Das kostenlose Girokonto

  / copyright:  ING-DiBa / Flickr.com, By-ND

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Bargeldloser Zahlungsverkehr ist sowohl im privaten als auch im Geschäftsbereich unverzichtbar. Gute Dienste leistet hierbei das Girokonto. Spätestens seit der Finanzkrise will jedoch wohl überlegt sein, welcher Bank man sein Geld anvertraut. Immerhin wird das Girokonto von einigen Geldinstituten kostenlos angeboten, während andere dafür Gebühren verlangen. Vor dem Abschluss eines Vertrags sind die Kontoführungsgebühren daher genau zu überprüfen und die verschiedenen Anbieter müssen verglichen und einander gegenübergestellt werden.

Girokonten in Zeiten der Finanzkrise

Prinzipiell lässt sich sagen, dass Geld, welches sich auf einem Girokonto befindet, abgesichert ist. Hierfür sorgen drei unterschiedliche Garantien, die einerseits von den Banken selbst und andererseits vom Staat geleistet werden. Dies sind die Einlagensicherung, die institutionelle Absicherung und die Staatsgarantien. Die Banken selbst müssen durch die Einlagensicherung 90% ihrer Einlagen absichern. Für den Fall, dass es dennoch einmal zu Engpässen kommt, garantieren andere Banken, dass sie mögliche Pleiten abfangen. Die Gemeinschaft der Banken tritt somit für das einzelne Institut ein. Um zu verhindern, dass Bankkunden im Rahmen der Finanzkrise ihre ganzen Spareinlagen abheben und hierdurch die Krise noch verschlimmern, wurden Staatsgarantien ausgesprochen, die den Schutz der privaten Spareinlagen gewährleisten. All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass ein Girokonto weitestgehend sicher vor der Finanzkrise ist.

Hierauf ist bei Girokonten zu achten

Geld kann zugunsten oder zu Lasten eines Girokontos gebucht werden. Das ist sowohl bei Lohn- und Gehaltszahlungen wichtig, kommt jedoch auch bei Einkäufen im Supermarkt oder im Kaufhaus und bei Geschäften zwischen Unternehmen zum Einsatz. Viele Anbieter werben damit, dass ihr Girokonto kostenlos ist. Das gilt jedoch meist nur unter bestimmten Voraussetzungen. So muss bei einigen Geldinstituten ein regelmäßiger Geldeingang vorliegen, damit für das Girokonto keine Gebühren anfallen. Andere Anbieter setzen den Kauf von Genossenschaftsanteilen in Höhe eines bestimmten Betrages voraus. Es gibt jedoch auch Banken, die für die Kontoführung keinerlei Gebühren erheben.

Ein weiteres wichtiges Merkmal eines guten Girokontos ist die Verfügbarkeit. So sollten möglichst viele Geldautomaten angeboten werden, an denen Bankkunden ihr Geld kostenlos abheben können. Zudem sollten für die Nutzung des Kontos – zum Beispiel in Form von Überweisungen oder Online-Banking – keine Kosten auf den Nutzer zukommen. Nicht zuletzt kann auch ein Dispositionskredit, der bei einigen Girokonten angeboten wird, als Auswahlkriterium dienen. Die Kontoinhaber können so leicht und ohne Sicherheiten an einen Kredit kommen, den sie jederzeit wieder durch das Ausgleichen des Kontos tilgen können.

Kostenloses Girokonto von der VW Bank

Ein Beispiel für ein sinnvolles Produkt ist das Girokonto der VW Bank. Hier können die Kunden bei größtmöglicher Flexibilität ihre Bankgeschäfte im Internet oder am Geldautomaten erledigen. Für das kostenlose Abheben von Bargeld stehen derzeit deutschlandweit beispielsweise 50.000 Automaten zur Verfügung. Ab einem monatlichen Geldeingang von mindestens 1.000 Euro ist das Girokonto der VW Bank gratis und erlaubt kostenlose Überweisungen. Am leichtesten kann ein solches Girokonto der VW Bank online beantragt werden. Es müssen nur alle relevanten Daten angegeben werden, schon werden die Vertragsunterlagen versendet und das Konto kann genutzt werden. Als attraktive Prämie bietet die Bank einen sogenannten Starter-Bonus in Höhe von 50 Euro für Neukunden.