Die HÖHNER mal „Janz höösch“: Neues Unplugged Album der Kölner Kultband

Die HÖHNER mal "Janz höösch": Neues Unplugged Album der Kölner Kultband - copyright: Electrola / Universal Music
Die HÖHNER mal „Janz höösch“: Neues Unplugged Album der Kölner Kultband
copyright: Electrola / Universal Music

Was ganz modern „Unplugged“ genannt wird, nennen die Kölner in ihrem Dialekt „Janz höösch“ und das spielen die HÖHNER auf ihrem neuen Album. „Janz höösch“ bedeutet dabei aber nicht etwa ganz leise oder balladesk. Der Ausdruck steht eher für gefühlvoll, ausgeruht und trotzdem kraftvoll ungeschminkt. Alles Attribute, die wie gemacht für die Musik der HÖHNER sind. Mit der Akustik-Tour „Janz höösch“ schließt sich für die Kölner Kultband und ihr Publikum ein Kreis. Schließlich waren die Musiker in ihrer Anfangszeit ein – mehr oder weniger – reiner Akustik-Act.

Von den Anfängen bis zu ihrer aktuellen CD Alles op Anfang haben sich die Vollblutmusiker daher eine Setlist aus der 45-jährigen Bandkarriere ausgesucht, die das Schaffen der HÖHNER als Ganzes widerspiegelt. Das Publikum war restlos begeistert und natürlich ist es bei diesen Konzerten keineswegs nur ruhig und getragen zugegangen, denn auch ohne Strom gibt die Band aus der Domstadt bei ihren Konzerten Vollgas! Diese außergewöhnliche und stimmungsvolle Tour wurde mitgeschnitten und wird als  Album „Janz höösch live & akustisch“ veröffentlicht.

Beliebte HÖHNER-Klassiker im neuen Geand

Intimer als "Janz höösch" kann man die HÖHNER kaum erleben!  - copyright: Thomas Rabsch
Intimer als „Janz höösch“ kann man die HÖHNER kaum erleben!
copyright: Thomas Rabsch

Auf der CD befinden sich 14 Songs, die alles vereinigen, was die HÖHNER ausmacht und so erfolgreich gemacht hat: Pop-Hymnen im Stadionformat, ehrliche Texte, die oft aus alltäglichen Erlebnissen entspringen und natürlich Lieder mit dem wunderbaren kölschen Humor. Im Programm finden sich ihre größten Hits neben beliebten Klassiker und neueren Titeln, die alle in einem zumeist völlig anderen Gewand zu erleben sind.

Gleich der Beginn des neuen Albums setzt ein Zeichen. Die HÖHNER starten mit einer bluesigen Version der bekannten Köln-Hymne „Hey Kölle – Du bes e Jeföhl“. Also mit einem Song, der Flagge zeigt und belegt, dass die Band mit ihrer Heimatstadt eng verbunden sind. Kernige Folk-, Country-, Blues- und Rock-Sounds bestimmen im Folgenden die neuen Akustik-Versionen von Hits und Klassikern wie „Schön, dat du do bes“, „Das allererste Mal“, „Himmelhoch High“, „Mir jeit et jot“, „Sing mit mir“, „Schenk mir dein Herz“, „Fröher“ oder die folk-rockige Hit-Single „Wenn et Hätz dich röf“. Herausragend auch die  Rhythm ’n‘ Blues-Version des Smash-Hits zur Handball WM 2007 „Wenn nicht jetzt, wann dann“, die den bekannten Song wie neu erscheinen lässt.

Zwischen Balladen und klaren Zeichen

Natürlich dürfen bei einem Akustik-Konzert auch Balladen nicht fehlen. Für die ruhigen und nachdenklichen Töne sorgen die bewegenden Lieder „Der Narr“ und „Stille Helde“, die textlich klare Kante zeigen. Haltung zeigen war und ist für die HÖHNER immer schon ein wichtiges Anliegen. Mit diesen beiden zeitlosen und nachdenklichen Liedern setzen sie ein klares Zeichen für Menschlichkeit, Frieden und Solidarität.

Natürlich darf auch der kölsche „Welthit“ „Viva Colonia“ nicht fehlen. Die HÖHNER haben den Stadion-Hit in einer packenden Shuffle-Version mit Bluesharp und fetzigem Boogie-Piano neu arrangiert. Dem Publikum gefällt es und es geht auch bei dieser Version beherzt mit! Mit dem Lied „Maat et jot“ wird das Publikum beseelt verabschiedet. Ein wahrhaft bewegender Konzert-Abend findet sein Ende!

Rein akustisch ohne Elektronik

„Wer zu unseren Konzerten kommt, soll einen Abend lang mit uns zusammen das Leben feiern“, so Henning Krautmacher. „Und zwar in all seinen Facetten und mit all seinen Höhen und Tiefen, glücklichen wie traurigen Momenten.“ Genau diese Vielfalt des Lebens fingen die Musiker auf der „Janz höösch“-Tournee ein – rein akustisch, ohne elektrische Verstärker, ohne Soundeffekte. Aber mit ganz viel Spielfreude!  

Von ruhigen, berührenden Balladen bis hin zu Rock-Hymnen und echtem Stadion-Pop – Henning Krautmacher, Hannes Schöner, Jens Streifling, John Parsons, Micki Schläger und Wolf Simon überzeugen auch mit akustischen und analogen Instrumenten auf ganzer Linie. Intimer als „Janz höösch“ kann man die HÖHNER kaum erleben! Die Tour war übrigens so erfolgreich, dass sie ab dem 29. März 2017 mit 14 weiteren Konzerten fortgesetzt wird.

Was auf Neudeutsch "Unplugged" genannt wird, nennen die Kölner in ihrem Dialekt "Janz höösch" und das spielen die HÖHNER auf ihrem neuen Album. "Janz höösch" bedeutet dabei aber nicht etwa ganz leise oder balladesk. copyright: Electrola / Universal Music
Was auf Neudeutsch „Unplugged“ genannt wird, nennen die Kölner in ihrem Dialekt „Janz höösch“ und das spielen die HÖHNER auf ihrem neuen Album. „Janz höösch“ bedeutet dabei aber nicht etwa ganz leise oder balladesk.
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