WordPress am beliebtesten für die Website-Erstellung

Für die Erstellung von Webseiten hat sich WordPress als Marktführer etabliert. copyright: pixabay.com
Für die Erstellung von Webseiten hat sich WordPress als Marktführer etabliert.
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Inzwischen werden ganze 30 Prozent aller Seiten im Internet mit WordPress erstellt. Der Marktanteil dieses Content Management Systems (CMS) beträgt rund 60 Prozent. Das ergab eine Analyse des Unternehmens W³Techs.

Nicht alle Internetseiten sind überhaupt mit einem solchen System erstellt. Knapp die Hälfte der untersuchten Websites verwendet gar kein oder zumindest kein bekanntes Content Management System, wie die Analyse ergab. Bei den bekannten CMS folgen auf WordPress mit großem Abstand Joomla mit ca. 3 Prozent Nutzeranteil, Drupal mit 2 Prozent und Magento mit 1 Prozent. Der Marktanteil dieser Systeme beträgt jeweils ca. 6 Prozent, 4 Prozent und 2,5 Prozent. Bei Magento handelt es sich um eine Software, die für die Erstellung von Online-Shops genutzt wird.

Einfache Erstellung von Webseiten

Inzwischen werden ganze 30 Prozent aller Seiten im Internet mit WordPress erstellt. copyright:pixabay.com
Inzwischen werden ganze 30 Prozent aller Seiten im Internet mit WordPress erstellt.
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Für die Analyse wurden die zehn Millionen größten Websites untersucht. Als einer der Gründe für die große Verbreitung und Beliebtheit von WordPress für die Erstellung von Webseiten gilt die einfache Handhabung. Die ersten Schritte für Installation und Nutzung kann man sich hier durchlesen.

Mit der Erstellung und Gestaltung von Webseiten mit den oben genannten Systemen beschäftigen sich unzählige Agenturen. Da die Software „open source“, also quelloffen ist, können Webentwicklerinnen und Webentwickler sie selbst nach ihren Vorstellungen und Anforderungen und denen ihrer Kunden bearbeiten.

Schneller und leichter zu bedienen

Der Marktanteil von WordPress als Content Management Systems (CMS) beträgt rund 60 Prozent. copyritght: pixabay.com
Der Marktanteil von WordPress als Content Management Systems (CMS) beträgt rund 60 Prozent.
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In Kürze erscheint WordPress in der Version 5.0, die den Namen „Gutenberg“ trägt. Mit Gutenberg soll die Gestaltung von Webseiten insbesondere für Einsteiger leichter werden. Wer bereits Seiten mit WordPress erstellt hat, sollte beim Update auf die neue Version überprüfen, ob die verwendeten Plugins noch kompatibel sind. Wer nicht auf den neuen Editor umsteigen will, installiert vor dem Update das Plugin „Classic Editor“. Um noch schnellere Webseiten zu ermöglichen, vor allem für das mobile Surfen auf Smartphone, Tablet und Co. (also responsiv), soll WordPress in Zukunft außerdem von Google unterstützt werden.

Bei der Verwendung muss zwischen WordPress.org und WordPress.com unterschieden werden. Erstere Variante erfordert, dass sich Ersteller selbst um das Hosten ihrer Seiten kümmern, also eine Datenbank aufsetzen, eine Domain registrieren und Platz auf einem Server besorgen. Wer wiederum seine Seite über die Plattform WordPress.com erstellt, findet dort vorgefertigte Designs und muss die Seite nicht selber hosten, sondern lediglich die Inhalte pflegen. Auf diese Weise werden etwa 75 Millionen Blogs betreut. Die in der Analyse berücksichtigten Websites nutzen allerdings die erstgenannte Variante, nämlich die Software, die von WordPress.org bereitgestellt wird.