Museumsnacht Köln — Kunst und mehr erleben am 9. November 2013 von 19 – 3 Uhr

Kulturmetropole Köln: Keine andere deutsche Stadt besitzt so viele städtische Museen wie Köln. Und nur zur Museumsnacht öffnen sie ihre Türen zu so später Stunde.  / copyright: Taimas Ahangari / StadtRevue Verlag Köln
Kulturmetropole Köln: Keine andere deutsche Stadt besitzt so viele städtische Museen wie Köln. Und nur zur Museumsnacht öffnen sie ihre Türen zu so später Stunde.
copyright: Taimas Ahangari / StadtRevue Verlag Köln

Die „Lange Nacht der Kölner Museen“ heißt ab jetzt „Museumsnacht Köln“. Und noch dazu erstrahlt sie in einem frischen, neuen Look. Am 9. November 2013 ist zwischen 19 und 3 Uhr die gesamte Stadt auf den Beinen, um Museen und Kunstorte in einer ganz besonderen Atmosphäre zu erleben.

43 spannende Stationen und über 200 Veranstaltungen sorgen für eine unvergleichliche Stimmung — die einzigartige Kombination aus Sonderausstellungen, Musik und Live-Acts macht es möglich. Kunst und mehr erleben heißt es, wenn Andy Warhol auf Electro Swing trifft. Und französische Chansons inmitten römischer Gemäuer erklingen.

Renommierte Häuser treffen auf neue Kunstorte

Kulturmetropole Köln: Keine andere deutsche Stadt besitzt so viele städtische Museen wie Köln. Und nur zur Museumsnacht öffnen sie ihre Türen zu so später Stunde. Die großen, etablierten Häuser gehören genauso dazu, wie kleinere, unbekanntere Kunstorte. Von knalliger Pop-Art über mittelalterliche Schätze bis zu den Überresten vergangener Kulturen: Hochkarätige Sonderausstellungen, große Meister und das künstlerische Erbe der Domstadt locken zum nächtlichen Streifzug durch Köln. Kleine Künstlerhäuser geben einen unmittelbaren Einblick in das kreative Schaffen der freien Szene. Bekannte Sammlungen erscheinen in völlig neuem Licht. Genau das macht den unvergleichlichen Charme der Museumsnacht Köln aus.

Alle Highlights der aktuellen Kunstsaison erleben

Mit nur einem Ticket in einer Nacht alles entdecken, was die Kölner Kunst- und Kulturszene aktuell zu bieten hat. Besondere Highlights, auf die sich die Museumsnacht-Besucher freuen dürfen, sind die spannenden Sonderausstellungen: Mit „Not Yet Titled“ zeigt das Museum Ludwig nach der einmonatigen Schließung die lang erwartete Neupräsentation seiner Sammlung. Im Rautenstrauch-Joest Museum wird ein Stück ozeanische Lebenskultur mit der Ausstellung „Made in Oceania: Tapa — Kunst und Lebenswelten“ hautnah erlebbar. Und nur einen Tag vor der Museumsnacht eröffnet im Römisch-Germanischen Museum die beeindruckende Ausstellung „Imperium Romanum“ des führenden, zeitgenössischen Fotografen Alfred Seiland. 90 großformatige Bilder zeigen verborgene Ruinenstätten des einstigen Römischen Reichs — aus einem etwas anderen Blickwinkel.

Ebenfalls pünktlich zur Museumsnacht eröffnet das NS-Dokumentationszentrum die fesselnde Ausstellung „Ein ganzes Leben in einer Hutschachtel“: Persönliche Dokumente und Erinnerungsstücke der jüdischen Innenarchitektin Bertha Sander gewähren intime Einblicke in ihr bewegtes Leben. Eigens für die Museumsnacht konzipiert ist die Ausstellung „Eine Gefährliche Nacht“ der Gothaer Versicherung. Hier dürfen sich die Besucher auf bedrohliche Ausstellungs- und Kunstobjekte gefasst machen.

Über 200 Veranstaltungen mit Künstlern aus aller Welt

Das individuell für die Museumsnacht zusammengestellte Rahmenprogramm sorgt für eine ganz besondere Stimmung. Lesungen, Theaterperformances, Konzerte, DJ-Sets und mehr machen die Museumsnacht-Stationen zu aufregenden Erlebnisorten. Hier kommen Musik-Stars aus der ganzen Welt zusammen: Während der aus Detroit stammende Daniel Kahn Besuchern mit seiner Band „Daniel Kahn & The Painted Bird“ einheizt, verzaubern die Neuseeländer von Charity Children mit ihrem verträumten Indie-Folk. Die französische Sängerin Fredda lässt zarte Chansons erklingen.

Und Visionär-Hypnotisches offenbart die eigenwillige Jazzpop Musikerin Ofrin aus Israel. Neben weiteren musikalischen Darbietungen locken Performances und Lesungen. Im NS-Dokumentationszentrum erwartet die Besucher eine berührende, persönliche Geschichte: Der Zeitzeuge und bekannte Schauspieler Michael Degen (u.a. „Derrick“, „Tatort“, „Der Alte“) liest aus seinem autobiografischen Bestseller „Nicht alle waren Mörder — Eine Kindheit in Berlin“. Lars von Törne fesselt das Publikum mit einer unglaublichen Geschichte über die jüdischen Erfinder von Superman im Museum Ludwig.

Die fünf Neulinge

Fünf neue Stationen sind dieses Jahr mit von der Partie und bereichern die Museumsnacht mit neuen Einblicken und Perspektiven. Exklusiv zur Museumsnacht präsentiert das KUNSTHAUS KAT 18 seine neuen Räume und Ateliers. In einer ehemaligen Brauerei entsteht hier ein ganz besonderer Kulturort. Die Kunsträume der Michael Horbach Stiftung bieten ausschließlich für Museumsnacht-Besucher eine Preview auf die faszinierende Fotoausstellung „Che Guevara — Bilder der Revolution“. Einen Blick in die junge Kunst- und Designszene erlaubt die in Deutschland einmalige ecosign/Akademie für Gestaltung. Im Kölner Kreativviertel Ehrenfeld zuhause, zeigen Studierende die Ergebnisse und Experimente ihrer künstlerischen Arbeit — alle nachhaltig entworfen. In ihrer Jubiläumsausstellung öffnet die GAG ihr Fotoalbum. Und zeigt mit historischen Architekturfotografien von Hugo Schmölz und Werner Mantz beeindruckende Szenen der Kölner Vergangenheit. Ein weiterer Neuling ist PANDORA‘S BOX RELOADED, ein Zusammenschluss von Deutzer Künstlerinnen und Künstlern.

Einsteigen und Kunst erleben

Ganz persönliche Entdeckungstouren: Die Besucher entscheiden selbst, welche Kunstorte und Museen sie erkunden wollen. Für den problemlosen Wechsel zwischen den Stationen sorgen vier Shuttle-Bus-Routen. So können Kunst- und Himmelsrichtung jederzeit bequem gewechselt werden. Ob fest geplante Museumsroute oder spontaner Konzertbesuch: Mit nur einem Ticket lässt sich das gesamte Angebot der Museumsnacht einfach und bequem wahrnehmen.

Aftershow-Party mit Kampott & Co.

Auch wenn die Stationen um 3 Uhr ihre Türen schließen, ist die Museumsnacht noch lange nicht vorbei. Denn dann darf im Museum Ludwig getanzt werden, was das Zeug hält: Das berühmt berüchtigte Kölner DJ-Team Kompott und Gast DJ Aviv aus Israel lassen es so richtig krachen. Mit klezmergespickten Balkanbeats, Gypsy und Elektro Swing heizen sie garantiert auch dem letzten Museumsgänger kräftig ein.

Eintrittspreise

  • Freier Eintritt: Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre
  • Vorverkauf: An allen teilnehmenden Stationen für 17 Euro (ohne VRS-Ticket) und bei KölnTicket inkl. Fahrausweis im VRS für 18,50 Euro über alle KölnTicket-Vorverkaufsstellen, das KölnTicket-Callcenter unter Tel.: 0221 – 28 01 sowie unter www.koelnticket.de
  • Abendkasse: 17 Euro an allen teilnehmenden Stationen und an den Infozentralen (ohne VRS-Ticket)

Information
en und Programme

Das Programmheft der Museumsnacht mit allen Highlights, teilnehmenden Stationen und Routen liegt ab sofort aus. Außerdem liegt es der November-Ausgabe der StadtRevue bei.

Alle Informationen zur Museumsnacht finden Sie auf der Homepage: www.museumsnacht-koeln.de oder bei Facebook: www.facebook.com/museumsnacht.koeln,de

Autor: Redaktion / StadtRevue