info.koeln: Die Kölner Lokalvariante von Google Maps gestartet

info.koeln - der neue Einkaufsführer für Köln copyright: NetCologne / Marius Becker
info.koeln – der neue Einkaufsführer für Köln
copyright: NetCologne / Marius Becker

Köln kommt auf die digitale Überholspur. Mit dem neuen Online-Service „info.koeln“ geht die Domstadt ab sofort mit ihrer eigenen digitalen Köln-Map an den Start. Neben dem Mehrwert für die Kölner und Besucher der Domstadt, soll dadurch zusätzlich auch der lokale Einzelhandel gestärkt werden. Die ersten drei digital vernetzten Einkaufstraßen wurden heute offiziell eröffnet.

Der Startschuss für den neuen info.koeln-Service fällt mitten in den Veedeln: Die Severinstraße gehört neben der Deutzer Freiheit und der Rodenkirchener Hauptstraße zu den ersten digital vernetzten Einkaufstraßen der Stadt. NetCologne hatte im letzten Jahr gemeinsam mit den Kölner Wirtschafts- und Werbeverbänden per Ausschreibung drei innovative Einkaufsstraßen im Rahmen eines Pilotprojekts gesucht.

Jetzt ist es so weit: Die drei Shopping-Meilen wurden kostenfrei mit WLAN-vernetzt und steigen mit dem neuen info.koeln-Service ab sofort ins digitale Standortmarketing ein.

Internetstadt Köln

„Köln ist laut der Studie ´Deutschlands Städte werden digital´ von Pricewaterhouse Coopers die digitalste Stadt Deutschlands und wird zu Recht als Internetstadt bezeichnet“, sagt Stadtdirektor Guido Kahlen. „Die Stadt Köln hat sich im Rahmen ihrer Digitalen Agenda dafür eingesetzt, dass ein kostenfreies WLAN-Netz in Köln entsteht – so ist gemeinsam mit NetCologne HOTSPOT.KOELN entstanden. Dass Köln mit dieser Agenda am digitalen Puls der Zeit ist, zeigt auch das neueste Projekt, das heute vorgestellt wird: Das Thema WLAN geht in die nächste Runde und der Fokus erweitert sich auf den lokalen Handel“, so Kahlen.

Lokale Informationen auf einen Blick

info.koeln zeigt auf einer online Karte die Erlebniswelt der Domstadt an: Von Kultur über Gastro bis hin zu Shoppingmöglichkeiten finden sich auf der digitalen Köln-Map sämtliche Infos rund um den aktuellen Standort. „Unser Ziel bei der Entwicklung des Dienstes war es, einen echten Mehrwert sowohl für den Nutzer, als auch für die Händler zu schaffen“, erklärt NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns. „Die Kölner werden mit info.koeln immer über aktuelle Angebote um die Ecke informiert und die Händler sprechen ihre Kunden über einen zusätzlichen Kanal an. Aber auch für Touristen ist der Dienst interessant: Durch die Integration in das HOTSPOT.KOELN-Netz der Stadt können Sie kostenfrei sämtliche Standortinfos aufrufen und sehen genau, wo das nächste Restaurant, Café oder Museum ist.“

Stadtdirektor Guido Kahlen und NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns (beide Mitte) gaben heute auf der Severinstraße gemeinsam mit Vertretern der IG Severinsviertel, IG Deutz, IG Rodenkirchen sowie wichtigen Werbe- und Wirtschaftsverbänden aus Köln den Startschuss zur digital vernetzten Einkaufsstraße. copyright: NetCologne / Marius Becker
Stadtdirektor Guido Kahlen und NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns (beide Mitte) gaben heute auf der Severinstraße gemeinsam mit Vertretern der IG Severinsviertel, IG Deutz, IG Rodenkirchen sowie wichtigen Werbe- und Wirtschaftsverbänden aus Köln den Startschuss zur digital vernetzten Einkaufsstraße.
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Chance für lokale Anbieter

Der neue info.koeln-Service bietet lokal ansässigen Unternehmern die Möglichkeit zur digitalen Standortwerbung – und das rund um die Uhr, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Jörg Aue, Veedel Manager und Mitglied des Vorstandes der Interessengemeinschaft Severinsviertel sieht diesen neuen Service als Chance: Wir haben hier die einzigartige Möglichkeit, persönliche Beratung mit digitaler Flexibilität zu verschmelzen. Das charmante ist, dass man bei uns eben beides bekommt. Dadurch, dass tagesaktuelle Angebote der Händler direkt auf dem Smartphone angezeigt werden, wird die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den reinen online Händlern deutlich erhöht. In unserer digitalen Welt ist es wichtig, dass wir auch als Veedel mit den Branchenriesen auf Augenhöhe bleiben“, so Aue. Mit info.koeln sei die Basis dafür geschaffen, jetzt gelte es für die Unternehmen, aktiv zu werden.

So funktioniert´s

Die Internetadresse www.info.koeln kann in jedem Browser geöffnet werden. Über eine Kategorie-Auswahl bestimmt der Nutzer, welche Informationen er in seinem Umfeld sehen möchte. Mit Hilfe der Suchleiste ist zusätzlich eine gezielte Schlagworteingabe möglich. Im kommenden Jahr soll das Pilotprojekt auf weitere Einkaufsstraßen erweitert werden.

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