Ausbildung
"Werber? Lern doch etwas Anständiges!"
Köln. So denken wahrscheinlich noch immer viele Eltern, wenn sie von ihren Kindern das erste Mal mit dem Berufswunsch "Werber" konfrontiert werden. Denn dieses Berufsbild ist mit vielen Klischees behaftet und in der Wahrnehmung einer breiteren Öffentlichkeit nicht klar definiert.
Vielfalt und Kreativität
Dabei ist der Beruf des Werbers sehr vielseitig - und natürlich kreativ. Es wird unterschieden in Art Direction, Text und Grafik. Art-Direktoren erstellen Konzepte und Visualisierungen für alle Arten von Medien. Auch für Texter bieten sich vielfältige Möglichkeiten: von kurzen Werbetexten über umfangreiche Booklets bis hin zu kompletten Drehbüchern - alles ist möglich. Das Aufgabenfeld der Grafiker erstreckt sich von dem Erstellen der Grafiken für Videospiele über die Gestaltung von Plakatkampagnen bis zu Websites. Gemeinsam konzipieren die unterschiedlichen Abteilungen Printanzeigen, TV-Werbespots, Hörfunkspots, Onlinekampagnen oder auch ungewöhnliche Guerillaaktionen.
Praktika im In- und Ausland
Lernen kann man dieses kreative Handwerk beispielsweise an der Miami Ad School. Die Schulen in Hamburg und Berlin zählen zu den erfolgreichsten Werbeschulen weltweit. Das ursprüngliche Konzept der Werbeschmiede stammt, wie der Name verrät, aus Florida. Niklas Frings-Rupp und Oliver Voss, die beiden Leiter des europäischen Ablegers, haben die Hamburger Filiale im Sommer 2003 gegründet. Die zweijährige Kompaktausbildung für Kreative hatte es in Deutschland zuvor nicht gegeben.

Niklas Frings-Rupp und Oliver Voss, die beiden Leiter des europäischen Ablegers, haben die Hamburger Filiale im Sommer 2004 gegründet.
Schulleiter Niklas Frings-Rupp betont: "Unsere Schüler haben die Freiheit, ihre Kreativität voll auszuleben und sich an realen Kunden zu probieren. Sie lernen von den Besten der Branche, wie sie ihre Arbeit verbessern können, und sammeln so wertvolle Erfahrungen, die sie im späteren Beruf erfolgreich anwenden." Mittlerweile gibt es die Miami Ad School weltweit in neun Ländern. Der Wechsel des Standorts sowie Praktika im In- und Ausland sind an der deutschen Werbeschule selbstverständlich und unterstreichen die Qualität der zweijährigen internationalen Ausbildung. Gründer Oliver Voss bekräftigt: "Das Netzwerk der Miami Ad School ist global. Schon während der Ausbildung schließen die Schüler wichtige nationale und internationale Kontakte, die ihnen nach der Ausbildung zugutekommen."
Der Weg an die Miami Ad School
Im Rahmen des Aufnahmeverfahrens muss man ein Anmeldeformular ausfüllen, eine Aufgabe auswählen und lösen, seine kreative Arbeit mit Beispielen dokumentieren, ein Videostatement aufnehmen und drei Empfehlungsschreiben einreichen.
Das Sommerquartal beginnt am 2. Juli 2012, der Bewerbungsschluss ist am 13. April 2012. Das Herbstquartal beginnt am 1. Oktober 2012, der Bewerbungsschluss ist am 13. Juli 2012. Zwei bis drei Wochen nach Eingang der vollständigen Bewerbungsunterlagen erfahren die Bewerber, ob sie angenommen wurden.
Detaillierte Informationen zur Ausbildung und zu Anmeldeverfahren gibt es unter www.miamiadschool.de im Internet.
(Redaktion / HKI)
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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Miami Ad School Europe / djd
Bild Nr. 2 © Miami Ad School Europe/Roman Raacke / djd
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