16.05.2011  11:57 Uhr
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Reise
Leben wie Gott in Frankreich

Köln. Weniger als 2 Flugstunden vom Rheinland entfernt lädt der Gers im Südwesten Frankreichs - zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer, mit der Bergkulisse der Pyrenäen im Süden, gelegen - zu Entspannung, Freude und Genuss ein.

Seit längerem gilt der Gers als echter Geheimtipp für den Frankreichurlaub, wo man gerne seinen Urlaub verbringt wenn man Ruhe und Entspannung sucht.

Durch die Kolonialisierung von Römern, Westgoten und dann von den Franken, sowie dem Hundertjährigen Krieg zwischen Frankreich und England, hat dieses Gebiet zahlreiche Einflüsse erfahren, deren Spuren heute noch bemerkbar sind. Die zu den schönsten Dörfern Frankreichs* zählenden Örtchen Fources, Montreal und Larressingle im Norden des Gers versetzen uns in diese fantastische Epoche zurück.

Allerorts können eine unglaubliche Vielzahl romanischer und mittelalterlicher Bauwerke besichtigt werden, sowie Kirchen, Klöster, Basiliken und Kathedralen jeden Stils. Die üppige Flora und ursprünglicher Fauna verschlagen einem die Sprache. Wegen der zahlreichen sanften Hügeln wird der Gers manchmal auch als die Toskana Frankreichs bezeichnet. Zu diesen Augenweiden gesellen sich die Gaumenfreuden, denn zur Kultur gehört auch im Gers -der als die Vorratskammer der Spitzenköche gilt- stets vorzügliches Essen.

Zu den kulinarischen Spezialitäten gehören: Armagnac (Weinbrand), die Weine Vin de pays du Gers, Côtes de Gascogne & Madiran, der Aperitif ‚Floc de Gascogne’, die Geflügelspezialitäten aus Gänsen und Enten wie: Foie gras (Fettleber), Confit (eingemachtes) und Cassoulet (weißer Bohneneinopf mit Würstchen), sowie auch wilde Pilze und ein exzellenter Knoblauch.

Das besondere Klima mit meist mehr als 300 sonnigen Tagen im Jahr, mit Sommertemperaturen von oft 40C - insgesamt jedoch eher weichem und trockenem Wetter – und die milden Winter mit nur vereinzelten Frosttagen, macht den Gers zu einem der sonnigsten Gebiete von Frankreich.

Ferienunterkünfte im Gers werden als Gites (Ferienwohnungen oder - häuser) oder Chambres d’hôtes (Gästezimmer) vermietet. Als besondere Empfehlung gilt ein kleines, vielfach ausgezeichnetes Chambre d`hotes in Montesquiou: ‘Maison de la Porte Fortifiée’ das auf dem Jakobs-Pilgerweg nach Compostela und der Route des Bastides & des Castelnaux (Straße der bewehrten Dorfanlagen und Wehrburgen) liegt. Inszeniert vom Kölner Designer Klaus Köhler, geführt von Carsten Lutterbach wird hier in höchster Qualität Gastlichkeit praktiziert.


 

(Redaktion)

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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Carsten Lutterbach



 


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