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copyright: Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner
Wer heute über den Melaten-, Süd- oder Nordfriedhof in Köln streift, sieht längst mehr als Gräberreihen: Geschwungene Wege führen Besucherinnen und Besucher durch Staudenbeete und unter alten Baumbestand. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, sorgfältig gestaltete Gärten schaffen gute Nachbarschaften über das Leben hinaus. Die rund 60 kommunalen und konfessionellen Friedhöfe in Köln sind grüne Oasen in der Großstadt mit ihren Veedeln. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben sie sich immer wieder verändert.
Netzwerk mit Kölner Wurzeln

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Mitverantwortlich für diesen Wandel ist die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eG. Seit 1959 bündelt sie Kölner Fachbetriebe, knapp 50 Friedhofsgärtnereien gehören ihr an. Vom Sitz in Ehrenfeld aus, gleich an Melaten, deckt ihr Netz sämtliche Kölner Friedhöfe ab. Es erstreckt sich bis ins Umland nach Bergisch Gladbach, Pulheim, Lohmar und Sieglar. Die wesentlichen Leistungen der Genossenschaft sind die Grabgestaltung und -pflege, die Dauergrabpflege und die Bestattungsvorsorge. Die Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte in den Mitgliedsbetrieben sichert die gärtnerische Pflegequalität für die kommenden Generationen.
Vielfältige Themengärten, innovative Grabgestaltung

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Den innovativen Kern bilden die Bestattungsgärten. Seit 2009 gibt es das preisgekrönte und beliebte Bestattungskonzept auf Melaten. Das Angebot ist inzwischen auf über 30 Standorte angewachsen: Melaten zählt inzwischen fünf Bestattungsgärten, weitere finden sich auf dem Süd-, dem Nord- und dem Westfriedhof sowie auf zahlreichen Stadtteilfriedhöfen. In diesen gärtnerisch angelegten Gräberfeldern stehen unterschiedliche Themengärten zur Auswahl – vom Auengarten über Rosengarten und Naturwiese bis zum Bauerngarten und den Spuren des Lebens.
Der Standort Paffrath in Bergisch Gladbach zeigt die jüngste Weiterentwicklung: zwei neue Varianten von Urnengräbern mit liegenden Cortenstahl-Tafeln und Stelen, die zugleich als Insektenhotels dienen. Das Konzept beantwortet damit zwei Bedürfnisse zugleich: einen gepflegten, lebendig wirkenden Abschiedsort ohne jahrelange Pflegeverpflichtung und einen ökologisch sinnvollen Rückzugsraum. In Kooperation mit dem NABU Köln sind in mehreren Gärten zusätzlich Vogelschutzhecken und Nisthilfen entstanden.
Ruhepol in aufwühlenden Phasen

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Die Genossenschaft und ihre Mitglieder verstehen sich, mit Augenzwinkern, als “Ruhebewahrer” – auf mehreren Ebenen: Die Friedhofsgärtnerinnen und -gärtner bewahren die Totenruhe, und die Genossenschaft bietet Vertrauen und Sicherheit in aufwühlenden Momenten, wenn Angehörige verstorben sind. So ist etwa die Dauergrabpflege treuhänderisch abgesichert: Die Kundengelder fließen auf ein Treuhandkonto, das nach verbindlichen Anlagerichtlinien verwaltet wird, regelmäßig kontrolliert von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. So bleibt die zuverlässige Grabpflege über Jahrzehnte finanziell gedeckt.
Rund um Grabgestaltung und Trauerkultur arbeitet die Genossenschaft eng mit den Friedhofsverwaltungen der Kommunen und Gemeinden sowie den übrigen Gewerken zusammen – Bestattern, Steinmetzen, Floristen, Trauerrednern. Sie vermittelt Angehörigen bei Bedarf den Kontakt zu den passenden Partnern. Das erleichtert die belastende Koordination in der Trauerphase und macht die Genossenschaft zur naheliegenden ersten Anlaufstelle bei allen Fragen rund um den Friedhof.
Mehr zur Genossenschaft, ihren Mitgliedsbetrieben und Aktivitäten lesen Sie unter friedhofsgaertner-koeln.de. Ein Kostenkalkulator für die Bestattungsgärten findet sich unter bestattungsgaerten.de.











































