Alle Infos zur Eröffnung der Karneval-Session in Köln am 11.11.2017

Kampagnen gegen Suff, Müll und Dreck an Karneval

Neue Kampagne gegen Pinkeln, Müll und Besoffen - PMB copyright: J. Rieger, Köln / Festkomitee Kölner Karneval
Neue Kampagne gegen Pinkeln, Müll und Besoffen – PMB
copyright: J. Rieger, Köln / Festkomitee Kölner Karneval

Um drei der größten Übel der närrischen Tage noch besser in den Griff zu bekommen, hat das Festkomitee Kölner Karneval gemeinsam mit der Willi-Ostermann-Gesellschaft und der Stadt Köln eine neue Kampagne gestartet: PMB.

Pinkeln, also Wildpinkeln, Müll, Besoffen – dafür stehen die drei Buchstaben, die den Jecken ihr Fehlverhalten vor Augen halten sollen. Der Claim der Kampagne: “Das P im Karneval steht für Pinkeln. Merkste sellber, ne?”. Der übermäßige Alkoholkonsum und das Entsorgen von Müll wo es gerade passt sind in den gleichen Header eingebunden.

Keine Kurzen für Kurze

Keine Kurzen für Kurze copyright: Stadt Köln
Keine Kurzen für Kurze
copyright: Stadt Köln

Seit Jahren appellieren die Städte Köln und Bonn in dieser Gemeinschaftsaktion an alle Händler, Kioskbetreiber und Gaststättenwirte, keinen Alkohol an Kinder zu verkaufen. Die wichtigsten Punkte der Kampagne:

  • Keine Abgabe von Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren!
  • Keine Spirituosen an Jugendliche unter 18 Jahren, auch keine Liköre!
  • Alkopops-Abgabe nur an Personen über 18 Jahren! Die Alkopops müssen mit folgendem Hinweis versehen sein: “Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten, § 9 Jugendschutzgesetz”!

Anbieter alkoholischer Getränke sollen insbesondere sollen auf folgende Punkte besonders achten:

  • Lassen Sie sich im Zweifel den Ausweis zeigen!
  • Verweigern Sie unter gegebenen Umständen den Verkauf von Alkohol!
  • Machen Sie deutlich, dass der Verkauf von Alkohol an Jugendliche laut Gesetz nicht erlaubt ist!
  • Bieten Sie in Gaststätten mindestens ein nichtalkoholisches Getränk nicht teurer an als das billigste alkoholische Getränk. So sieht es das Gaststättengesetz vor!
  • Kommen Sie der gesetzlichen Auflage nach und hängen Sie das aktuelle Jugendschutzgesetz und die für den jeweiligen Gewerbebetrieb geltenden Vorschriften gut sichtbar auf!