Die verlorenen Kinder auf den Philippinen

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Wie das Leben der Straßenkinder in der philippinischen Hauptstadt Manila aussieht, beschreibt Shay Cullen in seinem Vortrag am Mittwoch, 21. September 2011, um 20 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum. / copyright: Uwe Steinbrich/ pixelio.de
Wie das Leben der Straßenkinder in der philippinischen Hauptstadt Manila aussieht, beschreibt Shay Cullen in seinem Vortrag am Mittwoch, 21. September 2011, um 20 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum.
copyright: Uwe Steinbrich/ pixelio.de

Wie das Leben der Straßenkinder in der philippinischen Hauptstadt Manila aussieht, beschreibt Shay Cullen in seinem Vortrag am Mittwoch, 21. September 2011, um 20 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum.

Der irische Pater Shay Cullen wurde bereits zweimal für den Friedensnobelpreis nominiert, zuletzt im Jahr 2009. Unermüdlich setzt er sich für die Kinder auf den Philippinen ein, deren Leben häufig aus Zwangsprostitution, Sextourismus und Diebstahl besteht. Die Kinder, die von ihren Eltern zum Betteln in die Großstädte geschickt werden, landen allzu oft in den überfüllten Kinderknästen, so auch in Manila.

Pater Shay Cullen gibt diesen Kindern Hoffnung auf ein besseres Leben, besucht sie im Gefängnis, versorgt dort medizinisch ihre Wunden und kann sogar immer wieder einige von ihnen befreien und in seinen Kinderheimen aufnehmen. Sie erhalten eine Ausbildung, ein neues Zuhause und therapeutische Hilfe.

Pater Cullen wird die Kinderrechtsstiftung PREDA, die Arbeit vor Ort und die Geschichte des kleinen Mädchens, die die Vorlage für den gleichnamigen Kölner TV-Tatort gab, vorstellen: „Manila“ über Kinderzwangsprostitution und Sextourismus. Die Kölner „Tatort“-Schauspieler Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Jo Bausch lernten bei den Dreharbeiten das kleine Mädchen Angel-Grace kennen, die durch dieses Martyrium ging und gründeten nach den Dreharbeiten den Verein Tatort – Straßen der Welt e.V. in Köln. Auch sie sind zur Veranstaltung eingeladen.

Die Kölner Filiale Globetrotter Ausrüstung unterstützt ebenfalls die Arbeit des Vereins mit dem Verkauf von Mango Monkeys, Fruchtgummis in der Form von Affen, und deren Verteilung im Kölner Straßenkarneval. Die Produktion und Mango-Abnahme garantiert das Überleben der Landbevölkerung und verhindert die erzwungene Landflucht der Familien in die städtischen Elendsviertel, wo die Kinder zwangsläufig auf der Straße landen und von Diebstahl und Prostitution leben müssen.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. Der Eintritt kostet zehn Euro im Vorverkauf über Globetrotter und zwölf Euro an der Abendkasse.

Autor: Redaktion/ Stadt Köln/ Ähzebär un Ko e.V.