Mit Erfolg das Vorstellungsgespräch meistern: Hier die sieben wichtigsten Tipps für das Bewerbungsgespräch!

Erfolgreich sein beim Vorstellungsgespräch: Die sieben wichtigsten Tipps! - copyright: pixabay.com
Erfolgreich sein beim Vorstellungsgespräch: Die sieben wichtigsten Tipps!
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Die schriftlichen Bewerbungen sind verschickt, nun kommen die ersten Rückmeldungen. Hat die Bewerbung überzeugt, wird meist zum persönlichen Vorstellungsgespräch gebeten. Als letzte Entscheidungshilfe für ein JA oder NEIN. Damit sie den Ausbildungsplatz bekommen, sollten Bewerber wissen, worauf es bei diesem Termin wirklich ankommt.

1. Nicht zu früh freuen

Natürlich ist die Einladung zum Vorstellungsgespräch bereits ein Erfolg. Doch wer jetzt denkt, er hätte den Ausbildungsplatz schon in der Tasche, irrt. Der persönliche Eindruck soll wichtige Persönlichkeitswerte des Bewerbers klären. Es wird kein „Verhör“, das Sie bestehen müssen. Aber auch kein Spaziergang. Am besten vorab nochmals die schriftliche Bewerbung durchlesen, damit es bei den mündlichen Aussagen nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Ruhig mit Freunden/Eltern vorher üben und dabei auf Haltung, Sprache und Auftreten achten.

2. Pünktliches Erscheinen

Lieber zu früh, als zu spät – das ist hier die Devise. Allerdings nicht schon 30 Minuten vor dem Termin an der Bürotür klopfen. Die Pufferzeit dient Ihrer persönlichen Beruhigung und beugt Unwägbarkeiten (z.B. Stau, ausgefallene Bahn) vor. Sich fünf bis zehn Minuten vor dem Termin als anwesend zu melden, gilt als taktvoll.

3. Dezentes Styling und korrekte Garderobe

Der erste Eindruck entscheidet zwar nicht alles, doch sehr viel. Am besten zu der Garderobe greifen, die Sie auch auf Ihrem Bewerbungsfoto getragen haben. Das steigert den Wiedererkennungswert.

Weitere Tipps:

  • Bei der Kleidung zu gedeckten Farben wie dunkelgrün, dunkelblau greifen, kombiniert mit frischen Tönen durch ein weißes Hemd / eine weiße Bluse, durch farbigen Schlips / farbiges Halstuch. Tabu sind überwiegend rote, pinke, gelbe Kleidung, Neonfarben und ein wilder Mustermix.
  • Auch zu viel Schmuck, Parfüm oder Aftershave wirken störend.
  • Unbedingt vermeiden, was nachlässig oder ungepflegt wirkt wie ungeputzte Schuhe, abgelaufene Absätze, fettige Haare oder abgeknabberte Fingernägel.
  • Lange Haare gelten bei Frauen zwar als Schönheitsmerkmal, sollten bei diesem Termin aber gebunden getragen werden. Bei jungen Männern dagegen gelten sie generell als unseriös und leicht zwielichtig.
  • Piercings besser herausnehmen und Tattoos ggf. mit der Kleidung überdecken. Beides ist bei Personalchefs eher verpönt. Ausgefallene Accessoires (z.B. extravagante Brille) sind nur bei Medien – oder Marketingunternehmen angebracht.

4. Kleiner Begrüßungsknigge

Mit guten Manieren kann man kaum verlieren – diesem Motto getreu sollten Sie:

  • mit einem festen Händedruck Ihr Gegenüber begrüßen. Ist er zu weich, lasch oder schwach, wird dieser Eindruck leider auch auf den Bewerber übertragen.
  • sich für die Einladung bedanken.
  • sich erst nach Aufforderung setzen und immer erst nachdem Ihr Gegenüber Platz genommen hat.
  • die ersten Unsicherheitsmomente ruhig weglächeln. Ein Lächeln wirkt auch in dieser Situation Wunder.
  • unbedingt gerade, aufrecht und ruhig auf dem Stuhl sitzen.

5. Verhalten im Vorstellungsgespräch

Möglichst gelassen bleiben. Niemand will Ihnen an den „Kragen“. Auch Personalchefs sind Menschen und viele durchaus sympathisch und verständnisvoll. Machen Sie es ihm leichter, indem Sie:

  • ihn das Gespräch führen lassen,
  • seine Fragen abwarten und darauf dann präzise und ohne große Umschweife antworten, und zwar verbindlich und ehrlich,
  • freundlich, zugewandt und aufmerksam bleiben, immer den Blickkontakt halten,
  • deutlich und nicht zu schnell sprechen und dabei umgangssprachliche Ausdrücke vermeiden, wie „geil“, „mega“, „cool“, „abgefahren“. Auch Allgemeinplätze wie „flexibel“ oder „teamfähig“ besser lassen.

6. Fragen erlaubt

Auch Sie dürfen Fragen stellen. Meist werden Sie dazu sogar aufgefordert. Aber bitte informiert in das Bewerbungsgespräch gehen und keine zu naiven Fragen stellen, etwa „Wie groß ist die Firma eigentlich?“. Machen Sie klar, dass Sie sich aufgrund Ihrer Vorab-Recherche ja gerade bei diesem Unternehmen beworben haben.

Fragen dürfen Sie nach den Arbeitszeiten, den Ausbildungsschwerpunkten, der Aufteilung von praktischer und theoretischer Ausbildung. Sogar nach der Ausbildungsvergütung (Lehrlingsgeld) dürfen Sie fragen. Meist kommt Ihr Gegenüber aber von allein darauf zu sprechen.

7. Verabschiedung

Danken Sie für das Gespräch und betonen Sie, wie sehr Sie sich freuen würden, wenn Sie die Lehrstelle genau in diesem Betrieb bekommen würden.

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