Mit diesen Kräutern und Pflanzen kommen Sie gut durch den Herbst!

Mit diesen Kräutern wappnen Sie sich für den Herbst! copyright: pixabay.com
Mit diesen Kräutern wappnen Sie sich für den Herbst!
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Der Herbst ist da und die Kraft der Sonne schwindet. Somit werden wir leider anfälliger für Krankheiten, denn die Feuchte, Kälte, wenig Licht und Temperaturwechsel zwischen drinnen und draußen belasten nicht nur das Gemüt. Wie gut, dass gegen fast jedes „Wehwehchen“ ein Kraut bzw. Pflänzchen gewachsen ist. CityNEWS gibt Tipps mit welchen Kräutern und pflanzlichen Helfern Sie gut durch den Herbst kommen!

Kamille: Als Herbstkraut nahezu ungeschlagen

Kamille: Als Herbstkraut nahezu ungeschlagen
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Die Kamille (lat. Matricaria chamomilla) hat das vielleicht breiteste Wirkspektrum unter den Kräutern. Damit ist sie als Herbstkraut nahezu ungeschlagen. Vereint sie doch unglaublich viele Inhaltsstoffe in sich wie ätherische Öle, Azulen, Chamazulen, Apiin, Cumarin, Gerbstoffe, Oleanolsäure und vieles mehr. Daher hilft sie bei fast jeder Form von Erkältungsbeschwerden wie Halsschmerzen, Husten, Fieber oder Nebenhöhlenentzündung. Auch bei Magen- und Darmbeschwerden verschafft sie Linderung. Kamille sollten Sie daher jetzt auf jeden Fall vorsorglich im Haus haben.

Anwendung: 2 TL getrocknete Blüten mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen. Bis zu 4 Tassen pro Tag trinken.

Empfehlung: Ein Dampfbad löst Schnupfen und beruhigt die Atemwege. Dazu 3 EL Kamillenblüten in eine Schüssel geben, mit 1 l kochendem Wasser überbrühen. Schüssel auf hitzefeste Unterlage stellen, Kopf vorn überbeugen, Handtuch darüber legen, ca. 10 Min. die Dämpfe durch die Nase ein- und den Mund ausatmen.

Brennnessel: Der Turbo für den „eingeschlafenen“ Stoffwechsel

Brennnessel: Der Turbo für den "eingeschlafenen" Stoffwechsel copyright: pixabay.com
Brennnessel: Der Turbo für den „eingeschlafenen“ Stoffwechsel
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In den dunklen Monaten des Jahres verlangsamt sich der Stoffwechsel. Giftstoffe werden gebremster ausgeschieden. Hier hilft die Brennnessel (lat. Urtica dioica) als Stoffwechselpflanze hervorragend. Denn sie enthält viele Biostoffe wie Kiesel- und Aminosäuren, Vitamin C, Kalzium, Kalium und Flavonoide. Nicht von ungefähr wurde sie früher für Spinat gesammelt. Zudem wirkt sie harntreibend. Nach 3 bis 4 Wochen lässt die Wirkung allerdings nach

Anwendung: 2 bis 3 TL getrocknete Brennnesselblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen. Täglich 2 bis 3 Tassen trinken.

Empfehlung: Wer möchte, kann auch Brennnesselsaft trinken. Täglich 1 Glas. Aber Vorsicht bei Herz- oder Nierenschwäche. Hier schadet die entwässernde Wirkung.

Johanniskraut: Ein sanfter Freund gegen den Herbst-Blues

Johanniskraut: Ein sanfter Freund gegen den Herbstblues copyright: pixabay.com
Johanniskraut: Ein sanfter Freund gegen den Herbstblues
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Nass-kalte und dunkle Tage gehen vielen ans Gemüt. Eine seltsame Schwere kann sich auf die Seele legen. Schon in der Antike griff man dann zu Johanniskraut (lat. Hypericum perforatum). Es blüht um den 24. Juni – dem Johanni-Tag. Weil in dieser Zeit die Sonne ihre größte Kraft entfaltet, geht der Volksglaube davon aus, dass sich die Sonnenenergie in der Pflanze speichert. Tatsächlich hellt das enthaltene Hypericin die Stimmung auf, wirkt zudem beruhigend und ausgleichend.

Anwendung: Bei leichten Verstimmungen und Unruhe 1 bis 2 TL getrocknetes Johanniskraut für 1 Tasse Tee mit kochendem Wasser übergießen, 5 bis 10 Min. ziehen lassen, abseihen. Täglich mindestens 2 Tassen trinken.

Empfehlung: Bei depressiven Verstimmungen zu Johanniskraut-Kapseln aus der Apotheke greifen (nach Absprache mit dem Arzt).

Rosmarin: Anregend und vitalisierend für Haut und Seele

Rosmarin: Anregend und vitalisierend für Haut und Seele
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Wechselnde Druckgebiete, zum Teil erhebliche Temperaturschwankungen und Lichtmangel können dem Kreislauf zu schaffen machen. Oft geht der Herbst einher mit Antriebsschwäche, Müdigkeit und Darmträgheit. Hier wirkt Rosmarin (lat. Rosmarinus officinalis) anregend und vitalisierend. Durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen fördert Rosmarin die Durchblutung, kurbelt Kreislauf und Verdauung an und wirkt zudem krampflösend.

Anwendung: 1 TL getrocknete Blätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, ca. 10 Min. ziehen lassen, abseihen. Täglich 2 frisch aufgebrühte Tassen trinken.

Empfehlung: Die Heilkraft entfaltet sich auch gut in einem Bad. Dazu Rosmarin-Öl ins Wasser gegeben. Es beruhigt die Haut, regt die Kollagen-Produktion an, mindert Hautschuppen. Die enthaltene Ursolsäure spendet Feuchtigkeit und regeneriert.

Birkenblätter: Der natürliche „Glanzspüler“ für die Haare

Birkenblätter: Der natürliche „Glanzspüler“ für die Haare
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Nicht nur die Haut, auch die Haare „kämpfen“ jetzt mit dem sogenannten SaharaEffekt: Nur 20 bis 25 Prozent beträgt die Luftfeuchte in geschlossenen Räumen. Das macht die Haare spröde und trocken. Die Kopfhaut ist gereizt, neigt zu Schuppen. Die Birkenblätter (lat. Betulae folium) reduzieren als Tee getrunken den Harnsäurespiegel im Blut. Für die Haare sind sie ein wahrer „Glanzspüler“, die Kopfhaut verliert ihre Irritationen.

Anwendung: 2 bis 3 TL getrocknete Birkenblätter mit 150 ml kochendem Wasser überbrühen, ca. 10 Min. ziehen lassen, abseihen und vollständig abkühlen lassen. Nach der Kopfwäsche sanft in Kopfhaut und Haare einmassieren, nicht ausspülen.

Empfehlung: Bei blondem Haar nach kurzer Einwirkzeit ausspülen. Sonst kann es zu leichter grün-bräunlicher Verfärbung kommen.

Mariendistel: Ein guter Freund für eine gesunde Leber

Mariendistel: Ein guter Freund für eine gesunde Leber copyright: pixabay.com
Mariendistel: Ein guter Freund für eine gesunde Leber
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Um gesund zu bleiben, ist die Leber sehr wichtig. Sie filtert Giftstoffe aus dem Blut und sorgt für deren Abbau. Zudem steuert sie die Fettverbrennung, wirkt regulierend auf das Immunsystem und den Hormonhaushalt. Die Mariendistel (lat. Silybum marianum) unterstützt diese Funktionen. Perfekt für eine kleine Herbstkur! Als Heilmittel genutzt werden übrigens die eiförmigen Samen. Sie enthalten Silymarin, Flavonoide, Öl und Eiweiß. Sie schützen die Leber und fördern ihre Regenerierung.

Anwendung: 1 TL frisch zerdrückte Samen mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen. 3 Tassen pro Tag über 6 Wochen.

Empfehlung: Durch Zugabe von Pfefferminzblättern kann die Leber stärkende und entgiftende Wirkung noch erhöht werden.