Zahlreiche Einsätze an Weihnachten für die Kölner Feuerwehr

Weihnachten bei der Kölner Feuerwehr - copyright: pixabay.com
Weihnachten bei der Kölner Feuerwehr
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Die diesjährigen Weihnachtstage, beginnend am 24. Dezember 2016, 0 Uhr, forderten die Kölner Feuerwehr in einem durchschnittlichen Maß. Im Bereich der rettungsdienstlichen Versorgung wurden bis zum gestrigen Vormittag 850 Einsätze verzeichnet. In 131 Fällen musste zusätzlich ein Notarzt ausrücken, um die Patienten ärztlich zu versorgen. Diese Einsatzzahlen entsprechen mit einer geringen Abweichung dem Einsatzaufkommen des vergangenen Jahres. Der Einsatz von Kräften des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung wurde in 85 Fällen erforderlich.

An Heiligabend brannten in Kalk mehrere Müllbehälter im Keller eines Wohnhauses. Der Brand wurde schnell gelöscht. Personen wurde keine verletzt. Alle Bewohner konnten im Gebäude verbleiben.

In Müngersdorf kam es zu einem Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Der Bewohner wurde aus der Brandwohnung gerettet und zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Auch dieser Brand wurde schnell gelöscht.

Am Morgen des 26. Dezember 2016 kam es zu einem Brand von acht Fahrzeugen auf einem Autohof in Rath. Für die Brandbekämpfung wurden mehrere Strahlrohre vorgenommen und eine Wasserversorgung aufgebaut.

Über die gesamte Weihnachtszeit wurden mehrere Hunde und eine Katze streunend durch die Tierrettung aufgegriffen und zur Versorgung in ein Tierheim gebracht.

Stichwortabhängig wurden zu den einzelnen Einsatzstellen auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Die Mitglieder der Löschgruppen Dünnwald, Ensen, Esch, Brück, Zündorf und Urbach verbrachten einen Teil ihrer Weihnachtszeit mit den ihnen gestellten Aufgaben. Insgesamt entsprach das gesamte Einsatzaufkommen den Zahlen des Vorjahres.

Rauchmelder und Feuerwehr verhindern am Heiligen Abend einen Wohnungsbrand

Heimrauchmelder und Feuerwehr verhindern am Heiligen Abend einen Wohnungsbrand - copyright: pixelio.de / Thorben Wengert
Heimrauchmelder und Feuerwehr verhindern am Heiligen Abend einen Wohnungsbrand
copyright: pixelio.de / Thorben Wengert

Am Samstag, 24. Dezember 2016, wurde die Feuerwehr Köln um 18:01 Uhr von der Polizei über ein Feuer in Müngersdorf informiert. Umgehend entsandte die Leitstelle einen Löschzug der Feuerwache in Ehrenfeld, ein Unterstützungslöschfahrzeug aus Lindenthal, den Führungsdienst sowie einen Rettungswagen zur Einsatzstelle.

Vor Ort wurden die Einsatzkräfte von engagierten Bewohnern am Manstedter Weg empfangen. Diese berichteten, dass durch die Alarmierung ein hausintern vernetzter Heimrauchmelder frühzeitig auf den brennenden Adventskranz in einer Nachbarwohnung hingewiesen wurde. In dieser Wohnung befand sich eine 88-jährige Bewohnerin, welche den Brand des Adventskranzes nicht bemerkt hatte. Umgehend brachten die Ersthelfer die Dame in Sicherheit und unternahmen erste Löschversuche mit einem Eimer Wasser.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der auf einem Sideboard stehende Adventskranz aus dem Wohnzimmer ins Freie verbracht. Die leicht verrauchte Wohnung wurde zusätzlich mit einem Überdrucklüfter belüftet. Parallel dazu sind sowohl die 88-jährige Bewohnerin der Brandwohnung als auch die Ersthelferinnen und Ersthelfer vom Rettungsdienst betreut worden. Aufgrund der Verrauchung in ihrer Wohnung wurde die ältere Dame vorsorglich durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Kölner Krankenhaus transportiert.

An der Einsatzstelle waren insgesamt 19 Einsatzkräfte der Feuerwachen Ehrenfeld und Lindenthal und dem Deutschen Roten Kreuz eingesetzt. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion. Alle Einsatzkräfte waren sich einig, dass Heimrauchmelder und engagierte Ersthelferinnen und Ersthelfer an dieser Einsatzstelle Schlimmeres verhindert haben.

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