Rekordjahr am Köln Bonn Airport

Rekordjahr am Köln Bonn Airport / copyright: Köln Bonn Airport
Rekordjahr am Köln Bonn Airport
copyright: Köln Bonn Airport

Der Köln Bonn Airport blickt auf das verkehrsreichste Jahr seiner Geschichte zurück. In 2015 ergaben Passagierverkehr und Fracht zusammen genommen 17,8 Millionen Verkehrseinheiten*. Damit wurde das bisherige Rekordjahr 2007 (17,5 Mio.) übertroffen.

Größten Anteil daran hatte der Passagierverkehr. 10,3 Millionen Fluggäste entschieden sich im vergangenen Jahr für den Flughafen Köln/Bonn; das entspricht einem Plus von 9,4 Prozent. Auch wenn die Fracht nur um 0,4 Prozent zulegte, erreichte sie mit rund 758.000 Tonnen (Vorjahr 754.000) einen neuen Spitzenwert.

„Ein Jahr mit einem Rekordergebnis abzuschließen, ist natürlich eine besondere Freude“, sagt Flughafenchef Michael Garvens. „Als Flughafen, der zwischen den größeren Wettbewerbern Frankfurt und Düsseldorf liegt, kann das nur mit der richtigen strategischen Ausrichtung gelingen. Wir setzen sehr konsequent auf Low-Cost-Verkehre, die wir ja seit November auch auf der Langstrecke anbieten. Ich denke, der Erfolg gibt uns Recht.“

Das deutliche Wachstum im Passagierverkehr ist hauptsächlich auf Low-Cost-Verkehr zurückzuführen; insbesondere Ryanair und Eurowings haben dazu beigetragen. Im letzten Quartal war der Zuwachs besonders deutlich. Ein Plus von 17 Prozent machte Köln/Bonn zum wachstumsstärksten Flughafen in Deutschland. „Auch in diesem Jahr werden wir im Passagierverkehr weiter zulegen und wohl erstmals die Marke von 11 Millionen Fluggästen übertreffen“, so Garvens.

Der Frachtverkehr entwickelte sich auf hohem Niveau stabil. Auch hier war das letzte Quartal das stärkste. Ein Plus von gut 10 Prozent im Dezember sorgte dafür, dass auch in diesem Verkehrssegment ein neuer Rekordwert erreicht wurde.

Die Zahl der Starts und Landungen lag 2015 mit 129.000 um rund 4 Prozent über dem Vorjahr, aber um rund 17 Prozent unter dem bisherigen Rekordjahr 2007.

* 1 Verkehrseinheit entspricht einem Passagier oder 100 Kilo Fracht/Post-Lokalaufkommen