CityNEWS https://www.citynews-koeln.de Das Stadtmagazin für Köln und die Region Thu, 26 Nov 2020 00:41:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 https://www.citynews-koeln.de/wp-content/uploads/2020/02/cropped-512x512-neues-icon-cn-1-32x32.jpg CityNEWS https://www.citynews-koeln.de 32 32 CityNEWS verlost einen Braava jet m6 Wischroboter im Wert von 699 Euro https://www.citynews-koeln.de/citynews-verlost-einen-braava-jet-m6-wischroboter-im-wert-von-699-euro-_id69281.html Wed, 25 Nov 2020 16:04:31 +0000 https://www.citynews-koeln.de/?p=69281 Damit wird Putzen zur Nebensache: CityNEWS verlost einen iRobot Braava jet m6 Wischroboter im Wert von 699 Euro!

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CityNEWS verlost einen Braava jet m6 Wischroboter im Wert von 699 Euro!
CityNEWS verlost einen Braava jet m6 Wischroboter im Wert von 699 Euro!
copyright: iRobot / Rob Coshow

Für die wenigsten gehört das Putzen im Haushalt zu den Lieblingsaufgaben. Wäre es nicht toll, wenn “jemand” das Wischen der Wohnung ganz automatisch oder auf einen spontanen Zuruf hin übernehmen würde? Dieser “Jemand” könnte z. B. der Braava jet m6 von iRobot (UVP 699 Euro) sein und damit könnte Putzen zur Nebensache werden!

Der WLAN-fähige Wischroboter sorgt für frisch geputzte und saubere Böden im gesamten Zuhause. Der smarte Haushaltshelfer lernt, indem er selbstständig die Räumlichkeiten kartografiert und sein Reinigungsverhalten von Zimmer zu Zimmer ganz der individuellen Situation anpasst. Dabei eignet sich der Braava jet m6 ideal für mehrere Räume, unterschiedliche Böden – von Fliesen bis Parkett – und große Flächen. Selbst klebrige Verunreinigungen, wie rund um die Futterstellen der Haustiere, oder hartnäckiges Küchenfett beseitigt die Reinigungsmaschine problemlos. Die kompakten Gerätemaße (26,9 cm breit x 8,89 cm hoch) sorgen dafür, dass auch an schwer zugänglichen Stellen wie in Ecken, unter dem Bett oder Schränken sowie im Bad- und Toilettenbereich perfekt gesäubert wird.

Staub und Schmutz haben beim Braava jet m6 keine Chance

Staub und Schmutz haben beim Braava jet m6 keine Chance.
Staub und Schmutz haben beim Braava jet m6 keine Chance.
copyright: iRobot / Rob Coshow

Ob für das einfache und regelmäßige Trockendurchwischen, um Staub und Tierhaare zu beseitigen, oder das wöchentliche Groß-Reinemachen. Einfach ein entsprechendes Nass- oder Trockenwischtuch anbringen und der Roboter erledigt den Rest ganz von selbst. Ein Präzisions-Sprühstrahl löst gezielt erkannten Schmutz und Flecken, damit die Reinigungstücher diese anschließend aufnehmen können. Dabei ist sichergestellt, dass Möbel, Teppiche oder Wände unbeschadet bleiben.

Das Entfernen der verschmutzten Tücher, die es auch als wiederverwendbare und waschbare Version gibt, ist mit nur einem Knopfdruck möglich. Ganz ohne mit dem Dreck in Berührung zu kommen. Wenn der Wischroboter eine kurze Verschnaufpause braucht, um seinen Akku wieder aufzuladen, kehrt er automatisch zur Ladestation zurück. Dort lädt er sich selbstständig auf und fährt mit dem Reinigungsvorgang fort, bis der Job erledigt ist.

Smarte Technik sorgt für problemloses Reinigen

Smarte Technik sorgt für problemloses Reinigen.
Smarte Technik sorgt für problemloses Reinigen.
copyright: iRobot / Rob Coshow

Genau wie die Roomba-Saugroboter von iRobot nutzt auch der Braava jet m6 smarte Technologien, Sensoren und Kameras, um den Grundriss des Hauses oder der Wohnung datensicher zu speichern und sich problemlos zu bewegen. So wird dem Nutzer die volle und sorgenfreie Kontrolle gegeben, welche Räume wann und wie gereinigt werden.

Die intelligente und fortschrittliche Navigation ermöglicht der fleißigen Putzkraft, ein effizientes Bewegungsmuster zu erstellen, mit dem sie sich um Möbel, Teppiche und andere Hindernisse herumbewegt. Und mit der dazugehörigen Smartphone-App behalten die Besitzer von überall aus die vollständige Kontrolle und können jederzeit die Reinigung planen, anpassen und überprüfen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, eine Reinigung einfach per Sprachsteuerung über Google- und Alexa-Assistant-fähige Geräte zu starten.

Wer bereits einen kompatiblen Saugroboter besitzt, darf sich durch die eingebaute Kopplungstechnik gleich doppelt freuen. Denn der Braava jet m6 arbeitet mit diesen Modellen nahtlos zusammen und beginnt nach Beendigung des Saugvorgangs automatisch mit seinem Wischprogramm.

Weitere Infos unter: www.irobot.de

CityNEWS verlost einen Braava jet m6 von iRobot

CityNEWS verlost einen Braava jet m6 von iRobot.
CityNEWS verlost einen Braava jet m6 von iRobot.
copyright: iRobot / Rob Coshow

Damit wird Putzen zur Nebensache: Bei CityNEWS verlosen wir einen iRobot Braava jet m6 Wischroboter im Wert von 699 Euro (UVP). Wir wünschen viel Glück bei der Teilnahme am Gewinnspiel!

Einsendeschluss ist der 17.01.2021. Teilnahme ab 18 Jahren.

Es gelten unsere Teilnahmebedingungen zu Gewinnspielen und Hinweise zum Datenschutz. Das Gewinnspiel wird durchgeführt von iRobot sowie CityNEWS.

Hier finden Sie unsere weiteren Gewinnspiele!

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Coronavirus in Köln: Alle aktuellen Infos im Live-Ticker (25.11.2020) https://www.citynews-koeln.de/coronavirus-in-koeln-hier-alle-aktuellen-infos-im-live-ticker-_id65927.html Wed, 25 Nov 2020 15:40:30 +0000 https://www.citynews-koeln.de/?p=65927 CityNEWS hat hier einen Live-Ticker mit dem aktuellen Stand, Infos, Daten und Zahlen zum Coronavirus in Köln. Der Beitrag wird ständig aktualisiert. (Stand: 25.11.2020)

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Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker copyright: Envato / ktsimage
Coronavirus in Köln: Hier alle aktuellen Infos im Live-Ticker
copyright: Envato / ktsimage

Letztes Update am Mittwoch, 25.11.2020: CityNEWS hält Sie in diesem Artikel mit einem Live-Ticker auf dem aktuellen Stand rund um den neuartigen Coronavirus Covid-19 in Köln. Wir aktualisieren diesen Beitrag fortlaufend und immer sobald uns neue Informationen, Zahlen, Daten und Fakten vorliegen.

Die deutsche Bundesregierung neue Maßnahmen und strengere Regeln beschlossen, die ab 02.11.2020 für insgesamt 4 Wochen bundesweit gelten. Die neuen Richtlinien haben wir hier in einer Übersicht zusammengefasst!

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass Sie Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen hier finden! Achten Sie bitte auch auf die aktuellen Richtlinien des Landes NRW. Wir weisen darauf hin, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln (25.11.2020)

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 25.11.2020: Mit Stand von Mittwoch, 25.11.2020, um 15:00 Uhr gibt es in Köln insgesamt 17.948 bestätigte Coronavirus-Fälle. Derzeit sind insgesamt 2.063 Kölner am Coronavirus erkrankt *. 312 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Davon 98 Patienten auf der Intensivstation. Bislang sind insgesamt 223 Kölner, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Mit Stand vom 25.11.2020 gibt es 351 Indexfälle an Kölner Schulen und Kitas und 374 Coronavirus-Fälle in 65 Kölner Altersheimen. Davon sind 175 positive Bewohner und 199 positive Mitarbeiter.

Die Inzidenzzahl liegt am Mittwoch, 25.11.2020 bei 150,6. Dies bedeutet, dass sich in Köln durchschnittlich 150,6 Personen je 100.000 Einwohner mit Corona infiziert haben. Der Grenzwert liegt bei 35 bzw. 50 Personen pro 100.000 Einwohnern. Somit zählt Köln offiziell zu einem Corona-Risikogebiet. Die Reproduktionszahl liegt mit Stand vom 25.11.2020 in Köln bei 0,99. Dies bedeutet, dass im Durchschnitt ein Infizierter 0,99 Personen mit dem Coronavirus ansteckt.

Kölner Corona-Zahlen in der Übersicht

ACHTUNG: Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020 und 06.11.2020, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Zeitlicher Corona-Verlauf in Köln

ACHTUNG: Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020 und 06.11.2020, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Inzidenzzahl Entwicklung in Köln

ACHTUNG: Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020 und 06.11.2020, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Hinweis: * Daten an Wochenenden und Wochenbeginn werden erst mit Verzögerung von der Stadt Köln mitgeteilt. Die Presseabteilung der Stadtverwaltung teilt dazu auf unsere Nachfrage mit, dass “die Erfahrung gezeigt hat, dass am Wochenende und infolgedessen auch montags geringe Erkenntnisgewinne zu Neuinfizierten zu erzielen sind. Bei prägnanten Entwicklungen werden wir Sie natürlich weiterhin auch kurzfristig informieren.”

Die o. g. Zahlen der bestätigten Coronavirus-Fälle und Todesopfer beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürger. Die Zahlen zu den Patienten, die sich im Krankenhaus befinden, beinhalten nicht nur Kölner, sondern auch die Erkrankten aus dem Um- und Ausland.

ACHTUNG: Aktuelle Entscheidungen vom Kölner Krisenstab

ACHTUNG: Die deutsche Bundesregierung hat neue Maßnahmen und strengere Regeln beschlossen, die ab dem 02.11.2020 für insgesamt 4 Wochen bundesweit gelten. Die neuen Richtlinien haben wir in einer Übersicht zusammengefasst! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen. Beachten Sie auch die aktuellen Richtlinien des Landes NRW.

“Oberstes Ziel in Köln ist derzeit den Antieg der Infektionen zum Stillstand zu bringen”, so Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. In Köln gelten aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der Inzidenzzahl von 150,6 (Stand: 25.11.2020) folgende Zusatz-Regelungen, welche als gültige Allgemeinverfügung erlassen werden:

Gastronomie

  • Schank- und Speisenwirtschaften (Restaurants, Bars, Kneipen, Imbisse und ähnliche Einrichtungen) haben geschlossen.
  • Erlaubt bleibt die Abholung und Lieferung von Speisen (“Außer-Haus-Verkauf”).
  • Betriebskantinen bleiben unter Hygieneauflagen geöffnet.

Personenbegrenzungen für Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen und Versammlungen (die lt. Coronaschutz-Verordnung noch erlaubt sind)) sind innen und außen max. 100 Personen zulässig; es sei denn, die Stadt Köln lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.

  • Private Feiern und Feste außerhalb des eigenen Wohnraums werden auf max. 10 Personen begrenzt.
  • Von privaten Feiern in der eigenen Wohnung rät die Stadt Köln auf Grund des aktuellen Infektionsgeschehens dringend ab. Als Richtwert für solche Zusammentreffen in den eigenen vier Wänden gibt die Stadt Köln max. 10 Personen an.
  • Empfänge im Rathaus finden ab sofort nur noch mit max. 10 Gästen statt.

Die Anforderungen und Beschränkungen im Einzelfall, insbesondere das Erfordernis von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten, bleiben hiervon jeweils unberührt.

Ausweitung Quarantäne-Pflicht

ACHTUNG: Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Freitag, 20.11.2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für NRW außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet.  

Das Gericht stellt das System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten in Frage. Die Richterinnen und Richter sind der Auffassung, dass eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Derzeit erfolgt eine Einordnung als Risikogebiet durch das RKI unabhängig von einem Vergleich mit der jeweiligen Infektionslage in Deutschland.

Personen, die – z.B. durch Mitteilung eines Labors oder einer ärztlichen Praxis – Kenntnis davon haben, dass sie positiv getestet sind, müssen sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in Quarantäne begeben. Damit wird die bestehende Regelung ergänzt, dass sich symptomatische Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen, in häusliche Quarantäne zu begeben haben und die Wohnung (alternativ das Krankenhaus, eine andere Einrichtung oder sonstige Unterkunft) so lange nicht verlassen und keinen Besuch empfangen dürfen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Aufgrund des hohen Corona-Fallaufkommens kann es etwas dauern, bis Infizierte kontaktiert werden. Kölner, die über ein positives Corona-Testergebnis verfügen, können sich auf dieser Seite über die weiteren Schritte informieren.

Das Gesundheitsamt kann per Einzel- oder Allgemeinverfügung eine Quarantäne anordnen. Symptomatische Personen, die sich auf das Corona-Virus testen lassen, müssen sich in häusliche Quarantäne begeben und dürfen die Wohnung (alternativ das Krankenhaus, eine andere Einrichtung oder sonstige Unterkunft) so lange nicht verlassen und keinen Besuch empfangen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Zusammentreffen von Gruppen im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum dürfen nur noch Personen aus max. 2 Haushalten zusammentreffen. Aus den 2 Haushalten dürfen insgesamt max. 10 Personen zusammenkommen. Das heißt, das Einkaufen oder Spazieren mit mehreren Freunden und Bekannten ist nur noch erlaubt, wenn es sich um max. 2 Hausstände handelt. Eine generelle Ausnahme für Familien und Verwandte gibt es nicht.

Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit nichts anderes bestimmt ist oder die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht  möglich ist. Im öffentlichen Raum ist ein Zusammentreffen von Personen nur zulässig, wenn nach den nachfolgenden Regelungen der Mindestabstand unterschritten werden darf oder wenn das Zusammentreffen nach anderen Vorschriften dieser Verordnung unter Wahrung des Mindestabstands ausdrücklich zulässig ist.

Der Mindestabstand darf unterschritten werden:

  1. beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen mit max. insgesamt 10 Personen,
  2. wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus
    betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist,
  3. bei der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, der Kindestagespflege und heilpädagogischen Einrichtungen sowie bei Angeboten der Kinderbetreuung in besonderen Fällen nach Maßgabe der Coronabetreuungs-Verordnung,
  4. in Schulklassen, Kursen und festen Gruppen der Ganztagsbetreuung in öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW einschließlich schulischer Veranstaltungen außerhalb der Schulgebäude nach der Coronabetreuungs-Verordnung,
  5. bei Bildungsveranstaltungen nach § 6 und § 7, bei Veranstaltungen und Versammlungen nach der Coronschutz-Verordnung § 13 Absatz 2 Nummer 2 sowie bei Sitzungen nach § 13 Absatz 2 Nummer 3 für fest zugeteilte Sitzplätze, wenn die Raumgröße eine andere Anordnung der Sitzplätze nicht zulässt,
  6. durch Kinder bei der Nutzung von Spielplätzen im Freien,
  7. bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen,
  8. in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz,
  9. bei zwingenden Zusammenkünften zur Berufsausübung,
  10. bei nach der Coronaschutz-Verordnung zulässigen Veranstaltungen zur Jagdausübung bezogen auf feste und namentlich dokumentierte Gruppen von jeweils höchstens 5 Personen innerhalb der Gesamtgruppe der Teilnehmer,
  11. zwischen nahen Angehörigen bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen sowie Zusammenkünften unmittelbar vor dem Trauungsort.

Soweit dies zur bestimmungsgemäßen Nutzung von nach der Coronaschutz-Verordnung zugelassenen Einrichtungen und Angeboten erforderlich ist, kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn zur vollständigen Verhinderung von Tröpfcheninfektionen geeignete Schutzmaßnahmen (bauliche Abtrennung, durch Glas, Plexiglas oder ähnliches) vorhanden sind oder die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske besteht. Dasselbe gilt für Ausbildungstätigkeiten oder Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (körpernahe Ausbildungen und Dienstleistungen). Abweichend müssen Personen, die Blasinstrumente spielen oder singen, einen Mindestabstand von 2 Metern untereinander und zu anderen Personen einhalten.

Alkohol-Konsumverbot

Täglich von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist es verboten, im öffentlichen Raum alkoholische Getränke zu konsumieren.

Verkaufsverbot von Alkohol

Täglich von 22 Uhr bis 6 Uhr gilt im gesamten Kölner Stadtgebiet ein Verkaufsverbot von Alkohol sowie zusätzlich an Wochenenden (ab Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr) in den folgenden Bereichen:

  • Kölner Altstadt,
  • Stadtgarten und Umgebung,
  • Brüsseler Platz und Umgebungsstraßen,
  • Schaafenstraße und Umgebung,
  • Zülpicher Viertel,
  • Rheinboulevard und die
  • Rheinpromenade rechtsrheinisch.

Schutzmasken-Pflicht

Es gilt eine Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske im öffentlichen Raum, vor allem überall dort, wo sich viele Menschen begegnen und ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Sogenannte Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde (-visiere) oder Face-Shields und weitmaschige Textilien erfüllen diese Anforderungen nicht.

Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gilt nicht für Radfahrer und Sporttreibende sowie Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Schutzmaske tragen können. Die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzuzeigen ist. In Köln gilt zuätzlich: Soweit bei einer Person eine medizinische Einschränkung vor­liegt, die in einem ärztlichen Zeugnis (Attest) bestätigt wird, muss in diesem Attest eine Schutzmaßnahme festgelegt wer­den, die zumutbar ist und deren Schutzwirkung gegenüber Dritten einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung möglichst nahe kommt.

Ab sofort muss in folgenden Bereichen von 10 Uhr bis 22 Uhr eine Schutzmaske getragen werden (sofern geöffnet):

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in der Kölner Altstadt,
  • auf den Kölner Ringen,
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke,
  • am Rheinboulevard und Rheinpromenade rechtsrheinisch,
  • in den Einkaufsstraßen, d. h. den Straßen, die durch eine Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften geprägt sind, die nicht allein den örtlichen Bedarf decken, dies sind:

In diesen Einkaufsstraßen / Zonen muss eine Schutzmaske getragen werden

  • Aachener Straße
    vom Habsburgerring bis Haus-Nr. 76 bzw. 61 sowie von Haus-Nr. 390 bis Haus-Nr. 456 bzw. von Haus-Nr. 497 bis Haus-Nr. 567
  • Alteburger Wall
  • Bahnhofstraße (Porz)
    von Haus-Nr. 47 bis Ecke Hauptstraße bzw. von Haus-Nr. 58 bis Ecke Hauptstr.
  • Bonner Straße
    von Haus-Nr. 2 bis Ecke Bonner Wall bzw. von Haus-Nr. 1 bis Ecke
  • Breite Straße
    von Ecke Tunisstraße bis Ecke Sankt-Apern-Str. einschl. Willy-Millowitsch-Platz und Hanns-Hartmann-Platz
  • Brüsseler Straße
    von Ecke Aachener Str. bis zur Ecke Venloer Str.
  • Chlodwigplatz
    von Haus-Nr. 1 bis zur Severinstorburg bzw. von Haus-Nr. 2 bis zur Severinstorburg
  • Dellbrücker Hauptstraße
    von Ecke Thurner Str. bis Haus-Nr. 140 bzw. von Haus-Nr. 61 bis Ecke Bergisch Gladbacher Str. 1006
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
    von der Universitätsstr. bis zum Gürtel
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Hauptstraße (Rodenkirchen)
    von Haus-Nr. 1 bis zur Ecke Walther-Rathenau-Str. bzw. von Haus-Nr. 2 bis Haus-Nr. 128
  • Höninger Weg
    von Haus-Nr. 134 bis Haus-Nr. 220 bzw. von Haus-Nr. 145 bis Haus-Nr. 257
  • Kalker Hauptstraße
    von Haus-Nr. 51 bis Haus-Nr. 273 bzw. von Haus-Nr. 62 bis Haus-Nr. 244
  • Keupstraße
    von Haus-Nr. 32 bis Ecke Bergisch Gladbacher Str. Haus-Nr. 95 bzw. von Ecke Schanzenstr. Haus-Nr. 1 bis Keupstr. Haus-Nr. 123
  • Maastrichter Straße
    von Ecke Hohenzollernring bis Ecke Brüsseler Platz
  • Mittelstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
    vom Ebertplatz bis Weißenburgstr. sowie von Haus-Nr. 177 bis Haus-Nr. 457 bzw. von Haus-Nr. 184 bis Haus-Nr. 450
  • Severinstraße
    von Haus-Nr. 1 bis Haus-Nr. 193 bzw. von Haus-Nr. 2 bis Ecke Spielmannsgasse
  • Sülzburgstraße
    von Luxemburger Str. bis Berrenrather Str.
  • Venloer Straße
    von Haus-Nr. 1 bis einschl. kompletter Hans-Böckler-Platz sowie von der Inneren Kanalstr. bis zur Heliosstr.
  • Weidengasse
  • Wiener Platz
  • Zülpicher Platz
  • Zülpicher Straße
    von Haus-Nr. 1 bis Haus-Nr. 51 bzw. von Haus-Nr. 2 bis Haus-Nr. 70

Die Schutzmasken-Pflicht gilt zudem (sofern geöffnet):

  • auf Märkten (z.B. Wochenmarkt, Trödel- oderFlohmarkt) – auch zwischen den Marktgängen,
  • in Hochschulen, bei außerschulischen Bildungsveranstaltungen, in Bibliotheken, bei außerschulischen Bildungsangeboten, bei Kulturveranstaltungen,
  • in Köln gilt zudem, dass Schüler und Lehrer im Umkreis ihrer Schule mit einem Radius von 150 Meter eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen,
  • bei Sportveranstaltungen (Zuschauer), bei sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen innerhalb geschlossener Räume stets – vor allem auch am Sitzplatz,
  • beim Besuch von Freizeitparks und Spielplätzen,
  • in öffentlichen Freizeit-Einrichtungen (wie z. B. Zoologische Gärten, Tierparks, Botanische Gärten, Garten- und Landschaftsparks),
  • auf Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen sowie ähnlichen Einrichtungen und
  • bei Versammlungen zur Religionsausübung. Das gemeinsame Singen ist verboten; das Vorsingen ist erlaubt.
  • für Besucher von Patienten im Krankenhaus, Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen oder Personen in ähnlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die einer vulnerablen Gruppe angehören, sind verpflichtet Schutzmasken zu tragen, die mindestens FFP1-Standard entsprechen.

Einzelhandel

Die Anzahl von gleichzeitig in einem Geschäftslokal anwesenden Kunden darf 1 Person pro 10 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Kontaktsport mit höchstens 30 Personen

Kontaktsport darf nur in einer Gruppe von max. 30 Personen ausgeübt werden.

Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche

Die Größe der Bezugsgruppen nach X Nr. 5 der Anlage zur CoronaSchVO betreffend Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche wird auf max. 10 Personen festgelegt.

ACHTUNG: Die deutsche Bundesregierung hat neue Maßnahmen und strengere Regeln beschlossen, die ab dem 02.11.2020 für insgesamt 4 Wochen bundesweit gelten. Die neuen Richtlinien haben wir in einer Übersicht zusammengefasst! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen. Beachten Sie auch die aktuellen Richtlinien des Landes NRW.

Bereits bestehende Sonder-Regelungen in Köln

ACHTUNG: Die deutsche Bundesregierung hat neue Maßnahmen und strengere Regeln beschlossen, die ab dem 02.11.2020 für insgesamt 4 Wochen bundesweit gelten. Die neuen Richtlinien haben wir hier in einer Übersicht zusammengefasst! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen. Beachten Sie auch die aktuellen Richtlinien des Landes NRW.

Der Krisenstab hatte bereits beschlossen, dass ab einer Inzidenzzahl von 35 bei dem Besuch von Veranstaltungen im Innenraum (Konzerte, Kino, kulturelle Veranstaltungen usw.) auch am Sitzplatz eine Schutzmaske getragen werden muss.

Aufgrund einer 7-Tages-Inzidenz von über 35 hat sich die Stadt Köln mit dem Landeszentrum Gesundheit und der Bezirksregierung zudem auf folgende zusätzliche Maßnahmen verständigt, die bereits seit 1. Oktober 2020 in Kraft sind – und ggf. durch die o.g. weiteren Beschränkungen aktualisiert sind:

  • Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter aus herausragenden privaten Anlässen wie z.B. Hochzeiten und Jubiläen dürfen mit max. 50 Personen stattfinden.
  • Bundesweite Teamsport-Veranstaltungen müssen ohne Zuschauer stattfinden, wenn am Tag vor der geplanten Veranstaltung die 7-Tagesinzidenzzahl 35 überschritten wurde.
  • Alle Veranstaltungen auf der Grundlage von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten gemäß § 2b CoronaSchVO sind auf max. 1.000 Personen zu beschränken.
  • Die Stadt appelliert an die Bürger, ein Zusammentreffen von mehr als 25 Personen im privaten Raum zu vermeiden.
  • Außerdem empfiehlt die Stadt Köln weiterhin das generelle Tragen einer Schutzmaske im öffentlichen Raum und in weiterführenden Schulen.
  • Der Krisenstab der Stadt Köln hat beschlossen, das Verweilverbot für den Bereich Brüsseler Platz bis 2. November 2020 zu verlängern. Das Verweilen ist täglich in der Zeit von 18 bis 6 Uhr untersagt. Ausgenommen von dem Verbot sind die  Außengastronomieflächen und der Kinderspielplatz.

Weitere Informationen für Veranstaltungen sind auf den städtischen Seiten abrufbar.

Maßnahmen, Regelungen, Verbote und Lockerungen

ACHTUNG: Die deutsche Bundesregierung hat neue Maßnahmen und strengere Regeln beschlossen, die ab 02.11.2020 für insgesamt 4 Wochen bundesweit gelten. Die neuen Richtlinien haben wir hier in einer Übersicht zusammengefasst! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen. Beachten Sie auch die aktuellen Richtlinien des Landes NRW.

Immer wieder werden weitere Lockerungen oder verschärfte Maßnahmen der aktuellen Coronaschutz-Verordnung beschlossen. Damit Sie den Überblick behalten, hat CityNEWS hier eine Übersicht zu den aktuellen Lockerungen und neuen Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dazu kommen die gesonderten Maßnahmen, die der Kölner Krisenstab, wegen der steigenden Infektionszahlen festgelegt hat. Diese finden Sie im oberen Abschnitt dieses Beitrags!

Seit 27.04.2020 gilt in Köln eine Maskenpflicht u.a. für Behördengänge, beim Einkaufen, bei der Nutzung von Bus und Bahn sowie in den Schulen. Besucher in Seniorenheimen oder Krankenhäusern sind verpflichtet Schutzmasken zu tragen, die mindestens FFP1-Standard entsprechen.

Hier haben wir weitere Infos dazu für Sie in einer Übersicht zusamengefasst. Das Fehlen eines entsprechenden Mund-Nase-Schutzes wird in Köln von den Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro geahndet.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen hat der Krisenstab beschlossen, eine Empfehlung auszusprechen, im öffentlichen Raum, insbesondere in Fußgängerzonen und an Orten, wo viele Menschen aufeinandertreffen, darunter in Wartschlangen vor Gaststätten oder dem Einzelhandel, eine Schutzmaske zu tragen.

Das Gesundheitsamt appelliert an alle Kölner, Menschenansammlungen – sowohl im Freien, als auch im privaten Bereich – zu meiden. Ältere Menschen gehören zur besonders schützenswerten Bevölkerungsgruppe, daher sollten sie derzeit auch von nahestehenden Menschen nicht besucht werden. Um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen hat das Land NRW und die Stadt Köln zahlreiche Maßnahmen angeordnet.

Regelungen für Reiserückkehrer, Tests und Quarantäne

Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer oder sofortiger Test copyright: Envato / stevanovicigora
Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer oder sofortiger Test
copyright: Envato / stevanovicigora

ACHTUNG: Die deutsche Bundesregierung hat neue Maßnahmen und strengere Regeln beschlossen, die ab dem 02.11.2020 für insgesamt 4 Wochen bundesweit gelten. Die neuen Richtlinien haben wir hier in einer Übersicht zusammengefasst! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen. Beachten Sie auch die aktuellen Richtlinien des Landes NRW.

Aktualisiert am 21.11.2020: Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Freitag, 20.11.2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für Nordrhein-Westfalen außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet.  

Das Gericht stellt das System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten in Frage. Die Richterinnen und Richter sind der Auffassung, dass eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Derzeit erfolgt eine Einordnung als Risikogebiet durch das RKI unabhängig von einem Vergleich mit der jeweiligen Infektionslage in Deutschland.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Coronavirus-Verlauf im Live-Ticker (25.11.2020)

Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen. Beachten Sie auch die aktuellen Richtlinien des Landes NRW.

Stadt Köln bereitet sich auf Beginn der Impfungen vor

Die Stadt Köln bereitet sich darauf vor, Impfungen gegen das Coronavirus anbieten zu können, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Noch offen ist, wann dies sein wird und welchen Impfstoff das Land der Stadt Köln zuweisen wird. Die verschiedenen Impfstoffe und Impfverfahren stellen hohe Anforderungen an die Logistik.

Die Nachfrage wird das Angebot an verfügbarem Impfstoff zunächst überschreiten. Die Impfstrategie von Bund und Land sieht vor, dass der Impfstoff nach Einwohnerzahl an mehreren aufeinanderfolgenden Tranchen zugewiesen und zunächst ausgewählten Zielgruppen angeboten wird. Nach Vorgaben des Bundes sollen zunächst den vulnerablen Personengruppen in zentralen Einrichtungen, dem Personal des Gesundheitssystems sowie Mitarbeiter kritischer Infrastrukturen der Pandemiebewältigung und in systemrelevanten Bereichen Impfungen angeboten werden.

Die Stadt Köln plant, die rund 11.000 Bewohner in den 146 Senioreneinrichtungen und Pflegeeinrichtungen in Köln durch mobile Teams impfen zu lassen. Medizinisches Personal soll die Impfungen eigenständig durchführen, zudem sollen in den bestehenden Testzentren Impfungen durchgeführt werden. Darüber hinaus wird es mindestens ein Impfzentrum in Köln geben. In der nächsten Impfphase sollen dann vor allem die niedergelassenen Ärzte Impfungen für alle übrigen Bürger anbieten.

Mehr als eine halbe Million Corona-Tests in Köln

Vom 25.02. bis 21.11.2020 wurden von den Kölnern 508.121 Abstriche genommen, davon 3,26 Prozent mit positivem Ergebnis auf das Coronavirus. In den letzten sieben Tagen waren durchschnittlich 9,35 Prozent aller Befunde positiv.

Gericht hebt Corona-Einreiseverordung auf

Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am 20.11.2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung in NRW außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet. Weitere Infos unter: www.mags.nrw

Kontroll-Einsätze am Kölner Hauptbahnhof

Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Sicherheit der Deutschen Bahn AG und des Ordnungsdienstes der Stadt Köln haben am Dienstag und Mittwoch (17. und 18.11.2020) im Kölner Hauptbahnhof, im Umfeld und auf den Bahnsteigen die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW und der Allgemeinverfügungen der Stadt Köln kontrolliert. Die Mitarbeiter stellten 87 Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung fest. In 83 Fällen trafen die Einsatzkräfte Personen in den öffentlichen Bereichen des Bahnhofs und auf Bahnsteigen an, die eine Schutzmaske nicht oder nicht korrekt trugen. Entsprechende Bußgeldverfahren werden eingeleitet, den Betroffenen droht jeweils ein Bußgeld von 150 Euro. In 4 Fällen wurden Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung in Geschäften im Bahnhof oder in der am Bahnhofsvorplatz beginnenden Fußgängerzone angetroffen. Diese 3 Personen nahmen ein Verwarngeld von je 50 Euro an. 

Ferner dokumentierten die Ermittler 20 Verstöße gegen das aktuell geltende Ansammlungsverbot und Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Auch hierzu wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. In diesem Fall droht den Betroffenen ein Bußgeld von je 250 Euro. Außerdem verstießen 2 Personen gegen die 50-Meter-Verzehr-Regel beim Außerhaus-Kauf in Geschäften im Bahnhof.

Die gemeinsamen Kontrollen werden bereits am Dienstag, 24.11.2020 fortgesetzt beim NRW-weiten gemeinsamen Kontrolltag im Schienenpersonennahverkehr. An diesem Tag wird an verschiedenen Kölner Bahnhöfen und in den Zügen die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert.

Portal für Index- und Kontaktpersonen-Management

Am Montag, 09.11.2020, hat die Stadt Köln ein neues Portal freigeschaltet, in dem positiv Getestete ihre Kontaktpersonen selbständig erfassen können. Bislang übernehmen diese zeitaufwändige Aufgabe Mitarbeitende des Index- und Kontaktpersonenmanagements. Der Prozess läuft nun wie folgt ab: Ein Test (Abstrich) wird durchgeführt, der Getestete (mit Symptomen) muss sich gemäß Allgemeinverfügung isolieren, bis er vom Labor ein Ergebnis bekommen hat. Bei einem negativen Ergebnis erfolgt keine Quarantäne. Ist das Ergebnis positiv, erhält auch das Gesundheitsamt den Befund vom Labor und kontaktiert den Indexfall zeitnah. Durch eine Allgemeinverfügung hat die Stadt Köln geregelt, dass der positiv Getestete unter Quarantäne steht, ohne dass das Gesundheitsamt dies per Einzelverfügung anordnen muss. Das Gesundheitsamt kontaktiert den Index zeitnah, um seine Daten zu erfassen und ihm zu erklären, wer relevante Kontaktpersonen sind, die er erfassen soll.

Mit Anlage des Indexfalls im Digitalen Kontaktmanagement-System erhält der Index eine SMS und eine Mail, in der ein Link zur Anmeldung bzw. ersten Passwortvergabe am Portal enthalten ist. Unter “Meine Kontakte bearbeiten” erfasst der positiv Getestete seine Kontaktpersonen. Diese Daten werden – nach einer kurzen Überprüfung durch die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes, ob sie als plausibel eingeschätzt werden – in das Digitale Kontaktmanagement-System übernommen, mit dem Index verknüpft und es wird automatisch errechnet, welche Kontaktpersonen – maßgeblich ist das Datum des letzten Kontakts – unter Quarantäne gestellt werden müssen. Sie erhalten dann eine Quarantäneverfügung.

Anpassungen der Regelungen in Köln

Die Stadt Köln hat einige Anpassungen an den bereits bestehenden Reglungen, die aktuell gelten, vorgenommen. So wurde das Alkoholverkaufs von 23 Uhr auf ab sofort 22 Uhr vorverlegt. Ebenso sind die Quarantäne- und Einreisebestimmungen angepasst worden. Eine genaue Übersicht finden Sie weiter oben in diesem Artikel.

Keine aktuellen Daten und Zahlen der Stadt Köln

Die Stadt Köln teilt am 06.11.2020 mit, dass aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung keine aktuellen Zahlen von Neuinfizierten und Verstorbenen vorliegen. Auch die Inzidenzzahl kann kurzfristig nicht ermittelt werden. Aktuelle Daten können voraussichtlich erst am 09.11.2020 veröffentlicht werden. Einzige Daten die mitgeteilt werden sind 261 Personen im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 74 Patienten auf der Intensivstation.

Einschränkungen für Besucher in Kölner Krankenhäusern

Ab sofort sind Patientenbesuche in den Krankenhäusern Holweide, Merheim und im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße nicht mehr gestattet. Ausnahmen sind für Besuche  auf der Palliativstation sowie bei lebensbedrohlich erkrankten Personen in Absprache mit dem jeweiligen Oberarzt möglich. Im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße darf – wie bisher – nach Absprache eine definierte Bezugsperson das Kind während der Behandlung begleiten. Bei neugeborenen, frühgeborenen und schwerstkranken Kindern sind Ausnahmen möglich. In der Geburtsklinik im Krankenhaus Holweide sind werdende Väter im Kreißsaal während der Geburt zugelassen, Besuche auf der Wöchnerinnenstation sind nicht möglich.

Besucher, die für Patienten persönliche Dinge wie Kleidung oder Gegenstände von geringem Wert überbringen möchten, können diese zwischen 08:30 und 17:00 Uhr in der Empfangshalle in den Krankenhäusern Holweide oder Merheim abgeben. Die Übergabe wird entsprechend dokumentiert und die persönlichen Utensilien werden dann durch den hausinternen Dienst an die Patienten überbracht.

Zeitlicher Ablauf der Corona-Lage in Köln

Neue Coronaschutz-Verordnung und Lockdown light

Seit dem 02.11.2020 ist die neue Coronaschutz-Verordnung und damit auch der sogenannte Lockdown light in Kraft getreten. Alle ab sofort geltenden Regeln und Maßnahmen haben wir für Sie hier in einer Übersicht zusammengestellt.

Keine Weihnachtsmärkte in Köln

Der Kölner Krisenstab hat über die Weihnachtsmärkte beraten. Der Bund und das Land NRW hat mit dem Lockdown Light für November Klarheit geschaffen. Weihnachtsmärkte und auch das gesellige Zusammensein am Glühweinstand sind bis 30.11.2020 nicht möglich. Der Krisenstab hat entschieden, dass aus heutiger Sicht Weihnachtsmärkte auch im Dezember nicht realistisch sein werden.  Die Veranstalter werden durch die Stadt Köln entsprechend informiert. Ob im Dezember einzelne Stände vor Gaststätten oder Kirchengemeinden möglich sein werden, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Infektionslage und den rechtlichen Regelungen auf Bundes- und Landesebene ab.

Kölner Ordnungsamt und Polizei im Dauereinsatz

Auch an diesem Wochenende (06.11. – 08.11.2020) sind Mitarbeitr des Kölner Ordnungsdienstes unterstützt von Kräften der Polizei Köln im Einsatz, um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen durchzusetzen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag verhängte das Ordnungsamt 58 Verwarngelder zu je 50 Euro wegen fehlender Schutzmaske und leitete gegen 68 Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubter Ansammlungen ein. Ihnen droht nun je ein Bußgeld von 200 Euro.

Der Betreiber einer Shisha-Bar in Köln-Ehrenfeld muss mit einem Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro rechnen wegen der gegen die Coronaschutz-Verordnung verstoßenden Öffnung seines Betriebs. Bei einer Schwerpunktaktion auf der Hohe Straße am Samstagabend verhängten die Ordnungskräfte 36 Verwarngelder wegen fehlender Mund-Nasen-Bedeckung und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, weil ein Verwarngeld wegen fehlender Schutzmaske abgelehnt wurde.

Kölner Schulen erhalten CO2-Messgeräte

Die 260 Kölner Schulen erhalten innerhalb der nächsten drei Wochen sukzessive CO2-Messgeräte. Die Geräte messen den CO2-Gehalt der Raumluft. Dieser ist ein Indiz für die Aerosol-Last der Umgebungsluft, die bis zu einem Wert von 1000 ppm (Parts pro Million) CO2 als unkritisch gilt. Wird dieser Wert überschritten, signalisiert eine rote Anzeige, dass der Raum stoßgelüftet werden muss. Die Schulen sollen die Geräte zunächst in verschiedenen Räumen testen, um so ein Gefühl dafür zu entwickeln, in welchen Zeitabschnitten gelüftet werden sollte. Dabei geht es stets um Stoßlüften, nicht um Dauerlüftung.

Die Erfahrungen wird die Verwaltung Ende November stichprobenartig bei den Schulen erfragen. Von dem Ergebnis hängt ab, ob und in welchem Umfang weitere Messgeräte beschafft werden. Die CO2-Messgeräte werden ihm Rahmens des COSCHUL-Konzepts der Stadt Köln getestet, das den Schul- und Kitabetriebe auch in Zeiten einer dynamischen Infektionsentwicklung sicherstellen soll.

Kölner Intensivstationen an ihren Grenzen

In Köln stehen nur noch ca. 10 Prozent verfügbare Intensivbetten-Kapazitäten zur Verfügung. Daher wurden die Krankenhäuser gebeten, wo möglich den Regelbetrieb herunterzufahren und Isolierstationen zur Verfügung zu stellen.

Ausweitung der Quarantäne-Pflicht

Personen, die sich auf das Coronavirus haben testen lassen, müssen sich, wenn sie Corona spezifische Symptome aufweisen, künftig in Quarantäne begeben, während sie auf das Ergebnis warten. Dies gilt – unabhängig von Symptomen – bislang schon für Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten.

Wer positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, ist schon jetzt verpflichtet, die häusliche Quarantäne weiterhin einzuhalten, auch ohne dass sich das Gesundheitsamt meldet. Aufgrund des hohen Corona-Fallaufkommens kann es etwas dauern, bis Infizierte kontaktiert werden. Kölner, die über ein positives Corona-Testergebnis verfügen, können sich auf dieser Seite über die weiteren Schritte informieren.

Wieder Schutzmaskenpflicht im Schulunterricht

Nach den Herbstferien gilt in NRW ab dem 26.10.2020 wieder eine Schutzmaskenpflicht auch im Schulunterricht ab der 5. Klasse. Diese Maßnahme soll bis mindestens zu den Weihnachtsferien in NRW gelten.

Kölner Kristenstab tagt öfters

Die Oberbürgermeisterin und Leiterin des Kölner Krisenstabes hat heute entschieden, dass dieser bis auf weiteres ab sofort drei Mal pro Woche tagt, und zwar immer montags, mittwochs und freitags. Außerdem werden ebenfalls bis auf weiteres Empfänge im Rathaus mit max. 10 Gästen durchgeführt. Laut aktueller Coronaschutz-Verordnung wären mehr Gäste möglich, aber das was im Privaten gilt, gilt nun auch im Rathaus.

Stadt Köln warnt ausdrücklich vor Lockdown

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker warnte auf einer Pressekonferenz am 23.10.2020 ausdrücklich die Kölner Einwohner vor einem anstehenden Lockdown. Kölns Stadtoberhaupt sagte: “Die Lage in Köln ist ernst! Wir verzeichnen starke Anstiege in allen Bereichen. Zwar haben wir mit einem Anstieg zur Herbstzeit gerechnet und sind entsprechend vorbereitet. Aber jede Vorbereitung hat ihre Grenzen. Es ist nun 5 vor 12 – und die besten Regeln bringen nichts, wenn sich manche an diese nicht halten. Die Kölner haben es nun selbst in der Hand, ob ein Lock-Down kommt oder nicht. Die Geschwinidgkeit des Anstieges der Neuinfektionen stellt uns vor große Herausforderungen. Wir haben nicht mehr viele Möglichkeiten – es muss jetzt funktionieren und wir können die aktuelle Situation nur noch gemeinsam in den Griff bekommen.”

Laut der Stadt Köln lassen sich mittlerweile nicht mehr alle Infektionsketten komplett nachvollziehen. Vor allem liegen die Infektionsherde im privaten Bereichen und die Stadt Köln appeliert erneut an die Bevölkerung soziale Kontakte, vor allem auch im familären Umfeld, deutlich zu beschränken. Köln hat mit Stand vom 30.10.2020 einen Inzidenzwert von 202,6 und zählt damit als Corona-Risikogebiet

Keine aktuellen Zahlen: Technikprobleme bei der Stadt Köln

Die Stadt Köln teilt am Montag (19.10.2020) mit: Wegen technischer Schwierigkeiten konnten die aktuellen Kölner Coronavirus-Zahlen nicht in das Meldesystem des Landeszentrums Gesundheit übertragen werden. Dieses errechnet die aktuelle Inzidenzzahl und die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle. Aktuell liegen uns keine validierte Daten zum 19.10.2020 vor.

Land NRW will einheitlichere Richtlinien

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gab am Sonntag, 11.10.2020 auf einer Pressekonferenz bekannt, dass in NRW einheitlichere Regelungen im Bezug auf Richtlinien und Maßnahmen gelten sollen.

So soll die Zahl der Teilnehmer an privaten Feiern im öffentlichen Raum auf 50 Personen beschränkr sein. In den Städten, die den Schwellenwert von einer Inzidenzzahl von 50 überschreiten (so wie aktuell in Köln) sollen die Öffnungszeiten von Restaurants, Bars und Kneipen eingeschränkt werden. Die Stadt Köln bestätigte dies und gastronomische Betriebe müssen um 23 Uhr nachts bis 6 Uhr morgens schließen.

Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern im Freien und 250 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden verboten. Die Personenzahl im privaten Raum wird auf 25 reduziert und für private Feiern gilt mit der nächsten Coronaschutz-Verordnung ab dem 01.11.2020 landesweit eine Höchstgrenze von max. 50 Personen. Außerdem soll eine Maskenpflicht auch am Platz gelten.

Ab einem Inzidenzwert von 35 soll in betroffenen Kommunen zudem in Heimen “eine einmalige komplette Testung aller Bewohner und Mitarbeiter dieser Einrichtungen” erfolgen, so NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Kostenlose Corona-Tests in den Herbstferien

Laut verschiedenen Medienberichten soll die NRW-Landesregierung in den Herbstferien kostenlose Corona-Testmöglichkeiten für Deutschland-Reisende aus NRW-Risikogebieten ermöglichen. Das Gesundheitsministerium soll einen entsprechenden Erlass an die Kommunen versendet haben, so ein Sprecher des Ministeriums. Die Laborkosten werden aus dem Gesundheitsfonds des Bundes übernommen. Das Land NRW trägt die Abstrichkosten der Ärzte.

Stadt Köln reagiert auf steigende Infektionszahlen

Da sich in den letzten Tagen die Zahlen der neuen Infektionen und der 7-Tage-Inzidenz-Zahl immer weiter erhöht, tagt der Krisenstab der Stadt Köln zur aktuellen Corona-Lage. Für Freitag, 09.10.2020, hat die Stadt Köln eine Pressekonferenz angekündigt, auf der weitere Maßnahmen und Richtlinien zur Eindämmung des Coronavirus und Verhinderung eines Lock-Downs erwartet werden. Der aktuelle Inzidenzwert liegt bei 45,4.

Die Stadt hat bereits angekündigt, dass ab einem Grenzwert von 50 weitere Maßnahmen durchgesetzt werden müssen. Allein vom 07.10. auf den 08.10.2020 meldet die Stadt 104 Neuinfektionen und eine Gesamtzahl von 5.592 bestätigten Corona-Fällen in Köln. Insgesamt sind bisher 125 Menschen am Coronavirus in der Domstadt gestorben. Bereits jetzt gelten verschärfte Corona-Richtlinien, da ein erster Grenzwert von 35 Inzidenzfällen in den letzten 7 Tagen überschritten ist.

Planungen für Sessionseröffnung am 11.11.2020 in Köln

Auf Einladung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker tagte erneut der Runde Tisch zum Thema Karneval im Rathaus. Im Zentrum der Gespräche standen vor allem die aktuellen Planungen für die Sessionseröffnung am 11.11.2020. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn unterstrich erneut, dass es am 11.11. keine öffentlichen Veranstaltungen seitens des organisierten Karnevals geben wird. Kölns Oberbürgermeisterin Reker begrüßte diese Entscheidungen und machte für die Stadtverwaltung deutlich, dass es am 11.11. keine Party und keine Feiermöglichkeiten auf den Kölner Plätzen und Straßen geben wird.

Es werde sich am 11.11. nicht lohnen nach Köln zu kommen, so Reker. Daher sind seitens der Verwaltung derzeit keine Straßensperrungen geplant und es werden auch nicht wie in den Vorjahren öffentliche Toiletten zur Verfügung gestellt, da gar nicht erst der Raum für Ansammlungen geschaffen werden soll. Der 11.11. soll ein normaler Werktag sein, sind sich Festkomitee und Stadt Köln einig. Sollte es dennoch zu Ansammlungen kommen, werden diese von den Behörden konsequent aufgelöst. Bestehen bleibt am 11.11. aber das Glasverbot, um damit z.B. den privaten Transport von Glasflaschen unterbinden zu können.

Darüber hinaus wurden seitens der Verwaltung Gespräche mit Vertretern der Gastronomie an den bekannten Hot-Spots geführt mit dem Ziel, dass die Betriebe erst gar nicht öffnen oder an diesem Tag nur mit Reservierungen arbeiten. Die Gespräche dauern noch an, aber bisher verzeichnete die Stadt eine hohe Bereitschaft. Es ist daher davon auszugehen, dass viele Betriebe für Laufkundschaft am 11.11.2020 nicht zugänglich sind. Auch die Einzelhandelsbetriebe wie z.B. Kioske und Supermärkte wird die Verwaltung kurzfristig kontaktieren, um sie für eine Schließung oder einen Verzicht auf den Verkauf von Alkohol zu gewinnen.

Henriette Reker hat die Verwaltung darüber hinaus beauftragt, neben den freiwilligen Leistungen der Gastwirte auch weitere ordnungsbehördliche Maßnahmen zu prüfen. Dazu gehören unter Umständen Verweilverbote, Alkoholverkaufsverbot und Konsumverbote. Je nach Infektionslage schließt die Oberbürgermeisterin auch eine Sperrstunde nicht aus.

Geänderte Coronaschutz-Verordnung in Kraft

Ab dem 01.10.2020 tritt die aktualisierte Coronaschutz-Verordnung für NRW in Kraft. Änderungen gibt es in dieser Version – welche bis mindestens 31.10.2020 gültig ist – vor allem im Bezug zu Kontaktlisten in Gastro-Betrieben, privaten Feierlichkeiten, Öffnungszeiten an Sonntagen in der Adventszeit, Möglichkeiten zur Öffnung von Weihnachtsmärkten, Bußgeldern bei Verstößen sowie die Verlängerung der Maskenpflicht bis Ende Oktober.

Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Türkei in Köln

Das Fußball-Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei am 07.10.2020 im Kölner RheinEnergieSTADION kann wegen Überschreitung der 7-Tagesinzidenzzahl von 35 nur mit max. 300 Zuschauern stattfinden. Ebenso wie bei den Heimspielen des 1. FC Köln gilt auch hier die Rechtsauffassung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) als oberste Fachaufsicht. Nach der geltenden Regelung in NRW ist das Länderspiel mit max. 300 Zuschauern ohne Genehmigung zulässig. Notwendig sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, und zur Rückverfolgbarkeit.

Oberbürgermeisterin appelliert an Kölner

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker appelliert an die Einwohner der Domstadt: “Wir treten in eine ernste Phase ein. Diese Phase müssen wir jetzt mit großer Disziplin bewältigen. Ich appelliere erneut an die Vernunft der Kölner, sich konsequent an die Abstands-und Hygieneregeln zu halten. Bitte verhalten Sie sich respektvoll, insbesondere gegenüber älteren Menschen und Vorerkrankten. Uns allen verlangen diese Regeln viel ab. Aber es wird sich lohnen, wenn wir dadurch auch wieder zu einem normalen Leben zurückfinden können.”

Reker offen für Corona-Ampel

Zur Einführung einer möglichen Corona-Ampel, die festlegen würde, auf welche Maßzahlen es ankommt und welche Auflagen beim Überschreiten bestimmter Schwellenwerte gelten, äußerte sich Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einer Sitzung des Krisenstabes. So hält die wiedergewählte Kölner Oberbürgermeisterin die Idee für richtig und sie meint, dass eine solche Ampel viel dazu beitragen kann, dass die Akzeptanz für Maßnahmen und Einschränkungen in den kommenden Herbst-Monaten nicht verloren geht.

Reker sagte: “Ich spreche mich deshalb für eine mehrdimensionale Ampel aus, die neben den bloßen Infektionen auch weitere Indikatoren berücksichtigen soll. Etwa die Auslastung der Intensivbetten, die Rückverfolgung von Infektionen oder beispielsweise der Anteil der positiven Ergebnisse bei den Tests. Die Ampel muss für die Bürger nachvollziehbar sein, das ist die Voraussetzung für ihren Erfolg.”

OB-Stichwahl: Auch im Wahllokal gelten die Corona-Regeln

Am Sonntag (27.09.2020) wird bei der OB-Stichwahl in Köln das zukünftige Stadtoberhaupt der Rheinmetropole gewählt. Die Stadt weist darauf hin, dass auch bei der Oberbürgermeister-Stichwahl die Coronaschutz-Regeln gelten. Bei CityNEWS können Sie am Abend die Auszählung, Hochrechnungen, Prognosen und das Ergebnis zur OB-Stichwahl inklusive eines kostenlosen Livestreams verfolgen.

Stadt zieht Bilanz zur Coronaschutz-Verordnung

Die Stadt Köln hat eine Zwischenbilanz zu Verstößen, Bußgelder und Anzeigen im Bezug zur Coronaschutz-Verordnung gezogen. So sind bisher 847 Versöße gegen die Schutzmasken-Pflicht gezählt worden und mehr als 55 Strafanzeigen gestellt worden. Die Stadt Köln hat zudem Bußgelder in Höhe von 428.117 Euro verhängt. Die komplette Übersicht mit allen Daten und Zahlen finden Sie hier bei CityNEWS.

Aktuelle Meldungen der Stadt Köln

Seit dem 25.02.2020 wurden in Köln bis einschließlich 24.09.2020 insgesamt 306.337 Coronavirus-Tests durchgeführt. Davon waren 4.936 mit positivem Befund (1,61 Prozent).

Rund ein Viertel der aktuell Infizierten sind Reiserückkehrer, vornehmlich aus den Niederlanden, der Türkei, Spanien und Frankreich. Zudem stellt das Gesundheitsamt fest, dass Kontaktpersonen häufiger als in der Vergangenheit zu Indexfällen, also positiv Getesteten, werden. Kleinere Infektionsausbrüche gab es innerhalb mehrerer größerer Familien, bei privaten Feiern sowie im sportlichen Bereich.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont: “Ich appelliere erneut an die Vernunft der Kölnerinnen und Kölner, sich konsequent an die Schutz- und Hygieneregeln zu halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen! Bitte verhalten Sie sich respektvoll, insbesondere gegenüber älteren Menschen, Vorerkrankten und Menschen mit Behinderung. Bitte beachten Sie auch bei privaten Feiern und bei Kontaktsportarten unbedingt die Abstands- und Hygieneregeln!”

Das Landeszentrum Gesundheit hat alle Veranstaltungen in Köln, die für das Wochenende (25.09. – 27.09.2020) beantragt wurden, mit dem Vorbehalt des Widerrufs bei einem Ansteigen der Infektionszahlen und unter Einhaltung des Hygienekonzepts genehmigt.

Krisenstab: Köln ist auf die steigenden Coronavirus-Zahlen vorbereitet

Der Krisenstab in Köln hat am 22.09.2020 eine Reihe von Einschränkungen beschlossen, die gelten sollen, falls die Inzidenzzahl an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt. Dann wäre z.B. das Tragen einer Schutzmaske beim Besuch von Kulturveranstaltungen verpflichtend und private Feiern aus herausragendem Anlass dürften nur noch mit maximal 75 Personen (bisher 150) stattfinden.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: “Ob Einschränkungen nötig werden, haben die Kölner durch ihr Verhalten selbst in der Hand. Sollten die Infektionszahlen steigen, werden wir nicht darum herum kommen, auf nach dem Lockdown wieder liebgewonnene Freiheiten erneut zu verzichten. Ich appelliere an die Vernunft der Köln, sich wieder konsequenter an die Schutz- und Hygieneregeln zu halten!”

Ordnungsamt der Stadt Köln verstärkt Kontrollen

Das Kölner Ordnungsamt wird verstärkt die Einhaltung der nach wie vor geltenden Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum kontrollieren. Um angesichts der dynamischen Lage noch besser auf die Bedürfnisse von Veranstaltern eingehen zu können, hat der Krisenstab die Einrichtung einer “Steuerungsgruppe Veranstaltungen” unter der Leitung von Kölns Gesundheitsdezernent Dr. Harald Rau beschlossen. Sie soll Empfehlungen und Regeln für Veranstalter laufend aktualisieren und diese bei der Erarbeitung von Infektionsschutzkonzepten beraten.

Für den Fall, dass die Stadt Köln wegen steigender Infektionszahlen eine Genehmigung für eine Veranstaltung widerrufen muss, soll der Veranstalter darüber grundsätzlich 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn informiert werden. Zudem hat der Krisenstab seine Empfehlung bekräftigt, im öffentlichen Raum, insbesondere in Fußgängerzonen und an Orten, wo viele Menschen aufeinandertreffen, darunter in Wartschlangen vor Gaststätten oder dem Einzelhandel, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Karneval in Köln soll nur sehr eingeschränkt stattfinden

Bei einem Treffen von Vertretern der vier Karnevalshochburgen in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln wurde festgehalten, dass gesellige Veranstaltungen wie Karnevalsbälle, Partyformate und Sitzungen ohne Beachtung der Abstandsgebote für kommende Session nicht in Betracht kommen. Schon jetzt verbietet die aktuelle Corona-Schutzverordnung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur bei herausragendem Anlass mit einer festen Personenobergrenze zu. Dies wird sich nach Ansicht der Landesregierung NRW und der Karnevalisten absehbar bis Ende Februar 2021 nicht verändern.

Auch Karnevalsumzüge werden nach Ansicht der Vertreter in der kommenden Session in ihrer üblichen Form nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung entsprechen und werden sich dadurch zumindest drastisch von den Vorjahren unterscheiden oder gar nicht genehmigungsfähig sein. Auch ein klares Signal an den unorganisierten Karneval auf der Straße gab es seitens der NRW-Landesregierung. Sie empfiehlt den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden zur Sesisonseröffnung am 11.11. ein Alkohol- und gegebenenfalls ein Verweilverbot an Feier-Hot-Spots zu beschließen.

Dennoch soll auch in den Zeiten der Corona-Pandemie das Brauchtum gepflegt werden können, so die Vertreter. Dafür treten an die Stelle der bekannten Veranstaltungsformate karnevalistische Kulturveranstaltungen wie etwa Konzerte oder Besuchstermine des Dreigestirns in sozialen Einrichtungen. Damit soll der Weg frei sein für kleine, kreative Lösungen, die den Vorgaben der Coronaschutz-Verordnung und den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen.

Kölner Krisenstab gibt Empfehlungen an Bevölkerung

Angesichts der steigenden Infektionszahlen hat der Krisenstab beschlossen, eine Empfehlung auszusprechen, im öffentlichen Raum, insbesondere in Fußgängerzonen und an Orten, wo viele Menschen aufeinandertreffen, darunter in Wartschlangen vor Gaststätten oder dem Einzelhandel, eine Schutzmaske zu tragen. Angesichts der kühleren Witterung wird sich das gesellschaftliche Leben in den kommenden Wochen wieder vermehrt in Innenräume verlagern. Das Gesundheitsamt rät, Innenräume im Sinne des Infektionsschutzes über weit geöffnete Fenster regelmäßig für mindestens 15 Minuten zu lüften.

Neue Coronaschutz-Verordung

Die aktuelle Coronaschutz-Verordnung ist einer aktualisierten Fassung seit 16.09.2020 in Kraft. U.a. gibt es Lockerungen im Bereich Sport sowie einen Probebetrieb mit Fans in der Fußball-Bundesliga. Alle Infos und die aktuelle Verordnung finden Sie hier bei CityNEWS.

Coronavirus-Infektionen in Schulen und Kitas

Aktuell (Stand 04.09.2020) gibt es an 12 Kölner Schulen Indexfälle für 10 Schüler sowie 5 Mitarbeiter. Außerdem sind 3 Kölner Kitas betroffen, infiziert mit dem Coronavirus sind 3 Kinder und 1 Mitarbeiterin. Insgesamt 363 Kontaktpersonen stehen derzeit unter häuslicher Quarantäne. In Köln gibt es insgesamt 297 Schulen mit 152.049 Schülern, 685 Kitas mit 41.986 Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen bzw. Großtagespflegestellen, die 3.397 Kinder betreuen.

Aufenthaltsverbot für den Brüsseler Platz verlängert

Das Verweilverbot für den Bereich Brüsseler Platz wird bis einschließlich 04.10.2020 verlängert. Das Verweilen ist täglich in der Zeit von 18 Uhr bis 6 Uhr untersagt, ausgenommen von dem Verbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Kinderspielplatz.

Neues Coronavirus-Testzentrum am Kölner Hauptbahnhof

Am Mittwoch, 26.08.2020, hat das neue Coronavirus-Testzentrum, das die Stadt Köln am Kölner Hauptbahnhof errichtet hat, seinen Betrieb aufgenommen. Es ist täglich von 7 bis 23 Uhr geöffnet und bietet allen Reiserückkehrern (nicht nur Bahnreisenden) aus Risikogebieten und Nicht-Risikogebieten die Möglichkeit, sich innerhalb von 72 nach ihrer Einreise nach Deutschland kostenlos auf Covid-19 testen zu lassen. Es stehen je zwei Registrierungs- und Abstrich-Plätze zur Verfügung. Wird das Testangebot gut angenommen, ist eine bedarfsgerechte Ausweitung der vorgehaltenen Testkapazitäten kurzfristig möglich.

Bundeswehr unterstützt Stadt Köln

Ab sofort arbeiten die Stadt Köln und die Bundeswehr zusammen. Mehrere Teams des Sanitätsdienstes der Bundeswehr werden im Infektionsschutzzentrum am Neumarkt eingesetzt, um die Testkapazität zu erhöhen und die Wartezeiten zu verkürzen. Weitere Teams der Bundeswehr werden im Bereich der Infektionsketten-Nachverfolgung mitarbeiten.

Damit bietet die Stadt ein breites und vor allem niederschwelliges Testangebot und weitet dieses der Infektionslage entsprechend weiter aus. Das sind die Voraussetzungen, um mit der Pandemielage Schritt zu halten. Um uns diesen Vorsprung zu bewahren, ist es wichtig, bereits frühzeitig notwendige Kapazitäten zu erhöhen und für einen längeren Zeitraum sicherzustellen.

Coronavirus-Testangebot am Kölner Hauptbahnhof

Der Krisenstab der Stadt Köln hat die Einrichtung eines Coronavirus-Testzentrums am Kölner Hauptbahnhof beschlossen. Kölns Feuerwehrchef Dr. Christian Miller betont: “Wir wollen damit auch für Bahnreisende, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, ein niederschwelliges Testangebot schaffen. Damit verfolgen wir unsere risikobasierte Teststrategie weiter.” Die Test- und Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt unabhängig vom Verkehrsmittel.

Rund ein Drittel der aktuell infizierten Kölner sind Reiserückkehrer

Dazu stellt Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fest: “Die vielfach geäußerte Befürchtung, die Zahl der Neuinfektionen könnte durch Urlaubsreisen wieder ansteigen, ist wahr geworden. Nun müssen sich diejenigen, die sich durch ihre Reise einem erhöhten Risiko ausgesetzt haben, sich mit Covid-19 zu infizieren, Verantwortungsbewusstsein zeigen, damit wir in Köln keine zweite Welle bekommen. Das heißt: testen lassen und bis zu einem negativen Befund die Quarantäne einhalten!

Das Kölner Ordnungsamt führt weiterhin stichprobenartige Quarantäne-Kontrollen durch. Bestätigt sich ein Verstoß, muss die unter Quarantäne stehende Person mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro und einer Strafanzeige rechnen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont dazu: “Es ist klar, dass Eins-zu-eins-Kontrollen nicht möglich sind, aber jeder, der unter Quarantäne steht, muss damit rechnen, dass das Ordnungsamt jederzeit vor seiner Tür stehen kann.” Sie kündigt an, sich dafür einzusetzen, dass Fluggesellschaften mit Flugzielen in Risikogebieten dem Gesundheitsamt ihre Passagierdaten elektronisch übermitteln.

Über 40 Verstöße in Köln gegen Schutzmasken-Verordnung in Bus und Bahn

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln hat am Mittwoch, 12.08.2020, tagsüber die Einhaltung der Maskenpflicht in den Einrichtungen und Fahrzeugen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) kontrolliert. 14 Mitarbeiter des Außendienstes waren am Vormittag und frühen Nachmittag im Links- und Rechtsrheinischen unterwegs. Dabei stellten sie 44 Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei Fahrgästen fest. Gegen die betroffenen Personen werden Bußgeldverfahren eingeleitet, ihnen droht ein Bußgeld von 150 Euro. Im Rahmen der erfolgten Kontrollen erstatteten die Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes in zwei Fällen Strafanzeigen wegen Beleidigung.

Aktualisierte Coronaschutz-Verordnung in Kraft

Seit dem 12.08.2020 ist die aktualisierte Coronaschutz-Verordnung in Kraft. U.a. wurde die allgemeine Schutzmasken-Pflicht bis vorerst 31.08.2020 verlängert, zudem wurden Bestimmungen zur Ein- und Rückreise festgelt. Außerdem gilt nun eine Schutzmasken-Pflicht in den Schulen in NRW und das Bußgeld für das Nichtragen eines Mund-Nasen-Schutzes kostet ab sofort ein Bußgeld von 150 Euro. Alle weiteren Infos, Regeln und Maßnahmen haben wir bei CityNEWS in einer Übersicht zusammengefasst.

Hitze-Wochenende sorgt für viele Einsätze bei Polizei und Ordnungsamt

Das hochsommerliche Wetter sorgte am Wochenende (07.08. – 09.08.2020) für zahlreiche Einsätze beim Kölner Ordnungsamt und der Polizei. Es kam Räumungen, Anzeigen und vielen Verwarnungen. Bei CityNEWS haben wir die komplette Bilanz zum Wochenende zusammengefasst.

Pläne für ColognePride / CSD 2020 in Köln stehen fest

Die genaueren Pläne für den ausgefallenen CSD 2020 in Köln sowie dem ColognePride stehen nun fest. Bei CityNEWS haben wir für Sie alle Infos zusammengefasst.

Rund 100.000 Fensteranlagen in den Schulen müssen überprüft werden

Mit einer Zuschrift vom 03.08.2020 hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW die Schulträger landesweit über die Anforderungen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 informiert. Hier ist auch eine Schutzmasken-Pflicht an allen Schulen in NRW vorgesehen. In dem Faktenblatt wird unter anderem eine Aussage zur Belüftung von Räumen in Schulen getroffen. Diese besagt, “dass eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume” sicherzustellen ist und “Räume, in denen dies nicht möglich ist”, für den Unterricht nicht zugelassen werden.

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat daraufhin zusätzlich zu der ohnehin üblichen Jahresbegehung der Schulen unverzüglich eine gesonderte Überprüfung aller geschätzt 100.000 Fensteranlagen an den 266 Kölner Schulstandorten gestartet. Die Überprüfung dauert noch an. Nach einem aktuellen Zwischenstand sind an rund 50 Schulstandorten Fenster nicht zu öffnen. Dabei handelt es sich in der Regel nur um einzelne von mehreren Fenstern in einem Raum. Dies bedeutet, dass eine ausreichende Belüftung des Raums auch mit den anderen Fenstern noch sicherzustellen ist.

Masken-Pflicht an Schulen in NRW kommt zum Schuljahr-Start

Nach den Sommerferien sollen die Schulen wieder mit den normalen Präsenzunterricht öffnen. Dafür hat die NRW-Landesregierung umfangreiche Maßnahmen beschlossen. U.a. wird es eine Schutzmasken-Pflicht für alle Schulen ab der 5. Klasse geben.

Kostenlose Coronavirus-Tests für alle Reiserückkehrer

Seit Samstag, 01.08.2020, ist das Angebot eines kostenlosen Covid-19-Tests nicht mehr auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten beschränkt, sondern gilt für alle Rückkehrer. Jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, kann sich innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Das Angebot ist nicht auf Flugreisende beschränkt.

Kostenlose Tests sind bei den niedergelassenen Ärzten der Kassenärztlichen Vereinigung (Hausärzte) und in den von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren möglich. In Köln stehen darüber hinaus folgende Einrichtungen zur Verfügung:

  • Infektionsschutzzentrum der Stadt Köln im Gesundheitsamt am Neumarkt
  • Infektionsschutzzentrum Uniklinik Köln
  • Covid-19 Drive-In-Teststelle, Labor Wisplinghoff in Köln-Marsdorf

Die Stadt Köln bittet Reisende aus Nicht-Risikogebieten sowie Personen ohne Reisehintergrund, möglichst nicht das Testangebot am Flughafen zu nutzen, sondern die anderen Testmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Die Testkapazitäten am Flughafen sind vornehmlich für Reisende aus Risikogebieten vorgesehen. Das Testkonzept der Stadt Köln sieht zum Schutz der Reisenden grundsätzlich eine Trennung von Rückkehrern aus Risikogebieten und Nicht-Risikogebieten vor. Daher werden Passagiere aus Risikogebieten am Flughafen Köln / Bonn ausschließlich über das Terminal 2 abgefertigt, das in räumlicher Nähe zum Testzentrum liegt.

Stadt Köln: Kein generelles Alkoholverkaufsverbot

Der Krisenstab hat heute über ein mögliches Alkoholverkaufsverbot diskutiert und ein lageangepasstes Vorgehen beschlossen. Beigeordnete Andrea Blome, die die heutige Krisenstabssitzung stellvertretend für Oberbürgermeisterin Henriette Reker geleitet hat, kündigt an: “Wie bisher werden Ordnungsdienst und Polizei die Situation an den bekannten Hotspots beobachten. Sollte übermäßiger Alkoholkonsum dazu führen, dass Feiernde die notwendigen Coronaschutzregeln nicht einhalten, wird der Ordnungsdienst ein Alkoholverkaufsverbot an einzelnen Verkaufsstellen aussprechen.

Das gilt gleichermaßen für die Räumung und Sperrung von Straßen und Plätzen. Sollte es zu großen Menschenansammlungen kommen, wird die Stadt Köln mit Unterstützung der Polizei eingreifen, damit der für den Infektionsschutz nötige Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Bürger können durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass die Zahl der Neuinfektionen niedrig bleibt. Das wichtigste Gebot lautet nach wie vor: Abstand halten!”

Verweilverbot für den Brüsseler Platz soll verlängert werden

Der Krisenstab der Stadt Köln hat heute angekündigt, das Verweilverbot für den Bereich Brüsseler Platz bis zum 06.092020 zu verlängern. Im Bereich Brüsseler Platz gilt weiterhin, dass das Verweilen täglich in der Zeit von 18 Uhr bis 6 Uhr untersagt ist. Ausgenommen von dem Verbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Kinderspielplatz. In dem Bereich hatten sich wiederholt so viele Menschen gesammelt, dass es kaum möglich war, die geltenden Abstandsregeln einzuhalten.

Als nicht genehmigungsfähig stuft der Krisenstab Überlegungen ein, z.B. an der Schaafenstraße gastronomische Angebote (wie einem weiteren Pop-Up-Biergarten) auszudehnen.

Coronavirus-Testangebot am Flughafen Köln / Bonn rund um die Uhr geöffnet

Seit dem 18.07.2020, gibt es am Flughafen Köln / Bonn ein Angebot für Reiserückkehrer, sich freiwillig auf Covid-19 testen zu lassen. Es richtet sich an Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren. Die Testung ist kostenpflichtig. Die Kosten von 90 Euro pro getestete Person werden durch das beauftragte Labor in Rechnung gestellt.

Testungen werden seit dem 21.07.2020, rund um die Uhr angeboten und erfolgen am Fernbusterminal (P32) in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang (Terminal 2). In den ersten Tagen war eine Testung wochentags von 7 bis 17 Uhr und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr möglich und erfolgte im Außenbereich des Ankunftsterminals.

Neben einem Arzt sind drei weitere Fachkräfte im Einsatz, um die Abstriche durchzuführen. Die gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr und Gesundheitsamt der Stadt Köln koordiniert den Betrieb der mobilen Teststation und kann bei Bedarf Kapazitäten anpassen. In den ersten fünf Tagen des Betriebs haben sich insgesamt 324 Personen (Stand Mittwoch, 22.07.2020) am Flughafen Köln / Bonn testen lassen.

Am Flughafen landen täglich Maschinen aus Risikogebieten. Für diese Reisenden sieht die Corona-Einreiseverordnung eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen vor. Durch einen negativen Testbefund bei Einreise kann von der häuslichen Quarantäne abgesehen werden. Das Testergebnis steht in der Regel innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten in die häusliche Quarantäne begeben.

Weiterer Pop-Up-Biergarten in Planung

Aktuell ist die Stadt Köln im Gespräch mit Gastronomen entlang der Schaafenstraße, die derzeit an einem Hygiene-Konzept für den Betrieb eines nächsten Pop-Up-Biergartens in ihrem Gebiet arbeiten. Zur Unterstützung der Gastronomen hatte die Stadt Köln in diesem Jahr auf die Sondernutzungsgebühren für Außenflächen verzichtet und für bestehende Außengastronomien ein vereinfachtes Verfahren für mögliche Erweiterungen geschaffen.

Der erste “Test” des neuen Pop-up-Biergartens auf der Vogelsanger Straße am Grüngürtel verlief positiv. Hier beschränkten sich die Probleme auf fehlende Eintragungen in den bereitgelegten Anwesenheitslisten und vereinzelt größere Tischgruppen als zugelassen, am ersten Abend. Rund 450 Personen nutzten an den Abenden dieses neue Angebot, das zu einer Entlastung der benachbarten “Hot-Spots” dienen soll. Der Biergarten wird am Wochenende zum letzten Mal stattfinden.

Sommerliches Wochenende sorgt für Dauereinsatz beim Köln Ordnungsamt

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war am sommerlichen Wochenende von Freitag bis Samstag (17. und 18. Juli 2020), bis in tief in die Nachtstunden im Dauereinsatz, um zusätzlich zu den üblichen Kontrollen auch die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW zu überwachen. Dabei wurden zahlreiche Verstöße gegen die aktuell geltenden Regeln festgestellt.

Corona-Testangebot am Flughafen Köln / Bonn

Der Krisenstab der Stadt Köln hat beschlossen, dass es am Flughafen Köln / Bonn ein Angebot für Reiserückkehrer geben soll, sich freiwillig auf Covid-19 testen zu lassen. Es richtet sich vornehmlich an Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, aber auch Rückkehrende aus anderen Gebieten können das Angebot wahrnehmen. Die Testung ist kostenpflichtig. Die Kosten von 90 Euro pro getestete Person werden durch das beauftragte Labor in Rechnung gestellt.

Die Stadt Köln hat die Johanniter-Unfall-Hilfe beauftragt, die mobile Teststation zu betreiben. Sie wird morgen im Laufe des Vormittags ihren Betrieb aufnehmen. Testungen werden wochentags von 7 bis 17 Uhr und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr angeboten und erfolgen im Außenbereich des Ankunftsterminals. Neben einem Arzt sind drei weitere Fachkräfte im Einsatz, um die Abstriche durchzuführen. Die gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr und Gesundheitsamt der Stadt Köln koordiniert den Betrieb der mobilen Teststation und kann bei Bedarf Kapazitäten anpassen.

Der mobile Betrieb ist zunächst für eine Woche geplant. Ab der übernächsten Woche soll es innerhalb des Ankunftsterminals eine feste Teststation für Reiserückkehrer geben. Der Flughafen Köln/Bonn befindet sich in der Abstimmung mit einem Kölner Labor, welches dann mit eigenen Ressourcen die Testungen vor Ort übernimmt.

Pop-Up-Biergarten zur Entzerrung von Hot-Spots

Die Stadt Köln hat mit der IG Gastro über die Idee eines temporären “Corona-Biergarten” gesprochen und die Genehmigungslage während der Corona-Pandemie dargelegt. Auch für temporäre Projekte, wie ein Biergarten, gelten die zwingend vorgeschriebene Einhaltung der Corona-Schutzvorschriften mit Mindestabständen, Hygieneregeln und Nachvollziehbarkeit der Besucher. Im Raum steht ein Versuch eines reinen Entlastungs-Biergartens an zwei Wochenenden, von Freitag, 17., bis Sonntag, 19.07.2020 und vom 24. bis 26.07.2020 in den Abendstunden auf einem rund 270 Meter langen Teilstück der Vogelsanger Straße im Bereich des Grüngürtels.

Dieses Teilstück, so die Idee, soll dann für den Verkehr gesperrt werden, um den Feiernden genug Platz zur Verfügung zu stellen. Ob dadurch eine Entzerrung und Entlastung der bisherigen “Hot-Spots” in der Kölner Innenstadt erreicht werden kann, soll bereits am ersten Wochenende ermittelt werden. Auf keinen Fall soll durch dieses Angebot ein neuer, zusätzlicher “Hot-Spot” mit zu engen Abständen zwischen den Feiernden entstehen oder eine neue Party-Meile und darf auch nicht zu neuen Belastungen von Anwohnern führen. Ein solches Angebot sollte ausschließlich der Entlastung der vorhandenen abendlichen Treffpunkte dienen. Die IG Gastro wird jetzt dazu ein entsprechendes Konzept bei der Stadt kurzfristig einreichen.

Zu den Bedingungen gehören neben ausreichenden Hygienekonzepten auch notwendige Abfallkonzepte und eine zumindest gut optisch erkennbare Abgrenzung zu den umliegenden Flächen. Die Nachverfolgung der Besucher muss durch entsprechende Erfassung gewährleistet sein.

Hygiene-Maßnahmen in den Unterkünften für Geflüchtete

Mit Beginn der Corona-Pandemie hat das Amt für Wohnungswesen seine Unterbringungskapazitäten für Geflüchtete ausgebaut. Grundsätzlich verfolgt die Stadt Köln eine dezentrale Unterbringungsstrategie für geflüchtete Menschen und nutzt keine “Sammelunterkünfte” mehr, die vergleichbar sind mit den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder. In Köln sind bereits 75 Prozent der Geflüchteten in abgeschlossenen Wohneinheiten untergebracht mit eigenem Bad und eigener Küche.

Für Gemeinschaftsunterkünfte generell gilt:

  • In allen Einrichtungen für Geflüchtete wurden Informationen an die Bewohnerinnen und Bewohner bezüglich Corona vermittelt. Insbesondere erfolgte eine Information mittels Aushängen über Abstandsregeln, Hygieneregeln etc. mit Piktogrammen, in einfacher und in mehreren Fremdsprachen.
  • In den sogenannten Männerwohnheimen wurde die Belegung auf maximal zwei Personen pro Zimmer reduziert.
  • Umsetzung des Besuchsverbots (inzwischen aber wieder schrittweise aufgehoben).
    Einstellung von Gemeinschaftsangeboten (Hausaufgabenhilfe, Sportangebote, Angebote für Kinder etc.) und die schrittweise Wiedereinführung jeweils mit situationsspezifischem Hygienekonzept.
  • Generell enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt in allen Einrichtungen, insbesondere bezüglich der Identifikation von Risikogruppen und gegebenenfalls Verlegung in abgeschlossene Unterkünfte.
  • Abstandssicherungsmaßnahmen in allen Beratungsbüros und Gemeinschaftsräumen.

Kostenlose Testmöglichkeit für Kinderbetreuungs- und Schulpersonal

Rechtzeitig vor dem Ende der Sommerferien wirbt die Stadt Köln noch einmal bei Mitarbeitender in der Kindertagesbetreuung und in Schulen, sich im Infektionsschutzzentrum im Gesundheitsamt kostenlos auf Covid-19 testen zu lassen. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont: “Alle, die mit Kindern und Jugendlichen täglich umgehen, haben eine besondere Verantwortung. Deshalb bieten wir als Stadt auch diese Sondertest-Möglichkeit an. Eltern sollen ihre Kinder mit einem Gefühl der Sicherheit in die Kitas oder Schulen schicken können.”

Zum Schuljahresbeginn plant die Stadt Köln ein weiteres dezentrales Testangebot für Kinderbetreuungspersonal und erstmals auch für Mitarbeiter an Schulen. Lehrer und auch die weiteren Mitarbeitet an Schulen können dann diesen Sonderservice in Anspruch nehmen. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Stadt Köln unterstützt Initiative zur Entzerrung der Party-Hotspots

Der Krisenstab der Stadt Köln hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit zusätzliche Flächen mit Außengastronomie zu einer “Entzerrung” an den Hotspots, wo sich zu viele Feiernde auf engem Raum versammeln, führen können – ob z.B. temporäre “Biergärten” diese Entlastungsfunktion herstellen können, ohne zu zusätzlichen Belastungen von Anwohnern oder zur Bildung von neuen Hot-Spots zu führen.

Konkret liegt der Stadt Köln eine Ideenskizze einer Kölner Initiative vor, die eine Abend-Sperrung eines 270 Meter langen Teilstücks der Vogelsanger Straße (Grüngürtel) an den Wochenenden zugunsten eines locker gestellten “Biergartens” vorsieht.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat als Leiterin des Krisenstabes die Verwaltung beauftragt, diese Projektidee kurzfristig dahingehend zu prüfen, unter welchen Bedingungen solche Projekte möglich sein könnten. Das erste Gespräch dazu ist für kommenden Montag terminiert.

LANXESS arena empfängt wieder mehr Besucher

Die Kölner LANXESS arena in Deutz wird wieder deutlich mehr Besucher empfangen. Nach dem Shut-Down musste das Henkelmännchen vorerst seine Pforten geschlossen halten. In einem nächsten Schritt wurden Plexiglas-Boxen, in denen die Besucher auf sicheren Abstand zueinander sitzen, installiert. Dadurch waren bis zu 900 Besucher wieder möglich. Nun werde man die Besucherkapzität – in Abstimmung mit den Behörden und den Hygiene- und Coronaschutzmaßnahmen – auf 2.400 Besucher weiter hochfahren. Insgesamt passen in die Event-Location eigentlich 20.000 Menschen.

Vorerst keine weiteren Platzsperrungen

Der Krisenstab hat unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker beschlossen, zunächst keine weiteren Verweilverbote zu verhängen oder Plätze zu sperren. Polizei und das Kölner Ordnungsamt werden die “Hotspots”, an denen mehrfach große Menschenansammlungen festgestellt wurden, aber im Blick halten und einzelne Bereiche räumen, wenn der Infektionsschutz das notwendig macht.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln räumte an den vergangenen Wochenenden u.a. den Zülpicher Patz und die Spichernstraße am Stadtgarten, teilweise unterstützt von der Polizei. Viele Menschen zeigten sich einsichtig, es gab jedoch auch verbale Übergriffe und aggressives Verhalten gegenüber den Einsatzkräften von Polizei und Ordnungsdienst.

Studienhaus am Neumarkt steht wieder für die VHS zur Verfügung

In den vergangenen Monaten hat die Volkshochschule einen wichtigen Beitrag zum Krisenmanagement geleistet. In ihrem Studienhaus war unter anderem das Kontaktpersonenmanagement des Gesundheitsamtes untergebracht. Ab dem zweiten Semester 2020 steht das das Studienhaus wieder in vollem Umfang für die Weiterbildung zur Verfügung. Unter Berücksichtigung der notwendigen Hygieneschutzmaßnahmen gibt es ein breites Angebot – auch mit digitalen Angeboten für Menschen, die lieber von zu Hause aus lernen möchten. Die VHS arbeitet derzeit an der Ausdehnung ihres geplanten Programms und wird aus diesem Grunde ihr Programm für das zweite Semester 2020 erst in der ersten August-Woche veröffentlichen.

Zahlreiche Einsätze für Kölner Ordnungsdienst

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln war und ist auch an diesem Wochenende im Einsatz, um die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung zu kontrollieren. Ferner sorgen die Mitarbeitender bei dem hochsommerlichen Wetter für die Einhaltung der Regeln der Kölner Stadtordnung (KSO). Dabei stellten die Mitarbeiter am Freitag und Samstag etliche Verstöße fest und mehrere Verfahren wurden eingeleitet. Der Ordnungsdienst hat seine Kontrollen am Sonntag, 28. Juni 2020, fortgesetzt.

Stadt Köln zieht Zwischenbilanz

Die Stadt Köln hat nach drei Monaten Corona-Pandemie eine Zwischenbilanz gezogen. Dabei führen die einzelnen Behörden auch die genaue Anzahl an Verstößen auf. Die komplette Übersicht dazu haben wir hier bei CityNEWS aufgearbeitet.

Weitere Lockerungen und Regelungen ab 15.06.2020

Ab Montag, 15.06.2020 treten weitere Lockerungen der aktuellen Coronaschutz-Maßnahmen in Kraft. CityNEWS hat hier eine Übersicht zu den Lockerungen und neuen Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. So dürfen u.a. wieder Bars unter strengen hygiene- und Schutzmaßnahmen öffnen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Außerdem wurde die Schutzmasken-Pflicht vorerst bis zum 01.07.2020 verlängert.

Positive Bilanz zu Pfingsten des Kölner Ordnungsamtes

Auch am langen Pfingstwochenende waren die Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamtes im Einsatz, um die geltenden Coronavirus-Regelungen konsequent durchzusetzen. Sie ahndeten von Freitag bis Montag insgesamt 129 Verstöße. Während sich die Kölner im Großen und Ganzen an die Regelungen, die dem Infektionsschutz dienen, zu halten scheinen, war vermehrt festzustellen, dass manche den Infektionsschutz kaum noch ernst nehmen. Am Pfingstwochenende bezogen sich die meisten Bürgerbeschwerden auf größere Gruppen Jugendlicher oder junger Erwachsener.

Im Bereich Rheinboulevard und Brüsseler Platz gab es am gesamten Wochenende keine besonderen Vorkommnisse. Auch im Zusammenhang mit dem Heimspiel des 1. FC Köln blieb es ruhig. Am Fühlinger See hielten sich hingegen zwischen 7.000 und 8.000 Personen auf. Sie lagen dicht gedrängt auf den Wiesen und es gab viele Verstöße gegen das Grillverbot sowie die Coronavirus-Schutzverordnung.

Besuchsverbot in Unterkünften für Geflüchtete zum Teil aufgehoben

Ab 02.06.2020 gilt in städtischen Unterkünften für Geflüchtete kein generelles Besuchsverbot mehr. In einem ersten Schritt können Geflüchtete, die in kleineren Unterkünften mit bis zu 20 abgeschlossenen Unterbringungseinheiten untergebracht sind, wieder Freunde, Bekannte und vor Ort tätige Ehrenamtliche innerhalb ihrer Unterbringungseinheiten empfangen. Die Besucher dürfen sich jedoch nicht auf dem Außengelände und den Spielplätzen aufhalten, damit sich die übrigen Bewohner mit möglichst wenigen Einschränkungen draußen – und unter Wahrung des Sicherheitsabstandes – bewegen können.

In einem zweiten Schritt sollen voraussichtlich in der nächsten Woche die weiteren Objekte mit abgeschlossenen Unterbringungseinheiten folgen und in der Woche darauf alle Außengelände für Besuch freigegeben werden, wenn die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie dies grundsätzlich zulässt. Als letzter Schritt soll ab Ende Juni 2020 auch die Aufhebung des Besuchsverbots in den Objekten ohne abgeschlossene Unterbringungseinheiten erfolgen.

Regelungen zum Infektionsschutz beachten!

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker mahnt, den Erfolg der letzten Wochen nicht leichtfertig zu verspielen: “In den vergangenen Tagen konnten wir in anderen Städten beobachten, wie es sehr schnell zu neuen Ausbrüchen kommen kann. Wir treten also alle gemeinsam in eine Zeit der verantwortungsvollen Wachsamkeit ein und tragen alle weiterhin eine große Verantwortung, nicht für uns selbst, sondern auch für andere.”

Für alle Kölner gilt weiterhin: Zu anderen Menschen mindestens 1,5 Meter Abstand halten – im Freien und in geschlossenen Räumen, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wann immer dieser Abstand nicht verlässlich gewährleistet werden kann, physische Kontakte zu reduzieren und die bekannten Hygieneregeln befolgen, ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Coronavirus.

Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller betont: “Angesichts der niedrigen Zahl der aktuell infizierten Kölner mag es paradox erscheinen, dass wir den Rheinboulevard gesperrt und ein Verweilverbot für den Brüsseler Platz ausgesprochen haben. Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Nachdem sich dort aber trotz aller Appelle regelmäßig so viele Menschen sammelten, dass es schlichtweg nicht möglich war, den nötigen Abstand zu halten, blieb uns keine andere Wahl. Der Ordnungsdienst ist nicht im Einsatz, um Bußgelder zu verhängen, sondern den Infektionsschutz zu gewährleisten. Wenn Bürger sich nach einer freundlichen Ermahnung einsichtig zeigen und unverzüglich ihr Verhalten ändern, umso besser!”

Drei Monate, nachdem Köln zum ersten Mal mit dem Coronavirus konfrontiert wurde, stellt Oberbürgermeisterin Henriette Reker fest: “Diese drei Monate haben unsere Stadt hart getroffen, aber wenn wir uns die Situation in anderen Metropolen in Deutschland und in Europa ansehen, ist Köln bisher relativ gut durch diese Krise gekommen.”

Stadt Köln sperrt Brüsseler Platz und Rheinboulevard

UPDATE: Ab Samstag, 23.05.2020, bis einschließlich 21.06.2020 sind der Bereich am Brüsseler Platz und der Rheinboulevard zu gewissen Uhrzeiten gesperrt. Das Betreten und der Aufenthalt auf dem Rheinboulevard, Panoramaweg und Kennedy-Ufer in Köln-Deutz sind täglich in der Zeit von 18 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Das Verweilverbot im Bereich Brüsseler Platz gilt täglich in der Zeit von 18 Uhr bis 6 Uhr. Ausgenommen von diesem Verweilverbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Kinderspielplatz. Der städtische Ordnungsdienst wird Verstöße konsequent ahnden.

Auch in den vergangenen Tagen sammelten sich laut Kölns Stadtdirektor Dr. Keller auf beiden Plätzen so viele Menschen, dass es kaum möglich war, die geltenden Abstandsregeln einzuhalten.

Stadt Köln bietet Gastronomen schnelle Bearbeitung

Die Stadt Köln schafft unbürokratische und schnelle Hilfe für Gastronomen. Die Verwaltung bietet den Gastronomen ein vereinfachtes und schnelles Verfahren für die Erweiterung bereits bestehender Außengastronomieflächen.

Die Erlaubnis kann ab sofort über eine verbindliche und wahrheitsgemäße Selbsterklärung mittels einer “Checkliste” beantragt werden. Eine vorläufige Erlaubnis wird unmittelbar erteilt, sofern die abgefragten Voraussetzungen mit “ja” beantwortet werden können, mit Ausnahme der Ziffern 11 bis 14, bei denen der jeweilige Einzelfall entscheidet. Nach Einsendung des vollständigen Formulars werden die Antragsteller der unproblematischen Fälle innerhalb eines Tages Bescheid erhalten. Bereits gestellte Anträge auf Erweiterung der Außengastronomie werden sehr kurzfristig ebenfalls mit dieser Checkliste abgeglichen und beschieden. Diese Ausnahmen gelten bis 31. Oktober 2020.

LANXESS arena veranstaltet Drive-In-Ausverkauf

Die Kölner LANXESS arena veranstaltet am Samstag, 30.05.2020, einen großen Ausverkauf ihrer Speisen und Getränke. Der Abverkauf findet als “Drive-In” statt und alle Interessierten erhalten hier bei CityNEWS alle Infos dazu!

Freibäder starten in die Saison

Auch die Freibäder in NRW können ab dem 21.05.2020 wieder Besucher empfangen. Dabei müssen allerdings einige Regeln beachtet werden. Zum 21.05.2020 eröffnen zunächst die folgenden Bäder in Köln: Stadionbad, Höhenbergbad, Lentpark und Zollstockbad. Der Einlass in die Freibäder der KölnBäder erfolgt hauptsächlich über im Vorverkauf erhältliche E-Tickets.

Tattoo- und Piercing-Studios öffnen wieder

Nachdem Friseure, Sonnenstudios und Co. bereits seit einigen Tagen wieder geöffnet haben, dürfen nun auch die Tattoo- und Piercing-Studios wieder Kunden empfangen. Auch hier gelten – ähnliche wie in der Gastronomie, bei sportlichen Aktivitäten z.B. in Fitnessstudios und bei den bereits geöffneten körpernahen Dienstleistungen – strenge Hygiene- und Schutzregeln.

FIBO 2020 in Köln findet nur für Fachbesucher statt

Die Fitness-Messe FIBO 2020 findet in diesem Jahr als reine Fachbesucher-Veranstaltung statt. Privatbesucher werden zu der Messe keinen Zutritt erhalten. Zudem wurde die Veramstaltung um einen Tag gekürzt und findet nun vom 01. bis 03.10.2020 statt.

Keine Quarantänepflicht mehr bei Einreisen aus dem Ausland

Ab 15.05.2020, müssen sich Einreisende aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie aus anderen Staaten, für die das RKI aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat, bei der Einreise nach Nordrhein-Westfalen nicht mehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantänepflicht gilt jedoch weiterhin bei einer Einreise aus einem der vorgenannten Staaten, wenn dieser Staat nach den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen des European Center for Disease Prevention and Control (ECDC) eine Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen aufweist.

Kölner Dom wieder für die Öffentlichkeit geöffnet

In den vergangenen Wochen war der Kölner Dom ausschließlich zum Gebet geöffnet. Seit 11.05.2020 ist es auch Touristen wieder möglich, die Kölner Kathedrale zu besuchen. Mit Auflagen.

So gilt für touristische Besucher im Dom eine Mundschutzpflicht. Die Domschweizer achten darauf, dass die bekannten Abstandsregeln eingehalten werden und sich niemals mehr als 200 Menschen im Dom aufhalten. Die Besichtigung des Domes ist nur auf einem festen, abgekordelten Besucherweg möglich. Der Chorumgang bleibt aktuell noch geschlossen.

Für touristische Besucher ist der Dom montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr und sonntags zwischen 8 Uhr und 20 Uhr geöffnet. Während laufender Liturgien beschränkt sich die Domöffnung auf den Bereich der Turmhalle.

Die Domschatzkammer und die Turmbesteigung bleiben weiterhin geschlossen. Auch Führungen finden derzeit noch nicht statt.

Verstöße gegen Coronaschutzverordnung nehmen zu

In der Woche vom 04. bis 10.05.2020, hat das Kölner Ordnungsamt insgesamt 506 Verfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet (in der Vorwoche waren es “nur” 350 Verstöße), darunter waren 390 Verstöße gegen das Kontaktverbot.

Gastronomie öffnet mit vielen Regeln und Maßnahmen

Nach Friseuren und Fußpflegern startet auch die Gastronomie in Köln wieder. Ab Montag, 11.05.2020, dürfen Restaurants und Co. mit zahlreichen Regeln wieder ihre Türen für die Gäste öffnen. Wir haben für Sie alle Maßnahmen, Lockerungen und Richtlinien zur Öffnung der Gastronomie zusammengefasst.

Sonnenstudios,Kosmetiker, Massage-Salons und Nagelstudios öffnen wieder

Ab 11.05.2020 dürfen wieder Sonnenstudios / Solarien, Beauty-Salons, Kosmetiker, Massagestudios und Nagelstudios öffnen. Dapür gibt es allerdings zahlreiche Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die wir hier zusammengefasst haben. Tattoostudios müssen wieterhin geschlossen bleiben.

KVB nimmt normalen Fahrplan wieder auf

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) weiten in Abstimmung mit dem städtischen Krisenstab wieder ihren Fahrplan aus. Die KVB fährt in Abstimmung mit dem städtischen Krisenstab ab Montag, 11. Mai 2020, wieder komplett nach regulärem Fahrplan. Zudem weist die KVB daraufhin, dass zur Prävention vor Corona ein Maskenschutz getragen werden muss und man auf genügend Abstand achtet.

Die KVB wird ihre KundenCenter in Köln ab 4. Mai 2020 wieder nach und nach öffnen. Dabei wird das KundenCenter am Wiener Platz zuerst öffnen, gefolgt von den weiteren Einrichtungen im Wochenrythmus.

Schrittweise Öffnung der Kinderbetreuung

Die Stadt Köln bereitet sich darauf vor, dass ab dem Donnerstag, 14.05.2020, in den Kinderbetreuungseinrichtungen rund doppelt so viele Kinder betreut werden wie derzeit. Das Land NRW mitgeteilt, dass in einer schrittweisen Öffnung bis zu den Sommerferien jedem Kind ein Zugang zur Kinderbetreuung möglich gemacht werden soll: Ab dem 14.05.2020 dürfen alle “Vorschulkinder” in die Kitas zurückkehren, die einen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabe-Paket oder auf Leistungen der Eingliederungshilfe haben, des Weiteren alle Kinder mit Behinderungen, einhergehend mit der Öffnung von heilpädagogischen Kinderbetreuungseinrichtungen.

Für die Tagespflege gilt ebenfalls ab dem 14.05.2020, dass Kinder aufgenommen werden können, die das zweite Lebensjahr vollendet haben. In einer weiteren Stufe sollen ab dem 28. Mai alle Vorschulkinder wieder in die Kitas gehen dürfen. Bis zum Sommer und voraussichtlich im Juni dürfen dann in einem weiteren Schritt alle Kinder für mindestens zwei Tage pro Woche in ihre Einrichtung kommen.

All diese Schritte sind abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Die Stadt Köln informiert Eltern immer aktuell im Internet.

Besuche in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen wieder möglich

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW sieht vor, dass es ab dem 09.05.2020 wieder möglich ist, Bewohner in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen zu besuchen, wenn dort keine Bewohner oder Mitarbeiter infiziert sind. Aus Gründen des Infektionsschutzes können Besuche jedoch nur unter bestimmten Regularien für die Einrichtungen, die Bewohner und die Besucher sicher durchgeführt werden.

Dazu gehören, dass ein Besuch nur nach vorheriger Anmeldung bei der Einrichtung zu einem bestimmten Termin erfolgen kann, Bewohner höchstens einmal pro Tag für die Dauer von 30 Minuten besucht werden können, jeder Besucher registriert wird, damit gegebenenfalls Infektionsketten zurück verfolgbar sind, alle Besucher als Eingangsscreening Fragen zu Erkrankungszeichen beantworten müssen, alle Besuchern eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen und zu allen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Grundsätzlich können Bewohner nur außerhalb der Einrichtung oder an definierten Schnittstellen von maximal zwei Personen zeitgleich besucht werden.

Es darf kein Körperkontakt zwischen Besuchern und Bewohnern stattfinden. Bettlägerige, beatmete oder im Sterbeprozess befindliche Bewohner können auch innerhalb von Einzelzimmern besucht werden.

Da die Regeln dazu führen, dass nicht jeder Bewohner an jedem Tag besucht werden kann, ruft die Stadt Köln dazu auf, die Besuche außerhalb von erwartbar stark frequentierten Tagen zu planen.

In den vergangenen Wochen hat eine Task Force, die die Stadt Köln zum Schutz der vulnerablen Gruppen eingerichtet, die bis einschließlich 07.05.2020 bei rund 7.600 Beschäftigten der Einrichtungen Nasen-/Rachenabstriche genommen sowie Blut abgenommen hat. Der erste Durchgang ist abgeschlossen. Das Monitoring wird fortgesetzt, alle Einrichtungen werden bis (voraussichtlich) Ende des Jahres regelmäßig besucht und die Mitarbeiter alle zwei Wochen mit Abstrich und alle vier Wochen auf Antikörper getestet.

Sportbetrieb in Köln läuft langsam an

Seit Mitte März mussten sich Sportler wegen der Corona-Pandemie umstellen und größten Teils komplett auf ihr gewohntes Training in Köln verzichten. Wie auch in anderen Bereichen gibt es nun aber auch Lockerungen für den Sport. Nach wie vor stehen dabei die Ziele des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung im Mittelpunkt.

Ab sofort ist der Sport- und Trainingsbetrieb des Breiten- und Freizeitsports ohne Körperkontakt wieder erlaubt, sofern er auf Freiluft-Sportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Auch die Skateanlagen, die BMX- und Parcour-Anlagen sind wieder freigegeben. Nur im Reitsport ist das Training zusätzlich auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig ist.

Generell gilt es zu beachten, dass Sporttreibendende den Mindestabstand von 1,50 Metern zueinander einhalten müssen. Auch den strikten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen muss Folge geleitet werden. Daher bleiben Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume weiterhin geschlossen. Zuschauer sind nicht zugelassen, Kindern unter zwölf Jahren ist das Betreten einer Sportanlage nur in Begleitung einer erwachsenen Person erlaubt. Spielbetrieb und Wettkämpfe sind weiterhin untersagt.

Die verantwortlichen in den Vereinen müssen die Vorgaben zu sportspezifischen Hygienemaßnahmen, die von Fachverbänden veröffentlicht wurden, beachten. Insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen konsequent einzuhalten. Es liegt in der Verantwortung der Vereine und Übungsleiter, die Einhaltung sicherzustellen und Hygiene- und Desinfektionsmittel bereitzustellen.Vereinsheime, Serviceräume, sanitäre Anlagen und Umkleiden bleiben bis auf weiteres geschlossen. Ein Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung von Nassbereichen ist in der Sportstätte nicht möglich.

Der Zutritt muss gesteuert werden, um Warteschlangen vor und auf Sportanlagen zu vermeiden und Abstandsvorgaben einhalten zu können. Besonderer Schutz gilt Risikogruppen, die durch ihre gesundheitliche Situation gefährdet sind.

Kölner Schokoladenmusem feiert Wiedereröffnung

Auch das Schokoladenmuseum in Köln darf nach langer Zwangspause wieder öffnen. Auch hier gelten für alle Besucher bestimmte Schutz- und Hygienemaßnahmen. So müssen alle Gäste Schutzmasken tragen, Tickets sollen vorab reserviert werden und die maximale Personenanzahl ist ebenfalls beschränkt.

Zoo in Köln öffnet wieder

Der Kölner Zoo darf nach wochenlanger Schließung auch endlich wieder für die Besucher öffnen. Auch im Tierpark in Köln-Riehl gibt es jedoch strenge Schutz- und Hygienemaßnahmen. So können “nur” rund 3.300 Besucher gleichzeitig in den Zoo und die Tierhäuser sowie das Aquarium bleiben geschlossen.

Kölner Museen stimmen Öffnung mit dem Gesundheitsamt ab

Die städtischen Museen in Köln werden ab Dienstag, 05.05.2020, wieder öffnen. Eine Ausnahme bilden vorerst die Museen im Kulturzentrum am Neumarkt, die erst öffnen können, wenn das dort eingerichtete Infektionsschutzzentrum den Komplex verlassen hat. Dieser Termin wird Ende nächster Woche feststehen.

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Kölner Krisenstab

In der Flüchtlingsunterkunft Herkulesstraße wurde eine Person positiv auf Covid-19 getestet. Diese und ihre Familie wurde in eine andere Unterkunft verlegt, die als Quarantäne-Station vorgehalten wird. Alle rund 290 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Herkulesstraße wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt und derzeit auf das Coronavirus getestet. Mit den Ergebnissen wird in den kommenden Tagen gerechnet, dann wird über die weiteren Schritte entschieden.

Die Stadt Köln bereitet sich aktuell auf die Aufnahme von Vorschulkindern in die Notbetreuung der Kitas vor, die ab Montag, 11.05.2020, möglich sein soll.

Auch die Öffnung der Kölner Spielplätze wird vorbereitet, sobald die konkreten Maßgaben des Landes NRW hierzu vorliegen.

Die Museen der Stadt Köln stimmen derzeit ihre Infektionsschutzkonzepte mit dem Gesundheitsamt ab. Ziel ist es, im Einklang mit den anderen Museen in NRW so zügig wie möglich wieder für Besucher zu öffnen.

Damit es für Passanten einfacher wird, trotz schmaler Bürgersteige den vorgeschriebenen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten, hat der Krisenstab beschlossen, dass ab sofort die Parkstreifen auf der Ehrenstraße aufgehoben werden. Dadurch soll mehr Raum für Fußgänger geschaffen werden. Zwischen dem Willy-Millowitsch-Platz (Ecke Apostelnstraße) und dem Friesenwall wurde ein absolutes Halteverbot ausgeschildert.

Positiver Corona-Fall an Henry-Ford-Realschule

Eine Schülerin der Klasse 10c der Henry-Ford-Realschule in Köln-Chorweiler ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Schülerin besuchte am Donnerstag, 23.04.2020, die Schule. In dem Unterrichtsraum an der Realschule befanden sich zwischen 8 und 12 Uhr 10 Schüler und 3 Lehrkräfte. Die Schülerin erkrankte am 26.04.2020 und wurde am gleichen Tag getestet. Da durch die Ermittlungen nicht sicher nachvollziehbar war, mit welchen im gleichen Klassenraum unterrichteten Schülern sie direkten Kontakt hatte, wurde für alle in dem Klassenraum befindlichen Schüler und Lehrer eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. Weitere Kontakte zu anderen Schülern oder Lehrekräften hat es nach aktuellem Ermittlungsstand nicht gegeben.

Kölner Dom kann mit Einschränkungen öffnen

Ab Mai sind im Kölner Dom wieder öffentliche Gottesdienste möglich. Dafür wurden zahlreiche Sicherheits- und Schutzmaßnahmen getroffen, um einen Besuch im Kölner Wahrzeichen auch in Zeiten des Coronavirus zu ermöglichen. Die genauen Regeln und Maßnahmen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Bibliotheken in Köln öffnen wieder

Von Montag, 27.04., bis Donnerstag, 30.04.2020, werden die ersten Einrichtungen der Stadtbibliothek in Köln wieder geöffnet. Den Anfang machen die Zentralbibliothek am Neumarkt sowie die Stadtteilbibliotheken in Mülheim und Nippes. Dort können zunächst Medien entliehen und zurückgegeben werden, weitere Serviceleistungen wie Kurzberatung, Verlängerung oder Ausstellen von Ausweisen folgen ab Montag, 04.05.2020. Dann öffnen auch alle anderen Stadtteilbibliotheken wieder ihre Türen – ausgenommen davon ist nur die Auszubildenden-Bibliothek in Bocklemünd.

Erweitertung der Notbetreuung von Kindern

Mit einer neuen Rechtsverordnung hat am Freitag, 24.04.2020, das Land NRW die Notbetreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Schulen auf Alleinerziehende, die berufstätig oder in Ausbildung sind, erweitert.

Die Stadt Köln hat am Samstag, 25.04.2020, alle Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen über diese Erweiterung informiert. Die Einrichtungen sind auf die Betreuung ab Montag, 27.04.2020, eingestellt.

Die Berufstätigkeit beziehungsweise die Ausbildung muss bescheinigt werden und betroffene Personen müssen erklären, dass keine andere Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Eltern werden weiterhin aufgerufen, mit diesem Angebot sehr verantwortungsvoll umzugehen und es nur bei dringendem Bedarf in Anspruch zu nehmen.

Polizei löst Versammlung von 700 Personen am Rheinboulevard auf

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat die Polizei hat am Donnerstag, 23.04.2020 eine Ansammlung von rund 700 Personen am Kölner Rheinboulevard aufgelöst. Wie die Polizei Köln mitteilte, fanden die Einsatzkräfte die für diese Tage ungewöhnlich große Menschenansammlung, die gegen die Corona-Schutzauflagen verstieß dort an. Die Polizisten wiesen die Personen an, das Kölner Rheinufer sofort zu räumen. Dem wurde ohne weitere Konflikte oder Widerstand Folge geleistet und es kam zu keinen Festnahmen.

Immer wieder kommt es in letzter Zeit am Kölner Rheinboulevard zu Menschenansammlungen, so dass die Einsatzkräfte vom Kölner Ordnungsamt und Polizei hier tätig werden müssen.

Verkaufsoffene Sonntage abgesagt

Die für den bevorstehenden Sonntag, 26.04.2020, in der Kölner Südstadt und in Rodenkirchen geplanten verkaufsoffenen Sonntage finden nicht statt. Auch der Termin für Sonntag, 03.05.2020 in Porz anlässlich des “Auto-Frühlings” ist abgesagt.

Der Umgang mit den weiteren Sonntagsöffnungsterminen ist von den weiteren Entscheidungen der NRW-Landesregierung in Bezug auf Veranstaltungsverbote nach der Corona-Schutzverordnung abhängig. Bisher gilt das Veranstaltungsverbot bis Sonntag, 03.05.2020. Die Stadt Köln geht davon aus, dass dieses Verbot über den Termin hinaus verlängert wird. Diese genehmigten Sonntagsöffnungen stünden bis Ende August 2020 eigentlich noch an:

  • Lindenthal (17.05.2020 “Lindenthaler Frühlingsfest” und 30.08.2020 “Lindenthaler Flair”)
  • Rath / Heumar (24.05.2020 “Traditionelles Musikfest”)
  • Kalk (28.06.2020 Straßenfest)
  • Deutz (02.08.2020 Familienfest und Stadtteilfest) und in der
  • Innenstadt (23.08.2020 “NRW-Tag”).

Die Stadt Köln bittet die Veranstalter darum, auf die Sonntagsöffnung zu verzichten und über mögliche Ersatztermine nachzudenken. Stehen mögliche Ersatztermine für die Zukunft fest, bereitet die Stadt Köln eine neue Verordnung vor, die sie dem Kölner Rat zur Abstimmung vorlegt. Sofern kein Verzicht auf die Sonntagsöffnungen bis zu den Sommerferien erfolgt, kann die Stadt Köln – abhängig von den weiteren Entscheidungen der Landesregierung – gezwungen sein, diese zu untersagen.

Gottesdienste ab Mai wieder möglich

In NRW sollen Gottesdienste mit Gläubigen ab 01.05.2020 wieder möglich sein. Darauf hat sich das Land NRW mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften verständigt. Eine Begrenzung der Besucher von Gottesdiensten gibt es demnach nicht. Die Kirchen haben zugesagt Vorkehrungen zur Sicherung der Hygiene- und Abstandsregelungen umzusetzen.

So muss zwischen den Gottesdienstbesuchern ein Mindestabstand von 2 Metern nach allen Seiten eingehalten werden, dafür wird die Besucherzahl entsprechend begrenzt. Auch auf die Einhaltung der geltenden hygienischen Vorsichtmaßnahmen soll strengstens geachtet werden.

“Wann weitere kirchliche Feiern wie Erstkommunionfeiern, Trauungen und Firmungen wieder normal stattfinden können, befindet sich derzeit noch in Klärung und wird zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt”, so das Kölner Erzbistum.

Die 46 Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen sind ab Montag, 27.04.2020, wieder für Trauerfeiern geöffnet. Pro 10 Quadratmeter Trauerhallenfläche darf 1 Person teilnehmen. Ein Abstand von 2 Metern ist bei der Bestuhlung sicherzustellen. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kölner Stadtverwaltung öffnet Dienststellen unter Auflagen

Die Stadtverwaltung Köln weitet derzeit schrittweise ihr Serviceangebot wieder aus und öffnet die Dienststellen für einen termingesteuerten Publikumsbetrieb. Bei dem Behördengang gilt eine Maskenpflicht für alle Besucher. Einen aktuellen Überblick über das Angebot haben wir hier bei CityNEWS zusammengestellt.

Maskenpflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn

Ab Montag, 27.04.2020, müssen Bürger ab 6 Jahren in NRW u.a. im ÖPNV und beim Einkaufen verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Darauf hat sich Nordrhein-Westfalen heute mit seinen Nachbarländern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen sowie dem Saarland verständigt.

In Köln wurde die Maskenpflicht zudem zusätzlich ab dem 27.04.2020 auf Behördengänge und in Schulen ausgeweitet.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung dient im Wesentlichen dazu, die Ausbreitung von Sprechtröpfchen in die Umgebung des Trägers zu verhindern. Sie dient in erster Linie nicht dem eigenen Schutz. Experten empfehlen, solche Masken zum Schutz der umgebenden Menschen zumindest dann zu tragen, wenn engere Kontakte oder Kontakte in Räumen erfolgen, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr. Im ÖPNV und beim Einkaufen gilt dies nun verpflichtend.

Großhandel METRO öffnet seine Märkte für alle

Das Großhandelsunternehmen METRO Deutschland öffnet in NRW seine 18 Großmärkte für alle Verbraucher. Die Öffnung umfasst alle Standorte in NRW und ist vorerst bis zum 03.05.2020 gültig. Einer entsprechenden befristeten Nutzungsänderung für diese erweiterte Öffnung hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen am 22.04.2020 zugestimmt. Damit ist METRO in NRW bis zum 03.05.2020 nicht mehr ausschließlich für Gewerbetreibende zugänglich, sondern auch für Endverbraucher ohne entsprechende Kundenkarte. Auf diese Weise möchte der Konzern einem erweiterten Kundenkreis Zugang zu Lebensmitteln während der Coronavirus-Krise bieten und will damit die Grundversorgung der Region unterstützen.

Stadt Köln und Polizei stimmen Vorgehensweise für Versammlungen ab

Die Polizei und Stadt Köln haben sich zum Umgang mit Versammlungen abgestimmt. Trotz des Kontaktverbots sollen diese unter Auflagen wieder stattfinden können. Die Teilnehmerzahl wird jedoch auf max. 20 Personen begrenzt. Zudem sind nur Standkundgebungen möglich, keine Aufzüge, da eine Einhaltung der für den Infektionsschutz notwendigen Mindestabstände sonst nicht gewährleistet ist.

Des Weiteren ist der Versammlungsleiter verpflichtet, eine Teilnehmerliste zu erstellen und 2 Monate aufzuheben. Nur im Infektionsfall muss diese Liste auf Verlangen der Gesundheitsbehörde an diese ausgehändigt werden.

Während der gesamten Versammlung müssen die Abstände zwischen den Teilnehmenden selbst und auch zu Passanten mindestens 3,50 Meter betragen. Um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu verringern, sollen keine Flyer oder Informationsmaterial verteilt, sondern lediglich zur Mitnahme bereitgestellt werden.

Öffnung des Einzelhandels

Das Land NRW hat angekündigt, seine Regelungen im Einzelhandel dahingehend anzupassen, dass es ab Montag, 27. April 2020, auch möglich sein wird, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen diejenigen Geschäfte zu öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können.

Nach den seit 20.04.2020 geltenden Lockerungen für den Einzelhandel hat das Kölner Ordnungsamt in den vergangenen zwei Tagen in rund 160 Einzelhandels-Betrieben die Einhaltung der in der Corona-Schutzverordnung geforderten Vorkehrungen überprüft. Der Handel ist nach den bisherigen Feststellungen in hohem Maße mit Hinweisbeschilderungen, dem Bereitstellen von Desinfektionsmitteln und auch Zugangsregelungen den Infektionsschutzforderungen gefolgt. Teilweise kam es zu Warteschlangen auf Bürgersteigen, Straßenabschnitten und Fußgängerzonen, wodurch der Bewegungsraum für Passanten schmaler wurde. Das Amt für öffentliche Ordnung wird die Entwicklung weiter verfolgen und Kontrollgänge in der Kölner Innenstadt und in anderen Einkaufsbereichen der Stadtbezirke unternehmen.

Peking spendet Schutzausrüstung

Die Berufsfeuerwehr der Stadt Köln hat am Flughafen in Frankfurt eine wertvolle Lieferung aus Kölns Partnerstadt Peking in Empfang genommen. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte am 01.04.2020 eine Nachricht ihres Amtskollegen erreicht, dass Peking die Stadt Köln in der Corona-Krise unterstützen werde. Neben einem Beatmungsgerät schickte Peking Schutzausrüstung.

Kein städtischer Maibaumverkauf in diesem Jahr

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wird in diesem Jahr keine Maibäume zum Verkauf anbieten. In den vergangenen Jahren hatte die Stadt in mehreren Stadtteilen Verkaufsstellen eingerichtet, an denen private Händler Bäume zum Kauf angeboten hatten. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass das “Organisieren” von Birken in der freien Natur verboten ist und nach dem Bundesnaturschutzgesetz unter Strafe steht. Die Stadt wird ihr bekannt werdende Fälle wegen Diebstahls und Sachbeschädigung in jedem Fall zur Anzeige bringen.

Der diesjährige Verzicht auf den Maibaumverkauf steht im Zusammenhang mit dem aktuell geltenden Versammlungsverbot. Das Kölner Ordnungsamt wird daher auch in der Nacht auf den 1. Mai 2020 sehr genau darauf achten, dass die Kontaktvorgaben eingehalten werden. Maifeiern oder ein gemeinschaftliches Maibaumsetzen mit mehr als den nach der Corona-Schutzverordnung erlaubten Personen werden daher in diesem Jahr nicht möglich sein. Das Ordnungsamt wird Verstöße gegen die Bestimmungen konsequent ahnden.

Kölner Schulen bereiten sich auf Rückkehr der ersten Schüler vor

Die Stadt Köln intensiviert die Reinigungs- und Hygienemaßnahmen in den Schulgebäuden. So werden bis zum 23.04.2020, wenn die ersten Schulen wieder öffnen, die Schulgebäude einer Intensivreinigung unterzogen. Größtenteils wurde dies bereits während der Schließung vor den Osterferien erledigt. Handkontaktflächen wie Türklinken, Tische und Stühle sollen zusätzlich täglich gereinigt werden. Alle Sanitärbereiche sind mit Seifenspendern und Handtüchern ausgestattet. Sofern Handwaschbecken in Klassenräumen vorhanden sind, werden auch dort Seife und Handtücher zur Verfügung gestellt.

Aktuell beschafft die Verwaltung in einem ersten Schritt 3.300 Liter Handdesinfektionsmittel für die Schulen, die am 23.04.2020 ihren Betrieb teilweise wieder aufnehmen. Sie sollen am Haupteingang, an den Zugängen und relevanten Sanitärbereichen aufgestellt werden. Das entspricht einer neuen Richtlinie des Landes, das damit von den bisher zugrunde gelegten Empfehlungen unter anderem des Robert-Koch-Instituts abgewichen ist. Dies stellt den Schulträger vor große Herausforderungen, die er aber – trotz der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit – mit aller Kraft bewältigen bzw. angehen wird.

Außerdem liefert die Stadt jeder Schule zusätzlich zunächst 4 Liter Flächendesinfektionsmittel für besondere Fälle. Sukzessive werden die Bezirksämter auch Desinfektionsspender beschaffen. Nur Grund- und Förderschulen sollen solche Spender erhalten, die eine automatische Dosierung vornehmen.

Außerdem werden die Sekretariate in den Schulen Husten- und Spuckschutzaufsteller erhalten. Außerdem soll jeweils nur eine Person das Sekretariat betreten dürfen, damit der notwendige Abstand gewahrt werden kann. Bei allen Maßnahmen weist die Stadt Köln noch einmal darauf hin, dass der sicherste Schutz darin besteht, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren. Um dies in den Unterrichtsräumen zu gewährleisten, erfolgt eine deutlich geringere Belegung als üblich. Die Schulen entwickeln hierzu entsprechende Raumkonzepte.

Bestattungen wieder ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises möglich

In der neuen Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun wieder Erd- und Urnenbestattungen ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises zu, wenn die Vorkehrungen zur Hygiene und zum Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen wieder größere Trauergemeinden zugelassen. Die Mindestabstände sind aber in jedem Fall unbedingt einzuhalten. Über eine Öffnung der Trauerhallen unter bestimmten Bedingungen wird kurzfristig entschieden.

Kölner Wertstoff-Center unter Auflagen geöffnet

Das rechtsrheinische Wertstoff-Center in Köln-Gremberghoven ist ab Montag, 20.04.2020, wieder geöffnet. Dann können beide Kölner Wertstoff-Center jeweils montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr angefahren werden, allerdings mit Einschränkungen.

Da es am Wertstoffcenter in Köln-Ossendorf in den vergangenen Tagen aufgrund des großen Andrangs zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden kam, gelten für beide Standorte folgende Auflagen: An geraden Kalendertagen (etwa dem 20. oder 22.04.2020) können ausschließlich Fahrzeuge mit geraden Kfz-Kennzeichen vorfahren, an ungeraden Daten nur Fahrzeuge mit ungeraden Kennzeichen. In jedem der Fahrzeuge dürfen sich max. 2 Personen befinden.

Darüber hinaus gelten folgende Regeln an den Wertstoff-Centern:

  • Der eingeschränkte Betrieb steht nur für dringend erforderliche, unvermeidliche Entsorgungen zur Verfügung.
  • Auf die Abgabe von Einzelteilen oder etwa Kleingeräten sollte nach wie vor verzichtet werden.
  • Zudem ist die Nutzung der Wertstoff-Center Menschen mit Wohnsitz in Köln vorbehalten, daher sollte der Personalausweis mitgeführt werden.
  • Der Sicherheitsabstand von 2 Metern zu Beschäftigten und anderen Personen muss eingehalten werden, Kinder sollen das Fahrzeug nicht verlassen.

Fahrzeuge, in denen mehr als 2 Personen sitzen oder deren Kennzeichen nicht zum Datum passen, werden abgewiesen. Dies gilt auch, wenn die genannten Vorgaben nicht eingehalten werden.

Alle Kölner werden dringend gebeten, ihre Wohnungen und Häuser nur im absolut unvermeidbaren Fall zu entrümpeln. Zu entsorgende Gegenstände, Altkleider und Grünschnitt sollten zwischengelagert werden, bis die Wertstoff-Center wieder vollumfänglich geöffnet sind.

CSD und ColognePride 2020 werden verschoben

Auch der ColognePride und der CSD in Köln bleiben nicht vom Coronavirus verschont. Wie der Kölner Lesben- und Schwulen Tag e.V. (KLuST) mitteilt, werden die beiden Veranstaltungen abgesagt. Die Veranstalter haben allerdings auch eine gute Nachricht für die Community in der Domstadt und deren Besucher! Es ist bereits ein Ersatztermin im Herbst gefunden worden und der CSD in Köln soll vom 09.10. bis 11.10.2020 stattfinden.

Stadt Köln weitet Notbetreuung für Kinder aus

Ab Donnerstag, 23.04.2020, wird die Notbetreuung der Kindertageseinrichtungen, Tagespflege und Schulen ausgeweitet. Derzeit werden in Köln etwa 1.400 Kindergartenkinder und 500 Schulkinder notbetreut, deren Eltern einer systemrelevanten beruflichen Tätigkeit nachgehen und die kein anderweitiges Betreuungsangebot organisieren können.

Das Land NRW hat nun die Liste der Berufsgruppen, die für ihre Kinder eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können, erweitert. Sie ist im Internet abrufbar. Die Notwendigkeit einer außerordentlichen Betreuung in Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen von Kindern, deren Eltern dem vom Land definierten Personenkreis angehören, ist durch eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers oder Dienstvorgesetzten nachzuweisen. Das Formular für die Arbeitgeberbescheinigung steht zum Herunterladen bereit. Mit diesen Formularen ist dann eine Betreuung ab Donnerstag, 23.04.2020, möglich. Die bisherigen Arbeitgeberbescheinigungen behalten ihre Gültigkeit.

gamescom 2020 findet nur digital statt

Das erweiterte Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020, hat direkte Auswirkungen auf die Durchführung der gamescom 2020 in Köln. Die Computerspiele-Messe wird in diesem Jahr nur in einer rein digitalen Form stattfinden. Alle Inhaber von bereits erworbenen Tickets erhalten den Eintrittspreis erstattet.

Polizei Köln zieht erneut eine Zwischenbilanz

In der dritten Woche nach Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnung zeichnet sich ein leicht rückläufiger Trend der Einsatzanlässe im Zusammenhang mit den Infektionsschutzmaßnahmen ab. Aufgrund der Oster-Feiertage erfolgt der Wochenrückblick bereits am Donnerstag, 09.04.2020.

Die Streifenteams schritten seit Freitag, 03.04.2020 über 165 Mal (davon rund 25 Mal in Leverkusen) im Zusammenhang mit den Coronavirus-Schutzmaßnahmen ein. Die meisten Einsatzanlässe gab es am Samstag, 04.04.2020 mit knapp 50 Einsätzen (davon 9 Mal in Leverkusen). Dabei kann es sich neben Kontaktverboten z.B. auch um Streitigkeiten oder Unterstützung von Maßnahmen des städtischen Ordnungsdienstes handeln.

Weiterhin ist es zumeist so, dass aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise ausreichen. Bislang fertigten die Polizisten 349 Anzeigen (davon 19 in Leverkusen) wegen Verstößen gegen die Verordnung oder damit einhergehenden Zuwiderhandlungen, z.B. wegen Körperverletzung, Beleidigung oder Hausfriedensbruch. Ein solcher liegt bspw. in der Regel vor, wenn man einen gesperrten Sportplatz nutzt.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob sieht weiter Anlass für großes Lob an die Kölner und Leverkusener: “Wir erleben an vielen Stellen in Köln und Leverkusen eine tolle und ausdauernde Disziplin. Es ist schwer und sicher auch traurig, auf Treffen mit unseren Verwandten und Freunden zu verzichten. Dennoch appelliere ich an alle: Lassen Sie jetzt nicht nach und halten Sie weiter die Regeln ein! Auch, wenn es immer schwerer fällt, müssen wir gemeinsam alles dafür tun, den Anstieg der Neuinfektionen zu verlangsamen. Leider kennt die Pandemie keine Feiertage.”

Große Nachfrage auf den Kölner Wochenmärkten

Trotz der vielfältigen Beschränkungen durch die Coronavirus-Krise bleiben die Kölner Wochenmärkte weiterhin geöffnet. Sie sind eine wichtige Institution für die Daseinsfürsorge in Köln und ermöglichen den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Veedeln, sich auf kurzen Wegen insbesondere mit frischen Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen. Dabei beschränkt sich das Angebot aktuell auf Lebensmittel, Blumen, Topfpflanzen sowie Drogerie- und Tierbedarfsartikel. Andere Non-Food-Produkte sind auf den Märkten derzeit ausgeschlossen.

Die Markverwaltung hat bisher viele positive Rückmeldungen von Kunden und Markthändlern erhalten und will das Angebot auch weiter in dem bekannten Umfang aufrechthalten. Durch die Reduzierung auf bestimmte Waren sind grundsätzlich weniger Marktstände als üblich vorhanden. Auf diese Weise kann zwischen oder vor den einzelnen Ständen genügend Abstand eingeräumt werden.

Die Marktverwaltung bittet alle Kunden zu ihrem eigenen Schutz, sich auch auf den Wochenmärkten unter freiem Himmel so zu verhalten, wie sie es aus den Lebensmittelmärkten kennen. So sollen insbesondere die bekannten Abstandsregeln eingehalten und auf Selbstbedienung verzichtet werden. Um genügend Platz für alle Besucher zu haben, sollten die Marktkunden auch möglichst alleine und nicht mit der ganzen Familie einkaufen gehen sowie die Verweildauer auf das notwendige Maß beschränken. Damit tragen sie dazu bei, dass die Märkte nicht so voll werden und ermöglichen den anderen Kunden, die Märkte mit den gebotenen Sicherheitsregeln sicher zu besuchen. Die Marktverwaltung weist auch nochmals darauf hin, dass der Verzehr von Speisen nicht direkt am Stand erfolgen darf.

Diese Regeln sollten zum eigenen Schutz aber vorsorglich auch zum Schutz der anderen Marktbesucher stets beachtet werden.

Stadt Köln legt Hilfsfonds für Livemusik-Spielstätten auf

Die vitale und vielfältige freie Musikkulturszene in Köln hat sich mit Unterstützung der Stadt über die letzten Jahrzehnte zu einer der zentralen Stärken des Kulturstandortes Köln und zu einem wichtigen Bereich der Kreativwirtschaft entwickelt. Das in Deutschland wohl einzigartige Ökosystem einer besonderen Clubkultur wurde national und international zu einem wichtigen Element des städtischen Images mit positiven Effekten auch für andere Branchen wie den Tourismus.

Die Schließung aller Livemusik-Spielstätten in Köln seit 13.03.2020 bis mindestens 19.04.2020 hat die Betriebe und Veranstalter in Köln in eine existenzielle Krise gestürzt. Denn nur durch die steten Einnahmen ist die Zahlungsfähigkeit für viele Betriebe gewährleistet. Die Schließung des Geschäftsbetriebs von über einem Monat bedeutet für den Großteil der Betriebe, wenn keine Hilfe erfolgt, die Zahlungsunfähigkeit und damit die Insolvenz.

Angesichts der besonderen Bedeutung der Clubkultur für Köln legt die Verwaltung einen Nothilfefonds in Höhe von 700.000 Euro auf, um die gewachsenen Strukturen auch in der Krise zu erhalten und den Fortbestand der Betriebe zu unterstützen. Der Nothilfefonds soll die Liquidität stützen, soweit grundsätzlich vorrangige Hilfsprogramme des Bundes beziehungsweise des Landes (noch) nicht zum Tragen kommen.

Das Förderprogramm wurde von der Stadt Köln gemeinsam mit dem Klubkomm e.V. entwickelt. Wer antragsberechtigt ist, welche Kosten gefördert und wie Anträge eingereicht werden können, ist im Internet zusammengefasst.

Henriette Reker mit Apell an die Kölner

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die sich am Sonntag, 05.04.2020, gemeinsam mit Stadtdirektor Dr. Stephan Keller bei einer Begleitung des Ordnungsdienstes selbst einen Eindruck von der Einhaltung der Kontaktregeln verschafft hat: “Ich kann wirklich gut verstehen, dass man jetzt mit Freunden die Zeit draußen verbringen möchte. Aber ich appelliere an Sie: Halten Sie sich weiterhin an die Regeln der Kontaktsperre. Das Robert-Koch-Institut hat uns ja aktuell einen kleinen Hoffnungsschimmer gegeben, dass die Neuinfektionskurve etwas flacher verläuft. Dies sollte Anreiz und Bestätigung sein für unsere richtiges Verhalten.”

Der Kölner Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Dr. Keller ergänzt: “Der städtische Ordnungsdienst hat am gestrigen Samstag, 04.04.2020, in insgesamt 81 Fällen einschreiten und auf die Kontaktregeln hinweisen müssen. Das schöne Wetter führt unweigerlich dazu, dass unsere Einsatzzahlen ansteigen. Darum auch von mir der Hinweis: Beachten Sie auch zu Ihrer eigenen Sicherheit die Regeln und halten Sie Abstand.”

Stadt Köln warnt nochmals die Bürger

Für alle Kölner gilt weiterhin: Kein physischer Kontakt zu anderen Menschen – ob im Freien oder in geschlossenen Räumen – ist der beste Schutz vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus und trägt dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen sowie eine Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen.

Nach Kenntnis der Stadt Köln planen einige Städte offenbar, wegen des schönen Wetters am Wochenende einige öffentliche Bereiche, Plätze, Parks, Grünflächen oder ähnliche zu sperren. Die Stadt Köln wird diesen Beispielen nicht folgen. “Genauso klar ist und bleibt aber, dass die Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW befolgt werden müssen, vor allem hinsichtlich des Kontaktverbots – auch bei schönem Wetter am Wochenende”, so Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller.

Zwei Personen dürfen gemeinsam unterwegs sein oder Personen, die in einem Haushalt leben. “Die Einhaltung dieser Regeln wird der Ordnungsdienst auch an diesem Wochenende kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Ich setze weiterhin auf die Solidarität aller Kölner”, betont Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Auch c/o pop Festival 2020 abgesagt und verschoben

Aufgrund der Corona-Pandemie und der derzeit unsicheren Lage werden alle Veranstaltungen des c/o pop Festivals und der c/o pop Convention in Köln vom 22 .- 26.04.2020 abgesagt. Ebenfalls versuchen die Veranstalter, Teile des c/o pop Festivals und die c/o pop Convention in den Oktober zu verschieben. Die Bezahlshows werden dagegen im Oktober nicht Teil des modifizierten Programms sein. Der ursprünglich geplante Zeitraum vom 22. bis 26.04.2020 kann nicht eingehalten werden, da derzeit nicht absehbar ist, ob und in welchem Umfang die Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach dem 19.04.2020 gelockert werden. Nach der derzeitigen Einschätzung der Stadt Köln ist davon auszugehen, dass über den 19.04.2020 hinausgehend Großveranstaltungen bis Ende Mai 2020 nicht zugelassen werden können, da diese Veranstaltungen ein großes Verbreitungsrisiko beinhalten.

Deshalb haben sich die Veranstalter dazu entschieden, das Festival für April 2020 komplett abzusagen. Allerdings arbeitet das Team derzeit daran, Teile des Festivals wie z. B. die Shows und Veranstaltungen, die am 25. und 26.04.2020 im Rahmen von c/o Ehrenfeld stattfinden sollten, auf den Herbst zu verschieben. Weitere Infos werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Die Einzel-, Festival- und Kombitickets werden zurückerstattet. Der Veranstalter bittet um Verständnis, falls es bei der Rückgabeabwicklung zu verzögerten Prozessen kommen sollte. Die Tickets für die c/o pop Convention behalten ihre Gültigkeit für den Nachholtermin im Oktober – alle Ticketinhaber erhalten in den kommenden Wochen weitere Informationen per E-Mail. Wer seine Ticketkosten nach der Rückerstattung spenden möchte, tut damit der Kölner Clublandschaft, den Künstlern und dem Festivalteam etwas Gutes.

Weitere Infos unter: culture-stream.cologne

Köln vermeldet weitere Todesfälle

Seit Donnerstag, 02.04.2020 sind 3 weitere weitere Personen, die positiv auf das Coronairus getestet wurden, leider in Köln gestorben. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von 74, 85 und 94 Jahren. Alle Verstorbenen waren zuvor Bewohner von Senioreneinrichtungen und litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit 26 Kölner Bürger, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben.

Mit Stand von Freitag, 03.042020, gibt es in allen Kölner Senioren- und Pflegeeinrichtungen – dazu gehören stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Einrichtungen für betreutes Wohnen – insgesamt 149 Indexfälle (91 Bewohner sowie 58 Mitarbeiter). Von den 149 Personen sind 22 Bewohner im Krankenhaus, 69 Bewohner stehen in den Einrichtungen unter Quarantäne, 58 Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. 18 Bewohner sind bislang verstorben (Stand: 03.04.2020 um 13:15 Uhr). 5 positiv auf das Coronavirus getestete Personen sind bereits wieder genesen.

Polizei zieht erneut Fazit zu Maßnahmen

Mit Blick auf die am 23.03.2020 in Kraft getretene Corona-Schutz-Verordnung hat die Polizei Köln einen Überblick über die Anzahl der Anzeigen veröffentlicht. Die Informationen beziehen sich ausschließlich auf Maßnahmen der Kölner Polizei.

Die Streifenteams schritten seit letzten Freitag (27.03.2020) über 200 Mal (davon rund 35 Mal in Leverkusen) im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen ein. Weiterhin ist es zumeist so, dass aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise ausreichen. Bislang fertigten die Polizisten 252 Anzeigen (davon 35 in Leverkusen) wegen Verstößen gegen die Verordnung.

Die im Vergleich zu den Einsätzen höhere Zahl von Anzeigen ergibt sich z.B. daraus, dass ein Treffen von fünf Personen zwar nur ein Polizeieinsatz ist, daraus aber fünf einzelne Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung erwachsen – gegen jede Person eine. Die in diesem Rückblick dargestellten Zahlen können sich noch verändern. Es handelt sich um vorläufige Zahlen aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Polizei. Die Erfassungsmodalitäten zu diesem neuen Phänomen werden laufend optimiert. Anzeigen und Einsätze müssen teilweise nachträglich auf Bezüge zur Pandemie überprüft und nachgetragen oder entsprechend aus der Zählung gestrichen werden.

Todesfälle nehmen weiter zu

Köln muss leider weitere Todesfälle wegen des neuartigen Coronavirus vermelden. Seit Mittwoch, 01.04.2020 sind 5 weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von 78, 83 und 90 Jahren. Auch zwei Frauen im Alter von 95 und 100 Jahren starben an den Folgen des Coronavirus. Alle Verstorbenen waren zuvor Bewohner von Senioreneinrichtungen und litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit insgesamt 23 Kölner Bürger an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Uniklinik Köln sucht Blutpender und COVID-19-Genesene

Die Transfusionsmedizin der Uniklinik Köln hat als erste Einrichtung in NRW die behördliche Erlaubnis erhalten, Plasma von COVID-19-genesenen Spendern für schwerkranke Patienten herzustellen und anzuwenden. Hochkonzentrierte Antikörper in der gespendeten Blutflüssigkeit sollen die Abwehrkräfte von erkrankten Patienten stärken und können wie eine passive Impfung lebensrettend wirken. Aus diesem Grund bittet die Uniklinik Köln genesene Bürger um eine Plasmaspende.

Menschen, die nach ihrer COVID-19-Erkrankung wieder gesund sind und große Mengen Antikörper aufweisen, können Plasma (Blutflüssigkeit) für schwerkranke Coronavirus-Patienten spenden. Voraussetzung ist eine Untersuchung auf die Eignung als Spender. Dabei werden Faktoren wie die Spendefähigkeit oder eine hohe Zahl von Antikörpern in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Virologen und Infektiologen überprüft.

Bürger, die bereits mehrere Wochen gesund sind und ihre Eignung zur COVID-19-Immunspende testen lassen wollen, können eine E-Mail an covid-plasmaspende@uk-koeln.de senden und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Sie werden für eine Terminvereinbarung per E-Mail oder Handy kontaktiert. Eine Vorstellung ohne Termin ist nicht möglich.

Darüber hinaus braucht die Blutspende der Uniklinik Köln natürlich auch weiterhin Menschen, die ganz normal Blut spenden, denn viele Patienten sind auf die Spenden angewiesen. Acht Wochen nach einer ausgeheilten COVID-19-Infektion kann wieder regulär Blut gespendet werden. Rückfragen bitte unter blutspende-spendearzt@uk-koeln.de.

Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen gesucht

Mit der zunehmenden Zahl von Infizierten wächst auch die Zahl von Hochbetagten und Pflegebedürftigen mit einer Coronavirus-Erkrankung. Diese gehören zur vulnerablen Personengruppe und sind im Falle eines schweren Verlaufes besonders gefährdet. Um weniger Menschen den aktuellen Gefahren durch das Coronavirus auszusetzen, werden seit einigen Wochen Erkrankte und Kontaktpersonen umgehend auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes durch das Gesundheitsamt in ihrer Wohnung oder in ihrem Pflegeheim unter Quarantäne gestellt. Auf diese Weise soll eine Gefährdung weiterer Personen minimiert werden. Dabei werden auch die Kontaktpersonen umgehend ermittelt, informiert und gegebenenfalls unter Quarantäne gestellt.

Die Verlagerung und Isolation in besonderen Einrichtungen ist zwar zum Schutz vor Ansteckung möglich. Wer selbst hochbetagte und pflegebedürftige Angehörige hat, weiß aber, dass gerade diese sehr umgebungsabhängig sind und in einer anderen Umgebung schnell instabil werden.

Um dieser Fachkräftesituation besser begegnen zu können, werden Menschen gebraucht, die bereit sind, die Pflege alter Menschen auch in Zeiten einer Pandemie unter schwierigsten Bedingungen zu übernehmen.

Die Stadt Köln sucht daher examinierte Pflegefachkräfte und entsprechend anerkannte Pflegeassistenten, Heilerziehungspfleger und Pflegehelfer für die Unterstützung in der Pflege sowie Medizinische Fachangestellte und Physiotherapeuten. Wer diese Voraussetzungen erfüllt und Interesse hat zu helfen, kann sich per E-Mail an pflegepersonal@stadt-koeln.de melden.

Weitere Todesfälle in Köln

Ein 85-jähriger Kölner ist am 30.03.2020 in einem Pflegeheim verstorben. Am Dienstag, 31.03.2020, ist ein weiterer 84-jähriger Kölner in einem Kölner Krankenhaus gestorben. Außerdem eine 99-jährige Kölnerin gestorben. Alle Verstorbenen hatten diverse Vorerkrankungen. Damit sind bislang insgesamt 14 Kölner Bürger an den Folgen des Coronavirus gestorben.

gamescom 2020 stellt sich auf Coronavirus ein

Die Veranstalter der gamescom 2020 haben Maßnahme vorgestellt, um die weltweit größte Computerspiele-Messe in Köln stattfinden zu lassen. So sind im August z.B. der Ausbau der digitalen Angebote geplant und man möchte im Mai konkrekte Infos bekanntgeben, ob und wie die gamescom stattfinden kann.

Insgesamt über 950 Verstöße in Köln

Seit dem 23.03.2020 gibt es insgesamt 954 durch den Ordnungsdienst der Stadt Köln festgestellte Verstöße gegen die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO), das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz) und die Allgemeinverfügungen der Stadt Köln zu kontaktreduzierenden Maßnahmen zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz. (Stand 30.03.2020 – 15:30 Uhr)

Weitere Todesopfer durch Coronavirus in Köln

In Köln gab es zwei weitere Todesopfer durch das Coronvirus. Ein 85-jähriger Mann ist am Sonntag, 29.03.2020, in einem Kölner Altenheim verstorben. Er litt an diversen Vorerkrankungen. Eine weitere 83-jährige Person starb am Sonntag, 29.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus. Auch diese Person hatte umfangreiche Vorerkrankungen. Damit sind bislang in Köln insgesamt 11 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Todesfälle in Köln erhöhen sich auf 9 Menschen

Das Coronavirus hat in Köln leider zwei weitere Todesopfer gefordert. Ein 83-jähriger Kölner ist am Freitag, 27.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus verstorben. Er litt an diversen Vorerkrankungen. Auch ein 79-jähriger Kölner starb am Freitag, 27.03.2020, in einem Kölner Krankenhaus. Auch er hatte diverse Vorerkrankungen. Damit sind bislang insgesamt 9 Personen in Köln an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Köln vermeldet zwei weitere Todesfälle

Das Coronavirus hat in Köln leider zwei weitere Todesopfer gefordert. Am Donnerstagabend, 26.03.2020, starb ein 65-jähriger Kölner, der an diversen Grunderkrankungen litt, in einem Kölner Krankenhaus. Bei dem weiteren Todesopfer handelt es sich um eine 63-jährige Patientin, die unter einer schweren Grunderkrankung litt, und gestern mit einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Sie ist am heutigen Freitag, 27.03.2020, in der Klinik verstorben. Damit sind bislang insgesamt 7 Personen in Köln an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Stadt bietet Hilfen für obdachlose Menschen in Köln

Die Stadt Köln verteilt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen “In Via”, sowie den Einrichtungen sowie Initiativen vom Sozialdienst Katholischer Männer Köln (SKM), Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), OASE und der Initiative “Bauen Wohnen Arbeiten” täglich 365 Care-Pakete an obdachlose Menschen in Köln zur Corona-Pandemie in der Domstadt.

Zudem wurde ein “Badmobil” – eine mobile sanitäre Anlage – am Breslauer Platz errichtet. In diesem können Duschen und Toiletten genutzt werden. Das Mobil ist zunächst bis zum 30.04.2020 täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet und wird von einem Sicherheitsdienst überwacht. Ein so genanntes “Cross-Urinal” steht vor der SKM-Kontakt-Beratungsstelle am Bahnhofsvorplatz zur Verfügung. Dieses ist dauerhaft nutzbar – auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Zudem bereitet sich die Stadt Köln kontinuierlich auf einen größeren Bedarf an Wohnraum vor. Dafür steht sie unter anderem in Verhandlungen mit etlichen Hotels, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise ihren Betrieb schließen mussten. Die Ausweitung weiterer Kapazitäten während der Coronavirus-Pandemie in Köln ist kurzfristig möglich.

Unterstützung für Kölner Feuerwehr

In einer Zeit, in der Desinfektionsmittel besonders gefragt sind, ist es eine enorme Herausforderung, den großen Bedarf der Kranken- und Pflegeeinrichtungen in Köln zu decken. Die Kölner Feuerwehr hat in dieser Woche ein Logistikzentrum in Betrieb genommen. Dort kümmern sich 20 Einsatzkräfte ausschließlich darum, weltweit knappes Schutzmaterial zu beschaffen. Die Feuerwehr verteilt es dann bedarfsgerecht.

Unterstützung kommt nun aus dem Netzwerk des 1. FC Köln und seiner Stiftung. Ein Fan des 1. FC Köln aus Leipzig hatte sich beim Verein gemeldet und Hilfe angeboten – sein Arbeitgeber stellt günstig Ethanol zur Verfügung. Ein Apotheker aus Bocholt, ebenfalls FC-Mitglied, mischte daraus Desinfektionsmittel. Die nötigen Transporte übernahmen Mitarbeiter des 1. FC Köln, die Kosten trägt die Stiftung des 1. FC Köln.

Finanzielle Entlastungen für Familien

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 26.03.2020, einer Dringlichkeitsentscheidung zugestimmt, wonach Eltern Beiträge für Kita, Tagespflege und Offenen Ganztag an Grundschulen in Köln erstattet bekommen. Weil diese Angebote wegen des Betretungsverbotes aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht genutzt werden können, erfolgt eine Rückzahlung für den Zeitraum vom 16.03. bis 19.04.2020 von eineinviertel (1 1/4) Monatsbeiträgen. Für die städtischen Kindertageseinrichtungen wird in gleichem Umfang auch das Essensgeld im Rahmen der jährlichen Abrechnung erstattet.

Auf Basis von 23 Schließtagen und 1,25 Monatsbeiträgen stellt die Stadt für diese Entlastung den Familien rund zehn Millionen Euro zur Verfügung: 8,2 Millionen Euro Kita-Gebühren und Tagespflege sowie 1,98 Millionen Euro für die OGS.

Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen für alle Elternbeiträge/Essensgelder ab März 2020 werden ausgesetzt. Die Eltern werden gebeten, ihre Zahlungen nicht einzustellen, die Rückerstattung erfolgt in einem automatisierten Verfahren.

Resümee der Kölner Polizei zur Corona-Schutz-Verordnung

Fünf Tage nach Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnung (Montag, 23.03.2020) zieht die Polizei Köln ein erstes Resümee. Die Streifenteams schritten seit Wochenbeginn rund 170 Mal im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen ein. Zumeist reichten aufklärende Gespräche, der Hinweis auf die geltenden Verbote und Platzverweise. Bislang fertigten die Polizisten 23 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung.

Polizeipräsident Uwe Jacob spricht ganz großes Lob an die Kölner und Leverkusener aus: “Es herrscht insgesamt eine tolle Disziplin. Nachdem wir noch in der vergangenen Woche sogenannte “Corona-Partys” auflösen mussten, hat sich die Situation auf den Plätzen, Straßen und in den Parks deutlich gebessert. Der Ernst der Situation scheint nun endlich angekommen zu sein.”

Seit dem 23.03.2020 sind unter anderem Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen untersagt, Spiel- und Sportplätze sowie viele andere Freizeiteinrichtungen gesperrt oder geschlossen. Das Picknicken und Grillen, sowie das Rauchen von Shishas verboten.

Während der Streifenfahrten und durch Zeugenanrufe treffen die Beamten immer wieder auf kleine Gruppen oder stellen fest, dass Gaststätten und Cafés, trotz Verbot und auch ohne Gäste, geöffnet werden. In drei Fällen wählten Supermarktmitarbeiter den Notruf: Kunden waren wegen des durch die Geschäfte eingeführten “pro Kopf Limits” auf Waren handgreiflich geworden.

Bisher 5 Todesfälle in Köln

Ein weiterer Todesfall hat die Stadt Köln wegen des Coronavirus leider zu verzeichnen. Ein 83-jähriger Mann mit mehreren Vorerkrankungen, ist in einem Krankenhaus verstorben, so Kölns Stadtdirektor Dr. Keller bei einer Pressekonferenz. In Köln sind durch das neuartige Coronavirus damit insgesamt 5 Personen verstorben.

Soforthilfen für die freie Kölner Kulturszene

Auch wenn die Folgen und Schäden der Corona-Pandemie derzeit noch nicht in Gänze absehbar sind, zeichnet sich ab, dass die freie Kulturszene in Köln in erheblichem Maße betroffen ist. Die Stadt Köln reagiert darauf mit einem umfassenden Maßnahmenpaket. Auch Bundes- und Landesregierung haben angekündigt, entsprechende Mittel zur Bewältigung der Coronavirus-Folgen bereitzustellen.

Neue Regelungen für die Kulturförderung in Köln

Die Stadt Köln hat für durch das Veranstaltungsverbot betroffene geförderte Kulturveranstalter und Kulturschaffende Vorsorge getroffen und neue Regelungen für die diesjährige Kulturförderung eingeführt:

  1. Bereits bewilligte Förderungen werden nicht zurückgefordert, weil Veranstaltungen und Projekte wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen.
  2. Entstandene und unvermeidbare Kosten und Ausgaben werden als zuwendungsfähig anerkannt, auch wenn die geförderten Veranstaltungen oder Projekte nicht oder nur teilweise durchgeführt werden konnten.
  3. Das Kulturamt schließt sich einer neuen Regelung des Landes NRW an und wird bei Bewilligungen in Teilen auch Ausfallhonorare erstatten.
  4. Institutionell geförderte Institutionen (Betriebskostenzuschussempfänger) werden bei Bedarf – zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Liquidität – mit vorgezogenen Abschlagszahlungen unterstützt.
  5. Zudem werden kleinere Aufstockungsbedarfe bei aktuellen Projektförderungen im Zuge der bereits laufenden Bewilligungsverfahren vom Kulturamt geprüft.

Ergänzend zu den Sofortprogrammen von Land und Bund und den o.g. Maßnahmen im Bereich der Kulturförderung bringt die Stadt Köln außerdem einen Notfallfonds zur Struktursicherung von freien Kulturinstitutionen bei coronabedingten Krisensituationen auf den Weg. Dieser soll greifen, wenn die sonstigen Unterstützungsleistungen zur Stabilisierung der freien Kultur nicht ausreichen sollten. In den Fonds fließen städtische Mittel in Höhe von drei Millionen Euro.

Der Notfallfonds ist als städtisches Soforthilfeprogramm aufgelegt, das sich an geförderte freie Kultur-Betriebe und Kultur-Vereine richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Zusätzlich zum Notfallfonds für die geförderte freie Kulturszene entwickelt die Wirtschaftsförderung zusammen mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH eine Nothilfe für die ebenfalls betroffene Kölner Clubkultur.

KVB-Busfahrer werden besser geschützt

Damit Köln mobil bleibt, setzen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) alle Hebel in Bewegung, um die Ausbreitung des Coronavirus zu mindern. Durch einen stabilen und zuverlässigen ÖPNV ist es weiterhin möglich, dass die Beschäftigten sogenannter “kritischer Infrastrukturen” zu ihren Arbeitsplätzen gelangen und dass die Kölner ihre Versorgungsaufgaben wahrnehmen können.

Zum Schutz der Busfahrer bringt die KVB jetzt Folien hinter den Fahrerständen der Busse an. Bisher wurde der vordere Bereich eines jeden Busses als Interimslösung durch Flatterbänder vom Fahrgastraum abgetrennt. Die vordere Tür bleibt zudem geschlossen. Im Unterschied zu den Bahnen, bei der der Fahrerstand durch eine Glasscheibe vom Fahrgastraum getrennt ist, ist der Bus üblicher Weise durchgehend offen gestaltet. Durch diese Abgrenzung können die Ansteckungsrisiken noch besser reduziert werden.

Auf ähnliche Weise sind bereits die Beschäftigten des Vertriebs geschützt. Hier hat die KVB die fünf KundenCenter, bei denen Mitarbeiter und Kunden nicht durch eine Glasscheibe geschützt werden können, geschlossen. Zugleich sind Aufgaben auf die drei KVB-eigenen Vertriebsstellen verlagert worden, in welchen eine Abtrennung durch Glasscheiben bereits erfolgte.

Stadt Köln hält an bewilligten Zuschüssen für Träger und Vereine fest

Der Umstand, dass die Coronavirus-Krise auf zahlreiche von der Stadt Köln geförderte Projekte und Veranstaltungen negative Auswirkungen hat, soll nicht zum Schaden der Projekte, Institutionen, Träger und Vereine sein. Die Stadt Köln sagt deshalb zu, dass Kosten bei den – von der Stadt Köln geförderten – Trägern und Institutionen auch dann als förderfähig angesehen werden, wenn Veranstaltungen “coronabedingt” nicht durchgeführt werden können. Dies betrifft alle von der Stadt Köln geförderten Bereiche, von der Kultur über Jugend, Familie und Soziales bis hin zum Sport.

Grundsätze und Rahmenbedingungen

Um unter den aktuellen Rahmenbedingungen Rückforderungen zu vermeiden und Förderbeträge auszahlen zu können, wurden entsprechende Grundsätze erarbeitet, die im Rahmen der Verwendungsnachweisprüfung der jeweiligen Förderung bei coronabedingten Einschränkungen herangezogen werden sollen:

  1. Alle strukturellen (institutionellen) Förderungen bleiben unbeschadet erhalten, auch wenn aufgrund der Krise und ihrer Folgen Leistungen nicht oder nur teilweise erbracht werden können. Die Stadt bietet an, bei quartalsweiser Auszahlung die Auszahlung des dritten Quartals 2020 vorzuziehen, um vorzeitig für mehr Liquidität zu sorgen.
  2. Bei Projektförderungen können nachweislich bereits entstandene unvermeidbare Kosten anerkannt werden, auch wenn die Förderbedingungen dies bislang nicht vorsehen und auch wenn diese Leistungen aufgrund der aktuellen pandemiebedingten Einschränkungen nicht oder nur teilweise erbracht werden können.
  3. Förderungen für Projekte, die bereits bewilligt wurden, jedoch “coronabedingt” noch nicht begonnen haben oder unterbrochen werden mussten, werden wie geplant ausgezahlt. Durch eine Verlängerung des Projektzeitraums soll eine Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht werden.

Gleichzeitig weist die Stadt Köln darauf hin, dass erst einmal die Inanspruchnahme von ggf. landes- oder bundesweit aufgelegten Hilfen geprüft werden und Kosten weitgehend minimiert werden sollen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Förderlandschaft werden die unterschiedlichen Dienststellen der Stadtverwaltung mit zielgerichteten und genauen Informationen auf die Fördermittelnehmer zugehen und für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Kölns Oberbürgermeisterin wendet sich mit Brief an die Bürger

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, hat sich mit einem Brief an die Bürger der Domstadt gewandt. Darin bittet sie die Kölner nochmals eindringlich darum, sich an die erlassenen Regeln und Maßnahmen zu halten. Besonders betont Henriette Reker, dass der soziale Kontakt unbedingt (weiter) eingeschränkt werden soll, vor allem zum Schutz von Risikogruppen. Hier können Sie den kompletten Brief downloaden und lesen! Zischenzeitlich wurde die Oberbürgermeisterin anlässlich des regulären Endes ihrer häuslichen Quarantäne ereneut auf das Coronavirus getestet. Das Testergebnis ist negativ und Henriette Reker wird daher wie geplant die häusliche Quarantäne am Donnerstag, 26.03.2020 verlassen und ins Rathaus zurückkehren.

Stadtratssitzung unter verschärften Bedingungen

Trotz Corona-Krise wird die Sitzung des Kölner Stadtrates am Donnerstag, 26.03.2020 ab 15:30 Uhr, stattfinden – unter Berücksichtigung der Auflagen des Landes NRW. So soll nur die Mindestanzahl von 46 Ratsmitgliedern teilnehmen, um die Beschlussfähigkeit sicherzustellen. Da im Ratssaal im Spanischen Bau der festgelegte Mindestabstand von zwei Metern zum Schutz vor Neuinfizierungen nicht von allen eingehalten werden kann, weicht der Rat in den großen Saal des Kölner Gürzenich aus. Auch die Verwaltung wird nur in Mindestbesetzung teilnehmen.

Zudem wird die Tagesordnung verschlankt, um die Sitzungsdauer zu verkürzen. So wird die Oberbürgermeisterin vorschlagen, die Anträge in den nächsten Hauptausschuss zu verweisen. Auf Redebeiträge soll so weit wie möglich verzichtet werden.

Weiterer Coronavirus-Todesfall in Köln

Das neuartige Coronavirus hat in Köln leider ein viertes Todesopfer gefordert. Am Dienstag, 24.03.2020, verstarb in einem Krankenhaus eine 89-jährige Frau. Sie litt an diversen Vorerkrankungen.

Hilfe für obdachlose und drogenabhängige Menschen

Die Einrichtungen für wohnungslose und drogenabhängige Menschen in Köln sind mit wenigen Ausnahmen weiterhin geöffnet – allerdings mit Einschränkungen. Diese sind nötig, um das Infektionsrisiko durch das Coronavirus zu vermindern. Nach den bisherigen Erfahrungen gelingt es den Hilfesuchenden, die geltenden Regeln zu beachten.

Geöffnet sind folgende Einrichtungen:

  • Alle Kontakt- und Beratungsstellen, wie das Diakoniehaus Salierring, die OASE Benedikt Labre e. V., der SKM “Rochus”, der SKM “Am Bahnhof”, die SkF- Notschlafstelle “Comback”, die Kontakt- und Beratungsstelle “Cafe Auszeit” für Frauen in der Innenstadt und das “Café Auszeit – Zwei” in Meschenich
  • Die Öffnungszeiten am Kölner Hauptbahnhof konnten durch enge Abstimmung erweitert werden. Das Angebot ist wochentags von 8:30 bis 19:45 Uhr und an den Wochenenden von 8:30 Uhr bis zum späten Nachmittag sichergestellt.
  • Alle Notschlafstellen der Wohnungslosenhilfe
  • Das Johanneshaus in der Annostraße
  • Die Humanitäre Hilfen in der Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)
  • Winterhilfe in der Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)
  • Die Drogenkonsumräume am Cäcilienhof und Kölner Hauptbahnhof
  • Die Substitutionsambulanz MEREAM
  • B.O.J.E. für Menschen bis 27 Jahre am Breslauer Platz
  • Der Vringstreff (eingeschränktes Angebot): täglich erreichbar, Telefon- und Online-Beratungen
  • Die ordnungsrechtlichen Notaufnahmen werden über die Rufbereitschaft der Fachstelle Wohnen des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren außerhalb der städtischen Dienstzeiten belegt.

Vorübergehend geschlossen sind:

  • “GULLIVER” (Postausgabe dennoch möglich, freitags zwischen 12 und 13 Uhr)
  • “LObby-REstaurant LORE”

Der eingeschränkte Betrieb umfasst folgendes Angebot:

  • Die regulären Öffnungszeiten der Einrichtungen bleiben erhalten. Der persönliche Kontakt zwischen den Mitarbeitern und den Besuchern muss jedoch deutlich reduziert werden.
  • Der längere Aufenthalt mehrerer Besucher gleichzeitig ist leider nicht mehr möglich.
  • Einzelkontakte und -beratungen, wie beispielsweise Betreutes Wohnen (BeWo), ambulante Begleitung und Kriseninterventionen werden – soweit möglich – unter Berücksichtigung der Hygiene-Maßnahmen fortgesetzt.
  • Die Erreichbarkeit von Mitarbeitendern ist während der Öffnungszeiten ist gegeben, vorzugsweise per Telefon und E-Mail.
  • Postausgabe, sanitäre Anlagen (Toiletten, Duschen) sowie die Kleiderkammern bleiben zugänglich. Gegebenenfalls kommt es zu Wartezeiten, weil die Abläufe an die Erfordernisse des Infektionsschutzes angepasst werden müssen.
  • Essen und Getränke sind erhältlich.
  • Die Sprechstunden des Mobilen Medizinischen Dienstes des Gesundheitsamtes bleiben erhalten.

Bugelder von bis zu 25.000 Euro möglich

Für die von der Stadt Köln angeordneten Maßnahmen gibt es eine hohe Akzeptanz. Die Kölner halten sich laut Stadtdirektor Dr. Stephan Keller bis auf sehr wenige Ausnahmen an die strikten Regelungen. Der Stadtdirektor unterstreicht: “Die Fallzahlen sind für eine Millionenstadt äußerst moderat. Wenn Menschen nicht einsichtig sind, verhängt das Ordnungsamt konsequent ein Bußgeld. Bislang war das noch nicht nötig. Es geht auch nicht darum, Bußgelder einzutreiben, sondern eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.”

Der Bußgeldkatalog des Landes NRW sieht für Ordnungswidrigkeiten nach der Coronaschutzverordnung einen Bußgeldrahmen von 200 bis 25.000 Euro vor. Der Regelsatz für den Verstoß gegen das Kontaktverbot beträgt in der Regel 200 Euro pro Person. Personenansammlungen von über zehn Personen gelten als Straftat.

Stadt Köln kümmert sich um besonders gefährdete Risikogruppe

Das Coronavirus hat in Köln leider bereits drei Todesopfer gefordert. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Der Krisenstab der Stadt Köln hat weitere Maßnahmen beschlossen, um diesen Personenkreis besonders zu schützen. So hat die Stadt eine Task-Force für vulnerable Gruppen eingerichtet. Wenn es bei älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen in zentralen Einrichtungen einen bestätigten Covid-19-Fall gibt, wird die Pflegeeinrichtung aufgesucht, hinsichtlich der Maßnahmen beraten und unterstützt. Des Weiteren sind zwei Fahrzeuge im Einsatz, die auf Anforderung des Hausarztes ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen zu Hause aufsuchen und vor Ort Abstrich-Untersuchungen durchführen. Zwei weitere Fahrzeuge sind unterwegs, um erkrankte Personen, die zum vulnerablen Personenkreis gehören, zu Hause medizinisch zu versorgen.

Stadtdirektor und Leiter des Kölner Krisenstabs, Dr. Stephan Keller, betont: “Wir konzentrieren uns auf alles, was dazu dient, die Gesundheitseinrichtungen in Köln vor Überforderung zu schützen. Bei unseren Schutzmaßnahmen richten wir ein besonderes Augenmerk auf diejenigen, die den Schutz am Nötigsten brauchen.”

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ergänzt: “Das können die Stadt Köln und das Gesundheitssystem jedoch nicht alleine leisten. Ich wiederhole meinen Appell: Am wirksamsten schützen können wir ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, wenn wir auf physische Kontakte zu ihnen gänzlich verzichten.”

Weiteres Kölner Infektionsschutz-Zentrum eröffnet

Am Dienstag, 24.03.2020 ist ein drittes Infektionsschutz-Zentrum in Köln eröffnet worden. Dieses befindet sich am Rautenstrauch-Joest-Museum in der Kölner Innenstadt. Dort sollen jedoch – im gegensatz zu den beiden bereits bestehenden Infektionsschutz-Zentren an der Uniklinik Köln sowie im Krankenhaus Merheim – ausschließlich Personen, die in einer sogenanneten kritischen Infrastruktur arbeiten, auf das Coronavirus getestet werden.

Zahlreiche Bank-Filialen und Sparkassen in Köln schließen

Wegen der weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sind alle Filialen der Volksbank Köln Bonn seit Montag, 23.03.2020 für die Kunden geschlossen. Die Regelung gelte bis auf weiteres, teilte das Geldinstitut mit.

Neben der Volksbank Köln Bonn schließt auch die Sparkasse Köln Bonn zahlreiche ihrer Filialen für die Kunden. Betroffen von den Schließungen sind folgende Kundenfilialen:

  • Bilderstöckchen
  • Braunsfeld
  • Brück
  • Buchforst
  • Dünnwald
  • Eil
  • Ensen-Westhoven
  • Gartenstadt-Nord
  • Junkersdorf
  • Kaiser-Wilhelm-Ring (Innenstadt)
  • Kölner Dom (Innenstadt)
  • Mauenheim
  • Ostheim
  • Poll
  • Severinstraße (Südstadt)
  • Subbelrather Straße (Ehrenfeld)
  • Sülz
  • Worringen
  • Weidenpesch und
  • Zündorf.

Ebenfalls schließt die Sparda-Bank einige Filialen. Betroffen hier sind:

  • Köln-Innenstadt
  • Porz und
  • Rath-Heumar.

EC- / Geldautomaten sind nach wie vor zugänglich und auch Online-Banking sind von den o.g. Schließungen nicht betroffen.

Kölner halten sich scheinbar an Maßnahmen

Seit Samstag, 21.03.2020 scheint die Kölner City wie leergefegt. Scheinbar haben die Worte aus der Politik ihre Wirkung bei den teilweise sehr Uneinsichtigen gezeigt. Die großen Kölner Einkaufsmeilen mit Hohe Straße, Breite Straße und Schildergasse sind am Wochenende menschenleer. Förderlich zu den Besucherrückgang sind auch die Regelungen bzgl. der Schließung aller nicht notwendigen Geschäfte. Das Kölner Ordnungsamt kontrollierte immer wieder, ob sich die Händler, Restaurants und Dienstleister an die erlassenen Regelungen hielten und schritten bei Nichtbeachtung konsequent ein. Auch die zusätzlichen Maßnahmen, wie das Verbot von Menschenansammlungen mit mehr als 2 Personen, sorgten wohl dafür, dass die Kölner auch am Sonntag bei schönsten Sonnenschein zu Hause blieben.

Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Dr. Stephan Keller stellt fest: “Die von der Stadt Köln in den letzten Tagen getroffenen Maßnahmen scheinen dazu zu führen, dass sich immer weniger Menschen auf den Straßen und Plätzen aufhalten. Der Ordnungsdienst musste am Samstag nur sehr vereinzelt Menschenansammlungen im öffentlichen Raum auflösen, die Schließung von Verkaufsstellen des Einzelhandels durchsetzen und an das Betretungsverbot für Spielplätze erinnern.”

Und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont: “Die Tendenz zeigt in die richtige Richtung. Wenn wir die gewünschte Wirkung erzielen wollen, dass dadurch nachhaltig Infektionsketten durchbrochen werden, darf die Reduzierung sozialer Kontakte aber nicht nachlassen. Ich rufe die Kölner auf, physische soziale Kontakte weiterhin auf das Notwendigste zu beschränken – nicht nur in Räumen, sondern auch im Freien.”

3. Todesopfer in Köln

Am Sonntag, 22.03.2020 hat das Coronavirus in Köln leider ein drittes Todesopfer gefordert. Ein 90 Jahre alter Mann mit Grunderkrankungen verstarb im Krankenhaus.

Ein Dank an alle Helfer

Im Namen Aller, die sich in der momentanen Situation beruflich oder ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen bedanken sich Bundespolizei und Polizei Köln für ein aufwändiges gestaltete “Dankesbanner“. Unbekannte hatten dieses am Samstag, 21.03.2020 gegen 8:50 Uhr am Geländer der Hohenzollernbrücke angebracht.

Aus Sicherheitsgründen musste die Polizei das Banner jedoch von der Brücke abnehmen. Damit die Mühe der Hersteller nicht umsonst war, montierten die Beamten das Spruchband unterhalb der Brücke an das Geländer der Kölner Rheinpromenade.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob nutzte diese tolle Geste und betont: “Helfer sind auch diejenigen, die sich konsequent an die Verhaltensempfehlungen der Sicherheitsbehörden halten. Soziale Kontakte bis auf ein Mindestmaß zu reduzieren ist ein schwerer Einschnitt. Momentan ist es aber die effektivste Maßnahme, die Ausbreitung des Krankheitserregers einzudämmen. Seien auch Sie in diesem Sinne Helfer!”

2. Coronavirus-Todesfall in Köln

Die Stadt Köln muss leider einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus vermelden. Am Freitag, 20.03.2020 verstarb eine 49-jährige Frau an Herzversagen. Die Patientin litt am Down-Syndrom sowie an weiteren Grunderkrankungen. Sie war Bewohnerin einer Wohngruppe von Menschen mit Behinderung. Der Zustand der Patientin war nach ihrem positiven Testergebnis zunächst stabil, wovon sich das Gesundheitsamt täglich überzeugte, das in engem Austausch mit dem Träger der Einrichtung steht.

Im Tagesverlauf des 20.03.2020 hat sich der Zustand der Infizierten überraschend massiv verschlechtert, so dass ein Notarzt gerufen wurde, der der Patientin jedoch nicht mehr helfen konnte. Mit den Angehörigen der Verstorbenen war schon vor längerer Zeit vereinbart worden, dass auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichtet werden sollte. Die 49-Jährige verstarb in der Einrichtung, die seit dem Bekanntwerden eines ersten, anderen positiven Befunds auf Covid-19 in der Einrichtung mit allen Bewohnern vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden war.

Stadt Köln verbietet Ansammlungen von mehr als zwei Personen

Die Stadt Köln hat in den vergangenen Tagen Regelungen getroffen, die dazu beitragen sollen, physische soziale Kontakte stark einzuschränken. Dadurch sollen Infektionsketten durchbrochen und die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.

Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen außerhalb der engeren Familie werden konsequent unterbunden. Bei Nichtbefolgen dieser Regelung droht nicht nur ein empfindliches Bußgeld, sondern kann aufgrund des Infektionsschutzgesetzes auch ein Straftatbestand erfüllt sein. Das Ordnungsamt wird am bevorstehenden Wochenende insbesondere beliebte Treffpunkte wie das Rheinufer und verschiedene Grünanlagen kontrollieren und Ansammlungen von Menschen auflösen.

Keine Besucher mehr in Unterkünften für Geflüchtete

Ab sofort sind in allen städtischen Unterkünften für Geflüchtete sämtliche Besuche untersagt. Diese Anordnung dient dazu, dass auch dieser Personenkreis bestmöglich geschützt wird und die sozialen Kontakte auf das absolut Notwendigste reduziert werden. Das Besuchsverbot gilt sowohl für Freunde und Bekannte, als auch für alle Ehrenamtlichen. Letztere haben mit ihrer Aktivität in den vergangenen Jahren einen vorbildlichen Beitrag für die Stadtgesellschaft geleistet. Die Stadt bedauert daher diese Anordnung, die aber in der aktuellen Situation unumgänglich ist.

1. FC Köln startet Solidaritäts-Projekt für Kölner Tafel

Der 1. FC Köln startet ein umfangreiches Solidaritäts-Projekt in Zeiten der Corona-Krise, um den drohenden Ausfall der Lebensmittel-Versorgung für Bedürftige in Köln auszugleichen. Für die Unterstützung der Kölner Tafel arbeiten die Geißböcke, die Stiftung des Vereins und die REWE eng zusammen.

Sonderfahrplan für den NRW-Zugverkehr

Die NRW-Eisenbahnverkehrsunternehmen haben wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Krise gemeinsam mit VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Zugverkehr in NRW erarbeitet, der ab Samstag, 21.03.2020 schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis zum 19.042020 gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert, im stark betroffenen Gebiet liegt die Zahl der Reduzierungen noch etwas höher. Die Verkehrsunternehmen wollen gewährleisten, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Im NVR-Gebiet müssen die Linien RB 38 und RB 20 komplett ausfallen, sie werden durch einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt. Der SEV-Fahrplan wird derzeit von der Deutschen Bahn erarbeitet. Auf vielen weiteren Linien gibt es starke Einschränkungen.

Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter www.mobil.nrw. Die Eingabe der Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in NRW verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern. Auch über die mobil.nrw-App wird auf die Sonderfahrpläne verwiesen und eine Integration in die dortige elektronische Fahrplanauskunft vorbereitet. In Köln fahren die Busse und Bahnen der KVB ebenfalls bereits nach einem Sonderfahrplan.

Kein Saisonstart der Kölner Seilbahn im März 2020

Die Kölner Seilbahn wird nicht am 27.03.2020 in ihre neue Saison starten. Die Öffnung dieses Freizeitangebotes ist aufgrund der Coronavirus-Problematik derzeit behördlich untersagt. Zudem wurden die Vorbereitungen zum Saisonstart seitens der Kölner Seilbahn aufgrund der allgemeinen Lage unterbrochen. Wann die Kölner Seilbahn in ihre neue Saison starten wird, lässt sich zurzeit noch nicht sagen, so die KVB als Betreiber der Seilbahn.

Circus Roncalli verschiebt Köln-Termine

Der Circus Roncalli wird sein Gastspiel in Köln verschieben. Roncalli wird seine Kölner Spielzeit vom 02.06. bis 12.08.2020 nachholen. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit und können kostenfrei auf die neuen Termine – auch in anderen Tournee-Städten – umgebucht oder in einen zwei Jahre gültigen Gutschein ungewandelt werden. Dieser gilt auch für das Apollo Varieté in Düsseldorf.

Rund 600 Personen treffen sich am Rheinboulevard

Am Kölner Rheinboulevard haben sich am Mittwoch, 18.03.2020 rund 600 Personen versammelt, die das Kölner Ordnungsamt nur mit Hilfe der Kölner Polizei zur Auflösung der Versammlung bewegen konnte. Im Vorfeld appellierte die Stadtstspitze eindringlich (scheinbar aber vergebens) an die Kölner Bürger solche “Treffen” zu unterlassen.

Große Supermarkt-Ketten öffnen sonntags nicht

Laut Kölner Stadt-Anzeiger wird keiner der großen Supermarktketten (wie Rewe, Penny usw.) sonntags öffnen. Die Unternehmen sind der Meinung, dass die Versorgungslage in Köln gesichert ist. Wenn alle Bürger ein besonnenes Kaufverhalten an den Tag legen und nicht hamstern oder bunkern, sind auch in der kommenden Zeit ausreichend Produkte für alle Verbraucher vorrätig.

Museum Ludwig bietet digitales Kunst-Programm

Um eine schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleibt das Museum Ludwig bis zum einschließlich 19.04.2020 für die Öffentlichkeit geschlossen. Aber die Social-Media-Kanäle auf Facebook, Instagram und Twitter sind weiterhin aktiv und bieten jetzt ein spezielles Programm.

Unter den Highlights bei Instagram finden sich als digitale Rundgänge ebenso die aktuellen Ausstellungen “Blinky Palermo. Die gesamten Editionen”. Die Schenkung Ulrich Reininghaus als auch die Präsentation im Fotoraum “Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike”.
In den kommenden Wochen werden weitere Führungen, die normalerweise im Kölner Museum angeboten werden, auf Instagram und Facebook digital umgesetzt. Dabei werden auch die Wünsche der Social-Media-Abonnenten berücksichtigt.

Der Instagram-Kanal WDR3imMuseum hat seine neue Video-Reihe #alleinimmuseum mit Yilmaz Diewior gestartet. Darin führt der Museumsdirektor seine Lieblingsarbeit und weitere Highlights aus der Sammlung des Museum Ludwig vor. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus (21.03.2020) wird die Kuratorin Janice Mitchell in einem Videobeitrag über die kommende Ausstellung “Mapping the Collection” sprechen und aufzeigen, warum die Bürgerrechtsbewegung in den USA der 60er und 70er-Jahre bis heute nicht an Relevanz verloren hat. Ab Freitag, 20.03.2020 zeigen Mitarbeiter aus dem Museum Ludwig, was sie im täglichen Leben inspiriert.

Koelnmesse sagt alle Veranstaltungen und Messen ab

Die Koelnmesse hat bekanntgegeben, dass alle Messen und Veranstaltungen bis Ende Juni wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Köln abgesagt sind. Betroffen sind u.a. die eigentlich für Mai geplante photokina 2020 und das Popkultur-Festival Comic Con Experience Cologne CCXP 2020 im Juni.

Mit diesen Maßnahmen möchte die Koelnmesse frühzeitig die Weichen für die nächsten Messetermine stellen und Klarheit für ihre Kunden schaffen. So soll auch eine angemessene Vorbereitungszeit für die Branchenveranstaltungen geschaffen werden. Die beteiligten Partner haben laut der Koelnmesse sich durchweg sehr positiv zu den Entscheidungen geäußert und ihre volle Unterstützung für die nächsten Termine zugesagt.

Auch AWB von Coronavirus betroffen

Die Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln (AWB) sind auch vom Coronavirus betroffen.
Wie das Unternehmen mitteilte müssen die Bürger derzeit mit Verzögerungen bei der Müllentsorgung rechnen. Das entsorgungsunternehmen hat zudem weitere präventive Maßnahmen getroffen. Fünf AWB-Mitarbeiter der AWB wurden bis Ende letzter Woche positiv auf das Virus getestet, so der Kölner Stadt-Anzeiger.

Zwischenprüfungen für Azubis bei IHK Köln entfallen

Die Zwischenprüfungen für Azubis im Frühjahr 2020 werden des Coronavirus komplett entfallen. Wie die IHK Köln mitteilt, sind 2.677 Azubis betroffen. Es besteht für die Prüflinge keine Nachholpflicht, da die Zwischenprüfung generell nicht in die Abschlussnote einfließt. Für die vor wenigen Tagen abgesagten Abschlussprüfungen hingegen werde es aber noch Nachholtermine geben.

Stadtverwaltung schließt für Publikumsverkehr

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Mittwoch, 18.03.2020, weitere Festlegungen für das Leistungsangebot der Stadtverwaltung getroffen. Per Telefon und E-Mail bleiben alle Dienststellen der Stadtverwaltung vollumfänglich ansprechbar. Einschränkungen gibt es aber für die direkten persönlichen Kontakte. Ab Donnerstag, 19.03.2020, bleiben alle Dienststellen der Stadt Köln grundsätzlich für den Publikumsverkehr geschlossen. Die bisher vereinbarten oder online gebuchten Termine mit Ämtern und Dienststellen sind ab sofort nicht mehr gültig. Nur wenn ein Notfall gegeben ist, können sich Bürger telefonisch melden, um einen Termin für eine persönliche Vorsprache zu vereinbaren.

Die Stadt wird die Einschränkungen für den Bürgerservice auf ihren Internetseiten bekanntgeben. Dort laufen aus den Ämtern und Dienststellen die aktuellen Informationen sukzessive zusammen und können unter und dann jeweils bei den Ämtern und Dienststellen sowie in den Produktübersichten abgerufen werden. Die bereits gebuchten Termine für Eheschließungen finden auf jeden Fall statt.

Weitere Maßnahmen für den Einzelhandel

Die Stadt Köln hat weitere Einschränkungen und Maßnahmen für den Einzelhandel beschlossen. So dürfen ab Donnerstag, 19.03.2020 nur noch Supermärkte, Drogerien, Friseure, Reinigungen, Wochenmärkte, Baumärkte und Tierläden geöffnet bleiben. Alle anderen Geschäfte müssen ab dem 19.03.2020 geschlossen bleiben. Bestimmte Dienstleister oder Handwerker sollen von dem Verbot ausgenommen sein.

Auf den Wochenmärkten wird es nur noch Stände geben, die Lebensmittel verkaufen, so Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Stephan Keller auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 18.03.2020. Alle anderen Verkaufsstände müssen geschlossen bleiben, damit ein Abstand von zwei Metern gewährleistet werden könne.

Zweites Infektionsschutz-Zentrum in Köln nimmt Betrieb auf

Ab Donnerstag, 19.03.2020, nimmt rechtsrheinisch ein zweites Infektionsschutz-Zentrum in Köln-Merheim seinen Betrieb auf. Im Infektionsschutz-Zentrum werden Patienten – nur mit einer Überweisung des Hausarztes – beraten und auf das Coronavirus getestet.

Stadt zahlt Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zurück

Die Stadt Köln bereitet derzeit eine Dringlichkeitsentscheidung für den Rat der Stadt Köln vor. Diese sieht vor, für die Tage die Beiträge für Kita, Tagespflege und OGS zu erstatten, an denen die Angebote nicht betreten werden dürfen. Aktuell sind das bei 23 Tagen rund fünf Wochen. Vorgesehen ist für diesen Zeitraum eine Rückzahlung von eineinviertel Monatsbeiträgen. Für die städtischen Kindertageseinrichtungen wird in gleichem Umfang auch das Essensgeld erstattet.

Die Stadt wird bezüglich der Erstattung der Beiträge mit den Eltern Kontakt aufnehmen. Sie bittet die Eltern, ihre Zahlungen nicht zu kürzen – dies führt zu weiterem Aufwand. Unabhängig davon wird die Stadt jedoch für die ab sofort anfallenden Beträge vorerst keine Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen mehr einleiten.

Seit Montag, 16.03.2020, sind alle Kölner Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. Für Kinder von Eltern, die in kritischen Infrastrukturen arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können, bietet die Stadt Köln eine Notbetreuung an. In den Schulen wurden am Dienstag, 17.03.2020, rund 550 Schulkinder (erstes bis sechstes Schuljahr) betreut, in den Kölner Kinderbetreuungseinrichtungen rund 330 Kinder.

Stadt Köln ruft Bürger zur Solidarität auf

Die Stadt Köln hat die Bürger der Domstadt zur Mithilfe und Solidarität in Zeiten der Corona-Krise aufgerufen. Im Speziellen bittet die Stadt darum, sich in der Nachbarschaft zu engagieren und bedürftige Mitbürger, die Hilfe benötigen (z.B. beim Einkauf) zu unterstützen. Alle Infos dazu haben wir hier bei CityNEWS zusammengefasst.

Erster Coronavirus-Todesfall in Köln

Wie die Stadt Köln am Dienstag, 17.03.2020 um 16:15 Uhr mitteilt, gibt es in Köln den ersten erste Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Wie allerdings erst nun bekannt wurde, verstarb am Sonntag, 15.03.2020, eine 85-jährige Patientin in einem Kölner Krankenhaus.

Die Patientin war Bewohnerin eines Altenzentrums und war am 14.03.2020 in die Klinik eingeliefert worden. Noch am 15.03.2020 wurde sie auf eine mögliche Corona-Infektion getestet, das Ergebnis lag jetzt vor. Sie hatte infolge eines schweren Grundleidens immunschwächende Medikamente einnehmen müssen. In der Folge hatte sie eine Lungenentzündung bekommen, an deren Folgen sie nun verstorben ist.

Freizeitpark Phantasialand verschiebt Saisoneröffnung

Der Freizeitpark Phantasialand in Brühl bei Köln verschiebt auf Grund der Verbeitung des Coronavirus und wegen dem Erlass der NRW-Landesregierung seine reguläre Saisoneröffnung 2020. Auch die Dinner-Show Fantissima ist bis mindestens 19.04.2020 abgesagt.

Das Phantasialand teilt auf seiner Webseite mit, dass die im Vorverkauf erworbenen Tickets behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Die bereits gekauften Tickets für den Zeitraum, in dem das Phantasialand nun geschlossen bleibt, können dann in einem beliebigen anderen Monat der Sommersaison unter den gleichen Bedingungen genutzt werden. Dabei können die Gäste die Tickets für den Zeitraum der Osterferien (04. – 19.04.2020) an einem beliebigen Tag in der Sommersaison (bis 01.11.2020) nutzen.

Fantissima-Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sobald feststeht, ab wann die Dinner-Show wieder spielt, werden die Kunden per E-Mail über die hinterlegten Kontaktdaten informiert. Tickets werden nach Absprache auf ein neues Datum umgebucht. Falls Tickets in Verbindung mit einer Übernachtung im Zeitraum bis zum 19.04.2020 in einem der Erlebnishotels gebucht wurde, werden die Kunden ebenfalls per E-Mail benachrichtigen.

Keine Besuche in Krankenhäusern mehr möglich

Um in der aktuellen Situation das Infektionsrisiko für Patienten und Beschäftigten so gering wie möglich zu halten, sind Patientenbesuche bei den Kliniken Köln nicht mehr möglich. Diese Regelung gilt ab Dienstag, 17.03.2020 in den Krankenhäusern Holweide, Merheim und dem Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Ausnahmen gelten nur bei Kindern sowie nach einer Geburt (dort darf nur die engste Bezugsperson kommen), in lebensbedrohlichen Situationen oder auf der Palliativstation.

“Wir bitten alle Patienten und Angehörigen um Verständnis für unser striktes Vorgehen. Wir setzen damit den aktuellen Erlass des Gesundheitsministeriums NRW um und tun dies, um alle Menschen in unseren Klinikbereichen vor einer Ansteckung zu schützen”, so Prof. Dr. Horst Kierdorf, Ärztlicher Direktor der Kliniken Köln.

Restaurants und Gastronomien werden geschlossen

Alle Gastronomiebetriebe wie Bars, Gaststätten und Kneipen sowie alle Restaurants in Köln geschlossen. Als Begründung teillte Kölns Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Stephan Keller mit, dass man die Verschärfung des Erlasses der NRW-Landesregierung, z.B. dass etwa Tische in einem Abstand von zwei Metern stehen müssen, nicht praktikabel oder überprüfbar ist.

Diese Maßnahmen gelten allerdings nur für Gastronomien, bei denen ein Aufenthalt zum Verzehr von Speisen möglich ist. Damit sind Imbisse ohne Sitz- oder Stehplätze sowie aller Lieferdienste bislang nicht von den verschärften Reglungen betroffen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Kölns Oberbürgermeisterin Reker in Quarantäne

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich seit Sonntag, 15.03.2020, auf Anraten des Gesundheitsamtes in häuslicher Quarantäne, da sie Kontakt zu einer mit Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die infizierte Person befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Kölns Oberbürgermeisterin weist bisher keine entsprechenden Symptome auf und fühlt sich gut. Ihre Dienst- und Amtsgeschäfte erledigt sie von zu Hause aus.

Über Facebook teilte Henriette Reker mit: “Die strikten Regelungen gelten selbstverständlich auch für mich. Da ich aber keinerlei Symptome zeige, werde ich meine Amtsgeschäfte wie bisher, allerdings von zuhause aus weiterführen. Viele von uns werden sich infizieren. Darum arbeiten wir mit Hochdruck für die Kölner, rund um die Uhr. Wir ergreifen alle Maßnahmen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren damit die Anzahl der Intensivbetten ausreicht. Das bedeutet große Einschränkungen im Alltag – für alle. In dieser ernsten Lage brauchen wir Solidarität und Zusammenhalt. Wir werden die Krise gemeinsam meistern, wenn die Kölner verantwortlich füreinander handeln.”

UPDATE: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird ab Donnerstag, 26.03.2020, ihre Quarantäne beenden und ins Rathaus zurückkehren.

KVB schließt alle Kölner KundenCenter

Um die weitreichenden Maßnahmen der NRW-Landesregierung und der Stadt Köln zur Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen, werden die Kölner Verkehrs-Betriebe ab Dienstag, 17.03.2020, alle KVB-KundenCenter bis auf weiteres schließen. Einzig die drei – durch Glasscheiben geschützten – Verkaufsstellen am Neumarkt, Dom und Ebertplatz sind montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Sonntags sind alle drei Einrichtungen geschlossen.

Um die Funktion der KVB-KundenCenter teilweise übernehmen zu können, werden die Verkaufsstellen technisch so ausgestattet, dass Mitarbeiter vor Ort auch die Verarbeitung der Abonnements übernehmen können. Daneben gibt es die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Ticketkauf an den mobilen und stationären Automaten sowie über die HandyTicket-App. Die Öffnungszeiten der rund 120 privaten Vertriebsstellen, vor allem Kioske, obliegen nicht der KVB, sondern deren Betreibern.

Zusätzlich zu den o.g. Maßnahmen fahren die Busse und Bahnen der KVB ab Mittwoch, 18.03.2020 nach einem gesonderten Fahrplan. Alle Infos dazu haben wir hier bei CityNEWS zusammengefasst.

IHK Köln schließt alle Einrichtungen

Die IHK Köln schließt angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres das Haupthaus, die Geschäftsstellen und ihr Bildungszentrum. Ebenfalls geschlossen werden das Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsarchiv und die Wirtschaftsbibliothek der IHK Köln.

“Dieser Schritt fällt niemandem leicht, aber wir wollen so wie viele andere Institutionen auch unseren Beitrag leisten, der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken”, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt. “Wichtig ist uns, dass wir in diesen schwierigen Zeiten eng an der Seite der Unternehmen bleiben. Unsere Dienstleistungen wollen wir daher in der gewohnten Qualität anbieten – auch wenn Veranstaltungen und Prüfungen abgesagt werden mussten.”

Dies ist durch Home-Office-Möglichkeiten sichergestellt. “Die meisten unserer Mitarbeitenden werden in der nächsten Zeit von zuhause aus arbeiten. Dank digitaler Technik ist dies problemlos möglich.”

Auch die Beratung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen wird selbstverständlich weiterhin angeboten. Für Ihre Mitgliedsunternehmen ist die IHK unter 0221 – 16 40 13 00 und per E-Mail an service@koeln.ihk.de erreichbar. Hilfeseite für vom Coronavirus betroffene Unternehmen: ihk-koeln.de/coronavirus

Kundenzentren der RheinEnergie AG geschlossen

Die RheinEnergie AG schließt bis auf weiteres die Kölner Kundenzentren, um einer Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Der Energieversorger für die Kölner Region ist aber per E-Mail und telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 20 Uhr sowie am Samstag zwischen 9 Uhr und 20 Uhr erreichbar.

Kölner Gerichte bleiben unter Bedingungen geöffnet

Als tragende Säule des Rechtsstaats stellt die Kölner Justiz auch in der Coronavirus-Krise nicht die Arbeit ein. Die Entwicklung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus ist äußerst dynamisch und bei neuer Sachlage wird die Öffentlichkeit kurzfristig unterrichtet, so die Pressesprecher Dr. Ingo Werner (Oberlandesgericht), Prof. Dr. Jan F. Orth (Landgericht) und Dr. Wolfgang Schorn (Amtsgericht). Zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos und zur Bewältigung der Pandemie sei es aber wichtig, sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren und auf vermeidbare soziale Kontakte zu verzichten.

Das bedeutet derzeit für die Kölner Gerichte:

  • Der Publikumsverkehr wird auf das Nötigste beschränkt. Die Gerichtsgebäude sind nur bei dringenden Anliegen, wie etwa für die Teilnahme an Gerichtsverfahren, aufzusuchen. Die Kantinen werden, soweit sie überhaupt geöffnet bleiben, für externe Besucher geschlossen. Alle schriftlichen Anträge, die bisher persönlich abgegeben worden sind, sollen per Post übersandt werden.
  • Gerichtsverhandlungen bleiben, dort wo es die Prozessordnung so vorsieht, weiter öffentlich. Nach den Gegebenheiten vor Ort kann die Zahl der Zuschauer so beschränkt werden, dass eine Ansteckungsgefahr im Publikumsbereich reduziert wird.
  • Ob und wann Gerichtstermine stattfinden, entscheiden die Richter in Ausübung ihrer richterlichen Unabhängigkeit. Dabei wägen sie auch bisher schon u.a. die Eilbedürftigkeit der Sache und die organisatorischen Möglichkeiten des Gerichts ab. Gerichtsverhandlungen in weniger eilbedürftigen Verfahren wurden und werden in vielen Fällen vorerst vertagt. Maßgeblich ist die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall, die sich auch an den örtlichen Gegebenheiten orientiert.
  • Die Zivilprozessordnung sieht Möglichkeiten der Rechtsfindung ohne persönlichen Kontakt vor. So können Zivilrechtsstreite mit Zustimmung der Parteien im schriftlichen Verfahren durchgeführt werden, § 128 ZPO. Gem. § 128a ZPO besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, mit Hilfe von Videotechnik zu verhandeln.
  • Alle Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit wurden abgesagt.

Stadtbibliothek Köln auch betroffen von Coronavirus

Auch die Stadtbibliothek Köln ist ebenfalls bis mindestens einschließlich 19.04.2020 geschlossen. Damit finden bis auf weiteres auch keine Veranstaltungen dort statt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Somit sind Ausleihen während der Schließung nicht mehr möglich. Ausgeliehene Medien müssen während der Schließzeit nicht zurückgegeben werden. Alle Leihfristen werden automatisch verlängert, die Medien müssen erst nach der Wiedereröffnung innerhalb von vier Wochen zurückgegeben werden. Für bereits ausgeliehene Medien entstehen für den Schließungszeitraum und vier Wochen danach keine Mahngebühren. Dies gilt auch für Medien, die von anderen Bibliotheksmitgliedern vorgemerkt sind. Die Bibliothek weist darauf hin, keine Medien mit der Post an Einrichtung zu schicken.

Vorbestellungen bleiben erhalten und vorgemerkte Medien, für die Nutzer bereits eine Benachrichtigung erhalten haben, können erst nach der Wiedereröffnung abgeholt und ausgeliehen werden. Gebühren werden für diese Medien aus Kulanzgründen storniert. Vorgemerkte Medien, für die noch keine Benachrichtigungen verschickt wurden, werden regulär durchgeführt und können erst abgeholt werden, wenn eine Benachrichtigung erfolgt ist.

Während der Schließung gilt eine telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr unter: 0221 – 221 23939. Zusätzlich ist die Stadtbibliothek per E-Mail sowie über das Kontaktformular auf der Webseite zu erreichen.

Stadt Köln arbeitet in “Ferienmodus”

Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch Auswirkungen auf den städtischen Kunden- und Bürgerservice. So bleiben alle Bürgerämter am Dienstag, 17.03.2020 und Mittwoch, 18.03.2020 geschlossen. Laut Kölner Stadt-Anzeiger soll eine Art “Ferienmodus” stattfinden, in dem ausschließlich dringende Anliegen bearbeitet werden.

Beerdigungen und Hochzeiten nur noch im engsten Kreis

Ab sofort dürfen Beerdigungen und Trauungen in Köln nur noch im engsten Kreis abgehalten werden. Bei Trauungen / Hochzeiten dürfen ausschließlich die Trauzeugen anwesend sein, bei Beisetzungen sind ab sofort nur noch Verwandte ersten Grades zugelassen, so die Stadt Köln. So ist u.a. auch bereits die Beerdigung von Marie-Luise Nikuta auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Kölner Motto-Queen ist am am Veilchendienstag, 25.02.2020 im Alter von 81 Jahren verstorben.

Schwimmbäder und Saunen werden geschlossen

Aufgrund einer behördlichen Verfügung zur Eindämmung des Coronavirus schließen alle KölnBäder ab heute bis voraussichtlich Sonntag, 19.04.2020. Dies gilt für sämtliche Einrichtungen und alle Bereiche, darunter Bäder, Saunalandschaften, Fitnessbereiche und die Eislaufflächen des Lentparks. Auch fallen alle Veranstaltungen, Kindergeburtstage und Kurse im genannten Zeitraum aus.

Bereits bezahlte Kompaktkurse und Events, die in den Schließungszeitraum fallen, werden erstattet. Der Online-Verkauf der Kompaktkurse für die Osterferien wird gestoppt. Der Online-Verkauf für das nächste Quartal, das nach den Osterferien beginnt, wird verschoben. Der Verkauf für die Lentpark-Camps in den Sommerferien läuft unterdessen weiter. Kursstunden aus dem laufenden Quartal, wo nun einzelne Kursstunden in den Schließungszeitraum fallen, werden nachgeholt. Hierüber informieren wir die Kursteilnehmer schnellstmöglich.

Sobald ein Datum für die Wiederinbetriebnahme der Einrichtungen feststeht, werden die KölnBäder dies sofort mitteilen. Weitere Infos gibt es über das KölnBäder-Infotelefon unter der Telefonnummer: 0221 – 280 380 sowie im Internet auf: www.koelnbaeder.de.

Kölner Zoo schließt komplett

Der Kölner Zoo hat aufgrund der aktuellen Lage und der allgemeinen behördlichen Anweisungen für Freizeit- und Bildungseinrichtungen ab Dienstag, 17.03.2020, bis auf weiteres für alle Besucher geschlossen. Die Versorgung der Tiere ist durch die Tierpfleger komplett gewährleistet. Die Länge der Schließung ist derzeit noch unklar. Der Zoo in Köln informiert rechtzeitig, wenn das Ende der Schließung für Besucher absehbar ist und steht dazu in engem Austausch mit den Behörden. Zuvor hatte der Tierpark in Köln-Riehl bereits das Aquarium und den Streichelzoo Clemenshof geschlossen sowie alle Führungen und öffentliche Fütterung abgesagt.

Wohneinheiten zur Quarantäne und Schutzisolation

Die Stadt Köln hat kurzfristig die Bereitstellung von Unterkünften für besondere Zielgruppen beschlossen. Sie dient dem Schutz der Bevölkerung und insbesondere dem Personenkreis der zu versorgenden Menschen. Die Stadt Köln leistet hiermit einen weiteren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus.

Das Amt für Wohnungswesen ist für die Versorgung von besonderen Zielgruppen, wie zum Beispiel immobile Menschen zuständig. In den Fällen, in denen die Unterbringung dieser Menschen in nicht abgeschlossenen Wohneinheiten erfolgt, ist im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus notwendige Schutzisolation oder Quarantäne der infizierten Person oder der Mitbewohner nicht gegeben.

Aus diesem Grund mussten geeignete Unterbringungsmöglichkeiten gefunden werden, die eine Schutzisolierung und eine Quarantäne der infizierten Menschen ermöglichen, um ein weiteres Ausbreiten der Viruserkrankung zu vermeiden. Für diesen Zweck werden zwei neu errichtete Unterkünfte vorgehalten in der Dürener Straße in Köln-Lindenthal und am Erbacher Weg in Köln-Lindweiler. Beide Unterkünfte sind bezugsfertig und waren für die Unterbringung von geflüchteten Menschen vorgesehen. In der Dürener Straße stehen insgesamt 14 abgeschlossene Wohneinheiten und im Erbacher Weg 30 abgeschlossene Wohneinheiten unterschiedlicher Größe bereit, die nun unmittelbar für die Möglichkeit einer Schutzisolierung und Quarantäne hergerichtet werden.

Die endgültige Dauer der Vorhaltung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Im Falle der Aktivierung der Standorte ist grundsätzlich das Kölner Gesundheitsamt für die Belegung und die medizinische Versorgung der Bewohner zuständig. An den Standorten ist ein Sicherheitsdienst tätig und der Soziale Dienst des Amtes für Wohnungswesen trägt Sorge für die Betreuung der Menschen.

Stadt Köln bietet steuerliche Entlastung für Unternehmen

Die Stadt Köln weist darauf hin, dass Unternehmen und Gewerbetreibende bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote des Steueramtes der Stadt nutzen können:

  • Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, ab sofort Anträge auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen.
  • Darüber hinaus besteht bei allen Steuern, die von der Stadt Köln erhoben werden, die Möglichkeit, einen Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen zu stellen. Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können dabei auch die Stundungszinsen erlassen werden. Beides setzt einen Antrag bei der Stadt Köln voraus, weshalb wir betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende bitten, sich frühzeitig an das Steueramt der Stadt Köln zu wenden.
  • Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen besteht für betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende schließlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen zu stellen.

Kölns Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert stellt eine zügige und unbürokratische Prüfung in Aussicht: “Im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten wollen wir unseren Beitrag dafür leisten, dass Liquiditätsengpässe bei Unternehmen und Gewerbetreibenden möglichst vermieden werden können.”

Auch die IHK Köln informiert über ihre Internetseite sowie telefonisch unter: 0221 – 16 40 13 00 über mögliche Hilfen. “Wir konzentrieren unsere Arbeit auf die Hilfsangebote für Unternehmen und werden dazu gerne weiter beraten”, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Land NRW verschärft erneut Coronavirus-Maßnahmen

Die Landesregierung in NRW hat erneut die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschärft. Die Fallzahlen in NRW entwickeln sich derzeit sehr dynamsich, so dass man sich für eine Verschärfung entschieden hat. So gilt u.a. ab sofort ein Verbot für den Betrieb von Schwimmbädern, Saunen, Fitnessclubs oder anderen Freizeiteinrichtungen. Auch das Einkaufen wie z.B. in Shopping-Malls und Einrichtungshäusern soll nur noch für den notwendigen Bedarf möglich sein. Enenso wird landesweit in NRW Sportaktivitäten in Vereinen verboten. CityNEWS hat hier alle neuen Maßnahmen zusammengefasst.

Kölner Zoo schränkt Betrieb ein

Der Kölner Zoo schließt ab sofort alle Tierhäuser sowie den Streichelzoo im Clemenshof auf dem Gelände des Tierparks. Zudem ist auch das Aquarium geschlossen. Bis auf unbestimmte Zeit wird es außerdem keine öffentlichen Tierfütterungen mehr geben, ebenso fallen alle Führungen im Zoo aus.

Musical Dome Köln schließt wegen Coronavirus

Auch der Kölner Musical Dome am Rheinufer ist vom Coronavirus betroffen. So teilen die Betreiber mit, dass das blaue Zelt vorerst bis einschließlich 10. April geschlossen bleibt. Die Tickets für die Shows von “Saturday Night Fever” behalten ihre Gültigkeit, man ist ist bereits in der Abstimmung für Ersatztermine. Diese werden schnellstmöglich mitgeteilt.

Uniklinik Köln sagt Operationen ab

Die Kölner Uniklinik sagt ab Montag, 16.03.2020 alle Operationen ab, die als nicht zwingend notwendig eingestuft sind und nach dem Eingriff eine Behandlung auf der Intensivstation bedürfen. Mit der Maßnahme möchte man Ressourcen für die Behandlung von Coronavirus-Patienten schaffen, so die Leitung der Uniklinik. Lebenswichtige oder medizinisch dringend erforderliche Operationen werden aber weiterhin regulär stattfinden. Zusätzlich hat man damit begonnen, Intensivkapazitäten zur Behandlung von Coronavirus-Patienten auszubauen und bestehende Intensivbetten aktiv freizuhalten. Durch die abgesagten Eingriffe werden zudem Betten auf der Intensivstation frei, die für Covid-19-Infizierte vorgehalten werden. In der Uniklinik Köln ist auch das Infektionsschutz-Zentrum untergebracht.

Drastische Maßnahmen in Köln beschlossen

Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht ausreichen. In seiner am Samstag, 14.03.220 stattgefundenen Sitzung hat sich der Krisenstab der Stadt Köln mit der Umsetzung des Erlasses des Landes NRW zur Durchführung von Veranstaltungen befasst. Das Land hat die Kommunen angewiesen, auch Veranstaltungen mit einer erwarteten Teilnehmerzahl unter 1.000 Teilnehmern grundsätzlich zu untersagen.

Per Allgemeinverfügung untersagt die Stadt Köln ab Sonntag, 15.03.2020, bis einschließlich 10.04.2020 jegliche Veranstaltung im Kölner Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interessen notwendig sind, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge zu dienen bestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise Wochenmärkte, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen.

Ebenfalls bis einschließlich 10.04.2020 sind musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieb (insbesondere Diskotheken, Clubs und Bars) sowie alle anderen der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen einschließlich Tanz untersagt. Von dem Verbot betroffen sind auch Theater- und musikalische Aufführungen wie Konzerte, Filmvorführungen in Kinos und Vorträge jeglicher Art, der Betrieb von Spielhallen sowie die gewerbliche Annahme von Wetten. Von der Schließung sind neben den Bürgerhäusern auch alle Jugendzentren und Jugendeinrichtungen betroffen.

Kölner Dom wird geschlossen

Die Stadt Köln hat ein Veranstaltungsverbot (s.o.) erlassen, das bis zum 10.04.2020 auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften gilt. Im Kölner Dom werden ab Sonntag, 15.03.2020 deshalb nur noch einzelne Gottesdienste unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert und von Domradio übertragen. Das Kölner Wahrzeichen wird ab 15.03.2020 nur noch für Menschen geöffnet, die ihn zum Gebet aufsuchen möchten. Führungen finden dort nicht mehr statt und auch die Schatzkammer sowie die Turmbesteigung bleiben geschlossen.

Die folgenden Gottesdienste werden auch nach der Absage aller öffentlichen Gottesdienste ohne Besucher in der Marienkapelle des Kölner Doms gefeiert und live vom Domradio per Stream übertragen:

Montag bis Samstag:

  • 8:00 Uhr:
    Heilige Messe
  • 18:00 Uhr:
    Rosenkranzgebet
  • 18:30 Uhr:
    Heilige Messe

Sonntag:

  • 10:00 Uhr:
    Heilige Messe
  • 18:00 Uhr:
    Rosenkranzgebet
  • 18:30 Uhr:
    Heilige Messe

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki wird alle Heiligen Messen an den Sonntagen feiern.

KVB ändert Fahrpläne für Busse und Bahnen in Köln

Die Busse und Bahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) werden ab Mittwoch, 18.03.2020, bis auf weiteres nach einem angepassten Samstagsfahrplan verkehren. Nach dem Erlass der NRW-Landesregierung, Schulen und Kitas zu schließen, wird sich für zahlreiche Mitarbeiter das Problem stellen, ihre Kinder betreuen oder die Betreuung organisieren zu müssen. Da mit verstärkten Personalausfällen zu rechnen ist, ist es Ziel der Fahrplanänderung, auch dann einen stabilen und zuverlässigen Betrieb anbieten zu können.

Nach dem neuen KVB-Fahrplan, der am Mittwoch, 18.03.2020 mit Betriebsbeginn in Kraft tritt, wird es werktags keine Fahrten vor 4 Uhr und nach 1 Uhr geben. Ergänzend wird es auf den Bahn-Llinien 1, 7 und 18 mehr Fahrten in den Morgenstunden geben. Auch der Busfahrplan wird so gestaltet, dass dort, wo Bedarf besteht, das Angebot über den Samstagsfahrplan hinaus erweitert wird. Es entfallen die Bus-Linien 124, 134, 171, 172, 173 und 179, da es alternative Angebote gibt.

Regelungen zur Betreuung von Kindern

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Samstag, 14.03.2020, die Regelungen für die Umsetzung der verschiedenen Landeserlasse beschlossen, wonach ab Montag, 16.03.2020, sowohl alle Kölner Schulen als auch alle Kindertagesstätten, Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zunächst bis zum 19.04.2020 geschlossen sind. Ausschließlich für Kinder von Eltern, die “unentbehrliche Schlüsselpersonen” sind und während des gesamten Zeitraums kein anderweitiges Betreuungsangebot organisieren können, bietet die Stadt Köln eine Notbetreuung an.

Für den kommenden Montag und Dienstag, 16. und 17.03.2020, hat das Land eine Übergangszeit für die Eltern eingerichtet, die keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zu betreuen. Die Schulen werden an diesen beiden Tagen keinen Unterricht anbieten, stellen aber Betreuungspersonen bereit. Diese Übergangsregelung gilt auch für die Kindertageseinrichtungen. An den beiden Tagen werden die Ausnahmeanträge entgegengenommen, die der vom Land definierte Personenkreis der “unentbehrlichen Schlüsselpersonen” einreichen kann.

“Unentbehrliche Schlüsselpersonen” sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere alle Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (z.B. Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), sowie Einrichtungen die der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (z.B. Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Notwendigkeit ist durch eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers oder Dienstvorgesetzten nachzuweisen. Die Stadt Köln stellt das Formular für die Arbeitgeberbescheinigung zum Herunterladen bereit. Die Bescheinigung ist bis spätestens 17.03.2020, in der Schule bzw. Kita abzugeben. Die Eltern werden informiert, ob für ihr Kind das Angebot der Notbetreuung gilt.

Stadt Köln schließt viele Einrichtungen

Der Krisenstab der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Freitag, 13.03.2020 beschlossen, dass die städtischen Museen, die städtischen Bürgerhäuser, die Volkshochschule VHS, die Stadtbibliothek sowie die Rheinische Musikschule ab Samstag, 14.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020 schließen. Damit finden auch alle Veranstaltungen in den genannten Einrichtungen bis auf weiteres nicht statt.

Dies ist eine Maßnahme, um einer Ausbreitung des Coronavirus weiter vorzubeugen. Der Krisenstab empfiehlt dringend den Trägern vergleichbarer Einrichtungen, sich dem anzuschließen. Sportplätze und Sportanlagen sind geschlossen.

Die Stadt Köln empfiehlt außerdem auf den Besuch oder die Ausrichtung sowohl von öffentlichen als privaten Veranstaltungen – auch im kleineren Rahmen – zu verzichten. Zudem sollten soziale Kontakte auf das Nötigste beschränkt werden. Dies trägt wesentlich dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und einer Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Schulen und Kitas in ganz NRW werden geschlossen

Aktualisiert am 13.03.2020 um 17:30 Uhr: Am Freitag, 13.03.2020 hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bekanntgegeben, dass ab Montag, 16.03.2020 alle Schulen und Kitas in ganz NRW bis zu den Osterferien geschlossen werden. Von den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind ca. 2,5 Millionen Kinder bzw. Jugendliche und ihre Eltern betroffen, die nun vorzeitig in eine fünfwöchige Ferienzeit geschickt werden.

Zudem gab Armin Laschet bekannt, dass alle landeseigenen Kultureinrichtungen ab sofort geschlossen sind. Zudem sollen auch alle Messen, die noch nicht abgesagt worden sind, jetzt storniert bzw. verschoben werden. Auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollen abgesagt werden, wenn sie nicht notwendig sind. Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern müssten auf das Notwendigste eingeschränkt werden und hierzu wird der NRW-Gesundheitsminister noch zeitnah einen Erlass herrausgeben.

Die angekündigten Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich 19.04.2020. Auch andere Bundesländer haben bereits diese Maßnahme ergriffen. Wer nun die Betreuung der Kinder übernehmen soll und ob es andere Betreuungsmöglichkeiten bspw. von der Stadt Köln geben wird ist derzeit noch unklar. Armin Laschet betonte aber, dass eine Betreuung durch die Großeltern nicht in Frage kommen sollte. Denn gerade ältere Menschen gehören zur größten Risikogruppe, die sich am Coronavirus infizieren könnte.

Ministerpräsident Laschet sagte zudem: “In weiterführenden Schulen soll sichergestellt sein, dass Prüfungen absolviert werden können und somit de Abi-Prüfungen wie geplant stattfinden können. Die Lehrer werden im Dienst bleiben. Wenn Eltern ein Betreuungsproblemen haben, sind die Lehrer am Montag und Dienstag in den Schulen. Ab Mittwoch müsse aber ein kommunaler Betreuungsmechanismus funktionieren.”

Kunstmesse ART COLOGNE 2020 wird verschoben

In Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt Köln und gemäß dem Erlass der NRW-Landesregierung verschiebt die Koelnmesse GmbH die eigentlich vom 23. bis 26.04.2020 geplante Messe für moderne und zeitgenössische Kunst ART COLOGNE 2020. Sie findet in diesem Jahr nun an einem Ersatztermin vom 19. bis 22.11.2020 parallel zur COLOGNE FINE ART & DESIGN in Köln statt.

Auch wenn die Umsetzung dieses Erlasses seitens der Stadt Köln zunächst bis zum 10.04.2020 befristet ist, ist von einer Verlängerung auszugehen, falls sich die Situation nicht deutlich verbessert. Dies hat die Koelnmesse zur Verschiebung der Veranstaltung bewogen. Mit Blick auf die weiter andauernden Einschränkungen durch die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Erregers und um allen Kunden eine angemessene Vorbereitung der ART COLOGNE 2020 zu gewährleisten, stellt die Koelnmesse somit frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Messe im Herbst.

Fußballverband Mittelrhein setzt Spielbetrieb aus

Der Fußballverband Mittelrhein (FVM) setzt den kompletten Spielbetrieb im Bereich der Frauen, Herren und Junioren auf Verbands- sowie Kreisebene ab sofort aus. Davon betroffen sind, wie der FVM auf seiner Internetseite mitteilt alle Meisterschafts- und Pokalspiele, Turniere, Spielfeste, die Futsal-Mittelrheinliga, der FVM-Liga inklusiv sowie der Ü-Freizeitfußball. Diese Maßnahmen gelten für den Seniorenbereich vorerst bis Dienstag, 17.04.2020 und für den Bereich der Junioren bis Donnerstag, 19.04.2020.

Universität Köln verschiebt Semesterstart

Die Universität in Köln wird den Beginn des kommenden Sommersemesters auf nach die Osterferien verschieben. Dies teilte der Sprecher der Kölner Hochschule Jürgen Rees, Sprecher mit, Eigentlich war geplant, dass das Semester am 01.04.2020 starten sollte und die Vorlesungen ab dem 06.04.2020 gehalten werden sollten. Wann nun die Kölner Uni ihren regulärenn Betrieb aufnimmt, ist bis dato nicht bekannt.

“Der genaue Start hängt von den Entwicklungen ab”, so Universitäts-Sprecher Patrick Honecker auf Nachfrage der Kölnischen Rundschau.

Aufgrund der aktuellen Coronvirus-Situation sind sämtliche größere Veranstaltungen an der Universität bis auf Weiteres abgesagt. Die Universitätsbibliothek hat außerdem die Zahl der Besucher im Gebäude auf 350 Personen beschränkt. Zudem findet ab Montag, 16.03.2020, bis auf weiteres keine persönliche Beratung im ZfL-Beratungszentrum und in der Servicestelle des Gemeinsamen Prüfungsamts statt. Zudem hat die Hochschule eine FAQ-Seite auf ihrem Online-Auftritt mit Fragen und Antworten veröffentlicht.

Stadt Köln annulliert Termine

Angesichts der Situation um das Coronavirus können auch mehrere Veranstaltungen der Stadt Köln zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden. Die Termine sollen möglichst zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden:

  • 22.03.2020: Festsitzung des Rates der Stadt Köln mit Überreichung der Ehrenbürgerurkunde an Hedwig Neven DuMont
  • 28.03.2020: Kölsche Sportnacht
  • 31.03.2020: Empfang für internationale Studierende
  • 01.04.2020: Tag der älteren Generation im Historischen Rathaus
  • 02.04.2020: Ausbildungsbörse des Kölner Handwerks im Historischen Rathaus
  • 23.04.2020: Stadtgespräch in Ehrenfeld

Philharmonie und Bühnen Köln sagen Veranstaltungen ab

Zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Coronavirus hat der Krisenstab der Stadt Köln entschieden, dass die Kölner Philharmonie und die Bühnen der Stadt Köln (Oper / Schauspiel / Tanz) bis einschließlich Karfreitag, 10.04.2020, keine Konzerte, Aufführungen oder andere Veranstaltungen durchführen werden.

Bereits erworbene Karten für Veranstaltungen, die in diesen Zeitraum fallen, können entweder kostenlos gegen spätere Termine und Gutscheine eingetauscht werden, oder der Kaufpreis wird entsprechend zurückerstattet.

Betroffene Besucher werden gebeten, sich möglichst schriftlich an die Bühnen Köln zu wenden per E-Mail an: tickets@buehnen.koeln oder per Post an Kartenservice der Bühnen Köln, Postfach 101061, 50450 Köln.

Die städtischen Museen, Bibliotheken und das Historische Archiv bleiben weiterhin geöffnet. Unter Umständen entfallen einzelne Veranstaltungen in den Museen. Details dazu gibt es unter: www.museenkoeln.de

Kölner Krankenhäuser schränken Besuche ein

Um das Übertragungsrisiko mit dem neuartigen Coronavirus Covid-19 zu reduzieren, schränken die Kliniken der Stadt Köln den Besucherverkehr stark ein. So dürfen bei Kindern nur noch die direkten Bezugspersonen zu Besuch kommen. Bei erwachsenen Klinikpatienten ist nur noch eine Person pro Tag erlaubt. Grundsätzlich bitten die Kliniken der Stadt Köln darum, die Besuche in den Kliniken so weit wie möglich zu verzichten. Diese neue Besuchsregelungen geltent für die Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße in Riehl, das Klinikum Holweide und das Krankenhaus in Köln-Merheim.

Alle Klassenfahrten und Ausflüge abgesagt

Wegen des neuartigen Coronavirus werden in NRW alle Schulausflüge und Klassenfahrten bis zu den Osterferien abgesagt. Dies ist ein “schulischer Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus”, so das NRW-Schulministerium.

Stadt Köln äußert sich zur aktuellen Coronavirus-Lage

In einer Pressekonferenz am Mittwoch, 11.03.2020 haben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Stadtdirektor Dr. Stephan Keller, Gesundheitsdezernent Dr. Harald Rau und Gesundheitsamtsleiter Dr. Johannes Nießen über die Auswirkungen des Coronavirus auf Köln informiert. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstrich erneut: “Bei allen Einschränkungen für das öffentliche Leben, so hart sie auch sein mögen, geht es darum, Infektionsketten zu durchbrechen und die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen. Schließlich gilt es, unser funktionierendes Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten und nicht zu überfordern.”

Köln ist gut aufgestellt für eine medizinische Versorgung von Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, so die Teilnehmer der Pressekonferenz. Es gibt derzeit 350 Krankenhausbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßte, dass es mit dem Erlass des Gesundheitsministeriums NRW vom 10. März 2020 eine landesweit einheitliche Regelung für die Absage von Veranstaltungen gibt.

Coronavirus-Fall an der Gesamtschule Rodenkirchen

In der Schülerschaft der Gesamtschule Rodenkirchen an der Sürther Straße, gibt es seit Mittwoch, 11.03.2020 einen bestätigten Coronavirus-Fall. Um weitere Ermittlungen des Kölner Gesundheitsamtes zu ermöglichen, bleibt die Schule bis einschließlich Freitag, 13. März 2020, geschlossen, so die Stadt. Für eine komplette Jahrgangsstufe und 10 Lehrkräfte hat das Gesundheitsamt jedoch häusliche Quarantäne angeordnet. Ab Montag, 16.03.2020 soll der reguläre Unterricht an der Gesamtschule wieder aufgenommen werden.

Stadt Köln untersagt Veranstaltungen

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat das Land NRW am Dienstag, 10. März 2020, einen Erlass des Gesundheitsministeriums an die örtlichen Behörden vorgestellt. Danach sollen diese mit sofortiger Wirkung Veranstaltungen mit über 1.000 zu erwartenden Besuchern unabhängig von ihrem Veranstaltungsort grundsätzlich absagen.

Die Stadt Köln wird den Erlass unverzüglich umsetzen. Schon heute sind alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden untersagt. Die Veranstalter wie z.B. die Kölner Philharmonie, die LANXESS arena oder der Musical Dome Köln sind informiert. Die Stadt hat sich entschieden, das Verbot zunächst bis zum 10. April 2020 (Karfreitag) zu befristen.

Bis zu einer erwarteten Teilnehmerzahl von 1.000 gelten in Köln und in NRW die Regelungen und Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsgefährdung von Veranstaltungen, die von den Veranstaltern, sowie auch den Verantwortlichen der Räume, in denen die Veranstaltung stattfinden soll, selbst durchgeführt werden. Dazu hat die Stadt Köln eine allgemeine Information und eine Checkliste zum Download veröffentlicht, die auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes beruhen.

1. FC Köln: Bundesliga-Spiele ohne Fans

Aktualisiert am 16.03.2020: Der komplette 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist mittlerweile abgesagt. Hier haben wir bei CityNEWS alle Infos dazu zusammengefasst.

Die Bundesliga-Partie Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln am Mittwoch, 11.03.2020 wird ohne Fans stattfinden. Des Weiteren hat der 1. FC Köln alle Ticketverkäufe für die Heimspiele der Geißböcke im RheinEnergieSTADION in Müngersdorf vorerst gestoppt. So wird auch das Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag, 14.03.2020 um 15:30 Uhr in Köln ohne Zuschauer stattfinden, wie der Verein auf seiner Homepage bekannt gibt. Eine Verschiebung des Spiels ist derzeit wohl nicht möglich. Der 1. FC Köln wird nun alle Ticketinhaber über das weitere Vorgehen informieren. Ob es weitere “Geisterspiele” ohne Fans geben wird, ist derzeit noch nicht klar.

Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga DFL hat unterdessen am Montag, 16.03.2020 beschlossen, den Spielbetrieb der verschiedenen Ligen bis mindestens 02.04.2020 auszusetzen. Wie es nach dem Datum weitergeht, entscheidet man, wenn die allgemeine Lage der Coronavirus-Krise etwas klarer ist.

Lit.Cologne-Festival 2020 in Köln abgesagt

Das Literaturfestival lit.COLOGNE 2020 in Köln findet nicht wie geplant vom 10. bis 21.03.2020 statt verkünden die Veranstalter auf ihrer Homepage. Damit möchte man der gegenwärtigen Lage und der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus Rechnung getragen. Dies geschieht auf Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, so die Veranstalter. Weitere Informationen, auch zu eventuellen Verlegungen und Nachholterminen möchte man zeitnah auf der Webseite bekanntgeben.

“In der jetzigen Situation müssen wir alles dafür tun, die Infektionsketten zu durchbrechen. Daher habe ich vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers dazu geraten, die lit.COLOGNE zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen. Die Absage der lit.COLOGNE trifft uns unendlich schwer”, so Geschäftsführer Rainer Osnowski. “Aber mit Blick auf die aktuelle Situation wollen wir keineswegs zögerlich reagieren und der Empfehlung unserer Oberbürgermeisterin und des Bundesgesundheitsministers folgen und von unserer Seite aus alles dafür tun, eine weitere Verbreitung einzudämmen. Um die Gesundheit und das Wohl des Publikums, der Mitwirkenden und des Teams zu schützen, sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit, als das Festival für den geplanten Zeitraum abzusagen. Wir bemühen uns um Verlegung der Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt.”

Kölner LANXESS arena stellt Betrieb ein

Die LANXESS arena in Köln stellt vorerst ihren Veranstatungsbetrieb ein. Am Dienstag, den 10. März 2020, verkündete Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister, wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einen Erlass gemäß des Infektionsschutzgesetz. So müssen ab sofort Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besuchern in Nordrhein-Westfalen abgesagt werden müssen. Davon betroffen ist jetzt in einem großen Umfang auch die LANXESS arena in Köln. Höchste Priorität hat nun die Koordination von Ersatzterminen und man ist recht zuversichtich, dass eine Großzahl der betroffenen Veranstaltungen nachgeholt werden kann.

lit.COLOGNE 2020: Lesung im Kölner Dom entfällt

Die für Donnerstag, 12. März 2020, geplante Domlesung im Rahmen des internationalen Literaturfestes lit.COLOGNE muss entfallen. Damit möchten die Veranstalter der Coronavirus-Lage in Deutschland Rechnung. Zu der Lesung mit Texten von Bertolt Brecht und Dietrich Bonhoeffer wären rund 1.500 Besucher im Kölner Dom erwartet worden.

“Die Entscheidung zur Absage der Domlesung fällt uns unendlich schwer. Aber mit Blick auf die aktuelle Situation wollen wir nicht zögerlich reagieren und der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers folgen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen”, so Dompropst Gerd Bachner. “Zudem wurden bei der Dom-Lesung im Vorfeld Freikarten vergeben. Anders als bei den anderen lit.COLOGNE-Veranstaltungen liegen daher keine Kontaktdaten der Gäste vor. Sollte es zu einem Verdachtsfall des COVID-19-Virus kommen, gibt es keine Möglichkeit, den Infektionsweg zu verfolgen”, ergänzt Rainer Osnowski, Geschäftsführer des Kölner Literaturfestivals.

Maternus-Grundschule in Nippes geschlossen

Aktualisiert am 10.03.2020: Die Maternus-Grundschule sowie die OGS in der Bülowstraße im Stadtteil Köln-Nippes wurde am Montag, 09.03.2020 geschlossen. Der Grund ist ein Coronavirus-Fall, der im näheren Umkreis des Kollegiums aufgetreten ist, so die Schule auf ihrer Webseite mit. Das Gesundheitsamt hat angeordnet, dass die Schule bis einschließlich 20. März 2020 geschlossen bleibt. Alle Schüler, das Lehrerkollegium sowie alle weiteren Beschäftigten wurden unter häusliche Quarantäne gestellt.

Kölner Lüttich-Kaserne stellt vorerst Betrieb ein

Wegen eines mit dem Coronavirus-infizierten Soldaten ist die Lüttich-Kaserne in Köln am Montag, 09.03.2020 vorsorglich für zunächst zwei Tage geschlossen worden. Zustzlich wurden zudem rund 100 Kontaktpersonen unter häusliche Quarantäne gestellt, wie ein Sprecher laut Kölner Stadt-Anzeiger sagte. In der dortigen Kaserne arbeiten rund 1.300 Personden, u.a. ist hier der Hauptsitz vom Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr untergebracht.

Schulausfall im Rheingymnasium Köln-Mülheim

Am Dienstag, 3. März 2020, ist das Kölner Gesundheitsamt über eine auf das neuartige Coronavirus positiv getestete Person, eine studentische Praktikantin am Rheingymnasium in Köln-Mülheim, informiert worden. Nach bisherigem Kenntnisstand war die Lehrkraft nur in eingeschränktem Maße an einem Tag in einer Klasse tätig. Die Praktikantin hatte nach eigenen Angaben am Karnevalsgeschehen im Kreis Heinsberg teilgenommen. Die ermittelten 17 engen Kontaktpersonen von der mit dem Coronavirus-infizierten Praktikantin, davon 11 Schüler, 3 Lehrer und 3 weitere Praktikantinnen, sind jetzt ermittelt und befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne.

Um die Kontaktpersonen zu ermitteln und mögliche weitere Maßnahmen einzuleiten, fiel der Unterricht an Rheingymnasium am Mittwoch, 04.03.2020 aus. Die Lehrer sind dennoch in der Schule zu erscheinen, um dem Team des Kölner Gesundheitsamtes für Fragen zur Verfügung zu stehen. Ebenso blieb das Sekretariat besetzt und funktionsfähig, damit die laufenden Schulanmeldungen weiter durchgeführt werden konnten. Der Schulunterricht kann am Donnerstag, 5. März 2020 wieder aufgenommen werden.

Stadt Köln beruft Krisenstab wegen Coronavirus ein

Mit Blick auf den weiter wachsenden Koordinierungsbedarf hat die Stadt Köln am Mittwoch, 04.03.2020 erstmals den Krisenstab einberufen, an dem neben den verschiedenen Fachdezernaten der Kölner Stadtverwaltung auch Vertreter der Polizei, der Verkehrsunternehmen und Versorgungsunternehmen regulär teilnehmen. Der Krisenstab wird in regelmäßigen Abständen bis auf weiteres tagen. Alle beteiligten Organisationen haben keine relevanten Personalausfälle aufgrund von Corona-Erkrankungen zu verzeichnen, bereiten sich allerdings zum Beispiel auf denkbare Quarantänemaßnahmen vor.

Als Präventivmaßnahme und zur Eindämmung des Coronavirus hat der Krisenstab die Entwicklung einer Handlungs- und Checkliste zur Gesundheitsrisikoabschätzung von größeren Veranstaltungen in Köln in Auftrag gegeben. Derzeit sieht der Krisenstab in Köln keine medizinische Notwendigkeit, z.B. pauschal Kulturveranstaltungen abzusagen. Eine Schließung von öffentlichen Einrichtungen sei nur anlassbezogen und im Einzelfall zu prüfen. Das Robert-Koch-Institut hat einen umfangreichen Katalog von Kriterien dargelegt, die eine dezidiertere Beurteilung des gesundheitlichen Risikos erlaubt.

UPDATE: FIBO 2020 abgesagt und Termin verschoben

Aktualisiert am 05.03.2020: Die FIBO 2020, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, die eigentlich vom 2. bis 5. April 2020 in Köln stattfinden sollte, ist bereits aufgrund der Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 in Köln abgesagt. Die Fitness-Messe soll nun in der zweiten Jahreshälfte vom 01. bis 04.10.2020 nachgeholt werden. Zuvor wurde bereits auch schon die für März geplante INTERNATIONALE EISENWARENMESSE in Köln auf einen neuen Termin im Februar 2021 verschoben. Ebenso wurde auch z.B. die Reisemesse ITB in Berlin aus Sicherheitsgründen und gesundheitlichen Bedenken wegen des Coronavirus abgesagt.

Die FIBO 2020 wird zum neuen Termin in einer neuen Hallenkonstellation stattfinden und die südlichen Geländeteile des Kölner Messegeländes belegen. Der Zugang erfolgt über die Eingänge Ost, West und Süd. Die bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit, teilt der Veranstalter auf seiner Webseite mit. Zum Start der Kölner Fitness-Messe findet am Vortag (30.09.2020) das European Health & Fitness Forum (EHFF) statt. Darauf verständigten sich die FIBO und der EHFF-Veranstalter EuropeActive.

Weitere Informationen zum Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

Wer aus einem betroffenen Risikogebiet zurückkehrt oder Kontakt zu einem Coronavirus-Fall hatte und unter Fieber, Husten oder Atemnot leidet, sollte engen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Nach telefonischer Ankündigung beim Hausarzt, im Krankenhaus oder beim hausärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 sollte eine medizinische Abkärung der Symptome und eine mögliche Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus erfolgen. Bei der telefonischen Kontaktaufnahme ist der Verdachtsfall einer möglichen Coronavirus-Infizierung sofort zu äußern.

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass Sie Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen hier finden! Wir weisen darauf hin, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen.

Eine Übersicht zu allen Regeln, Verboten und Maßnahmen finden Sie hier bei CityNEWS.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline der Stadt Köln ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 25.11.2020

Den kompletten Beitrag Coronavirus in Köln: Alle aktuellen Infos im Live-Ticker (25.11.2020) können Sie kostenlos auf unserem Online-Portal lesen.

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Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter https://www.citynews-koeln.de/corona-so-geht-es-jetzt-mit-lockerungen-massnahmen-und-regeln-weiter-_id66621.html Tue, 24 Nov 2020 15:15:57 +0000 https://www.citynews-koeln.de/?p=66621 CityNEWS gibt eine Übersicht zu den Lockerungen sowie den aktuellen Maßnahmen und Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. (Stand: 24.11.2020)

Den kompletten Beitrag Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter können Sie kostenlos auf unserem Online-Portal lesen.

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Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter copyright: Envato / halfpoint
Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter
copyright: Envato / halfpoint

Letzte Aktualisierung am 24.11.2020: Die deutsche Bundesregierung unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zusammen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer weitere neue Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Diese gelten bundesweit seit Montag, 2. November 2020, für einen Zeitraum von 4 Wochen. Am 25.11.2020 wird über weitere Maßnahmen beraten. Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen und es auch zu lokalen Abweichungen (wie z.B. in Köln) kommen kann.

Neue Regeln und Maßnahmen ab November 2020 in NRW

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass Sie ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen hier finden! Wir weisen darauf hin, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Mit der neuen Coronaschutz-Verordnung ab 10.11.2020 wird unter anderem die AHA-Regel (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) nochmals deutlicher formuliert und deren Geltungsbereiche einheitlicher festgelegt. So gilt bis mindestens 30.11.2020 grundsätzlich in allen Gebäuden mit Kunden- und Besucherverkehr eine Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske. Um die Infektionswelle zu brechen, müssen alle nicht auf Schule und Ausbildung sowie Beruf bezogenen Kontakte soweit wie möglich reduziert werden.

UPDATE 24.11.2020: Die Geschäfte in NRW dürfen nach einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgericht Münster vom 24.11.2020 nun doch nicht an den Sonntagen vor Weihnachten sowie nach Neujahr (29.11., 06.12., 13.12., 20.12.2020 und 03.01.2021) öffnen. Ursprünglich hatte die NRW-Landesregierung geplant, dass fünf verkaufsoffene Sonntage stattfinden sollten. Dagegen ist die Gewerkschaft verdi nun erfolgreich vorgegangen (Az.: 13 B 1712/20 NE).

UPDATE 20.11.2020: Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am 20.11.2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für NRW außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet.  

Das Gericht stellt das System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten in Frage. Die Richterinnen und Richter sind der Auffassung, dass eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Derzeit erfolgt eine Einordnung als Risikogebiet durch das RKI unabhängig von einem Vergleich mit der jeweiligen Infektionslage in Deutschland.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Grundregeln

  • Persönliche Treffen auf das absolute Mindestmaß und das Erlaubte reduzieren.
  • Im öffentlichen Raum mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Treffen ohne Mindestabstand sind nur in Ausnahmefällen gestattet. Dazu gehören z.B.:
    • Treffen mit max. 10 Personen, die zum eigenen Hausstand bzw. zu einem weiteren Hausstand gehören.
    • Kinder in der Tagesbetreuung
    • Fahrten im öffentlichen Personenverkehr
    • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung
    • Beim Besuch zahlreicher Einrichtungen und Angebote muss die Rückverfolgbarkeit der Anwesenden sichergestellt sein.
  • Immer auf die Hygieneregeln achten, also z.B. regelmäßig die Hände waschen und grundsätzlich in die Armbeuge niesen.
  • Empfehlenswert ist zudem, die Corona-Warn-App auf dem Handy zu installieren und zu nutzen.  
  • Für den privaten Raum gilt die Aufforderung, sich in eigener Verantwortung an den Regelungen der Corona-Schutzverordnung zu orientieren. Auf Feiern und ähnliches sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Schutzmaske tragen

Die Schutzmaske korrekt – also auch über der Nase – und überall dort tragen, wo es vorgeschrieben ist oder eng wird, z.B in.

  • allen öffentlichen Bereichen, in denen kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann (Einzelhandel, Wochenmärkte, belebte Straßen etc.)
  • Bussen, Zügen des Nah- und Fernverkehrs und Taxen
  • Krankenhäusern und Pflegeheimen
  • Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen – ab der 5. Klasse auch im Klassenraum und
  • bei erlaubten sogenannten “körpernahen Dienstleistungen” (z.B. beim Friseur)

Schulen, Kitas und Universitäten

  • Schulen und Einrichtungen der Kinderbetreuung sollen weiter geöffnet bleiben. Details dazu regelt die Corona-Betreuungsverordnung.  
  • Hochschulen und Schulen des Gesundheitswesens können den Lehr- und Prüfungsbetrieb aufrechterhalten. Details sind in entsprechenden Allgemeinverfügungen geregelt.
  • Auch bestimmte weitere außerschulische Bildungsangebote (z.B. berufsbezogene Aus- und Weiterbildung) können aufrecht erhalten werden.
  • Schutzmasken-Pflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht

Pflege und Gesundheit

  • Der Besuch von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe soll – auf Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts – geregelt werden.

Sport, Kultur und Freizeit

Angebote und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, müssen eingestellt bzw. geschlossen werden. Dazu gehören unter anderem: 

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos (außer: Autokinos) und ähnliche Einrichtungen
  • Museen, Galerien und ähnliche Einrichtungen
  • Zoos, Tierparks, Schwimmbäder, Thermen und Wellness-Einrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken und ähnliche Einrichtungen
  • Clubs und Diskotheken
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnliche Einrichtungen
  • Bordellbetriebe, Swinger-Clubs und ähnliche Einrichtungen
  • Gemeinsamer Sport im Amateur- und Freizeitbereich ist untersagt.
  • Fitnessstudios sowie öffentliche und private Sportanlagen müssen geschlossen werden. Erlaubt ist Sport alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstands – außerhalb geschlossener Räumlichkeiten. 
  • Profisport ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, Zuschauer sind allerdings nicht zugelassen.

Einzelhandel

  • Geschäfte des Groß- und Einzelhandels dürfen öffnen, müssen aber u.a. sicherstellen, dass die Zahl der Kunden begrenzt bleibt (1 Person pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche).
  • Dies gilt auch für Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern.
  • Die ursprünglich geplanten verkaufsoffenen Sonntage in der Vorweihnachtszeit sowie nach Neujahr sind per Eilbeschuss des Oberverwaltunggericht Münster am 24.11.2020 untersagt worden.

Gastronomie

  • Restaurants, Gaststätten, Brauhäuser, Cafès, Imbisse, Kneipen, Bars und andere gastronomische Einrichtungen müssen schließen.
  • Ausnahme sind gastronomische Angebote per Lieferdienst oder Außer-Haus-Angebote

Reise und Tourismus

  • Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
  • Busreisen zu touristischen Zwecken sind verboten. 
  • Reisen und private Besuche, die nicht zwingend notwendig sind, sollten verschoben oder abgesagt werden.
  • Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Veranstaltungen

  • Veranstaltungen und Versammlungen sind überwiegend nicht möglich.
  • Das gilt auch für St. Martinsumzüge.
  • Messen und Ausstellungen sind untersagt.

Dienstleistungen und Handwerk

  • Dienstleistungen und Handwerksleistungen, die nicht auf Distanz von mindestens 1,5 Metern angeboten werden können, sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt
  • Nicht erlaubt sind u.a. Massage, Tätowierung, Kosmetik oder Maniküre
  • Erlaubt bleiben Dienst- und Handwerksleistungen im Gesundheitswesen, Fußpflege- und Friseurleistungen, Sonnestudios / Solarien oder Taxifahrten
  • Auch Ärzte, Heilpraktiker und ambulante Pflegedienste können ihrer Arbeit weiterhin nachgehen.

Übersicht: Was hat geöffnet, ist geschlossen oder eingeschränkt?

Hier erhalten Sie eine Übersicht zu allen Bereichen, die geöffnet sind, geschlossen haben oder nur eingeschränkt nutzbar sind. Bitte beachten Sie dabei, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen!

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Das darf öffnen

  • Apotheken
  • Ärzte
  • Autohändler
  • Autokinos
  • Bäckereien
  • Bahnhöfe
  • Banken
  • Babyfachmärkte
  • Baumärkte
  • Bibliotheken
  • Buchhandlungen
  • Drogerien
  • Einkufszentren
  • Einrichtungshäuser
  • Fahrschulen
  • Floristen
  • Friseure
  • Friedhöfe
  • Fußpfleger
  • Gartenmärkte
  • Gerichte
  • Geschäfte / Einzelhandel
  • Getränkemärkte
  • Großmärkte für den Handel
  • Handwerksbetriebe
  • Kantinen und Schulmensen
  • Kindergärten und -Betreuungen (mit Ausnahmen)
  • Kirchen und religiöse Einrichtungen für Gottesdienste
  • Kiosks
  • Lebensmittelgeschäfte
  • Parks
  • Physiotherapeuten
  • Postfilialen
  • Reinigungen
  • Sanitärgeschäfte
  • Sanitätshäuser
  • Schulen und Bildungseinrichtungen (mit verschiedenen Maßnahmen)
  • Sonnenstudios / Solarien
  • Spielplätze und Bolzplätze
  • Sportanlagen (mit Ausnahmen)
  • Stadtbibliotheken
  • Stadtverwaltung
  • Standesamt
  • Supermärkte
  • Tankstellen
  • Therapeutische Praxen
  • Tierärzte
  • Tierfachmärkte
  • Universitäten / Hochschulen (mit verschiedenen Maßnahmen)
  • Volkshochschulen
  • Waschsalons
  • Wertstoff-Center
  • Wochenmärkte
  • Zeitungsverkauf

Das bleibt geschlossen

  • Alle Großveranstaltungen
  • Ausstellungen
  • Bars
  • Beauty-Salons / Kosmetiker
  • Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Burgen und Schlösser
  • Campingplätze
  • Clubs
  • Diskotheken
  • Fitnessstudios
  • Flohmärkte / Trödelmärkte
  • Freibäder und Naturbäder
  • Freizeitparks
  • Fußball-Stadien
  • Galerien
  • Gastronomie / Gaststätten (ausgenommen Außer-Haus-Verkauf und Lieferdienste)
  • Hotels und Übernachtungsbetriebe
  • Kinos (Ausnahme: Autokinos)
  • Konzerthallen
  • Kneipen und Brauhäuser
  • Massage-Studios
  • Messen
  • Museen
  • Musicals
  • Musikschulen
  • Nagelstudios / Maniküre
  • Opernhäuser
  • Piercing-Studios
  • Pensionen
  • Restaurants (nur Außer-Haus-Verkauf und Lieferdienste sind erlaubt)
  • Saunen
  • Schwimm-, Hallen- und Spaßbäder
  • Shisha-Bars
  • Spielbanken
  • Spielhallen
  • Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen
  • Tattoo-Studios
  • Tierparks
  • Theater
  • Thermen
  • Tierparks
  • Wellnesseinrichtungen
  • Wettbüros (Ausnahme nur zur Annahme von Wettscheinen)
  • Zoos

Das ist verboten

  • Alle Großveranstaltungen
  • Besucher bei Profi-Sportveranstaltungen und Wettbewerben (wie z.B. Bundesliga)
  • Betreten von z. B. Schulen, Geschäften, Räumen von Kultur- und Freizeit-Einrichtungen oder die Nutzung von Bus und Bahn sowie deren Einrichtungen uvm. ohne einen Mund-Nase-Schutz, sprich es gilt eine Maskenpflicht für Personen ab 6 Jahren
  • Eingeschränktes Kontaktverbot
  • Jegliche Veranstaltungen, die der Freizeit dienen

Das ist eingeschränkt

  • Besuche in Krankenhäusern
  • Besuche in Altenheime und Pflegeeinrichtungen
  • Bordelle und Prostitutionseinrichtungen
  • Diverse Kultur- und Freizeit-Einrichtungen
  • Gottesdienste und Veranstaltungen für Gläubige
  • Grenzübertritte / Reisen
  • Großveranstaltungen
  • Karneval
  • Kontaktbeschränkungen
  • Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Sportliche Aktivitäten
  • Sportveranstaltungen mit Zuschauern
  • Termine und Besuche bei städtischen Einrichtungen
  • Veranstaltungen
  • Versammlungen
  • Weihnachtsmärkte

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Stand: 24.11.2020

Das gilt jetzt in Köln und NRW (24.11.2020)

Die wichtigsten Infos, die insbesondere in Köln gelten, haben wir hier für Sie zusammengefasst. Die rechtlich verbindlichen Details finden Sie in der aktuellen Rechtsvorschrift des Landes NRW sowie hier in unserer zusammengefassten Übersicht. Bitte beachten Sie dabei, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen!

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Bußgelder und Verstöße

Wer gegen die geltendenen Regelungen und Maßnahmen verstößt muss mitt empfindlichen Strafen rechnen. Das Land NRW hat dazu einen “Katalog” herausgebracht, der eine Übersicht zu den erwartetenden Strafen bei Ordnungswidrigkeiten vorsieht. So kostet eine Falschangabe bei Kontaktlisten in Restaurants 250 Euro oder die Nichtbeachtung der Schutzmasken-Pflicht bis zu 150 Euro. Die Übersicht können Sie sich hier downloaden.

Dienstleistungen und Handwerk

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

UPDATE: Auf die Presseanfrage von CityNEWS am 30.10.2020 an die Staatskanzlei NRW teilte uns die dortige Pressestelle mit, dass Sonnenstudios / Solarien auch nach dem 02.11.2020 normal öffnen dürfen, sofern dort keine körpernahen Dienstleistungen angeboten und durchgeführt werden!

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (wie z.B. Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage-Salons, Tattoo- und Piercing-Studios) werden geschlossen.

Von den Maßnahmen ausgenommen sind:

  • Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen usw. ohne eigene Heilkundeerlaubnis, Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädische Schuhmacher usw.,
  • Fußpflege- und Friseurleistungen,
  • medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen sowie
  • die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

Bei gesichtsnahen Dienstleistungen, bei denen die Kunden keine Alltagsmaske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, eine KN95- oder eine N95-Maske tragen.

Die Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde des Heilpraktikergesetzes befugt sind, zählen ebenso wie zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung nicht zu den Dienstleistungen im Sinne der vorstehenden Absätze. Das gilt auch für die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung nach, die in Kooperationspraxen stattfinden. Diese Tätigkeiten sind weiterhin zulässig.

Einzelhandel

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter den strengen Auflagen zum Hygieneschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist allerdings sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als 1 Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält.

Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Geschäfte des Großhandels dürfen über die bestehenden gesetzlichen Regelungen hinaus weiter an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr öffnen. Apotheken dürfen an Sonn- und Feiertagen generell öffnen.

UPDATE: Die Geschäfte in NRW dürfen nach einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgericht Münster vom 24.11.2020 nun doch nicht an den Sonntagen vor Weihnachten sowie nach Neujahr (29.11., 06.12., 13.12., 20.12.2020 und 03.01.2021) öffnen. Ursprünglich hatte die NRW-Landesregierung geplant, dass fünf verkaufsoffene Sonntage stattfinden sollten. Dagegen ist die Gewerkschaft verdi nun erfolgreich vorgegangen (Az.: 13 B 1712/20 NE).

Fahrschulen

Bei Fahrschulen gilt laut NRW-Gesundheitsminister Laumann, dass der theorethische Unterricht – soweit wie möglich – über die digitalen Kanäle erfolgen soll. Ist dies nicht möglich, müssen die geltenden Abstands- und Hygienerichtlinien eingehalten werden. Bei den Praxisstunden gilt, dass Fahrlehrer und Schüler einen Maskenschutz tragen müssen und sich auch nur max. 2 Personen (Fahrlehrer und Schüler) im Fahrzeug befinden dürfen.

Freizeit, Kultur und Sport

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a.:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser und sämtliche ähnliche Einrichtungen – der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin zulässig,
  • Messen und Ausstellungen,
  • Kinos (ausgenommen Autokinos), Freizeitparks und allgemein Anbieter von Freizeitaktivitäten (sowohl drinnen als auch draußen),
  • Zoologische Gärten und Tierparks,
  • Museen, Kunstausstellungen, Galerien und andere öffentliche oder privaten (Kultur-) Einrichtungen,
  • Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen (Ausnahme nur zur Annahme von Wettscheinen) und alle ähnliche Einrichtungen,
  • der komplette Freizeit- und Amateur-Sportbetrieb mit Ausnahme des Individual-Sports allein, zu zweit oder mit dem eignen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen,
  • Spaß- sowie Schwimmbäder, Saunen, Thermen und Wellness-Einrichtungen,
  • Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und
    ähnlichen Einrichtungen,
  • Jahrmärkte, Kirmes, Trödelmärkte, Flohmärkte und ähnliche Veranstaltungen,
  • Prostitutionsstätten, Bordelle, Swinger-Clubs und ähnliche Einrichtungen,
  • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.
  • Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.
  • Auch Sankt Martinsumzüge sind jetzt nicht mehr erlaubt!
  • Profi-Sportveranstaltungen dürfen nur noch ohne Zuschauer stattfinden.
  • Rehabilitationssport mit Attest ist unter Einschränkungen erlaubt.

Ausgenommen und damit unter Beachtung der allgemeinen Regeln dieser Verordnung und anderer Rechtsvorschrifte zulässig sind der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den NRW-Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen. Das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen ist auch in geschlossenen Räumen zulässig.

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Friedhöfe

In der aktualisierten Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun wieder Erd- und Urnenbestattungen ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises zu, wenn die Vorkehrungen zur Hygiene und zum Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen wieder größere Trauergemeinden zugelassen. Die Mindestabstände sind aber in jedem Fall unbedingt einzuhalten.

Die 46 Kölner Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen sind seit Montag, 27.04.2020, wieder geöffnet. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Friseure

Friseure dürfen unter strengen Auflagen zum Infektions- und Hygieneschutz öffnen. Bei Friseuren gelten folgende Auflagen zur Öffnung ihrer Geschäfte:

  • Dienstleistungen, bei denen Friseure dem Gesicht des Kunden besonders nah kommen, bleiben bis auf weiteres verboten, z.B. Augenbrauen- und Wimpernfärben, Augenbrauenzupfen, Gesichtskosmetik, Rasieren oder Bartpflege.
  • Kunden und Angestellte mit Symptomen einer Atemwegsinfektion dürfen Friseursalons nicht betreten.
  • Die Kontaktdaten der Kunden müssen dokumentiert werden.
  • Kunden und Friseure müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen.
  • Friseure müssen Einweghandschuhe tragen und diese bei jedem neuen Kunden wechseln.
  • Materialien und Geräte wie Scheren und Kämme sind nach jedem Kunden mit einem fettlösenden Reiniger zu säubern.

Fußball-Bundesliga

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Profi-Sportveranstaltungen, wie z.B. die Fußball-Bundesliga dürfen vorerst wieder nur noch ohne Zuschauer stattfinden.

Fußpflege

Die Fußpflege ist unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen erlaubt. Die genauen Schutzmaßnahmen finden sich in der Ergänzung zur aktuellen Coronaschutz-Verordnung.

Gastronomiebetriebe

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Gastronomiebetriebe (wie z.B. Gaststätten, Restaurants, Cafés, Imbisse usw.) sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und alle ähnlichen Einrichtungen werden komplett geschlossen. Davon ausgenommen sind allein gastronomische Betriebe, welche die Lieferung und / oder Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause anbieten. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist aber in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt. Kantinen und Mensen dürfen geöffnet bleiben.

Gottesdienste und religöse Einrichtungen

In NRW dürfen Gottesdienste mit Gläubigen stattfinden. Eine Begrenzung der Besucher von Gottesdiensten gibt es demnach nicht. Die Kirchen haben im Gegenzug bereits zugesagt, Vorkehrungen zur Sicherung der Hygiene- und Abstandsregelungen umzusetzen.

So muss zwischen den Gottesdienstbesuchern ein Mindestabstand von zwei Metern nach allen Seiten eingehalten werden, die Besucherzahl wird entsprechend begrenzt. Auch auf die Einhaltung der geltenden hygienischen Vorsichtmaßnahmen soll strengstens geachtet werden.

In der Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Erd- und Urnenbestattungen zu. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen Trauergemeinden zugelassen. Ebenso sind die 46 Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen für Trauerfeiern geöffnet. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, zudem sind die lokalen Bestimmungen zu beachten.

Großveranstaltungen

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Großveranstaltungen wie z.B. Festivals, Weinfeste, Jahrmärkte oder Schützenfeste bleiben bis Ende 2020 grundsätzlich untersagt. Dies gelte vor allem für solche Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen nicht möglich sind. Dabei definieren die einzelnen Bundesländer selbst, ab welcher konkreten Personenzahl diese Bestimmung gilt.

Bundesweit fallen somit zahlreiche Musik-Festivals wie Rock am Ring, Wacken oder Rock im Park aus, ebenso sind Publikums-Hotspots wie die Kölner Computerspielemesse gamescom mit tausenden Besuchern oder der ColognePride / CSD in Köln betroffen.

Hochschulen und Bildungsangebote

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen und an den Schulen des Gesundheitswesens
ist nach Maßgabe von gesonderten Anordnungen zum Infektionsschutzgesetzes zulässig. Interne Unterrichtsveranstaltungen und praktische Übungen einschließlich dazugehöriger Prüfungen im Rahmen von Vorbereitungsdiensten und der Berufsaus-, -fort- und -weiterbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Hochschulen, Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen sowie in Gerichten und Behörden sowie sonstige staatliche Prüfungen sind zulässig.

Bei Aus-, Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, die eine Unterschreitung des Mindestabstands erfordern (z.B. bei praktischen Übungen zur Selbstverteidigung oder zur Durchsuchung von Personen) und bei entsprechenden Prüfungen ist bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen bzw. Händedesinfektion, das Tragen einer Alltagsmaske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.

In Bibliotheken einschließlich Hochschulbibliotheken sowie Archiven etfällt das Erfordernis der einfachen Rückverfolgbarkeit für Personen, die die Einrichtung ausschließlich zur Abholung bestellter Medien oder zur Rückgabe von Medien aufsuchen.

Zulässig sind Ausbildungs- und berufsbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote einschließlich kompensatorischer Grundbildungsangebote sowie Angebote, die der Integration dienen, und Prüfungen von:

  • Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – wobei die zulässige Gruppengröße höchstens 10 Personen beträgt -,
  • Volkshochschulen sowie
  • sonstigen öffentlichen, kirchlichen oder privaten außerschulischen Einrichtungen und Organisationen
  • sowie Angebote der Selbsthilfe.

Andere Bildungsangebote sind bis zum 30. November 2020 untersagt. Hierzu gehören insbesondere:

  • Sportangebote der Bildungsträger,
  • Angebote der Musikschulen sowie
  • Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Bei Aus-, Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, die eine Unterschreitung des Mindestabstandserfordern und bei entsprechenden Prüfungen ist bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen bzw. Händedesinfektion und das Tragen einer Alltagsmaske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.

Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen,
wobei sich im Fahrzeug nur Fahrschüler, Fahrlehrer, Fahrlehreranwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen.

Hotels und Übernachtungsbetriebe

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Die Bürger sind aufgefordert wegen der aktuellen Corona-Pandemie, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – insbesondere auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt sowohl im Inland und auch für überregionale oder tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Insbesondere auch Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche sind untersagt.

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist aber keine touristische Nutzung und daher erlaubt.

Karneval

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Der Karneval, so wie wir ihn bislang kennen, wird in den Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich sein. Die Coronaschutz-Verordnung verbietet bereits in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur bei herausragendem Anlass (zum Beispiel Hochzeiten) mit einer festen Personenobergrenze zu. Dies wird sich absehbar bis Ende Februar nicht verändern. Karnevalsbälle, -Partys sowie gesellige Karnevalssitzungen ohne Beachtung des Abstandgebotes können nicht stattfinden. Auch wenn das konkrete Infektionsgeschehen und die übrigen Faktoren von allen zuständigen Stellen weiter beobachtet und bewertet werden müssen, lassen die bisherigen Erfahrungswerte diese Prognose bis Ende Februar gesichert zu.

Am 11.11.2020 von 6 Uhr bis 12.11.2020 bis 6 Uhr gilt in Köln ein Alkoholverkaufsverbot sowie im öffentlichem Raum ein Alkoholkonsumverbot.

Karnevalsumzüge, so wie wir sie kennen, fallen unter das geltende Verbot von Straßenfesten und werden nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen in der Session unter freiem Himmel müssen den Vorgaben der Coronaschutzverordnung entsprechen und werden sich dadurch in ihren Grundzügen von den Veranstaltungen der letzten Sessionen unterscheiden oder gar nicht in Betracht kommen.

Auch in Zeiten der Pandemie soll das Brauchtum gepflegt werden. Vorbehaltlich des Infektionsgeschehens werden lediglich kleinere karnevalistische Kulturveranstaltungen möglich sein, die den auch allgemein geltenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung sowie den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen. Zu diesen Veranstaltungen zählen auch Besuchstermine der Tollitäten bei Veranstaltungen oder in Einrichtungen.

Kindergärten und Kinderbetreuung

Kindergärten und die Kinderbetreuung findet unter Beachtung der Coronabetreuungs-Verordnung soweit wie möglich regulär statt. Auf der städtischen Internetseite werden Fragen und Antworten laufend an den neuen Stand der Regelungen angepasst. Hier können sich Eltern informieren und auch eine aktuell gültige Arbeitgeberbescheinigung für die Notbetreuung herunterladen. Auf der städtischen Internetseite informiert die Stadt Köln auch darüber, wie die in Planung befindliche, nochmalige Erweiterung der Notbetreuung in der Praxis umgesetzt wird.

Kirchen und religöse Einrichtungen

Allgemein bleiben Kirchen, Moscheen, Synagogen und andere religiöse Einrichtungen für den normalen Publikumsverkehr bis aus weiteres geschlossen. Ausnahmen sind hier Gottesdienste für Gläubige, Trauerfeiern und Beerdigungen unter bestimmten Auflagen und Voraussetzungen. Die 46 Trauerhallen auf den Kölner Friedhöfen sind geöffnet.

Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB)

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) fahren in Abstimmung mit dem städtischen Krisenstab wieder ihren regulären Fahrplan. Die KVB weist daraufhin, dass zur Prävention vor Corona ein Maskenschutz getragen werden muss und man auf genügend Abstand achtet. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 150 Euro.

Kontaktbeschränkung

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Wichtigste Maßnahme ist Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Alle Bürger sind angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist daher ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch max. mit 10 Personen gestattet. Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Darüber hinausgehende Gruppen von feiernden Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Corona-Lage inakzeptabel. Diese Regelungen sollen verstärkt von den Ordnungsbehörden kontrolliert und ebenfalls streg sanktioniert werden.

Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von
1,5 Metern (Mindestabstand) einzuhalten, es können aber abweichende Regelungen in Ausnahmefällen gelten.

Konzerte und Theater

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Alle Konzerte, Aufführungen und ähnliche Veranstaltungen sind bis mindestens 30.11.2020 untersagt und können nicht stattfinden.

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Altenheime

Steigende Corona-Infektionszahlen führen leider auch zu einem Anstieg an Infektionen in medizinischen Einrichtungen und bei den vulnerablen Gruppen. Deren Schutz stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb haben die zuständigen Stellen je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Corona-Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst.

Der Bund hat durch die neue Corona-Testverordnung sichergestellt, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren Coronavirus-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen jetzt zügig und prioritär in diesem Bereich eingesetzt werden, um auch bei steigenden Infektionszahlen einen bestmöglichen Corona-Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen.

Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbare Beratungseinrichtungen bleiben geöffnet. Die Krankenhäuser sollen weiterhin bei der Bereitstellung von Intensivbetten unterstützt werden.

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag des Coronavirus zu erschweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen. Hierbei sind insbesondere die Richtlinien und Empfehlungen des RKI zu beachten.

Besuche in den o.g. Einrichtungen sind auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts zulässig, das die Empfehlungen und Richtlinien des RKI zum Hygiene- und Infektionsschutz umsetzt. Weitergehende Einzelheiten kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Allgemeinverfügungen regeln.

Die genannten Gesundheitseinrichtungen haben im Rahmen ihres einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts in Abstimmung mit der zuständigen Gesundheitsbehörde die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Begleitung des Geburtsprozesses und der Geburt infektionsschutzgerecht zu ermöglichen. Dies gilt auch für die Begleitung Sterbender.

Kultur- und Freizeit-Einrichtungen

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Grundsätzlich bleiben alle Kultur- und bestimmte Freizeit-Einrichtungen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen. Der zur Berusausübung zählende Probebetrieb darf stattfinden, jedoch ohne Publikum.

Maskenpflicht

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

In NRW gilt nach den Herbstferien (ab 26.10.2020) eine Maskenpflicht an Schulen auch im Unterricht für alle Schüler ab der 5. Klasse. Diese Maßnahme soll bis mindestens zu den Weihnachtsferien gelten. In Köln gilt zudem, dass Schüler und Lehrer im Umkreis ihrer Schule mit einem Radius von 150 Meter eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen. Weitere Infos finden Sie hier in einer Übersicht bei CityNEWS!

In NRW gilt beim Einkaufen, Behördengängen, beim Besuch von Einrichtungen oder Örtlichkeiten, in der Schule und beim Fahren mit Bus und Bahn eine Maskenpflicht! Dafür können entweder sogenannte Community- bzw. Alltags-Masken getragen oder auch ein Schal oder Tuch genutzt werden, um andere und sich selbst vor Corona zu schützen. Auch Kinder ab 6 Jahren müssen eine Schutzmaske tragen. Ebenso wurde beschlossen, dass eine eine Mund-Nasen-Bedeckung zur Grundausstattung aller Schüler in NRW gehört. Für die Grundausstattung tragen die Erziehungsberechtigten die Verantwortung. Wer gegen die Maskenpflicht in NRW verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 150 Euro rechnen.

Eine Alltags- bzw. Schutzmaske ist eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (einschließlich Schals, Tüchern und so weiter) oder eine gleich wirksame Abdeckung von Mund und Nase aus anderen Stoffen (z.B. OP-Maske). In Köln gilt explizit: Sogenannte Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde (-visiere) und weitmaschige Textilien erfüllen diese Anforderungen
nicht.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands:

  • in geschlossenen Räumlichkeiten im öffentlichen Raum, soweit diese – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kunden bzw. Besuchern zugänglich sind, sowie auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen (wie Haltestellen usw.),
  • in den Innenbereichen sonstiger Beförderungsmittel, mit Ausnahme des privaten Fahrzeugs und von Einsatzfahrzeugen der Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz,
  • bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und Ausbildungstätigkeiten,
  • auf Bildungsveranstaltungen, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden,
  • bei den ausnahmsweise zulässigen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen unter freiem Himmel,
  • in Köln gilt die Schutzmasken-Pflicht zusätzlich für Besucher von Patienten im Krankenhaus, Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen oder Personen in ähnlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die einer vulnerablen Gruppe angehören,
  • auf Spielplätzen und
  • an weiteren Orten unter freiem Himmel, für die die zuständige Behörde eine entsprechende Anordnung trifft.

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung verantwortlichen Personen auszuschließen.

In Büroräumen gilt abweichend die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske nur, soweit ein Kontakt zwischen Beschäftigten und Kunden oder vergleichbaren Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands besteht.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske gilt in Kindertageseinrichtungen, in Angeboten der Kindertagespflege und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen sowie in Angeboten der Kinderbetreuung in besonderen Fällen (Brückenprojekte) sowie in Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sind:

  • Lehrkräfte bei Bildungsangeboten sowie Beteiligte an Prüfungen nach, wenn der Mindestabstand zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird,
  • Kinder bis zum Schuleintritt,
  • Kräfte von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz in
    Einsatzsituationen sowie
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.
  • In Köln gilt zuätzlich: Soweit bei einer Person eine medizinische Einschränkung vor­liegt, die in einem ärztlichen Zeugnis (Attest) bestätigt wird, muss in diesem Attest eine Schutzmaßnahme festgelegt wer­den, die zumutbar ist und deren Schutzwirkung gegenüber Dritten einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung möglichst nahe kommt.

Die Verpflichtung kann für Inhaber sowie Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.) oder das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.

Die Alltagsmaske kann vorübergehend abgelegt werden, wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung, auf behördliche oder richterliche Anordnung oder aus anderen Gründen (zum Beispiel Vortragstätigkeit, Redebeiträge mit Mindestabstand zu anderen Personen bei zulässigen Veranstaltungen und so weiter, Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen, zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken) erforderlich ist.

CityNEWS hat hier eine Übersicht zusammengestellt, wo nun überall eine Schutzmasken-Pflicht besteht und welche Ausnahmen es gibt.

Nagelstudios

Nagelstudios müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben, da diese zu den körpernahen Dienstleistungen zählen.

Piercing-Studios

Piercing-Studios müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben, da diese zu den körpernahen Dienstleistungen zählen.

Reisen und Grenzkontrollen

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Die Bürger sind aufgefordert wegen der aktuellen Corona-Pandemie, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – insbesondere auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt sowohl im Inland und auch für überregionale oder tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Insbesondere auch Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche sind untersagt.

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist aber keine touristische Nutzung und daher erlaubt.

Gericht hebt Corona-Einreiseverordnung auf

UPDATE: Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Freitag, 20.11.2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für NRW außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet.  

Das Gericht stellt das System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten in Frage. Die Richterinnen und Richter sind der Auffassung, dass eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Derzeit erfolgt eine Einordnung als Risikogebiet durch das RKI unabhängig von einem Vergleich mit der jeweiligen Infektionslage in Deutschland.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Schulen und Bildungseinrichtungen

Schulen bleiben grundsätzlich geöffnet. Seit dem 26.10.2020 gilt in NRW eine Schutzmaskenpflicht auch wieder im Unterricht ab der 5. Klasse! Die genauen Bestimmungen zum Tragen eines Schutzmaske haben wir hier für Sie bei CityNEWS zusammengefasst! Diese Maßnahme wird voraussichtlich mindestens bis zu den Weihnachtsferien in NRW gelten und ist in der aktualisierten Coronabetreuungs-Verordnung festgehalten.

Andere Bildungsangebote sind bis zum 30.11.2020 untersagt. Hierzu gehören insbesondere Sportangebote der Bildungsträger und Angebote der Musikschulen sowie Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Sonnenstudios / Solarien

Auf die Presseanfrage von CityNEWS am 30.10.2020 an die Staatskanzlei NRW teilte uns die dortige Pressestelle mit, dass Sonnenstudios / Solarien auch nach dem 02.11.2020 normal öffnen dürfen, sofern dort keine körpernahen Dienstleistungen angeboten und durchgeführt werden! Diese sind also von dem “Lockdown Light” nicht betroffen. Bitte beachten Sie, dass Sie weitere Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen hier finden!

Seit Mai 2020 dürfen Sonnenstudios / Solarien wieder öffnen. Neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln ist auf eine möglichst kontaktarme Erbringung der Dienstleistung zu achten. Die genauen Schutzmaßnahmen finden sich in der Ergänzung zur aktuellen Coronaschutz-Verordnung.

Spielhallen und Wettbüros

Spielhallen und ähnliche Einrichtungen müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben. Wettbüros dürfen zur Annahme von Wettscheinen betrieben werden, ein längerer Aufenthalt der Kunden ist analog zur Regelung für Gastronomiebetriebe aber nicht erlaubt.

Spielplätze

Das Betreten sowie die Nutzung von Spielplätzen in Köln ist erlaubt. Alle Kölner Spielplätze sind geöffnet und sollen so den Familien die Möglichkeit geben, auf eigene Verantwortung ihre Kinder wieder im Freien spielen zu lassen. Die Kontaktbeschränkungen und Schutzmaskenpflicht ist allerdings zu beachten!

Sport

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Erlaubt ist die sportliche Betätigung, wie bspw. Joggen, sofern die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist derzeit unzulässig. Rehabilitationssport mit Attest ist unter Einschränkungen erlaubt.

Ausgenommen ist der Individualsport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen. Schulsport, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den NRW-Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten sind zulässig.

Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, wenn alle Voraussetzungen und insbesondere geeignete Infektionsschutzkonzepte vorliegen. Zuschauer dürfen bei den Wettbewerben derzeit nicht zugelassen werden. Der Trainingsbetrieb ist ebenfalls zulässig.

Stadtverwaltung

Die Kölner Stadtverwaltung weitet derzeit schrittweise ihr Serviceangebot wieder aus und öffnet die Dienststellen für einen termingesteuerten Publikumsbetrieb. Die Kundenzentren in den Kölner Stadtbezirken sind für den Publikumsverkehr geöffnet – bis auf weiteres ist eine vorherige Terminvereinbarung für alle Anliegen notwendig! Einen aktuellen Überblick über das Angebot gibt es im Internet. Termine können telefonisch oder in einigen Bereichen online vereinbart werden. 

Termine mit längerer Vorlaufzeit können online oder telefonisch unter 0221 – 221-0 oder 115 vereinbart werden. Akute Termine am aktuellen Tag können hier online oder am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 7:30 Uhr und am Dienstag ab 9:30 Uhr unter folgenden Telefonnummern der Kundenzentren vereinart werden:

  • Innenstadt
    Telefon: 0221 – 221-97483      
  • Rodenkirchen
    Telefon: 0221 – 221-97484       
  • Lindenthal
    Telefon: 0221 – 221-97485      
  • Ehrenfeld
    Telefon: 0221 – 221-97486        
  • Nippes
    Telefon: 0221 – 221-97487        
  • Chorweiler
    Telefon: 0221 – 221-97488       
  • Porz
    Telefon: 0221 – 221-97489       
  • Kalk
    Telefon: 0221 – 221-97490        
  • Mülheim
    Telefon: 0221 – 221-97494

Besucher müssen auch bei Behördengängen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dieses gilt für alle Dienstgebäude und Aufzüge sowie deren Wartebereiche innerhalb der städtischen  Verwaltungsgebäude. Aufzüge dürfen von max. 2 Personen gleichzeitig genutzt werden. Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren wird der Zugang reguliert, das heißt, die Anzahl der Wartenden reduziert. So sollen die Bürger erst kurz vor dem Termin zum Kundenzentrum kommen.

Standesamt

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Für die Vorsprachen im Kölner Standesamt ist eine vorherige Terminabsprache unter der Rufnummer 0221 – 221 – 281 35 erforderlich. Ausgenommen von dieser Regelung sind Boten der Geburtskliniken zwecks Beurkundung von Neugeborenen und Bestattungsunternehmen zur Beurkundung von Sterbefällen.

Trautermine und Termine für die Anmeldung der Eheschließung können ab sofort wieder online reserviert werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie auch über die Service-Hotline des Bürgertelefons 0221 – 221-0 sowie unter der Behördennummer 115.

Tattoo-Studios

Tattoo-Studios müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben, da diese zu den körpernahen Dienstleistungen zählen.

Veranstaltungen und Versammlungen

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Alle Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen fallen, sind bis mindestes 30. November 2020 untersagt. Abweichend sind unter Beachtung der folgenden Regelungen Veranstaltungen und Versammlungen möglich:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine) zu dienen bestimmt sind.
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher
    Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine:
    • mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt
      werden können.
    • mit mehr als 20, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 500 Personen unter freiem Himmel, nur nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung aus triftigem Grund im Monat November 2020, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss.
  • Veranstaltungen zur Jagdausübung, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses
    oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation erforderlich
    sind.
  • Beerdigungen und
  • standesamtliche Trauungen.

Die behördliche Zulassung setzt bei mehr als 100 Teilnehmern ein entsprechendes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept voraus.

Große Festveranstaltungen sind grundsätzlich bis mindestens 31. Dezember 2020 untersagt. Zu diesen großen Festveranstaltungen zählen in der Regel:

  • Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmesveranstaltungen usw.,
  • Stadt-, Dorf- und Straßenfeste,
  • Schützenfeste,
  • Weinfeste und
  • ähnliche Festveranstaltungen.

Verkaufsoffene Sonntage

UPDATE 24.11.2020: Die Geschäfte in NRW dürfen nach einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgericht Münster vom 24.11.2020 nun doch nicht an den Sonntagen vor Weihnachten sowie nach Neujahr öffnen. Ursprünglich hatte die NRW-Landesregierung geplant, dass fünf verkaufsoffene Sonntage stattfinden sollten. Dagegen ist die Gewerkschaft verdi nun erfolgreich vorgegangen (Az.: 13 B 1712/20 NE).

Genauer geplant war vom Land NRW, dass an den Sonntagen zur Advents- und Weihnachtszeit die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr öffnen dürfen. Damit sollte das Gedränge in Fußgängerzonen an den Adventssamstagen entzerrt werden. Die ursprünglichen Regelungen sahen vor, dass der Einzelhandel am 29.11., 06.12., 13.12., 20.12.2020 und 03.01.2021 ihre Geschäfte als verkaufsoffene Sonntage öffnen. Dies ist nun nicht mehr möglich.

Weihnachtsmärkte

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Für die Durchführung von Weihnachtsmärkten in der aktuellen Coronazeit ist ein Infektionsschutz-, Hygiene-, Zugangs- sowie An- und Abreisekonzept zwingend, das die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt. Auf Weihnachtsmärkten sind zudem Stehtische mit fest zugewiesenen Stehplätzen zugelassen, wenn diese räumlich zu den Wegen und Straßen abgegrenzt sind.

Zudem gibt es eine Kontaktlisten-Pflicht z.B. für Stehtisch an Glühweinständen. Es ist keine durchgehende Maskenpflicht vorgesehen, an Ständen müssen aber sowohl Verkäufer als auch Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In den Gängen zwischen den Ständen ist eine Maske dagegen nicht zwingend und auch im Freien gilt der Mindestabstand. Außerdem dürfen Gruppen nur bis max. 10 Personen zusammenkommen.

Der Kölner Krisenstab hat über die Weihnachtsmärkte beraten. Der Bund und das Land NRW hat mit dem Lockdown Light für November Klarheit geschaffen. Weihnachtsmärkte und auch das gesellige Zusammensein am Glühweinstand sind bis 30. November 2020 nicht möglich. Der Krisenstab hat entschieden, dass aus heutiger Sicht Weihnachtsmärkte auch im Dezember nicht realistisch sein werden.  Die Veranstalter werden durch die Stadt Köln entsprechend informiert. Ob im Dezember einzelne Stände vor Gaststätten oder Kirchengemeinden möglich sein werden, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Infektionslage und den rechtlichen Regelungen auf Bundes- und Landesebene ab.

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Stand: 24.11.2020

Downloads der aktuellen Verordnungen

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020 und 06.11.2020, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Zeitlicher Corona-Verlauf in Köln

Corona-Inzidenzzahl in Köln

ACHTUNG: Ausführliche Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen finden Sie hier! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Weitere wichtige Informationen zur Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um den Corona-Virus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass Sie Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen hier finden! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen.

In einem aktuellen Live-Ticker hier bei CityNEWS informieren wir Sie ständig über die genauen Entwicklungen, Zahlen, Daten, Statistiken und Neuigkeiten rund um die Ausbreitung des Coronavirus in Köln.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um Corona eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr für Fragen zu Corona zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 24.11.2020
Alle Angaben ohne Gewähr.

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Kölner Karneval in Corona-Zeiten: Nur zesamme sin mer Fastelovend https://www.citynews-koeln.de/koelner-karneval-in-corona-zeiten-nur-zesamme-sin-mer-fastelovend-_id69192.html Mon, 16 Nov 2020 15:12:49 +0000 https://www.citynews-koeln.de/?p=69192 Der Kölner Karneval findet in dieser Session wegen der aktuellen Corona-Lage vollkommen anders statt. Wie wird es im Fastelovend weitergehen?

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Zugleiter Holger Kirsch präsentierte beim Rosenmontagszug 2020 das kommende Sessionsmotto des Kölner Karnevals: "Nur zesamme sin mer Fastelovend".
Zugleiter Holger Kirsch präsentierte beim Rosenmontagszug 2020 das kommende Sessionsmotto des Kölner Karnevals: “Nur zesamme sin mer Fastelovend”.
copyright: Festkomitee Kölner Karneval

Als Zugleiter Holger Kirsch am Ende des Rosenmontagszuges im Februar 2020 den Wagen mit dem neuen SessionsmottoNur zesamme sin mer Fastelovend” enthüllte, ahnte noch niemand, dass diese Session im Kölner Karneval völlig anders verlaufen wird als gedacht. Zusammen Karneval feiern ist in diesem Jahr nicht möglich. Mittlerweile sind so gut wie alle größeren Veranstaltungen wegen der aktuellen Coronavirus-Lage abgesagt, und auch die Umzüge, die normalerweise zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag durch die verschiedenen Veedel ziehen, stehen deutlich auf der Kippe.

Statt mit tausenden Jecken in der Altstadt die Sessionseröffnung zu feiern, ging es für das designierte Kölner Dreigestirn am 11.11.2020 eher ruhig und beschaulich zu. copyright: Festkomitee Kölner Karneval
Statt mit tausenden Jecken in der Altstadt die Sessionseröffnung zu feiern, ging es für das designierte Kölner Dreigestirn am 11.11.2020 eher ruhig und beschaulich zu.
copyright: Festkomitee Kölner Karneval

Seitdem klar ist, dass die Session 2020/21 nicht so stattfinden wird wie geplant, arbeiten die Stadt Köln, das Festkomitee des Kölner Karnevals sowie die vielen Gesellschaften und Vereine daran, alternative Konzepte zu entwickeln. So stellte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn zwar ein neues designiertes Kölner Dreigestirn vor, jedoch werden Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie vom Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 e. V. nicht die üblichen Termine wahrnehmen.

Allerdings wird das Trifolium, erstmalig in der Geschichte des Kölner Karnevals, gleich zwei Sessionen lang das Amt innehaben. Wie Christoph Kuckelkorn im Gespräch mit CityNEWS betonte, wird es aber weder eine rauschende Proklamation noch einen Rosenmontagszug mit dem Kölner Dreigestirn geben. Stattdessen wird es eine insgesamt stark improvisierte Session. Wie diese genau aussieht, ist mit Stand November noch nicht genauer bekannt …

Corona-Lage: Wie ein Schlag ins Gesicht für Vereine und Künstler

Besonders für kleinere Karnevalsvereine, wie bei den Spillmannsgasser Junge aus der Kölner Südstadt, ist die aktuelle Corona-Lage wie ein Schlag ins Gesicht.
Besonders für kleinere Karnevalsvereine, wie bei den Spillmannsgasser Junge aus der Kölner Südstadt, ist die aktuelle Corona-Lage ein Schlag ins Gesicht.
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Für die betroffenen Vereine, die größtenteils ihre Veranstaltungen abblasen mussten, ist die Absage des Karnevals ein Schlag ins Gesicht. Auch wenn dort in großen Teilen Verständnis herrscht. Etliche Gesellschaften arbeiten derzeit an Konzepten, wie das eine oder andere kleinere Event durchgeführt werden kann. Für große Vereine mag das vielleicht noch eine Möglichkeit sein. Viele kleinere Gesellschaften – die gerne auch als Seele des kölschen Fasteleers bezeichnet werden – haben keine andere Wahl, als alles ausfallen zu lassen. Für entsprechende coronakonforme Alternativ-Veranstaltungen fehlen sowohl die Man-Power, technisches Know-how als auch schlussendlich die finanziellen Möglichkeiten.

Dazu Monika Eiden, Vorstandsmitglied des 1955 gegründeten Brauchtumsvereins Spillmannsgasser Junge e. V. aus der Kölner Südstadt: “Würden wir die Veranstaltungen coronakonform durchführen, würden die Kosten in jedem Fall die Einnahmen übersteigen. Da aber die laufenden Kosten wie Mieten, Versicherungen etc. weiterlaufen und wir daher jeden Cent benötigen, ist das keine Alternative. Zudem gehört ein Großteil unserer Mitglieder, die als Helfer bei den Events eingesetzt werden, schon rein altersmäßig zur Risikogruppe. Und ihre Gesundheit geht definitiv vor.”

Aber auch für die vielen Künstler wie Musiker, Redner, Tanzgruppen usw., die von den Veranstaltungen der Gesellschaften abhängig sind, gibt es kaum Alternativen. Inwieweit dort die angekündigten Hilfen des Bundes Erleichterung verschaffen, wird sich erst zeigen. So bleibt den Betroffenen nur zu hoffen, dass sich die Lage im Laufe des Jahres 2021 entspannt.

Stell dir vor, es ist Kölner Karneval – und keiner geht hin

Auf einer Pressekonferenz stellten Christoph Kuckelkorn (links), Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Mitte) und Künstlerin Janine Kunze (rechts) die Planungen zur Sessionseröffnung in der Rheinmetropole vor.
Auf einer Pressekonferenz stellten Christoph Kuckelkorn (links), Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Mitte) und Künstlerin Janine Kunze (rechts) die Planungen zur Sessionseröffnung in der Rheinmetropole vor.
copyright: CityNEWS / Andrea Matzker

Mit der Kampagne #diesmalnicht warben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Kölner Polizei und das Festkomitee dafür, den traditionellen Tag der Sessionseröffnung am 11.11.2020 nicht zu feiern. Nach dem Willen der Stadt sollte der 11.11. “ein ganz normaler Tag im Kalender” sein. Dabei wurden die Bürger aufgefordert, daheim zu bleiben.

Zudem galt ein Alkoholkonsum- bzw. verkaufsverbot für Kneipen und Gaststätten sowie Kioske und Supermärkte auf dem Kölner Stadtgebiet für den gesamten Tag. Mit dem von der Bundes- und Landesregierung beschlossenen Teil-Lockdown bis vorerst Ende November bekam die Kampagne unverhofft weitere Unterstützung. Sämtliche Gaststätten und somit auch die Karnevals-Hotspots mussten dichtbleiben.

Die Eröffnung der Session war ein Wochentag wie jeder andere

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: "Wir sind nicht die Hochburg der Infektionen, sondern bald wieder die Hochburg des Karnevals" (Archivbild)
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: “Wir sind nicht die Hochburg der Infektionen, sondern bald wieder die Hochburg des Karnevals” (Archivbild)
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Und so stellten die Stadt Köln, Polizei und Festkomitee in einer gemeinsamen Presseerklärung am Tag nach dem Elften im Elften fest, dass die Sessionseröffnung wie ein ganz normaler Werktag ablief. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker freute sich, dass “wenn´s drauf ankommt, die Kölner zusammenhalten – auch im Verzicht”, war stolz auf die Domstädter, dass “die Verantwortung jedes Einzelnen für sich selbst und für die Gesellschaft insgesamt gesiegt hat”, und machte in ihrem Statement auch klar, dass Köln “nicht die Hochburg der Infektionen, sondern bald wieder die Hochburg des Karnevals” sein wird.

"Den Sessionsauftakt so reduziert und leise zu begehen war hart", so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (Archivbild)
“Den Sessionsauftakt so reduziert und leise zu begehen war hart”, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (Archivbild)
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Auch Christoph Kuckelkorn fand, dass es zwar “hart war, den Auftakt der Session so reduziert und leise zu begehen”, aber dennoch “alle an einem Strang gezogen haben” und sich die “ganze Stadt kollektiv am Riemen gerissen hat, damit wir gemeinsam besser durch diese Pandemie kommen”.

Auch Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob zieht eine positibe Bilanz zur Sessionseröffnung in Köln am 11.11.2020. (Archivbild)
Auch Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob zieht eine positive Bilanz zur Sessionseröffnung in Köln am 11.11.2020. (Archivbild)
copyright: Polizei Köln

Ebenso zeigte sich Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob “überwältigt, wie positiv die gesamte Stadtgesellschaft mit unzähligen Karnevalisten aus Köln und der Umgebung das Motto ,#diesmalnicht‘ angenommen und auf Feierlichkeiten zur Sessionseröffnung verzichtet hat”. Dazu konnte er erfreulicherweise während des gesamten Einsatzes am 11.11. keine Strafanzeigen und keine Freiheitsentziehungen mit Karnevalsbezug vermelden. “Niemand wurde verletzt. Angriffe auf Einsatzkräfte von Ordnungsamt und Polizei gab es nicht”, so die Bilanz des Polizeipräsidenten.

Kölner Karneval ja – aber auf Distanz

Das Konzept zur Kölner Sessionseröffnung ging also auf … Dennoch stellt sich die Frage: Wie soll das gemeinsame Karnevalfeiern – vor allem in der heißen Phase ab Weiberfastnacht – zukünftig funktionieren? Christoph Kuckelkorn dazu: “Wir müssen schauen, dass wir über die Wege, die uns bleiben, den Karneval zu den Menschen bringen. Also zum Beispiel über das Internet oder Fernsehen. Es geht hier auch darum, Zuversicht gewinnen zu können.” Also Karneval ja, aber auf Distanz. So wird daran gearbeitet, den Menschen in Köln und Umgebung den Fastelovend nach Hause zu bringen und erforderliche Alternativen anzubieten.

Denn wie man aus der Vergangenheit weiß: Dem Kölner an sich kann man den Karneval nicht verbieten. Aber vielleicht lässt sich – angelehnt zum aktuellen Sessionsmotto – an das Gemeinschafts- und Verantwortungsgefühl appellieren. Denn nur wenn wir uns alle an die zum Teil sehr einschneidenden Regeln und Maßnahmen halten, können die Schwächsten unserer Gesellschaft geschützt werden. Und geht es im Kölner Karneval nicht genau auch um diese sozialen Komponenten? In diesem Sinne: nur “Zesamme sin mer Fastelovend” – auch in schwierigen Zeiten …

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Bilanz zur Sessionseröffnung: Karneval in Köln – und keiner geht hin https://www.citynews-koeln.de/bilanz-zur-sessionseroeffnung-karneval-in-koeln-und-keiner-geht-hin-_id69176.html Thu, 12 Nov 2020 17:05:49 +0000 https://www.citynews-koeln.de/?p=69176 Die Stadt Köln, das Festkomitee Kölner Karneval und Kölner Polizei haben eine positive Bilanz zur Sessionseröffnung am 11.11.2020 gezogen.

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Statt mit tausenden Jecken in der Altstadt die Sessionseröffnung zu feiern, ging es für das designierte Kölner Dreigestirn am 11.11.2020 eher ruhig und beschaulich zu. copyright: Festkomitee Kölner Karneval
Statt mit tausenden Jecken in der Altstadt die Sessionseröffnung zu feiern, ging es für das designierte Kölner Dreigestirn am 11.11.2020 eher ruhig und beschaulich zu.
copyright: Festkomitee Kölner Karneval

Einen solchen Karnevalsauftakt hat Köln noch nicht erlebt. Denn wirklich gefeiert, geschunkelt, gesungen, getanzt, getrunken und jebützt wurde am 11.11.2020 im sonst so jecken Köln wegen der aktuellen Corona-Lage nicht. Keine Partys und Veranstaltungen, Kneipen und Brauhäuser hatten geschlossen und ein Bühnenprogramm samt Kölner Dreigestirn in der Altstadt gab es zur Sessionseröffnung auch nicht.

Und so konnten die Stadt Köln, das Festkomitee Kölner Karneval und die Kölner Polizei eine durchweg positive Bilanz zur Sessionseröffnung am 11.11.2020 in der Domstadt ziehen. Das entwickelte Konzept zum “Nichtfeiern” und Zuhause zu bleiben am “Elften im Elften” unter dem Kampagnen-Motto #diesmalnicht ging scheinbar auf. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob dankten nun den Kölnern und den Menschen, die normalerweise aus dem Umland nach Köln gekommen wären.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: "Wir sind nicht die Hochburg der Infektionen, sondern bald wieder die Hochburg des Karnevals" (Archivbild)
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: “Wir sind nicht die Hochburg der Infektionen, sondern bald wieder die Hochburg des Karnevals” (Archivbild)
copyright: CityNEWS / Alex Weis

“Ich habe mich nicht getäuscht: Wenn´s drauf ankommt, halten die Kölner zusammen – auch im Verzicht”, bilanziert Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Sessionseröffnung in der Rheinmetropole. “Ich weiß, wie schwer das den Menschen nicht nur in Köln, sondern auch im Umland gefallen ist, schließlich bin ich selbst karnevalsjeck. Aber hier geht es um das große Ganze. Und die Verantwortung jedes Einzelnen für sich selbst und für die Gesellschaft insgesamt hat gesiegt. Das macht mich stolz – und ich danke allen Menschen, die nicht nach Köln gekommen sind, nicht gefeiert haben, nicht geschunkelt und nicht gesungen haben. ‚Drink doch keine met‘ und #diesmalnicht sind positive Signale, die von Köln ausgehen. Wir sind nicht die Hochburg der Infektionen, sondern bald wieder die Hochburg des Karnevals.”

Kölns Oberbürgermeisterin dankte ausdrücklich auch den vielen Gastronomen, die schon im Vorfeld angekündigt hatten, ihre Gaststätten nicht zu öffnen. Der von Bund und Ländern beschlossene Teil-Lockdown für November führte dann dazu, dass sämtliche Gastronomiebetriebe schließen mussten.

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval

"Den Sessionsauftakt so reduziert und leise zu begehen war hart", so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (Archivbild)
“Den Sessionsauftakt so reduziert und leise zu begehen war hart”, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (Archivbild)
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Auch Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, ist stolz: “Den Sessionsauftakt so reduziert und leise zu begehen war hart, für die Karnevalisten genauso wie für die Künstler, deren Crews, die Gastronomen, Saalbetreiber und viele andere. Der ‚Elfte im Elften‘ hat für viele Menschen in Köln eine wichtige Bedeutung, bei dem einen geht es dabei um Emotionen, bei dem anderen vielleicht um Existenzsicherung. Unter diesen Umständen bin ich sehr froh, dass wir gestern alle an einem Strang gezogen haben. Hier hat sich eine ganze Stadt kollektiv am Riemen gerissen, damit wir gemeinsam besser durch diese Pandemie kommen – und darauf bin ich sehr stolz.”

Uwe Jacob, Polizeipräsident von Köln

Auch Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob zieht eine positibe Bilanz zur Sessionseröffnung in Köln am 11.11.2020. (Archivbild)
Auch Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob zieht eine positibe Bilanz zur Sessionseröffnung in Köln am 11.11.2020. (Archivbild)
copyright: Polizei Köln

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob hatte sich am 11.11.2020 persönlich ein Bild von der Einsatzsituation zur Sessionseröffnung in der Innenstadt gemacht. “Ich war überwältigt, wie positiv die gesamte Stadtgesellschaft mit unzähligen Karnevalisten aus Köln und der Umgebung das Motto #diesmalnicht angenommen und auf Feierlichkeiten zur Sessionseröffnung verzichtet haben. Ich freue mich, dass die Polizei während des gesamten Einsatzes keine Strafanzeigen aufnehmen und keine Freiheitsentziehungen mit Karnevalsbezug durchführen musste. Niemand wurde verletzt. Angriffe auf Einsatzkräfte von Ordnungsamt und Polizei gab es nicht”, bilanziert Polizeipräsident Uwe Jacob die Sessionseröffnung in Köln.

In rund 20 Fällen stellten Polizisten Personalien von Personen fest, die gegen die Bestimmungen der Coronaschutz-Verordnung NRW verstoßen hatten und leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In den meisten Fällen handelte es sich um Verstöße wegen nicht ordnungsgemäßen Tragens der Schutzmaske und der Zusammenkunft in Kleingruppen. “Es gibt mir ein äußerst gutes Gefühl, dass im Hinblick auf den Coronaschutz große Einigkeit in Köln besteht. Mit dieser Geschlossenheit wird es uns gelingen, die Pandemie effektiv einzudämmen”, so Uwe Jacob.

Die Bilanz zur Kölner Sessionseröffnung am 11.11.2020

Stadt Köln, Feuerwehr und Rettungsdienst ziehen positive Bilanz zur Karnevalsauftakt. (Archivbild)
Stadt Köln, Feuerwehr und Rettungsdienst ziehen positive Bilanz zum Karnevalsauftakt. (Archivbild)
copyright: CityNEWS / Thomas Pera

Feuerwehr und Rettungsdienste hatten keine karnevalsbedingten Einsätze zur Sessionseröffnung. Und auch die Stadt Köln zieht eine positive Bilanz zum “Elften im Elften”. Der Ordnungsdienst der Stadt Köln vermeldete 124 Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW, die Allgemeinverfügungen der Stadt Köln, die Kölner Stadt-Ordnung, den Jugendschutz und das Gewerbegesetz. Der 11.11.2020 war also ein Tag wie jeder andere auch. Das zeigen auch die Verstöße, die der Ordnungsdienst der Stadt Köln feststellte:

  • Bei der Kontrolle von 6 Gastronomiebetrieben ist 1 Verstoß gegen die 50-Meter-Verzehrregel beim Außerhausverkauf dokumentiert.
  • Wegen fehlender oder nicht korrekt getragener Schutzmaske im Einzelhandel, auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren und ähnlichen verhängten die Mitarbeiter 3 Verwarngelder zu je 50 Euro und leiteten 8 Bußgeldverfahren ein.
  • Wegen fehlender Schutzmaske im öffentlichen Raum sprach der Ordnungsdienst 205 Personen an. In 75 Fällen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
  • 4 Dienstleistungsbetriebe wurden überprüft. Dabei dokumentierten die Ermittler 7 Verstöße.
  • Wegen des Verstoßes gegen das Alkoholverkaufsverbot überprüften die Ermittler 2 Betriebe, einen davon erwartet nun ein Bußgeldverfahren.
  • Wegen Alkoholkonsums im öffentlichen Raum sprachen die Einsatzkräfte 6 Personen an. In 4 Fällen wird gegen die Betroffenen ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
  • 9 Verstöße gegen den Jugendschutz wurden dokumentiert. In 4 Fällen wurden Minderjährige mit Alkohol angetroffen, in 5 Fällen mit Tabak.
  • Eine Ansammlung wurde aufgelöst. Gegen 3 Personen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Außerdem wurden 3 unzulässige bzw. nicht angemeldete Versammlungen aufgelöst. Gegen alle 3 Verantwortlichen vor Ort werden Bußgeldverfahren eingeleitet.
  • 3 Platzverweise gegen Personen wurden ausgesprochen.
  • Der Verkehrsdienstes der Stadt Köln hat 53 Verwarnungen wegen Falschparkens im Bereich rund um die Zülpicher Straße ausgesprochen und 5 Fahrzeuge abgeschleppt.
  • Die Einsatzkräfte erwischten 4 Wildpinkler.

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1. FC Köln stellt jeckes Karnevals-Trikot zum 11.11. vor: So sieht es aus! https://www.citynews-koeln.de/1-fc-koeln-stellt-jeckes-karnevals-trikot-zum-11-11-vor-so-sieht-es-aus-_id69162.html Wed, 11 Nov 2020 11:56:08 +0000 https://www.citynews-koeln.de/?p=69162 Passend zur Sessionseröffnung am 11.11. hat der 1. FC Köln sein neues Karnevals-Trikot vorgestellt. CityNEWS zeigt hier das jecke Outfit!

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Passend zum 11.11.: Das Karnevals-Trikot des 1. FC Köln
Passend zum 11.11.: Das Karnevals-Trikot des 1. FC Köln
copyright: 1. FC Köln

Zur Sessionseröffnung am 11.11.2020 in Köln müssen die Jecken wegen der aktuellen Coronavirus-Lage in der Domstadt auf vieles verzichten – aber nicht auf das Karnevals-Trikot der Geißböcke. Das jecke Trikot des 1. FC Köln im rot-weißen Lappenclown-Look ist – passend zum eigentlichen Auftakt in die 5. Jahreszeit – ab sofort erhältlich. Und von jedem verkauften Outfit werden 1,11 Euro an die Kultur in der Kölner Region gespendet.

“Konzipiert haben wir das Karnevals-Trikot schon lange vor der Pandemie, als noch unvorstellbar war, dass der diesjährige Sessionsstart ausfallen würde”, sagt Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln. “Angesichts der aktuellen Situation haben wir intern diskutiert, ob wir es trotzdem rausbringen. Das Karnevals-Trikot ist für viele Fans eine liebgewonnene Tradition geworden, ein emotionales Sammlerstück, das ihnen viel bedeutet – genauso wie uns. Deshalb haben wir entschieden, zu dem Trikot zu stehen. Auch wenn es in diesem Jahr leider nicht möglich ist, Karneval gemeinsam zu genießen.”

Das Karnevals-Trikot des 1. FC Köln: Ein Stück Gewohnheit in außergewöhnlichen Zeiten

Bereits zum siebten Mal präsentieren die Geißböcke zur jecken Jahreszeit ein Karnevals-Trikot als Sonderedition.
Bereits zum siebten Mal präsentieren die Geißböcke zur jecken Jahreszeit ein Karnevals-Trikot als Sonderedition.
copyright: 1. FC Köln

Das diesjährige Karnevals-Trikot ist bereits das siebte der Geißböcke. Es orientiert sich an einem Klassiker des Kölschen Karnevals: dem Lappenclown-Kostüm. In den Farben Rot und Weiß gehalten greift es als Zeichen der Verbundenheit des Vereins zu Stadt, Brauchtum und Bürgern 11 Symbole Kölns und des Karnevals auf. So finden sich auf dem Trikot u.a. Kölner Dom, RheinEnergieSTADION, Trömmelchen sowie Prinzenkappe, Fernsehturm Colonius und natürlich auch Maskottchen Geißbock Hennes.

Natürlich darf auch das Vereinswappen auf dem Trikot nicht fehlen.
Natürlich darf auch das Vereinswappen auf dem Trikot nicht fehlen.
copyright: 1. FC Köln

Zusätzlich zum gestickten Logo mit Geißbock Hennes des 1. FC Köln ist auf der Hemdbrust das gewebte Stadtwappen eingearbeitet. In Gelb sind Narrenkappe, Krönchen und das Wahrzeichen der Rheinmetropole, der Kölner Dom, zusätzlich an den weißen Ärmelabschlüssen und am Ärmelsaum eingestickt. Verpackt ist das Trikot in einem wiederverwendbaren Turnbeutel, ebenfalls im Lappenclown-Design. Neben der Feldspielervariante gibt es das Karnevals-Trikot auch in einer blau-gelben Torhüter-Ausführung.

1,11 Euro als Spende pro verkauftes Trikot für Kölns Kultur

Geschäftsführer Alexander Wehrle: "Karneval ist Teil der Kölschen Kultur – wir möchten mit dieser Unterstützung ein kleines Zeichen der Solidarität setzen."
Geschäftsführer Alexander Wehrle: “Karneval ist Teil der Kölschen Kultur – wir möchten mit dieser Unterstützung ein kleines Zeichen der Solidarität setzen.”
copyright: CityNEWS / Alex Weis

Besonders betroffen von den Einschränkungen zur Pandemie-Eindämmung ist die Kulturszene. Für jedes verkaufte Karnevals-Trikot spendet die Stiftung 1. FC Köln deshalb 1,11 Euro an die RheinEnergieStiftung Kultur, die mit dem Geld ein vom FC ausgewähltes Projekt für Kulturschaffende in Köln und der Region fördern wird. Alexander Wehrle: “Karneval ist Teil der Kölschen Kultur – wir möchten mit dieser Unterstützung ein kleines Zeichen der Solidarität setzen.”

Melanie Steinhilber, Geschäftsführerin von FC-Ausrüster uhlsport, erklärt dazu: “Der 1. FC Köln gehört ebenso wie der Karneval zum Lebensgefühl der Stadt. Auch wenn der Karneval aktuell leider nicht stattfinden kann, tragen die Menschen die Fröhlichkeit im Herzen. Das neue Karnevals-Trikot soll dieses Gefühl lebendig halten und Zuversicht wecken.”

Die Sonderedition der Trikots sind limitierter Auflage ab sofort in allen FC-Fanshops und online erhältlich. Sie kosten regulär 89,99 Euro und in Kindergrößen 69,99 Euro. Mitglieder des 1. FC Köln erhalten 10 Prozent Rabatt auf den Preis.

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