbibliothek Köln auch betroffen von Coronavirus

Auch die Stadtbibliothek Köln ist betroffen vom Coronavirus. copyright: Envato / stevanovicigor
Auch die Stadtbibliothek Köln ist betroffen vom Coronavirus.
copyright: Envato / stevanovicigor

Auch die Stadtbibliothek Köln ist ebenfalls bis mindestens einschließlich 19.04.2020 geschlossen. Damit finden bis auf weiteres auch keine Veranstaltungen dort statt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.  

Somit sind Ausleihen während der Schließung nicht mehr möglich. Ausgeliehene Medien müssen während der Schließzeit nicht zurückgegeben werden. Alle Leihfristen werden automatisch verlängert, die Medien müssen erst nach der Wiedereröffnung innerhalb von vier Wochen zurückgegeben werden. Für bereits ausgeliehene Medien entstehen für den Schließungszeitraum und vier Wochen danach keine Mahngebühren. Dies gilt auch für Medien, die von anderen Bibliotheksmitgliedern vorgemerkt sind. Die Bibliothek weist darauf hin, keine Medien mit der Post an Einrichtung zu schicken.  

Vorbestellungen bleiben erhalten und vorgemerkte Medien, für die Nutzer bereits eine Benachrichtigung erhalten haben, können erst nach der Wiedereröffnung abgeholt und ausgeliehen werden. Gebühren werden für diese Medien aus Kulanzgründen storniert. Vorgemerkte Medien, für die noch keine Benachrichtigungen verschickt wurden, werden regulär durchgeführt und können erst abgeholt werden, wenn eine Benachrichtigung erfolgt ist.  

Während der Schließung gilt eine telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr unter: 0221 – 221 23939. Zusätzlich ist die Stadtbibliothek per E-Mail sowie über das Kontaktformular auf der Webseite zu erreichen.

Stadt Köln arbeitet in “Ferienmodus”

Stadt Köln arbeitet in "Ferienmodus" copyright: CityNEWS
Stadt Köln arbeitet in “Ferienmodus”
copyright: CityNEWS

Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch Auswirkungen auf den städtischen Kunden- und Bürgerservice. So bleiben alle Bürgerämter am Dienstag, 17.03.2020 und Mittwoch, 18.03.2020 geschlossen. Laut Kölner Stadt-Anzeiger soll eine Art “Ferienmodus” stattfinden, in dem ausschließlich dringende Anliegen bearbeitet werden.

Beerdigungen und Hochzeiten nur noch im engsten Kreis

Bei Hochzeiten in Köln sind ab sofort nur noch die engsten Zeugen zugelassen. copyright: Envato / aetb
Bei Hochzeiten in Köln sind ab sofort nur noch die engsten Zeugen zugelassen.
copyright: Envato / aetb

Ab sofort dürfen Beerdigungen und Trauungen in Köln nur noch im engsten Kreis abgehalten werden. Bei Trauungen / Hochzeiten dürfen ausschließlich die Trauzeugen anwesend sein, bei Beisetzungen sind ab sofort nur noch Verwandte ersten Grades zugelassen, so die Stadt Köln. So ist u.a. auch bereits die Beerdigung von Marie-Luise Nikuta auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Kölner Motto-Queen ist am am Veilchendienstag, 25.02.2020 im Alter von 81 Jahren verstorben.

Schwimmbäder und Saunen werden geschlossen

Schwimmbäder und Saunen werden ab sofort geschlossen copyright: Envato / cookelma
Schwimmbäder und Saunen werden ab sofort geschlossen
copyright: Envato / cookelma

Aufgrund einer behördlichen Verfügung zur Eindämmung des Coronavirus schließen alle KölnBäder ab heute bis voraussichtlich Sonntag, 19.04.2020. Dies gilt für sämtliche Einrichtungen und alle Bereiche, darunter Bäder, Saunalandschaften, Fitnessbereiche und die Eislaufflächen des Lentparks. Auch fallen alle Veranstaltungen, Kindergeburtstage und Kurse im genannten Zeitraum aus.

Bereits bezahlte Kompaktkurse und Events, die in den Schließungszeitraum fallen, werden erstattet. Der Online-Verkauf der Kompaktkurse für die Osterferien wird gestoppt. Der Online-Verkauf für das nächste Quartal, das nach den Osterferien beginnt, wird verschoben. Der Verkauf für die Lentpark-Camps in den Sommerferien läuft unterdessen weiter. Kursstunden aus dem laufenden Quartal, wo nun einzelne Kursstunden in den Schließungszeitraum fallen, werden nachgeholt. Hierüber informieren wir die Kursteilnehmer schnellstmöglich.

Sobald ein Datum für die Wiederinbetriebnahme der Einrichtungen feststeht, werden die KölnBäder dies sofort mitteilen. Weitere Infos gibt es über das KölnBäder-Infotelefon unter der Telefonnummer: 0221 – 280 380 sowie im Internet auf: www.koelnbaeder.de.

Kölner Zoo schließt komplett

Der Kölner Zoo ist ab sofort wegen des Coronavirus geschlossen. copyright: Kölner Zoo
Der Kölner Zoo ist ab sofort wegen des Coronavirus geschlossen.
copyright: Kölner Zoo

Der Kölner Zoo hat aufgrund der aktuellen Lage und der allgemeinen behördlichen Anweisungen für Freizeit- und Bildungseinrichtungen ab Dienstag, 17.03.2020, bis auf weiteres für alle Besucher geschlossen. Die Versorgung der Tiere ist durch die Tierpfleger komplett gewährleistet. Die Länge der Schließung ist derzeit noch unklar. Der Zoo in Köln informiert rechtzeitig, wenn das Ende der Schließung für Besucher absehbar ist und steht dazu in engem Austausch mit den Behörden. Zuvor hatte der Tierpark in Köln-Riehl bereits das Aquarium und den Streichelzoo Clemenshof geschlossen sowie alle Führungen und öffentliche Fütterung abgesagt.

Wohneinheiten zur Quarantäne und Schutzisolation

Die Stadt Köln will Wohneinheiten zur Quarantäne und Schutzisolation zur Verfügung stellen. copyright: Envato / BrianA Jackson
Die Stadt Köln will Wohneinheiten zur Quarantäne und Schutzisolation zur Verfügung stellen.
copyright: Envato / BrianA Jackson

Die Stadt Köln hat kurzfristig die Bereitstellung von Unterkünften für besondere Zielgruppen beschlossen. Sie dient dem Schutz der Bevölkerung und insbesondere dem Personenkreis der zu versorgenden Menschen. Die Stadt Köln leistet hiermit einen weiteren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus.

Das Amt für Wohnungswesen ist für die Versorgung von besonderen Zielgruppen, wie zum Beispiel immobile Menschen zuständig. In den Fällen, in denen die Unterbringung dieser Menschen in nicht abgeschlossenen Wohneinheiten erfolgt, ist im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus notwendige Schutzisolation oder Quarantäne der infizierten Person oder der Mitbewohner nicht gegeben.

Aus diesem Grund mussten geeignete Unterbringungsmöglichkeiten gefunden werden, die eine Schutzisolierung und eine Quarantäne der infizierten Menschen ermöglichen, um ein weiteres Ausbreiten der Viruserkrankung zu vermeiden. Für diesen Zweck werden zwei neu errichtete Unterkünfte vorgehalten in der Dürener Straße in Köln-Lindenthal und am Erbacher Weg in Köln-Lindweiler. Beide Unterkünfte sind bezugsfertig und waren für die Unterbringung von geflüchteten Menschen vorgesehen. In der Dürener Straße stehen insgesamt 14 abgeschlossene Wohneinheiten und im Erbacher Weg 30 abgeschlossene Wohneinheiten unterschiedlicher Größe bereit, die nun unmittelbar für die Möglichkeit einer Schutzisolierung und Quarantäne hergerichtet werden.

Die endgültige Dauer der Vorhaltung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Im Falle der Aktivierung der Standorte ist grundsätzlich das Kölner Gesundheitsamt für die Belegung und die medizinische Versorgung der Bewohner zuständig. An den Standorten ist ein Sicherheitsdienst tätig und der Soziale Dienst des Amtes für Wohnungswesen trägt Sorge für die Betreuung der Menschen.

Stadt Köln bietet steuerliche Entlastung für Unternehmen

Die Stadt Köln bietet steuerliche Entlastungen für vom Coronavirus betroffenen Unternehmen an. copyright: pixabay.com
Die Stadt Köln bietet steuerliche Entlastungen für vom Coronavirus betroffenen Unternehmen an.
copyright: pixabay.com

Die Stadt Köln weist darauf hin, dass Unternehmen und Gewerbetreibende bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote des Steueramtes der Stadt nutzen können:

  • Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, ab sofort Anträge auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen.
  • Darüber hinaus besteht bei allen Steuern, die von der Stadt Köln erhoben werden, die Möglichkeit, einen Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen zu stellen. Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können dabei auch die Stundungszinsen erlassen werden. Beides setzt einen Antrag bei der Stadt Köln voraus, weshalb wir betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende bitten, sich frühzeitig an das Steueramt der Stadt Köln zu wenden.
  • Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen besteht für betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende schließlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen zu stellen.

Kölns Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert stellt eine zügige und unbürokratische Prüfung in Aussicht: “Im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten wollen wir unseren Beitrag dafür leisten, dass Liquiditätsengpässe bei Unternehmen und Gewerbetreibenden möglichst vermieden werden können.”

Auch die IHK Köln informiert über ihre Internetseite sowie telefonisch unter: 0221 – 16 40 13 00 über mögliche Hilfen. “Wir konzentrieren unsere Arbeit auf die Hilfsangebote für Unternehmen und werden dazu gerne weiter beraten”, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Land NRW verschärft erneut Maßnahmen

Das Land NRW verschärft erneut die Maßnahmen wegen des Coronavirus. copyright: Envato / DragonImages
Das Land NRW verschärft erneut die Maßnahmen wegen des Coronavirus.
copyright: Envato / DragonImages

Die Landesregierung in NRW hat erneut die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschärft. Die Fallzahlen in NRW entwickeln sich derzeit sehr dynamsich, so dass man sich für eine Verschärfung entschieden hat. So gilt u.a. ab sofort ein Verbot für den Betrieb von Schwimmbädern, Saunen, Fitnessclubs oder anderen Freizeiteinrichtungen. Auch das Einkaufen wie z.B. in Shopping-Malls und Einrichtungshäusern soll nur noch für den notwendigen Bedarf möglich sein. Enenso wird landesweit in NRW Sportaktivitäten in Vereinen verboten. CityNEWS hat hier alle neuen Maßnahmen zusammengefasst.

Kölner Zoo schränkt Betrieb ein

Der Kölner Zoo schränkt ab sofort senen Betrieb ein. So wird u.a. der Streichelzoo am Clemenshof geschlossen. copyright: Kölner Zoo
Der Kölner Zoo schränkt ab sofort senen Betrieb ein. So wird u.a. der Streichelzoo am Clemenshof geschlossen.
copyright: Kölner Zoo

Der Kölner Zoo schließt ab sofort alle Tierhäuser sowie den Streichelzoo im Clemenshof auf dem Gelände des Tierparks. Zudem ist auch das Aquarium geschlossen. Bis auf unbestimmte Zeit wird es außerdem keine öffentlichen Tierfütterungen mehr geben, ebenso fallen alle Führungen im Zoo aus.

Musical Dome Köln schließt wegen Coronavirus

Auch der Kölner Musical Dome muss wegen des Coronavirus schließen. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Auch der Kölner Musical Dome muss wegen des Coronavirus schließen.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Auch der Kölner Musical Dome am Rheinufer ist vom Coronavirus betroffen. So teilen die Betreiber mit, dass das blaue Zelt vorerst bis einschließlich 10. April geschlossen bleibt. Die Tickets für die Shows von “Saturday Night Fever” behalten ihre Gültigkeit, man ist ist bereits in der Abstimmung für Ersatztermine. Diese werden schnellstmöglich mitgeteilt.

Nach aktuellem Stand sind folgende Veranstaltungen abgesagt bzw. verlegt:

Uniklinik Köln sagt Operationen ab

Die Uniklinik Köln sagt nicht zwingend erforderliche Operationen ab. copyright: Universitätsklinik Köln / Peter Sondermann / Stadt Köln
Die Uniklinik Köln sagt nicht zwingend erforderliche Operationen ab.
copyright: Universitätsklinik Köln / Peter Sondermann / Stadt Köln

Die Kölner Uniklinik sagt ab Montag, 16.03.2020 alle Operationen ab, die als nicht zwingend notwendig eingestuft sind und nach dem Eingriff eine Behandlung auf der Intensivstation bedürfen. Mit der Maßnahme möchte man Ressourcen für die Behandlung von Coronavirus-Patienten schaffen, so die Leitung der Uniklinik. Lebenswichtige oder medizinisch dringend erforderliche Operationen werden aber weiterhin regulär stattfinden. Zusätzlich hat man damit begonnen, Intensivkapazitäten zur Behandlung von Coronavirus-Patienten auszubauen und bestehende Intensivbetten aktiv freizuhalten. Durch die abgesagten Eingriffe werden zudem Betten auf der Intensivstation frei, die für Covid-19-Infizierte vorgehalten werden. In der Uniklinik Köln ist auch das Infektionsschutz-Zentrum untergebracht.

Drastische Maßnahmen in Köln beschlossen

Die Stadt Köln hat drastische Maßnahmen beschlossen. copyright: Envato / kjekol
Die Stadt Köln hat drastische Maßnahmen beschlossen.
copyright: Envato / kjekol

Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht ausreichen. In seiner am Samstag, 14.03.220 stattgefundenen Sitzung hat sich der Krisenstab der Stadt Köln mit der Umsetzung des Erlasses des Landes NRW zur Durchführung von Veranstaltungen befasst. Das Land hat die Kommunen angewiesen, auch Veranstaltungen mit einer erwarteten Teilnehmerzahl unter 1.000 Teilnehmern grundsätzlich zu untersagen.  

Per Allgemeinverfügung untersagt die Stadt Köln ab Sonntag, 15.03.2020, bis einschließlich 10.04.2020 jegliche Veranstaltung im Kölner Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interessen notwendig sind, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge zu dienen bestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise Wochenmärkte, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen.

Ebenfalls bis einschließlich 10.04.2020 sind musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieb (insbesondere Diskotheken, Clubs und Bars) sowie alle anderen der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen einschließlich Tanz untersagt. Von dem Verbot betroffen sind auch Theater- und musikalische Aufführungen wie Konzerte, Filmvorführungen in Kinos und Vorträge jeglicher Art, der Betrieb von Spielhallen sowie die gewerbliche Annahme von Wetten. Von der Schließung sind neben den Bürgerhäusern auch alle Jugendzentren und Jugendeinrichtungen betroffen.

Kölner Dom wird geschlossen

Der Kölner Dom wird geschlossen. copyright: KoelnTourismus GmbH / Axel Schulten
Der Kölner Dom wird geschlossen.
copyright: KoelnTourismus GmbH / Axel Schulten

Die Stadt Köln hat ein Veranstaltungsverbot (s.o.) erlassen, das bis zum 10.04.2020 auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften gilt. Im Kölner Dom werden ab Sonntag, 15.03.2020 deshalb nur noch einzelne Gottesdienste unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert und von Domradio übertragen. Das Kölner Wahrzeichen wird ab 15.03.2020 nur noch für Menschen geöffnet, die ihn zum Gebet aufsuchen möchten. Führungen finden dort nicht mehr statt und auch die Schatzkammer sowie die Turmbesteigung bleiben geschlossen.

Gottesdienste per Livestream

Die Gottesdienste aus dem Kölner Dom werden per Livestream übertragen. copyright: pixabay.com
Die Gottesdienste aus dem Kölner Dom werden per Livestream übertragen.
copyright: pixabay.com

Die folgenden Gottesdienste werden auch nach der Absage aller öffentlichen Gottesdienste ohne Besucher in der Marienkapelle des Kölner Doms gefeiert und live vom Domradio per Stream übertragen:

Montag bis Samstag:

  • 8:00 Uhr:
    Heilige Messe
  • 18:00 Uhr:
    Rosenkranzgebet
  • 18:30 Uhr:
    Heilige Messe

Sonntag:

  • 10:00 Uhr:
    Heilige Messe
  • 18:00 Uhr:
    Rosenkranzgebet
  • 18:30 Uhr:
    Heilige Messe

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki wird alle Heiligen Messen an den Sonntagen feiern.

KVB ändert Fahrpläne für Busse und Bahnen in Köln

KVB ändert Fahrpläne für Busse und Bahnen in Köln copyright: CityNEWS / Alex Weis
KVB ändert Fahrpläne für Busse und Bahnen in Köln
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Die Busse und Bahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) werden ab Mittwoch, 18.03.2020, bis auf weiteres nach einem angepassten Samstagsfahrplan verkehren. Nach dem Erlass der NRW-Landesregierung, Schulen und Kitas zu schließen, wird sich für zahlreiche Mitarbeiter das Problem stellen, ihre Kinder betreuen oder die Betreuung organisieren zu müssen. Da mit verstärkten Personalausfällen zu rechnen ist, ist es Ziel der Fahrplanänderung, auch dann einen stabilen und zuverlässigen Betrieb anbieten zu können.

Nach dem neuen KVB-Fahrplan, der am Mittwoch, 18.03.2020 mit Betriebsbeginn in Kraft tritt, wird es werktags keine Fahrten vor 4 Uhr und nach 1 Uhr geben. Ergänzend wird es auf den Bahn-Llinien 1, 7 und 18 mehr Fahrten in den Morgenstunden geben. Auch der Busfahrplan wird so gestaltet, dass dort, wo Bedarf besteht, das Angebot über den Samstagsfahrplan hinaus erweitert wird. Es entfallen die Bus-Linien 124, 134, 171, 172, 173 und 179, da es alternative Angebote gibt.

Regelungen zur Betreuung von Kindern

Regelungen zur Betreuung von Kindern copyright: pixabay.com
Regelungen zur Betreuung von Kindern
copyright: pixabay.com

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Samstag, 14.03.2020, die Regelungen für die Umsetzung der verschiedenen Landeserlasse beschlossen, wonach ab Montag, 16.03.2020, sowohl alle Kölner Schulen als auch alle Kindertagesstätten, Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zunächst bis zum 19.04.2020 geschlossen sind. Ausschließlich für Kinder von Eltern, die “unentbehrliche Schlüsselpersonen” sind und während des gesamten Zeitraums kein anderweitiges Betreuungsangebot organisieren können, bietet die Stadt Köln eine Notbetreuung an.

Für den kommenden Montag und Dienstag, 16. und 17.03.2020, hat das Land eine Übergangszeit für die Eltern eingerichtet, die keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zu betreuen. Die Schulen werden an diesen beiden Tagen keinen Unterricht anbieten, stellen aber Betreuungspersonen bereit. Diese Übergangsregelung gilt auch für die Kindertageseinrichtungen. An den beiden Tagen werden die Ausnahmeanträge entgegengenommen, die der vom Land definierte Personenkreis der “unentbehrlichen Schlüsselpersonen” einreichen kann.

“Unentbehrliche Schlüsselpersonen” sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere alle Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (z.B. Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), sowie Einrichtungen die der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (z.B. Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Notwendigkeit ist durch eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers oder Dienstvorgesetzten nachzuweisen. Die Stadt Köln stellt das Formular für die Arbeitgeberbescheinigung unter www.stadt-koeln.de/agbescheinigung zum Herunterladen bereit. Die Bescheinigung ist bis spätestens 17.03.2020, in der Schule bzw. Kita abzugeben. Die Eltern werden informiert, ob für ihr Kind das Angebot der Notbetreuung gilt.

Stadt Köln schließt viele Einrichtungen

Die Stadt Köln schließt zahlreiche Einrichtungen wie Museen. copyright: Stadt Köln / Lee M
Die Stadt Köln schließt zahlreiche Einrichtungen wie Museen.
copyright: Stadt Köln / Lee M

Der Krisenstab der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Freitag, 13.03.2020 beschlossen, dass die städtischen Museen, die städtischen Bürgerhäuser, die Volkshochschule VHS, die Stadtbibliothek sowie die Rheinische Musikschule ab Samstag, 14.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020 schließen. Damit finden auch alle Veranstaltungen in den genannten Einrichtungen bis auf weiteres nicht statt.

Dies ist eine Maßnahme, um einer Ausbreitung des Coronavirus weiter vorzubeugen. Der Krisenstab empfiehlt dringend den Trägern vergleichbarer Einrichtungen, sich dem anzuschließen. Sportplätze und Sportanlagen sind geschlossen.

Die Stadt Köln empfiehlt außerdem auf den Besuch oder die Ausrichtung sowohl von öffentlichen als privaten Veranstaltungen – auch im kleineren Rahmen – zu verzichten. Zudem sollten soziale Kontakte auf das Nötigste beschränkt werden. Dies trägt wesentlich dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und einer Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Schulen und Kitas in ganz NRW werden geschlossen

Alle Schulen in ganz NRW werden wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen. copyright: Envato / monkeybusiness
Alle Schulen in ganz NRW werden wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen.
copyright: Envato / monkeybusiness

Aktualisiert am 13.03.2020 um 17:30 Uhr: Am Freitag, 13.03.2020 hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bekanntgegeben, dass ab Montag, 16.03.2020 alle Schulen und Kitas in ganz NRW bis zu den Osterferien geschlossen werden. Von den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind ca. 2,5 Millionen Kinder bzw. Jugendliche und ihre Eltern betroffen, die nun vorzeitig in eine fünfwöchige Ferienzeit geschickt werden.

Zudem gab Armin Laschet bekannt, dass alle landeseigenen Kultureinrichtungen ab sofort geschlossen sind. Zudem sollen auch alle Messen, die noch nicht abgesagt worden sind, jetzt storniert bzw. verschoben werden. Auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollen abgesagt werden, wenn sie nicht notwendig sind. Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern müssten auf das Notwendigste eingeschränkt werden und hierzu wird der NRW-Gesundheitsminister noch zeitnah einen Erlass herrausgeben.

Die angekündigten Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich 19. April 2020. Auch andere Bundesländer haben bereits diese Maßnahme ergriffen. Wer nun die Betreuung der Kinder übernehmen soll und ob es andere Betreuungsmöglichkeiten bspw. von der Stadt Köln geben wird ist derzeit noch unklar. Armin Laschet betonte aber, dass eine Betreuung durch die Großeltern nicht in Frage kommen sollte. Denn gerade ältere Menschen gehören zur größten Risikogruppe, die sich am Coronavirus infizieren könnte.

Ministerpräsident Laschet sagte zudem: “In weiterführenden Schulen soll sichergestellt sein, dass Prüfungen absolviert werden können und somit de Abi-Prüfungen wie geplant stattfinden können. Die Lehrer werden im Dienst bleiben. Wenn Eltern ein Betreuungsproblemen haben, sind die Lehrer am Montag und Dienstag in den Schulen. Ab Mittwoch müsse aber ein kommunaler Betreuungsmechanismus funktionieren.”

Kunstmesse ART COLOGNE 2020 wird verschoben

Kunstmesse ART COLOGNE 2020 wird verschoben copyright: Koelnmesse GmbH
Kunstmesse ART COLOGNE 2020 wird verschoben
copyright: Koelnmesse GmbH

In Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt Köln und gemäß dem Erlass der NRW-Landesregierung verschiebt die Koelnmesse GmbH die eigentlich vom 23. bis 26.04.2020 geplante Messe für moderne und zeitgenössische Kunst ART COLOGNE 2020. Sie findet in diesem Jahr nun an einem Ersatztermin vom 19. bis 22.11.2020 parallel zur COLOGNE FINE ART & DESIGN in Köln statt.

Auch wenn die Umsetzung dieses Erlasses seitens der Stadt Köln zunächst bis zum 10.04.2020 befristet ist, ist von einer Verlängerung auszugehen, falls sich die Situation nicht deutlich verbessert. Dies hat die Koelnmesse zur Verschiebung der Veranstaltung bewogen. Mit Blick auf die weiter andauernden Einschränkungen durch die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Erregers und um allen Kunden eine angemessene Vorbereitung der ART COLOGNE 2020 zu gewährleisten, stellt die Koelnmesse somit frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Messe im Herbst.

Fußballverband Mittelrhein setzt Spielbetrieb aus

Fußballverband Mittelrhein setzt Spielbetrieb aus copyright: pixabay
Fußballverband Mittelrhein setzt Spielbetrieb aus
copyright: pixabay

Der Fußballverband Mittelrhein (FVM) setzt den kompletten Spielbetrieb im Bereich der Frauen, Herren und Junioren auf Verbands- sowie Kreisebene ab sofort aus. Davon betroffen sind, wie der FVM auf seiner Internetseite mitteilt alle Meisterschafts- und Pokalspiele, Turniere, Spielfeste, die Futsal-Mittelrheinliga, der FVM-Liga inklusiv sowie der Ü-Freizeitfußball. Diese Maßnahmen gelten für den Seniorenbereich vorerst bis Dienstag, 17.04.2020 und für den Bereich der Junioren bis Donnerstag, 19.04.2020.

Universität Köln verschiebt Semesterstart

Universität Köln verschiebt Semesterstart copyright: KölnTourismus GmbH / Axel Schulten
Universität Köln verschiebt Semesterstart
copyright: KölnTourismus GmbH / Axel Schulten

Die Universität in Köln wird den Beginn des kommenden Sommersemesters auf nach die Osterferien verschieben. Dies teilte der Sprecher der Kölner Hochschule Jürgen Rees, Sprecher mit, Eigentlich war geplant, dass das Semester am 01.04.2020 starten sollte und die Vorlesungen ab dem 06.04.2020 gehalten werden sollten. Wann nun die Kölner Uni ihren regulärenn Betrieb aufnimmt, ist bis dato nicht bekannt.

“Der genaue Start hängt von den Entwicklungen ab”, so Universitäts-Sprecher Patrick Honecker auf Nachfrage der Kölnischen Rundschau.

Aufgrund der aktuellen Coronvirus-Situation sind sämtliche größere Veranstaltungen an der Universität bis auf Weiteres abgesagt. Die Universitätsbibliothek hat außerdem die Zahl der Besucher im Gebäude auf 350 Personen beschränkt. Zudem findet ab Montag, 16.03.2020, bis auf weiteres keine persönliche Beratung im ZfL-Beratungszentrum und in der Servicestelle des Gemeinsamen Prüfungsamts statt. Zudem hat die Hochschule eine FAQ-Seite auf ihrem Online-Auftritt mit Fragen und Antworten veröffentlicht.

Stadt Köln annulliert Termine

Angesichts der Situation um das Coronavirus können auch mehrere Veranstaltungen der Stadt Köln zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden. Die Termine sollen möglichst zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden:

  • 22.03.2020: Festsitzung des Rates der Stadt Köln mit Überreichung der Ehrenbürgerurkunde an Hedwig Neven DuMont
  • 28.03.2020: Kölsche Sportnacht
  • 31.03.2020: Empfang für internationale Studierende
  • 01.04.2020: Tag der älteren Generation im Historischen Rathaus
  • 02.04.2020: Ausbildungsbörse des Kölner Handwerks im Historischen Rathaus
  • 23.04.2020: Stadtgespräch in Ehrenfeld

Philharmonie und Bühnen Köln sagen Veranstaltungen ab

Die Kölner Philharmonie und die Bühnen Köln sagen Veranstaltungen ab. copyright: Matthias Baus / Köln Musik / BHBVT
Die Kölner Philharmonie und die Bühnen Köln sagen Veranstaltungen ab.
copyright: Matthias Baus / Köln Musik / BHBVT

Zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Coronavirus hat der Krisenstab der Stadt Köln entschieden, dass die Kölner Philharmonie und die Bühnen der Stadt Köln (Oper / Schauspiel / Tanz) bis einschließlich Karfreitag, 10.04.2020, keine Konzerte, Aufführungen oder andere Veranstaltungen durchführen werden.

Bereits erworbene Karten für Veranstaltungen, die in diesen Zeitraum fallen, können entweder kostenlos gegen spätere Termine und Gutscheine eingetauscht werden, oder der Kaufpreis wird entsprechend zurückerstattet.

Betroffene Besucher werden gebeten, sich möglichst schriftlich an die Bühnen Köln zu wenden per E-Mail an: tickets@buehnen.koeln oder per Post an Kartenservice der Bühnen Köln, Postfach 101061, 50450 Köln.

Die städtischen Museen, Bibliotheken und das Historische Archiv bleiben weiterhin geöffnet. Unter Umständen entfallen einzelne Veranstaltungen in den Museen. Details dazu gibt es unter: www.museenkoeln.de

Kölner Krankenhäuser schränken Besuche ein

Die Kliniken der Stadt Köln haben wie Besuchsregelungen geändert. copyright: Sabine Rütten / Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Die Kliniken der Stadt Köln haben wie Besuchsregelungen geändert.
copyright: Sabine Rütten / Kliniken der Stadt Köln gGmbH

Um das Übertragungsrisiko mit dem neuartigen Coronavirus Covid-19 zu reduzieren, schränken die Kliniken der Stadt Köln den Besucherverkehr stark ein. So dürfen bei Kindern nur noch die direkten Bezugspersonen zu Besuch kommen. Bei erwachsenen Klinikpatienten ist nur noch eine Person pro Tag erlaubt. Grundsätzlich bitten die Kliniken der Stadt Köln darum, die Besuche in den Kliniken so weit wie möglich zu verzichten. Diese neue Besuchsregelungen geltent für die Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße in Riehl, das Klinikum Holweide und das Krankenhaus in Köln-Merheim.

Alle Klassenfahrten und Ausflüge abgesagt

Wegen des neuartigen Coronavirus werden in NRW alle Schulausflüge und Klassenfahrten bis zu den Osterferien abgesagt. Dies ist ein “schulischer Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus”, so das NRW-Schulministerium.

Stadt Köln äußert sich zur aktuellen Coronavirus-Lage

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: "Die Ausbreitung muss verlangsamt werden!" copyright: CityNEWS / Alex Weis
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: “Die Ausbreitung muss verlangsamt werden!”
copyright: CityNEWS / Alex Weis

In einer Pressekonferenz am Mittwoch, 11.03.2020 haben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Stadtdirektor Dr. Stephan Keller, Gesundheitsdezernent Dr. Harald Rau und Gesundheitsamtsleiter Dr. Johannes Nießen über die Auswirkungen des Coronavirus auf Köln informiert. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstrich erneut: “Bei allen Einschränkungen für das öffentliche Leben, so hart sie auch sein mögen, geht es darum, Infektionsketten zu durchbrechen und die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen. Schließlich gilt es, unser funktionierendes Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten und nicht zu überfordern.”

Köln ist gut aufgestellt für eine medizinische Versorgung von Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, so die Teilnehmer der Pressekonferenz. Es gibt derzeit 350 Krankenhausbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßte, dass es mit dem Erlass des Gesundheitsministeriums NRW vom 10. März 2020 eine landesweit einheitliche Regelung für die Absage von Veranstaltungen gibt.

Coronavirus-Fall an der Gesamtschule Rodenkirchen

Aktualisiert am 12.03.2020: In der Schülerschaft der Gesamtschule Rodenkirchen an der Sürther Straße, gibt es seit Mittwoch, 11.03.2020 einen bestätigten Coronavirus-Fall. Um weitere Ermittlungen des Kölner Gesundheitsamtes zu ermöglichen, bleibt die Schule bis einschließlich Freitag, 13. März 2020, geschlossen, so die Stadt. Für eine komplette Jahrgangsstufe und 10 Lehrkräfte hat das Gesundheitsamt jedoch häusliche Quarantäne angeordnet. Ab Montag, 16.03.2020 soll der reguläre Unterricht an der Gesamtschule wieder aufgenommen werden.

Stadt Köln untersagt Veranstaltungen

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Köln zu vermeiden, sind ab sofort bis Karfreitag Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern verboten. copyright: Envato / stevanovicigora
Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Köln zu vermeiden, sind ab sofort bis Karfreitag Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern verboten.
copyright: Envato / stevanovicigora

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat das Land NRW am Dienstag, 10. März 2020, einen Erlass des Gesundheitsministeriums an die örtlichen Behörden vorgestellt. Danach sollen diese mit sofortiger Wirkung Veranstaltungen mit über 1.000 zu erwartenden Besuchern unabhängig von ihrem Veranstaltungsort grundsätzlich absagen.

Die Stadt Köln wird den Erlass unverzüglich umsetzen. Schon heute sind alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden untersagt. Die Veranstalter wie z.B. die Kölner Philharmonie, die LANXESS arena oder der Musical Dome Köln sind informiert. Die Stadt hat sich entschieden, das Verbot zunächst bis zum 10. April 2020 (Karfreitag) zu befristen.

Bis zu einer erwarteten Teilnehmerzahl von 1.000 gelten in Köln und in NRW die Regelungen und Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsgefährdung von Veranstaltungen, die von den Veranstaltern, sowie auch den Verantwortlichen der Räume, in denen die Veranstaltung stattfinden soll, selbst durchgeführt werden. Dazu hat die Stadt Köln eine allgemeine Information und eine Checkliste zum Download veröffentlicht, die auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes beruhen.

1. FC Köln: Bundesliga-Spiele ohne Fans

Im Kölner RheinEnergieSTADION bleiben vorerst die Ränge bei Bundesliga-Spielen des 1. FC Köln leer. copyright: CityNEWS / Alex Weis
Im Kölner RheinEnergieSTADION bleiben vorerst die Ränge bei Bundesliga-Spielen des 1. FC Köln leer.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Aktualisiert am 16.03.2020: Der komplette 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist mittlerweile abgesagt. Hier haben wir bei CityNEWS alle Infos dazu zusammengefasst.

Die Bundesliga-Partie Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln am Mittwoch, 11.03.2020 wird ohne Fans stattfinden. Desweiteren hat der 1. FC Köln alle Ticketverkäufe für die Heimspiele der Geißböcke im RheinEnergieSTADION in Müngersdorf vorerst gestoppt. So wird auch das Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag, 14.03.2020 um 15:30 Uhr in Köln ohne Zuschauer stattfinden, wie der Verein auf seiner Homepage bekannt gibt. Eine Verschiebung des Spiels ist derzeit wohl nicht möglich. Der 1. FC Köln wird nun alle Ticketinhaber über das weitere Vorgehen informieren. Ob es weitere “Geisterspiele” ohne Fans geben wird, ist derzeit noch nicht klar.

Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga DFL hat unterdessen am Montag, 16.03.2020 beschlossen, den Spielbetrieb der verschiedenen Ligen bis mindestens 02.04.2020 auszusetzen. Wie es nach dem Datum weitergeht, entscheidet man, wenn die allgemeine Lage der Coronavirus-Krise etwas klarer ist.

Lit.Cologne-Festival 2020 in Köln abgesagt

Auch das Kölner Literaturfstivallit.COLOGNE fällt wegen des Coronavirus aus. copyright: Envato / bialasiewicz
Auch das Kölner Literaturfstivallit.COLOGNE fällt wegen des Coronavirus aus.
copyright: Envato / bialasiewicz

Das Literaturfestival lit.COLOGNE 2020 in Köln findet nicht wie geplant vom 10. bis 21.03.2020 statt verkünden die Veranstalter auf ihrer Homepage. Damit möchte man der gegenwärtigen Lage und der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus Rechnung getragen. Dies geschieht auf Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, so die Veranstalter. Weitere Informationen, auch zu eventuellen Verlegungen und Nachholterminen möchte man zeitnah auf der Webseite bekanntgeben.

“In der jetzigen Situation müssen wir alles dafür tun, die Infektionsketten zu durchbrechen. Daher habe ich vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers dazu geraten, die lit.COLOGNE zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen. Die Absage der lit.COLOGNE trifft uns unendlich schwer”, so Geschäftsführer Rainer Osnowski. “Aber mit Blick auf die aktuelle Situation wollen wir keineswegs zögerlich reagieren und der Empfehlung unserer Oberbürgermeisterin und des Bundesgesundheitsministers folgen und von unserer Seite aus alles dafür tun, eine weitere Verbreitung einzudämmen. Um die Gesundheit und das Wohl des Publikums, der Mitwirkenden und des Teams zu schützen, sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit, als das Festival für den geplanten Zeitraum abzusagen. Wir bemühen uns um Verlegung der Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt.”

Kölner LANXESS arena stellt Betrieb ein

LANXESS arena in Köln stellt wegen Coronavirus Betrieb ein copyright: ARENA Management GmbH
LANXESS arena in Köln stellt wegen Coronavirus Betrieb ein
copyright: ARENA Management GmbH

Die LANXESS arena in Köln stellt vorerst ihren Veranstatungsbetrieb ein. Am Dienstag, den 10. März 2020, verkündete Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister, wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einen Erlass gemäß des Infektionsschutzgesetz. So müssen ab sofort Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besuchern in Nordrhein-Westfalen abgesagt werden müssen. Davon betroffen ist jetzt in einem großen Umfang auch die LANXESS arena in Köln. Höchste Priorität hat nun die Koordination von Ersatzterminen und man ist recht zuversichtich, dass eine Großzahl der betroffenen Veranstaltungen nachgeholt werden kann.

lit.COLOGNE 2020: Lesung im Kölner Dom entfällt

Die Lesung im Rahmen der lit.Cologne im Kölner Dom muss wegen der Asubreitung des Coronavirus leider entfallen. copyright: pixabay.com
Die Lesung im Rahmen der lit.Cologne im Kölner Dom muss wegen der Asubreitung des Coronavirus leider entfallen.
copyright: pixabay.com

Die für Donnerstag, 12. März 2020, geplante Domlesung im Rahmen des internationalen Literaturfestes lit.COLOGNE muss entfallen. Damit möchten die Veranstalter der Coronavirus-Lage in Deutschland Rechnung. Zu der Lesung mit Texten von Bertolt Brecht und Dietrich Bonhoeffer wären rund 1.500 Besucher im Kölner Dom erwartet worden.

“Die Entscheidung zur Absage der Domlesung fällt uns unendlich schwer. Aber mit Blick auf die aktuelle Situation wollen wir nicht zögerlich reagieren und der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers folgen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen”, so Dompropst Gerd Bachner. “Zudem wurden bei der Dom-Lesung im Vorfeld Freikarten vergeben. Anders als bei den anderen lit.COLOGNE-Veranstaltungen liegen daher keine Kontaktdaten der Gäste vor. Sollte es zu einem Verdachtsfall des COVID-19-Virus kommen, gibt es keine Möglichkeit, den Infektionsweg zu verfolgen”, ergänzt Rainer Osnowski, Geschäftsführer des Kölner Literaturfestivals.

Maternus-Grundschule in Nippes geschlossen

Aktualisiert am 10.03.2020: Die Maternus-Grundschule sowie die OGS in der Bülowstraße im Stadtteil Köln-Nippes wurde am Montag, 09.03.2020 geschlossen. Der Grund ist ein Coronavirus-Fall, der im näheren Umkreis des Kollegiums aufgetreten ist, so die Schule auf ihrer Webseite mit. Das Gesundheitsamt hat angeordnet, dass die Schule bis einschließlich 20. März 2020 geschlossen bleibt. Alle Schüler, das Lehrerkollegium sowie alle weiteren Beschäftigten wurden unter häusliche Quarantäne gestellt.

Kölner Lüttich-Kaserne stellt vorerst Betrieb ein

Wegen eines mit dem Coronavirus-infizierten Soldaten ist die Lüttich-Kaserne in Köln am Montag, 09.03.2020 vorsorglich für zunächst zwei Tage geschlossen worden. Zustzlich wurden zudem rund 100 Kontaktpersonen unter häusliche Quarantäne gestellt, wie ein Sprecher laut Kölner Stadt-Anzeiger sagte. In der dortigen Kaserne arbeiten rund 1.300 Personden, u.a. ist hier der Hauptsitz vom Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr untergebracht.

Schulausfall im Rheingymnasium Köln-Mülheim

Am Dienstag, 3. März 2020, ist das Kölner Gesundheitsamt über eine auf das neuartige Coronavirus positiv getestete Person, eine studentische Praktikantin am Rheingymnasium in Köln-Mülheim, informiert worden. Nach bisherigem Kenntnisstand war die Lehrkraft nur in eingeschränktem Maße an einem Tag in einer Klasse tätig. Die Praktikantin hatte nach eigenen Angaben am Karnevalsgeschehen im Kreis Heinsberg teilgenommen. Die ermittelten 17 engen Kontaktpersonen von der mit dem Coronavirus-infizierten Praktikantin, davon 11 Schüler, 3 Lehrer und 3 weitere Praktikantinnen, sind jetzt ermittelt und befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne.

Um die Kontaktpersonen zu ermitteln und mögliche weitere Maßnahmen einzuleiten, fiel der Unterricht an Rheingymnasium am Mittwoch, 04.03.2020 aus. Die Lehrer sind dennoch in der Schule zu erscheinen, um dem Team des Kölner Gesundheitsamtes für Fragen zur Verfügung zu stehen. Ebenso blieb das Sekretariat besetzt und funktionsfähig, damit die laufenden Schulanmeldungen weiter durchgeführt werden konnten. Der Schulunterricht kann am Donnerstag, 5. März 2020 wieder aufgenommen werden.

Stadt Köln beruft Krisenstab wegen Coronavirus ein

Die Stadt Köln beruft den Krisenstab wegen des Coronavirus ein. copyright: Envato / tommyandone
Die Stadt Köln beruft den Krisenstab wegen des Coronavirus ein.
copyright: Envato / tommyandone

Mit Blick auf den weiter wachsenden Koordinierungsbedarf hat die Stadt Köln am Mittwoch, 04.03.2020 erstmals den Krisenstab einberufen, an dem neben den verschiedenen Fachdezernaten der Kölner Stadtverwaltung auch Vertreter der Polizei, der Verkehrsunternehmen und Versorgungsunternehmen regulär teilnehmen. Der Krisenstab wird in regelmäßigen Abständen bis auf weiteres tagen. Alle beteiligten Organisationen haben keine relevanten Personalausfälle aufgrund von Corona-Erkrankungen zu verzeichnen, bereiten sich allerdings zum Beispiel auf denkbare Quarantänemaßnahmen vor.  

Als Präventivmaßnahme und zur Eindämmung des Coronavirus hat der Krisenstab die Entwicklung einer Handlungs- und Checkliste zur Gesundheitsrisikoabschätzung von größeren Veranstaltungen in Köln in Auftrag gegeben. Derzeit sieht der Krisenstab  in Köln keine medizinische Notwendigkeit, z.B. pauschal Kulturveranstaltungen abzusagen. Eine Schließung von öffentlichen Einrichtungen sei nur anlassbezogen und im Einzelfall zu prüfen. Das Robert-Koch-Institut hat einen umfangreichen Katalog von Kriterien dargelegt, die eine dezidiertere Beurteilung des gesundheitlichen Risikos erlaubt.

UPDATE: FIBO 2020 abgesagt und Termin verschoben

Die Veranstalter suchen zusammen mit der Koelnmesse nun nach einem Ersatztermin für die Kölner FIBO 2020 in der zweiten Jahreshäfte. copyright: FIBO / Christopher Rausch
Die Veranstalter suchen zusammen mit der Koelnmesse nun nach einem Ersatztermin für die Kölner FIBO 2020 in der zweiten Jahreshäfte.
copyright: FIBO / Christopher Rausch

Aktualisiert am 05.03.2020: Die FIBO 2020, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, die eigentlich vom 2. bis 5. April 2020 in Köln stattfinden sollte, ist bereits aufgrund der Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 in Köln abgesagt. Die Fitness-Messe soll nun in der zweiten Jahreshälfte vom 01. bis 04.10.2020 nachgeholt werden. Zuvor wurde bereits auch schon die für März geplante INTERNATIONALE EISENWARENMESSE in Köln auf einen neuen Termin im Februar 2021 verschoben. Ebenso wurde auch z.B. die Reisemesse ITB in Berlin aus Sicherheitsgründen und gesundheitlichen Bedenken wegen des Coronavirus abgesagt.

Die FIBO 2020 wird zum neuen Termin in einer neuen Hallenkonstellation stattfinden und die südlichen Geländeteile des Kölner Messegeländes belegen. Der Zugang erfolgt über die Eingänge Ost, West und Süd. Die bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit, teilt der Veranstalter auf seiner Webseite mit. Zum Start der Kölner Fitness-Messe findet am Vortag (30.09.2020) das European Health & Fitness Forum (EHFF) statt. Darauf verständigten sich die FIBO und der EHFF-Veranstalter EuropeActive.

Weitere Informationen zum Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

Wer aus einem betroffenen Risikogebiet zurückkehrt oder Kontakt zu einem Coronavirus-Fall hatte und unter Fieber, Husten oder Atemnot leidet, sollte engen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Nach telefonischer Ankündigung beim Hausarzt, im Krankenhaus oder beim hausärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 sollte eine medizinische Abkärung der Symptome und eine mögliche Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus erfolgen. Bei der telefonischen Kontaktaufnahme ist der Verdachtsfall einer möglichen Coronavirus-Infizierung sofort zu äußern.

Eine Übersicht zu allen Regeln, Verboten und Maßnahmen, die in Köln gelten, finden Sie hier bei CityNEWS.

Weitere Infos und Antworten auf 20 aktuelle Fragen rund um den Coronavirus, haben wir bei CityNEWS hier für Sie zusammengestellt.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 08.07.2020 – 17:15Uhr