BWA-Wirtschaftsclub: Kölns Bild als Wirtschaftsstandort schärfen

BWA Köln- Auftaktveranstaltung: v.l.n.r.: Dr. Martin Zenner (CMS Hasche Sigle), Carmen Thomas (Journalistin), Dieter Noldenn (Karstadt Feinkost), Prof. Dr. Margot Ruschitzka (FH Köln), Hans-Werner Bartsch (Oberbürgermeister) / copyright: Internationaler Wirtschaftsclub
BWA Köln- Auftaktveranstaltung: v.l.n.r.: Dr. Martin Zenner (CMS Hasche Sigle), Carmen Thomas (Journalistin), Dieter Noldenn (Karstadt Feinkost), Prof. Dr. Margot Ruschitzka (FH Köln), Hans-Werner Bartsch (Oberbürgermeister)
copyright: Internationaler Wirtschaftsclub

Der „Internationale Wirtschaftsclub Metropolregion Köln“, der im Januar 2010 unter dem Dach des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) gegründet wurde, hat auf seiner Auftaktveranstaltung über die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Köln debattiert.

Die Diskussionsteilnehmer hoben die Bedeutung der Vernetzung der Stadt sowohl innerhalb der Region als auch mit dem Ausland hervor. „Köln hat zahlreiche Alleinstellungsmerkmale, doch nicht immer wird die Stadt auch als Wirtschaftsstandort wahrgenommen“, sagte Prof. Dr. Margot Ruschitzka (Fachhochschule Köln), Präsidiumsmitglied des Wirtschaftsclubs. Köln sei nicht nur Universitäts- und Medienstadt, sondern biete mit seiner Infrastruktur, großen Messen und einem wirtschaftskräftigen Umland großes Potenzial für Unternehmen und Investoren. „Deshalb sollte der Faktor Wirtschaft in der Kommunikation stärker hervorgehoben werden“, so Ruschitzka.

Bürgermeister Hans-Werner Bartsch nannte die Auftaktveranstaltung des Wirtschaftsclubs einen Aufbruch: „Ein solches Netzwerk gibt wichtige Anstöße. Ich freue mich auf gute Gespräche und erhoffe mir Impulse, um den Wirtschaftstandort voranzubringen.“ Um Köln in Deutschland ebenso wie international ein klares Profil zu geben, habe das Amt für Wirtschaftsförderung gute Instrumente an der Hand, so der CDU-Bürgermeister. „Letztlich bieten wir hiermit aber nur eine Plattform, an der viele mitarbeiten sollten. Ich finde es gut, dass sich auch die Unternehmer engagieren, um den Standort attraktiv und lebendig zu machen.“

Wirtschaftsclub will beraten und helfen

Rund 50 Unternehmer/innen aus der Metropolregion Köln waren im Kranhaus 1 des Kölner Zollhafens zusammen gekommen, um die erfolgreiche Gründung des BWA-Wirtschaftsclubs zu feiern. Seit dem Start im Januar konnte der Club neue Mitglieder gewinnen. Das Präsidium des Clubs stellen Friedrich Graf von Ballestrem / Leiter der Kölner Niederlassung der TRUST Versicherungsmakler AG, Dieter Noldenn / Geschäftsführer Karstadt Feinkost GmbH, Prof. Dr. Margot Ruschitzka / Professorin der Fachhochschule Köln, Michael Stubenrauch / Leiter Spezialberatung Finanzierung der Deutsche Bank AG Köln und Dr. Gerlind Wisskirchen / Rechtsanwältin und Partnerin CMS Hasche Sigle.

„Ziel des Wirtschaftsclubs ist es, Kölner Unternehmen eine Plattform für eine lokale bzw. internationale Vernetzung und den Austausch zwischen Unternehmen zu bieten“, erläutert Sibylle Nußbaum, Geschäftsführerin des Wirtschaftsclubs. Darüber hinaus empfehle sich der Wirtschaftsclub als Berater für Politik und Gesellschaft: Fachleute mit Wirtschaftskompetenz, parteiunabhängig und branchenübergreifend, stellten sich Politikern auf lokaler, Landes- und Bundesebene als Gesprächspartner zur Verfügung. Mit Ideen und Initiativen wolle man zu einer positiven Entwicklung des Wirtschaftstandorts Köln beitragen.

Weitere Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Carmen Thomas, Journalistin und Moderatorin, Dieter Noldenn und Dr. Martin Zenner, Rechtsanwalt und Partner der gastgebenden Kanzlei CMS Hasche Sigle. Den Einführungsvortrag hielt Ulf Posé, Präsident des BWA auf Bundesebene.

Über den BWA:
Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und
Außenwirtschaft e. V. (BWA) wurde 2003 gegründet und zählt heute ca. 15.000
Mitglieder. Unter dem Motto „Wirtschaft – das sind wir alle“ will der Verband
den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur verstärken. Er
setzt sich dafür ein, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv wird
für in- und ausländische Investoren. Er bekennt sich als erster
Wirtschaftsverband zur Initiative „Planetary Contract“ (Global Marshall Plan),
die wirtschaftliches Tun unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und
ethischer Zusammenhänge fordert. Regional ist der BWA über seine
Wirtschaftsclubs in über 25 Regionen Deutschlands vertreten. Zielgruppe für die
Mitgliedschaft in den BWA-Wirtschaftsclubs sind zum einen Führungskräfte und
Inhaber erfolgreicher Unternehmen aller Größen aus der Region, zum anderen
Wissenschaftler, Diplomaten, Hochschullehrer, Behördenvertreter, Banker,
Repräsentanten aus Kunst und Kultur sowie Studenten.

Autor: Quelle: Internationaler Wirtschaftsclu