Rollstuhlfahrer in Köln-Bickendorf gefesselt und ins Bein geschossen

Rollstuhlfahrer in Köln-Bickendorf gefesselt und ins Bein geschossen (Symbolbild) / copyright: Albrecht E. Arnold / pixelio.de
Rollstuhlfahrer in Köln-Bickendorf gefesselt und ins Bein geschossen (Symbolbild)
copyright: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

In Köln-Bickendorf haben am späten Dienstagabend (3. November) zwei bislang unbekannte Maskierte einen Firmeninhaber (71) überfallen und beraubt. In seinem Wohnhaus mit Gewerbeanteil an der Silcherstraße fesselte das Räuberduo den Senior an seinen Rollstuhl – und schoss ihm mit einer Schusswaffe ins Bein.

Unmittelbar vor dem Überfall gegen 21.30 Uhr hatte der spätere Geschädigte einen ihm oberflächlich bekannten Besucher verabschiedet. “Plötzlich standen die beiden schwarz Maskierten vor mir”, gab der Schwerverletzte anschließend zu Protokoll. Mit Klebeband fesselten die circa 1,85 Meter großen Angreifer den 71-Jährigen an seinen Rollstuhl. Einer der Unbekannten fügte ihm vermutlich mit einer Pistole die Schussverletzung im Oberschenkel zu. Mehrfach fragten die Unbekannten den Senior in akzentfreiem Deutsch, wo er sein Bargeld deponiert habe. Nachdem sie eine Geldsumme im unteren fünfstelligen Bereich aus einem Arbeitsraum entwendet hatten, flüchteten die Täter mit ihrer Beute in unbekannte Richtung.

Die im Obergeschoss schlafende Ehefrau (62) des Opfers wachte gegen 00.30 Uhr auf, fand den Schwerverletzten und alarmierte umgehend die Polizei. Den Überfall selbst hatte die Kölnerin nicht wahrgenommen. Im Rettungswagen musste der 71-Jährige in ein Krankenhaus gefahren werden. Dort muss er nach einer zwischenzeitlich durchgeführten Notoperation stationär verbleiben.

Zur Spurensicherung wurde der Erkennungsdienst entsandt. Das ermittelnde Kriminalkommissariat 14 hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Zeugen, die im Tatortumfeld verdächtige Feststellungen gemacht haben, werden dringend um sachdienliche Hinweise unter Tel.-Nr. 0221 – 229 – 0 oder per E-Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de gebeten.

Autor: Redaktion / Polizei Köln