Handys und Tablets vor Glasbruch schützen

Handys und Tablets vor Glasbruch schützen copyright: pixabay.com
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Neue Smartphones oder Tablets können eine durchaus kostspielige Anschaffung sein – genau deshalb ist es wichtig, dass man besonders Acht gibt. Fällt das Gerät zu Boden, so ist mitunter ein Glasbruch am Display fast schon vorprogrammiert. Der Glasbruch ist statistisch gesehen mit 72 Prozent auch an der ersten Stelle bei den Handy-Schäden.

So muss das Smartphone nur beim Rausziehen aus der Hosentasche aus den Fingern rutschen oder das Tablet nicht gut in der Tablet-Halterung befestigt worden sein. Am Ende bleibt ein unschöner und mitunter auch noch funktionsbeeinträchtigender Schaden zurück. Doch wie kann man das Handy oder das Tablet schützen? Sind Panzerglasfolien oder Bumper wirklich hilfreich?

Die Panzerglasfolie – hier ist der Name bereits Programm

Auch wenn ein Display eines Smartphones oder Tablets eine Menge aushält, so sind sie dennoch anfällig für Kratzer oder Sprünge. Doch wie können unschön aussehende Kratzer vermieden werden? Mit einer Schutzfolie. Das heißt, in weiterer Folge ist das Display vor Schrammen, hervorgerufen durch Kleingeld oder auch durch den Hausschlüssel in derselben Hosentasche, geschützt. Entscheidet man sich hier für die sogenannte Panzerglasfolie, darf man sogar sicher sein, dass auch heftige Abstürze oder auch „Angriffe“ mit einem Messer überstanden werden können.

Fällt das Gerät zu Boden, so ist mitunter ein Glasbruch am Display fast schon vorprogrammiert. copyright: pixabay.com
Fällt das Gerät zu Boden, so ist mitunter ein Glasbruch am Display fast schon vorprogrammiert.
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Doch worauf ist zu achten, wenn man sich für eine derartige Schutzvorrichtung entscheidet? In erster Linie geht es darum, dass die Folie auf einem staubfreien Display angebracht wird. Mit dem Alkoholtuch und dem Mikrofasertuch kann das Display im Vorfeld gereinigt werden – beide Utensilien sind in der Regel ein Teil des Lieferumfangs. Dass Staub und kleine Fusel innerhalb von Sekunden wieder am Display sind, mag keine Überraschung sein – man muss also extrem vorsichtig (und schnell) sein.

0,4 Millimeter gegen Kratzer und Co.

Natürlich hat der Staub, sofern er sich unter dem Displayschutz befindet, keine Auswirkung auf die Funktionalität. Er sieht aber einfach nicht schön aus, weil man das Gefühl nicht loswird, dass man den Dreck wegwischen möchte. Zudem kann die Schutzfolie nicht einfach runtergezogen und dann wieder neu auf das Display geklebt werden. Wer so vorgeht, wird relativ schnell feststellen, dass die Folie nicht mehr richtig halten will. Hat man die Folie am Ende korrekt angebracht, so fühlt sich die Oberfläche glatt an und ist zudem auch fettabweisend.

Der Schutz, der gerade einmal bei einer Stärke von 0,4 Millimeter liegt, ist zwar sichtbar, jedoch kaum störend. Neben der sogenannten Panzerglasfolie gibt es noch die blickdichte Schutzfolie, die durch den ab 30 Grad eintretenden Sichtschutz bekannt ist und die entspiegelte Schutzfolie, die dann besonders hilfreich ist, wenn eine hohe Sonneneinstrahlung vorliegt.

Der Bumper – Schutz vor Glasbruch?

Wenn es darum geht, wie man sein Smartphone oder Tablet unbeschadet durch den Tag bringt, so kann ein Bumper empfohlen werden. Dieser ist ein Rahmen für das Smartphone oder Tablet und eine Art festerer Griff. So rutscht das Gerät nicht mehr ganz so einfach aus der Hand. Zudem ist der Bumper – also der Rahmen – derart geformt, dass er beim Sturz schockabsorbierend wirkt.

Dieses nützliche Teil gibt es in unterschiedlichen Formen und Farben und sorgt, auch aufgrund der Tatsache, dass der Rahmen über die Kante des Smartphones und Tablets ragt, für einen Absturz ohne gravierende Folgen. Der Bumper ersetzt jedoch keine Panzerglasfolie!