Mobiles Internet im Ausland und auf Reisen: Das gibt es zu beachten!

Mobiles Internet im Ausland und auf Reisen: Das gibt es zu beachten! copyright: pixabay.com
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Wer im Ausland mit seinem Smartphone mobiles Internet nutzen möchte kann sehr schnell in eine regelrechte Kostenfalle tappen. Zwar verfügen heutzutage die meisten Mobilfunknutzer über eine mobile Internetflatrate mit einem gewissen Datenvolumen, doch gibt es im Ausland (außer im EU-Ausland) noch immer das sogenannte Roaming. Dieses Nutzen von fremden Netzwerken, um mit dem Smartphone dann wie gewohnt ins Internet zu gehen, kann sehr teuer werden. Viele Nutzer tappen in diese Falle, da sich schlichtweg vergessen das Roaming bei ihren Smartphone-Geräten auszuschalten. Es gibt jedoch glücklicherweise auch Alternativen zu dieser Kostenfalle.

Das Smartphone entsprechend umschalten

Das Smartphone entsprechend umschalten copyright: pixabay.com
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Um teure Kosten zu vermeiden sollte der Smartphone-Nutzer zuerst in den Einstellungen des Geräts die Option des Roamings ausschalten. Dies ist bei jedem beliebigen Smartphone-Modell für gewöhnlich sehr einfach möglich. Teure Kosten werden jetzt definitiv nicht mehr entstehen, doch gibt es dann noch den Nachteil des „Offline-Status“. Das mobile Internet lässt sich nicht mehr oder nur mit sehr stark verringerter Geschwindigkeit nutzen.

Je nachdem, aus welchem Grund das Ausland besucht wird, kann der Nutzer nun auf anderweitige Geräte umsteigen und dort einfach ins Internet gehen. Der gute alte klassische Laptop bietet sich regelrecht dafür an. Er nimmt im Reisegepäck nicht viel Platz weg und ermöglicht ein komfortables Surfen im Internet. Damit der Laptop diese Funktion jedoch erfüllen kann, ist es erforderlich, dass er zunächst erst einmal einen Internetzugang bekommt.

Der kleine Stick für den vollen Internetkomfort

Wenn im Ausland ohne teure Roaming-Gebühren der volle Internetkomfort genutzt werden soll, kann ein Prepaid-Surfstick sinnvoll sein. Dank des Prepaid-Status hat der Nutzer die volle Kostenkontrolle, da nur so viel Datenvolumen verbraucht wird wie im Vorfeld von dem Nutzer erworben wurde. Auf diese Weise ist auch eine große Form der Flexibilität gegeben. Der Nutzer kann vor dem Auslandsaufenthalt ungefähr selbst abschätzen, wie hoch der benötigte Datenvolumenbedarf sein wird und wählt den für ihn idealen Tarif vorab aus.

Günstiger als das Surfen mittels Roaming, welches doch eher zu einem ausdauernden Surfen verleitet und anschließend enorm teuer wird, ist der Prepaid-Surfstick auf jeden Fall. Der Stick bietet überdies den Vorteil, dass er einfach nur mittels Plug-n-Play in den Laptop über den USB-Port eingeschoben werden muss. Direkt und ohne Zeitverlust steht so das WWW zur Verfügung. Alle erforderlichen Einstellungen werden in der Regel vom jeweiligen System automatisiert übernommen und das Internet kann im vollen Umfang genutzt werden.

Mobiles Internet ohne bösen „Rechnungsschreck“

Mobiles Internet im Ausland kann ohne Flatrate schnell zur Kostenfalle werden. copyright: pixabay.com
Mobiles Internet im Ausland kann ohne Flatrate schnell zur Kostenfalle werden.
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Es gibt sehr viele Anbieter im Internet, die einen Surfstick im Angebot haben. Der Nutzer sollte jedoch stark darauf achten, zu welchen Bedingungen dieser angeboten wird. Zumeist handelt es sich um ein sogenanntes Bundle-Angebot. Diese werden in Verbindung mit einem Vertrag an den Interessenten verkauft. Nicht selten sind derartige Verträge mit Konditionen versehen, die dem Kostenpunkt des Roaming in nichts nachstehen. Eine Kostenersparnis, welche der eigentliche Grund für den Erwerb eines Internetsticks sein sollte, ist in diesen Fällen dann nicht gegeben.

Eine Prepaid-Version zu bekommen ist indes ein wenig schwieriger, allerdings ist auch das im Internet-Zeitalter bei verschiedenen Anbieter möglich. Das Schöne dabei: Der Nutzer geht mit einem Prepaid-Surfstick keinerlei Verpflichtungen oder Abonnements mit automatischer Verlängerung ein. Das Geld wird einfach im Voraus bezahlt und der Stick kann mit dem Guthaben genutzt werden.

Im Hinblick auf den Erwerb eines Prepaid-Surfsticks mit dem Kauf von entsprechendem Guthaben hat der Nutzer keinerlei Nachteile. Guthaben kann man sowohl per Banküberweisung als auch per Kreditkarte und mit externen Drittzahlungsanbietern wie z. B. Paypal, Moneybookers, Skrill gezahlt werden. Die Flexibilität ist in diesem Punkt ebenfalls absolut gegeben. Und bei dem nächsten Auslandsaufenthalt braucht sich der Nutzer über einen „Rechnungsschreck“ durch Roaming überhaupt keine Gedanken machen.