Am Mittwoch (21.03.2012) wieder Warnstreiks in Köln: Hier alle Infos!

Der Streik soll 24 Stunden dauern, mehrere Zehntausend Beschäftigten sollen sich daran beteiligen. Mit den Warnstreiks will ver.di in der laufenden Tarifrunde ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. / copyright: Roberto Pfeil / dapd
Der Streik soll 24 Stunden dauern, mehrere Zehntausend Beschäftigten sollen sich daran beteiligen. Mit den Warnstreiks will ver.di in der laufenden Tarifrunde ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen.
copyright: Roberto Pfeil / dapd

Wegen des zweiten ganztägigen Warnstreiks in Köln am Mittwoch (21.03.2012) bleiben erneut die überwiegende Zahl der städtischen Kindertagesstätten geschlossen. Der Streik wird auch wieder die KVB, Krankenhäuser, Altenheime, Müllabfuhr, Sparkassen, Job-Center und weitere öffentliche Einrichtungen treffen.

Für Mittwoch, 21. März 2012, haben die Gewerkschaften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Hiervon betroffen sind auch wieder die städtischen Kindertagesstätten.

Es ist davon auszugehen, dass die überwiegende Anzahl der 225 städtischen Kindergärten an diesem Tag geschlossen sein wird. Derzeit verfügt die Verwaltung über keine Kenntnisse, ob und welche Kindergärten öffnen werden. Die Beschäftigten der Kitas wurden jedoch gebeten, allen Eltern rechtzeitig mitzuteilen, ob ihr Kind während des Streiks in der Einrichtung betreut werden kann. Sollte das nicht möglich sein, werden die Eltern über alternative Betreuungsmöglichkeiten in anderen Einrichtungen mit den entsprechenden Telefonnummern per Aushang informiert.

Busse und Bahnen fahren nicht

Am Mittwoch, 21. März 2012, werden sich die Kunden der Kölner Verkehrs-Betriebe AG laut eines neuen Warnstreikaufrufs der Gewerkschaft ver.di darauf einstellen müssen, dass das Unternehmen ab Betriebsbeginn wieder bestreikt wird. Dem Aufruf zufolge wird es sich auch bei diesem zweiten Warnstreik in der laufenden Tarifverhandlung um einen ganztägigen Warnstreik handeln. Demnach sollen am Mittwoch, 21. März 2012, ab Betriebsbeginn um 3.00 Uhr morgens Busse und Bahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe AG nicht fahren können. Vom Warnstreik nicht betroffen sind jedoch einige Buslinien im gesamten Stadtgebiet.

Wie in der Vergangenheit auch wird die KVB nach Ende des Warnstreiks – voraussichtlich am Donnerstag, 22. März 2012, um 2.59 Uhr – den Bus- und Bahnverkehr umgehend wieder ans Rollen bringen, damit die Beeinträchtigungen der Kunden so gering wie möglich gehalten werden.

Die S- und Regionalbahnen der DB fahren nach ihrem Regelfahrplan.

Im Busbereich entfallen voraussichtlich alle Fahrten auf den folgenden Linien: 120, 121, 122, 125, 133, 136, 139, 140, 141, 143, 147, 151, 152 und 161.

Ein nahezu vollständiger Betrieb wird voraussichtlich auf folgenden Linien möglich sein: 130, 131, 135, 138, 144, 145, 149, 150, 158, 163/550, 164/501, 165, 166, 167 und 190.

Ein sehr eingeschränkter Betrieb wird voraussichtlich auf den nachfolgend genannten Linien stattfinden: 106, 132, 142, 146, 153, 154, 155, 157, 160 und 162.

Reduzierte Sonderregelungen finden sich zudem auf folgenden Strecken:

Linie 126: voraussichtlich nur eine Schülerfahrt
Linie 127: voraussichtlich nur rund 15 % aller Fahrten
Linie 156: voraussichtlich nur nachmittags Fahrten
Linie 159: voraussichtlich nur Fahrten zwischen Kochwiesenstr. und Herler Str.

Eine komplette Übersicht der stattfindenen Busfahrten finden Sie hier.

Wer wird streiken?

• Kölner Verkehrsbetriebe (KVB)
• Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB)
• Stadtentwässerungsbetriebe (SteB)
• Stadtverwaltung
• Städtischen Kindertagesstätten
• KölnBäder GmbH
• Städtischen Bühnen
• RheinEnergie AG
• Stadtwerke Köln GmbH
• Job-Center
• Musikschule
• Städtisches Klinikum
• Sozialbetriebe der Stadt Köln (SBK)
• Studentenwerk
• Bundesbehörden
• Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Ab 10 Uhr ziehen mehrere Demonstrations-Züge durch Köln u. a. vom Stadthaus Deutz, Hauptbahnhof und Hans-Böckler-Platz zum Heumarkt. Dort wird es um 11 Uhr eine Kundgebung mit 13.000 Teilnehmern und Verdi-Chef Frank Bsirske geben.

Autor: Redaktion / / Stadt Köln / KVB AG

KEINE KOMMENTARE