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Anuga, DMEXCO, gamescom, Internationale Eisenwarenmesse – Jahr für Jahr schaut die Welt nach Köln, wenn hier globale Leitmessen stattfinden. Sie stehen für Innovation, Internationalität und Wirtschaftskraft. Hinter diesen weltweit bekannten Marken steckt die Koelnmesse: Deutschlands drittgrößte Messegesellschaft und einer der Top-10-Messeveranstalter weltweit. Von Köln aus vernetzt sie Branchen, Märkte und Menschen in aller Welt.
Wirtschaftsmotor für Köln und Deutschland

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Die rund 80 Messen, die das Unternehmen in Köln und weltweit veranstaltet, ziehen Jahr für Jahr rund 49.000 Aussteller und 2,5 Millionen Besuchende aus 200 Nationen an. Die wirtschaftliche Bedeutung für Köln und Deutschland ist enorm: Messegäste und Aussteller sorgen in Köln und im Rest des Landes jährlich für rund zwei Milliarden Euro zusätzlicher Wertschöpfung. Insgesamt sichert das Unternehmen Studien zufolge so mehr als 10.000 Arbeitsplätze.
Koelnmesse: Nachhaltigkeit aus Überzeugung

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Doch die Koelnmesse setzt nicht nur Maßstäbe mit ihren Messen – auch beim Thema Nachhaltigkeit geht sie konsequent voran. Im November erst kürte das F.A.Z.-Institut sie zum wiederholten Mal zum “Vorreiter in der Nachhaltigkeit”. Kein Wunder: Verantwortungsvolles Wirtschaften wurde der Kölner Messegesellschaft schon vor 100 Jahren in die Wiege gelegt. Ihr Gründer, Konrad Adenauer, sah darin ein Projekt für den Frieden und Wohlstand kommender Generationen.
Energie, Effizienz und Innovation

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Heute heißt das auch, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, wo es nur geht. Allen voran in der Energieversorgung: Auf ihren Hallendächern betreibt die Koelnmesse die mit 20.000 Quadratmetern größte innerstädtische Photovoltaikanlage Kölns. Die jährliche Kapazität: drei Millionen Kilowattstunden grüner Solarstrom und 1.850 Tonnen CO₂-Einsparung. Den verbleibenden Bedarf deckt die Koelnmesse mit 100 Prozent Ökostrom. Bis 2028 rüstet sie gemeinsam mit E.ON und RheinEnergie zudem ihre gesamte Wärmeversorgung auf fossilfreie Erdwärme um. Das spart weitere 5.800 Tonnen CO₂ jährlich.

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Um noch mehr Emissionen zu sparen, stellt die Koelnmesse die Beleuchtung der Hallen auf LED um und trimmt die Lüftungstechnik auf Energieeffizienz. Smarte Verkehrslenkungstools wie das digitale Lkw-Zeitfenstermanagement eSlot für rund 50.000 Lkw-An- und Abfahrten jährlich sowie die NUNAV-App für Messebesucher, reduzieren Staus, Lärm und Emissionen rund um die Events. Auf den Messen selbst setzt die Koelnmesse auf Kreislaufwirtschaft, Mehrweglösungen und wiederverwendbaren Systemstandbau. Flankiert wird all das durch ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagementsystem, das 2024 erstmals unabhängig nach dem ISO-Standard 20121 zertifiziert wurde.
Das Confex: Zukunftsraum für neue Veranstaltungsformate

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Ein sichtbares Zeichen für die strategische Weiterentwicklung des Messegeländes ist das neue Confex. Es verbindet Kongress-, Konferenz- und Ausstellungsflächen unter einem Dach und schafft damit einen hochmodernen Raum für hybride Veranstaltungsformate, internationale Kongresse und Unternehmens-Events. Dank flexibler Raumkonzepte, moderner Technik und nachhaltiger Bauweise stärkt das Confex die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Köln und ergänzt das bestehende Messeportfolio ideal. Gleichzeitig unterstreicht es den Anspruch der Koelnmesse, wirtschaftliches Wachstum, Innovation und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden.
Man sieht: Nicht nur die Messen in Köln zeigen, wo es langgeht. Auch die Organisation dahinter ist richtungsweisend.
















































