Köln gehört zu den Spitzenreiter bei der Digitalisierung

Startschuss für Offensive in Sachen Digitalisierung copyright: pixabay.com
Startschuss für Offensive in Sachen Digitalisierung
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Das Institut für der Deutschen Wirtschaft hat Köln deutschlandweit zum Spitzenreiter in Sachen Digitalisierung gekürt. NetCologne will diese Position weiter stärken. Dafür wird das Kölner Telekommunikationsunternehmen in den nächsten fünf Jahren rund 100 Millionen Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur investieren.

Startschuss für Offensive in Sachen Digitalisierung

Timo von Lepel (links) und Stadtdirektor Dr. Stephan Keller beim Spatenstich zur Digitalisierungs-Offensive im Gewerbegebiet Longerich. copyright: NetCologne / Marius Becker
Timo von Lepel (links) und Stadtdirektor Dr. Stephan Keller beim Spatenstich zur Digitalisierungs-Offensive im Gewerbegebiet Longerich.
copyright: NetCologne / Marius Becker

Mit dem Spatenstich am 11.04.2018 startete NetCologne die Digitalisierungs-Offensive. Dabei werden im ersten Schritt die Gewerbegebiete Longerich sowie Merkenich, Hansestraße (Eil/Heumar), Schanzenstraße und Marsdorf an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. „Heute geht unsere Ausbau-Offensive in die nächste Runde“, freut sich NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. „Ab sofort bauen wir die Datenautobahn in den 10 größten Gewerbegebieten Kölns aus und erreichen darüber 85 Prozent der Unternehmen mit Gigabit-Geschwindigkeit.“

Im Sommer 2018 soll der Ausbau dann im Hahnwald, Maarweg, Ossendorf, Dellbrück und Niehl und zudem im Airport Business Park folgen. Laut NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel haben sich bereits 60 der ansässigen Unternehmer für den kostenfreien Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes registriert. Er betont, dass das Kölner Telekommunikationsunternehmen es für wichtig erachtet, den Unternehmen ohne Quote oder Verpflichtung die Chance auf eine zukunftsfähige Infrastruktur zu liefern. Interessierte Unternehmen können sich nach wie vor online anmelden. Der Ausbau der Gewerbegebiete soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

Halbzeit bei Anschluss der Kölner Schulen

Halbzeit bei Anschluss der Kölner Schulen
copyright: pixabay.com

Gut die Hälfte der Kölner Schulen wurde bereits an das Glasfasernetz angeschlossen, und der Ausbau der Digitalisierung läuft weiter auf Hochtouren. Seit Herbst 2017 wurden bereits weitere 50 Schulen angebunden, darunter beispielsweise die Max-Planck Realschule in Porz, das Gymnasium in Rodenkirchen, die Heinrich-Böll Gesamtschule in Chorweiler und die Katholische Gemeinschaftsgrundschule Gutnickstraße in Roggendorf. Die restlichen 50 Schulen sollen bis Ende 2018 mit den schnellen Datenleitungen versorgt werden. Damit würden dann alle 300 Kölner Schulgebäude über einen direkten Glasfaseranschluss verfügen. Dazu Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: „Bei der Anbindung der Schulen wird Köln bereits Ende 2018 die politischen Ziele erreicht haben. Eine solch schnelle Umsetzung ist nur durch gute Planung und zuverlässige Zusammenarbeit möglich.“

WLAN-Hotspots für die Stadtbezirke

Die WLAN-Hotspots sollen nun auch in die Kölner Veedel ausgeweitet werden. copyright: Marius Becker / NetCologne
Die WLAN-Hotspots sollen nun auch in die Kölner Veedel ausgeweitet werden.
copyright: Marius Becker / NetCologne

Auch das WLAN-Netz „HOTSPOT.KOELN“ wird weiter ausgebaut. Bereits jetzt wird dieses täglich von rund 55.000 Menschen genutzt. Bisher allerdings konzentrierte sich NetCologne auf die stark frequentierten Innenstadtbereiche. An den zentralen Plätzen und KVB-Haltestellen verfügt Köln jetzt schon über 850 Hotspots. Nun werden 200 Antennen verteilt auf alle Stadtbezirke dazu kommen. Die genauen Standorte werden derzeit geprüft. Die Anmeldung an „HOTSPOT.KOELN“ ist kostenlos ohne Angabe von persönlichen Daten möglich.

Glasfaser für 100.00 zusätzliche Haushalte

Glasfaser für 100.00 zusätzliche Haushalte copyright: pixabay.com
Glasfaser für 100.00 zusätzliche Haushalte
copyright: pixabay.com

Neben dem Anschluss der Gewerbegebiete, der Schulen und der Einrichtung von weiteren Hotspots sollen auch zusätzlich 100.000 Haushalte in den Genuss des Highspeed-Netzes kommen. Die Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen. Die betroffenen Hausbesitzer werden informiert und können sich für einen Glasfaseranschluss anmelden. Nach Fertigstellung der Arbeiten in den Gewerbegebieten und den Schulen Ende 2018 soll mit dem Ausbau Anfang 2019 begonnen werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten sind rund 450.000 Haushalte mit Glasfaser versorgt und können somit dann von Bandbreiten im Gigabit-Bereich profitieren.