Schulanfang
Tipps zum Schulanfang: Kinder auf den neuen Lebensabschnitt richtig vorbereiten
Der richtige Schreibtischstuhl

Nicht jedes Kind hat morgens viel Appetit. Wie wäre es dann mit einem Glas Milch oder einer Tasse Kakao?
Ebenso wichtig für die Rückengesundheit sind auch der richtige Schreibtischstuhl und Schreibtisch. Hier sollten entsprechend der jeweiligen Körpergröße des Kindes die Tisch- und Stuhlbeine in der Höhe verstellbar sein Generell sollte darauf geachtet werden, dass das Kind die Hausaufgaben an einem ruhigen Ort macht und nicht von Geschwistern oder lauter Musik gestört wird. Inzwischen gibt es sogar einen so genannten 3D-Aktiv-Sitz ("swoppster" von aeris). Der erste 3D-Aktiv-Sitz für Sitzanfänger und Grundschüler fordert und fördert permanente Haltungswechsel und soll so das Konzentrationsvermögen verbessern.
So schön es ist, wenn Kinder aktiv sind, Zappelphilippe haben es in der Schule schwer. Hier können moderne Methoden aus der Kinesiologie hilfreich sein. Einfache Übungen können die Kinder dabei unterstützen ruhiger und gelassener zu werden. Damit die Methode wirklich Erfolg hat, sollte sie allerdings von qualifizierten Kinesiologen durchgeführt werden. Auf www.dgak.de gibt es ein Verzeichnis.
Guter Schulstart - Gesundes Frühstück und Pausenbrot sorgen für Energie
Immer mehr Lehrer bemängeln, dass Kinder ohne ein Frühstück in die Schule kommen. Doch ein gesundes Frühstück und Pausenbrot sind wichtige Voraussetzungen für einen guten Schulstart. Da Kinder noch im Wachstum sind, ist ihr Energiebedarf sehr hoch. Werden die Energiereserven nach dem Schlaf nicht wieder aufgefüllt, sind die Kinder oft unkonzentriert, zappelig und machen schnell schlapp. Ernährungsberater empfehlen, dass Frühstück und Pausenbrot ein Drittel des Tagesbedarfs an Nährstoffen liefern soll. Natürlich sind nicht alle Kinder gleich. Und während das eine morgens gleich mehrere Brote essen kann, stochert das andere lustlos in einer kleinen Portion Cornflakes herum. Wenn Kinder am frühen Morgen keinen Appetit haben, sollten sie natürlich auch nicht zum Essen gezwungen werden. Vielleicht mögen sie ja lieber eine große Tasse Kakao.
Bei Frühstücksmuffeln sollte allerdings das Pausenbrot entsprechend größer ausfallen. Der Körper braucht Energielieferanten wie Vitamine, Calcium und Eiweiß. Gut ist es, gemeinsam mit dem Kind abzusprechen, was in die Brotdose kommt. Denn das beste Pausenbrot bringt nichts, wenn es in der Dose bleibt. Das gesündeste Brot ist Vollkornbrot. Aber auch ein Sonnenblumen- oder Mischbrot ist in Ordnung. Der hohe Bedarf der Heranwachsenden an Eiweiß und Calcium lässt sich gut mit fettarmem Käse, Quark, Joghurt oder Milch decken. Tierische Eiweiße, in fettarmer Wurst und Schinken sollten die Ernährung ergänzen.
Vitamin C und Co. stecken vor allem in Obst und Gemüse. Untersuchungen haben übrigens gezeigt, dass Kinder mehr Obst und Gemüse essen, wenn es in kleine Stücke geschnitten wird. In manchen Schulen wird inzwischen einmal in der Woche Obst und Gemüse kostenlos an die Schüler verteilt. Süße Plunderteilchen oder spezielle Kindersnacks sollten die Ausnahme bleiben, da sie zu viel Fett und Zucker und zu wenig Nährstoffe enthalten. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nur kurzfristig ansteigen. Eltern sollten für Abwechslung in der Brotdose sorgen. Denn jeden Tag das gleiche zu essen, wird schnell langweilig. Am besten fragt man öfter einmal, was geschmeckt hat. Dann braucht man keine Angst haben, dass das Brot in den Papierkorb wandert. Besonders wichtig ist, dass die Schüler ausreichend trinken. Also immer eine Trinkflasche mitgeben. Allerdings sollte auf Dickmacher wie Limo und Cola verzichtet werden. Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen sind die besten Durstlöscher.
(dtd-Korrespondentin Beate Fuchs/ Redaktion)
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