Alle Infos zur Eröffnung des Kölner Karnevals am 11.11.2023

Alle Infos zur Eröffnung des Kölner Karnevals am 11.11.2023 copyright: rcfotostock - stock.adobe.com
Alle Infos zur Eröffnung des Kölner Karnevals am 11.11.2023 copyright: rcfotostock – stock.adobe.com

Am 11.11.2023 startet Köln in die Karnevalssession 2023/2024. Und wie immer wird der Sessionsauftakt entsprechend gefeiert, zum Beispiel auf dem Alter Markt, am Tanzbrunnen sowie an vielen weiteren Orten in der Karnevalshochburg. Wie bereits in den letzten Jahren liegt das Hauptaugenmerk der Stadt Köln auch diesmal auf der Situation im Bereich rund um die Zülpicher Straße. Hier erwarten die Verantwortlichen erneut die größten Probleme. Das neue Sicherheitskonzept hat, wie einige kritisieren, im Vorjahr nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Trotzdem hält die Verwaltung, mit minimalen Änderungen, daran fest. Ziel ist es auch dieses Mal, die Sicherheit der Feiernden sowie die der Anwohner zu gewährleisten.

Das Programm am 11.11. in der Altstadt

  • 09:10 Uhr – Begrüßung
  • 09:12 Uhr – Timo Schwarzendahl
  • 09:22 Uhr – Auerbach
  • 09:37 Uhr – Rabaue
  • 09:52 Uhr – Boore
  • 10:06 Uhr – Stadtrand
  • 10:30 Uhr – Begrüßung und StattGarde Colonia Ahoj
  • 10:42 Uhr – Cat Ballou
  • 10:59 Uhr – Ralf Schlegelmilch, OB Henriette Reker und FK-Präsident Christoph Kuckelkorn
  • 11:10 Uhr – Countdown
  • 11:11 Uhr – Offizieller Sessionsbeginn (Bühnenfeuerwerk)
  • 11:15 Uhr – Räuber
  • 11:33 Uhr – Begrüßung und Vorstellung des designierten Kölner Dreigestirns
  • 11:51 Uhr – Druckluft
  • 12:06 Uhr – Paveier
  • 12:25 Uhr – Kasalla
  • 12:44 Uhr – Kempes Feinest
  • 12:53 Uhr – Original Tanzgruppe Kölsch Hänneschen Kinder
  • 12:59 Uhr – Torben Klein
  • 13:09 Uhr – Funky Marys
  • 13:19 Uhr – Mätropolis
  • 13:29 Uhr – Eldorado
  • 13:44 Uhr – Miljö
  • 14:03 Uhr – Domstürmer
  • 14:22 Uhr – Brings
  • 14:41 Uhr – Bläck Fööss
  • 15:01 Uhr – Marity Köllner und Original Tanzgruppe Kölsch Hänneschen
  • 15:15 Uhr – Klüngelköpp
  • 15:35 Uhr – Höhner
  • 15:55 Uhr – JP Weber
  • 16:02 Uhr – Lupo
  • 16:20 Uhr – Chantarella
  • 16:35 Uhr – Scharmör
  • 16:53 Uhr – Altreucher
  • 17:08 Uhr – Rhythmussportgruppe
  • 17:23 Uhr – Bohei
  • 17:38 Uhr – Aluis
  • 18:00 Uhr – Zack, Rocking Fastelovend
  • 19:00 Uhr – Programmende

Zwei Zugänge zum Kwartier Latäng am 11.11.

Erneut wird das Viertel rund um die Zülpicher Straße gesperrt, um Gefahren abzuwenden. So soll einerseits eine Überfüllung vermieden werden und andererseits sollen so trotzdem noch Rettungseinsätze möglich sein.

Im letzten Jahr gab es lediglich einen Zugang ins Veedel, den an der Uni Mensa, was für teils chaotische und gefährliche Szenen im Eingangsbereich sorgte. Dieses Mal wird es, wie schon an Weiberfastnacht, zwei Zugänge geben. Diese befinden sich an der Uni Mensa sowie auf der Roonstraße. In diesen Bereichen wird es zudem mehrere Kontroll- und Sperrmöglichkeiten geben.

Das bedeutet, dass Personen, die vom Barbarossaplatz kommen, direkt über die Luxemburger Straße in Richtung der Uni-Wiese umgeleitet werden. Feiernde, die vom Rudolfplatz kommen, werden hingegen über die Beethovenstraße zum Zugang auf der Roonstraße geführt. Wird dieser Zugang wegen Überfüllung gesperrt, werden auch diese Personen über die Lindenstraße und Bachemer Straße zur Uni-Wiese geleitet. Falls es dazu kommt, dass beide Zugänge wegen Überfüllung geschlossen werden müssen, können sich die Jecken auf der Uni-Wiese aufhalten, auf der es temporär Musik sowie ein Getränke- und Speisenangebot geben wird.

Gesonderte Eingänge für Geschäftsleute und Anwohner

Anwohner, Gewerbetreibende sowie deren Beschäftigte gelangen über separate Eingänge in den Sperrbereich. Anwohner benötigen dazu ein Ausweisdokument, welches an den Sperren vorzuzeigen ist. Den Anwohnern wird allerdings empfohlen, den Zugang aus Richtung Uni-Mensa zu meiden. Geschäftsleute und deren Beschäftigte können mittels Armbändchen, die die Verwaltung verteilt, Zutritt an speziell ausgeschilderten Eingängen erhalten. Auch Gäste geschlossener Gesellschaften können hier nach Vorlage ihrer Eintrittskarte passieren.

Sicherheitsmaßnahmen in der Kölner Altstadt

Traditionell findet auch 2023 auf dem Heumarkt und dem Alter Markt die Sessionseröffnung der Willi-Ostermann-Gesellschaft statt. Anwohner können hier nach Vorlage eines Ausweisdokumentes Zugang zum gesperrten Bereich erhalten. Gewerbetreibende sowie deren Beschäftigte erhalten Zutritt, sofern sie einen Passierschein vorlegen. Diesen erhalten sie in einem von der Willi-Ostermann-Gesellschaft eingerichteten Anliegerbüro. Die Passierscheine sollen die Kontrollen an den Zugängen erleichtern. Um Wartezeiten für diese Personengruppen zu reduzieren bzw. vermeiden, wird es zwei exklusive Eingänge geben.

Das Bürgerbüro befindet sich:

Unter Käster 5-7
50667 Köln

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

  • 6. und 7. November 2023 von 10:00 bis 18:00 Uhr
  • 8. bis 10. November2023 von 15:00 bis 20:00 Uhr

Kölner Ordnungsamt will konsequent vorgehen

Am 11. November 2023 werden die 183 Mitarbeiter des Ordnungsdienstes mit vielfältigen Aufgaben im Einsatz sein. Zusätzlich werden in diesem Jahr 14 Kräfte aus Wuppertal im Spätdienst Unterstützung leisten. Athene Hammerich, Leiterin des Ordnungsamtes, weist darauf hin, dass das Ordnungsamt im Ernstfall konsequent vorgehen wird. “Echte Jecken feiern respektvoll und friedlich. Wer sich daneben benimmt und den Sessionsstart als Anlass missversteht, unsere Stadt zu vermüllen und die Menschen, die im Bereich der Karnevalshotspots leben, zu schikanieren, muss mit Konsequenzen rechnen. Denn gemeinsam mit der Polizei werden wir im Einsatz sein, damit die Jecken sicher feiern können und der 11.11. nicht von negativen Auswüchsen überschattet wird”, betont sie. Ab Ende Oktober ruft die Verwaltung sowohl in der Rheinmetropole als auch im Umland mit einer groß angelegten Kampagne zum respektvollen Miteinander am 11.11. auf.

Das Ordnungsamt wird dieses Mal von mehr als 1.000 Mitarbeitern von privaten Sicherheitsunternehmen in zwei Schichten unterstützt. Davon fallen fast 800 auf das Zülpicher Viertel. Im Auftrag der Verwaltung sind sie mit der Einlasskontrolle der Zugänge sowie mit der Sicherung der Straßensperren betraut.

Glasverbot und Wildpinkeln wird streng überwacht

Außerdem überwachen die Mitarbeiter das Glasverbot sowohl in der Altstadt als auch im Zülpicher Viertel. Denn auch in diesem Jahr gibt es die Aktion “Mehr Spaß ohne Glas”. In beiden Bereichen müssen mitgebrachte Glasflaschen an den dafür vorgesehenen Kontrollstellen abgegeben werden. Mitgebrachte Getränke können dort in Plastikbecher umgefüllt werden.

Auch das Wildpinkeln steht wieder im Fokus. Die Verantwortlichen stellen in den Hotspots mehrere hundert mobile Toiletten auf, und zwar 550 Toilettenhäuschen, 170 Urinale und 25 Toilettenwagen bzw. -container. Zusätzlich stellen die ortsansässigen Gastronomen sowie die Willi-Ostermann-Gesellschaft 12 Toilettenwagen bzw. -container auf. Werden Personen trotzdem beim Wildpinkeln erwischt, könnte das teuer werden. Der Ordnungsdienst ist gehalten, die Verstöße konsequent zu ahnden und berechtigt, bis zu 200 Euro Verwarngeld zu verhängen.

Hilfe für Kinder und Jugendlichen sowie für Frauen

Im Rahmen des Jugendschutzes suchen Mitarbeiter vom Ordnungsamt wie schon seit vielen Jahren bereits vor dem 11.11. Kioskbesitzer und Geschäftsleute auf. Dort erinnern sie diese an die Aktion “Keine Kurzen für Kurze”. Das heißt, dass Kioskbesitzer und Geschäftsleute darauf hingewiesen werden, dass sie an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keinen Alkohol und an Jugendliche unter 18 Jahren keine Spirituosen abgeben dürfen. Zudem werden am 11.11. wieder 14 Streetworker unterwegs sein, die sich um junge Feiernde, die Hilfe benötigen, kümmern.

Ebenso wird EDELGARD wieder Mädchen und Frauen, die sexuell belästigt, genötigt, bedroht oder vergewaltigt worden sind, zur Seite stehen. Die EDELGARD-Beraterinnen bieten Betroffenen von sexualisierter Gewalt im öffentlichen Raum Rat und Hilfe. Unter der Telefonnummer 0221 – 221 – 27 77 sind sie von 11:00 morgens bis 1:00 Uhr nachts erreichbar. Auch Vereinbarungen für ein persönliches Gespräch können über die Rufnummer getroffen werden. Die Beraterinnen sind zudem bis ca. 20:00 Uhr mobil unterwegs und informieren über das Angebot von EDELGARD.

Feuerwehr und Hilfsorganisationen erwarten mehr Einsätze als normal

Die Feuerwehr Köln rechnet in diesem Jahr mit deutlich mehr Einsätzen als an einem gewöhnlichen Tag. Daher wird an der Leitstelle der Feuerwehr mehr Personal seinen Dienst tun. Zudem wird wieder eine temporäre Rettungswache am Rautenstrauch-Joest-Museum mit zusätzlichen Rettungswagen in Betrieb genommen. Sowohl in der Altstadt als auch im Kwartier Latäng beobachten Feuerwehrleute die Situation, um frühzeitig tätig werden zu können, wenn erforderlich. Unterstützt wird die Berufsfeuerwehr Köln dabei vom Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr.

Die haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleute werden von hunderten ehrenamtlichen Kräften der Hilfsorganisationen unterstützt. Eingesetzt werden sie an Unfallhilfsstellen rund um den Heumarkt, den Alter Markt und im Kwartier Latäng. Die Unfallhilfsstellen befinden sich an mehreren Standorten.

Im Bereich der Altstadt: Bechergasse, Marsplatz, Alter Markt (vor dem Rathaus), Gürzenichstraße, Heumarkt (am Reiterdenkmal), Leystapel (unter der Deutzer Brücke) und Frankenwerft.

Im Kwartier Latäng: Roonstraße (Ecke Zülpicher Platz), Rathenauplatz, Dasselstraße, Zülpicher Wall (vor dem Institut der Biochemie der Universität), Meister-Ekkehart-Straße, Luxemburger Straße (Höhe Hans-Mayer-Weg) und Bachemer Straße (Höhe Bruno-Kirsch-Weg).

Starke Verkehrseinschränkungen im Kwartier Latäng

Zur Abwehr von Gefahrensituationen werden am 11. 11.2023 insbesondere in den Hotspots wieder zahlreiche Straßen gesperrt.

Im Kwartier Latäng werden zwischen 6:00 und 7:00 Uhr morgens die Straßen rund um die Zülpicher Straße gesperrt. Dort werden besucherlenkende Maßnahmen auf der Fahrbahn errichtet. Betroffen sind dabei:

  • Hohenstaufenring zwischen Lindenstraße und Barbarossaplatz
  • Zülpicher Platz
  • Zülpicher Straße zwischen Universitätsstraße und Roonstraße
  • Roonstraße zwischen Lindenstraße und Barbarossaplatz
  • Engelbertstraße
  • Heinsbergstraße
  • Hochstadenstraße
  • Kyffhäuserstraße
  • Meister-Gerhard-Straße
  • Dasselstraße
  • Rathenauplatz
  • Lochnerstraße
  • Görresstraße
  • Boisseréestraße
  • Moselstraße zwischen Zülpicher und Luxemburger Straße
  • Zülpicher Wall
  • Wilhelm-Waldeyer-Straße

Um 8:00 Uhr wird dann auch die Meister-Ekkehart-Straße für den normalen Verkehr gesperrt. Bei Bedarf wird auch die Luxemburger Straße stadtauswärts komplett dicht gemacht. In diesem Fall wird der Verkehr über den Salierring abgeleitet.

Sperrungen auch in der Kölner Altstadt

Auch in der Altstadt wird es zum 11.11. umfangreiche Sperrungen geben. So werden zwischen 6:00 und 8:00 Uhr morgens die Straßen rund um das Veranstaltungsgelände gesperrt, ebenso wie die Deutzer Brücke vom Rechtsrheinischen ins Linksrheinische. Folgende Straßen sind betroffen:

  • Umfahrung am Heumarkt
  • Markmannsgasse
  • Augustinerstraße
  • Gürzenichstraße
  • Kleine Sandkaul
  • Quatermarkt
  • Gülichplatz
  • Obenmarspforten
  • Martinstraße
  • Bolzengasse
  • Steinweg
  • Marsplatz
  • Seidenmacherinnengässchen
  • Straße Alter Markt
  • Unter Goldschmied
  • Kleine Budengasse
  • Bürgerstraße
  • Am Hof
  • Bechergasse
  • Große Neugasse
  • Auf dem Brandt
  • Kurt-Hackenberg-Platz
  • Am Domhof

Die Einfahrt in die Parkhäuser ist gegebenenfalls nur eingeschränkt möglich, während die Ausfahrt weiterhin möglich ist.

Auch in der Südstadt, im Bereich der Friesenstraße sowie Schaafenstraße sind Sperrungen möglich, wenn Bedarf besteht.

Bereits ab dem 3. November 2023 wird der Kölner Verkehrsdienst der damit beginnen, die benötigten Aufbau- und Logistikflächen in den entsprechenden Bereichen freizuschleppen, um Platz für die Aufbauarbeiten zu schaffen. Am 11. November 2023 werden die im Parkverbot abgestellte Fahrzeuge im Kwartier Latäng ab 6:00 Uhr abgeschleppt.

Wie schon in den Jahren zuvor, wird in Absprache mit der Polizei Köln wieder ein Lkw-Fahrverbot für die Kölner City verhängt. Das Verbot dient dazu, die Sicherheit der Feiernden zu erhöhen. Es gilt für Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 7,5 Tonnen. Gültig ist das Verbot von Samstag, 11. November, 8:00 Uhr, bis Sonntag, 12. November 2023, 4:00 Uhr.

11.11.2023: Änderungen bei Bus und Bahn der KVB

Am Samstag, 11.11., findet der Auftakt zur neuen Karnevalssession statt. Hierbei wird bei der KVB mit einem sehr hohen Fahrgastaufkommen gerechnet. Zugleich müssen Straßensperrungen berücksichtigt werden. Im Stadtbahnbetrieb wird der 15-Minuten-Takt bis 1 Uhr in der Nacht zum Sonntag verlängert, erst danach greift der 30-Minuten-Takt des durchgehenden Nachverkehrs an Wochenenden. Im Busbetrieb wird nach normalem Samstags-Fahrplan gefahren.

Mit den notwendigen Straßensperrungen und weiteren ordnungsrechtlichen Regelungen sind zahlreiche Änderungen im Betrieb der KVB verbunden. Betroffen sind die Stadtbahn-Linien 1, 5, 7, 9, 12, 15, 16, 17 und 18 sowie die Bus-Linien 106, 132, 133 und 142.

Änderungen im Stadtbahnbetrieb

Die Stadtbahnen der Linie 5 durchfahren am Samstag, 11. November, ab 7 Uhr die Haltestelle “Rathaus” ohne Halt. Das bedeutet, dass Fahrgäste der Linie 5 die benachbarten Haltestellen “Dom/Hauptbahnhof” und “Heumarkt” zum Ein- und Ausstieg nutzen müssen.

Sollten die Platzflächen des Heumarktes und des Alter Marktes sehr voll werden, wird die Polizei – wie bereits in den vergangenen Jahren – auch die Haltestelle “Heumarkt” sperren. In diesem Fall werden die Bahnen der Linie 5 bereits ab der Haltestelle “Dom/Hauptbahnhof” zur Haltestelle “Reichenspergerplatz” umgeleitet und fahren von dort anschließend wieder zurück in Richtung Butzweilerhof. Die Haltestellen “Rathaus” und “Heumarkt” werden dann nicht durch die Linie 5 bedient.

Die polizeiliche Sperrung der Haltestelle “Heumarkt” wird auch die Linien 1, 7 und 9 betreffen, die dann die oberirdische Haltestelle “Heumarkt” ohne Fahrgastwechsel durchfahren.

Die Bahnen der Linie 9 fahren am Samstag, 11.11., bis ca. 7 Uhr durchgehend auf ihrem regulären Linienweg zwischen den Endhaltestellen “Königsforst” und “Sülz Hermeskeiler Platz”, also auch über die Zülpicher Straße in Sülz.

Danach werden die Bahnen der Linie 9 bis Sonntag, 12. November, um ca. 6 Uhr zwischen den Haltestellen “Neumarkt” und “Zülpicher Straße/Gürtel” umgeleitet. In Richtung Sülz fahren sie ab Haltestelle “Neumarkt” zunächst auf dem Linienweg der Linie 1 über die Aachener Straße bis zur Haltestelle “Aachener Straße/ Gürtel”, dann weiter auf dem Linienweg der Linie 13 über den Gürtel bis zur Haltestelle “Zülpicher Straße/Gürtel” und im Anschluss bis zur Endhaltestelle “Sülz Hermeskeiler Platz” wieder auf ihrem regulären Linienweg. Den gleichen Weg nehmen die Bahnen der Linie 9 zurück in Richtung Königsforst.

Gleichzeitig wird bis Sonntag, 12. November, ca. 6 Uhr, ein Pendelverkehr zwischen den Haltestellen “Universitätsstraße” und “Sülz Hermeskeiler Platz” mit Gelenkbussen eingerichtet. Die Busse sind an der Linienkennung “109” zu erkennen und fahren über die Zülpicher Straße und Universitätsstraße bis zur Haltestelle “Universitätsstraße”.

Die Bahnen der Linien 12 und 15 fahren durchgehend über ihren regulären Linien-weg. Jedoch findet am Samstag, 11. November, von ca. 9 Uhr bis ca. 3 Uhr des Folgetages an der Haltestelle “Zülpicher Platz” kein Fahrgastwechsel statt. Die Bahnen der beiden Linien durchfahren die Haltestelle dann ohne Halt.

Die Bahnen der Linien 16 und 17 fahren am Samstag, 11.11., bis ca. 10 Uhr auf ihren regulären Linienwegen. Danach wird die Linie 16 bis um ca. 3 Uhr des Folgetages getrennt und fährt aus Niehl kommend nur zwischen der Endhaltestelle “Niehl Sebastianstraße” und der Haltestelle “Ubierring”.

Von Bonn kommend fahren die Bahnen der Linie 16 bis zur Haltestelle “Schönhauser Straße” auf ihrem regulären Linienweg und werden im weiteren Verlauf auf den Linienweg der Linie 17 bis zur Haltestelle “Severinstraße” umgeleitet.

Die Linie 17 wird am Samstag, 11. November, ab ca. 10 Uhr eingestellt. Diese Umstellung betreffend der Linien 16 und 17 dient vor allem dazu, den Aus- und Einstieg voneinander zu trennen und somit überfüllte Bahnsteige sowie lange Standzeiten an den Haltestellen zu verhindern.

Auch die Linie 18 wird am Samstag, 11. November, getrennt. Dies ist aufgrund des städtischen Sicherheitskonzeptes für den Bereich rund um die Zülpicher Straße erforderlich. Bis ca. 8:30 Uhr fahren die Bahnen der Linie 18 durchgehend auf ihrem regulären Linienweg. Danach wird die Linie bis um ca. 3 Uhr des Folgetages zwischen den Haltestellen “Barbarossaplatz” und “Weißhausstraße” getrennt.

Die aus Thielenbruch kommenden Bahnen werden ab der Haltestelle “Barbarossa-platz” auf den Linienweg der Linie 15 umgeleitet und fahren bis zu deren Endhalte-stelle “Ubierring”. Von hieraus fahren die Bahnen der Linie 18 zurück in Richtung Thielenbruch.

Die aus Bonn bzw. Klettenberg kommenden Bahnen fahren dann lediglich bis zur Haltestelle “Weißhausstraße” und anschließend zurück in Richtung Süden.

Im nicht durch Stadtbahnen befahrenen Abschnitt der Linie 18 wird ein Ersatzbus-verkehr mit der Linienkennzeichnung “118” eingesetzt. Dessen Gelenkbusse fahren am Samstag, 11. November, ab 8:30 Uhr bis um 3 Uhr des Folgetages zwischen den Haltestellen “Weißhausstraße” und “Ulrepforte”. Hier erhalten die Fahrgäste Anschluss an die Stadtbahn-Linien 15, 16 und 18 (Richtung Thielenbruch).

An der Haltestelle “Barbarossaplatz” der Linie 18 wird ein zusätzlicher Bahnsteig aufgebaut, um den Aus- und Einstieg in die aus der U-Bahn kommenden Bahnen zu entflechten. An diesem Bahnsteig steigen lediglich Fahrgäste aus, während auf dem wenige Meter entfernten regulären Bahnsteig nur der Einstieg stattfindet.

Zudem werden entlang der Ringe zwischen den Haltestellen “Barbarossaplatz” und “Zülpicher Platz” auf beiden Seiten der Gleistrasse Absperrzäune errichtet. Dadurch bleibt die Gleistrasse für die Bahnen der Linien 12 und 15 befahrbar. Für die Errichtung der Zäune werden die beiden innenliegenden Fahrspuren des Kfz-Verkehrs im genannten Bereich gesperrt. Für den Straßenverkehr wird im Straßenrandbereich eine weitere Fahrspur geschaffen.

Änderungen im Busbetrieb

Bedingt durch die Sperrung der Busschleife am Heumarkt kann dort die reguläre Haltestelle am gesamten Samstag, 11. November, nicht durch die Linien 106, 132 und 133 angefahren werden. Die Busse der drei genannten Linien halten deshalb an der Haltestelle “Heumarkt” vor der Handwerkskammer.

Aufgrund der Lage des Bahnhofs Süd in einem der karnevalistischen “Hotspots” müssen die Busse der Linie 142 im Zeitraum von Samstag, 11. November, ca. 8:30 Uhr, bis Sonntag, 12. November, ca. 3 Uhr, umgeleitet werden. Die Umleitung betrifft in beiden Fahrtrichtungen den Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen “Weißhausstraße” und “Pohligstraße”. Die Haltestellen “Eifelwall/Stadtarchiv” und “Bahnhof Süd” können in beiden Fahrtrichtungen nicht angefahren und auch nicht verlegt werden. Zudem kann die Haltestelle “Justizzentrum” in Fahrtrichtung Merheimer Platz nicht angefahren oder verlegt werden.

Auf den Linien 106, 132, 133, 136 und 146 werden ganztägig Gelenkbusse eingesetzt.

Verstärkter Einsatz für Sicherheit der Fahrgäste und des Betriebs

Um einen möglichst hohen Service für die Fahrgäste zu bieten und um die Sicherheit des Betriebs zu garantieren, verstärkt die KVB – im Vergleich zu einem normalen Samstag – ihre personelle Präsenz im Liniennetz. So ist der Fahrgastservice mit rund 95 Mitarbeitenden im Einsatz. Hinzu kommen rund 110 Mitarbeitende beauftragter externer Dienstleister.

Auch die Betriebssteuerung ist mit deutlich mehr Mitarbeitenden als an einem “normalen” Samstag vor Ort präsent. Durch mobile Servicekräfte und Aufsichten kann der Einsatz der Mitarbeitenden situationsbedingt zwischen den “Hotspots” des Karnevals angepasst werden. Die Leitstelle der KVB ist – wie sonst auch – in allen drei Schichten besetzt, wird jedoch zusätzlich durch jeweils einen Mitarbeitenden des Service und des Fahrbetriebs verstärkt, um die im Außendienst befindlichen Mitarbeitenden in jeder Betriebssituation bestmöglich zu koordinieren. Insgesamt werden am 11.11. rund 30 Mitarbeitende in der Leitstelle tätig sein.