Kontrapunkt-Konzerte in der Kölner Philharmonie begeistern seit 30 Jahren

Kontrapunkt-Konzerte in der Kölner Philharmonie begeistern seit 30 Jahren copyright: KölnMusik / Matthias Baus
Kontrapunkt-Konzerte in der Kölner Philharmonie begeistern seit 30 Jahren
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Die wieder im November startende Reihe der etablierten Kontrapunkt-Konzerte verspricht Hörgenuss für Musikenthusiasten. Konzertliebhaber können sich der Themenreihe „Europäische Klassik und Sachsens Glanz“ widmen, oder sie genießen die „Metropolen der Klassik“. Spielort ist die Kölner Philharmonie. Ensembles von Weltruf aus Bonn, Berlin, Budapest, Dresden, Leipzig, Ljubljana, London sowie Moskau, Prag und Vilnius versprechen Hörerlebnisse auf höchstem Niveau. Interessierte können sich für ein Abonnement entscheiden, aber auch einzelne Highlights aus dem abwechslungsreichen Programm buchen.

Die Kontrapunkt-Konzerte: Seit 30 Jahren Teil der Kölner Musikszene

Die Kontrapunkt-Konzerte: Seit 30 Jahren Teil der Kölner Musikszene copyright: pixabay.com
Die Kontrapunkt-Konzerte: Seit 30 Jahren Teil der Kölner Musikszene
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Seit über 30 Jahren gehört die Kontrapunkt-Veranstaltung zur Musikszene und bereichert so das kulturelle Leben in Köln. Hintergrund war, das traditionsreiche und vielfältige Musikleben der ostdeutschen Länder auch dem westlichen Publikum näherzubringen. So konnte Initiator Martin Blankenburg am 20. Januar 1988 die Reihe mit dem festlich gestimmten Dresdner Blechbläserensemble Ludwig Güttler eröffnen.

Schon die erste Saison stieß beim Publikum auf großen Zuspruch. Die große Zahl an verkauften Abonnements war für Martin Blankenburg Ansporn und Anlass, eine weitere Saison zu bestreiten. Noch waren die Grenzen zur DDR geschlossen, und es bedurfte einiges an diplomatischem Geschick, um beispielsweise den Dresdner Kreuzchor für einen Auftritt zu verpflichten. „Musikstadt Dresden“, „Musikstadt Leipzig“ und darauf folgend „Sachsens Glanz“ im Jahre 1989/1990 – die Resonanz auf die noch junge Veranstaltung war groß, und sie blieb auch nach dem Fall der Mauer bestehen.

Weltstars der Klassik schätzen die Kölner Philharmonie

Weltstars der Klassik schätzen die Kölner Philharmonie copyright: Matthias Baus / Köln Musik / BHBVT
Weltstars der Klassik schätzen die Kölner Philharmonie
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Die Kontrapunkt-Konzerte hatten über die Jahre Dirigenten und Musiker von Weltruf zu Gast. Genannt seien hier das Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur sowie Herbert Blomstedt. Außerdem die Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski sowie Solisten wie Elena Bashkirova, Janine Jansen, Katrin Scholz, Igor Oistrach sowie Peter Schreier und Grigorij Sokolov. Alle Künstler, auch der weltberühmte Leipziger Thomanerchor, wissen dabei die Expertise und Begeisterung des Kölner Publikums zu schätzen. Ebenso begeistert in der Rheinmetropole immer wieder die hervorragende Akustik in der Philharmonie sowohl Künstler wie auch Zuhörer.

Ein Sonderkonzert, ein Kontrapunkt-Spezial und Rabatte für Jugendliche

Ein Sonderkonzert, ein Kontrapunkt-Spezial und Rabatte für Jugendliche copyright: pixabay.com
Ein Sonderkonzert, ein Kontrapunkt-Spezial und Rabatte für Jugendliche
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Die neue Spielzeit beginnt am 1. November 2018 mit dem Gastspiel der Russischen Nationalphilharmonie. Den Taktstock schwingt Vladimir Spivakov, am Klavier bedient Nicolai Tokarew die Tasten zu Werken von Rachmaninov und Tschaikowsky. Die beiden Abonnementreihen bieten musikalische Unterhaltung der Extraklasse und ein abwechslungsreiches künstlerisches Spektrum. Ergänzt werden die Kontrapunkte durch ein Sonderkonzert unter dem Titel „Virtuosi Saxoniae“ sowie einem Spezial mit Ksenija Sidorova am Akkordeon. Neu ist in diesem Jahr ein Jugend-Abonnement (bis einschließlich Jahrgang 1999), das einen Rabatt von 20 Prozent auf den regulären Eintrittspreis gewährt.

Das Programm in der Übersicht

Das Programm in der Übersicht copyright: KölnMusik / Matthias Baus
Das Programm in der Übersicht
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Russische Romantik, russische Seele

Nikolai Tokarew, Klavier
Russische Nationalphilharmonie
Vladimir Spivakov, Dirigent

  • Sergej Rachmaninow – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
  • P. I. Tschaikowsky – Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Sonderkonzert – Barocke Pracht aus Elbflorenz

Ludwig Güttler (Horn, Trompete, Dirigent)

  • G. F. Händel – Concerto a due cori F-Dur HWV 334
  • A. Corelli – Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 „Weihnachtskonzert“
  • G. Ph. Telemann – Konzert für 3 Corni, Violine und Orchester D-Dur TWV 54:D2
  • G. F. Händel – Feuerwerksmusik D-Dur HWV 351

Weihnachtlicher Bläserglanz in England Festliche weihnachtliche Bläsermusik aus England, Italien, Deutschland mit Werken von A. Vivaldi, A. Corelli, J. Stanley, J.S. Bach u.a.

SPEZIAL – Die lettische Carmen auf dem Akkordeon

Werke von Sergej Rachmaninov, Viatcheslav Semionov, Astor Piazzolla, Alfred Schnittke u.a.

Hommage an Clara Schumann, die berühmteste Pianistin des 19. Jahrhunderts

Ragna Schirmer, Klavier
Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Peter Bruns, Violoncello und Leitung

  • J. Haydn – Sinfonie C-Dur Hob. I:7 „Le Midi“ (Der Mittag)
  • Clara Schumann – Klavierkonzert a-Moll op. 7
  • L. van Beethoven – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Der Kontrabass – ein verblüffendes Solo-Instrument

Ödön Rácz, Kontrabass
Franz-Liszt-Kammerorchester Budapest
Peter Tfirst, Konzertmeister, Leitung

  • W. A. Mozart – Sinfonie C-Dur KV 338
  • C. Ditters von Dittersdorf – Konzert für Kontrabass und Orchester Es-Dur
  • N. Paganini – Moses-Variationen für Kontrabass und Orchester
  • W. A. Mozart – Sinfonie D-Dur KV 504 „Prager Sinfonie“

Tschechiens Pianist der Extraklasse

Martin Kasík, Klavier
Prager Philharmoniker
Petr Vronský, Dirigent

  • W. A. Mozart – Sinfonie Es-Dur KV 543
  • F. Chopin – Grande Polonaise brillante Es-Dur op. 22 für Klavier und Orchester
  • L. van Beethoven – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Litauen zwischen deutscher und russischer Romantik

Iason Keramidis, Violine
Staatliches Sinfonieorchester Litauen
Gintaras Rinkevicius, Dirigent

  • L. van Beethoven – Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
  • P. I. Tschaikowsky – Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 „Winterträume“

Die Dresdner Philharmonie und Brahms – eine Symbiose

Beatrice Rana, Klavier
Dresdner Philharmonie
Michael Sanderling, Dirigent

  • J. Brahms – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15
  • J. Brahms / A. Schönberg – Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 Bearbeitung für Orchester

Böhmens Folklore und die Neue Welt

Slowakische Philharmonie Bratislava
Rastislav Štúr, Dirigent

  • B. Smetana – Drei Dichtungen aus „Mein Vaterland“, Die Moldau + Vyšehrad + Šárka
  • A. Dvořák – Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

Jugendliches Musizieren mit beindruckender Professionalität

Lena Neudauer, Violine
Deutsche Streicherphilharmonie
Wolfgang Hentrich, Dirigent

  • J. Haydn – Konzert für Violine und Orchester C-Dur Hob. VIIa:1
  • D. Schostakowitsch / R. Barschai – Kammersinfonie op. 110a
  • W. A. Mozart – Divertimento F-Dur KV 138
  • A. Vivaldi – Konzert für Violine und Streichorchester g-Moll op. 8 Nr. 2 „Der Sommer“

Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie hier oder Montag, Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr unter Tel.: 0221 – 257 84 68.