Beim Kauf von Druckerpatronen nicht nur auf den Preis achten!

Beim Kauf von Druckerpatronen nicht nur auf den Preis achten! - copyright: pixabay.com
Beim Kauf von Druckerpatronen nicht nur auf den Preis achten!
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Selbstverständlich ist es verlockend, beim Kauf von Druckerpatronen nicht auf das Original, sondern auf preiswerte Alternativen zu setzen. Aber der Schuss kann nach hinten losgehen. Betrachten wir das Thema zunächst einmal aus dem Blickwinkel des Umweltschutzes. Eine nachgebaute Druckerpatrone landet, wenn die Füllung aufgebraucht ist, mit hoher Wahrscheinlichkeit über den Hausmüll auf der Deponie oder in der Müllverbrennung.

Der Hersteller HP geht da zum Beispiel einen ganz anderen Weg. Der Produzent von PC-Hardware nimmt leere Druckmittelbehälter – ob Tintenpatronen oder Tonerkartuschen – zurück. Dies gestaltet sich denkbar einfach. Der Kunde – dem durch diesen Service keine weiteren Kosten entstehen – muss lediglich einen Rücksendeumschlag oder eine Retourenbox anfordern. Die sendet er mit der leeren Patrone zurück. Der Hersteller sorgt dann für das fachgerechte Recycling. Eine Art des Umweltschutzes, die längst nicht selbstverständlich ist.

Natürlich ist es eine saubere Sache, wenn die Umweltverträglichkeit bereits am Anfang des Herstellungsprozesses steht. Bei dem US-amerikanischen Unternehmen etwa verhält es sich so, dass drei Viertel aller Tintenpatronen mit einem Anteil von 50 bis 70 Prozent recyceltem Plastik produziert werden. Dank dieser Handlungsweise landeten seit 2006 mehrere Milliarden Plastikflaschen nicht mehr auf den Deponien, sondern bildeten einen wichtigen Baustein im Fertigungsprozess der Druckerpatronen.

Billige Tinte oder alternative Druckerpatronen können Ursache für mangelhafte Ausdrucke sein

Original oder nachgemacht? Was Sie beim Ersetzen von Druckerpatronen beachten sollten! - copyright: pixabay.com
Billige Tinte oder alternative Druckerpatronen können Ursache für mangelhafte Ausdrucke sein
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Wer wegen der Druckkosten zu den Alternativprodukten greift, muss damit rechnen, dass gleich mehrere Probleme auftreten können. Die Qualität des Ausdrucks ist mangelhaft und lässt sich auch nicht durch eine wiederholte Druckkopfreinigung beheben. Das geht sogar so weit, dass Texte nicht mehr lesbar sind. Gibt man sich mit wieder aufgefüllten Tintenkapseln ab, kann auslaufende Flüssigkeit den Drucker beschädigen. Außerdem kann es vorkommen, dass die gebrauchte Patrone gar nicht erkannt wird. Die Ursache dafür ist häufig ein verbauter Chip sein, der nicht funktioniert.

Doch warum ist ein Nachfüllset der Druckertinte oftmals teurer als der Drucker selbst? Die Hersteller verweisen auf die Technik und die Ansprüche der Kunden an die Qualität der Ausdrucke. Die Kosten für die Herstellung einer Druckerpatrone sind das Eine. Die Vorlaufkosten in die Entwicklung immer besserer Drucksysteme sind das Andere. Dabei ist die Tinte ein wichtiger Faktor. Die Anforderungen sind enorm. Sie muss schnell trocknen, sollte über eine gute Oberflächenspannung verfügen und derart zusammengestellt sein, dass sie den Druckkopf oder andere Teile der Hardware nicht beschädigt.

Dabei ist der Hauptbestandteil der Tinte Wasser. Farbpigmente machen die Sache bunt, diverse Additive verleihen dem flüssigen Gold die beschriebenen Eigenschaften. Wer also optimale Ergebnisse beim Ausdruck haben möchte sowie eine lange Lebensdauer, greift am besten zum Original des Herstellers.

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