Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker lud zum tradionellen China-Abend ein

Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit dem chinesischen Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. SHI Mingde beim tradionellen "China-Abend" in Köln. - copyright: Tepass / Stadt Köln
Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit dem chinesischen Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. SHI Mingde beim tradionellen „China-Abend“ in Köln.
copyright: Tepass / Stadt Köln

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker lud am Montag, 8. Mai 2017, die in Köln ansässigen chinesischen Unternehmer und China-Akteure zum traditionellen „Kölner China-Abend“ ein, den die Kölner Wirtschaftsförderung seit über 20 Jahren organisiert. Rund 150 Gäste folgten  der Einladung in die Wolkenburg. Als Ehrengast konnte Henriette Reker den chinesischen Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. SHI Mingde, mit seiner Gattin XU Jinghua in der Domstadt begrüßen. Als weiterer Ehrengast nahm der Generalkonsul in Düsseldorf, FENG Haiyang, mit seiner Ehefrau SI Xiaolan teil.

Henriette Reker verwies in ihrer Rede auf die ausgezeichneten Beziehungen zwischen Deutschland, insbesondere Köln, und dem Reich der Mitte. In diesem Jahr könne man nicht nur 45 Jahre Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und China feiern, sondern auch das 30-jährige Städtepartnerschafts-Jubiläums der Kölns mit der chinesischen Hauptstadt, erinnerte sie. Dazu stellte sie fest: „Dass dieses Jubiläum in das chinesische Jahr des Hahnes fällt, finde ich sehr passend. Denn wie Sie sicher alle wissen, steht der Hahn entsprechend der chinesischen Tierkreiszeichen für Loyalität und Verbundenheit. Und eben diese positiven Attribute charakterisieren die besondere Verbindung zwischen unseren beiden Städten.“

Beziehungen zwischen Köln und China so gut wie nie zuvor

In seiner Begrüßungsansprache würdigte der Botschafter die seit vielen Jahren bestehenden freundschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Köln und China, die aktuell so gut seien wie nie zuvor. Kölns Städtepartnerschaft mit Peking und die zahlreichen China-Aktivitäten seien dabei eine Pionierleistung. Die Aktivitäten über die letzten drei Jahrzehnte seien beispielhaft und wegweisend. So sei die Städtepartnerschaft zwischen Köln und Peking eine der ersten kommunalen Verbindungen überhaupt, die zwischen Deutschland und dem Reich der Mitte geschlossen wurde.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker kündigte für Ende August ein großes China-Fest mit einem chinesischen Markt und einem attraktiven Bühnenprogramm auf dem Roncalliplatz an, mit dem die Rheinmetropole und Peking das 30-jährige Jubiläum feiern wollen. Mit Fachkonferenzen sollen darüber hinaus auch die Wirtschaftsbeziehungen weiter intensiviert werden.

Neben dem Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, Ulf Reichardt, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses, Dr. Jürgen Strahl, zählten auch die ehemaligen Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters und Fritz Schramma zu den Gästen des diesjährigen China-Abends. Für beste Stimmung sorgte bei den chinesischen Unternehmern nicht nur ein von europäischer und asiatischer Küche inspiriertes Menü. Vor allem auch der Auftritt des neu gegründeten „Deutsch-Chinesischen Rheinchors“, der unter anderem mit dem Jasminblütenlied (Mo-lihua) vermittelte ein eindrucksvolles Stück Heimat.

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