Lichtinstallation von Silvester auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom wird wiederholt

Projektionen und Lichteffekte auf der Domplatte am Roncalliplatz - copyright: CityNEWS / Thomas Pera
Projektionen und Lichteffekte auf der Domplatte am Roncalliplatz
copyright: CityNEWS / Thomas Pera

Die Lichtinstallation von Philipp Geist, die an Silvester 2016 für großes Interesse sorgte wird am Sonntag (15.01.2017) und Montag (16.01.2017) von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr erneut auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom zu sehen sein.

Die Koelnmesse will das Lichtspektakel erneut zur Aufführung bringen und so für die am Montag beginnende Möbelmesse imm cologne Werbung machen. Der Berliner Künstler Philipp Geist hat sein Einverständnis gegeben, teilte die Messe auf Anfrage der Kölnischen Rundschau mit.

„Ich freue mich, dass wir die Performance von Philipp Geist verlängern konnten und damit dieses grandiose Kunstwerk im Rahmen der imm cologne für noch mehr Menschen erlebbar machen werden“, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH. „Mit der Installation wollen wir das für uns sehr wichtige Thema Licht akzentuieren. Und wir senden eine weitere positive Botschaft vom Standort Köln aus in die Welt.“

Kunstaktion visualisiert erneut die Themen Zeit und Raum sowie Wünsche für das Jahr 2017

Kunstaktion visualisiert erneut die Themen Zeit und Raum sowie Wünsche für das Jahr 2017 - copyright: CityNEWS / Thomas Pera
Kunstaktion visualisiert erneut die Themen Zeit und Raum sowie Wünsche für das Jahr 2017
copyright: CityNEWS / Thomas Pera

Die Lichtinstallation wird wie zum Jahreswechsel 2016/2017 auf die Domplatte West und den Roncalliplatz sowie auf die Fassaden des Dom Forums, des Römisch Germanischen Museums und des Dom-Hotels projiziert. Die Installation visualisiert erneut die Themen Zeit und Raum sowie Wünsche für das Jahr 2017 und zeigt jene Begriffe, die über einige Wochen von den Kölnern und darüber hinaus eingereicht wurden.

Dabei wird das Konzept zur imm cologne künstlerisch weiterentwickelt. Die Begriffe und Assoziationen werden in zahlreiche Sprachen übersetzt, um das internationale Publikum, das sich zur imm cologne in Köln einfindet, anzusprechen. Zudem werden die Wörter in anderen Bildkompositionen zusammengesetzt.

50.000 begeisterte Besucher an Silvester 2016 auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom

Tausende hatten Selfies mit ihren Smartphones geschossen, mit Kreide Begriffe nachgezeichnet oder sich still zu den sphärischen Klängen bewegt. - copyright: CityNEWS / Thomas Pera
Tausende hatten Selfies mit ihren Smartphones geschossen, mit Kreide Begriffe nachgezeichnet oder sich still zu den sphärischen Klängen bewegt.
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Rund 50.000 Besucher hatten in der Silvesternacht in Köln die Installation „Time Drifts Cologne“ gesehen. Viele waren aber in Urlaub oder hatten keine Gelegenheit, sagt eine Sprecherin der Messe. Auch sie sollen nun in den Genuss der Kunstaktion in der Domstadt kommen. Phlipp Geist hatte sich Silvester begeistert darüber geäußert, wie die Kölner die Installation angenommen haben.

Tausende hatten Selfies mit ihren Smartphones geschossen, mit Kreide Begriffe nachgezeichnet oder sich still zu den sphärischen Klängen bewegt. Vorab hatten Bürger Begriffe einschicken können, die dann auf der Domplatte zu sehen waren.

Projektionen, Musik und Atmosphäre vor dem Kölner Dom

Projektionen, Musik und Atmosphäre vor dem Kölner Dom - copyright: CityNEWS / THomas Pera
Projektionen, Musik und Atmosphäre vor dem Kölner Dom
copyright: CityNEWS / THomas Pera

Der Künstler verzichtet auf den Einsatz von Leinwänden und projiziert Begriffe und Assoziationen großflächig auf die Bodenfläche des Roncalliplatzes, auf die Fassaden des Dom Forums und Römisch Germanischen Museums. Dazu setzt arbeitet Philipp Geist mit Video Mapping Installationen und großflächigen statischen Projektionen sowie künstlich erzeugtem Theaternebel.

Es entsteht ein Zusammenspiel zwischen der konkreten, greifbaren Projektion auf die Architektur, den begehbaren Boden und der transparenten, sich verflüchtigenden Projektionsfläche im Nebel. Begriffe werden als Metapher für die Vergänglichkeit kurzzeitig sichtbar und verschwinden sofort wieder. Besucher werden selbst zu einem Teil der Installation und können die Installation begehen und aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Dazu ertönt Ambient Sound von Martin Gretschmann.


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