Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter

Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter copyright: Envato / halfpoint
Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter
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Letzte Aktualisierung am 20.01.2021: Die deutsche Bundesregierung unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zusammen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländeram weitere Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in einer Konferenz beschlossen und diese bis mindestens 14.02.2021 verlängert. So gibt es bis mindestens 14.02.2021 einen bundesweiten Lockdown in Deutschland. CityNEWS erklärt hier was dies nun bedeutet und welche Corona-Regeln zum Lockdown in NRW gelten.

Alle Infos und die neuen Maßnahmen haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen und es auch zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen kann. Die aktuell gültige Verordnung haben wir bei CityNEWS hier für Sie zum Download.

Neue Corona-Regeln und Maßnahmen in NRW

Seit dem 16.12.2020 gibt es einen bundesweiten Lockdown in Deutschland. Dieser wurde am 19.01.2021 durch den Bund und die Länder bis mindestens 14.02.2021 verlängert. Alle Infos und die neuen Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Außerdem kann es auch zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen. Die gültige Verordnung haben wir bei CityNEWS hier für Sie zum Download.

Lockdown in NRW: Das sind die Corona-Maßnahmen

Die NRW-Landesregierung hat die aktuell gültige Coronaschutz-Verordnung veröffentlicht, welche die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz umsetzt. Danach gelten bis mindestens 14.02.2021 verschärfte Regelungen zur weiteren Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens in Nordrhein-Westfalen. Zusätzlich zu den Regelungen, die bereits im November 2020 in Kraft getreten sind (der sogenannte “Lockdown light”) , gelten in NRW folgende weitere Maßnahmen und Regeln zum Lockdown:

Grundregeln

  • Persönliche Treffen auf das absolute Mindestmaß und das Erlaubte reduzieren.
  • Im öffentlichen Raum ist mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind ab 11.01.2021 nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit max. 1 weiteren – nicht im Haushalt lebenden Person – gestattet. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden. Diese Kontaktbeschränkungen gelten im privaten Bereich nicht, hier gilt aber ein dringender Appell der Landesregierung, sich dennoch daran zu halten.
  • Treffen ohne Mindestabstand sind nur in Ausnahmefällen gestattet. Dazu gehören z.B.:
    • Kinder in der Tagesbetreuung
    • Fahrten im öffentlichen Personenverkehr
    • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung
  • Immer auf die Hygieneregeln achten, also z.B. regelmäßig die Hände waschen und grundsätzlich in die Armbeuge niesen.
  • Für den privaten Raum gilt die Aufforderung, sich in eigener Verantwortung an den Regelungen der Corona-Schutzverordnung zu orientieren. Auf Feiern und ähnliches ist grundsätzlich zu verzichten.
  • Im ÖPNV und Geschäften sowie am Arbeitsplatz, wenn nicht ausreichend Mindestabstand vorhanden ist, muss eine medzinische Schutzmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske) getragen werden.
  • In Hot-Spot Regionen mit einer Inzidenz von über 200 kann es zu weiteren Ausgangsbeschränkungen kommen, welche die jeweilige Kommune anordnet. Dazu zählt z.B. die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt

Kontaktbeschränkungen

  • Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – untersagt
  • Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind ab 11.01.2021 nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit max. 1 weiteren – nicht im Haushalt lebenden Person – gestattet. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden. Diese Kontaktbeschränkungen gelten im privaten Bereich nicht, hier gilt aber ein dringender Appell der Landesregierung, sich dennoch daran zu halten.
  • In Hot-Spot Regionen mit einer Inzidenz von über 200 kann es zu weiteren Ausgangsbeschränkungen kommen, welche die jeweilige Kommune anordnet. Dazu zählt z.B. die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt

Schutzmaske tragen

Die Schutzmaske korrekt – also auch über der Nase – und überall dort tragen, wo es vorgeschrieben ist oder eng wird, z. B. in

  • allen öffentlichen Bereichen, in denen kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann (Einzelhandel, Wochenmärkte, belebte Straßen etc.),
  • auf Parkplätzen und auch vor Geschäften,
  • in Krankenhäusern und Pflegeheimen,
  • in Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen – ab der 5. Klasse auch im Klassenraum und
  • bei erlaubten sogenannten “körpernahen Dienstleistungen” (z.B. beim Friseur).
  • Bei der Nutzung von Bussen, Zügen des Nah- und Fernverkehrs und deren Einrichtungen sowie Taxen muss eine medzinische Schutzmaske getragen werden. Eine “normale” Schutzmaske ist hier nicht mehr ausreichend.
  • Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske gilt ebenso in Geschäften.
  • Wenn am Arbeitsplatz kein entsprechender Mindestabstand eingehalten werden kann, gilt auch hier das Tragen eines medizinischen Mundschutzes.
  • Ab wann die Regelungen zu den medizinischen Schutzmasken in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Schulen, Kitas und Universitäten

Auch an Schulen und Kitas gelten neue Regeln und Maßnahmen. Diese haben wir bei CityNEWS hier gesondert in einer Übersicht zusammengefasst.

Pflege und Gesundheit

In Altenheimen und Pflegeeinrichtungen gelten erweiterte Richtlinien, um Patienten und Bewohner besser vor Corona – besonders während der Winterzeit – zu schützen:

  • Pflicht von FFP2-Schutzmasken für das Personal und Besucher.
  • Besuchern soll – soweit möglich – vor dem Besuch ein Schnelltest empfohlen und angeboten werden.
  • Beschäftigte müssen alle 3 Tage getestet werden und beim direkten Kontakt etwa mit Pflegebedürftigen ebenfalls FFP2-Masken tragen. Auch Bewohner sind regelmäßig zu testen.
  • In Gegenden mit erhöhten Inzidenzwerten müssen Besucher der Einrichtungen einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Sport, Kultur und Freizeit

Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – untersagt. Angebote und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, müssen eingestellt bzw. geschlossen werden. Dazu gehören unter anderem: 

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos (außer: Autokinos) und ähnliche Einrichtungen,
  • Museen, Galerien und ähnliche Einrichtungen,
  • Zoos, Tierparks, Schwimmbäder, Thermen und Wellness-Einrichtungen,
  • Skilifte und ähnliche Einrichtungen,
  • Spielhallen, Spielbanken und ähnliche Einrichtungen,
  • Clubs und Diskotheken,
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnliche Einrichtungen,
  • Bordellbetriebe, Swinger-Clubs und ähnliche Einrichtungen.
  • Gemeinsamer Sport im Amateur- und Freizeitbereich ist untersagt.
  • Fitnessstudios sowie öffentliche und private Sportanlagen müssen geschlossen werden.
  • Profisport ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, Zuschauer sind allerdings nicht zugelassen.
  • Angebote des Reha-Sports sind nicht mehr möglich.

Einzelhandel

  • Grundsätzlich wird der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs, der Großhandel und bestimmte Geschäfte mit Sonderreglungen. Eine aktuelle Übersicht dazu haben wir bei CityNEWS hier in einem gesonderten Beitrag zusammengefasst.
  • Ausdrücklich erlaubt bleiben auch für die geschlossenen Läden der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren.
  • Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist ebenfalls erlaubt, wenn dies unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen und kontaktfrei erfolgt.
  • Der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ist untersagt.
  • Öffnen dürfen u. a.:
    • der Lebensmitteleinzelhandel,
    • Direktvermarkter von Lebensmitteln,
    • Abhol- und Lieferdienste,
    • Copy-Shops,
    • Getränkemärkte, Weinhandlungen und Co.,
    • Wochenmärkte mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs,
    • Apotheken,
    • Reformhäuser,
    • Sanitätshäuser,
    • Babyfachmärkte,
    • Drogerien,
    • Tankstellen,
    • Banken und Sparkassen
    • Poststellen,
    • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
    • Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte,
    • Verkauf Schnitt- und schnell verderblichen Topfblumen
    • Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und – beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln – auch für Endkunden.
  • Die Abgabe von Lebensmitteln an soziale Einrichtungen (wie die Tafeln) bleibt gestattet.
  • In Geschäften wird das Tragen einer medizinischen Schutzmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske) zur Pflicht. Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Eine genaue und aktuelle Übersicht finden Sie bei CityNEWS in diesem Beitrag.

Gastronomie

  • Restaurants, Gaststätten, Brauhäuser, Cafés, Imbisse, Kneipen, Bars, Kantinen, Mensen und andere gastronomische Einrichtungen müssen schließen.
  • Ausnahme sind gastronomische Angebote per Lieferdienst oder Außer-Haus-Angebote.
  • Der Verzehr von Lebensmitteln ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung / Verkaufsstelle untersagt.
  • Der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ist untersagt.
  • Ebenso ist der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum unabhängig von der Uhrzeit nicht erlaubt.

Reise und Tourismus

  • In Einrichtungen des ÖPNV müssen medizinische Schutzmasken (OP-Maske oder FFP2-Maske) getragen werden. Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.
  • Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
  • Busreisen zu touristischen Zwecken sind verboten.
  • Reisen und private Besuche, die nicht zwingend notwendig sind, sollten verschoben oder abgesagt werden.
  • Es gelten die Coronatest-Verordnung und die Quarantäne-Verordnung.
  • Reisebüros dürfen nicht öffnen. Der Vertrieb von Reisen über Internet, Telefon etc. sowie die Bearbeitung und Vorbereitung von Reiseunterlagen sind aber weiterhin möglich, genauso wie die Abholung der Reiseunterlagen vor Ort (Click & Collect).
  • Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche sind nicht erlaubt.
  • Es gelten die Einreise- und Quarantänebestimmungen.
  • In Hot-Spot Regionen mit einer Inzidenz von über 200 kann es zu weiteren Ausgangsbeschränkungen kommen, welche die jeweilige Kommune anordnet. Dazu zählt z.B. die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt

Veranstaltungen

  • Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – untersagt.
  • Messen, Ausstellungen und Co. sind verboten.

Dienstleistungen und Handwerk

  • Dienstleistungen und Handwerksleistungen, die nicht auf Distanz von mindestens 1,5 Metern angeboten werden können, sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt.
  • Nicht erlaubt sind u.a. Massage, Sonnenstudios / Solarien, Friseure, Gesichtsbehandlung, Piercing- und Tattoo-Studios, Kosmetik oder Maniküre.
  • Erlaubt bleiben Dienst- und Handwerksleistungen im Gesundheitswesen, wie medizinisch notwendige Leistungen von Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinischen Fußpflegern, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustikern, Optikern oder orthopädischen Schuhmachern.
  • Ebenso bleibt die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen (wie z. B. Taxiunternehmen) während des Lockdowns in NRW erlaubt.
  • Auch Ärzte, Heilpraktiker und ambulante Pflegedienste können ihrer Arbeit weiterhin nachgehen.
  • Sonstige Handwerker- und Dienstleistungen, die den Mindestabstand einhalten und nicht ausdrücklich verboten sind, bleiben zulässig. Es dürfen dabei aber auch keine anderen Waren verkauft werden als im zulässigen Einzelhandel oder mit der Handwerksleistung / Dienstleistung unmittelbar verbundenes Zubehör.
  • Grundsätzlich verboten sind auch bestimmte Freizeitdienstleistungen.
  • Der Betrieb von Fahrschulen ist nur für berufsbezogene Ausbildungen und angesetzte Prüfungen zulässig und ansonsten verboten.

Alle Infos und die neuen Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen und es auch zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen kann.

Übersicht: Was hat geöffnet, ist geschlossen oder eingeschränkt?

Hier erhalten Sie eine ausführliche Übersicht zu allen Bereichen, die aktuell geöffnet sind, geschlossen haben oder nur eingeschränkt nutzbar sind. Bitte beachten Sie dabei, dass durch die dynamische Lage ggf. bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen. Zudem kann es auch zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen. Alle Infos und die neuen Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier auch in einem weiteren Beitrag bei CityNEWS für Sie zusammengestellt!

Das darf öffnen

  • Apotheken
  • Ärzte
  • Autokinos
  • Autovermieter
  • Bäckereien
  • Bahnhöfe
  • Banken
  • Babyfachmärkte
  • Blumenläden / Floristen für Schnitt- und schnell verderbliche Topfblumen
  • Copy-Shops
  • Drogerien
  • Friedhöfe
  • Gerichte
  • Geschäfte / Einzelhandel für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs
  • Getränkemärkte
  • Großmärkte für den Handel (auch für Endverbraucher – aber nur Lebensmittel)
  • Handwerksbetriebe (mit Einschränkungen)
  • Handy-Shops / Telefon-Geschäfte (mit Einschränkungen)
  • Hörgeräteakustiker
  • Kindergärten und -Betreuungen
  • Kiosks
  • Lebensmittelgeschäfte
  • Öffentlicher Personennah- und Fernverkehr
  • Optiker
  • Parks
  • Physiotherapeuten
  • Postfilialen
  • Reformhäuser
  • Reinigungen
  • Sanitätshäuser
  • Spielplätze
  • Stadtverwaltung
  • Standesamt
  • Supermärkte
  • Tankstellen
  • Therapeutische Praxen
  • Tierärzte
  • Tierfachmärkte
  • Waschsalons
  • Werkstätten für Autos und Fahrräder
  • Wertstoff-Center
  • Wettannahmestellen / Wettbüros (mit Einschränkungen)
  • Wochenmärkte für Lebensmittel und notwendige Güter des täglichen Bedarfs
  • Zeitungsverkauf
  • Zulässig bleiben auch für die geschlossenen Läden der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist ebenfalls erlaubt, wenn diese unter Beachtung von entsprechenden Schutzmaßnahmen kontaktfrei erfolgt.

Das bleibt geschlossen

  • Ausstellungen
  • Bars
  • Baumärkte (nur für Gewerbekunden offen)
  • Beauty-Salons / Kosmetiker
  • Bibliotheken und Archive (nur die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe ist erlaubt)
  • Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Buchhandlungen
  • Burgen und Schlösser
  • Campingplätze
  • Clubs
  • Diskotheken
  • Einkaufszentren
  • Fahrschulen (nur für berufsbezogene Ausbildungen und Prüfungen erlaubt)
  • Fitnessstudios
  • Flohmärkte / Trödelmärkte
  • Freibäder und Naturbäder
  • Freizeitparks
  • Friseure
  • Fußball-Stadien
  • Galerien
  • Gartenbaumärkte (nur für Gewerbekunden offen)
  • Gastronomie / Gaststätten (ausgenommen Außer-Haus-Verkauf und Lieferdienste)
  • Hotels und Übernachtungsbetriebe (mit Ausnahmen)
  • Jahrmärkte / Kirmes
  • Kantinen
  • Kinos (Ausnahme: Autokinos)
  • Kultur- und Freizeit-Einrichtungen
  • Konzerthallen
  • Kneipen und Brauhäuser
  • Massage-Studios
  • Mensen
  • Messen
  • Möbel- und Einrichtungshäuser
  • Modegeschäfte
  • Museen
  • Musicals
  • Nagelstudios / Maniküre
  • Opernhäuser
  • Piercing-Studios
  • Pensionen
  • Reisebüros
  • Restaurants (nur Außer-Haus-Verkauf und Lieferdienste erlaubt)
  • Saunen
  • Sanitärgeschäfte (nur für Gewebekunden offen)
  • Schwimm-, Hallen- und Spaßbäder
  • Shisha-Bars
  • Skilifte und ähnliche Einrichtungen
  • Sonnenstudios / Solarien
  • Spielbanken
  • Spielhallen
  • Sportanlagen
  • Stadtbibliotheken
  • Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen
  • Tattoo-Studios
  • Tierparks
  • Theater
  • Thermen
  • Tierparks
  • Trödelmärkte
  • Universitäten / Hochschulen (mit Ausnahme von Prüfungen)
  • Wellnesseinrichtungen
  • Wettbüros (Ausnahme zur Annahme von Wettscheinen)
  • Zigaretten-, Tabak-, Shisha- und E-Zigaretten-Geschäfte und ähnliche Läden
  • Zoos

Das ist verboten

  • Alle Großveranstaltungen
  • Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen – sowohl im öffentlichen als auch private Raum
  • Besucher bei Profi-Sportveranstaltungen und Wettbewerben (wie z.B. Bundesliga)
  • Betreten von bzw. vor z. B. Schulen, Geschäften, Räumen von Kultur- und Freizeit-Einrichtungen oder die Nutzung von Bus und Bahn sowie deren Einrichtungen uvm. ohne einen Mund-Nase-Schutz, sprich es gilt eine Maskenpflicht für Personen ab 6 Jahren
  • Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum
  • Jegliche Veranstaltungen, die der Freizeit dienen

Das ist eingeschränkt

  • Baumärkte (nur für Gewerbekunden)
  • Bewegungsradius in Corona-Hot-Spot-Regionen
  • Bibliotheken und Archive (nur die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe ist erlaubt)
  • Besuche in Krankenhäusern
  • Besuche in Altenheime und Pflegeeinrichtungen
  • Fahrschulen (nur für berufsbezogene Ausbildungen)
  • Fußpflege (nur medizinisch notwendige)
  • Handy-Shops / Telefon-Geschäfte (nur Reparatur)
  • Gartenbaumärkte (nur für Gewerbekunden)
  • Gottesdienste und Veranstaltungen für Gläubige
  • Grenzübertritte / Reisen
  • Hotels und Beherbergungsbetriebe (nur für geschäftliche / gewerbliche Übernachtungen)
  • Kirchen und religiöse Einrichtungen für Gottesdienste
  • Kontaktbeschränkungen
  • Sanitärgeschäfte (nur für Gewerbekunden)
  • Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Sportliche Aktivitäten
  • Termine und Besuche bei städtischen Einrichtungen
  • Veranstaltungen
  • Versammlungen
  • Volkshochschulen

Stand: 20.01.2021

Das gilt jetzt in Köln und NRW (20.01.2021)

Die wichtigsten Infos, die insbesondere in Köln gelten, haben wir für Sie zusammengefasst. Durch die dynamische Lage können bestimmte Passagen ggf. nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen! Die aktuell gültige Verordnung haben wir bei CityNEWS hier für Sie zum Download.

Alle Infos und die neuen Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass es zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen kann.

Bewegungsradius in Corona-Hot-Spots

In NRW gilt eine Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen durch einen eingeschränkten Bewegungsradius. Danach dürfen sich Bürger aus Städten und Kreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von nachhaltig über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und diffusem Infektionsgeschehen nur noch innerhalb des Kreises- bzw. kreisfreien Stadtgebietes ohne Einschränkung bewegen. Über die Grenze des eigenen Kreises bzw. der eigenen kreisfreien Stadt hinaus ist der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort (politische Gemeinde) begrenzt.

Die gleiche räumliche Bewegungseinschränkung gilt für das Hineinfahren in solche Hot-Spots von außerhalb. Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht im jeweiligen Stadt- bzw. Kreisgebiet liegt, dürfen sich innerhalb der Gebiete mit den hohen Inzidenzzahlen nur bewegen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen.

Die Entscheidung hierzu fällt die zuständige Behörde!

Bußgelder und Verstöße

Wer gegen die geltenden Regelungen und Maßnahmen verstößt muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Das Land NRW hat dazu einen “Katalog” herausgebracht, der eine Übersicht zu den erwarteten Strafen bei Ordnungswidrigkeiten vorsieht. So kostet die Nichtbeachtung der Schutzmasken-Pflicht bis zu 150 Euro. Die Übersicht können Sie sich hier downloaden.

Dienstleistungen und Handwerk

Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes (z. B. Reinigungen, Waschsalons, Autovermietung) bleiben geöffnet. In den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern ist der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt. Ausgenommen ist notwendiges Zubehör.

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Friseure, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tattoo- und Piercing-Studis), sind verboten. Auch Sonnenstudios / Solarien müssen schließen.

Ausgenommen sind medizinisch notwendige Leistungen von Handwerkern und – unabhängig vom Vorliegen einer eigenen Heilkundeerlaubnis – Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinische Fußpflege, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern usw.) sowie die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

Bei den ausnahmsweisen zulässigen Handwerks- und Dienstleistungen ist neben Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine kontaktarme Erbringung zu achten. Bei gesichtsnahen Dienstleistungen, bei denen der Kunde keine Alltagsmaske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, eine KN95- oder eine N95-Maske tragen.

Die Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gemäß des Heilpraktikergesetzes befugt sind, zählen ebenso wie zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung nicht zu den Dienstleistungen im Sinne der vorstehenden Absätze. Das gilt auch für die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung, die in Kooperationspraxen stattfinden. Diese Tätigkeiten sind weiterhin zulässig, die Frühförderung jedoch nur im Rahmen von Einzeltherapien.

Handy-Shops / Telefonläden dürfen nur Reparaturleistungen oder Austausch defekter Geräte anbieten. Der Verkauf von Neugeräten ist unzulässig. Betreiber von Reisebüros müssen ihr Ladengeschäft für den Publikumsverkehr schließen. Der Vertrieb von Reisen über Internet, Telefon usw. sowie die Bearbeitung und Vorbereitung von Reiseunterlagen sind aber weiterhin möglich, genauso wie die Abholung der Reiseunterlagen vor Ort. Copy-Shops dagegen können weiterhin öffnen.

Einzelhandel

Grundsätzlich wird der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs, Lebensmittel, der Großhandel und es gelten für bestimmte Geschäfte Sonderregeln. CityNEWS hat für Sie eine genaue Übersicht hier zusammengestellt.

  • In Geschäften müssen medizinische Schutzmasken getragen werden. Die “normalen” Schutzmasken reichen hier nicht mehr aus. Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.
  • Die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen bleibt erlaubt.
  • In Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel und auf Wochenmärkten darf das Sortiment solcher Waren, die nicht Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sind, nicht gegenüber dem bisherigen Umfang ausgeweitet werden.
  • Bau- und Gartenbaumärkten sind nur zur Versorgung von Gewerbetreibenden geöffnet.
  • Zulässig sind der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist nur erlaubt, wenn diese unter Beachtung von Schutzmaßnahmen kontaktfrei erfolgt.
  • Für Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch Waren umfasst, die dem regelmäßigen Sortiment einer der erlaubten Verkaufsstellen entsprechen, gilt: bilden diese Waren den Schwerpunkt des Sortiments, ist der Betrieb der Verkaufsstelle insgesamt zulässig, anderenfalls ist nur der Verkauf dieser Waren zulässig.
  • Die Anzahl von gleichzeitig in zulässigen Handelseinrichtungen anwesenden Kunden darf jeweils 1 Kunde pro angefangene 10 Quadratmeter der Verkaufsfläche nicht übersteigen. In Handelseinrichtungen mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern darf diese Anzahl 80 Kunden zuzüglich jeweils 1 Kunden pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche nicht übersteigen.
  • Handy-Shops dürfen nur Reparaturleistungen oder Austausch defekter Geräte anbieten.
  • Reisebüros müssen schließen. Der Vertrieb von Reisen über Internet, Telefon usw. sowie die Bearbeitung und Vorbereitung von Reiseunterlagen sind möglich, genauso wie die kontaktlose Abholung der Reiseunterlagen vor Ort.
  • Copy-Shops können weiterhin öffnen.
  • Verboten ist der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 Uhr und 6 Uhr.
  • Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte, Trödelmärkte usw. sind ebenfalls nicht erlaubt.

Fahrschulen

Der Betrieb von Fahrschulen ist weiterhin nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt. Eine Ausnahme gilt für Fahrschüler, die bereits mehr als die Hälfte der verpflichtenden Ausbildungsstunden absolviert haben. Diese dürfen ihre Ausbildung einschließlich der Prüfung abschließen. Beim praktischen Fahrunterricht besteht künftig die Pflicht, eine Maske mit FFP2-Schutzstandard zu tragen.

Freizeit und Kultur

Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – untersagt. Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a.:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser und sämtliche ähnliche Einrichtungen,
  • Messen und Ausstellungen,
  • Kinos, Freizeitparks und allgemein Anbieter von Freizeitaktivitäten,
  • Zoologische Gärten und Tierparks,
  • Museen, Kunstausstellungen, Galerien und andere öffentliche oder privaten Kultur-Einrichtungen,
  • Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen,
  • Skilifte und ähnliche Einrichtungen,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen (Ausnahme nur zur Annahme von Wettscheinen) und ähnliche Einrichtungen,
  • Spaß- sowie Schwimmbäder, Saunen, Thermen und Wellness-Einrichtungen,
  • Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und
    ähnlichen Einrichtungen,
  • Jahrmärkte, Kirmes, Trödelmärkte, Flohmärkte und ähnliche Veranstaltungen,
  • Prostitutionsstätten, Bordelle, Swinger-Clubs und ähnliche Einrichtungen sowie
  • alle öffentlichen und privaten Kultur-Einrichtungen und
  • grundsätzlich alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen (wie Partys, Feiern und Co.).

Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio und Internet sind weiterhin zulässig.

Eine Ausnahme gilt bei Autokinos und ähnlichen Einrichtungen. Diese sind erlaubt, wenn der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 Meter beträgt.

In Wettannahmestellen, Wettbüros usw. ist nur die Entgegennahme der Spielscheine / Wetten gestattet. Ein darüber hinausgehender Aufenthalt in den betreffenden Einrichtungen (etwa zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen) ist unzulässig. Die Anzahl von gleichzeitig in den Geschäftsräumen anwesenden Kunden darf 1 Person pro 10 Quadratmeter nicht überschreiten.

Soweit die Regelungen bestimmte Veranstaltungen, Angebote und Tätigkeiten untersagen, gilt dies nicht für rein digitale Formate, bei denen die teilnehmenden oder leistungserbringenden Personen sich nicht am selben Ort befinden und ein Kontakt deshalb ausgeschlossen ist.

Friseure

Die Tätigkeit von Friseuren ist nicht erlaubt. Ihre Arbeit zählt zu den Dienst- und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann.

Fußball-Bundesliga

Profi-Sportveranstaltungen, wie z.B. die Fußball-Bundesliga dürfen nur noch ohne Zuschauer stattfinden.

Fußpflege

Die medizinische Fußpflege ist unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen erlaubt. Die genauen Schutzmaßnahmen finden sich in der Ergänzung zur aktuellen Coronaschutz-Verordnung.

Gastronomiebetriebe

Gastronomiebetriebe (wie z.B. Gaststätten, Restaurants, Cafés, Imbisse, Kantinen, Mensen usw.) sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und alle ähnlichen Einrichtungen sind komplett geschlossen. Davon ausgenommen sind allein gastronomische Betriebe, welche die Lieferung und / oder Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause anbieten. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist aber in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt. Der Verkauf von alkoholischen Getränken ist zwischen 23 Uhr und 6 Uhr untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist vollständig verboten.

Gottesdienste und religiöse Einrichtungen

Es bleibt bei der Vorgehensweise, dass die Religionsgemeinschaften ihre internen Veranstaltungsregeln an das verschärfte Infektionsgeschehen anpassen. Dabei ist vor Ort auch über die Frage zu entscheiden, ob das lokale Infektionsgeschehen Gottesdienste etc. in überhaupt zulässt. Die örtlichen Behörden können im Einzelfall Anordnungen treffen, wenn besondere Infektionsgeschehen das erfordern.

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften orientieren sich bei den von ihnen aufzustellenden Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung an den entsprechenden Regelungen der Coronaschutz-Verordnung. Sie entscheiden unter Berücksichtigung des lokalen Corona-Infektionsgeschehens, inwieweit Versammlungen in Präsenz durchgeführt werden können, und informieren die vor Ort zuständigen Behörden. Sie sichern die Einhaltung des Mindestabstands, begrenzen die Teilnehmerzahl, führen ein Anmeldeerfordernis für solche Zusammenkünfte ein, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, verpflichten die Teilnehmer zum Tragen einer entsprechenden Schutzmaske auch am Sitzplatz, erfassen die Kontaktdaten der Teilnehmer und verzichten auf Gesang.

Zukünftig sind Gottesdienste und vergleichbare religiöse Veranstaltungen nur noch unter strikter Einhaltung der Coronaschutz-Maßnahmen möglich. Religionsgemeinschaften müssen Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen beim zuständigen Ordnungsamt anmelden. Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Großveranstaltungen

Großveranstaltungen wie z.B. Festivals, Weinfeste, Jahrmärkte oder Schützenfeste bleiben grundsätzlich untersagt. Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – verboten.

Hochschulen und Bildungsangebote

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen und an den Schulen des Gesundheitswesens ist nach Maßgabe gesonderter Anordnungen des Infektionsschutzgesetzes zulässig. Präsenzlehrveranstaltungen sind unzulässig. Präsenzprüfungen und darauf vorbereitende Maßnahmen sind nur zulässig, wenn sie aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden können oder eine Verlegung den Prüflingen nicht zumutbar ist. Praktische Ausbildungsabschnitte sind nur unter Berücksichtigung der Vorgaben für den jeweiligen Praxisbereich zulässig.

Interne Unterrichtsveranstaltungen und praktische Übungen einschließlich dazugehöriger Prüfungen im Rahmen von Vorbereitungsdiensten und der Berufsaus-, -fort- und -weiterbildung an den der Berufsaus-, -fort- und -weiterbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Hochschulen, Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen sowie in Gerichten und Behörden sind in Präsenz unzulässig. Prüfungen, die nicht auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden können oder deren Verlegung den Prüflingen nicht zumutbar ist, sind nur unter Beachtung von Schutzmaßnahmen möglich. Das gleiche gilt für in Präsenz unverzichtbare Veranstaltungen zur Vorbereitung dieser Prüfungen.

Bei ausnahmsweise zulässigen Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen, die eine Unterschreitung des Mindestabstands erfordern (z. B. bei praktischen Übungen zur Selbstverteidigung oder zur Durchsuchung von Personen), und bei entsprechenden Prüfungen ist bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen bzw. Händedesinfektion, das Tragen einer Schutzmaske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.

In Bibliotheken und Archiven ist nur die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe zulässig.

Weitere außerschulische Bildungsangebote

Sämtliche Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsangebote einschließlich kompensatorischer Grundbildungsangebote sowie Angebote, die der Integration dienen, und Prüfungen von Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Volkshochschulen sowie sonstigen öffentlichen, kirchlichen oder privaten außerschulischen Anbietern, Einrichtungen und Organisationen sowie Angebote der Selbsthilfe und musikalischer Unterricht sind in Präsenz untersagt.

Hierzu gehören insbesondere Sportangebote der Bildungsträger sowie Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche. Zulässig bleiben nur berufs- und schulabschlussbezogene Prüfungen, die nicht auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden können, unter Beachtung von entsprechenden Schutzmaßnahmen.

In Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe bleiben dringend erforderliche Betreuungsangebote der Einzelbetreuung in Präsenz zulässig.

Bei ausnahmsweise zulässigen Prüfungen, die eine Unterschreitung des Mindestabstands erfordern, ist auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen bzw. Händedesinfektion und das Tragen einer Schutzmaske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.

Hotels und Übernachtungsbetriebe

Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt. Die Nutzung – von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. – ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten bleibt zulässig.

Beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen und so weiter sowie bei der Beherbergung von Reisenden einschließlich ihrer gastronomischen Versorgung sind die Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.

Berufskraftfahrer, die auf Rastanlagen und Autohöfen übernachten, dürfen dort auch gastronomisch versorgt werden.

Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig. Ebenso sind Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche nicht erlaubt.

Kindergärten und Kinderbetreuung

Auch an Kitas gelten neue Regeln und Maßnahmen. Diese haben wir bei CityNEWS hier gesondert in einer Übersicht zusammengefasst.

Kirchen und religiöse Einrichtungen

Allgemein bleiben Kirchen, Moscheen, Synagogen und andere religiöse Einrichtungen für den normalen Publikumsverkehr bis aus weiteres geschlossen. Ausnahmen sind hier Gottesdienste für Gläubige, Trauerfeiern und Beerdigungen unter bestimmten Auflagen und Voraussetzungen (s. auch weiter oben unter dem Punkt “Gottesdienste”). Zukünftig sind Gottesdienste und vergleichbare religiöse Veranstaltungen nur noch unter strikter Einhaltung der Coronaschutz-Maßnahmen möglich. Religionsgemeinschaften müssen Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen beim zuständigen Ordnungsamt anmelden. Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB)

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) fahren in Abstimmung mit dem städtischen Krisenstab wieder ihren regulären Fahrplan. Die KVB weist daraufhin, dass zur Prävention vor Corona ein medzinischer Maskenschutz getragen werden muss und man auf genügend Abstand achtet. Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 150 Euro.

Um den harten Lockdown in NRW zur Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen, setzt die KVB auf ihre drei durch Glasscheiben geschützten Verkaufsstellen am Neumarkt, Dom und Ebertplatz. Die KVB-KundenCenter bleiben dagegen bis auf weiteres geschlossen.

Diese o. g. KVB-Verkaufsstellen sind dann zu einheitlichen Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 19 Uhr. Sonntags sind alle drei Einrichtungen geschlossen. Um die Funktion der KundenCenter teilweise übernehmen zu können, sind die Verkaufsstellen technisch so ausgestattet, dass die KVB-Mitarbeiter auch die Abonnementverarbeitung durchführen können.

Kontaktbeschränkung

Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – untersagt. Ansammlungen und ein Zusammentreffen von Personen sind im öffentlichen Raum nur zulässig, wenn nach den nachfolgenden Regelungen der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten werden darf oder wenn nach anderen Vorschriften dies unter Wahrung des Mindestabstands ausdrücklich zulässig ist.

Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind ab 11.01.2021 nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit max. 1 weiteren – nicht im Haushalt lebenden Person – gestattet. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden. Diese Kontaktbeschränkungen gelten im privaten Bereich nicht, hier gilt aber ein dringender Appell der Landesregierung, sich dennoch daran zu halten.

In Hot-Spot Regionen mit einer Inzidenz über 200 kann es zu weiteren Ausgangsbeschränkungen kommen, welche die jeweilige Kommune anordnet. Dazu zählt z.B. die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt.

Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit nichts anderes bestimmt ist oder die Einhaltung aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist.

Der Mindestabstand darf unterschritten werden

  • innerhalb des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung.
  • bei privaten Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind ab 11.01.2021 im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit max. 1 weiteren nicht im Haushalt lebenden Person. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden. Diese Kontaktbeschränkungen gelten im privaten Bereich nicht, hier gilt aber ein dringender Appell der Landesregierung, sich dennoch daran zu halten.
  • wenn dies zur Begleitung minderjähriger, unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist.
  • bei der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, der Kindestagespflege, heilpädagogischen Einrichtungen und der Kinderbetreuung.
  • in besonderen Fällen (Brückenprojekte) nach Maßgabe der Coronabetreuungs-Verordnung.
  • in Schulklassen, Kursen und festen Gruppen der Ganztagsbetreuung in öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen einschließlich schulischer Veranstaltungen außerhalb der Schulgebäude nach der Coronabetreuungs-Verordnung.
  • durch Kinder bei der Nutzung von Spielplätzen im Freien.
  • bei der Nutzung des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen.
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
  • bei zwingenden Zusammenkünften zur Berufsausübung.
  • zwischen nahen Angehörigen bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen sowie
    Zusammenkünften unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

Soweit dies zur bestimmungsgemäßen Nutzung von zugelassenen Einrichtungen und Angeboten erforderlich ist, kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn zur vollständigen Verhinderung von Tröpfcheninfektionen geeignete Schutzmaßnahmen (bauliche Abtrennung, Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches) vorhanden sind oder die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske besteht. Dasselbe gilt für Ausbildungstätigkeiten oder Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (körpernahe Ausbildungen und Dienstleistungen).

Personen, die Blasinstrumente spielen oder singen müssen einen Mindestabstand von 2 Metern untereinander und zu anderen Personen einhalten.

Konzerte und Theater

Alle Konzerte, Aufführungen und ähnliche Veranstaltungen sind untersagt und können nicht stattfinden. Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio und Internet sind weiterhin zulässig. Soweit die Regelungen bestimmte Veranstaltungen, Angebote und Tätigkeiten untersagen, gilt dies nicht für rein digitale Formate, bei denen die teilnehmenden oder leistungserbringenden Personen sich nicht am selben Ort befinden und ein Kontakt deshalb ausgeschlossen ist.

Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – untersagt.

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Altenheime

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege, ambulante Pflegedienste und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen.

Besuche sind auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Konzepts zulässig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Regelungen nicht zu einer vollständigen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Insbesondere müssen die Begleitung des Geburtsprozesses und der Geburt sowie Besuche, die aus Rechtsgründen oder zur seelsorgerischen Betreuung erforderlich sind, infektionsschutzgerecht ermöglicht werden. Dies gilt auch für die Begleitung Sterbender.

Für vollstationäre Pflegeeinrichtungen sowie besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe, für die die zuständige Behörde im Hinblick auf die Vulnerabilität der Bewohner eine Vergleichbarkeit mit den Bewohnern einer vollstationären Pflegeeinrichtung festgestellt hat, gelten zum Schutz der betreuten Menschen für Beschäftige, Bewohner und Besucher erhöhte Anforderungen beim Infektionsschutz.

Das Pflegepersonal und Beschäftigte der Einrichtungen, welche die zum Aufenthalt von Patienten und Bewohnern dienenden Räume betreten, sind min. an jedem 3. Tag auf eine Coronavirus-Infektion (min. mittels PoCAntigen-Schnelltest) zu testen. Dies gilt auch für das Personal ambulanter Pflegedienste, soweit es Kontakt zu Pflegebedürftigen hat. Die Beschäftigten haben beim unmittelbaren Kontakt mit den zu betreuenden Personen eine FFP2-Maske zu tragen.

Für Besucher der Einrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch, soweit dies nicht aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen zu einer erheblichen Belastung führt. Ihnen soll möglichst vor dem Besuch ein Schnelltest empfohlen und angeboten werden.

Bewohner der Einrichtungen sind soweit möglich 1 x in der Woche durch Schnelltests zu testen. Sofern die Bewohner die Einrichtungen verlassen, sind sie bei der Rückkehr und erneut 3 Tage nach der Rückkehr zu testen.

Die zuständigen Behörden können im Einzelfall Ausnahmen von den Regelungen zulassen, wenn die Materialien nicht verfügbar sind und ohne Ausnahme die Versorgung gefährdet oder Besuche ausgeschlossen wären.

Kultur- und Freizeit-Einrichtungen

Grundsätzlich bleiben alle Kultur- und bestimmte Freizeit-Einrichtungen geschlossen. Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio und Internet sind weiterhin zulässig. Soweit die Regelungen bestimmte Veranstaltungen, Angebote und Tätigkeiten untersagen, gilt dies nicht für rein digitale Formate, bei denen die teilnehmenden oder leistungserbringenden Personen sich nicht am selben Ort befinden und ein Kontakt deshalb ausgeschlossen ist.

Jegliche Art von Partys, Feiern und vergleichbare Veranstaltungen sind generell – sowohl im öffentlichen als auch private Raum – untersagt.

Maskenpflicht

Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen und es auch zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen kann.

In NRW gilt eine Maskenpflicht an Schulen auch im Unterricht für alle Schüler ab der 5. Klasse. Diese Maßnahme soll bis mindestens zu den Weihnachtsferien gelten. In Köln gilt zudem, dass Schüler und Lehrer im Umkreis ihrer Schule mit einem Radius von 150 Meter eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen. Eine “normale” Mund-Nasen-Bedeckung gehört zur Grundausstattung aller Schüler in NRW. Für die Grundausstattung tragen die Erziehungsberechtigten die Verantwortung. Auch Kinder ab 6 Jahren müssen eine Schutzmaske tragen. Weitere Infos finden Sie hier in einer Übersicht bei CityNEWS!

In NRW gilt beim Einkaufen, Behördengängen, beim Besuch von Einrichtungen oder Örtlichkeiten, in der Schule, auf Parkplätzen, vor Geschäften und beim Fahren mit Bus und Bahn eine Maskenpflicht! Grundsätzlich können dafür entweder sogenannte Community- bzw. Alltags-Masken getragen oder auch ein Schal oder Tuch genutzt werden. In Geschäften und Einrichtungen des ÖPNV muss eine medizinische Schutzmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske) getragen werden. Ebenso am Arbeitsplatz, wenn ein Mindestabstand nicht sichergestellt werden kann. Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Wer gegen die Maskenpflicht in NRW verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 150 Euro rechnen.

Eine Alltags- bzw. Schutzmaske ist eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (einschließlich Schals, Tüchern und so weiter) oder eine gleich wirksame Abdeckung von Mund und Nase aus anderen Stoffen. Zu den medizinischen Masken zählen u.a. die FFP2-Maske oder OP-Masken. In Köln gilt explizit: Sogenannte Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde (-visiere) und weitmaschige Textilien erfüllen die Anforderungen an eine Schutzmaske grundsätzlich nicht.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Schutzmaske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands:

  • in geschlossenen Räumlichkeiten im öffentlichen Raum, soweit diese – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kunden bzw. Besuchern zugänglich sind, sowie auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • auf Parkplätzen,
  • vor Geschäften,
  • in den Innenbereichen sonstiger Beförderungsmittel, mit Ausnahme des privaten Fahrzeugs und von Einsatzfahrzeugen der Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz,
  • bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und Ausbildungstätigkeiten,
  • auf Bildungsveranstaltungen, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden,
  • bei den ausnahmsweisen zulässigen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen unter freiem Himmel,
  • in Köln gilt die medzinische Schutzmasken-Pflicht zusätzlich für Besucher von Patienten im Krankenhaus, Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen oder Personen in ähnlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die einer vulnerablen Gruppe angehören,
  • auf Spielplätzen und
  • an weiteren Orten unter freiem Himmel, für die die zuständige Behörde eine entsprechende Anordnung trifft.
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen (wie Haltestellen usw.) – hier muss allerdings statt einer Alltagsmaske eine medizinische Schutzmaske getragen werden,
  • in Geschäften, und auch hier muss statt einer Alltagsmaske eine medizinische Schutzmaske getragen werden,
  • die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes gilt auch am Arbeitsplatz, wenn ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Ab wann die Regelungen zur medizinischen Schutzmaske in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Schutzmaske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung verantwortlichen Personen auszuschließen.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Schutzmaske gilt in Kindertageseinrichtungen, in Angeboten der Kindertagespflege und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen sowie in Angeboten der Kinderbetreuung in besonderen Fällen (Brückenprojekte) sowie in Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sind:

  • Lehrkräfte bei Bildungsangeboten sowie Beteiligte an Prüfungen nach, wenn der Mindestabstand zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird,
  • Kinder bis zum Schuleintritt,
  • Kräfte von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz in
    Einsatzsituationen sowie
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Schutzmaske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.

Die Schutzmaske kann vorübergehend abgelegt werden, wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung, auf behördliche oder richterliche Anordnung oder aus anderen Gründen (z.B. Vortragstätigkeit, Redebeiträge mit Mindestabstand zu anderen Personen bei zulässigen Veranstaltungen und so weiter, Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen, zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken) erforderlich ist.

CityNEWS hat hier eine Übersicht zusammengestellt, wo nun überall eine Schutzmasken-Pflicht besteht und welche Ausnahmen es gibt.

Nagelstudios

Nagelstudios müssen geschlossen bleiben, da diese zu den Dienst- und Handwerksleistungen zählen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann.

Piercing-Studios

Piercing-Studios müssen geschlossen bleiben, da diese zu den Dienst- und Handwerksleistungen zählen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann.

Quarantäne-Regelungen

Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Isolierung / Absonderung einer infizierten oder jedenfalls ansteckungsverdächtigen Person von anderen Menschen für die Dauer des Zeitraums, in der die unter Quarantäne stehende Person in der Lage ist, das Virus weiterzugeben. Sie dient dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung eindämmen. Die Verordnung zu den Quarantäne-Regelungen in NRW wurde leicht überarbeitet und an die gültige Corona-Einreiseverordnung angepasst.

Eine Quarantäneplicht gilt automatisch und ist direkt umzusetzen für:

  • Personen, deren PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist.
  • Angehörige desselben Haushalts von positiv getesteten Menschen.
  • Personen, die Krankheitssymptome zeigen oder ein positives Schnelltestergebnis haben und sich deshalb einem PCR-Test unterziehen – bis zum Vorliegen des Testergebnisses.

Über die Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Intensität des Kontaktes. Hier gilt die Grundregel: Die Quarantäne kommt dann in Frage, wenn min. 15-minütiger enger Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs, bestand und keine Schutzmasken getragen wurden. Auch wenn die Person sich mit einer infizierten Person über einen längeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufhielt, kann eine Quarantäne angeordnet werden.

Folgende Maßnahmen sind während der Quarantäne einzuhalten:

  • direkter Rückzug in die eigene Wohnung, das eigene Haus oder die Unterkunft.
  • kein Verlassen der Unterkunft während der Quarantäne, auch nicht zum Einkaufen oder zum Ausführen eines Hundes. Das müssen nun andere erledigen.
  • Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Unterkunft müssen strikt vermieden werden.
  • Kontakte zu anderen, nicht in der Quarantäne befindlichen Menschen innerhalb der Unterkunft sind nur in Ausnahmefällen zulässig (z.B. bei Betreuungsbedarf). Dann müssen wichtige Verhaltensregeln eingehalten werden, wie das Tragen einer Schutzmaske, Handhygiene und ausreichendes Lüften in den Räumen.
  • Der eigene Garten, der Balkon oder eine Terrasse dürfen genutzt werden – aber nicht, um andere Menschen zu treffen.
  • Die Wohnung darf nur für einen Test verlassen werden. Dabei ist es sehr wichtig, die Verhaltensregeln einzuhalten (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Schutzmaske tragen).

Personen mit positivem Testergebnis (infizierte Personen) müssen unmittelbar ihre engen persönlichen Kontakte informieren. Das gilt insbesondere, wenn der Kontakt in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum über einen längeren Zeitraum bestand, oder in einem direkten Kontakt (über 15 Minuten) kein Abstand von anderthalb Metern untereinander eingehalten wurde und keine Alltagsmasken getragen wurden. Die informierten Personen werden gebeten, sich selbst zu isolieren und den Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu suchen. Wenn die informierten Personen weiterhin Kontakte nach außen haben müssen, sind – bis das zuständige Gesundheitsamt das weitere Vorgehen festgelegt hat – verstärkt Hygieneregeln zu beachten (Alltagsmaske tragen, Abstand halten und Kontakte reduzieren).

Ausnahmen von der automatischen Quarantäne-Regelung

Die Regelung der automatischen Quarantäne ersetzt die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständigen Behörden vor Ort. Erlässt eine örtlich zuständige Behörde zusätzlich eine individuelle Anordnung, so geht deren Inhalt der generellen Regelung der Verordnung in jedem Fall vor. Die örtlichen Behörden können auch über Ausnahmen – z.B. für die Fortführung einer beruflichen Tätigkeit unter strengen Vorgaben – entscheiden.

Dauer der Quarantäne

Die Dauer der Quarantäne kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Es gelten folgende Regelungen:

  • Der Zeitraum von der verordneten Testung bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss in Quarantäne verbracht werden. Fällt das Ergebnis negativ aus (keine Infektion), kann die Quarantäne sofort beendet werden.
  • Im Falle eines Tests mit positivem Ergebnis (Infizierung nachgewiesen) endet die Quarantäne frühestens 10 Tage nach der Testung – wenn die getestete Person symptomfrei bleibt. Zeigt die getestete Person Symptome, verlängert sich die Quarantäne so lange, bis 48 Stunden lang keine Krankheitsanzeichen mehr vorliegen.
  • Für Familienangehörige bzw. Personen derselben häuslichen Gemeinschaft gilt eine Quarantänezeit von 14 Tagen nach Testdurchführung beim ersten Haushaltsmitglied. Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn ein ab dem 10. Tag durchgeführter Test (PCR- oder Schnelltest) negativ ist. Ein vor Ablauf der 10 Tage durchgeführter Test verkürzt die Quarantänezeit nicht – selbst bei negativem Ergebnis. Das Risiko, dass die Infektion noch ausbricht, ist zu groß. Testen Gesundheitsämter vor dem 10. Quarantänetag, geht es nicht um das Thema Verkürzung. Sondern darum, bei einem positiven Ergebnis frühzeitig gegebenenfalls weitere Kontaktpersonen zu ermitteln und so die Infektionskette unterbrechen zu können.

Für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten Sonderregelungen beim Thema Quarantäne. Sie sind in den folgenden Allgemeinverfügungen festgehalten:

  • Allgemeinverfügung Pflege und Besuche (PDF-Download)
  • Allgemeinverfügung Eingliederungs- und Sozialhilfe (PDF-Download)

Wer sich nicht an die Quarantäne-Regelungen hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln sowie auf www.mags.nrw abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Reisen und Grenzkontrollen

Die Bürger sind aufgefordert wegen der aktuellen Corona-Pandemie, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – insbesondere auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt sowohl im Inland und auch für überregionale oder tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Insbesondere auch Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche sind untersagt.

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist keine touristische Nutzung und daher erlaubt.

Das Land NRW hat den “Betrieb von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen” untersagt. Betreiber von Reisebüros müssen ihr Ladengeschäft für den Publikumsverkehr schließen. Der Vertrieb von Reisen über Internet, Telefon etc. sowie die Bearbeitung und Vorbereitung von Reiseunterlagen sind aber weiterhin möglich, genauso wie die Abholung der Reiseunterlagen vor Ort (Click & Collect).

In Einrichtungen des ÖPNV gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske). Ab wann diese Regelungen in Kraft treten und wie diese genau aussehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Einreise nach NRW

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat die Regelungen zur Einreise aus den vom Robert Koch-Institut und den zuständigen Bundesministerien festgelegten Risikogebieten modifiziert. Statt der verbindlichen Anordnung einer Testung auf das Coronavirus bei der Einreise (Einreisetestung) besteht jetzt faktisch ein Wahlrecht zwischen Einreisetest und Quarantäne.

Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt zwar grundsätzlich eine 10-tägige Einreisequarantäne. Diese Quarantäne kann aber vermieden werden, wenn sich Reisende 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist. Ein Corona-Schnelltest ist dabei ausreichend.

Zu beachten ist, dass auch in NRW die Bestimmungen des Bundes unverändert fortgelten. Das heißt, dass Einreisende aus sogenannten Risikogebieten verpflichtet sind, sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anzumelden. Ausnahmen zur Anmeldepflicht gelten insbesondere für den “kleinen Grenzverkehr” – also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden.

Corona-Tests

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den vorhandenen Testzentren, Apotheken oder bei einem Arzt ist es möglich, sich auf eigene Kosten testen zu lassen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind weiterhin Durchreisende, Binnenschiffer, der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger sowie Verwandtenbesuche, Warentransporte sowie einreisende Diplomaten und Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden.

Angepasst wurden auch die Regelungen für Einreisende aus Großbritannien, Irland und Südafrika. In der Landesverordnung wird jetzt auf die zwischenzeitlich für diese Staaten bundesweit geltenden Testpflichten verwiesen. Einreisende aus diesen Ländern müssen schon nach Bundesrecht zwingend einen Test vorweisen. Für sie ordnet das Landesrecht wegen des besonderen Risikos der Verbreitung neuer Virenstämme zur Sicherheit zusätzlich eine mindestens 5-tägige Quarantäne mit einer abschließenden weiteren Testung (Freitestung) an.

Hintergrund: Die Regelungen beziehen sich nur auf ausländische Risikogebiete und nicht auf innerdeutsche Regionen. Die Einstufung internationaler Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Schulen und Bildungseinrichtungen

Das derzeitige Corona-Infektionsgeschehen macht sich auch an den Schulen in NRW bemerkbar, deswegen gelten besondere Regelungen. Diese haben wir bei CityNEWS hier gesondert in einer Übersicht zusammengefasst. Grundsätzlich bleiben alle Bildungseinrichtungen bis midnestens 14.02.2021 geschlossen und der Unterricht erfolgt nicht in Präsenz sondern Distanz.

Sonnenstudios / Solarien

Solarien / Sonnenstudios in NRW müssen zum harten Lockdown ab 16.12.2020 schließen. In der neuen Coronaschutz-Verordnung waren bei den zu schließenden Dienstleistern Sonnenstudios / Solarien diese jedoch nicht explizit genannt. CityNEWS hat zur Klärung am 15.12.2020 eine entsprechende Anfrage an die Pressestelle der Staatskanzlei NRW gestellt. Ein Sprecher der Pressestelle bestätigte CityNEWS daraufhin schriftlich, dass Sonnenstudios / Solarien während des Lockdowns in NRW nicht öffnen dürfen. Weitere Infos finden Sie bei CityNEWS in diesem gesonderten Beitrag zu Sonnenstudios / Solarien.

Spielhallen und Wettbüros

Spielhallen und ähnliche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben. Wettbüros dürfen zur Annahme von Wettscheinen betrieben werden, ein längerer Aufenthalt der Kunden ist analog zur Regelung für Gastronomiebetriebe aber nicht erlaubt. Ein darüber hinausgehender Aufenthalt in den betreffenden Einrichtungen (etwa zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen) ist unzulässig. Die Anzahl von gleichzeitig in den Geschäftsräumen anwesenden Kunden darf 1 Person pro 10 Quadratmeter nicht überschreiten.

Spielplätze

Das Betreten sowie die Nutzung von Spielplätzen in Köln ist erlaubt. Alle Kölner Spielplätze sind geöffnet und sollen so den Familien die Möglichkeit geben, auf eigene Verantwortung ihre Kinder wieder im Freien spielen zu lassen. Die Kontaktbeschränkungen und Schutzmaskenpflicht ist allerdings zu beachten!

Sport

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist derzeit verboten. Das gilt auch für Individual-Sportarten in Sporteinrichtungen und Vereinen, wie z. B. Tennis oder Golf. Auch Angebote des Reha-Sports sind in der aktuellen Corona-Infektionslage nicht mehr möglich. Erlaubt ist die sportliche Betätigung, wie bspw. Joggen, sofern die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. 

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt. Wettbewerbe in Profiligen, im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen. Zuschauer dürfen bei den Wettbewerben nicht zugelassen werden.

Ausgenommen und damit unter Beachtung der allgemeinen Regeln der Coronaschutz-Verordnung und anderer Rechtsvorschriften zulässig sind der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten in NRW sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.

Abweichend ist das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch auf und in Sportanlagen zulässig. Sportliche und trainingsbezogene Übungen sind dabei aber verboten.

Stadtverwaltung

Die Kundenzentren in den Kölner Stadtbezirken sind für den Publikumsverkehr geöffnet. Bis auf weiteres ist eine vorherige Terminvereinbarung für alle Anliegen notwendig! Einen aktuellen Überblick über das Angebot gibt es im Internet. Termine können telefonisch oder in einigen Bereichen online vereinbart werden. 

Termine mit längerer Vorlaufzeit können online oder telefonisch unter 0221 – 221-0 oder 115 vereinbart werden. Akute Termine am aktuellen Tag können hier online oder am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 7:30 Uhr und am Dienstag ab 9:30 Uhr unter folgenden Telefonnummern der Kundenzentren vereinbart werden:

  • Innenstadt
    Telefon: 0221 – 221-97483
  • Rodenkirchen
    Telefon: 0221 – 221-97484
  • Lindenthal
    Telefon: 0221 – 221-97485
  • Ehrenfeld
    Telefon: 0221 – 221-97486
  • Nippes
    Telefon: 0221 – 221-97487
  • Chorweiler
    Telefon: 0221 – 221-97488
  • Porz
    Telefon: 0221 – 221-97489
  • Kalk
    Telefon: 0221 – 221-97490
  • Mülheim
    Telefon: 0221 – 221-97494

Besucher müssen auch bei Behördengängen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dieses gilt für alle Dienstgebäude und Aufzüge sowie deren Wartebereiche innerhalb der städtischen Verwaltungsgebäude. Aufzüge dürfen von max. 2 Personen gleichzeitig genutzt werden. Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren wird der Zugang reguliert, das heißt, die Anzahl der Wartenden reduziert. So sollen die Bürger erst kurz vor dem Termin zum Kundenzentrum kommen.

Standesamt

Trotz des aktuellen Lockdowns werden alle terminierten standesamtlichen Trauungen in Köln stattfinden, wenn auch mit Einschränkung der Personenzahl. Ab 11.01.2021 wird der Lockdown bundesweit verschärft, sodass alle terminierten standesamtlichen Trauungen auch in Köln mit erneuter Einschränkung der Personenzahl stattfinden werden. Neben dem Brautpaar und dem Standesbeamten sind nur noch eigene, im selben Haushalt lebende Kinder zur Trauung zugelassen. Trauzeugen oder gewerbliche Fotografie sind nicht mehr zugelassen. Einzige mögliche Ausnahme ist ein Dolmetscher, sofern die Übersetzung dringend notwendig ist und die betreffende Person vorab angemeldet wurde. Die Paare können die Eheschließung über das eigene Smartphone zu streamen und so Familie und Freunde digital teilhaben lassen.

Weiterhin gilt natürlich Mund-Nasen-Bedeckung bei der Trauung wie auch in der Innenstadt verpflichtend. Alle Paare, die im Lockdown heiraten, werden vom Standesamt über die Änderungen der Personenzahl informiert. Das Bürgertelefon ist unterrichtet und der Internetauftritt weist auf die Änderungen hin.

Tattoo-Studios

Tattoo-Studios müssen geschlossen bleiben, da diese zu den Dienst- und Handwerksleistungen zählen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann.

Veranstaltungen und Versammlungen

Alle Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen fallen, sind – sowohl im privaten als auch öffentlichen Raum – untersagt. Abweichend sind unter Beachtung der folgenden Regelungen Veranstaltungen und Versammlungen möglich:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blutspende-Termine) zu dienen bestimmt sind.
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher
    Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine:

    • mit bis zu 20 Personen, wenn diese nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können.
    • mit mehr als 20, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 500 Personen unter freiem Himmel, nur nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss.
  • Beerdigungen und
  • standesamtliche Trauungen.

Die behördliche Zulassung setzt bei mehr als 100 Teilnehmern ein entsprechendes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept voraus.

Alle Infos und die neuen Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen möglicherweise nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Zudem kann es auch zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen.

Stand: 20.01.2021

Downloads der aktuellen Verordnungen

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020 und 06.11.2020, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Zeitlicher Corona-Verlauf in Köln

Corona-Inzidenzzahl in Köln

Alle Infos und die neuen Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage ggf. bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen und es auch zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen kann.

Weitere wichtige Informationen zum Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um den Corona-Virus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

In einem aktuellen Live-Ticker hier bei CityNEWS informieren wir Sie ständig über die genauen Entwicklungen, Zahlen, Daten, Statistiken und Neuigkeiten rund um die Ausbreitung des Coronavirus in Köln.

Alle Infos und die neuen Maßnahmen zum Lockdown in NRW haben wir hier in einer Übersicht bei CityNEWS für Sie zusammengestellt! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage möglicherweise bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellen Stand entsprechen. Auch kann es zu lokalen Abweichungen wie z. B. in Köln kommen.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um Corona eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr für Fragen zu Corona zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 20.01.2021
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