Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter

Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter copyright: Envato / halfpoint
Coronavirus: So geht es jetzt mit Lockerungen, neuen Maßnahmen und Regeln weiter
copyright: Envato / halfpoint

Letzte Aktualisierung am 26.11.2020: Die deutsche Bundesregierung unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zusammen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer weitere neue Regelungen sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Diese gelten bundesweit seit Montag, 2. November 2020, für einen Zeitraum von 4 Wochen. Am 25.11.2020 wurde über weitere Maßnahmen beraten.

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag entsprechend übernehmen.

Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt den aktuellsten Stand entsprechen und es auch zu lokalen Abweichungen (wie z.B. in Köln) kommen kann.

Neue Regeln und Maßnahmen ab November 2020 in NRW

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. Wir weisen darauf hin, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Mit der Coronaschutz-Verordnung vom 10.11.2020 wird unter anderem die AHA-Regel (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) nochmals deutlicher formuliert und deren Geltungsbereiche einheitlicher festgelegt. So gilt bis mindestens 30.11.2020 grundsätzlich in allen Gebäuden mit Kunden- und Besucherverkehr eine Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske.

UPDATE 26.11.2020: Ab Dezember gelten bundesweit verschärfte Corona-Maßnahmen. Hier finden Sie bei CityNEWS eine Übersicht zu den neuen Regelungen.

UPDATE 24.11.2020: Die Geschäfte in NRW dürfen nach einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgericht Münster vom 24.11.2020 nun doch nicht an den Sonntagen vor Weihnachten sowie nach Neujahr öffnen. Ursprünglich hatte die NRW-Landesregierung geplant, dass fünf verkaufsoffene Sonntage stattfinden sollten. Dagegen ist die Gewerkschaft verdi nun erfolgreich vorgegangen.

UPDATE 20.11.2020: Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am 20.11.2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für NRW außer Kraft gesetzt. Die Verordnung wird daher aktuell nicht angewendet. Das Gericht stellt das System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten in Frage. Die Richter sind der Auffassung, dass eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Grundregeln

  • Persönliche Treffen auf das absolute Mindestmaß und das Erlaubte reduzieren.
  • Im öffentlichen Raum mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Treffen ohne Mindestabstand sind nur in Ausnahmefällen gestattet. Dazu gehören z.B.:
    • Treffen mit max. 10 Personen, die zum eigenen Hausstand bzw. zu einem weiteren Hausstand gehören.
    • Kinder in der Tagesbetreuung
    • Fahrten im öffentlichen Personenverkehr
    • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung
    • Beim Besuch zahlreicher Einrichtungen und Angebote muss die Rückverfolgbarkeit der Anwesenden sichergestellt sein.
  • Immer auf die Hygieneregeln achten, also z.B. regelmäßig die Hände waschen und grundsätzlich in die Armbeuge niesen.
  • Empfehlenswert ist zudem, die Corona-Warn-App auf dem Handy zu installieren und zu nutzen.  
  • Für den privaten Raum gilt die Aufforderung, sich in eigener Verantwortung an den Regelungen der Corona-Schutzverordnung zu orientieren. Auf Feiern und ähnliches sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Schutzmaske tragen

Die Schutzmaske korrekt – also auch über der Nase – und überall dort tragen, wo es vorgeschrieben ist oder eng wird, z.B in.

  • allen öffentlichen Bereichen, in denen kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann (Einzelhandel, Wochenmärkte, belebte Straßen etc.)
  • Bussen, Zügen des Nah- und Fernverkehrs und Taxen
  • Krankenhäusern und Pflegeheimen
  • Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen – ab der 5. Klasse auch im Klassenraum und
  • bei erlaubten sogenannten “körpernahen Dienstleistungen” (z.B. beim Friseur)

Schulen, Kitas und Universitäten

  • Schulen und Einrichtungen der Kinderbetreuung sollen weiter geöffnet bleiben. Details dazu regelt die Corona-Betreuungsverordnung.  
  • Hochschulen und Schulen des Gesundheitswesens können den Lehr- und Prüfungsbetrieb aufrechterhalten. Details sind in entsprechenden Allgemeinverfügungen geregelt.
  • Auch bestimmte weitere außerschulische Bildungsangebote (z.B. berufsbezogene Aus- und Weiterbildung) können aufrecht erhalten werden.
  • Schutzmasken-Pflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht

Pflege und Gesundheit

  • Der Besuch von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe soll – auf Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts – geregelt werden.

Sport, Kultur und Freizeit

Angebote und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, müssen eingestellt bzw. geschlossen werden. Dazu gehören unter anderem: 

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos (außer: Autokinos) und ähnliche Einrichtungen
  • Museen, Galerien und ähnliche Einrichtungen
  • Zoos, Tierparks, Schwimmbäder, Thermen und Wellness-Einrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken und ähnliche Einrichtungen
  • Clubs und Diskotheken
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnliche Einrichtungen
  • Bordellbetriebe, Swinger-Clubs und ähnliche Einrichtungen
  • Gemeinsamer Sport im Amateur- und Freizeitbereich ist untersagt.
  • Fitnessstudios sowie öffentliche und private Sportanlagen müssen geschlossen werden. Erlaubt ist Sport alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstands – außerhalb geschlossener Räumlichkeiten. 
  • Profisport ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, Zuschauer sind allerdings nicht zugelassen.

Einzelhandel

  • Geschäfte des Groß- und Einzelhandels dürfen öffnen, müssen aber u.a. sicherstellen, dass die Zahl der Kunden begrenzt bleibt (1 Person pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche).
  • Dies gilt auch für Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern.
  • Die ursprünglich geplanten verkaufsoffenen Sonntage in der Vorweihnachtszeit sowie nach Neujahr sind per Eilbeschuss des Oberverwaltunggericht Münster am 24.11.2020 untersagt worden.

Gastronomie

  • Restaurants, Gaststätten, Brauhäuser, Cafès, Imbisse, Kneipen, Bars und andere gastronomische Einrichtungen müssen schließen.
  • Ausnahme sind gastronomische Angebote per Lieferdienst oder Außer-Haus-Angebote

Reise und Tourismus

  • Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
  • Busreisen zu touristischen Zwecken sind verboten. 
  • Reisen und private Besuche, die nicht zwingend notwendig sind, sollten verschoben oder abgesagt werden.
  • Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Veranstaltungen

  • Veranstaltungen und Versammlungen sind überwiegend nicht möglich.
  • Das gilt auch für St. Martinsumzüge.
  • Messen und Ausstellungen sind untersagt.

Dienstleistungen und Handwerk

  • Dienstleistungen und Handwerksleistungen, die nicht auf Distanz von mindestens 1,5 Metern angeboten werden können, sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt
  • Nicht erlaubt sind u.a. Massage, Tätowierung, Kosmetik oder Maniküre
  • Erlaubt bleiben Dienst- und Handwerksleistungen im Gesundheitswesen, Fußpflege- und Friseurleistungen, Sonnestudios / Solarien oder Taxifahrten
  • Auch Ärzte, Heilpraktiker und ambulante Pflegedienste können ihrer Arbeit weiterhin nachgehen.

Übersicht: Was hat geöffnet, ist geschlossen oder eingeschränkt?

Hier erhalten Sie eine Übersicht zu allen Bereichen, die geöffnet sind, geschlossen haben oder nur eingeschränkt nutzbar sind. Bitte beachten Sie dabei, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen!

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Das darf öffnen

  • Apotheken
  • Ärzte
  • Autohändler
  • Autokinos
  • Bäckereien
  • Bahnhöfe
  • Banken
  • Babyfachmärkte
  • Baumärkte
  • Bibliotheken
  • Buchhandlungen
  • Drogerien
  • Einkufszentren
  • Einrichtungshäuser
  • Fahrschulen
  • Floristen
  • Friseure
  • Friedhöfe
  • Fußpfleger
  • Gartenmärkte
  • Gerichte
  • Geschäfte / Einzelhandel
  • Getränkemärkte
  • Großmärkte für den Handel
  • Handwerksbetriebe
  • Kantinen und Schulmensen
  • Kindergärten und -Betreuungen (mit Ausnahmen)
  • Kirchen und religiöse Einrichtungen für Gottesdienste
  • Kiosks
  • Lebensmittelgeschäfte
  • Parks
  • Physiotherapeuten
  • Postfilialen
  • Reinigungen
  • Sanitärgeschäfte
  • Sanitätshäuser
  • Schulen und Bildungseinrichtungen (mit verschiedenen Maßnahmen)
  • Sonnenstudios / Solarien
  • Spielplätze und Bolzplätze
  • Sportanlagen (mit Ausnahmen)
  • Stadtbibliotheken
  • Stadtverwaltung
  • Standesamt
  • Supermärkte
  • Tankstellen
  • Therapeutische Praxen
  • Tierärzte
  • Tierfachmärkte
  • Universitäten / Hochschulen (mit verschiedenen Maßnahmen)
  • Volkshochschulen
  • Waschsalons
  • Wertstoff-Center
  • Wochenmärkte
  • Zeitungsverkauf

Das bleibt geschlossen

  • Alle Großveranstaltungen
  • Ausstellungen
  • Bars
  • Beauty-Salons / Kosmetiker
  • Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Burgen und Schlösser
  • Campingplätze
  • Clubs
  • Diskotheken
  • Fitnessstudios
  • Flohmärkte / Trödelmärkte
  • Freibäder und Naturbäder
  • Freizeitparks
  • Fußball-Stadien
  • Galerien
  • Gastronomie / Gaststätten (ausgenommen Außer-Haus-Verkauf und Lieferdienste)
  • Hotels und Übernachtungsbetriebe
  • Kinos (Ausnahme: Autokinos)
  • Konzerthallen
  • Kneipen und Brauhäuser
  • Massage-Studios
  • Messen
  • Museen
  • Musicals
  • Musikschulen
  • Nagelstudios / Maniküre
  • Opernhäuser
  • Piercing-Studios
  • Pensionen
  • Restaurants (nur Außer-Haus-Verkauf und Lieferdienste sind erlaubt)
  • Saunen
  • Schwimm-, Hallen- und Spaßbäder
  • Shisha-Bars
  • Spielbanken
  • Spielhallen
  • Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen
  • Tattoo-Studios
  • Tierparks
  • Theater
  • Thermen
  • Tierparks
  • Wellnesseinrichtungen
  • Wettbüros (Ausnahme nur zur Annahme von Wettscheinen)
  • Zoos

Das ist verboten

  • Alle Großveranstaltungen
  • Besucher bei Profi-Sportveranstaltungen und Wettbewerben (wie z.B. Bundesliga)
  • Betreten von z. B. Schulen, Geschäften, Räumen von Kultur- und Freizeit-Einrichtungen oder die Nutzung von Bus und Bahn sowie deren Einrichtungen uvm. ohne einen Mund-Nase-Schutz, sprich es gilt eine Maskenpflicht für Personen ab 6 Jahren
  • Eingeschränktes Kontaktverbot
  • Jegliche Veranstaltungen, die der Freizeit dienen

Das ist eingeschränkt

  • Besuche in Krankenhäusern
  • Besuche in Altenheime und Pflegeeinrichtungen
  • Bordelle und Prostitutionseinrichtungen
  • Diverse Kultur- und Freizeit-Einrichtungen
  • Gottesdienste und Veranstaltungen für Gläubige
  • Grenzübertritte / Reisen
  • Großveranstaltungen
  • Karneval
  • Kontaktbeschränkungen
  • Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Sportliche Aktivitäten
  • Sportveranstaltungen mit Zuschauern
  • Termine und Besuche bei städtischen Einrichtungen
  • Veranstaltungen
  • Versammlungen
  • Weihnachtsmärkte

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen.

In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst![/vc_message]

Stand: 26.11.2020

Das gilt jetzt in Köln und NRW (26.11.2020)

Die wichtigsten Infos, die insbesondere in Köln gelten, haben wir hier für Sie zusammengefasst. Die rechtlich verbindlichen Details finden Sie in der aktuellen Rechtsvorschrift des Landes NRW sowie hier in unserer zusammengefassten Übersicht. Bitte beachten Sie dabei, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen!

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Bußgelder und Verstöße

Wer gegen die geltendenen Regelungen und Maßnahmen verstößt muss mitt empfindlichen Strafen rechnen. Das Land NRW hat dazu einen “Katalog” herausgebracht, der eine Übersicht zu den erwartetenden Strafen bei Ordnungswidrigkeiten vorsieht. So kostet eine Falschangabe bei Kontaktlisten in Restaurants 250 Euro oder die Nichtbeachtung der Schutzmasken-Pflicht bis zu 150 Euro. Die Übersicht können Sie sich hier downloaden.

Dienstleistungen und Handwerk

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

UPDATE: Auf die Presseanfrage von CityNEWS am 30.10.2020 an die Staatskanzlei NRW teilte uns die dortige Pressestelle mit, dass Sonnenstudios / Solarien auch nach dem 02.11.2020 normal öffnen dürfen, sofern dort keine körpernahen Dienstleistungen angeboten und durchgeführt werden!

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (wie z.B. Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage-Salons, Tattoo- und Piercing-Studios) werden geschlossen.

Von den Maßnahmen ausgenommen sind:

  • Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen usw. ohne eigene Heilkundeerlaubnis, Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädische Schuhmacher usw.,
  • Fußpflege- und Friseurleistungen,
  • medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen sowie
  • die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

Bei gesichtsnahen Dienstleistungen, bei denen die Kunden keine Alltagsmaske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, eine KN95- oder eine N95-Maske tragen.

Die Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde des Heilpraktikergesetzes befugt sind, zählen ebenso wie zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung nicht zu den Dienstleistungen im Sinne der vorstehenden Absätze. Das gilt auch für die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung nach, die in Kooperationspraxen stattfinden. Diese Tätigkeiten sind weiterhin zulässig.

Einzelhandel

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter den strengen Auflagen zum Hygieneschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist allerdings sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als 1 Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält.

Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Geschäfte des Großhandels dürfen über die bestehenden gesetzlichen Regelungen hinaus weiter an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr öffnen. Apotheken dürfen an Sonn- und Feiertagen generell öffnen.

UPDATE: Die Geschäfte in NRW dürfen nach einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgericht Münster vom 24.11.2020 nun doch nicht an den Sonntagen vor Weihnachten sowie nach Neujahr (29.11., 06.12., 13.12., 20.12.2020 und 03.01.2021) öffnen. Ursprünglich hatte die NRW-Landesregierung geplant, dass fünf verkaufsoffene Sonntage stattfinden sollten. Dagegen ist die Gewerkschaft verdi nun erfolgreich vorgegangen (Az.: 13 B 1712/20 NE).

Fahrschulen

Bei Fahrschulen gilt laut NRW-Gesundheitsminister Laumann, dass der theorethische Unterricht – soweit wie möglich – über die digitalen Kanäle erfolgen soll. Ist dies nicht möglich, müssen die geltenden Abstands- und Hygienerichtlinien eingehalten werden. Bei den Praxisstunden gilt, dass Fahrlehrer und Schüler einen Maskenschutz tragen müssen und sich auch nur max. 2 Personen (Fahrlehrer und Schüler) im Fahrzeug befinden dürfen.

Freizeit, Kultur und Sport

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a.:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser und sämtliche ähnliche Einrichtungen – der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin zulässig,
  • Messen und Ausstellungen,
  • Kinos (ausgenommen Autokinos), Freizeitparks und allgemein Anbieter von Freizeitaktivitäten (sowohl drinnen als auch draußen),
  • Zoologische Gärten und Tierparks,
  • Museen, Kunstausstellungen, Galerien und andere öffentliche oder privaten (Kultur-) Einrichtungen,
  • Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen (Ausnahme nur zur Annahme von Wettscheinen) und alle ähnliche Einrichtungen,
  • der komplette Freizeit- und Amateur-Sportbetrieb mit Ausnahme des Individual-Sports allein, zu zweit oder mit dem eignen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen,
  • Spaß- sowie Schwimmbäder, Saunen, Thermen und Wellness-Einrichtungen,
  • Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und
    ähnlichen Einrichtungen,
  • Jahrmärkte, Kirmes, Trödelmärkte, Flohmärkte und ähnliche Veranstaltungen,
  • Prostitutionsstätten, Bordelle, Swinger-Clubs und ähnliche Einrichtungen,
  • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.
  • Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.
  • Auch Sankt Martinsumzüge sind jetzt nicht mehr erlaubt!
  • Profi-Sportveranstaltungen dürfen nur noch ohne Zuschauer stattfinden.
  • Rehabilitationssport mit Attest ist unter Einschränkungen erlaubt.

Ausgenommen und damit unter Beachtung der allgemeinen Regeln dieser Verordnung und anderer Rechtsvorschrifte zulässig sind der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den NRW-Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen. Das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen ist auch in geschlossenen Räumen zulässig.

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Friedhöfe

In der aktualisierten Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun wieder Erd- und Urnenbestattungen ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises zu, wenn die Vorkehrungen zur Hygiene und zum Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen wieder größere Trauergemeinden zugelassen. Die Mindestabstände sind aber in jedem Fall unbedingt einzuhalten.

Die 46 Kölner Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen sind seit Montag, 27.04.2020, wieder geöffnet. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Friseure

Friseure dürfen unter strengen Auflagen zum Infektions- und Hygieneschutz öffnen. Bei Friseuren gelten folgende Auflagen zur Öffnung ihrer Geschäfte:

  • Dienstleistungen, bei denen Friseure dem Gesicht des Kunden besonders nah kommen, bleiben bis auf weiteres verboten, z.B. Augenbrauen- und Wimpernfärben, Augenbrauenzupfen, Gesichtskosmetik, Rasieren oder Bartpflege.
  • Kunden und Angestellte mit Symptomen einer Atemwegsinfektion dürfen Friseursalons nicht betreten.
  • Die Kontaktdaten der Kunden müssen dokumentiert werden.
  • Kunden und Friseure müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen.
  • Friseure müssen Einweghandschuhe tragen und diese bei jedem neuen Kunden wechseln.
  • Materialien und Geräte wie Scheren und Kämme sind nach jedem Kunden mit einem fettlösenden Reiniger zu säubern.

Fußball-Bundesliga

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Profi-Sportveranstaltungen, wie z.B. die Fußball-Bundesliga dürfen vorerst wieder nur noch ohne Zuschauer stattfinden.

Fußpflege

Die Fußpflege ist unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen erlaubt. Die genauen Schutzmaßnahmen finden sich in der Ergänzung zur aktuellen Coronaschutz-Verordnung.

Gastronomiebetriebe

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Gastronomiebetriebe (wie z.B. Gaststätten, Restaurants, Cafés, Imbisse usw.) sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und alle ähnlichen Einrichtungen werden komplett geschlossen. Davon ausgenommen sind allein gastronomische Betriebe, welche die Lieferung und / oder Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause anbieten. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist aber in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt. Kantinen und Mensen dürfen geöffnet bleiben.

Gottesdienste und religöse Einrichtungen

In NRW dürfen Gottesdienste mit Gläubigen stattfinden. Eine Begrenzung der Besucher von Gottesdiensten gibt es demnach nicht. Die Kirchen haben im Gegenzug bereits zugesagt, Vorkehrungen zur Sicherung der Hygiene- und Abstandsregelungen umzusetzen.

So muss zwischen den Gottesdienstbesuchern ein Mindestabstand von zwei Metern nach allen Seiten eingehalten werden, die Besucherzahl wird entsprechend begrenzt. Auch auf die Einhaltung der geltenden hygienischen Vorsichtmaßnahmen soll strengstens geachtet werden.

In der Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Erd- und Urnenbestattungen zu. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen Trauergemeinden zugelassen. Ebenso sind die 46 Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen für Trauerfeiern geöffnet. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, zudem sind die lokalen Bestimmungen zu beachten.

Großveranstaltungen

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Großveranstaltungen wie z.B. Festivals, Weinfeste, Jahrmärkte oder Schützenfeste bleiben bis Ende 2020 grundsätzlich untersagt. Dies gelte vor allem für solche Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen nicht möglich sind. Dabei definieren die einzelnen Bundesländer selbst, ab welcher konkreten Personenzahl diese Bestimmung gilt.

Bundesweit fallen somit zahlreiche Musik-Festivals wie Rock am Ring, Wacken oder Rock im Park aus, ebenso sind Publikums-Hotspots wie die Kölner Computerspielemesse gamescom mit tausenden Besuchern oder der ColognePride / CSD in Köln betroffen.

Hochschulen und Bildungsangebote

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen und an den Schulen des Gesundheitswesens
ist nach Maßgabe von gesonderten Anordnungen zum Infektionsschutzgesetzes zulässig. Interne Unterrichtsveranstaltungen und praktische Übungen einschließlich dazugehöriger Prüfungen im Rahmen von Vorbereitungsdiensten und der Berufsaus-, -fort- und -weiterbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Hochschulen, Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen sowie in Gerichten und Behörden sowie sonstige staatliche Prüfungen sind zulässig.

Bei Aus-, Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, die eine Unterschreitung des Mindestabstands erfordern (z.B. bei praktischen Übungen zur Selbstverteidigung oder zur Durchsuchung von Personen) und bei entsprechenden Prüfungen ist bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen bzw. Händedesinfektion, das Tragen einer Alltagsmaske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.

In Bibliotheken einschließlich Hochschulbibliotheken sowie Archiven etfällt das Erfordernis der einfachen Rückverfolgbarkeit für Personen, die die Einrichtung ausschließlich zur Abholung bestellter Medien oder zur Rückgabe von Medien aufsuchen.

Zulässig sind Ausbildungs- und berufsbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote einschließlich kompensatorischer Grundbildungsangebote sowie Angebote, die der Integration dienen, und Prüfungen von:

  • Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – wobei die zulässige Gruppengröße höchstens 10 Personen beträgt -,
  • Volkshochschulen sowie
  • sonstigen öffentlichen, kirchlichen oder privaten außerschulischen Einrichtungen und Organisationen
  • sowie Angebote der Selbsthilfe.

Andere Bildungsangebote sind bis zum 30. November 2020 untersagt. Hierzu gehören insbesondere:

  • Sportangebote der Bildungsträger,
  • Angebote der Musikschulen sowie
  • Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Bei Aus-, Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, die eine Unterschreitung des Mindestabstandserfordern und bei entsprechenden Prüfungen ist bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen bzw. Händedesinfektion und das Tragen einer Alltagsmaske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.

Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen,
wobei sich im Fahrzeug nur Fahrschüler, Fahrlehrer, Fahrlehreranwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen.

Hotels und Übernachtungsbetriebe

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Die Bürger sind aufgefordert wegen der aktuellen Corona-Pandemie, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – insbesondere auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt sowohl im Inland und auch für überregionale oder tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Insbesondere auch Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche sind untersagt.

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist aber keine touristische Nutzung und daher erlaubt.

Karneval

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen.

In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst![/vc_message]

Der Karneval, so wie wir ihn bislang kennen, wird in den Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich sein. Die Coronaschutz-Verordnung verbietet bereits in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur bei herausragendem Anlass (zum Beispiel Hochzeiten) mit einer festen Personenobergrenze zu. Dies wird sich absehbar bis Ende Februar nicht verändern. Karnevalsbälle, -Partys sowie gesellige Karnevalssitzungen ohne Beachtung des Abstandgebotes können nicht stattfinden. Auch wenn das konkrete Infektionsgeschehen und die übrigen Faktoren von allen zuständigen Stellen weiter beobachtet und bewertet werden müssen, lassen die bisherigen Erfahrungswerte diese Prognose bis Ende Februar gesichert zu.

Am 11.11.2020 von 6 Uhr bis 12.11.2020 bis 6 Uhr gilt in Köln ein Alkoholverkaufsverbot sowie im öffentlichem Raum ein Alkoholkonsumverbot.

Karnevalsumzüge, so wie wir sie kennen, fallen unter das geltende Verbot von Straßenfesten und werden nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen in der Session unter freiem Himmel müssen den Vorgaben der Coronaschutzverordnung entsprechen und werden sich dadurch in ihren Grundzügen von den Veranstaltungen der letzten Sessionen unterscheiden oder gar nicht in Betracht kommen.

Auch in Zeiten der Pandemie soll das Brauchtum gepflegt werden. Vorbehaltlich des Infektionsgeschehens werden lediglich kleinere karnevalistische Kulturveranstaltungen möglich sein, die den auch allgemein geltenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung sowie den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen. Zu diesen Veranstaltungen zählen auch Besuchstermine der Tollitäten bei Veranstaltungen oder in Einrichtungen.

Kindergärten und Kinderbetreuung

Kindergärten und die Kinderbetreuung findet unter Beachtung der Coronabetreuungs-Verordnung soweit wie möglich regulär statt. Auf der städtischen Internetseite werden Fragen und Antworten laufend an den neuen Stand der Regelungen angepasst. Hier können sich Eltern informieren und auch eine aktuell gültige Arbeitgeberbescheinigung für die Notbetreuung herunterladen. Auf der städtischen Internetseite informiert die Stadt Köln auch darüber, wie die in Planung befindliche, nochmalige Erweiterung der Notbetreuung in der Praxis umgesetzt wird.

Kirchen und religöse Einrichtungen

Allgemein bleiben Kirchen, Moscheen, Synagogen und andere religiöse Einrichtungen für den normalen Publikumsverkehr bis aus weiteres geschlossen. Ausnahmen sind hier Gottesdienste für Gläubige, Trauerfeiern und Beerdigungen unter bestimmten Auflagen und Voraussetzungen. Die 46 Trauerhallen auf den Kölner Friedhöfen sind geöffnet.

Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB)

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) fahren in Abstimmung mit dem städtischen Krisenstab wieder ihren regulären Fahrplan. Die KVB weist daraufhin, dass zur Prävention vor Corona ein Maskenschutz getragen werden muss und man auf genügend Abstand achtet. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 150 Euro.

Kontaktbeschränkung

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Wichtigste Maßnahme ist Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Alle Bürger sind angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist daher ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch max. mit 10 Personen gestattet. Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Darüber hinausgehende Gruppen von feiernden Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Corona-Lage inakzeptabel. Diese Regelungen sollen verstärkt von den Ordnungsbehörden kontrolliert und ebenfalls streg sanktioniert werden.

Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von
1,5 Metern (Mindestabstand) einzuhalten, es können aber abweichende Regelungen in Ausnahmefällen gelten.

Konzerte und Theater

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Alle Konzerte, Aufführungen und ähnliche Veranstaltungen sind bis mindestens 30.11.2020 untersagt und können nicht stattfinden.

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Altenheime

Steigende Corona-Infektionszahlen führen leider auch zu einem Anstieg an Infektionen in medizinischen Einrichtungen und bei den vulnerablen Gruppen. Deren Schutz stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb haben die zuständigen Stellen je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Corona-Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst.

Der Bund hat durch die neue Corona-Testverordnung sichergestellt, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren Coronavirus-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen jetzt zügig und prioritär in diesem Bereich eingesetzt werden, um auch bei steigenden Infektionszahlen einen bestmöglichen Corona-Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen.

Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbare Beratungseinrichtungen bleiben geöffnet. Die Krankenhäuser sollen weiterhin bei der Bereitstellung von Intensivbetten unterstützt werden.

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag des Coronavirus zu erschweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen. Hierbei sind insbesondere die Richtlinien und Empfehlungen des RKI zu beachten.

Besuche in den o.g. Einrichtungen sind auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts zulässig, das die Empfehlungen und Richtlinien des RKI zum Hygiene- und Infektionsschutz umsetzt. Weitergehende Einzelheiten kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Allgemeinverfügungen regeln.

Die genannten Gesundheitseinrichtungen haben im Rahmen ihres einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts in Abstimmung mit der zuständigen Gesundheitsbehörde die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Begleitung des Geburtsprozesses und der Geburt infektionsschutzgerecht zu ermöglichen. Dies gilt auch für die Begleitung Sterbender.

Kultur- und Freizeit-Einrichtungen

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Grundsätzlich bleiben alle Kultur- und bestimmte Freizeit-Einrichtungen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen. Der zur Berusausübung zählende Probebetrieb darf stattfinden, jedoch ohne Publikum.

Maskenpflicht

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

In NRW gilt nach den Herbstferien (ab 26.10.2020) eine Maskenpflicht an Schulen auch im Unterricht für alle Schüler ab der 5. Klasse. Diese Maßnahme soll bis mindestens zu den Weihnachtsferien gelten. In Köln gilt zudem, dass Schüler und Lehrer im Umkreis ihrer Schule mit einem Radius von 150 Meter eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen. Weitere Infos finden Sie hier in einer Übersicht bei CityNEWS!

In NRW gilt beim Einkaufen, Behördengängen, beim Besuch von Einrichtungen oder Örtlichkeiten, in der Schule und beim Fahren mit Bus und Bahn eine Maskenpflicht! Dafür können entweder sogenannte Community- bzw. Alltags-Masken getragen oder auch ein Schal oder Tuch genutzt werden, um andere und sich selbst vor Corona zu schützen. Auch Kinder ab 6 Jahren müssen eine Schutzmaske tragen. Ebenso wurde beschlossen, dass eine eine Mund-Nasen-Bedeckung zur Grundausstattung aller Schüler in NRW gehört. Für die Grundausstattung tragen die Erziehungsberechtigten die Verantwortung. Wer gegen die Maskenpflicht in NRW verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 150 Euro rechnen.

Eine Alltags- bzw. Schutzmaske ist eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (einschließlich Schals, Tüchern und so weiter) oder eine gleich wirksame Abdeckung von Mund und Nase aus anderen Stoffen (z.B. OP-Maske). In Köln gilt explizit: Sogenannte Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde (-visiere) und weitmaschige Textilien erfüllen diese Anforderungen
nicht.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands:

  • in geschlossenen Räumlichkeiten im öffentlichen Raum, soweit diese – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kunden bzw. Besuchern zugänglich sind, sowie auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen (wie Haltestellen usw.),
  • in den Innenbereichen sonstiger Beförderungsmittel, mit Ausnahme des privaten Fahrzeugs und von Einsatzfahrzeugen der Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz,
  • bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und Ausbildungstätigkeiten,
  • auf Bildungsveranstaltungen, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden,
  • bei den ausnahmsweise zulässigen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen unter freiem Himmel,
  • in Köln gilt die Schutzmasken-Pflicht zusätzlich für Besucher von Patienten im Krankenhaus, Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen oder Personen in ähnlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die einer vulnerablen Gruppe angehören,
  • auf Spielplätzen und
  • an weiteren Orten unter freiem Himmel, für die die zuständige Behörde eine entsprechende Anordnung trifft.

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung verantwortlichen Personen auszuschließen.

In Büroräumen gilt abweichend die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske nur, soweit ein Kontakt zwischen Beschäftigten und Kunden oder vergleichbaren Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands besteht.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske gilt in Kindertageseinrichtungen, in Angeboten der Kindertagespflege und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen sowie in Angeboten der Kinderbetreuung in besonderen Fällen (Brückenprojekte) sowie in Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sind:

  • Lehrkräfte bei Bildungsangeboten sowie Beteiligte an Prüfungen nach, wenn der Mindestabstand zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird,
  • Kinder bis zum Schuleintritt,
  • Kräfte von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz in
    Einsatzsituationen sowie
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.
  • In Köln gilt zuätzlich: Soweit bei einer Person eine medizinische Einschränkung vor­liegt, die in einem ärztlichen Zeugnis (Attest) bestätigt wird, muss in diesem Attest eine Schutzmaßnahme festgelegt wer­den, die zumutbar ist und deren Schutzwirkung gegenüber Dritten einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung möglichst nahe kommt.

Die Verpflichtung kann für Inhaber sowie Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.) oder das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.

Die Alltagsmaske kann vorübergehend abgelegt werden, wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung, auf behördliche oder richterliche Anordnung oder aus anderen Gründen (zum Beispiel Vortragstätigkeit, Redebeiträge mit Mindestabstand zu anderen Personen bei zulässigen Veranstaltungen und so weiter, Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen, zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken) erforderlich ist.

CityNEWS hat hier eine Übersicht zusammengestellt, wo nun überall eine Schutzmasken-Pflicht besteht und welche Ausnahmen es gibt.

Nagelstudios

Nagelstudios müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben, da diese zu den körpernahen Dienstleistungen zählen.

Piercing-Studios

Piercing-Studios müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben, da diese zu den körpernahen Dienstleistungen zählen.

Reisen und Grenzkontrollen

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Die Bürger sind aufgefordert wegen der aktuellen Corona-Pandemie, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – insbesondere auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt sowohl im Inland und auch für überregionale oder tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Insbesondere auch Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche sind untersagt.

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist aber keine touristische Nutzung und daher erlaubt.

Gericht hebt Corona-Einreiseverordnung auf

UPDATE: Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Freitag, 20.11.2020, wesentliche Bestandteile der aktuellen Corona-Einreiseverordnung für NRW außer Vollzug gesetzt. Die Regelungen der Verordnung werden daher aktuell nicht angewendet.  

Das Gericht stellt das System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten in Frage. Die Richterinnen und Richter sind der Auffassung, dass eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Derzeit erfolgt eine Einordnung als Risikogebiet durch das RKI unabhängig von einem Vergleich mit der jeweiligen Infektionslage in Deutschland.

Weitere Infos sind unter www.corona.koeln abrufbar. Antworten auf Fragen zur Testpflicht finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und bei der Stadt Köln.

Schulen und Bildungseinrichtungen

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen.

Schulen bleiben grundsätzlich geöffnet. Seit dem 26.10.2020 gilt in NRW eine Schutzmaskenpflicht auch wieder im Unterricht ab der 5. Klasse! Die genauen Bestimmungen zum Tragen eines Schutzmaske haben wir hier für Sie bei CityNEWS zusammengefasst! Diese Maßnahme wird voraussichtlich mindestens bis zu den Weihnachtsferien in NRW gelten und ist in der aktualisierten Coronabetreuungs-Verordnung festgehalten.

Andere Bildungsangebote sind bis zum 30.11.2020 untersagt. Hierzu gehören insbesondere Sportangebote der Bildungsträger und Angebote der Musikschulen sowie Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Sonnenstudios / Solarien

Auf die Presseanfrage von CityNEWS am 30.10.2020 an die Staatskanzlei NRW teilte uns die dortige Pressestelle mit, dass Sonnenstudios / Solarien auch nach dem 02.11.2020 normal öffnen dürfen, sofern dort keine körpernahen Dienstleistungen angeboten und durchgeführt werden! Diese sind also von dem “Lockdown Light” nicht betroffen. Bitte beachten Sie, dass Sie weitere Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen hier finden!

Seit Mai 2020 dürfen Sonnenstudios / Solarien wieder öffnen. Neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln ist auf eine möglichst kontaktarme Erbringung der Dienstleistung zu achten. Die genauen Schutzmaßnahmen finden sich in der Ergänzung zur aktuellen Coronaschutz-Verordnung.

Spielhallen und Wettbüros

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen.

Spielhallen und ähnliche Einrichtungen müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben. Wettbüros dürfen zur Annahme von Wettscheinen betrieben werden, ein längerer Aufenthalt der Kunden ist analog zur Regelung für Gastronomiebetriebe aber nicht erlaubt.

Spielplätze

Das Betreten sowie die Nutzung von Spielplätzen in Köln ist erlaubt. Alle Kölner Spielplätze sind geöffnet und sollen so den Familien die Möglichkeit geben, auf eigene Verantwortung ihre Kinder wieder im Freien spielen zu lassen. Die Kontaktbeschränkungen und Schutzmaskenpflicht ist allerdings zu beachten!

Sport

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Erlaubt ist die sportliche Betätigung, wie bspw. Joggen, sofern die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist derzeit unzulässig. Rehabilitationssport mit Attest ist unter Einschränkungen erlaubt.

Ausgenommen ist der Individualsport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen. Schulsport, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den NRW-Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten sind zulässig.

Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, wenn alle Voraussetzungen und insbesondere geeignete Infektionsschutzkonzepte vorliegen. Zuschauer dürfen bei den Wettbewerben derzeit nicht zugelassen werden. Der Trainingsbetrieb ist ebenfalls zulässig.

Stadtverwaltung

Die Kölner Stadtverwaltung weitet derzeit schrittweise ihr Serviceangebot wieder aus und öffnet die Dienststellen für einen termingesteuerten Publikumsbetrieb. Die Kundenzentren in den Kölner Stadtbezirken sind für den Publikumsverkehr geöffnet – bis auf weiteres ist eine vorherige Terminvereinbarung für alle Anliegen notwendig! Einen aktuellen Überblick über das Angebot gibt es im Internet. Termine können telefonisch oder in einigen Bereichen online vereinbart werden. 

Termine mit längerer Vorlaufzeit können online oder telefonisch unter 0221 – 221-0 oder 115 vereinbart werden. Akute Termine am aktuellen Tag können hier online oder am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 7:30 Uhr und am Dienstag ab 9:30 Uhr unter folgenden Telefonnummern der Kundenzentren vereinart werden:

  • Innenstadt
    Telefon: 0221 – 221-97483      
  • Rodenkirchen
    Telefon: 0221 – 221-97484       
  • Lindenthal
    Telefon: 0221 – 221-97485      
  • Ehrenfeld
    Telefon: 0221 – 221-97486        
  • Nippes
    Telefon: 0221 – 221-97487        
  • Chorweiler
    Telefon: 0221 – 221-97488       
  • Porz
    Telefon: 0221 – 221-97489       
  • Kalk
    Telefon: 0221 – 221-97490        
  • Mülheim
    Telefon: 0221 – 221-97494

Besucher müssen auch bei Behördengängen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dieses gilt für alle Dienstgebäude und Aufzüge sowie deren Wartebereiche innerhalb der städtischen  Verwaltungsgebäude. Aufzüge dürfen von max. 2 Personen gleichzeitig genutzt werden. Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren wird der Zugang reguliert, das heißt, die Anzahl der Wartenden reduziert. So sollen die Bürger erst kurz vor dem Termin zum Kundenzentrum kommen.

Standesamt

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Für die Vorsprachen im Kölner Standesamt ist eine vorherige Terminabsprache unter der Rufnummer 0221 – 221 – 281 35 erforderlich. Ausgenommen von dieser Regelung sind Boten der Geburtskliniken zwecks Beurkundung von Neugeborenen und Bestattungsunternehmen zur Beurkundung von Sterbefällen.

Trautermine und Termine für die Anmeldung der Eheschließung können ab sofort wieder online reserviert werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie auch über die Service-Hotline des Bürgertelefons 0221 – 221-0 sowie unter der Behördennummer 115.

Tattoo-Studios

Tattoo-Studios müssen bis mindestens 30.11.2020 geschlossen bleiben, da diese zu den körpernahen Dienstleistungen zählen.

Veranstaltungen und Versammlungen

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Alle Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen fallen, sind bis mindestes 30. November 2020 untersagt. Abweichend sind unter Beachtung der folgenden Regelungen Veranstaltungen und Versammlungen möglich:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine) zu dienen bestimmt sind.
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher
    Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine:

    • mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt
      werden können.
    • mit mehr als 20, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 500 Personen unter freiem Himmel, nur nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung aus triftigem Grund im Monat November 2020, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss.
  • Veranstaltungen zur Jagdausübung, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses
    oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation erforderlich
    sind.
  • Beerdigungen und
  • standesamtliche Trauungen.

Die behördliche Zulassung setzt bei mehr als 100 Teilnehmern ein entsprechendes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept voraus.

Große Festveranstaltungen sind grundsätzlich bis mindestens 31. Dezember 2020 untersagt. Zu diesen großen Festveranstaltungen zählen in der Regel:

  • Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmesveranstaltungen usw.,
  • Stadt-, Dorf- und Straßenfeste,
  • Schützenfeste,
  • Weinfeste und
  • ähnliche Festveranstaltungen.

Verkaufsoffene Sonntage

UPDATE 24.11.2020: Die Geschäfte in NRW dürfen nach einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgericht Münster vom 24.11.2020 nun doch nicht an den Sonntagen vor Weihnachten sowie nach Neujahr öffnen. Ursprünglich hatte die NRW-Landesregierung geplant, dass fünf verkaufsoffene Sonntage stattfinden sollten. Dagegen ist die Gewerkschaft verdi nun erfolgreich vorgegangen (Az.: 13 B 1712/20 NE).

Genauer geplant war vom Land NRW, dass an den Sonntagen zur Advents- und Weihnachtszeit die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr öffnen dürfen. Damit sollte das Gedränge in Fußgängerzonen an den Adventssamstagen entzerrt werden. Die ursprünglichen Regelungen sahen vor, dass der Einzelhandel am 29.11., 06.12., 13.12., 20.12.2020 und 03.01.2021 ihre Geschäfte als verkaufsoffene Sonntage öffnen. Dies ist nun nicht mehr möglich.

Weihnachtsmärkte

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Für die Durchführung von Weihnachtsmärkten in der aktuellen Coronazeit ist ein Infektionsschutz-, Hygiene-, Zugangs- sowie An- und Abreisekonzept zwingend, das die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt. Auf Weihnachtsmärkten sind zudem Stehtische mit fest zugewiesenen Stehplätzen zugelassen, wenn diese räumlich zu den Wegen und Straßen abgegrenzt sind.

Zudem gibt es eine Kontaktlisten-Pflicht z.B. für Stehtisch an Glühweinständen. Es ist keine durchgehende Maskenpflicht vorgesehen, an Ständen müssen aber sowohl Verkäufer als auch Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In den Gängen zwischen den Ständen ist eine Maske dagegen nicht zwingend und auch im Freien gilt der Mindestabstand. Außerdem dürfen Gruppen nur bis max. 10 Personen zusammenkommen.

Der Kölner Krisenstab hat über die Weihnachtsmärkte beraten. Der Bund und das Land NRW hat mit dem Lockdown Light für November Klarheit geschaffen. Weihnachtsmärkte und auch das gesellige Zusammensein am Glühweinstand sind bis 30. November 2020 nicht möglich. Der Krisenstab hat entschieden, dass aus heutiger Sicht Weihnachtsmärkte auch im Dezember nicht realistisch sein werden.

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Stand: 26.11.2020

Downloads der aktuellen Verordnungen

Aktuelle Coronavirus-Fälle in Köln

Die Stadt Köln teilt mit, dass am 19.10.2020 und 06.11.2020, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, keine aktuellen Zahlen ermittelt werden konnten.

Zeitlicher Corona-Verlauf in Köln

Corona-Inzidenzzahl in Köln

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst!

Weitere wichtige Informationen zur Coronavirus

Für Fragen rund um den Coronavirus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet. copyright: Envato / dolgachov
Für Fragen rund um den Corona-Virus in Köln, hat die Stadt eine Telefon-Hotline eingerichtet.
copyright: Envato / dolgachov

ACHTUNG: Eine Übersicht zu den neuen Regelungen ab Dezember, für Weihnachten sowie Silvester haben wir hier bei CityNEWS für Sie. Ab Dezember werden wir die neuen Maßnahmen auch in diesen Beitrag übernehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie Informationen zu den neuen ab 02.11.2020 geltenden Regelungen hier finden! In Köln gelten weitere zusätzliche Sonderegelungen. Diese lokalen Maßnahmen haben wir für Sie hier zusammengefasst! Bitte beachten Sie, dass durch die dynamische Lage bestimmte Passagen nicht unbedingt dem aktuellsten Stand entsprechen.

In einem aktuellen Live-Ticker hier bei CityNEWS informieren wir Sie ständig über die genauen Entwicklungen, Zahlen, Daten, Statistiken und Neuigkeiten rund um die Ausbreitung des Coronavirus in Köln.

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um Corona eingerichtet: 0221 – 221 – 335 00. Die Telefon-Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Ebenso ist der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 rund um die Uhr für Fragen zu Corona zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 26.11.2020
Alle Angaben ohne Gewähr.