NetCologne knackt 25.000 Kilometer-Glasfaser-Marke: KVB-Straßenbahnen zum Rekord

NetCologne knackt 25.000 Kilometer-Glasfaser-Marke: KVB-Straßenbahnen zum Rekord! - copyright: NetCologne / Marius Becker
NetCologne knackt 25.000 Kilometer-Glasfaser-Marke: KVB-Straßenbahnen zum Rekord!
copyright: NetCologne / Marius Becker

Glasfaser ist das Gold der Zukunft, denn hierüber wird die digitale Kommunikation unserer Zeit überhaupt erst möglich. Das Telekommunikations-Unternehmen NetCologne investiert deshalb seit Jahren in den Ausbau der eigenen Highspeed-Leitungen und hat jetzt eine Rekordmarke erreicht. 25.000 Kilometer Glasfaserkabel liegen in Köln und der Region unter der Erde. Passend dazu fahren in der Domstadt ab sofort symbolisch fünf KVB-Straßenbahnen im NetCologne-Design diese unterirdischen Kilometer oberirdisch ab.

5 x 5.000 Kilometer Glasfaser-Netz

Gaben den Startschuss für die fünf Rekordbahnen in Köln: Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne (links) und Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender KVB (rechts). - copyright: CityNEWS / Eugen Weis
Gaben den Startschuss für die fünf Rekordbahnen in Köln: Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne (links) und Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender KVB (rechts).
copyright: CityNEWS / Eugen Weis

Von Hawaii nach Köln und wieder zurück – so weit reicht das 25.000 Kilometer lange Glasfaser-Netz von NetCologne. „Auch wenn man diese digitale Datenautobahn nicht sieht, ist sie ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags und sorgt dafür, dass wir in Köln und der Region immer und überall mit der Welt vernetzt sein können“, sagt Timo von Lepel, Geschäftsführer bei NetCologne. „Um das unterirdische Netz symbolisch sichtbar zu machen, fährt deshalb ab sofort pro 5.000 Kilometer verlegter Leitungen eine NetCologne-Straßenbahn diese Strecke in Köln oberirdisch ab“, ergänzt Timo von Lepel.

Partnerschaft mit der KVB

WLAN an KVB-Haltestellen - copyright: CityNEWS
WLAN an KVB-Haltestellen
copyright: CityNEWS

Digitalisierung ist auch für die Kölner Verkehrs-Betriebe KVB ein wichtiges Thema, denn das Verkehrsunternehmen und der Telekommunikations-Anbieter aus der Rheinmetropole verbindet neben der neuen Bahn-Partnerschaft auch eine weitere, von der die Kölner bereits profitieren. „Wir haben im letzten Jahr gemeinsam ein Pilotprojekt gestartet und mit dem Friesenplatz, Rudolfplatz und Dom/Hbf die ersten drei Haltestellen in Köln mit kostenfreiem WLAN vernetzt. Allein im letzten Monat haben sich knapp 50.000 Nutzer eingewählt. Ein voller Erfolg!“, erklärt KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske.

KVB-Rad weiter auf Erfolgskurs: Fast 50.000 Nutzer haben sich bereits registriert

KVB-Rad weiter auf Erfolgskurs: Fast 50.000 Nutzer haben sich bereits registriert. - copyright: KVB / Stephan Anemüller
KVB-Rad weiter auf Erfolgskurs: Fast 50.000 Nutzer haben sich bereits registriert.
copyright: KVB / Stephan Anemüller

Auch an anderer Stelle kann die KVB Erfolgszahlen vermelden, denn das KVB-Rad ist weiter auf Wachstumskurs. Insgesamt eine Million Mal wurden die Leihräder der KVB bisher ausgeliehen. Dabei haben sich inzwischen knapp 50.000 Nutzer registriert. Die meisten von ihnen profitieren davon, dass sie als Stammkunden des öffentlichen Nahverkehrs im Verkehrsverbund VRS die KVB-Räder auf jeder Fahrt bis zu 30 Minuten kostenfrei nutzen können. Die Nutzung ist im jeweiligen Ticket auf der VRS-Chipkarte bereits enthalten. Erst ab der 31. Minute fallen für Kunden mit Chipkarte moderate Entgelte an.

Seit dem 8. Mai 2015 können in Köln KVB-Räder ausgeliehen werden. 1.450 Räder stehen hierfür zur Verfügung. Das Angebot ergänzt den Stadtbahn- und Busverkehr der KVB. Hiermit lassen sich die Verkehrsmittel des Umweltverbundes verknüpfen und Lücken in den Wegeketten schließen. Durchschnittlich 1,5 Kilometer legen die Nutzer mit den KVB-Rädern zurück. Damit ist das Leihradsystem ein wesentlicher Baustein in der Strategie Köln mobil 2025 der Stadt Köln.

Print Friendly