Demonstrationen und Kundgebungen am Wochenende in Köln

Demonstrationen und Kundgebungen am Wochenende in Köln - copyright: CityNEWS / Laudenberg (Archivbild)
Demonstrationen und Kundgebungen am Wochenende in Köln
copyright: CityNEWS / Laudenberg (Archivbild)

Für Samstag (07.01.2017) sind in der Innenstadt von Köln mehrere Demonstrationen und Kundgebungen angemeldet worden. Die Polizei Köln ist mit etwa 1.000 Beamten im Einsatz.

In der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr hat Pro NRW einen Aufzug mit dem Thema „Ein Jahr nach dem Kölner Sex-Pogrom: Kein Vergeben, kein Vergessen!“ in der Kölner Innenstadt angemeldet. Der Veranstalter rechnet hierbei mit 400 Teilnehmern.

Die Versammlung wird in Abstimmung mit der Polizei folgenden Demonstrationsweg nehmen:

Informationen zu den Demonstrationen und Versammlungen am Samstag (7. Januar 2017) copyright: Polizei Köln
Informationen zu den Demonstrationen und Versammlungen am Samstag (7. Januar 2017) in Köln
copyright: Polizei Köln
  • Domprobst-Ketzer-Straße (Auftaktkundgebung)
  • An den Dominikanern
  • Unter Sachsenhausen
  • Tunisstraße
  • Zeughausstraße
  • Magnusstraße
  • Albertusstraße
  • Apostelnstraße
  • Pastor-Könn-Platz
  • Neumarkt
  • Richmodstraße
  • Am Alten Posthof
  • Krebsgasse
  • Glockengasse
  • Tunisstraße
  • Komödienstraße
  • Marzellenstraße
  • Domprobst-Ketzer-Straße

Gegen-Demonstrationen und Kundgebungen

Gegendemonstrationen und Kundgebungen - copyright: pixabay.com
Gegendemonstrationen und Kundgebungen
copyright: pixabay.com

Gegen diese Versammlung hat das Bündnis Köln Nord gegen Rechts und Köln stellt sich quer drei Gegenveranstaltungen angemeldet. In der Zeit von 12:00 bis 20:00 Uhr finden in Abstimmung mit der Polizei auf dem Bahnhofsvorplatz, Roncalliplatz und Breslauer Platz Kundgebungen statt. Der Anmelder rechnet mit je 200 Teilnehmern an den Örtlichkeiten. Als Redner ist der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck angekündigt.

Die Polizei Köln befindet sich zurzeit noch in intensiven Einsatzvorbereitungen, um einen friedlichen Verlauf beider Veranstaltungen zu sorgen. Beeinträchtigungen für die Bevölkerung sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Bereiche der oben genannten Wegstrecken weiträumig zu umfahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Ab Donnerstag (05.01.2017) schaltet die Polizei Köln ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0221 – 229 – 77 77. Das Bürgertelefon ist am Donnerstag und Freitag in der von 10:00 bis 18:00 Uhr besetzt, am Veranstaltungstag ab 9:00 Uhr.

Bei den letzten Demonstrationen von Pro NRW in Köln kamen weitaus weniger Teilnehmer als erwartet. Trotz mehrfacher Aufrufe in den sozialen Netzwerken ließen sich wohl nicht mehr Teilnehmer mobilisieren. Von den angekündigten und angemeldeten 350 Personen kam nur ein Bruchteil nach Köln. Auch hier waren mehr als 1.000 Polizisten im Einsatz.

1 Kommentar

  1. Das Kind muss erst in den Brunnen fallen, bevor man das Wort Gitter überhaupt nur aussprechen
    darf, denn Gitter schränken die Freiheit ein. Die Verletzung und Schändung der Frauen nahm man
    fahrlässigerweise in Kauf, bevor man 2017 gemeinsam mit 1500 Polizisten „harmonisch“ feierte. An eine „Umerziehung“ einer so vielschichtigen Menschengruppe glaubt kaum jemand. Was bleibt ist
    die Abschiebung. Aber in ihrem Heimatland sind diese Leute auch nicht sonderlich beliebt, was uns
    nicht weiter stören sollte, denn wir wollen uns nicht von denen unsere Gesellschaftsordnung
    ruinieren lassen.- Die Rohrstockpädagogik wurde erst in den sechziger Jahren mühsam ausrangiert.

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