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Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für tausende Kölner Familien ein neuer Lebensabschnitt. Zum Schuljahr 2026/2027 starten in der Domstadt rund 9.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler an den Grundschulen. Neben den i-Dötzchen bringt das neue Schuljahr aber auch eine wegweisende strukturelle Veränderung mit sich: Die Gymnasien in Nordrhein-Westfalen kehren flächendeckend zum neunjährigen Bildungsgang (G9) zurück. Was das für Schüler, Eltern und die Stadt Köln bedeutet, zeigt die aktuelle Bilanz zum Schuljahresbeginn.
Tausende Schulanfänger an den Kölner Grundschulen
Für rund 9.000 Kölner Kinder heißt es in diesen Tagen erstmals: Schultüte packen und Abmarsch zur Einschulung. Verteilt auf 145 städtische Grundschulen sowie 13 Ersatz- und Privatschulen beginnen die i-Dötzchen ihre schulische Laufbahn. Der Übergang von der Kita in den Schulalltag ist für die Familien jedes Jahr aufs Neue ein emotionaler und organisatorischer Meilenstein.
Auch beim Wechsel auf die weiterführenden Schulen war das Interesse wie gewohnt groß. Der Großteil der Kölner Schülerinnen und Schüler wechselt auf ein Gymnasium (3.978) oder eine Gesamtschule (2.726). Weitere 1.340 Jugendliche treten ihren Weg an einer Realschule an, während 251 eine Hauptschule besuchen. Ergänzend nehmen freie und kirchliche Träger 804 Schulkinder auf.
Rückkehr zu G9: Ein Jahr mehr Zeit zum Lernen
Die wohl prägendste Neuerung im Schuljahr 2026/2027 betrifft die Gymnasien: Die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) ist in NRW nun greifbar nah. Schülerinnen und Schüler legen ihr Abitur wieder nach insgesamt 13 Schuljahren ab.
In Köln verbleiben durch diese Umstellung rund 3.150 Jugendliche ein Jahr länger an ihren bisherigen Gymnasien. Schuldezernent Robert Voigtsberger betont, dass die Rückkehr zu G9 die Stadt als Schulträger vor immense Herausforderungen gestellt hat. Räumlichkeiten mussten geschaffen, Anbauten realisiert und bestehende Gebäude angepasst werden. Dennoch verkündet die Stadtverwaltung grünes Licht: Die Platzbedarfe für die zusätzliche Stufe seien an allen städtischen Gymnasien gesichert. Selbst an Standorten mit Restarbeiten läuft der Betrieb fristgerecht an.
Schulwegsicherung: Erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr
Mit dem Unterrichtsbeginn rollt morgens wieder eine Welle von Schulkindern durch das Kölner Stadtgebiet. Vor allem die vielen Schulanfänger müssen sich im Straßenverkehr erst noch orientieren. Die Stadt Köln appelliert daher gemeinsam mit der Polizei, der Verkehrswacht und der KVB an alle Verkehrsteilnehmer, in den nächsten Wochen besonders achtsam zu fahren.
Verstärkte Tempokontrollen des Ordnungsamtes vor Schulgebäuden, Geschwindigkeitsanzeigen und Informationskampagnen sollen dafür sorgen, dass alle Kinder ihren Schulweg sicher bewältigen.















































