Alle Infos zum Karneval in Köln für Insider, Imis und Anfänger

Alle Infos zum Karneval in Köln für Insider, Imis und Anfänger copyright: KölnTourismus GmbH
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Dieser Artikel wurde am 14.02.2018 aktualisiert: Jahr für Jahr kommen Millionen Besucher zum Karneval nach Köln. Um als Nicht-Kölner am Fest des jecken Frohsinns teilzunehmen, braucht es nicht notwendigerweise eine „Karnevals-Anleitung“. Doch es ist sicherlich hilfreich, einige Spielregeln und Gebräuche zu kennen. So muss man nicht enttäuscht wieder abreient, weil die Erwartungen an die „Tollen Tage“ nicht erfüllt wurden. Unser CityNEWS-Karnevals-Ratgeber soll Fragen klären wie: Was heißt es eigentlich, in Köln Karneval zu feiern? Wohin geht man? Wie feiert man wo und mit wem? Außerdem will unser kleine Ratgeber Verständnis für die Eigenart des kölschen Humors wecken, damit man den Kölner Karneval unbeschwert und in all seiner Vielfalt erleben kann! Und natürlich gibt es alle Infos zum Highlight im Kölner Karneval: Der Rosenmontagszug!

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Historisches zum Kölner Karneval

Historisches zum Kölner Karneval copyright: pixabay.com
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Der Kölner Karneval ist so alt wie die Geschichte der Stadt selbst und so organisiert wie heute feiert man schon seit mehr als 190 Jahren. Griechen und Römer feierten Dionysos und Saturn zur Ehre fröhliche Frühlingsfeste. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende und vertrieben so die bösen Winterdämonen. Später übernahmen die Christen diese heidnischen Bräuche. Die vorösterliche Fastenzeit wurde mit der Fastnacht oder dem Karneval (lat. Carne vale = Fleisch lebe wohl) eingeläutet. Im Mittelalter nahmen die Fastnachtsfreuden (die „Mummerei“) oft drastische Formen an. Verbote und Verordnungen halfen wenig, es wurde trotzdem wild und fröhlich gefeiert.

Zum heiteren Straßenkarneval gesellten sich im 18. Jahrhundert die so genannten „Redouten“, ausgelassene Maskenbälle nach venezianischem Vorbild, die zunächst nur dem Adel und dem reichen Bürgertum vorbehalten waren. Weder die französischen Revolutionstruppen, noch die strengen Preußen konnten später die Kölner davon abhalten, ihre närrische Tradition zu pflegen. In der Romantik wurde der Karneval dann verbürgerlicht und geordnet.

1823, im Jahr der Gründung des „Festordnenden Komitees“, feierte Köln seinen ersten Rosenmontagszug. Mit dem „Held Karneval“, dem heutigen Prinz, kam eine weiterer Aspekt hinzu. Nach der Gründung des Festkomitees entstand eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen. Sitzungen mit Büttenrednern und Liedersängern halfen, die Zeit vom 11.11. (dem Beginn der Karnevalssaison) bis zum Rosenmontag zu überbrücken.

Und so ist es noch heute…

Und so ist es noch heute... copyright: pixabay.com
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Mittlerweile gibt es rund 160 Karnevalsgesellschaften, Heimat- und Stadtteilvereine, die das Fest des Frohsinns in über 600 Sitzungen, Bällen und Umzügen feiern.

Von Herkunft und Ziel lassen sich die Karnevalsgesellschaften grob in zwei Gruppen einteilen: die Korpsgesellschaften, die Uniform tragen und sich mehr oder weniger als Persiflage auf das Militär verstehen, und die Komitee-Gesellschaften, die ebenfalls gleiche Jacken in den Vereinsfarben tragen und ein geselliges, karnevalistisches Angebot für die ganze Familie sein wollen.

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Dieser Artikel wurde am 14.02.2018 aktualisiert.