Sommerblut-Festival
Festival-Rahmenprogramm zum Thema Demenz
Köln. Strick-Kunst und „Guerilla-Knitting“, duftende Museumsführungen im 4711-Haus oder klingende Bilder im Wallraf-Richartz-Museum sind nur einige der Angebote, die Menschen mit Demenz im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals vom 10. bis 28. Mai in Köln erleben können.
Darüber hinaus finden unter anderem speziell entwickelte Stadtführungen statt, Lesungen und Theateraufführungen zum Thema Demenz, der Festivalball „Wir tanzen wieder“ und Konzerte statt. Ergänzend zeigt das Filmhaus Köln am 27. Mai den Film "Eines Tages..." über Menschen, die sich dem Thema Demenz im Alltag stellen. Das Sommerblut Kulturfestival setzt in diesem Jahr den Schwerpunkt Demenz. Ein vielfältiges Rahmenprogramm stellt die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt. Für die Dauer des Festivals können Menschen mit Demenz speziell entwickelte Kulturangebote erleben. Die Ford-Werke unterstützen Sommerblut und das Rahmenprogramm Demenz mit einem Fahrdienst, der Menschen mit Demenz zu den Veranstaltungsorten fährt.
Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema Demenz bringt das Sommerblut Kulturfestival die persönlichen Schicksale und die teils schwierigen Begleitumstände der Betroffenen zur Sprache. Neben dem Theaterprojekt „Anderland“ der Regisseurin Barbara Wachendorff wird Menschen mit Demenz ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten, das Michael Becker und Jochen Schmauck von dementia+art zusammengestellt haben. Die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz steht dabei im Mittelpunkt und umfasst alle wichtigen Kunstsparten. In viele Programmpunkte fließen Aspekte der basalen Stimulation mit ein. Andere Programmpunkte richten sich an Menschen in einem frühen Stadium ihrer Demenz. Die außergewöhnlichen Projekte sollen möglichst viele Menschen erreichen und das gesellschaftspolitische Thema Demenz facettenreich in Szene setzen. Ergänzend dazu zeigt das Filmhaus Köln am 27. Mai den Film „Eines Tages...“ über Menschen, die sich dem Thema Demenz im Alltag stellen.
Die Ford-Werke unterstützen das Rahmenprogramm Demenz und stellen den Organisatoren bis zum Ende des Festivals ein Ford Transit zur Verfügung, mit denen Schauspieler und Organisatoren zwischen den verschiedenen Probe- und Aufführungsstätten hin- und herfahren können. Darüber hinaus werden Ford-Freiwillige mit weiteren Fahrzeugen einen Shuttleservice für demenzerkrankte Besucher des Festivals und deren Begleitpersonen anbieten. Für die Mitwirkung an gemeinnützigen Projekten, wie das Sommerblut Kulturfestival, stellt Ford seine Beschäftigten für bis zu 16 Stunden pro Jahr bezahlt von ihrer eigentlichen Tätigkeit frei.
Weitere Informationen zum Sommerblut Kulturfestival und dem Rahmenprogramm zum Schwerpunkt Demenz unter www.sommerblut.de.
(Redaktion)
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Bild Nr. 1 © Ford / Sommerblut
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